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y Der Widerspenstigen Zähmung
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Ab 18 Jahren Deutsch 21.01.200710.04.2007 514257 4.28
Bei 25 Vote(s)
1842
Autor: wildest_and_friends
Pairing: bleibt abzuwarten
Kategorien: Action, Romantik
Inhalte: Lemon
Einführung: Gefühle sind schön und gut - aber können sie wirklich alle Hindernisse überwinden? Vor allem, wenn das größte Hindernis man selbst ist... und man nicht nur gegen seinen Stolz, sonder auch noch gegen ganz andere Probleme zu kämpfen hat.
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y Kapitel 5
@ Lestat: Hey, schön, wenn wir dich so erheitern konnten *gg * Es freut mich, dass dir Brad hier ebenfalls gefällt. Mal sehen, ob es so bleibt ;-) In dieser Geschichte ist Kano für unseren Lieblingsami zuständig, ich werde das Kompliment also an sie weitergeben... ;-)

@ Galu: Hui, da sind wir aber froh, wenn dir unsere Umsetzung gefällt! * lach* Die Idee, Ken und Schu in einem Club treffen zu lassen, wär schon gut, kommt aber ein kleines Bisschen zu spät. ;-) Tja, Brad und Aya... es wird schon noch dauern, bis die Beiden wirklich auftauen. Sonst wär`s ja zu schnell vorbei, ne? Und dann hätten wir ja nix von wegen „Widerspenstig“... Du kannst dich also auf noch mehr derartige Szenen freuen.

@ RanFujimiya: Tja, wer die Wahl hat... ;-) Aber du hast recht, die Entscheidung wär wirklich nicht einfach.

@ Liliana: Gut, wenn dir Ken wieder ein wenig sympathischer geworden ist. Ob Ken nun Schus Aufmerksamkeit hat... wirst du gleich lesen können. ;-) Was Brad und Aya angeht – was wär denn so eine Szene, wenn Schu sie nicht sehen würde??? *lach*




~+~ 5 ~+~

Der Deutsche war am nächsten Tag über diese Entdeckung immer noch so glücklich, dass er beschloss, diesen kleinen, ganz privaten Sieg gehörig zu feiern. Er hatte lange geschlafen, sich dann richtig nett gestylt und dabei beschlossen, sich den Sonnenuntergang am Strand anzusehen. Als er auf die Uhr sah, erschrak er fast. Wenn er diesen Plan umsetzen wollte, musste er sich beeilen... Hastig schlüpfte er in seine Sneaker, warf sich die Lederjacke über und hopste über die Treppe nach unten, wo er Nagi und Farfarello einen kurzen Abschiedsgruß zuwarf. Er ließ sich in die bequemen Ledersitze seines Sportwagens fallen, startete ihn und fuhr mit quietschenden Reifen los, dass der Kies hinter ihm nur so aufspritzte.

Auch Ken machte an diesem Abend die Strassen Tokyos mit seinem heiß geliebten Motorrad unsicher. Der heutige Tag war wider erwarten um nichts besser gewesen als die Tage davor. Zwar hatte sich seine eigene Laune wieder gebessert und so hatten sich wenigstens ein paar Blödeleien mit Omi ergeben... Aber Ayas Stimmung war übler denn je und irgendwie hatte Ken das Gefühl, dass er nicht ganz alleine daran schuld war.
Um den Kopf frei zu kriegen - und ungestört ein wenig an den Mann denken zu können, der ihn Nacht für Nacht in seine Träume verfolgte - hatte er sich auf sein Gefährt geschwungen und brauste nun stadtauswärts. Freiheit, ein wenig Landschaft fernab vom Stadtlärm und vielleicht ein bisschen Ausblick auf's Meer - ja, das war genau, was er jetzt brauchte. Zufrieden flitzte er durch die Stadt und schummelte sich immer wieder zwischen Autokolonnen hindurch, bis eine Ampel praktisch direkt vor seiner Nase auf Rot schaltete. Leise vor sich hin grummelnd bremste er ab und kam direkt neben einem sündteuer aussehenden Sportwagen zu stehen. Mehr durch Zufall wandte er den Kopf, um sich den Fahrer dieses Schlittens anzusehen, und beinahe hätte er vor Schreck gleich wieder Gas gegeben...

Nervös trommelte der Schwarz mit den Fingern auf seinem Lenkrad. Er hasste rote Ampeln, und die, vor der er nun stand, schien erst im nächsten Leben wieder auf Grün wechseln zu wollen. Gelangweilt sah er aus dem Seitenfenster, neben dem ein Motorrad mit quietschenden Bremsen zum Halten gekommen war. Durch den Helm und die Visierbrille konnte er nicht viel von dem Fahrer des Zweirads erkennen. Was er allerdings aber sehr wohl registrierte, war das Grinsen des Anderen und die unmissverständliche Handbewegung - die ihn zu einem Rennen aufforderte. Schuldig blinzelte überrascht. War das denn die Möglichkeit? Glaubte dieser eingebildete Freak wirklich, mit der Maschine einen Lamborghini schlagen zu können? Das konnte noch nicht dessen Ernst sein! Na, dem würde er es aber zeigen! Mit einem Nicken gab er sein Einverständnis zu einer kleinen Hochgeschwindigkeitsfahrt, der kaum etwas im Weg stand, da sie sich schon in den Randgebieten der Stadt befanden. Wie gebannt sah er danach auf die Ampel und liess dabei den Motor schon mal gewaltig aufbrüllen.

Mit einem zufriedenen Grinsen wandte Ken seinen Blick wieder nach vorne, nachdem Schuldig die Herausforderung angenommen hatte. Ob der Telepath wirklich wusste, mit wem er es hier zu tun hatte, darüber war er sich nicht ganz sicher. Aber es war im Prinzip ja auch egal... Schuldig würde schon merken, WER ihn geschlagen hatte, wenn es einmal soweit war.
Ken konzentrierte sich auf die Ampel und machte sich für einen Blitzstart bereit. Jetzt nur keine Fehler machen... Als das lästige Signallicht endlich zu schalten begann, gab Ken augenblicklich Gas. Seite an Seite mit Schuldigs Lamborghini schoss seine geliebte Maschine los.

Fest den Blick auf die Strasse gerichtet, gab der Telepath Vollgas. Er zog ein Stück vor dem Motorrad vorneweg, doch schon in der nächsten Kurve hatte der Andere ihn eingeholt und war an ihm vorbeigezogen. Schuldig schluckte, als er sah, wie gefährlich steil sich der Fahrer in die Kurven legte. Das war der reinste Wahnsinn... Leise Bewunderung für den Anderen machte sich in ihm breit.

Fast schon todesmutig raste Ken die Strasse entlang, kunstvoll legte er sich in jede Kurve. Für Zuschauer musste es einige Male so aussehen, als ob das Motorrad jeden Augenblick zu Fall kommen würde, doch der junge Fahrer hatte seine Maschine gut unter Kontrolle. Die Gefahr, der er sich mit diesem Rennen aussetzte, übersah er geflissentlich - bei seinem Beruf war es schließlich keine gute Idee, Angst vor Risiko zu haben. Für ihn zählte jetzt nur, dass er Schuldig beweisen konnte, dass der ihn in mancher Hinsicht wohl völlig falsch eingeschätzt hatte.

Es war eine atemberaubende, halsbrecherische Geschwindigkeit, mit der Schuldig hinter dem Motorrad herraste. Oft war es schon sehr knapp, dass er nicht in den enger werdenden Kurven von der Fahrbahn abkam. Fast schien es, als würde der Andere nur mit ihm spielen, und mehr als einmal blieb ihm bei dessen wagemutigen Aktionen fast das Herz stehen. So war er beinahe froh, als die Maschine einen eleganten Schlenker auf einen Parkplatz machte. Als er ebenfalls auf dort zu stehen gekommen war und aus dem Wagen sprang, nahm der Biker den Helm und die Brille ab - und Schuldig staunte nicht schlecht.

An der Küstenstrasse angelangt beschloss Ken, dass er jetzt genug hatte. Die schmale gewundene Strasse entlang zu rasen wäre wirklich ZU leichtsinnig gewesen, zumal es langsam auf den Sonnenuntergang zuging und das Licht somit nicht das allerbeste war. Und eigentlich hatte er nicht vor, mit aller Macht zu versuchen heute noch zu sterben.
Er bog also auf den nächstbesten Parkplatz ein und brachte sein Gefährt zum Stillstand. Abermals mit einem zufriedenen Grinsen auf dem Gesicht streckte er sich, nahm dann Sturzhelm und Brille ab und fuhr sich kurz durch die Haare. Dann wandte er den Kopf und sah zu Schuldig. Er amüsierte sich köstlich über den Gesichtsausdruck des Deutschen. Offenbar hatte er also wirklich nicht gewusst, mit wem er da um die Wette gerast war.

Das war ja wirklich nicht zu fassen! Schuldig knallte die Tür seines Wagens zu und kam wütend auf den Weiß zu. "Bist du komplett bescheuert?", schrie er ihn an, "Wie leichtsinnig kann man sein? Willst du unbedingt sterben, ja?" Am liebsten hätte er dem Kleineren einfach eine gescheuert, er riss sich gerade noch zusammen, um nicht handgreiflich zu werden. "Hast du schon mal was von vermeidbarem Risiko gehört?", brüllte er weiter, als er genau vor Ken stand. "Wie kann ein einzelner Mensch so unvernünftig sein?"

Verblüfft hörte Ken sich die Standpauke des Älteren an. Was hatte den denn gebissen? Seit wann benutzte Schuldig die Worte "Risiko" und "vermeiden" so nahe aneinander und in diesem Zusammenhang?
Ein freches Lachen war die erste Antwort, zu der Ken sich nach der ersten Verwirrung bringen konnte. "Dir wäre es wohl lieber, wenn ich mich nie in Gefahr bringen würde, damit dir nicht irgendein dummer Zufall zuvor kommt und mich umbringt, bevor du es tun kannst", meinte er ein wenig spöttisch. Mal ehrlich. Als seinem Gegner konnte es dem Telepathen doch nur Recht sein, wenn er sich unvernünftig verhielt.

Dem Telepathen klappte der Mund auf. "Hast du deinen Kopf nur, damit es nicht in deinen Hals regnet?", fauchte er angepisst. "Wenn ich dich umbringen wollte, hätte ich das schon längst gemacht! Was willst du hier beweisen, verdammt noch mal?" Die unbeschwerte und fast gedankenlose Art des Kleineren brachte den Deutschen erst recht auf die Palme. "Wenn ICH fahre, kommt die Sicherheit an erster Stelle! Meine, die meines Wagens, die der anderen. Wenn DU fährst, schaltet sich dein Hirn ab, wie es scheint!"

"M-hm", meinte Ken ungläubig. "Wer ist denn gerade wie ein Irrer hinter mir her gerast? Dein Doppelgänger? Wozu hast du so nen Flitzer, wenn du angeblich ach-so-vorsichtig fährst?" Das konnte Schuldig ihm doch wahrlich nicht erzählen, dass er immer auf Sicherheit fuhr. Und genauso wenig fuhr Ken immer auf Risiko.
"Es war ein Rennen, falls du das nicht bemerkt hast. Da fährt man schnell. Also reg' dich ab", fügte er dann noch hinzu und sah dabei in die ärgerlich blitzenden grünen Augen des Anderen. Ob Schuldig sich vielleicht nur so aufspielte, weil er ein schlechter Verlierer war?

Verärgert schnaubte der Schwarz und funkelte sein Gegenüber an. "Schon mal auf die Idee gekommen, dass man schnell UND sicher fahren kann? Noch dazu ist es mit einem Auto etwas anders als mit einem Motorrad, und das weißt du ganz genau. Wo ist deine Knautschzone, wenn du einen Unfall baust oder stürzt?" Er verstand wirklich nicht, wie man so derart unvernünftig sein konnte. War Siberian sein Leben tatsächlich so wenig wert?

Ken zuckte mit den Schultern. "Und wenn schon. Was hab' ich denn zu verlieren, mh? Ob ich beim Motorradfahren umkomme oder ob mich irgendwann einmal bei ner Mission einer erwischt... Da ist mir noch lieber, ich hab vor meinem Tod wenigstens ordentlich Spass." Es war ihm mehr rausgerutscht, als dass er es hatte sagen wollen. Es ging niemanden etwas an, wie er zu seinem Leben stand - am allerwenigsten einen Gegner, so gern er ihn auch haben mochte. Ein wenig irritiert durch seine eigenen Worte senkte Ken den Blick und er spielte ein wenig mit dem Kinnriemen seines Motorradhelms, den er immer noch in den Händen hielt.

"Oh Mann, was soll das?", fragte Schuldig, immer noch angesäuert, aber wesentlich ruhiger als zuvor. "Schon mal drüber nachgedacht, dass du vielleicht lebend aus der Sache rauskommst? Oder willst du sagen, dass der Tod wirklich eine Option für dich ist." Für ihn stand unumstößlich fest, dass er in ein paar Jahren mit diesem irren Job abschloss und dann einfach nur sein Leben genoss. Er seufzte tief. "Was verstehst du denn unter Spaß?", versuchte er es anders. "Außer, dich halb bewusstlos zu rasen?"

"Mal sehen, ob ich lange genug lebe, um aus der Sache rauszukommen", meinte Ken lediglich. Er ärgerte sich ein wenig, dass er Schuldig mehr von sich offenbart hatte als er wollte. Andererseits - was machte es schon aus? Mit einem leisen Seufzen hob er den Kopf und sah dem Größeren wieder ins Gesicht. Gott, diese Augen... Wäre es möglich gewesen, in diesen Augen zu ertrinken, dann hätte Ken sich ohne weiteres einverstanden erklärt, hier und jetzt zu sterben. "Einiges", antwortete er ein wenig leiser auf die letzten beiden Fragen seines Gegenübers. "Sport zum Beispiel. Aber seit wann interessiert dich so etwas?"

Verständnislos schüttelte der Orangehaarige den Kopf. "Sport...", meinte er dann, als sei dieses Wort in seinem Sprachschatz völlig unbekannt. "Und was wolltest du dann hier? Freestyleclimbing? Cliff Diving? Rock Boarding?" Nein, Kens Verhalten sprengte wirklich seinen nicht gerade engen Horizont. Fragend guckte er den Anderen intensiv an und konnte ein überraschtes Aufblitzen seiner Augen nicht vermeiden. Himmel, sah der Weiß niedlich aus! Vor allem die leichte Verlegenheit stand ihm ausgesprochen gut. Viel besser als die wutverzerrte Miene, die er sonst bei den Aufträgen immer zeigte.

Ken verkniff sich die bissige Antwort, die ihm auf diese dummen Vorschläge hin eingefallen war und verdrehte lediglich, abermals seufzend, die Augen. "Eigentlich nur ein bisschen fahren und mich dann irgendwo hinsetzen, wo es schön ist. Zuhause hab ich ja doch keine Ruhe", erklärte er dann einfach. "Nichts besonderes also", kommentierte er selbst und biss sich dann leicht auf die Zunge. Wie wollte er Schuldig eigentlich beweisen, dass er KEIN Mauerblümchen war, wenn er seine Freizeitgestaltung selbst als langweilig und einfallslos bezeichnete?

Überrascht lachte der Ältere auf. "Genau das wollte ich auch", teilte er dem Brünetten mit. "Ich wollte mir den Sonnenuntergang am Strand ansehen. Und ich sollte mich beeilen, sonst verpass ich das." Damit drehte er sich um und war schon dabei, zurück zu seinem Wagen zu gehen, als ihm noch etwas ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: CrazyMama
Username: CrazyMama
Datum: 12.01.2010 - 18:15

Kommentar Nr.: 7025
danke--ich hab herzhaft gelacht--vor allem bei DEM Ende
Kommentar von: ai-chan
Username: ai-chan
Datum: 09.08.2009 - 01:21

Kommentar Nr.: 6647
*mit sternchen in den augen dahock*
boah oO
*dich umflausch*
ich bin nicht umsonst dein fan x33
xDDD
aber das ende ... *sich vor lachen auf dem boden gekullert hat*
zu geil~
Kommentar von: Shayra
Username: Shayra
Datum: 02.05.2009 - 02:15

Kommentar Nr.: 6330
Also erst mal wollt ich dir sagen dass dir die story total gut gelungen ist.
Das Schu/Ken Paar ist sowieso mein lieblings paaring und dann auch noch mit einem eifersüchtigen Yojhi der sich auch in Ken vergukt hat, einfach geil!!!
Übrigens das Ende war der reinste Brüller biggfrin
Ich würd mich freuen wenns noch mehr solcher storys gäbe
Also noch mal danke für die geile story
Shayra
Kommentar von: Galu
Username: Galu
Datum: 10.04.2007 - 21:36

Kommentar Nr.: 3199
GRÖHL!!!!!!!!!! Schus Aussage "Oh Gott, ich bin blind." ist ja sowas von scharf!!!! GIGGLE!! Mich hätte ja nur noch interessiert, in WELCHER Stellung er die beiden erwischt hatte. Also ich stelle mir mal vor, das gerade Aya mal Seme war.....kicher.

Also die drei letzten Kapis waren wieder nur toll. Angefangen von Brads Bearbeitung durch Schu, sich Aya zu krallen, Ayas Rückfall in den Kindergarten mit den Knutschflecken (einfach süß!!!!), Schus "Kampfansage" an Yohji, sollte dieser auf saudumme Gedanken kommen, bis hin zu Brads "Inbesitznahme" von Aya.

Wildest und Kano..ich danke euch beiden ganz herzlich für die wunderbare Umsetzung meiner Idee. Ich selbst hätte es nicht so klasse hinbekommen und ich habe mich sehr gefreut, als ihr euch bereit erklärt hattet, diese Geschichte zu schreiben.
Vielen Dank!!! smile

und liebe Grüße
eine glückliche Galu
Kommentar von: Rikku20
Username: Rikku20
Datum: 10.04.2007 - 20:56

Kommentar Nr.: 3197
Hallo
die Story war großartigsmile
das ende hat mir besonderst gut gefallen, da könnte ich glatt mehr verlangen

~~>g.Riku20<~~
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