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Archiv > Digimon > Die Liebe auf hoher See

y Die Liebe auf hoher See
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Status Alter Sprache Veröffentlicht Last Update Zeichen Bewertung Klicks
Beendet
Ab 18 Jahren Deutsch 04.02.200504.02.2005 234218 4.33
Bei 3 Vote(s)
324
Autor: Yamo
Pairing: Tai x Matt
Kategorien: Psycho, Romantik, Komödie
Inhalte: Angst, Trauma / Depressionen, Lemon
Einführung: Es geht um Matt, der mit seinem Bruder T.K. auf eine Kreuzfahrt geht. Auf dem Schiff fing dann alles an. Mehr erzähle ich nicht, ihr müsst schon selber lesen, aber das ist meine erste FF und ich würde mich über nette Kommentare und auch über Kritik freuen
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y Kapitel 10
Die Liebe auf hoher See X


Hallo Leute! Heute seit langer zeit gibt es den nächsten Teil!

Ich bin nicht der Yamo! Sondern ein Freund, ein sehr guter sogar. Yamo hat sich bei mir geoutet, dass er schwul ist, was ich wirklich super finde und was ihn bestimmt viel Mut gekostet hat. Ich möchte mich dafür bei ihm bedanken! Danke für dein Vertrauen!

Ihr fragt euch, warum ich den Teil uploade? Yamo liegt seit längerer Zeit im Krankenhaus und hat einige Brüche. Der arme ;( . Aber nächste Woche soll er schon wieder raus kommen. Er hat mich gebeten diesen Teil abzutippen. Ich habe das gemacht, alles genauso, wie es auf den Zetteln stand. Naja, habe nur einige Rechtschreibfehler korrigiert :P . Ich finde seine Geschichte übrigens einfach Klasse! Wirklich gut.


Dann mal viel Spaß damit!

----------------------

Heute war es soweit! Heute würden alle Geheimnisse gelüftet werden. Es wurde ja auch endlich Zeit, denn diese Geheimniskrämerei schlug Matt, Tai und all den anderen langsam auf den Magen. Tai weckte seinen Großen vorsichtig auf. Es war 5.00 Uhr in der Früh. „Guten Morgen Yama“, hauchte Tai seinem Jungen ins Ohr. Matt schlug langsam die Augen auf. „Mooorgäään“, gähnte er. Yamato schaute zum Fenster. Hö? Es war ja noch dunkel. Er schaute den Wecker. „5.00 Uhr? Warum weckst du mich so früh?“, murrte Matt. „Heute ist doch unser Jahrestag Schatz. Ich habe eine Überraschung für dich. Geheimnisse sind dafür da gelüftet zu werden“, sagte Tai liebevoll und drückte seinem Yama einen dicken Kuss auf die Stirn. „Und dafür müssen wir so früh aufstehen?“ „Ja, das müssen wir! Komm schon. Steh auf!“, sprach Tai mit einem Grinsen auf den Lippen und zog Matt die Bettdecke weg. „Och Menno!“
Matt stieg Zähneknirschend aus dem Bett. Ihm stieg der Geruch von frischem Kaffee in die Nase. „Oh, du hast schon Frühstück gemacht“, war Matt erstaunt. Er ging zum schön gedeckten Tisch. Der Tisch war dekoriert mit einer weißen Tischdecke und roten Rosenblättern. Darauf standen frische Brötchen, Wurst, Käse, Marmelade, frischer Kaffee und Cornflakes. <<Oh! Hat Tai schon sein Geschenk entdeckt? Nein, es ist zwar die Packung mit dem Gutschein, aber sie ist noch zugeklebt>>, dachte Matt.
Sie setzten sich an den Tisch. Tai aß wie ein Scheunendrescher. „Warum mussten wir schon so früh aufstehen Tai?“, fragte Matt. „Geheimnis, was du heute aber lösen wirst“, gab Tai gut gelaunt mit einem Lächeln zurück.
Jetzt wurde Matt neugierig. „Hat es was mit der Sache von dem in Anführungszeichen ‚Spieleabend’ zu tun? Ganz abgekauft habe ich es dir noch nicht.“ „Wer weiß?“, lachte Tai seinen Schatz an. <<Was kann das wohl sein? Was ist das für ein Geheimnis?>>
Dann griff Tai zur Cornflakespackung, riss sie auf und schüttete sie in eine Schüssel. „Huch. Da ist ja ein Umschlag drin. Wo kommt der denn her?“ „Das ist meine Überraschung für dich zum Jahrestag!“ Tai machte aufgeregt den Umschlag auf. „Wao! Juhu! So was wollte ich immer schonmal machen!“, entfleuchte es Tai laut, mit freudestrahlendem Gesicht! Tai stand auf ging zu seinem Yama knuddelte ihn und fing an ihn mit kleinen Küssen zu übersähen. „Schön, dass du sich freust! Wann wir die Ballonfahrt machen?“, fragte Matt seinen braunhaarigen Schönling. „In zwei Wochen?“, gab Tai zurück. „Was? So spät?“; wunderte Matt sich und war etwas eingeschnappt. „Ja, du musst noch deine Sachen packen. Wir fahren weg“, antwortete Tai. „Wir fahren weg, aber ich, ich muss doch arbeiten.“ „Frag nicht so viel, ist schon alles geregelt und jetzt beeil dich! Pack alles zusammen. Badehose, T-Shirts, Hosen, und so weiter.“ Matt war überrascht, er wusste gar nicht, was er denken sollte.
Er machte, was Tai ihm befohlen hatte und packte. Danach ging er ins Badezimmer, machte sich fertig und fragte sich, wo denn die Reise hingeht.
Er war aufgeregt, hatte es vielleicht doch was mit seiner Familie und der Familie von Tai zu tun? Was hatte Tai nur vor? „Beeil dich Matt! Wir müssen um 7.00 Uhr am Zielort sein!“, schallte es ins Badezimmer. <<Komisch, kommt mir bekannt vor, aber ich kann mich nicht entsinnen woher>>, dachte Matt unter der Dusche.
Inzwischen war auch die ‚ganze’ Familie Ishida und Yagami am ‚Zielort’ eingetroffen. Alle waren da! Verwandte, Freunde, Nachbarn,… Alles freute sich auf den heutigen Tag. Er sollte der schönste in Matts und Tais Leben werden.
Die ersten Vorbereitungen wurden getroffen. Alles wurde geschmückt und aufgestellt. Tische wurden zurrecht gerückt, Tischdecken aufgelegt, Teller wurden aufgestellt. Jeder fasste mit an! Keiner konnte den Abend erwarten. Egal, wie manche damals dachten, aber heute ist ein freudiger Tag und da sprang man schon über seine Prinzipien. Jeder war nervös. Hoffentlich würde alles gut gehen und es keine Komplikationen geben.
In jeder Minute die verstrich, stieg die Nervosität stetig an. Es war richtig zu spüren.
T.K. hatte ein ungutes Gefühl, es breitete sich in ihm aus, an dem Ort, wo er gerade stand. Nurnoch eine Stunde, bis das Traumpaar eintrudeln würde.
Matt und Tai saßen auf gepackten Koffern, aber das Auto sprang nicht an! Tai wurde unruhig! Um 7.00 Uhr, spätestens eine Viertelstunde später, müssten sie da sein. Tai schaute unter die Motorhaube und checkte den Wagen so schnell er konnte. Gerade rechtzeitig hat er das Haar in der Suppe gefunden. Eine Zündkerze war defekt! Er tauschte sie schnell aus. Jetzt aber schnell!
Beide saßen im wagen. Tai legte Matt eine Augenbinde an. „Warum denn das?“, fragte Yamato. „Es ist doch eine Überraschung! Du wirst schon sehen, wo wir sind, wenn wir am ‚Zielort’ ankommen. Und ab jetzt, keine Fragen mehr, ich sage nichts mehr!“, antwortete Taichi, um Matts Neugier zu steigern. Tai fuhr los. Mit 200 Sachen über die Autobahn. Nach 45 Minuten kamen sie an. Gerade noch rechtzeitig. Der braunhaarige Junge stieg aus dem Wagen, ging um ihn herum und öffnete seinem Koibito die Tür. Er half ihm aus dem Wagen und sagte liebevoll zu Matt: „So, wir sind da! Atme mal tief die Luft ein! Es wird dir bekannt vorkommen, lass die Augenbinde aber noch auf!“ Yamato hörte auf die Stimme und die Forderung von seiner großen Liebe. Er atmete tief ein. Er hörte Möwen, Wellenrauschen und dieser Geruch, von Salz und Wasser. Plötzlich liefen ihm schlimme, bedrückende, aber auch schöne und liebevolle Bilder vor seinem inneren Auge, schnell wie ein Film ab. <<Nein! Das kann nicht sein! Wir sind doch nicht…, oder?>> „Darf ich bitte die Augenbinde absetzen? Ich weiß, glaube ich wo wir sind.“ „Natürlich, jetzt darfst du!“, kam es zurück.
Matt riss sich die Augenbinde vom Kopf. Er war angespannt. <<Oh Gott, bitte nicht! Bitte nicht dieses Schiff! Bitte nicht die Yetetsu! Dieses Schiff des Chaos! Ich wollte es doch nie wieder sehen, geschweige denn, noch mal auf ihm sein!>> „Ta da! Und? Was sagst du?“, fragte Tai erwartungsvoll. Matts Gesichtsausdruck verriet es Tai sofort! Es gefiel ihm nicht. Seine Augen füllten sich mit Trauer, Schmerz, Einsamkeit, Angst,… Der blaue Ozean in seinen Augen war verschwunden! Sein Blick wurde kalt, keine warmen Gefühle waren zu spüren. Würde er das Schiff aus Liebe und Zuneigung zu seinem Freund wieder für zwei Wochen betreten? Was würde passieren? Was sollte noch kommen?
Dieses Schiff machte Yamato angst! Doch er musste diesen Schritt wagen. Er musste es für sich und Tai tun. Tai hatte sich solche Mühe damit gegeben. Matt musste endlich mit der Vergangenheit abschließen und die Liebe zu Tai würde es ihm möglich machen. Oh nein! Diese Angst musste besiegt werden. Dieses Schiff wird Tais Geschenk an ‚ihn’ nicht kaputt machen. Yamato nahm seinen Schatz in den Arm, küsste ihn, nahm ihn an die Hand. „Lass uns gehen“, sagte Matt stark. Tai merkte, dass es Matt nicht leicht fiel auf dieses Schiff zu gehen, aber vielleicht würde er bald das Schiff lieben.
Der Wuschelkopf drückte fest die Hand seines Großen. Sie gingen mit ihren Koffern über den Steg aufs Schiff. Wie vor eineinhalb Jahren gab es wieder einen Begrüßungscocktail. Er schmeckte noch genauso schlecht wie damals! Tai ging mit seinem Koibito zur Rezeption und holte ihre Zimmer-ID-Karte. Matt schaute sich die Zimmernummer an, die wie damals auf der Karte stand. Es war die Nummer von Tais alter Kabine! Es war also eine Teamkabine, doch das war egal. Matt wollte mit diesem Schiff auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Er fing an dieses Schiff gut zu heißen und freute sich langsam auf die zwei sonnigen Wochen mit Tai.
Die zwei standen vor der Zimmertür. Matt atmete die etwas stickige Luft tief ein, dann steckte Tai die ID-Karte in den Schlitz Die Tür ging auf und das Liebespaar betrat das Zimmer. Matt war erstaunt. Es sah noch genauso aus wie damals. Alles war noch spartanisch eingerichtet und alles war so klein und gemütlich. Matt dachte er würde noch Tais Geruch in dieser Kabine einatmen. Ja! Es war eindeutig sein Geruch. Er war immer noch da. Die Zwei trugen ihre Koffer hinein und packten ihre Sachen aus. Matt fühlte sich irgendwie doch wohl. Er hatte das Gefühl, er würde zu Hause sein. Es würde dieses Jahr vielleicht doch eine Traumreise werden.
Der gute Taichi wurde von Minute zu Minute aufgeregter. Heute würde er seinen Geliebten fragen, ob er ihn heiraten will. Wenn Yamato ‚Ja’ sagen würde, würden sie heute noch heiraten. Es gingen ihm so viele Dinge durch den Kopf. Hoffentlich würde Matt den Antrag annehmen.
In dieser Zeit hielten sich die Festgäste im Ballsaal auf. Sie mussten im Hintergrund bleiben, denn was würde Matt denn denken, wenn seine halbe Verwandtschaft hier auf dem Schiff rumtanzen würde. Nun war alles fertig und ausgeklügelt bis in die kleinste Ecke. Tai und Matt könnten jetzt schon heiraten.
Das Liebespaar erkundete das Schiff. Es war wirklich noch dasselbe, bis auf das Programm. Die Beiden gingen Hand in Hand durchs Schiff und plötzlich erblickte Matt jemanden. <<War das nicht gerade T.K.?>> Matt war verwirrt. Seine Familie saß doch zu Hause. Außerdem? Was sollte T.K. hier überhaupt machen mit einem Stapel Teller in der Hand. Nein, das konnte nur eine Person der Schiffscrew gewesen sein. Trotzdem musste Matt wissen, was los war. Er hatte doch keinen Knick in der Pupille, oder? Er ging zu einer riesigen Tür. Über der Tür stand ‚Ballsaal’. Er wollte die Tür öffnen, doch Tai sprang vor ihn und sagte nervös: „Yama, du kannst da doch nicht rein gehen. Schau mal, hier ist ein Schild. ‚Für unbefugte ist der Zutritt verboten!’“. Tai musste so handeln, ansonsten könnte der Traum von einer Hochzeit platzen, wie eine Seifenblase und die schöne große Überraschung wäre futsch. „Komm, lass uns mal das Programm studieren. Wir müssen heute Abend unbedingt was unternehmen! Was hältst du von Kino, Schatz?“, fragte Taichi um von dieser Tür weg zu kommen. „Kino? Ja gut, aber nur wenn auch was Vernünftiges läuft.“ Matt und Tai gingen zur Programmtafel. Sie schauten nach, was heute Abend laufen würde. „Läuft ja nur Mist!“, gab Matt von sich. „Ist doch egal! Biddö!“, bettelte sein Geliebter. Tai musste Matt irgendwie ins Kino kriegen. Das war ein Teil seines Plans. Theater oder andere Dinge wären nicht möglich, denn… Tai quengelte wie ein kleines Kind, bis Matt endlich zustimmte.
Noch zwei Stunden bis zur Kinovorstellung. Tai wurde immer nervöser, die Zeit verging so rasend schnell. Sie waren noch essen und vorher hatten sie sich noch an Matts alten Lieblingsplatz auf diesem Schiff gelegt. Die Sonne brannte und bräunte ihre seidenweiche Haut. Es war ein wundervoller Tag, die frische Seeluft und das leichte schaukeln des Schiffes waren zum dahin schmelzen.
Es war soweit. Noch eine halbe Stunde, bis die Kinovorstellung anfangen würde. Das baldige Hochzeitspaar machte sich fertig für den Abend. Zwar wäre es im Kino dunkel und kaum einer würde etwas sehen, aber sie taten es für ihren Liebling. Der Kinofilm war meistens eh egal, was zählte waren die Zärtlichkeiten, die ausgetauscht wurden und dafür war ihnen ihr Geld nicht zu schade.
Zehn Minuten vor Filmbeginn, gingen die Zwei los. Tai war etwas wackelig auf den Beinen. Sie fühlten sich an, als wäre Pudding in ihnen, doch er würde Matt gleich fragen! Nicht würde ihn davon abhalten!
Nun standen sie vor dem Kino. Tai atmete noch mal tief durch, er hatte irgendwie einen Kloß im Hals. „Ist irgendwas Tai?“, fragte Matt besorgt. Er bekam auch langsam ein mulmiges Gefühl, dass aber doch irgendwie freudig war. Er konnte sich nicht erklären, woher und vor allem warum er dieses Gefühl hatte. Er war irgendwie so aufgeregt, fühlte sich als würde er auf Wolke 7 schweben, ganz hoch oben in den Lüften. <<Komisch, das Gefühl ist mir so vertraut und doch so fern. Dieses Gefühl hatte ich doch noch nie vor einem Kinobesuch>>, machte sich Yamato Gedanken und bekam gar nicht mit, dass Tai gesagt hatte, dass ihm etwas schwindelig und übel wäre. Schnell packte Tai seinen großen, starken, blonden Musiker an der Hand und drückte sie fest. Seine Hände waren verschwitzt. Genauso wie seine Hände, war auch sein ganzer Körper durchnässt von kaltem Schweiß. Er schleppte Matt in eine ganz dunkle Ecke, wo keine Leute saßen. Von hier aus hatte man den besten Blick auf die Leinwand. Matt fragte sich, warum es denn schon dunkel war, der Film würde doch erst in fünf Minuten anfangen. Naja, zumindest die Werbung vor dem Film. Tai drückte seinen Yama fest an sich, küsste ihn schnell auf den Mund und sagte: „Ich hole schnell ein paar Knabbersachen und etwas zu trinken.“ Der Wuschelkopf ging zwar aus der Tür, aber nicht zum Verkaufsstand, sondern in den Projektorraum. „Ich bin bereit! Sie können in zwei Minuten anfangen“, sagte Tai unter druck zu dem jenigen, der den Film starten würde. Tai hüpfte schnell die Treppe herunter, beinahe wäre er durch seine Schusseligkeit noch die Treppe heruntergefallen und hätte sich sonst was brechen können. Wäre auch klasse gewesen; Hochzeit auf der Krankenstation, wahrscheinlich noch mit Doktor ‚Was haben sie sich dabei gedacht’! Egal! Jetzt musste alles schnell gehen, keine Zeit für irgendwelche Gedanken. Tai rannte durch den Personalbereich, einen langen Gang hinunter, bis zu letzten Tür. Er machte sie auf. Die Tür war genau neben der Leinwand, aber keiner konnte sehen, dass Tai dort im Türrahmen stand.
Dann begann es! Der Projektor wurde angeschmissen. Zwei oder drei kleine Werbesendungen kamen im Vorspann. Nun kam Tais Überraschung für Matt. Er hatte ein Mikrophon in der Hand und hüpfte von einem Bein aufs andere. Jetzt würde Matt seine große Chance bekommen! Auf der Leinwand war ein Sonnenuntergang zu sehen. Matt wusste nicht, wo Tai so lange bleibt und schaute etwas desinteressiert auf die große weiße Leinwand, mit dem Sonnenuntergang. Alles war still. Man hätte eine Stecknadel fallen hören können. Yamato erschrak, drückte sich in den unbequemen Sitz. Er sah Tai riesig groß auf der Leinwand! Ein paar Bilder aus ihrem Fotoalbum liefen über die Leinwand. Jetzt war Tai wieder zu sehen. Seine Stimme erklang laut und deutlich aus allen Lautsprechern. Der Dolby-Sorround-Sound ließ Tais Stimme aus allen Ecken schallen. Tai fing an zu sprechen.
„Lieber Yamato! Wir sind nun schon zwei Jahre zusammen. Ich könnte nicht mehr ohne dich leben, könnte keine Minute ohne dich überstehen. Meine Gefühle sind so gewaltig groß und beflügeln mich, so sehr, wenn ich dir in deine ozean-blauen Augen schaue. Ich würde dich nie verlieren wollen! Ohne dich wäre mein Leben trostlos und leer! Unsere Liebe zueinander wies uns immer den richtigen Weg und führte uns zum Glück. Dieses Glück will ich auf ewig in meinen Händen halten. Deshalb möchte ich dich heute fragen. Yamato Ishida! Willst du mich heiraten?!
Zwei Scheinwerfer gingen an. Einer war auf Tai gerichtet, der andere auf Matt. Matts Pulsschlag stieg ins überdimensionale! Sein Herz schlug heftiger als je zuvor. Ein dicker Kloß saß nun auch in seinem Hals! Er schluckte mehrere Male, aber der Kloß breitete sich immer mehr aus. Ihm fehlten die Worte! Er musste anfangen zu weinen. Riesige Freudentränen liefen ihm über das Gesicht. Tai hatte ihm einen Hochzeitsantrag gemacht! Es machte ihn so glücklich. Er stand mit zittrigen Beinen auf, sein Kloß, der sich in seinem Hals verkrallte war weg. Er hatte ihn mit Mühe und Not herunter geschluckt. Dann rief er mit voller Überzeugung und in Liebe: „Ja Tai! Ja ich will! Ich will dich heiraten und dir gehören!“ Seine Stimme war klar und laut. Sie drang an Taichis Ohr. Als er nur das Wörtchen ‚Ja’ hörte, brach er in Tränen und einem Schluchzen aus. Doch er musste weiter machen. Er schaute seinem baldigen Ehemann in die Augen, nahm das Mikrophon, schaltete es an und fragte voller Erleichterung, Glück und Hoffnung: „Willst du mich heute schon heiraten?!“ Matt verstand nicht. Hatte sein Koibito gefragt ob sie heute schon heiraten wollen? Aber er hatte doch gar keinen Anzug, oder doch? Was war mit den Ringen? Doch das war ihm egal! Egal, auch wenn sie nur zu zweit heiraten würden, ohne ihre Eltern und Freunde, Nachbarn und Verwandte. „Ja, lass uns heiraten!“, rief er laut und klar zurück. Beide rannten mit Tränenüberströmten Gesicht in den Mittelgang. Beide sahen sich an. Sie waren nur noch zwanzig Meter von einander e ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: Killua-kun
Username: Killua-kun
Datum: 03.09.2007 - 14:31

Kommentar Nr.: 4018
coooole story wink

auch mit der hochzeit einfach genial (wenn man das mal so sagen darf) wink

LG Ki-kun
Kommentar von: wildest_angel
Username: wildest_angel
Datum: 30.01.2006 - 22:52

Kommentar Nr.: 1328
Toll geschrieben, ich bin begeistert! Und ich freu mich schon, wenndu wieder mehr Zeit zum Schreiben hast, damit ich wieder sowas schönes zum Lesen bekomme!

Greetz,

wildest_angel
Kommentar von: Shina
Username: Shina
Datum: 28.04.2005 - 10:27

Kommentar Nr.: 15
Das ist soooooo süss, sag mal schreibst du noch weioter, oder war das das ende?
Kommentar von: Coke_LIGHT
Username: Coke_LIGHT
Datum: 22.02.2005 - 21:19

Kommentar Nr.: 14
is coOoOoLe geschichte micha hast echt was drauf muss ich sagn rolleyes rolleyes rolleyes ;-) ;-)
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