headleft2_de.png spacer headright
lineleft
spacer
 
icra
spacer
deutsch banner englisch



y Navigation
Archiv > Weiß Kreuz > Der Widerspenstigen Zähmung

y Der Widerspenstigen Zähmung
[1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19] [20] [21]
Status Alter Sprache Veröffentlicht Last Update Zeichen Bewertung Klicks
Beendet
Ab 18 Jahren Deutsch 21.01.200710.04.2007 514257 4.28
Bei 25 Vote(s)
1842
Autor: wildest_and_friends
Pairing: bleibt abzuwarten
Kategorien: Action, Romantik
Inhalte: Lemon
Einführung: Gefühle sind schön und gut - aber können sie wirklich alle Hindernisse überwinden? Vor allem, wenn das größte Hindernis man selbst ist... und man nicht nur gegen seinen Stolz, sonder auch noch gegen ganz andere Probleme zu kämpfen hat.
Kommentare: Download: Bewertung: Benachrichtigung:
Letzten 5 lesen
Alle lesen
Kommentar schreiben
PDF: Kapitel
PDF: Fanfiktion
Textdatei: Kapitel
Textdatei: Fanfiktion
stern1 stern2
stern3 stern4
stern5  
Bookmark: Drucken: Meldung:
Fanfiktion bookmarken PDF: Kapitel drucken
PDF: Fanfiktion drucken
Browser: Kapitel drucken
Browser: Fanfiktion drucken
Kapitel melden
Fanfiktion melden

y Kapitel 14
@ shiroi: Na, bevor Ken und Schu etwas klären, widmen wir uns erst mal dem anderen Pärchen.... Vielleicht machen die`s ja besser ;-)

@ Galu: Tja, Schu live, eben... Da kann man nix machen. So isser halt. Wie`s bei Aya und Brad läuft? Ähm.... *nach unten deut*




~+~ 14

Am frühen Abend des nächsten Tages saß Brad, im Sessel zurückgelehnt und den Blick abwesend ins Leere gerichtet, vor seinem Schreibtisch. Und wieder war ein Tag vorbei - ein Tag ohne Aya und somit ein Tag ohne eine Chance auf Konzentration. Der Amerikaner verkniff sich ein frustriertes Seufzen. Das konnte doch so nicht weitergehen...

Es schien ihm schon wieder ewig her zu sein, dass er den Weiß das letzte Mal getroffen hatte und selbst gestern, als er wirklich darauf gehofft hatte, war er dem Rotschopf nicht begegnet. Und darauf zu bauen, dass er dem Anderen ein zweites Mal komplett zufällig über den Weg laufen würde; nun, das wäre wohl wirklich zu unrealistisch gewesen. Es sah ganz danach aus, als könne er nichts tun als abzuwarten...

Während er so dasaß und krampfhaft versuchte, nicht an den Rotschopf zu denken, der ihm dermassen den Kopf verdreht hatte, - wodurch er natürlich gleich nochmal soviel an eben diesen dachte - wurde Brad auf einmal von einer kurzen Vision heimgesucht. Überrascht setzte er sich aufrechter hin. Wenn ihn nicht alles täuschte, dann hatte er gerade gesehen, dass er jemanden anrufen würde. Leise murmelte er die unbekannte Telefonnummer vor sich hin, schüttelte dann leicht den Kopf. Nein. Er hatte keine Ahnung wessen Nummer ihm da eingefallen war. Nun gut, nachdem er gerade nichts besseres zu tun hatte...

Um sich abzulenken griff Brad nach dem Telefonhörer und wählte die Nummer aus seiner Vision. Während er auf Antwort wartete, ärgerte er sich einmal mehr über seine Konzentrationsstörungen. Wären seine Gedanken etwas mehr dort gewesen, wo sie eigentlich hingehörten, dann hätte er sicherlich vollständige Visionen gehabt, mit denen er auch wirklich etwas anfangen konnte, davon war er überzeugt. So musste er allerdings das Risiko in Kauf nehmen, irgendeiner wildfremden Person erklären zu müssen, weshalb er eigentlich anrief.

Nach seiner Schicht im Blumenladen und einer anschliessenden Dusche hatte es Aya sich im Wohnzimmer bequem gemacht. Um diese Uhrzeit war er dort ebenso ungestört wie in seinem kleinen Reich, konnte sich aber besser von den seltsamen und unglaublichen Gedanken an einen gewissen Amerikaner ablenken. Aya hatte einfach aufgegeben, sich etwas vormachen zu wollen. Dafür waren die Vorstellungen und Überlegungen viel zu eindeutig. Die Einschätzung seiner Kameraden, von der er nur zu genau Bescheid wusste, war völlig falsch - Aya hatte durchaus Gefühle und ließ Menschen an sich heran. Nur eben nicht jeden. Überrascht sah er auf, als das Telefon ihn aus seinen Gedanken riss. Leise seufzte er, als er sich vom Sofa stemmte, den Hörer aufnahm und sich fast ein wenig genervt meldete.

Am anderen Ende der Leitung wäre Brad beinahe vom Bürosessel gekippt. Das konnte doch nicht wahr sein... Allerdings, so fixiert wie seine Gedanken vorher auf Aya gewesen waren war es ja eigentlich kein Wunder, dass seine Mini-Vision dann auch mit ihm zusammenhing. "Aya?" fragte er jedoch sicherheitshalber nach, nur für den Fall, dass er sich irrte. Dabei bemühte er sich um eine sichere Stimme und verbot sich ein nervöses Räuspern. Fieberhaft überlegte er, welchen Grund er dem Anderen für seinen Anruf auftischen konnte. Da der Weiß ja davon ausgehen musste, er habe seine Nummer mühevoll ausspionieren lassen, musste es auch noch ein wichtiger Grund sein.

Vor Schreck wäre dem Weiß beinahe der Hörer aus der Hand gefallen. Sehnte er sich schon so sehr nach der Stimme des Anderen, dass er sie schon am Telefon zu hören glaubte? Es dauerte eine ganz schöne Weile, bis er sich soweit gefasst hatte, dass er zumindest nicken konnte. Bis ihm aufging, dass der Amerikaner das ja wohl eher nicht sehen konnte... "Ja...", antwortete er daher leise, zu leise, um die Freude, die in seiner Stimme mitschwang, heraushören zu lasen. Mit zitternden Fingern umklammerte er den Hörer so stark, dass die Knöchel weiß hervortraten und der Kunststoff leicht knackste. So sehr er sich auch bemühte, konnte er sich kaum entspannen und seinen Griff lockern. Mit plötzlich schrecklich trockener Kehle fragte er so unbeteiligt wie möglich: "Was gibt's?"

Die Diskette! Das war der erste rettende Gedanke, der Brad in den Kopf schoss. Ayas verlangsamte Reaktion - obwohl er in seiner ungewohnten Nervosität nicht einmal mitbekam, dass der Andere eigenartig lang brauchte, um zu antworten - gab ihm genug Zeit, um einen wackeligen Notfallsplan auf die Beine zu stellen. Er bemühte sich um Fassung und sagte in möglichst geschäftlichem Tonfall. "Ich habe mir dein Angebot mit der Diskette noch einmal überlegt und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich sie doch haben möchte. Ich kann nicht zulassen, dass die Schlamperei eines meiner Kollegen ein schlechtes Bild auf mein ganzes Team wirft. Du hattest doch gesagt, du kannst keine Almosen akzeptieren?"

Diskette? Welche Dis... Dann hatte Aya seine Gedanken soweit geordnet, um zu wissen, wovon der gegnerische Leader redete. "Klar kannst du sie haben. Hab ich doch gesagt." Bisher hatte er es noch immer nicht übers Herz gebracht, den Datenträger zu zerstören. Denn im Grunde stand ihm das ja auch gar nicht zu. Wenn alles normal verlaufen wäre, wäre er gar nicht in deren Besitz. "Ich... schick sie dir zu... Oder?" Er war sich nicht sicher, wie sich Crawford die Übergabe vorstellte. Aber so würde er vielleicht an die Adresse des Anderen kommen. Und dann... Nein, er sollte sich jetzt besser nicht in erotischen Träumereien verlieren, sondern sich vielmehr auf das Gespräch konzentrieren. Zunehmend nervöser wartete er auf die Antwort.

Leicht schüttelte Brad den Kopf und unglaubliche Hitze schoss durch seinen Körper als ihm klar wurde, was für eine Gelegenheit sich ihm gerade bot. Vorausgesetzt, Aya stieg darauf ein, natürlich...
"Das dauert mir zu lange; der Auftraggeber ist ohnehin schon mit seinen Nerven am Ende. Vielleicht kannst du sie ja vorbeibringen... lassen?" Die kleine Pause hatte er absichtlich eingebaut. So unverfroren, Aya wirklich direkt zu sich einzuladen war er dann doch nicht. Aber vielleicht verstand der Jüngere ja auch so, dass er gerne willkommen war.

Unwillkürlich beschleunigte sich Ayas Atem, seine Pulsfrequenz stieg um das doppelte. Ein heftige Gänsehaut ließ sich ihn schütteln. Als wenn er sich diese Gelegenheit entgehen lassen würde, den Anderen wiederzusehen! "Ich bringe sie dir selber. Die anderen... könnten sie verlieren. Wohin?" Vor Anspannung begann er, am ganzen Körper zu zittern, immer wieder wechselten sich wilde Schauer mit erregter Atemlosigkeit ab. Sein Magen kribbelte und auf seiner Haut schienen tausende kleiner Feuerwerke loszugehen. Vor lauter Vorfreude nahm sogar sein Gesicht eine gesunde Farbe an.

Der Amerikaner biss sich einen Moment lang auf die Lippen, um nicht erleichtert aufzuseufzen, als er die Antwort des Anderen hörte. So sehr hatte er darauf gehofft, dass Aya genau so etwas entgegnen würde. Unwillkürlich hielt er den Hörer ein bisschen fester, als ob er dadurch die Gänsehaut verjagen könnte, die ihm plötzlich über den Körper jagte. Er räusperte sich leise und bedankte sich dann bei Aya, bevor er ihm die Adresse diktierte.

~+~

Aya konnte sein Glück kaum fassen. Immer wieder blinzelte er den kleinen Zettel an, auf dem er die Adresse aufgeschrieben hatte. Mit einem leicht dümmlichen Grinsen auf dem Gesicht rannte er in sein Zimmer, zog sich in Rekordzeit um und machte sich auf den Weg. Er war schon halb bei der angegebenen Adresse, als ihm einfiel, dass er den Grund ihres Treffens vergessen hatte - die Diskette. Mit leeren Händen konnte er doch nicht vor Crawford treten, der würde ihn glatt für verrückt erklären! Fluchend wendete er seinen Wagen, raste in halsbrecherischem Tempo wieder zurück, holte den Datenträger und machte sich erneut auf den Weg. Drei überfahrene rote Ampeln, eine erschrockene Fußgängerin mit Kinderwagen, die die Strasse überqueren wollte und einen Kreisverkehr, in dem er das helle Chaos anrichtete, weil er die Vorfahrt missachtete, später parkte er endlich vor dem prächtigen Anwesen, sprang wie eine Stahlfeder aus dem Wagen und hastete auf die Eingangstür zu.

Brad hatte eine ganze Weile ungläubig den Telefonhörer angestarrt, nachdem er das Gespräch beendet hatte. Das gab es doch fast gar nicht... So viel Glück musste man mal haben! Fast schon erschrocken zuckte er nach einigen Minuten zusammen und sprang auf. Er würde gut daran tun sich zu vergewissern, dass seine Teamkollegen beschäftigt waren, wenn Aya hier eintraf.
Nachdem er sich vergewissert hatte, dass Nagi vor seinem Computer und Farfarello in seinem Keller saß und er zudem festgestellt hatte, dass Schuldig gar nicht Zuhause war, entspannte er sich wieder ein wenig und versuchte, die kribbelnde Nervosität zu ignorieren, die Besitz von seinem gesamten Körper ergriffen zu haben schien. Um sich zu beschäftigen wanderte er im unteren Stockwerk der Villa herum. Als es endlich läutete war er mit drei großen Schritten bei der Haustür angelangt und konnte sich in letzter Sekunde davon abhalten, sie freudig aufzureissen. In halbwegs normalem Tempo öffnete er die Tür schließlich und hielt unmerklich die Luft an, als Aya endlich wieder einmal vor ihm stand.

Nur mit Mühe wischte sich der Rotschopf das selige Grinsen aus dem Gesicht und setzte stattdessen eine geschäftsmäßige Miene auf. Obwohl er sich am liebsten auf der Stelle auf den Größeren gestürzt, ihn bewusstlos geküsst und sich an ihm gerieben hätte, hielt er ihm nur die Disketten unter die Nase. "Hier! Das _wolltest_ du doch, nicht wahr?"

Brad nickte leicht, obwohl er der Diskette keinen noch so kurzen Blick gönnte. Ja, genau das hatte er gewollt... "Komm rein", meinte er lediglich kurz angebunden und hielt Aya die Tür auf. Er war selbst erstaunt, wie normal seine Stimme klang - nur ganz leicht war ein Zittern herauszuhören. Dabei fühlte er sich, als müsse er jeden Moment entweder seinen Verstand oder seine Fassung verlieren.

Das nervöse Kribbeln in seinem Magen breitete sich in seinem ganzen Körper aus, als er der Einladung folgte und beinahe schüchtern in das imposante Gebäude trat. Seine Augen leuchteten ungewollt auf, als der Andere die Tür schloss und plötzlich ganz dicht hinter ihm stand. In einer Geste, die cool wirken sollte und doch nur seine Aufregung verbarg, schob er die Hände in die Jackentasche, vor allem, damit Brad das Zittern seiner Finger nicht sehen sollte. Atemlos spürte er die verwirrende Nähe, die ihm unbestreitbar erotische Schauer über die Haut jagte.

Möglichst leise atmete Brad durch und sog dabei unwillkürlich den Duft ein, der von Aya auszugehen schien. Er widerstand der Versuchung, die Augen zu schließen und sich ganz genau vorzustellen, wie es war, den Kleineren zu küssen, ihn ganz nahe bei sich zu spüren... Wie aus einem Tagtraum erwacht schüttelte er leicht den Kopf. Ruhig Blut. Noch standen sie im Flur - keine gute Idee, jetzt auch nur ans Küssen zu denken.
Er räusperte sich leise. "Möchtest du etwas trinken?" hörte er sich selbst fragen und wunderte sich ein wenig darüber. Aber gut, es gab viel schlimmere, und somit noch viel eigenartiger klingende Dinge, die er dem Anderen hätte anbieten können...

Eindeutig war Aya im Augenblick nicht in der Verfassung, zu reden. So nickte er nur auf das freundliche Angebot hin und folgte dem Größeren in den oberen Bereich des Hauses. Die Aufregung in ihm explodierte fast, als er bemerkte, dass der Raum, in den ihn der Andere geführt hatte, wohl Brads Privatzimmer sein musste. Plötzlich schlug ihm das Herz im Hals, seine Hände wurden feucht und seine Knie schienen sich in Pudding zu verwandeln.

Ganz von selbst hatten Brads Beine den Weg in sein Schlafzimmer eingeschlagen, obwohl die Auswahl an Getränken dort mit Sicherheit geringer war, als in der Küche. Im Zimmer angelangt sah er sich kurz ein wenig ratlos um, drehte sich dann zu Aya und überlegte fieberhaft, was in drei Teufels Namen er jetzt tun oder sagen konnte. Fast schon fasziniert hielt er das Bild von Aya in seinem Zimmer in sich fest. Wie lange hatte er sich schon gewünscht, hier einmal mit dem Rotschopf alleine zu sein.
Unnatürlich langsam bewegte er sich auf den Kleineren zu, eigentlich damit rechnend, dass dieser zurückweichen würde. Es musste doch inzwischen fast klar sein, was das alles zu bedeuten hatte... Die "Falle", die Brad dem Anderen hier stellte war doch schon mehr als offensichtlich. Nur ein Kuss... Wenn er es jetzt schaffte, Aya zu küssen, dann würde er dafür sorgen, dass dieser sein Zimmer so bald nicht mehr verließ.

Der Rotschopf war von den braunen Augen, die ihn gerade so unverwandt fixierten, völlig hypnotisiert. Er war unfähig, sich auch nur einen Millimeter zu bewegen, heiß hörte er sein Blut in den Adern rauschen. Er wusste genau, auf was das hier hinauslaufen würde - und er konnte es kaum noch erwarten, endlich in den Armes des Anderen zu liegen und ihn nah bei sich zu spüren. Das elektrische Knistern in der Luft, das dafür sorgte, dass sich seine sämtlichen Haare in einem wohligen Schauer aufstellten, war fast greifbar, beinahe sichtbar sprangen zwischen ihnen die Funken wie übermütige Elmsfeuer hin und her.

Durch Ayas Blick und die unheimlich anregende Spannung, die zwischen ihnen in der Luft zu hängen schien, ermutigt und bestätigt, näherte Brad sich dem Kleineren immer weiter, bis er wenige Zentimeter vor ihm stand. Ohne den Blickkontakt zu unterbrechen, nahm er Aya die Diskette aus der Hand und warf sie achtlos hinter sich. Diese Plastikscheibe war Mittel zum Zweck gewesen, mehr nicht - sein Auftraggeber wusste nicht einmal, dass die Disk noch existierte.
Fast schon vorsichtig, als habe er Angst sein Traumbild könne sich in Luft auflösen, legte er einen Arm um Ayas Mitte, zog den Rotschopf so mit einem einzigen bestimmten Ruck ganz an sich heran. Mit einem zufriedenen Seufzen verschloss er die Lippen des Jüngeren mit einem fordernden Kuss.

Als hätte er nur darauf gewartet -okay, hatte er ja auch-, schlang Aya seine Arme um den Hals des Größeren, presste sich von selbst gegen den warmen Körper, nach dem er sich insgeheim so sehnte. Willig öffnete er seinen Mund für Brad, hieß dessen süße Zunge willkommen, begann dann aber sofort einen Kampf um die Vorherrschaft in diesem wilder werdenden Kuss.

Nur zu gerne ließ sich Brad zu diesem Kampf herausfordern, den er natürlich keinesfalls verlieren durfte. Das wäre ja noch das schönere, zuzulassen, dass ihm der Rotschopf in seinem eigenen Zimmer auf der Nase herumtanzte! Stürmisch führte Brad den Kuss weiter, während er Aya, langsam aber sicher, rückwärts auf's Bett zudrängte. Seine Brille hatte er heute praktischerweise gleich im Arbeitszimmer vergessen - somit gab es keinen Grund, diesen Kuss in der nächsten Zeit zu unterbrechen.

Immer wieder verlor Aya die Kontrolle über den Kuss, jedesmal gelang es ihm, sie wieder zurückzuerlangen. Wenn auch mit jedem Mal das Verlangen größer wurde, sich dem Anderen einfach unterzuordnen, sich leiten zu lassen, zu nehmen, was man ihm gab. Dann schaltete sich sein Stolz und sein unbezwingbarer Kampfgeist wieder ein, ließ ihn widerspenstig dem Größeren die Dominanz abnehmen. Ein winziges Seufzen entkam seiner Kehle, als er die Bettkante an seinen Waden spürte und nur Sekundenbruchteile später auf die weiche Unterlage fiel.

Brad war sehr damit beschäftigt, sich auch ja nicht unterkriegen zu lassen - etwas, das für ihn überhaupt nicht in Frage kam. Dennoch genoss er den leidenschaftlichen Kuss und amüsierte sich im Stillen über die immer wiederkehrenden Versuche des Anderen, die Oberhand zu gewinnen.
Mit einem letzten Schubs beförderte er Aya auf sein Bett und ließ sich gleich mit ihm fallen, um ihre lustvolle Verbindung nicht abreißen lassen zu müssen. Er fing sich mit beiden Armen links und rechts von Aya ab, um nicht mit seinem gesamten Gewicht auf ihm zu landen.

Unbeherrscht zog der Weißleader seinen Liebsten an sich, schloss ihn fest in die Arme, nahm ein wenig Schwung und rollte sich mit ihm herum, so dass er auf Brad zum Liegen kam. Das gefiel ihm doch schon wesentlich besser... Eine Hand verfing sich in dem dichten, schwarzen Haar, die andere nahm die Wanderung über den durchtrainierten Körper auf, zerrte ungeduldig an den kleinen Knöpfen des Hemdes, während sein Bein zwischen denen des Anderen landete und sich gierig an dessen Schritt rieb.

Ein unbeherrschtes Keuchen stahl sich aus der Brust des Amerikaners, als er die lang ersehnten Berührungen verspürte. Einen kurzen Moment lang hielt er still; genoss es, dass Aya ihm nicht davonlief, trotzdem er ihn augenblicklich nicht festhielt. Dann hatte er für seinen Geschmack aber auch schon wieder lang genug unten gelegen. Mit Schwung beförderte er den Anderen wieder auf den Rücken und beugte sich abermals über ihn; schob eine Hand gleich unter Ayas Kleidung und strich fahrig die Linien entlang, die die Bauchmuskeln des Jüngeren ihm vorgaben.

Mit geschlossenen Augen genoss der Rotschopf die aufregenden Streicheleinheiten. Ohne es zu merken, streckte er sich den warmen Händen entgegen, leises, zustimmendes Stöhnen mischte sich in den Kuss. Seine eigenen Finger nahmen die unterbrochene Wanderung über den anderen Körper wieder auf, erkundeten und liebkosten ihn. Dabei vergass er für eine ganze Weile, dass er sich wieder in der Position des Unterlegenen befand - und es auch noch schön fand.

Es tat unheimlich gut zu sehen und zu hören, wie gut Aya seine Streicheleinheiten gefielen. Zusammen mit dem Gefühl der Hände des Anderen auf der eigenen Haut, ergab sich ein Wohlbehagen, dass nie geglaubt hätte, überhaupt empfinden zu können. Die weiche Haut des Jüngeren, seine Muskeln, wie sie sich spannten wenn er zuliess, dass Aya sich ihm entgegen drückte,... Die leisen Geräusche, die dieser von sich gab und die in ihm den Wunsch nach mehr und immer mehr weckten...
Ungeduldig zerrte Brad am Hemd seiner schönen Eroberung. Am liebsten hätte er es einfach zerrissen; dennoch machte er sich lieber daran, einen Knopf nach dem anderen zu öffnen.

Aya wurde unterdessen immer ungeduldiger. Einerseits ging es ihm viel zu langsam, andererseits war es so schön, diese Aufmerksamkeit zu spüren. Die zärtlichen und doch so fordernden Finger auf seiner Haut... Immer wieder atmete er scharf ein, wenn Brad wieder ein neues Stück Haut, eine neue empfindliche Stelle erkundete. Er fühlte, wie er unter den geschickten Berührungen immer mehr dahinschmolz. Gleichzeitig machte sich allerdings sein Stolz wieder bemerkbar, der ganz und gar nicht zulassen wollte, dass er hier so untätig -und vor allem unter dem Schwarz- herumlag.

Endlich hatte er den gesamten Oberkörper des Anderen freigelegt. Brad löste den anregenden Kuss um einen Moment lang Luft zu holen und zufrieden betrachtete er seinen Fang. Aya sah in Wirklichkeit noch viel besser aus, als er es sich ausgemalt hatte. Er wagte kaum daran zu denken, wie der Rothaarige wohl aussehen würde, wenn er erst...
Die Vorfreude liess Brad kurz erschaudern. Gierig fing er an, über die nackte Brust des Jüngeren zu küssen, gelegentlich - natürlich vorsichtig - in die weiche duftende Haut zu beissen.

Jeder Kuss, jeder noch so sanfte Biss fuhr dem Rotschopf wie ein Blitz in den Unterleib. Schwer atmend wand er sich unter dem Amerikaner, bäumte sich den erregenden Zärtlichkeiten entgegen. Mehr... Viel mehr! Kaum war ihm das durch den Kopf geschossen, packte er den Anderen, lehnte sich gegen ihn und brachte ihn damit zu Fall. In Sekundenschnelle befand er sich wieder über dem Schwarzhaarigen, machte sich daran, auch dessen Hemd zu öffnen, auch wenn er nicht so behutsam vorging, wie Brad das bei ihm getan hatte.

Und wieder landete Brad unter dem Anderen... Ein leises Brummen war seine Antwort darauf, da es ihm nicht wirklich in den Kram passte, bei etwas unterbrochen zu werden, was er genoss. Allerdings hielt er lange genug still, als dass Aya ihn aus seinem störenden Oberteil schälen konnte. Leicht leckte Brad sich über die Lippen. In Aya schien ein Feuer zu brennen, dass ihm noch viel besser gefiel als die hartnäckige Widerspenstigkeit, die der Kleinere bei beinahe jeder Mission an den Tag gelegt hatte, wenn sie sich begegnet waren.

Gierig küsste sich Aya über die breite Brust des Mannes unter sich. Seine Finger gingen unverfroren auf Erkundungstour über den fremden Körper. Die ersten Versuche Brads, ihn wieder unter sich zu bringen, erstickte er im Keim. Dafür gefiel ihm die Position, die er jetzt hatte, viel zu gut. Verspielt und neckend reizte er den Älteren mit Händen, Lippen und Zähnen, arbeite sich dabei stetig nach Süden vor.

Immer unregelmässiger ging Brads Atem, während er zwischen unglaublichem Genuss und dem Widerwillen, der Unterlegene zu sein, hin und her gerissen war. Ein paar Mal versuchte er, die Oberhand zurückzugewinnen; für einen kurzen Moment war er allerdings auch versucht, sich einfach fallen zu lassen. Waren diese Zärtlichkeiten, dieser Rausch an Gefühlen kein gerechter Tausch dafür, einmal nicht die Kontrolle zu haben?
Aber nein, entschied Brad. Dies war - auch wenn er es vor einer Weile noch nicht geglaubt hätte - einer seiner größten Wünsche, der hier gerade in Erfüllung ging. Und in dieser einen Nacht, in diesen wenigen Stunden die Aya ihm gehörte, wollte er bestimmen was geschah und wie es geschah.
Entschlossen bäumte er sich abermals unter dem Jüngeren auf und drückte diesen zurück. Mit einer schnellen Bewegung schob er Aya das Hemd von den Schultern und benutzte es dann dazu, dem Weiß die Arme hinter dem Rücken zusammenzubinden, bevor er ihn wieder auf's Bett drückte. Es war kein fester Knoten und sicher nichts, woraus Aya sich nicht im Handumdrehen befreien konnte, wenn er wirklich wollte. Aber Brad ging es auch nicht darum, den Anderen zu etwas zu zwingen... er wollte lediglich seinen Standpunkt geklärt haben. Mit zufriedenem Grinsen beugte er sich wieder über seine Eroberung...

Erschrocken bemerkte Aya im ersten Moment nur, dass sich seine Hände auf dem Rücken befanden und er in seiner Bewegung behindert war. Als er entsetzt gegen diese Fessel ankämpfte, erkannte er, dass es ein leichtes wäre, sich zu befreien. Brad meinte das also nur symbolisch. Für eine Sekunde fragte er sich, was wohl geschehen würde, wenn er sich aus dieser Fesselung winden und die Oberhand wieder an sich reissen würde. Allerdings vergingen ihm diese ...

Um diese Fanfiktion weiter lesen zu können ist ein Login erforderlich!
[1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19] [20] [21]

y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: CrazyMama
Username: CrazyMama
Datum: 12.01.2010 - 18:15

Kommentar Nr.: 7025
danke--ich hab herzhaft gelacht--vor allem bei DEM Ende
Kommentar von: ai-chan
Username: ai-chan
Datum: 09.08.2009 - 01:21

Kommentar Nr.: 6647
*mit sternchen in den augen dahock*
boah oO
*dich umflausch*
ich bin nicht umsonst dein fan x33
xDDD
aber das ende ... *sich vor lachen auf dem boden gekullert hat*
zu geil~
Kommentar von: Shayra
Username: Shayra
Datum: 02.05.2009 - 02:15

Kommentar Nr.: 6330
Also erst mal wollt ich dir sagen dass dir die story total gut gelungen ist.
Das Schu/Ken Paar ist sowieso mein lieblings paaring und dann auch noch mit einem eifersüchtigen Yojhi der sich auch in Ken vergukt hat, einfach geil!!!
Übrigens das Ende war der reinste Brüller biggfrin
Ich würd mich freuen wenns noch mehr solcher storys gäbe
Also noch mal danke für die geile story
Shayra
Kommentar von: Galu
Username: Galu
Datum: 10.04.2007 - 21:36

Kommentar Nr.: 3199
GRÖHL!!!!!!!!!! Schus Aussage "Oh Gott, ich bin blind." ist ja sowas von scharf!!!! GIGGLE!! Mich hätte ja nur noch interessiert, in WELCHER Stellung er die beiden erwischt hatte. Also ich stelle mir mal vor, das gerade Aya mal Seme war.....kicher.

Also die drei letzten Kapis waren wieder nur toll. Angefangen von Brads Bearbeitung durch Schu, sich Aya zu krallen, Ayas Rückfall in den Kindergarten mit den Knutschflecken (einfach süß!!!!), Schus "Kampfansage" an Yohji, sollte dieser auf saudumme Gedanken kommen, bis hin zu Brads "Inbesitznahme" von Aya.

Wildest und Kano..ich danke euch beiden ganz herzlich für die wunderbare Umsetzung meiner Idee. Ich selbst hätte es nicht so klasse hinbekommen und ich habe mich sehr gefreut, als ihr euch bereit erklärt hattet, diese Geschichte zu schreiben.
Vielen Dank!!! smile

und liebe Grüße
eine glückliche Galu
Kommentar von: Rikku20
Username: Rikku20
Datum: 10.04.2007 - 20:56

Kommentar Nr.: 3197
Hallo
die Story war großartigsmile
das ende hat mir besonderst gut gefallen, da könnte ich glatt mehr verlangen

~~>g.Riku20<~~
Alle lesen
lineright
spacer
bottomleft bottomright