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y Der Widerspenstigen Zähmung
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Ab 18 Jahren Deutsch 21.01.200710.04.2007 514257 4.28
Bei 25 Vote(s)
1842
Autor: wildest_and_friends
Pairing: bleibt abzuwarten
Kategorien: Action, Romantik
Inhalte: Lemon
Einführung: Gefühle sind schön und gut - aber können sie wirklich alle Hindernisse überwinden? Vor allem, wenn das größte Hindernis man selbst ist... und man nicht nur gegen seinen Stolz, sonder auch noch gegen ganz andere Probleme zu kämpfen hat.
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y Kapitel 11

@ shiroi: Tja, das ist doch ein Murphy`sches Gesetz: Alles passiert im schlimmstmöglichen Ausmass. *seufz* Und was das nächste Treffen zwischen Schu und Ken angeht - da brauchst du nicht mehr lang warten. Hier ist es nämlich schon. ;-)




+~ 11

Schon auf dem Heimweg hatte Brad wieder mit den ersten Konzentrationsschwierigkeiten zu kämpfen - der Kuss war also zwar wunderschön, aber leider noch lange keine Lösung für sein Problem gewesen. Es war, als ob er regelrecht süchtig nach Aya war... War er nicht in seiner Nähe, dann konnte er kaum an etwas anderes denken und war er es, dann wollte er ihm _noch_ näher sein, wollte ihn berühren...
Ein wenig frustriert, da er keine Ahnung hatte, wie er mit dieser Sache umgehen sollte, um wieder ordentlich arbeiten zu können, kam der Schwarz-Leader kurz darauf Zuhause an. Beim Aussteigen fiel ihm wieder ein, was dieses Zusammentreffen mit Aya ihm noch gebracht hatte: Die Lösung des Diskettenrätsels. Augenblicklich runzelte der Amerikaner die Stirn und er beschleunigte seine Schritte. Er hatte wohl oder übel ein Hühnchen mit einem gewissen Telepathen zu rupfen. Und wenn er Glück hatte, dann würde ihn das auch eine Weile von anderen Gedanken abhalten.

Eben dieser Telepath steckte den Kopf in den Gang, als er aus dem Erdgeschoss seinen Boss rufen hörte. Seufzend folgte er dem Ruf des Älteren. "Was gibt’s?", wollte er ein wenig genervt und daher leicht flapsig wissen - an das Diskettendesaster dachte er schon nicht mehr.

Brad schenkte dem Deutschen einen Blick, der ausgereicht hätte, um einen gesamten Wassertank zum gefrieren zu bringen. Am liebsten hätte er dem Anderen schon alleine für seine Flapsigkeit eine Ohrfeige verpasst. Schuldig hatte ihn mit dieser Disketten-Sache tatsächlich für dumm verkauft. "Du hast mich angelogen UND du hast mutwillig eine Mission versaut. Wenn dir dein Job und dein Leben lieb sind, dann hast du jetzt eine verdammt gute Erklärung dafür", fuhr er seinen Teamkollegen mit schneidend eisiger Stimme an.

Mit allem hatte der Deutsche gerechnet, aber ganz sicher nicht mit dieser Anschuldigung. Augenblicklich wurde er blass. Woher wusste Crawford davon? Wie auf Knopfdruck erschien wieder das gewinnende Lächeln auf seinem Gesicht. "Also SO kannst du das jetzt nicht sagen", klärte er den Anderen erst einmal auf. "Mutwillig war das auf gar keinen Fall."

"Ach nein? Du hast Hidaka die Diskette also unabsichtlich überlassen?" Mit mehr als nur ärgerlicher Miene näherte Brad sich dem Telepathen. "Ich würde mir _gut_ überlegen, was ich jetzt antworte, an deiner Stelle... und ob ich noch weiter lügen will", riet er ihm währenddessen eisig. Er war wirklich gespannt darauf, wie Schuldig sich diesmal wieder herausreden wollte.

"Unabsichtlich nicht - aber deswegen noch lang nicht mutwillig." So langsam fühlte er sich in die Ecke gedrängt, eine Situation, die ihm nicht gefiel, ihn wütend werden ließ. "Verdammt, es war nur eine Diskette!", grummelte er. "Was willst du, du zwingst dein Kätzchen, dir zu geben, was du dir wünschst; ich versuche es eben auf diese Weise. Und tu nicht so, als wenn du es an meiner Stelle nicht ebenso gemacht hättest!" Rebellisch funkelte er den Schwarzhaarigen an.

"Erzähl mir nicht, du hättest mit deinen Fähigkeiten keine andere Möglichkeit, als Siberian mit einer Diskette zu bestechen... Ist deine Krallenbestie denn wirklich so billig?" gab er wütend zurück, schon alleine weil er wusste, dass er Schuldig ganz gut damit treffen konnte, wenn er abfällig über Ken sprach. "Und nein, ich hätte das an deiner Stelle ganz gewiss nicht so gemacht, da ich meine Arbeit sehr gut von allem zu trennen weiss, das nichts damit zu tun hat!"

"Das sah neulich aber ganz anders aus!", zischte Schuldig giftig zurück. "Zuerst pfeifst du mich wochenlang zurück, damit nur deinem kleinen Herzchen nichts passiert, und knutschst ihn dafür bei jeder sich bietenden Gelegenheit nieder. Du bist doch nicht besser als dieser räudige Straßenkater. Du hast einfach keinen Stil, was das angeht! Und gerade DU willst mir erzählen, dass du Arbeit von Privatem trennen kannst, ja?"

Abermals musste Brad sich gewaltig zusammenreißen, damit ihm nicht die Hand ausrutschte. "Als ob du schon jemals versucht hättest, einen Weiss wirklich zu verletzen! Du spielst doch nur; Missionen wären dir doch viel zu langweilig, wenn nicht die Chance bestünde, dass du mit irgendjemandem diskutieren kannst! Und was bezeichnest du in dieser Hinsicht als stilvoll, hm? Jemandem eine Diskette zu überlassen, damit man mal ran darf? Sagt das nicht furchtbar viel über die Beteiligten aus, die bei diesem Kuhhandel mitmachen?" Seine Stimme wurde nun deutlich verächtlich.

Schuldig schluckte und ballte seine Hände zu harten Fäusten, die er vorsichtshalber dann aber in den Hosentaschen vergrub, um nicht doch noch etwas schrecklich Dummes zu machen. "Jetzt sag ich dir mal eins, Mister Perfect! Wenn ich nur mal eben so ran wollen würde, würde ich das bestimmt anders anstellen. Dass du dir mit deinem Kätzchen nur einen One-Night-Stand ausrechnest, ist nicht meine Schuld. Okay, ich war vielleicht ein wenig leichtsinnig, mag sein. Aber das ist noch lange kein Grund, auf Ken herumzuhacken. Ich mag ihn nun mal, und du solltest dir darüber kein Urteil erlauben."

"Ich versuche lediglich, eine Erklärung zu finden, die dein Handeln rechtfertigt, um es wenigstens _irgendwie_ nachzuvollziehen", erwiderte Brad mühsam beherrscht. "Und ich erwarte, dass so etwas nicht mehr wieder vorkommt. Was du in deiner Freizeit treibst ist mir egal, solange ich davon nicht belästigt werde. Aber was du auf Missionen anstellst kann mir nicht egal sein - also reiß dich gefälligst zusammen. Und wag es bloß nicht, mich noch einmal anzulügen!" Während er sprach fixierte er den Anderen mit einem Blick, der ernster und kälter nicht hätte sein können. Es war eindeutig Zeit, dieses Gespräch zu beenden, bevor hier wirklich noch ein Unglück geschah.

"Ach, aber was DU auf Missionen machst, steht außerhalb von Kritik, nicht wahr? Das ist ja wirklich nett!", stellte Schuldig sarkastisch fest. Aber klar, Crawford war ja schließlich auch der Leader, was ihm anscheinend einen Sonderstatus gegenüber dem restlichen Team verschaffte. "Ich will Siberian nicht ins Bett kriegen. Aber von sowas hast du ja keine Ahnung", schloss er, drehte sich dann weg, um dadurch zu zeigen, dass dieses Gespräch für ihn beendet war. Er hatte besseres zu tun, als mit dem Amerikaner seine Beweggründe zu diskutieren.

"Es geht mir _nicht_ darum was du mit deinem kratzenden Weiss tust oder sein lässt, und das weißt du genau! Aber du wirst dafür bezahlt, dass du Missionen erfolgreich zu Ende bringst, also tu das auch gefälligst. Mehr verlangt ja schon keiner von dir", knurrte Brad und wandte sich dann ebenfalls ab. Er ging in sein Büro, um sich dort für den restlichen Tag zu verbarrikadieren - nach den vielen verschiedenen Gefühlswallungen, durch die ihn der heutige Tag bereits gejagt hatte, freute er sich wirklich darauf, sich eine Weile nur mehr mit Papier und Zahlen befassen zu müssen.

~+~

Während er verwirrt nach Hause fuhr, fielen Aya wieder Fetzen der Unterhaltung mit Crawford ein. Und damit auch die Fragen, die er sich selber währenddessen gestellt hatte. Entsprechend schwungvoll betrat er die Wohnung über dem Koneko, donnerte die Tür ins Schloss und brüllte wie ein wildgewordener Stier nach Ken. Der Braunhaarige war ihm ein paar Erklärungen schuldig. Sehr gute Erklärungen, wenn er den Abend noch erleben wollte...

Ken, der gerade im Wohnzimmer saß und ein wenig fernsah, schrak unwillkürlich zusammen. Ayas Tonfall klang nicht gerade Gutes verheißend, sondern viel eher wie eine Morddrohung. Fieberhaft überlegte der Braunhaarige, womit er den Anderen denn nun schon wieder zur Weißglut gebracht haben konnte. Soweit er wusste, hatte er doch gar nichts angestellt...
"Im Wohnzimmer", antwortete er, da es ohnehin keinen Sinn machte, sich vor seinem Leader verstecken zu wollen. Aya würde lediglich nur noch wütender werden, wenn er das Ziel seines Wutausbruches selbst suchen musste.

Mit in die Hüften gestemmten Fäusten stellte sich Aya so dicht vor Ken, dass er dessen gesamtes Blickfeld einnahm. "Was läuft zwischen dir und Mastermind?", fauchte er den Kleineren an. Sein Blick schlug regelrecht wütende Funken, die allerdings nicht nur auf Kens Konto gingen. Mit der Möglichkeit, Ken anzuschreien, konnte Aya auch seinen anderweitigen Frust abbauen, der sich schon wieder in ihm aufgestaut hatte.

"Bitte was?" Ehrlich verdutzt - wenn auch eher darüber, dass Aya etwas zu ahnen schien, als darüber, dass ihm so etwas 'unterstellt' wurde - sah Ken zu dem Größeren auf. In Windeseile überschlug er im Kopf die Verteidigungsmöglichkeiten, die er in diesem Fall hatte. Von der Flucht nach vorne war wohl eindeutig abzuraten; sich dumm stellen war auch unangebracht. Blieb nur noch... "Wie kommst du denn auf _so etwas_? Was soll da schon groß laufen?"

Wieder sah der Ältere seinen Teamkollegen warnend an. "Er hat dir die Diskette gegeben, ohne einen Befehl dazu zu haben. Da frage ich mich, was hast du gemacht, um so eine 'Belohnung' zu verdienen? Also rück raus mit der Sprache!" Seine Stimme hatte einen drohenden Unterton angenommen, und am liebsten hätte er Ken einfach nur gepackt und ordentlich vermöbelt.

Ken unterdrückte mit Mühe ein Schlucken. Unwillkürlich lehnte er sich ein wenig mehr zurück, um ein bisschen mehr Abstand zu Aya zu bekommen; verschränkte jedoch fast trotzig die Arme. "Ich hab dir schon mal gesagt, dass ich keine Ahnung habe, was in Masterminds Kopf so vorgeht. Woher denn auch? Wer weiss schon, was Schwarz so einfällt wenn der Tag lang ist", versuchte er weiterhin, seinen Hals aus der Schlinge zu retten. Der unglaubliche Kuss war eine der schönsten Erinnerungen, die er überhaupt hatte. Und er wollte sie nicht teilen müssen - am allerwenigsten mit Aya, der dann wahrscheinlich bei jeder Gelegenheit darauf herumtrampeln würde.

"Ich warne dich!", zischte Aya bösartig, "Wenn ich dir drauf komme, dass zwischen euch was läuft, kannst du dein Testament machen! Also mach's für dich selber besser halb so schlimm, und sag mir gleich, was abgeht!" Er konnte sich einfach nicht vorstellen, dass ausgerechnet Schuldig so etwas ohne irgendwelche Hintergedanken tat. Ebenso wenig wie Brad es tun würde... Wieder jagte bei dem Gedanken an den Schwarzhaarigen ein kribbelnder Schauer über seinen Rücken und nur unter Anstrengung konnte er sich ein wohliges Seufzen verkneifen.
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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: CrazyMama
Username: CrazyMama
Datum: 12.01.2010 - 18:15

Kommentar Nr.: 7025
danke--ich hab herzhaft gelacht--vor allem bei DEM Ende
Kommentar von: ai-chan
Username: ai-chan
Datum: 09.08.2009 - 01:21

Kommentar Nr.: 6647
*mit sternchen in den augen dahock*
boah oO
*dich umflausch*
ich bin nicht umsonst dein fan x33
xDDD
aber das ende ... *sich vor lachen auf dem boden gekullert hat*
zu geil~
Kommentar von: Shayra
Username: Shayra
Datum: 02.05.2009 - 02:15

Kommentar Nr.: 6330
Also erst mal wollt ich dir sagen dass dir die story total gut gelungen ist.
Das Schu/Ken Paar ist sowieso mein lieblings paaring und dann auch noch mit einem eifersüchtigen Yojhi der sich auch in Ken vergukt hat, einfach geil!!!
Übrigens das Ende war der reinste Brüller biggfrin
Ich würd mich freuen wenns noch mehr solcher storys gäbe
Also noch mal danke für die geile story
Shayra
Kommentar von: Galu
Username: Galu
Datum: 10.04.2007 - 21:36

Kommentar Nr.: 3199
GRÖHL!!!!!!!!!! Schus Aussage "Oh Gott, ich bin blind." ist ja sowas von scharf!!!! GIGGLE!! Mich hätte ja nur noch interessiert, in WELCHER Stellung er die beiden erwischt hatte. Also ich stelle mir mal vor, das gerade Aya mal Seme war.....kicher.

Also die drei letzten Kapis waren wieder nur toll. Angefangen von Brads Bearbeitung durch Schu, sich Aya zu krallen, Ayas Rückfall in den Kindergarten mit den Knutschflecken (einfach süß!!!!), Schus "Kampfansage" an Yohji, sollte dieser auf saudumme Gedanken kommen, bis hin zu Brads "Inbesitznahme" von Aya.

Wildest und Kano..ich danke euch beiden ganz herzlich für die wunderbare Umsetzung meiner Idee. Ich selbst hätte es nicht so klasse hinbekommen und ich habe mich sehr gefreut, als ihr euch bereit erklärt hattet, diese Geschichte zu schreiben.
Vielen Dank!!! smile

und liebe Grüße
eine glückliche Galu
Kommentar von: Rikku20
Username: Rikku20
Datum: 10.04.2007 - 20:56

Kommentar Nr.: 3197
Hallo
die Story war großartigsmile
das ende hat mir besonderst gut gefallen, da könnte ich glatt mehr verlangen

~~>g.Riku20<~~
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