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Archiv > Weiß Kreuz > My Heart's Reflection

y My Heart's Reflection
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Ab 18 Jahren Deutsch 01.12.200631.01.2007 396764 4.00
Bei 9 Vote(s)
646
Autor: wildest_and_friends
Pairing: Schuldig X Miryoku
Kategorien: Romantik, SAP
Inhalte: Lemon
Einführung: Ein One-Night-Stand wie jeder andere... Fast. Aber was macht man, wenn man dem Anderen dann wieder und wieder über den Weg läuft? Ganz klar: man verliebt sich. Alles wäre so einfach, wenn es da nicht eine Abmachung gäbe: Keine Verpflichtungen, keine Ansprüche - nur Sex.
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y Downtown


@ shiroi: Ja, Schu ist da eindeutig erfinderisch, was das angeht *gg* Aber so wirklich hat ihm diese Methode ja nicht geholfen. Naja. Sicher, Schu ist total verliebt. Aber so lange er das sich selber ned eingesteht, wird`s wohl nix ernstes mit den beiden... Um deine Neugier zu befriedigen – hier ist des Rätsels Lösung. ;-)

11. Downtown

(Don't hang around and let your problems surround you,
there are movie shows down town.
Maybe you know some little places to go
where they never close down town.)

Den ganzen nächsten Tag hibbelte Schuldig herum und fieberte dem Abend entgegen. Er hatte Nagi gar nicht lange überreden brauchen, der Kleine war sofort Feuer und Flamme gewesen. Schuldig wusste genau, welcher Look Miryoku an ihm am besten gefiel und richtete sich dementsprechend her. Sogar dem kleinen Telekineten blieb für einen Moment der Mund offen stehen, als er den Orangehaarigen sah. Über dieses stumme Kompliment lächelnd packte Schuldig seinen Kollegen ins Auto und fuhr zu dem Kino, vor dem er sich mit dem Blonden verabredet hatte. Bis jetzt hatte er Nagi noch nicht erzählt, mit wem sie sich treffen würden. Das würde eine extra Überraschung werden und der Deutsche freute sich schon auf das Gesicht, das der Jüngere machen würde, wenn er Roku erkannte.

Miryoku verbrachte einen äußerst unruhigen Tag, da er sich immer wieder mit der Frage beschäftigte, ob es wirklich eine gute Idee war, zu dem Date mit Schuldig zu erscheinen. Er spielte einige Male mit dem Gedanken, einen an den Haaren herbeigezogenen Auftrag als Vorwand zu nehmen um doch noch abzusagen... Doch dann schalt er sich einen Feigling. Als ob ein Kinobesuch ihm einen Zacken aus der Krone brechen würde. Was sollte ein Abend schon großartig ändern? Zumal sie ja dieses Kind im Schlepptau hatten - was wenigstens eine Garantie dafür war, dass ihre Gespräche wohl kaum ins Persönliche abrutschen würden.
Schließlich tat Miryoku doch sein Bestes, um sich herzurichten und genauso selbstsicher zu wirken, wie er es auch sonst immer tat. Pünktlich, wie vereinbart, kam er dann vor dem Kino an und sah sich um, ob der Deutsche und sein kleiner Begleiter wohl schon irgendwo zu sehen waren...

Mit einem breiten Grinsen und einem zärtlichen Ausdruck in den Augen kam Schuldig auf Miryoku zu. "Danke!", meinte er so leise, das nur der Blonde ihn verstand. Zufrieden bemerkte er das kurze Aufleuchten in den braunen Iriden, als der Andere ihn ansah. Hinter sich hörte er ein überraschtes Ächzen, das nur von Nagi kommen konnte, was ihn dazu brachte, Roku verschwörerisch zu zu zwinkern.

Miryoku erwiderte das Zwinkern schmunzelnd und nickte Schuldig kurz zu, bevor er sich überaus freundlich an Nagi wandte und diesen mit warmem Ton in der Stimme begrüsste. Offenbar hatte der Kleine ihn tatsächlich nicht vergessen - gut, wenn er ehrlich war hatte er daran auch nicht wirklich gezweifelt - was versprach, dass der Abend ganz amüsant werden würde. Wenigstens würde ihn das davon abhalten, sich weiter über diese Date-Geschichte Gedanken zu machen.

Nagi liess es sich nicht nehmen, im Kino neben Miryoku zu sitzen, weswegen der Blonde dann in der Mitte zwischen den beiden Schwarz landete. Schuldig bezweifelte ernsthaft, dass der Kleine recht viel von dem Film mitbekommen würde, dafür war er viel zu beschäftigt, Roku anzuschmachten. Der Telepath genoss die Nähe zu seinem Lover, die ausnahmsweise stattfand, ohne dass sie sich großartig berühren konnten.

Die Situation hatte etwas Prickelndes. Als Schuldig seine Hand auf die Lehne legen wollte, traf sie dort auf die des Schweden. Einen Moment lang zuckte der Orangehaarige zusammen, ließ sie dann aber auf Rokus Hand liegen, nachdem der seine auch nicht weg zog.

Auch Miryoku zuckte einen Moment lang zusammen, da ihm die Berührung des Anderen wie immer einen regelrechten Stromschlag versetzte. Er dachte jedoch nicht daran, seine Hand zurückzuziehen. Nach den Nächten, die sie schon zusammen verbracht hatten, wäre es doch wirklich lächerlich gewesen, einen derartig harmlosen Kontakt vermeiden zu wollen. Ganz davon abgesehen, dass ihm auch gar nichts daran lag, solch kleine Zärtlichkeiten zu vermeiden...

Auch wenn sich der Deutsche ganz auf das Geschehen auf der Leinwand konzentrierte, machten sich seine Finger selbständig und streichelten sanft über Miryokus Hand. In Schuldig machte sich dabei ein warmes, unbekanntes Gefühl breit, das rein gar nichts mit körperlichem Verlangen zu tun hatte, sondern eher auf Zufriedenheit beruhte und ihn faszinierte.

Wie von selbst erwiderte Miryoku die sanften Streicheleinheiten, verflocht seine Finger schließlich einfach mit denen Schuldigs. Ein tröstendes Gefühl schien von dieser Geste auszugehen; der zarte Kontakt schien wie die Versicherung zu sein, dass man nicht alleine war. Es fühlte sich wirklich gut an, einfach nur Schuldigs Hand zu halten... Nachdem er kurz ein wenig in Gedanken abgeschweift war, konzentrierte der Blonde sich rasch wieder auf den Film. Nebenbei schielte er ab und an zu Nagi und amüsierte sich an den bewundernden Blicken, die der Kleine ihm immer wieder zuwarf. Er genoss es, zur Abwechslung mal einen ihm absolut ungefährlichen Bewunderer zu haben.

Hätte man ihn gefragt, was gerade in ihm vor ging, wäre Schuldig mit der Beschreibung der Empfindungen heillos überfordert gewesen. Er wusste nur, dass er sich fühlte, als würde er auf einer Wolke schweben. Deswegen gefiel es ihm auch nicht wirklich, als es in dem Saal plötzlich wieder hell wurde, weil der erste Teil der Filmes zu Ende war. Seufzend erhob er sich aus dem mittlerweile bequemen Sessel, um in den Waschraum zu gehen und sich danach eine Kleinigkeit zu trinken zu besorgen.

Ein wenig ungehalten blinzelte Miryoku der urplötzlich wieder sehr hellen Saalbeleuchtung entgegen und gab Schuldigs Hand frei. Er streckte sich kurz, bevor er aufstand und mit den anderen Beiden den Kinosaal verliess. Während sie auf Schuldig warteten, plauderte er ein wenig mit Nagi, wobei er es natürlich nicht lassen konnte, den Kleinen ein bisschen anzuflirten. Diese großen Augen waren auch wirklich zu süß - allerdings waren Kinder natürlich nach wie vor nicht sein Geschmack. Da entsprach ein gewisser orangehaariger Deutscher schon sehr viel eher seiner derzeitigen Idealvorstellung.

Aus sicherer Entfernung beobachtete der Telepath Miryoku und Nagi. Ihm schwante, dass er sich in der nächsten Zeit wahre Lobeshymnen über den Blonden anhören durfte. Ein kleines Teufelchen auf seiner Schulter flüsterte ihm ein, das er sich das nicht antun wollte. So schlenderte er zu den beiden, schlang von hinten die Arme um Miryokus Taille, legte sein Kinn auf dessen Schulter und hauchte ihm einen zärtlichen Kuss in den Nacken. Dann sah er Nagi herausfordernd an. Damit sollte wohl klar sein, dass dieser Traummann für den Kleinen für alle Zeit nur ein Traum bleiben würde.

Eine angenehme Gänsehaut zog sich bei diesem Überfall über Miryokus Rücken. Für gute zwei Sekunden wollte er sich einfach an den Anderen schmiegen und seine beruhigende Nähe geniessen. Doch dann runzelte er leicht die Stirn über die doch ein wenig besitzergreifende Geste... Wie passte das denn in ihr Konzept, das ihm keinerlei Verpflichtungen garantierte? Sanft aber bestimmt löste er Schuldigs Griff und sah den Deutschen ein wenig fragend an, ohne jedoch einen Kommentar dazu abzugeben.

Mit einem beruhigenden Lächeln zwinkerte der Orangehaarige seinem Lover wieder einmal zu. Viel zu genau hatte er dessen Abneigung gegen diese 'Reviermarkierung' gemerkt. Aber Schuldig verstand den Anderen. Andersrum wäre es ihm wohl ebenso ergangen. Trotzdem fand er die Reaktion des Blonden ein wenig schade.

Nachdem sie auch den zweiten Teil des Films gesehen hatten, übersiedelten die drei wie vereinbart in ein Lokal, um zu Abend zu essen. Miryoku überließ den anderen beiden die Restaurant-Auswahl, da er diesbezüglich nicht sehr wählerisch war und sich außerdem sicher war, dass Schuldig seinen Geschmack ohnehin treffen würde. Bisher gefiel ihm der Abend wirklich sehr gut, da gab es nichts daran zu rütteln. Sie hatten Spass, waren bisher nicht in zu persönliche Gespräche abgerutscht... Miryoku fühlte sich richtig wohl.

Schuldig hatte einen Tisch in einem netten, aber nicht zu kleinen Restaurant reserviert. Er wollte ebenso wenig wie Miryoku eine zu persönliche Atmosphäre, die ihnen beiden sicher nicht gut getan und ihre Vereinbarung früher oder später in Frage gestellt hätte. Das Lokal war recht gut besucht, jedoch nicht überfüllt, und die Ober waren wirklich von der flinken Sorte. Zwischen den drei jungen Männern war ein seicht dahinplätscherndes Gespräch entstanden, wobei Nagi zur Überraschung des Deutschen wirklich ein wenig aus sich herausging, wohl um Roku auf sich aufmerksam zu machen. Es war wirklich niedlich mit anzusehen, wie der kleine Japaner den Blonden immer wieder anstarrte, als könne er sein Glück, ausgerechnet mit diesem Mann an einem Tisch zu sitzen, gar nicht fassen. Nach einer Weile bemerkte Schuldig allerdings, dass er ebenfalls angestarrt wurde. Unauffällig sah er sich um und entdeckte am Nebentisch einen Kerl, der ihn mit Blicken anscheinend ausziehen wollte. Unterdrückt grinsend wandte sich der Telepath wieder seinen Gesprächspartnern zu und versuchte, den Anderen zu ignorieren. Vorläufig ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: shiroi
Username: shiroi
Datum: 02.02.2007 - 01:07

Kommentar Nr.: 2892
So ihr beiden, nun ist also auch diese wunderbare Story zu Ende. Hm.. schade eigentlich. *seufz*

So dann will ich doch mal ne Art "Abschlusskommentar" abgeben: Ich bin ein riesiger Fan eurer Geschichten, besonders wenn eigenen Charaktere von Kano drin vorkommen.

Also ich muss ja zugeben, dass ich Roku am Anfang nicht so sehr mochte, aber das lag vielleicht daran, dass Haku mir noch im Kopf rumgeschwebt ist. ^_~ Aber je mehr Kapitel online kamen, umso mehr mochte ich ihn und seine Entwicklung. Er ist wirklich ein Schatz, auch wenn er es nicht zu geben möchte. xD
Er ist Schuldig so verdammt ähnlich und trotzdem hast du es geschafft ihn nicht wie ein Abklatsch oder Klon von unserem Telepathen wirken zu lassen. *___*
So Kano hier noch mal: ein riesen Lob für diese Figur! Ich mag ihn inzwischen genau so gern wie Haku. :3

Tja nun zu Schuldig.. aber wildest, da muss ich glaub ich nicht mehr viel zu sagen, oder? Ich liebe "deinen" Schuldig jedes Mal, egal ob er warmherzig oder machomäßig ist. Auch hier hast du es mal wieder geschafft, ihm tausend verschiedene Facetten zu geben. Auch dir ein großes Lob.

Manchmal war das ganze sture Rumgetänzel echt nervend, aber gleichzeitig auch so amüsant, dass man nicht anders konnte als weiter zu lesen. *g*
Ihr habt eine sehr schone Liebesgeschichte geschaffen.

[...]
"Nur Sex, keine Verpflichtungen?"
"Eher viel Sex, viel gemeinsame Zeit und keinerlei unfähige Kerle mehr?"
"Viel Sex, noch mehr Gefühle, und nie mehr ohne dich sein..."
"Ich liebe dich" [...]
Meiner Meinung nach kann man das Ganze nicht besser zusammen fassen. Außer, dass das -Um einander herum schleichen- fehlt. xD

Tja und natürlich wäre es einfach nur toll, wenn man noch mehr von diesem Pairing lesen könnte. Zu mal ja noch nicht alle Fragen um Roku geklärt sind. Außerdem fände ich es echt interessant zu lesen wie diese beiden Sturköpfe mit einem "Beziehungsleben" klar kommen. ^^~

Aber egal ob nun noch etwas mit Haku kommt oder nicht. Macht weiter so, ihr seid sehr talentierte Autorinnen.

Liebe Grüße
shi

P.S. Mir fällt grad auf das ich nur Lob habe. xD Naja ich bin halt euer Fangirly. *lach*
Kommentar von: Galu
Username: Galu
Datum: 01.02.2007 - 18:41

Kommentar Nr.: 2887
Na endlich!!!! DAS hat ja lange gedauert...biggfrin Die zwei waren aber auch wirklich zu süß!!!
Aber jetzt haben sie sich ja endlich eingestanden das sie sich so sehr lieben....

Ich gehe mal davon aus, das das hier aber nicht die einzige Geschichte mit den beiden bleibt. Da ist noch Geheimnis um Roku, das noch nicht gelüftet ist.
Was bedeutet...Schu zu lieben, so lange er noch Zeit hat.... Hat Roku eine Krankheit, die er Schu verheimlicht?
Warum begibt sich Schu in Lebensgefahr, wenn er Roku liebt???

Danke euch beiden für eine wunderschöne Liebesgeschichte. Ich konnte es immer kaum abwarten, bis das nächste Kapi kam und ich freu mich auf eine weitere mit diesen beiden.

Liebe Grüße
euer großer Fan Galu
Kommentar von: Liliana
Username: Liliana
Datum: 01.02.2007 - 09:54

Kommentar Nr.: 2882
WOW ..

Ich hab die Geschichte fast in einem ... Zug gelesen und will wenigstens zum Ende kundtun, wie toll ich sie finde. Eigentlich trifft es traumhaft schon eher.

Obwohl ..? Eigentlich waren die Vorkapitel doch fast alptraumatisch, wenn ich da an Schu´s und Roku´s Umeinanderrumgerenne denke. So manches Mal hätte ich gern den Einen wie auch den Anderen auf den Mond schnipsen können. Aber dann war da auch die knisterne Erotik zwischen den Beiden, die mich jedes Mal wieder mitgerissen hat.
Also trifft traumhaft dann doch wieder zu.

Hach .. diese Geschichte habt ihr mal wieder wunderbar hingekriegt. .. träum ..

Bis denn. Lil

PS: Mal schaun, was ich noch so alles an Geschichten verpaßt hab.

Kommentar von: shiroi
Username: shiroi
Datum: 30.01.2007 - 23:59

Kommentar Nr.: 2868
Die beiden können halt doch nicht ohne einander... hach ja... schön das roku wieder da ist, aber irgendwie hab ich das gefühl, dass er nicht bleiben wird.. hm.. aber so ganz versteh ich noch nicht, warum er überhaupt gehen muss. Ich hab so bisschen das Gefühl, dass er auf der Flucht ist. Nur vor was oder wem? Fragen über Fragen.. @_@

Noch ein Kapitel oder? ;_; schade... ich mag roku und diese Geschichte...

Liebe Grüße
shi
Kommentar von: Galu
Username: Galu
Datum: 26.01.2007 - 20:22

Kommentar Nr.: 2840
Schnüff!!!
Roku ist also tatsächlich gegangen...
Haben die beiden denn eigentlich niemals geliebt, um zu wissen, das sie den anderen mehr lieben als sich selbst???
Nein...beide leiden wie ein Hund...auch wenn sie jetzt, wo sie getrennt sind, offensichtlich doch gemerkt haben, das sie große Gefühle für den anderen haben.

Los Roku...schwing deinen süssen Hintern ins nächste Flugzeug und flieg zurück nach Japan. Dort wartet jemand sehnsüchtig auf dich!!!

Bis zum nächsten Kapi.

Liebe Grüße
Galu
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