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y Der Widerspenstigen Zähmung
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Ab 18 Jahren Deutsch 21.01.200710.04.2007 514257 4.28
Bei 25 Vote(s)
1842
Autor: wildest_and_friends
Pairing: bleibt abzuwarten
Kategorien: Action, Romantik
Inhalte: Lemon
Einführung: Gefühle sind schön und gut - aber können sie wirklich alle Hindernisse überwinden? Vor allem, wenn das größte Hindernis man selbst ist... und man nicht nur gegen seinen Stolz, sonder auch noch gegen ganz andere Probleme zu kämpfen hat.
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y Kapitel 2
@ Galu: Ui, na das war ja dann tatsächlich das perfekte Timing. An dieser Stelle nochmal ein (nachträgliches) „Alles Gute!“ von Kano und mir! So, dann hoffen wir mal, dass dir die Geschichte weiterhin so gut gefällt und wir den Level halten können. Na, schau`n wir mal, ob und wann sich Schu verliebt – und in wen. ;-)

@ shiroi: Tjaaa, womit ihr das verdient habt? Bedankt euch bei Galu. ;-) Tihihi, und ja, ich find, Kano, die hier für Brad und Ken zuständig war, hat das wirklich hervorragend hinbekommen. Als hätte sie noch nie was anderes gemacht. Wer tatsächlich in wen verknallt ist und wer sich zum Schluss bekommt... musst du dich überraschen lassen.

@ Lestat: Hey, Süße! Waaaah, es tut mir soooo leid! DAS war es, was ich dir die ganze Zeit noch erzählen wollte... Na gut, du hast die FF ja von selbst entdeckt. *wegduck* Hm... Nein, also du kannst ganz beruhigt sein, Kano hat keinen „schlechten Einfluss“ auf mich ;-) Und ich denke, dafür kennt Galu meine Vorlieben mittlerweile auch genug, um nicht solche Sachen zu verlangen ;-) ) Du kannst also ganz beruhigt weiterlesen.

@ Braddy: Das mit deiner zufälligen Entdeckung dieser FF ist ja wirklich lustig. (Solltest du mir doch langsam unheimlich werden?) Zu allem anderen kann ich dir nur sagen: geh nicht vom Offensichtlichen aus. ;-) Nun ja, auch der Titel, ebenso wie die Idee, war ein Vorschlag von Galu, den wir gerne übernommen haben.

~+~ 2 ~+~

Am nächsten Morgen gelang es Schuldig, schon sehr zeitig aus dem Bett zu fallen. Ein süffisantes Grinsen auf den Lippen trabte er in Shirt und Gammeljeans in die Küche, in der sich wie erwartet der Amerikaner hinter einer Zeitung verschanzt hatte. "Einen wunderschönen guten Morgen, Braddy!", flötete der Telepath in seinem süßesten Tonfall, wohl wissend, dass der Andere diesen Kosenamen auf Teufel-komm-raus nicht ausstehen konnte. "Gut geschlafen und schön geträumt?"

Brad belohnte Schuldig erst mal mit einem bösen Blick, der sich gewaschen hatte. Wieso bildete sich der Deutsche aber auch ständig auf's Neue ein, dass er ihm auf der Nase herumtanzen konnte? "Ich habe dir gestern schon gesagt, dass du hier nicht wie ein Gossenbengel herumlaufen sollst", konterte er unterkühlt und liess dabei sämtliche Fragen, die der Andere ihm gestellt hatte, einfach unter den Tisch fallen. Als ob er ausgerechnet Schuldig von seinen Träumen erzählen würde! Schlimm genug, dass er solche Träume überhaupt hatte. Er blätterte seine Zeitung um und wandte seine Aufmerksamkeit der nächsten Schlagzeile zu. "Zieh dir was anständiges an und überarbeite deine Manieren", wies er den Orangehaarigen nebenbei noch an.

Der Telepath liess sich auf einen Stuhl plumpsen und grinste seinen Anführer breit an. "Stimmt eigentlich", begann er laut zu überlegen, was bei ihm nie etwas Gutes bedeutete. "Ich könnte mir zum Beispiel einen schwarzen Rollkragenpulli anziehen und dazu eine passende schwarze Hose. Und wenn ich schon dabei bin, auch mal zum Frisör gehen... Was denkst du - wie würde mir ein gepflegter Kurzhaarschnitt stehen? Vielleicht... mit zwei langen Strähnen an den Seiten? DANN hättest du sicher nichts mehr an mir rumzumeckern, oder?" Lauernd beobachtete er die Reaktionen des Älteren.

Wenigstens diesbezüglich hatte Brad seine Gedanken und seine Reaktionen gut genug unter Kontrolle, um nicht in die Falle zu tappen. Unbeeindruckt lehnte er sich in seinem Sessel zurück und begann einen interessanten Artikel zu lesen. "Nun, wenn das deine Auffassung von angemessenem Auftreten ist... In letzter Zeit hattest du schließlich oft genug Gelegenheit, Abyssinian aus der Nähe zu betrachten", meinte er nebenbei, sogar in relativ sachlichem Tonfall. "Ich nehme doch an, das sollte eine Anspielung auf ihn sein..." Es war weder eine richtige Frage noch eine richtige Feststellung. Auch wenn er es durch lange Erfahrung eigentlich besser wissen musste, hoffte der Schwarz-Leader immer noch darauf, den neugierigen Telepathen schneller loszuwerden, wenn er alles vermied, was zum weiterreden auffordern konnte.

Okay, das hatte anscheinend noch nicht wirklich gereicht, um den Älteren aus der Reserve zu locken. "So gesehen ist er ja wirklich ein ganz Süßer", teilte er dem Amerikaner mit, als sei diese Tatsache eine absolut neue Entdeckung. "Obwohl er mir ja in keiner Weise das Wasser reichen kann." Schuldig tat so, als müsste er einen Augenblick angestrengt überlegen. "Nein", kam er dann zu dem Schluss, "er sieht nicht mal halb so gut aus wie ich."

Brad versuchte weiterhin, sich mehr auf den Zeitungsartikel als auf das Gespräch mit Schuldig zu konzentrieren. Leider funktionierte diese Methode bei seiner derzeitigen Schusseligkeit nicht halb so gut wie sonst... Er schnaubte leise. "Natürlich. Ein jeder, der auf schmuddelige Kleidung und zerzauste Sturmfrisuren steht und keinen Wert auf Manieren legt, würde dich sicherlich zum absoluten Traummann erklären", antwortete er bissig und bemerkte erst danach, dass er sich mit diesem Kommentar praktisch selbst ein Bein gestellt hatte.

Ein triumphierender Ausdruck erschien auf Schuldigs Gesicht. Aha, das war durchaus schon ein Schritt in die richtige Richtung. "Darf ich deinen Worten dann entnehmen, dass du also unseren schwertschwingenden Samuraiverschnitt anziehend findest? Nachdem er ja so das ganze Gegenteil von mir ist?" Er konnte sich durchaus auch gewählt artikulieren, wenn es sein musste - er hatte im Normalfall nur keinen wirklichen Bock drauf.

Wieder einmal warf der Amerikaner seinem Teamkollegen einen bösen Blick zu. "Als ob solche Kleinigkeiten mich dazu veranlassen könnten, einen unserer Gegner anziehend zu finden!" Er schaffte es so zu klingen, als hätte Schuldig so eben eine vollkommen absurde und abwegige These aufgestellt. Bis vor ein paar Wochen hatte er diese Möglichkeit ja schließlich auch noch für komplett absurd gehalten. Bis vor kurzem war er ja auch noch der festen Meinung gewesen, dass Gefühle unter keinen Umständen zu einer stärkeren Motivation werden durften als die Vernunft es war und dass jeder, der lieber ihnen anstatt seinem Verstand folgte, wohl einfach zu schwach war, um sich selbst unter Kontrolle zu halten. Nun, musste er ernüchtert feststellen, offenbar war er selbst nicht halb so stark wie er gedacht hatte...

"Hm..." Der Telepath überdachte die Antwort seines Leaders. "Und was ist es dann, was dich an ihm reizt?" Sein Blick war von reinster Unschuld geprägt. Noch war er noch lange nicht bereit, einfach klein beizugeben. Er hatte nun mal so eine gewisse Vermutung, und erst wenn sie sich bestätigte oder aber wirklich triftige Gegenargumente kamen, würde er davon ablassen.

"Rein gar nichts", entgegnete Brad, langsam schon ziemlich gereizt. "Höchstens die Vorstellung seines qualvollen Todes." Demonstrativ widmete er sich dann wieder der Zeitung und hoffte, dass das Thema damit beendet war. Dass er dem rothaarigen Weiss während der letzten paar Aufträge eher ein paar Mal das Leben gerettet hatte - indem er Schuldig ohne besonderen Grund zurückgepfiffen hatte - anstatt irgendwelche Anstalten zu machen, ihn zu töten oder ihn töten zu lassen, übersah er dabei geflissentlich. Schlimm genug, dass er sich alleine darüber den Kopf zerbrechen musste; da musste er sich nicht auch noch dem Spott des neugierigen Deutschen ausliefern.

Auch Schuldig kam zu ähnlichen Rückschlüssen. "Also dann bedeutet wohl, dass du mich die letzten Male zurückgepfiffen hast, als ich dem Kätzchen zu nahe kam, dass mir etwas passiert wäre, was du verhindern wolltest. Oh Brad, das ist aber wirklich... _süß_ von dir!" Er hatte gerade seine tuntigste Sprechweise ausgegraben. "Aber das wär doch nicht nötig gewesen, du hättest mir doch nur etwas davon sagen müssen, dass du auf mich abfährst!" Nein, das breite Grinsen über die entgleisten Gesichtszüge konnte er sich beim besten Willen nicht verkneifen.

Bei einer solchen Unterstellung schaffte es Brad beim besten Willen nicht mehr, seinen unbeteiligten Gesichtsausruck beizubehalten. Für einen Augenblick regelrecht schockiert starrte er den Orangehaarigen an, so als hätte dieser den Verstand verloren. Was er ja, so gesehen, in gewisser Weise offenbar auch wirklich getan hatte. "Die frühe Morgenluft bekommt dir offenbar nicht. Die paar Hirnzellen, die du noch besitzt, scheinen noch nicht funktionieren. Anders kann ich es mir nicht erklären, wie du dir so einen Unsinn zusammenreimen kannst." Er runzelte ärgerlich die Stirn und schob seine Brille zurecht.
Was gab es schöneres, als seinen Leader in aller Herrgottsfrühe aus der Fassung zu bringen? Schuldig gratulierte sich selbst. Aber noch gab er keine Ruhe. "Naja, überleg doch mal selber...", plauderte er unbeschwert weiter, als würde er übers Wetter reden. "Dir unterlaufen Fehler. Deine Präkognition hast du auch nicht mehr ganz so unter Kontrolle." Okay, das war mehr ein Schuss ins Blaue, aber er schien zu treffen... "Das geht nämlich nur, wie du mir selber so freundlich erklärt hast, wenn man emotional völlig unbeteiligt bei der Sache ist. Und das bist du nicht mehr. Also stellt sich nur die Frage: Ich oder Abyssinian. Eigentlich würde ich ja sagen, Gegensätze ziehen sich an. Das würde dann ja wohl auf mich schließen lassen. Aber da du nicht so ganz normal tickst, tippe ich doch eher auf unser kleines Weißkätzchen." Da er nun fertig mit seinem Vortag war, lehnte er sich zufrieden zurück, verschränkte die Arme vor der Brust und funkelte den Älteren amüsiert an. "Du hast dich in Aya verknallt", fasste er noch einmal leicht spöttisch zusammen.

Brad legte die Zeitung beiseite, denn die Lust darauf, noch ein Weilchen gemütlich beim Frühstückstisch zu sitzen und zu lesen, war ihm soeben gründlichst vergangen. Da quälte er sich lieber selbst mit seiner kaum vorhandenen Konzentration, anstatt dass er sich hier von Schuldig triezen liess. "Überlass das Denken besser mir; deine Talente liegen eindeutig auf anderen Gebieten", riet er dem Deutschen unfreundlich und stand auf. "Dass du vollkommen falsch liegst, brauche ich wohl nicht noch extra zu betonen", setzte er noch eine Spur kühler hinzu und machte sich dann auf den Weg in sein Büro, um sich alibimässig hinter seiner Arbeit zu verschanzen. Dass er wirklich etwas Konstruktives zusammenbringen würde, musste er leider bezweifeln.

Also, Brads Aussage schockierte den Telepathen jetzt aber schon. Mit weit aufgerissenen Augen sprang er auf und raste dem Anderen hinterher, packte ihn an der Schulter und wirbelte ihn zu sich herum. "Nein!", rief er fast panisch, "Sag nicht, dass ich unrecht hab! Ich kann dich als Verehrer nämlich absolut nicht gebrauchen, du gefällst mir ja nicht mal! Und ich frage jetzt lieber nicht, woher du von meinen Talenten wissen willst..."

Einen Moment lang war Brad versucht, die Hand des Anderen von seiner Schulter zu fegen und ihm dann zu raten, sich nochmal hinzulegen, bevor er sich noch mehr in irgendwelche Halluzinationen verrannte. Doch dann sah er seine Chance, sich für all die Male zu rächen, die ihn der Andere schon fast den letzten Nerv gekostet hatte...
Ruhig sah er Schuldig an, griff dann nach seiner Hand und behielt sie in der seinen. "Nun dann..." Mit einem Ruck zog er den Telepathen deutlich näher als es nötig gewesen wäre. "...schlage ich vor, dass du dich in der nächsten Zeit ein wenig von mir fern hältst. Ansonsten könnte ich tatsächlich noch in Versuchung geraten, deine Talente auch mal auszuprobieren", raunte er ihm zu und verzog sich dann ohne ein weiteres Wort in sein Arbeitszimmer.

Mit schockgeweiteten Augen stand der Jüngere im Gang und starrte auf die Stelle, an der der Amerikaner eben noch gestanden hatte. Ein dicker, heißer Klumpen verfestigte sich in seinem Magen, dann schüttelte er sich wie ein Hund und grinste wieder, allerdings deutlich unsicherer als zuvor. "Neeeeee", meinte er zu sich selbst, "Ich fall auf deine Tricks nicht rein, weiser Anführer!" Übermütig und in keiner Weise abgeschreckt betrat er ungebeten das Büro seines Leaders.

Brad hatte sich eben erst in seinen Schreibtischsessel fallen lassen, als die Tür zu seinem Büro auch schon wieder aufflog und die orangehaarige Nervensäge sich anschickte, ihn weiterhin mit ungezügelter Neugierde zu foltern. Der Amerikaner verkniff sich ein genervtes Seufzen. Wäre doch gelacht, wenn er den Anderen ausgerechnet in dieser Sache nicht doch irgendwann loswerden konnte. "Falls es dir noch nicht aufgefallen ist: Das hier ist mein Arbeitszimmer. Und es heißt nicht nur zufällig so. Ich habe zu tun, wenn ich hier bin. Also geh woanders spielen, ja?" meinte er herablassend und suchte sich seine Unterlagen für den heutigen Tag zurecht.

Ein unverschämtes Grinsen zierte das Gesicht des Telepathen, verspielt blinzelte er den Anderen an. "Ach?", meinte er, als wäre ihm diese Tatsache völlig neu, "Tatsächlich? Hm, da du dich in letzter Zeit ja eh so wunderbar konzentrieren kannst, hätte ich einen Vorschlag... Wie wär’s, wenn du ein nettes Foto von deinem Weiß-Schatzi als Hintergrundbild auf deinen PC machen würdest? Dann könntest du ihn Tag und Nacht ansabbern..." < ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: CrazyMama
Username: CrazyMama
Datum: 12.01.2010 - 18:15

Kommentar Nr.: 7025
danke--ich hab herzhaft gelacht--vor allem bei DEM Ende
Kommentar von: ai-chan
Username: ai-chan
Datum: 09.08.2009 - 01:21

Kommentar Nr.: 6647
*mit sternchen in den augen dahock*
boah oO
*dich umflausch*
ich bin nicht umsonst dein fan x33
xDDD
aber das ende ... *sich vor lachen auf dem boden gekullert hat*
zu geil~
Kommentar von: Shayra
Username: Shayra
Datum: 02.05.2009 - 02:15

Kommentar Nr.: 6330
Also erst mal wollt ich dir sagen dass dir die story total gut gelungen ist.
Das Schu/Ken Paar ist sowieso mein lieblings paaring und dann auch noch mit einem eifersüchtigen Yojhi der sich auch in Ken vergukt hat, einfach geil!!!
Übrigens das Ende war der reinste Brüller biggfrin
Ich würd mich freuen wenns noch mehr solcher storys gäbe
Also noch mal danke für die geile story
Shayra
Kommentar von: Galu
Username: Galu
Datum: 10.04.2007 - 21:36

Kommentar Nr.: 3199
GRÖHL!!!!!!!!!! Schus Aussage "Oh Gott, ich bin blind." ist ja sowas von scharf!!!! GIGGLE!! Mich hätte ja nur noch interessiert, in WELCHER Stellung er die beiden erwischt hatte. Also ich stelle mir mal vor, das gerade Aya mal Seme war.....kicher.

Also die drei letzten Kapis waren wieder nur toll. Angefangen von Brads Bearbeitung durch Schu, sich Aya zu krallen, Ayas Rückfall in den Kindergarten mit den Knutschflecken (einfach süß!!!!), Schus "Kampfansage" an Yohji, sollte dieser auf saudumme Gedanken kommen, bis hin zu Brads "Inbesitznahme" von Aya.

Wildest und Kano..ich danke euch beiden ganz herzlich für die wunderbare Umsetzung meiner Idee. Ich selbst hätte es nicht so klasse hinbekommen und ich habe mich sehr gefreut, als ihr euch bereit erklärt hattet, diese Geschichte zu schreiben.
Vielen Dank!!! smile

und liebe Grüße
eine glückliche Galu
Kommentar von: Rikku20
Username: Rikku20
Datum: 10.04.2007 - 20:56

Kommentar Nr.: 3197
Hallo
die Story war großartigsmile
das ende hat mir besonderst gut gefallen, da könnte ich glatt mehr verlangen

~~>g.Riku20<~~
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