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y Der Widerspenstigen Zähmung
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Ab 18 Jahren Deutsch 21.01.200710.04.2007 514257 4.28
Bei 25 Vote(s)
1842
Autor: wildest_and_friends
Pairing: bleibt abzuwarten
Kategorien: Action, Romantik
Inhalte: Lemon
Einführung: Gefühle sind schön und gut - aber können sie wirklich alle Hindernisse überwinden? Vor allem, wenn das größte Hindernis man selbst ist... und man nicht nur gegen seinen Stolz, sonder auch noch gegen ganz andere Probleme zu kämpfen hat.
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y Kapitel 12


@ shiroi: Tja, so kann`s kommen... *gg* Da freut man sich, jemanden zu sehen, und kriegt eine gewaltige auf`s Dach. Aber ich kann dich beruhigen. Mittendrin vertragen sie sich wieder. ;-) Auch, wenn`s noch dauern wird....

@ Galu: Ken fühlt sich wirklich alles andere als wohl. Das wird hier in diesem Kapi auch ganz, ganz deutlich... Naja, Schu hat es sicher nicht so gemeint, er war eben total enttäuscht. Und da sagt man ja gern mal Sachen, die man gar ned so meint. Im Grunde hat er unseren Kenken doch total lieb *smile* Tja, Aya würde Brad schon flachlegen – wenn er checken würde, das es das ist, was ihm fehlt... *drop*


So. Gönnen wir unseren Bishis, allen voran Ken, mal eine kleine Auszeit... Tut ihnen sicher auch gut, ;-) Vielen Dank für die Comments und viel Spaß beim Lesen!



~+~ 12

Yohji hatte während der Zeit, die er am Nachmittag mit Ken im Laden gestanden und sich der wilden Meute namens Schulmädchen ausgesetzt hatte, seinen kleineren Kollegen immer wieder unbemerkt beobachtet. Irgendetwas schien dem Kleineren gewaltig über die Leber gelaufen zu sein und augenscheinlich beschäftigte das den Braunhaarigen so sehr, dass er noch mehr neben der Spur stand wie üblich. Der Blondgelockte fand es unglaublich schade, dass Ken so ein bedrücktes Gesicht machte - Kens Art, vor sich hinzuträumen und dabei dementsprechend niedlich auszusehen, gefiel ihm wesentlich besser, wie er vor sich selbst zugeben musste. Der Ältere war gerade dabei, die Rollläden zu schliessen, und konnte von daher mehr beiläufig, da er ja mit dem Rücken zum Anderen stand, ein Gespräch beginnen. "Was ist heute mit dir los? Hattest du wieder Zoff mit Aya?" Das wäre nichts ungewöhnliches, Ken und Aya gerieten neuerdings fast täglich aneinander; der Grund dafür war allerdings vollkommen unersichtlich.

Komplett in seinen unschönen Gedanken versunken bemerkte Ken erst nach einer ganzen Weile, dass Yohji ihm offenbar irgendeine Frage gestellt hatte. Was hatte der Andere gerade gesagt? "Hm? Aya? Lass mich mit Aya in Ruhe...", murmelte er mal vorsorglich als Antwort, da er sich einbildete, den Namen des Teamleaders gehört zu haben. Nachdenklich sah er sich im Laden um. Was hatte er eben noch tun wollen? Und wo waren eigentlich die ganzen Kunden hinverschwunden?

Seufzend setzte sich der Ältere mit einem eleganten Hopser auf die Theke, legte den Kopf schief und sah den Anderen aufmerksam an. "Was ist los, Ken?", fragte er noch einmal, da er merkte, dass der Jüngere nur automatisch geantwortet hatte, ohne seine Frage wirklich zu verstehen. "Komm, du hast doch irgendwas. Weißt du, manchmal hilft es, wenn man redet... Du weißt schon, Wörter zu mehr oder minder sinnvollen Sätzen zusammenbasteln... Na los, Kenken, rede mit mir!" Vielleicht gelang es ihm ja auf diese leicht herablassende Art, an den Fußballer heranzukommen.

Leider streute Yohji mit diesen Worten auch noch Salz in eine von Kens zahlreichen Wunden. Ärgerlich sah er den Blonden an. "Genau, los, knall mir du auch noch an den Kopf, dass ich dumm bin! Glaubst du nicht, ich hab es langsam gerallt, dass ihr mich alle für unterbelichtet haltet? Oder wird mir inzwischen auch das bisschen Intelligenz aberkannt, dass dazu nötig ist, eine Beleidigung als solche zu erkennen?" fauchte er fast schon unkontrolliert. Im nächsten Moment erschrak er auch schon über sich selbst. Das waren ja ganz neue Seiten; jetzt fing er auch schon so an wie Aya und liess seine Laune an jedem aus, der ihm über den Weg lief. Beschämt senkte er den Blick und seufzend fuhr er sich durch die Haare. "Tut mir leid... heute ist nicht mein Tag", informierte er Yohji dann leise.

Verwirrt schüttelte Yohji den Kopf. "Das sollte keine Beleidigung sein, Ken, sondern ein Scherz..." Stirnrunzelnd sah er den Kleineren intensiv an. "Das heute nicht dein Tag ist, ist nicht zu übersehen. Also nochmal von vorne, Hidaka, raus mit der Sprache, was ist los mit dir?" Niemals wäre ihm auch nur im Traum eingefallen, den Brünetten zu beleidigen, vor allem, da der absolut nicht so dumm war, wie gewisse Personen immer zu glauben schienen. Ken war nur unsicher, mehr nicht. Obwohl Yohji in den letzten Tagen gedacht hatte, dass sich das ein wenig gebessert hätte. Aber da hatte er sich wohl geirrt. Im Moment jedenfalls sah Ken aus wie ein junger Hund, den man zuerst getreten und dann in einen Hagelsturm hinausgejagt hatte. Den Anderen nicht aus den Augen lassend wartete der Ältere auf eine Antwort.

Ken zögerte kurz, schüttelte dann jedoch den Kopf. "Nein... halb so wild... Das wird schon wieder, liegt nur am Tag..." Gott, wem versuchte er hier eigentlich etwas vorzumachen? Wenn er ehrlich war würde es ab heute vermutlich keine guten Tage mehr für ihn geben. Wie denn auch, wenn er rund um die Uhr an einen Menschen denken musste, der ihm ins Gesicht gesagt hatte, dass es wohl wirklich das Beste war, wenn er draufging?
Frustriert aufseufzend liess sich Ken auf einen umgedrehten Blumentopf sinken. Er stützte den Kopf auf seine Arme und sah eine Weile den Boden an, bevor er fragte: "Bin ich wirklich so langweilig, Yohji? Dumm und langweilig - das sind die Eigenschaften, die mir offenbar jeder zuschreibt..."

Der Größere glaubte seinen Ohren nicht trauen zu können. "Wie kommst du denn auf das schmale Brett, Ken?“, wollte er erstaunt wissen. Langweilig? Ken? Ganz und gar nicht! "Wo bitte bist du denn langweilig? Oder dumm? Hat Aya das gesagt? Auf sowas darfst du doch nicht hören!" Er glitt von dem Tresen und ging schnell zu seinem Kollegen, ließ sich neben ihm in die Hocke und legte ihm den Arm um die Schulter. "Hey, du bist nicht langweilig. Im Gegenteil..." Er lächelte den Kleineren sanft an.

Nicht ganz sicher, ob er den Worten des Anderen Glauben schenken sollte, schielte Ken seinen Kollegen an. Allerdings tat es schon einmal sehr gut, dass sich dieser überhaupt die Mühe machte zu widersprechen. Leicht schüttelte der Braunhaarige den Kopf. "Aya kann mich mal. Für den ist doch sowieso jeder außer ihm selbst bescheuert." antwortete er dann. "Es... ich... Aya ist nicht mein Problem. Nicht mein größtes jedenfalls. Leider." Abermals senkte Ken seinen Blick. Ob es wohl eine gute Idee war, mit Yohji über Liebesangelegenheiten zu reden? Andererseits... mit wem sollte er denn sonst reden? Omi würde sicherlich wieder halb krank vor Sorge werden, wenn er rausbekam, dass er, Ken, zu all den Streitereien mit Aya auch noch Liebeskummer hatte. Und mal ehrlich - der Junge hatte doch sicherlich genug damit zu tun ein halbwegs normales Leben zu führen, soweit dies möglich war. "Es gibt da jemanden..." murmelte Ken also leise und zögernd.

Yohji konnte es sich zwar nicht erklären, aber Kens leise Worte sorgten für eine unangenehme Gänsehaut bei ihm. "Und die Kleine hält dich für langweilig?", mutmaßte er einfach mal ins Blaue hinein. "Dann sollte sie sich mal ne Brille kaufen und dich genau ansehen!" Wieder schüttelte er den Kopf. "Hey", versuchte er den Kleineren aufzumuntern, "Vergiss sie einfach. Frauen findest du doch hier wie Sand am Meer! Da wird doch wohl eine unter deinen Fangirls sein, die dir auch gefällt..."

Leicht biss sich Ken auf die Lippen als er Yohji so reden hörte und abermals schüttelte er den Kopf. Nein, mit halbherzigem Drum-rum-Gerede kam er jetzt nicht mehr weiter. Wenn dieses Gespräch hier irgendetwas bewirken sollte, dann musste er wohl so weit als möglich mit der Wahrheit herausrücken. Wenn er seinem Kollegen auch natürlich auf keinen Fall gestehen konnte, in wen genau er sich da verknallt hatte... "Es geht aber nicht um eine Frau", stellte er diesen Irrtum ein wenig nervös richtig. Sein Herz machte einen erschrockenen Sprung, während er die Reaktion des Blonden abwartete.

Absolut überrascht hustete der Blonde kurz und sah dann Ken mit einem undefinierbaren Ausdruck an. "Du stehst auf Männer?", fragte er vorsichtshalber nach, um sicher zu gehen, da nichts falsch verstanden zu haben. Ein breites Grinsen legte sich auf sein Gesicht. Das erschloss ja völlig neue Perspektiven... "Hm. Dann sollte sich der Typ eben mal nen Blindenhund zulegen. Er müsste schon extrem gut aussehen, um dich als langweilig abzustempeln." Freundschaftlich zwinkerte er dem Kleineren zu. "Ich find dich niedlich", schloss er seinen kleinen Vortrag.

Die fröhliche Art seines Kollegen gewann Ken tatsächlich ein kleines Lächeln ab. "Danke... Aber er sieht ehrlich total gut aus. Und neben ihm würd ich wohl tatsächlich ziemlich langweilig aussehen... naja." Wenigstens das stand gar nicht erst zur Debatte - die Gefahr, dass er mit Schuldig zusammen gesehen werden würde, war spätestens seit heute wohl relativ gering.

"Ach, das bildest du dir bestimmt nur ein", gab Yohji ungerührt zurück. "Du bist auf deine Art mindestens genauso hübsch wie... wer auch immer." Ken hatte keinen Namen genannt und er wollte nicht zu neugierig erscheinen und den Kleineren ausfragen. So wuschelte er nur freundschaftlich durch das wilde, braune Haar, das wie immer in alle Himmelsrichtungen abstand. Ein paar Sekunden vergingen schweigend, bis Yohji wieder das Wort ergriff. "Weißt du, eigentlich sollte jeder froh sein, mit jemandem wie dir zusammen sein zu dürfen. Häng dich nicht an Leute, die`s nicht wert sind."

Verdutzt sah Ken den Älteren an und legte leicht fragend den Kopf schief. "Meinst du das jetzt-", setzte er schon dazu an nachzufragen, unterbrach sich dann allerdings selbst. Meine Güte, jetzt stellte er sich aber wirklich gerade dumm. "Spar dir deine Sprüche, Yohji", meinte er dann stattdessen, doch es klang nicht unfreundlich sondern sehr gutmütig. Es war eine gute Idee gewesen, mit dem Blonden zu reden; er spürte jetzt schon, dass es ihm gut tat. "Aber danke fürs zuhören... das ist echt nett von dir", setzte er deswegen noch hinzu.

Ein wenig verlegen zuckte der Ältere mit den Schultern. "Ist doch klar", meinte er leise. "Ich hab dir ja vorhin schon gesagt, dass das manchmal gut tut." Er kannte das ja von sich selber, nur dass er nur äußerst selten mit seinen Problemen zu seinen Kollegen kam, sondern sich andere Möglichkeiten suchte. "Na komm", forderte er Ken auf, "Jetzt machen wir uns was Nettes zu Essen und wenn du magst, kannst du mir ja noch ein wenig von deinem Traumtypen erzählen. Vielleicht finden wir ja ne Lösung." Er stemmte sich in die Höhe und hielt hilfsbereit dem Brünetten seine Hand entgegen. Insgeheim war er unheimlich neugierig, wer denn der heimliche Schwarm des Jüngeren war. Oder WIE er so war.

Wieder lächelte Ken und er nahm die Hand des Anderen und liess sich von ihm aufhelfen. Ohne zu zögern stimmte er Yohjis Vorschlägen zu. Es würde sicher nett sein, den Abend einmal nicht alleine zu verbringen; zudem der Blonde ja wirklich das Talent dazu hatte ihn abzulenken und man den Älteren ohnehin nur recht selten zu Gesicht bekam. Alles in allem also ein Angebot, das er auf keinen Fall ausschlagen durfte.

Einige Zeit später - das Essen war wirklich toll gewesen - befand sich Yohji mit Ken im Wohnzimmer. Von Aya war nicht die kleinste Spur zu entdecken, was sicher kein großer Verlust war, und Omi hatte sich wohl hinter seinen Büchern oder dem Laptop verschanzt. Yohji dagegen genoss es, wieder einmal einen völlig unbeschwerten Abend mit seinem Kollegen geniessen zu können. Wenn man es Ken auch nicht unbedingt zutraute, so hatte der doch einen feinen und überaus schwarzen Humor, für den sich der Blonde einfach nur wegwerfen konnte vor Lachen. Kurz gesagt: Yohji mochte Ken unheimlich gern. "Willst du mir noch ein wenig von deinem Schnuckel erzählen?", fragte er direkt heraus, um keine ungemütliche Stille zwischen ihnen aufkommen zu lassen. Mit unverhohlener Neugier sah er in die samtigbraunen Augen.

Kens Laune war wider Erwarten an einem absoluten Hochpunkt - Yohji hatte einfach unbestreitbar ein Talent dafür, Leute um den Finger zu wickeln, indem er sie unterhielt und ihnen das Gefühl gab, etwas Besonderes zu sein. Beides konnte Ken im Augenblick wirklich gut gebrauchen.
Lächelnd lehnte er sich zurück und überlegte einen Moment, beschloss jedoch beinahe sofort, dass reden derzeit wirklich sehr viel besser war als denken. Denken war nur frustrierend... "Was willst du denn wissen?" stellte er eine Gegenfrage, während er abwog, wie viel er Yohji von seinem Schwarm erzählen konnte, ohne diesen Verdacht schöpfen zu lassen. "Mh... er sieht wahnsinnig gut aus", begann er dann leise. "Aber, ich meine, es ist nicht nur dass er generell gut aussieht... Dazu kommt noch wie er sich bewegt und... da ist so ein unglaubliches Feuer in seinen Augen, das macht ihn nochmal so schön. Er ist...lebendig." Etwas unbeholfen suchte er nach den richtigen Worten und kam sich dabei unheimlich bescheuert vor. Ein wenig verlegen fuhr er sich durch die Haare. "Also ich finde, er verkörpert das pure Leben." Seltsam, dass ausgerechnet jemand, der für ihn den Tod bedeuten konnte, für ihn das Leben darstellte...

Aufmerksam hörte Yohji Ken zu. Ihm entging keine Regung in der Stimme und keine Änderung in der Mimik des Anderen. "Du bist wirklich ziemlich verknallt, was?" Leichtes Lächeln verbarg seine wirklichen Gedanken. "Ich seh da nur eine Möglichkeit. Geh hin und nimm dir einfach, was du willst. Spätestens dann kapiert er, was Sache ist. Und wenn er nichts von dir will, wirst du es so merken, dass es nicht mal sonderlich lang weh tun wird. Jedenfalls ist das allemal besser, als ewig Trübsal zu blasen und nicht zu wissen, was wirklich geht." Gut, das war sicher leichter gesagt als getan, aber besser als gar nichts.

Richtig erschrocken schüttelte Ken den Kopf und er hob abwehrend die Hände. "Das geht auf keinen Fall. Davon abgesehen, dass es generell nicht ginge... hat er mir heute gesagt, dass ich eine Landplage bin. Und dass... egal. Noch ein paar andere Sachen." Für ein paar Sekunden kehrte die Enttäuschung in Kens Gesicht zurück, dann zwang er sich, sich wieder auf seinen Teamkollegen und nicht auf seine Gedanken zu konzentrieren. Wie er sich kannte würde ihn seine Denkerei sowieso noch den Rest der Nacht beschäftigen. "Das war ziemlich eindeutig, würde ich sagen. Damit muss ich wohl leben. Aber vermutlich ist es besser so." meinte er ein wenig leise und versuchte sich an einem unbekümmerten Schulterzucken, das im Endeffekt sehr unsicher ausfiel.

Yohji lachte leise in sich hinein und sah Ken dabei offen an. "Ist es wirklich so eindeutig?", wollte er schmunzelnd wissen. "Hat er sowas früher schon einmal gesagt? Vorausgesetzt natürlich, du hast schon mal mit ihm gesprochen... Also, für mich klingt das eher, als hättest du ihn mit irgendwas schrecklich enttäuscht. So reagieren meine Mädels auch oft, wenn ich sie versetze." Er zwinkerte Ken verspielt zu. Es war ja kein großes Geheimnis, dass der Weiß ein ausgemachter Frauenheld war, der sich sehr schnell verliebte, aber mindestens ebenso schnell auch wieder das Interesse an seiner Auserwählten verlor. "Du solltest nicht alles, was du hörst, so ernst nehmen", riet er ihm lächelnd. "Vor allem, wenn Gefühle im Spiel sind."

Verdutzt sah Ken seinen Kollegen an und er überdachte die Worte des Anderen eine ganze Weile. Vielleicht hatte Yohji gar nicht so unrecht? Immerhin war er heute wirklich wieder viel zu schnell gefahren und er hatte Schuldig schließlich versprochen, das in Zukunft zu unterlassen. Ob sich der Orangehaarige am Ende nur Sorgen um ihn gemacht hatte? Irgendwie klang diese Erklärung aber viel zu schön um wahr zu sein...
Ein wenig ratlos zuckte Ken mit den Schultern. "Ich werde es wohl früher oder später merken", meinte er dann. „Es lässt sich nicht wirklich vermeiden, dass ich ihm dann und wann über den Weg laufe... also muss ich eben einfach warten." Alles zusammen deutlich leichter gesagt als getan, denn solange er so im Ungewissen schwebte, fiel es Ken äußerst schwer, sich auf irgendetwas sinnvolles zu konzentrieren.

Überrascht stand dem Blonden für einen Augenblick der Mund offen. Er wusste schließlich zu genau, das Geduld nicht gerade die stärkste Seite seines Kollegen war. Okay, keiner von ihnen war geduldig, das brachte wohl die ständige Anspannung des Jobs mit sich. Aber Ken sah im Moment eher so aus, als wäre es ihm lieber, er würde es nie erfahren, um nicht enttäuscht zu werden. "Hey!", versuchte Yohji ihn daher aufzumuntern. "Das wird schon, keine Angst. Und wenn ich mich irre und er es doch so gemeint hat, kommst du zu mir und ich... tröste dich dann." Diese Idee spukte ihm im Kopf herum, seit er vor noch nicht einmal einer Stunde erfahren hatte, dass Ken auf Jungs stand. Er selber hatte aus seiner sexuellen Ausrichtung nie einen Hehl gemacht; was er aber schon immer verschwiegen hatte, war die Tatsache, dass der Braunhaarige einige seiner feuchten Träume beherrschte. Insgeheim betete Yohji, dass er mit der Einschätzung des Verhaltens von Kens Angebetetem total daneben lag.

Bei diesem Angebot konnte Ken nicht anders, als einfach loszuprusten. Yohji war wirklich ne Nummer! Da erklärte sich der Blonde doch tatsächlich dazu bereit, ihn zu 'trösten', wenn ihn sonst keiner haben wollte.
Leider musste Ken jedoch feststellen, dass ihm Yohji seinen kurzen Lachanfall übel zu nehmen schien. Schnell nahm er sich, so gut es ging, zusammen und erklärte grinsend: "Danke, das ist lieb von dir. Ich fühle mich geehrt - wirklich." Nicht im Traum wäre der Braunhaarige darauf gekommen, dass sein Gegenüber seine Worte durchaus ernst gemeint hatte...

Ein klein wenig eingeschnappt verzog der Ältere das Gesicht. "Jaja, ist schon in Ordnung", presste er dann leicht angepisst heraus, versuchte sich dann an einem Lächeln, das seinen Worten den beleidigte ...

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Kommentar von: CrazyMama
Username: CrazyMama
Datum: 12.01.2010 - 18:15

Kommentar Nr.: 7025
danke--ich hab herzhaft gelacht--vor allem bei DEM Ende
Kommentar von: ai-chan
Username: ai-chan
Datum: 09.08.2009 - 01:21

Kommentar Nr.: 6647
*mit sternchen in den augen dahock*
boah oO
*dich umflausch*
ich bin nicht umsonst dein fan x33
xDDD
aber das ende ... *sich vor lachen auf dem boden gekullert hat*
zu geil~
Kommentar von: Shayra
Username: Shayra
Datum: 02.05.2009 - 02:15

Kommentar Nr.: 6330
Also erst mal wollt ich dir sagen dass dir die story total gut gelungen ist.
Das Schu/Ken Paar ist sowieso mein lieblings paaring und dann auch noch mit einem eifersüchtigen Yojhi der sich auch in Ken vergukt hat, einfach geil!!!
Übrigens das Ende war der reinste Brüller biggfrin
Ich würd mich freuen wenns noch mehr solcher storys gäbe
Also noch mal danke für die geile story
Shayra
Kommentar von: Galu
Username: Galu
Datum: 10.04.2007 - 21:36

Kommentar Nr.: 3199
GRÖHL!!!!!!!!!! Schus Aussage "Oh Gott, ich bin blind." ist ja sowas von scharf!!!! GIGGLE!! Mich hätte ja nur noch interessiert, in WELCHER Stellung er die beiden erwischt hatte. Also ich stelle mir mal vor, das gerade Aya mal Seme war.....kicher.

Also die drei letzten Kapis waren wieder nur toll. Angefangen von Brads Bearbeitung durch Schu, sich Aya zu krallen, Ayas Rückfall in den Kindergarten mit den Knutschflecken (einfach süß!!!!), Schus "Kampfansage" an Yohji, sollte dieser auf saudumme Gedanken kommen, bis hin zu Brads "Inbesitznahme" von Aya.

Wildest und Kano..ich danke euch beiden ganz herzlich für die wunderbare Umsetzung meiner Idee. Ich selbst hätte es nicht so klasse hinbekommen und ich habe mich sehr gefreut, als ihr euch bereit erklärt hattet, diese Geschichte zu schreiben.
Vielen Dank!!! smile

und liebe Grüße
eine glückliche Galu
Kommentar von: Rikku20
Username: Rikku20
Datum: 10.04.2007 - 20:56

Kommentar Nr.: 3197
Hallo
die Story war großartigsmile
das ende hat mir besonderst gut gefallen, da könnte ich glatt mehr verlangen

~~>g.Riku20<~~
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