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Licht ohne Wärme |
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Nicht beendet
| Ab 16 Jahren |
Deutsch |
04.10.2006 | 14.10.2008 |
200665 |
3.75 Bei 4 Vote(s) |
160 |
| Autor: |
mangacrack |
| Pairing: |
Luzifer x Michael, Kira x Kato |
| Kategorien: |
Mystery, Drama |
| Inhalte: |
Angst, Trauma / Depressionen |
| Einführung: |
Wir sind immer noch Gottes Figuren! Er hat uns erschaffen, er hat bei unserer Geburt unser Schicksal bestimmt. Ich hätte nie gedacht, das zugeben zu müssen, aber ... unseres ist besonders grausam, mein Bruder! |
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Mika und Michael
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Titel: Licht ohne Wärme
Autor: mangacrack
Email: mangacrack.ju-san@web.de
Teil: 4/ ca. 12
Disclaimer: Keine der Figuren gehört mir, sondern Kaori Yuki
Fandom: Angel Sanctuary
Genre: Drama, Engel
Warning: Darkfic
Pairing: Luzifer x Mika (Michael)
Kommentar: Ich habe so viele Ideen und Erklärungen, wie es ausgehen könnte, so dass ich nicht genau weiß was die Beste ist. Vielen Dank für eure Kommentare, sie helfen mir sehr.
::Kapitel 4 – Mika und Michael::
Als Michael sich auf den Weg zur Erde machte, erzählte er niemandem etwas davon. Er war vollkommen allein. Er wusste, das es besser gewesen wäre Raphael bescheid zu sagen, falls dieser Mika mal wieder aus der Scheiße reiten musste, doch Michael wollte Mikas Wunsch respektieren, das alleine zu durchstehen. Er schlug mit den Flügeln und durchbrach eine weitere Barriere als er sich der Erde näherte. Man hatte im Himmel dafür gesorgt, dass kein Engel mehr so einfach die Menschen stören konnte, doch für ihn war das kein Problem. Der Kern der Erde bestand aus lebendem Feuer und das war größer als alles andere. Es gab für ihn keine größere Kraftquelle als die Erde und deswegen konnte man ihn auch nicht daran hindern diese zu betreten. Vorsorglich hatte er dennoch daran mitgeholfen diese Barriere zu errichten, damit er auch Zugang zu den Plänen hatte, wie man sie durchbrach.
Selbst dieser komische Hutmacher hatte sich daran beteiligt, so wie ein weiterer Teil der Hölle. Es war Michael klar, dass die Höllenbewohner sich da nicht raushalten würden, weil sie befürchteten, dass der Himmel sich daraus einen Vorteil schlagen würde. Luzifer war zu dem Zeitpunkt nicht zu gegen gewesen. Doch Michael hatte seine Kraft in dem Siegel gespürt. Also musste sein Bruder irgendwann da gewesen sein um diese Kraft einzuweben. Doch wann? Und von wo aus hatte er es getan? Michael wusste keine Antwort auf diese Frage. Er konnte es wohl von der Hölle aus getan haben, doch warum schickte er dann den Hutmacher vor, anstatt einen Vertrag mit dem Himmel aufzusetzen? Das würde sich der Fürst der Hölle sonst niemals entgehen lassen. Kurze Zeit später schwebte Michael vor der Barriere. Sie war deutlich zu sehen und kraftvoll, doch für ihn nicht gefährlich. Es war nur ein Bann gegen die übrigen feindlichen Engel und Dämonen. Nur die, die eine Erlaubnis hatten, die Erde zu betreten kamen auch hindurch. Das galt vor allem vor die Rangniedrigeren. Doch weniger als die Stärke oder die Effizienz der Barriere war die Existenz an sich des Teiles so wichtig. Die Barriere war ein Symbol. Für was war ihm unklar, Jibril hatte es zwar versucht es ihm zu erklären, doch er verstand doch nichts von so komplizierten Dingen.
Mit Leichtigkeit durchbrach er die Mauer aus Licht und machte sich für die Menschen unsichtbar. Auch musste er jetzt seine Kraft bald verstecken, wenn er in Tokyo ankommen würde. Es musste ja nicht jeder wissen, dass er hier war. Hoffentlich konnte sich Mika zurückhalten und zerstörte diesmal nichts. Doch der Kleine würde doch vernünftig genug sein, oder? Michael musste sich fast sofort wieder zu Recht weisen, denn schließlich war Mika nicht mehr so klein wie früher. Er war gewachsen. Bei Michael krampfte sich plötzlich der Bauch zusammen. Was hieß hier ‚er’ war gewachsen! Sie waren beide gewachsen! Es war IHR Körper, verdammt. Michael zitterte vor Wut. Wie konnte Luzifer nur? Es war sicher seine Schuld! Der Höllenfürst hatte es gewagt sich in sein Leben einzumischen. So derart drastisch. In Michael krampfte sich die Wut hoch. Er wollte kämpfen, er wollte töten. Er wollte brennen! Alles sollte in Flammen aufgehen, dann würde ihn niemand berühren können. Dann würde ihn niemand verletzten können. Wie konnte es Mika nur wagen Luzifer suchen gehen zu wollen? Luzifer war es doch, der sie verraten hatte. An die Stelle von Luzifel war Luzifer getreten. Luzifer hatte sie verletzt, nicht beachtet und sogar verachtet. Luzifel hätte das nie getan.
/Das ist nicht wahr!/, ertönte Mikas Stimme nun in seinem Kopf. /Luzifel war fast genauso wie Luzifer es heute ist. Er hat uns nie beachtet./
/Da hast du es! Er war nur FAST so wie Luzifer! Erinnerst du dich etwa nicht daran, wie er sich um uns gekümmert hat?/
/GEKÜMMERT? Welche Flamme hat dir denn das Hirn verbrannt? Luzifel war der höchste Engel nach Adam Kadamon, doch er kalt. EISKALT. Er hat nichts und niemanden gewürdigt./
Zwischen den zwei Seelenhälften war ein hitziger Streit entbrannt, der sich zum Glück nur in ihrem Kopf abspielte. Sie merkten gar nicht, dass sie sich direkt miteinander unterhielten. Etwas das sie zuvor nie getan hatten.
/Vielleicht nicht. Aber für UNS hat er immer noch mehr übrig gehabt als für andere!/
/Spinnst du, MICHAEL?/, schrie Mika. /Wie lange habe ich um seine Aufmerksamkeit gekämpft und es hat nichts gebracht. Noch nie hat er uns angesehen. Niemals. Nicht einmal als ich ihn aus dem Himmel geworfen habe./
/Doch hat er! Er hat uns angesehen. Du hast es nur nie gemerkt./
/Ach ja? Woher willst du das denn wissen? Welches Recht nimmst du dir überhaupt heraus MEINEN KÖRPER zu übernehmen?/
/ICH BIN DEIN UNTERBEWUSSTSEIN!/
/Hä?/
Für einen Moment herrschte Stille zwischen den Beiden. Mika konnte vor Unglauben nichts mehr sagen und Michael, weil er erst einmal Luft holen musste, da er zu Laut gebrüllt hatte.
/Das musst du mir jetzt erklären/, meinte Mika und gab für einen Moment erst einmal Frieden. /Warum bist DU mein Unterbewusstsein?/
Michaels Gestalt im Inneren des Körpers seufzte auf.
/Ja, ich bin so etwas wie dein Unterbewusstsein. Besser gesagt: ich existiere darin. Ich habe mehr oder weniger schon immer in der existiert. Doch eigentlich dürfte ich so etwas wie ein eignen Willen oder gar ein eignes Bewusstsein gar nicht haben. Ich bin durch dich entstanden. Du hast mich erschaffen!/
/Ich habe dich erschaffen? Das heißt ich bin ‚Michael’ sowie ‚Mika’ und du bist ein ander
...
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