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Archiv > Digimon > Die Liebe auf hoher See

y Die Liebe auf hoher See
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Beendet
Ab 18 Jahren Deutsch 04.02.200504.02.2005 234218 4.33
Bei 3 Vote(s)
324
Autor: Yamo
Pairing: Tai x Matt
Kategorien: Psycho, Romantik, Komödie
Inhalte: Angst, Trauma / Depressionen, Lemon
Einführung: Es geht um Matt, der mit seinem Bruder T.K. auf eine Kreuzfahrt geht. Auf dem Schiff fing dann alles an. Mehr erzähle ich nicht, ihr müsst schon selber lesen, aber das ist meine erste FF und ich würde mich über nette Kommentare und auch über Kritik freuen
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y Kapitel 4
Die Liebe auf hoher See VII


Bonjour!

Da bin ich wieder!

Hab’s heute doch noch geschafft Teil sieben zu schreiben, weil sich meine andere Arbeit irgendwie in Luft aufgelöst hat. Hab sie verlegt, taucht bestimmt wieder auf. War auch besser so, dass sie weg ist, denn es wurde das längste Kapitel was ich bis jetzt geschrieben habe.

Noch ne neue Nachricht für euch. Es wird auch noch einen 10ten Teil geben. Hab mich verrechnet und verkalkuliert, mit dem was ich geschrieben habe und schreiben wollte.

Na dann starten wir mal.

Teil VI beginnt!

----------------------

Es sind nun schon wieder drei Wochen verstrichen. Für Tai, Matt, T.K. und Yukiko waren es die schönsten drei Wochen ihres Lebens. Yamato und Taichi hielten sich die meiste Zeit zusammen auf, wie auch Yukiko und Takeru. Mal war Tai bei Matt, mal Matt bei Tai. Einen Abend waren sie sogar im Kino. Der Film war da eher uninteressant! Viel besser waren die Zärtlichkeiten die dort ausgetauscht wurden. Dort, wo alles dunkel war. Tai und Matt, sowie auch Yukiko und T.K. hatten einen sehr schönen Abend (* *g* *). Frau und Herr Ishida wunderten sich. Seit wann war Matt so aufgeschlossen und so fröhlich? Er ging doch sonst nie weg oder zu Freunden. So kannten sie ihren ältesten gar nicht. Tai musste irgendetwas in Matt bewegt haben, das war die einige logische Erklärung die sie hatten. Matt schlief die letzte Nacht mit bei Tai in der Wohnung (* Ich muss wohl nicht sagen, was sie dort gemacht haben :o *), T.K. hat bei Yukiko übernachtet natürlich nur mit der Einstimmung ihrer Eltern. Er musste im Gästezimmer schlafen. Yukiko allerdings schlich sich sie sich später ins Gästezimmer zu ‚ihrem’ Schatz. Natürlich gab’s auch hier was zu fummeln. T.K. Mutter hatte ihm noch Kondome zugesteckt, als er ging. Sie sagte: „Sicherheit beim Sex ist das A und O. T.K. war das peinlich. Aber er froh, dass er sie jetzt hatte. Er wollte mit 16 noch nicht Vater werden. Jetzt hatten auch die Eltern von Blondi und T.K. ihre ruhe und konnten etwas zu zweit tun, sonst war ja meistens einer da!
Zu später Stunde einen Tag später kamen Matt und T.K. nach Hause. T.K. hatte seinen Bruder von Tai abgeholt, wie immer zog sich das Verabschieden in die Länge. „Wie sind wieder da!“, riefen zwei übermäßig glückliche Stimmen ins Wohnzimmer. „Nun aber schnell ins Bett. Habt ihr eure Sachen schon gepackt?“ „Welche Sachen?“ fragten die Beiden. „Na eure Schulsachen, du musst morgen zur Uni Matt und du in die Schule T.K.“, sagte Frau Ishida freundlich zu ihren Jungs. Ohhh ja, morgen fängt die Schule, beziehungsweise das Studium von Matt an.
Drei Wochen klangen ziemlich lang, aber Pustekuchen, sie vergingen wie im Flug. Jetzt würde die Zeit beginnen, in der sie ihre Liebsten zum größten Teil nurnoch am Wochenende sehen würden. <<Die Uni wird bestimmt hart! Tais Studium fängt ja auch morgen an. Wo studiert er überhaupt? Naja, muss ich ihn mal fragen>>. „So nun aber ab ins Bett ihr zwei“, sprach der Vater der beiden Brüder.
Die Beiden verschwanden im Badezimmer und putzten sich noch die Zähne. Dabei schauten sie sich gegenseitig verschmitzt an und zwinkerten sich zu. „Und? Alles fit mit dir und Yuki? „Jaaa, und bei dir und Tai? „Och, ich kann mich eigentlich nicht beklagen“, sagte Matt mit Schaum vorm Mund. Sie fingen an zu lachen! Der Schaum der Zahnpasta lief ihnen aus dem Mund. Was für ein bescheuertes Gespräch im Badezimmer.
Kurz darauf lagen sie in ihren Betten und schliefen zufrieden ein. In der Nacht hatten Takeru und Yamato süße Träume. Alles drehte sich um ihre große Liebe.
Tai war noch wach. Er freute sich riesig auf die morgigen 24 Stunden. Auch sein Studium beginnt morgen und er lachte sich ins Fäustchen. Er wollte morgen früh Matts dummes Gesicht sehen, wenn…
Der Wecker klingelte. Es war 6.00 Uhr in der Früh. T.K. und Matt kamen nicht aus den Federn. Es war wohl doch etwas zu spät gestern. Sie schafften es dann doch irgendwie aus ihren Betten zu kriechen. Matt war auch kein Morgenmuffel mehr in den letzten paar Wochen, denn er freute sich über jeden neuen Tag und umso mehr, wenn er mit Tai zusammen ist. Alles lag an Tai!
Dann entbrannte ein bitterer Machtkampf zwischen Takeru und seinem großen Bruder. Wer sollte zuerst duschen und wer zuerst frühstücken. Beide wollten zuerst duschen. Matt verlor den Kampf, denn T.K. schlüpfte kackend dreist an Matt vorbei, stand im Bad und streckte ihm die Zunge raus. Dann war die Tür zu und abgeschlossen. Matt guckte blöd zur Tür. Sein Bruder war so frech in letzter Zeit. Waren wohl die Hormone. Notgedrungen musste der Blonde frühstücken, aber sauer auf seinen Bruder war er nicht. Er war einfach nur clever.
Zwanzig Minuten später konnte Matt endlich duschen und sich fertig für die uni machen.
Um 7.15 Uhr waren er und sein kleiner Bruder aus dem Haus. Matt war nervös. <<Wie ist wohl der erste Tag. Gibt es schon viel zu tun? Finde ich wohl Freunde?>>, machte sich Yamatos Gedanken. Als er an der Uni ankam stoppte er plötzlich. Er sah eine Person am Eingangstor. Wuschelige braune Haare, sportlicher Körper, bronze-farbene Haut. Tai! Tai stand dort, mit Schultasche. <<Tai muss doch heute auch zur Uni, oder? Fängt der Unterricht bei ihm später an. Ach, ich weiß es ja gleich>>. Matt ging zu seinem Geliebten. „Was machst du denn hier?“, fragte Matt überrascht. „Ich studiere hier?“, konnte Tai es kaum aushalten und sprach es aus. „Was? Das, das ist nicht dein Ernst.“ „Das ist mein voller Ernst. Willst du nicht, dass ich hier auch studiere?“ „Natürlich will ich, dass du hier studierst! Aber warum hast du es mir nicht erzählt?“, wollte Matt mit großen Augen wissen. „Ich wollte dich damit überraschen! Ist es mir gelungen?“, wollte Tai wissen. „Ja, es ist dir wirklich gelungen! Dafür liebe ich dich! Du schaffst es immer wieder fertig mich neugierig zu machen und mich zu überfallen mit deinen Ideen.“
Tai hätte eigentlich auf einer anderen Universität studiert, aber er schrieb seine alte Uni an und meldete sich dort ab. Noch am gleichen Tag meldete er sich auf der Universität an, wo auch Matt studieren würde. Diese Uni hatte eh einen besseren Ruf!
Tai wollte seinem Koibito nicht nur im Privatleben nah sein, sondern auch auf der Uni, auch wenn sie nicht das selbe studierten würden und andere Kurse belegten.
„Tai, eine Bitte noch. Erzähl bitte keinem hier, dass wir zusammen sind, oder dass wir auf Jungen stehen. Ich habe keine Lust meine Studienzeit diskriminiert zu werden.“ „Das gleiche wollte ich auch gerade sagen. Wir müssen Schule und Privatleben trennen. Aber trotzdem, ich hab schonmal jemanden, mit dem ich in den Pausen abhängen kann“, meinte Tai. „Genau, ich kenn hier auch keinen, nur vielleicht einige Leute mal gesehen.“ „Wollen wir los? Unseren ersten Lesungen fangen gleich an“, sagte Matt nervös. „Ja, los. Du brauchst aber nicht nervös sein, oder Angst haben. Einfach viel mitschreiben, das ist alles“, erleichterte Tai seinem Schatz den Gang in das Gebäude.

Es waren schon drei Monate vergangen und die Winterferien standen vor der Tür. Heute bekamen Tai, Matt, sowie auch die anderen Studenten ihre Zwischenzensuren. Tai war Kursbester in seinem Sportstudienverband. Matt war Kursbester im Studiengang Musik. Beide hatten einen Durchschnitt von 1,2. Klar, sie mussten auch viel dafür tun, aber solche Worte wie Streber gab es auf dieser Universität nicht. Wer studierte, musste ja gut auf dem Gymnasium gewesen sein.
In den drei Monaten fanden Matt und Tai neue Freunde. Sie waren alle nett und hilfsbereit. Einige wussten sogar, dass sie zusammen waren. Sie fragten meistens, ob sie mehr als Freunde wären, denn ihren Freunden viel es auf, dass sie sich immer so, für ihre Freunde komisch anschauten. Wer fragte bekam auch eine Antwort, so einfach war das. Der Blonde und der Braunhaarige wollten zwar ihr Privatleben und ihr Unileben trennen, aber bei guten Freunden machte man dann doch mal eine Ausnahme. Ihre Freunde akzeptierten es ja auch! Es änderte ja nichts an ihrem Charakter, oder ihrer lustigen offenen Art. Es war einfach nur die Sexualität, die anders war. Und mal ehrlich, sie würden ihre Freunde auch nicht fragen, welche Sexpraktiken sie im Bett ausübten. Trotzdem waren die Freunde neugierig und fragten immer wieder, wie es denn ist mit einem Jungen zu schlafen. Sie bekamen immer die gleiche Antwort von matt und Tai. „Wie mit einem Mädchen, nur das wir zwei männlich sind.“ Das Liebespaar unternahm viel mit ihrem Bekanntenkreis, der langsam immer größer wurde. Sie gingen schwimmen, Kart fahren, gingen in die Stadt, gaben sich öfters mal die Kante (* Alkohol ist damit gemeint :P *), halt all das, was andere Jungen und Jugendliche in dem Alter auch machten. Wie gesagt, es ist nur eine andere Sexuelle Neigung da.
Eineinhalb Wochen noch, bis Weihnachten. Ab morgen würde Matt seinen Tai für eine Woche lang nicht sehen. Matt ist in dieser Woche bei seinem Cousin Kyoshi. Matt hatte ihn lange nicht gesehen und hatte früher neben seinem Bruder einen guten draht zu ihm. Zwar erzählte er ihm nicht sehr viel, aber er sprach doch mehr als mit anderen Leuten. Heute aber, wollte er den letzten Tag noch mit Tai verbringen und sich einen schönen Abend mit ihm machen.
Der Abend war klasse, aber der Abschied fiel dieses mal nicht soooo schwer. Tai wäre ja auch für eine Woche weg. Er machte Urlaub mit Kari, in den Bergen. Somit wäre Matt ja auch alleine gewesen.
Der neue Morgen begann mit Stress für Yamato. Er hatte verschlafen und musste seinen Zug bekommen. Schnell stopfte er sich sein Brot in den Mund, würgte es herunter, spülte mit Kaffee nach und verbrannte sich noch an der schwarzen Brühe. Der Tag fing ja schon toll an! Was sollte noch kommen? Matt schaffte es seinen Zug zu bekommen. Er fuhr gut eine Stunde. Die Leute im Zug schauten grinsend zu Matt. <<Was ist? Hab ich noch was von meinem Frühstück in meinem Gesicht, oder einen dicken Pickel auf der Nase?>> Ein kleiner Junge kam zu Yamato und sagte mit piepsiger Stimme: „Du hast dein T-Shirt falsch herum an.“ Matt bekam einen roten Kopf. <<Na ganz toll, der Tag war wird ja immer besser!>> Der Junge mit den ozean-blauen Augen ging fix zum Klo und zog sich richtig an. Er setzte sich wieder auf seinen Platz und es war ihm egal, was die Leute über ihn dachten. Bis zur Ankunft in der Stadt, wo sein Cousin wohnte, lief nun alles ohne Komplikationen ab. Yamatos Cousin Kyoshi begrüßte ihn am Bahnhof und die beiden fuhren mit der Straßenbahn noch fünfzehn Minuten zum Haus von Kyoshi. Naja, das Haus gehörte seinen Eltern, also Matts Tante und seinem Onkel. Er wurde von ihnen herzlichst begrüßt. Das Mittagessen stand schon auf dem Tisch. Es gab Sushi und Reisbällchen. Matt brauchte ruhe, die er hier bekommen würde. Er wollte sich hier bei Kyoshi entspannen. Er konnte es die ganze Woche. Matt dachte viel nach, ging in sein Inneres. Er dachte über sich, seine Eltern und über Tai nach. <<“Sagst du es ihnen noch?“, hatte Tai gesagt. Ja, im neuen Jahr werde ich es tun. Ich werde es erstmal meiner Mutter sagen! Ich weiß nicht wie Papa darauf reagieren würde>>. Matt fasste einen Entschluss in der Woche bei seinem Cousin. Er wollte seiner Mutter sagen, dass er schwul ist und Tai sein fester Freund ist. Er hatte alles genau geplant!
Matt trat durch die Tür von seinem Zuhause. Es roch nach Weihnachtskeksen. Ja, es roch nach Weihnachten. Er freute sich zum erst mal seit sechs Jahren auf dieses große Fest. „Hallo Matt, wie war deine Woche?“, begrüßte sein Bruder Takeru ihn. „Erzähle ich dir nachher auf meinem Zimmer, denn du musst mir helfen!“, sagte Matt gelassen zu T.K. „OK ich backe nurnoch die Kekse zu Ende, dann komme ich.“ Matt sagte noch Hallo zu seinen Eltern, erzählte ihnen die Woche wäre gut gewesen und ging Schritt für Schritt, die Treppe hinauf, dann trat er in sein Zimmer ein. Nanu. Das Zimmer war ja völlig sauber und aufgeräumt. Matt hatte sein Zimmer doch als Saustall verlassen. Es gab da doch diesen Spruch: ‚Nur der Kleingeist hält Ordnung, das Genie überblickt das Chaos. Na ja, er kannte den Putzfimmel seines Bruders. Nirgendwo durfte auch nur ein Staubkorn sein. Er war der perfekte Hausmann. Konnte Kochen, manchmal besser als seine Eltern, putzte und reinigte alles.
T.K. fragte sich inzwischen wofür Matt seine Hilfe bräuchte. Er fing an seine Kekse schneller zu backen und war im Nu fertig. T.K. packte alle Kekse in eine Schale, ging noch ins Bad um sich die Hände zu waschen um dann schnurstracks zu Matt zu gehen. ‚Klopf klopf’. „Ja, komm rein.“ Takeru betrat das Zimmer. „Entschuldige bitte erstmal, dass ich in deinem Zimmer war und aufgeräumt habe, aber ich konnte mir das chaos nicht Anschauen. „ 2Kein Problem! Danke übrigens dafür“, gab Matt dankend zurück. 2Jetzt lass uns bitte über mein Problem sprechen.“ „Ist es was ernstes?“, fragte T.K. besorgt. „Jain. Wie man’s nimmt. Es hat was mit Mama zu tun.“ „Aha und was genau?“ „Ich will mich outen bei ihr!“ „Hm, wie willst du das machen?“ „Ich werde zwei Briefe schreiben. Den einen werde ich ihr den ersten Mittwoch im neuen Jahr, wenn sie frei hat und putzt auf den Küchentisch legen. Jetzt kommst du ins Spiel. Du musst Mama auf den Brief in der Küche aufmerksam machen. Wenn sie den Brief liest wird sie wohl in mein Zimmer an den PC gehen. Wenn sie dann so was sagt, wie „Ich muss mal kurz weg“, sagst du, dass es OK ist und du weiter für sie aufräumst. Ob du es machst, ist dir überlassen. In der zeit, wo Mama am PC sitzt, bin ich schon in der Stadt in einem Café und warte auf sie. Tai soll auch im Café sitzen, aber sich erstmal im Hintergrund aufhalten. Wenn sie dann kommt, möchte ich mit ihr sprechen und wenn die es akzeptier, werde ich Tai vorholen. Sie soll erfahren, dass wir zusammen sind. Sollte sie nicht kommen und mich fertig machen, werde ich wohl bei Tai einziehen. Hilfst du mir?“ „Was für eine Frage! Die Idee ist genial! Sie kommt bestimmt.“, gab T.K. seinem Bruder zu verstehen. T.K. schätzte seine Mutter so ein, dass auf jeden Fall kommt, denn sie liebte ihre Söhne und könnte sie nie ins Unglück stürzen.
Matt schaute erleichtert zu seinem Bruder. „Du bist der beste Bruder der Welt T.K., schmeichelte er ihm. „Für so was sind Geschwister doch da, du Pflaume“, sagte T.K. mit Humor. „So? Ich bin also eine Pflaume?“, antwortete Matt humorvoll. Er schnappte sich T.K. und schmiss ihn auf sein Bette. Er kitzelte ihn durch. T.K. konnte nicht mehr, er musste heulen von dem ganzen Lachen. „Hör auf Matt, hör auf! Du bist keine Pflaume!“, kreischte T.K., lachte aber weiter. Dann ließ Matt von ihm ab. „Puh, was bist du gemein, du…“, grinste T.K. schelmisch. Er sprach es nicht aus, weil er Angst hatte, Matt würde ihn dann zu Tode kitzeln.
Heute ist es soweit! Es ist der 24. Dezember. Weihnachten! Matt stand nervös und hibbelig auf. Dieses Gefühl hatte er sechs Jahre lang vermisst. Es war ein Gefühl von Spannung, Neugierde, Freude und Glück. <<Was bekomme ich wohl heute alles Geschenkt?>>, fragte Matt sich. Er machte sich früher nichts aus Geschenken, aber seitdem er mit Tai zusammen war, bekam er einige und verteilte auch welche an Tai. Es war gerade mal 10.00 Uhr. Noch zehn Stunden bis zur Bescherung. Naja, jetzt war erstmal Frühstücken mit der ganzen Familie angesagt. Auf dem Frühstückstisch standen ein Weihnachtsgesteck, auf dem vier Kerzen brannten und viel verschiedene Köstlichkeiten standen daneben. Es gab zum Beispiel Brötchen, Croissants, Brot, Marmelade, feinsten Aufschnitt, eine Käseplatte, Kakao, Tee und Kaffee. Der Duft der kulinarischen Köstlichkeiten stieg Matt in die Nase. Er hatte einen Mordskohldampf.
Alle saßen am jetzt Tisch, schaufelten und schaufelten sich das Essen in den Mund, als gäbe es morgen nichts mehr.
Nach dem leckeren Frühstück, was übrigens fast zwei Stunden gedauert hatte, wurde der Weihnachtsbaum geschmückt. Er war mit matten goldenen und roten Kugeln geschmückt. Etwas goldenes Lametta und eine Lichterkette wurden noch um den Baum, der so viel Wärme und Liebe ausstrahlte gehängt. Auf der Spitze saß ein kleiner Engel. Er erinnerte Matt an, ‚seinen’ Engel! Er würde heute Abend noch zu ihm gehen, ihm frohe Weihnachten wünschen und ihm sein Geschenk überreichen.
Die Zeit verging überhaupt nicht. Matt und T.K. schauten in die Glotze, aber nichts Besonderes lief gerade. Sie schlugen irgendwie die Zeit tot. Ihre Eltern machten inzwischen das Abendessen.
Es war soweit. 19.30 Uhr, die beiden mussten auf ihr Zimmer, wie jedes Jahr. Doch in diesem Jahr saßen Matt und T.K. in einem Zimmer. Es war still. Beide waren aufgeregt. Was würden die wohl bekommen? Der Wecker klingelte. Matt hatte ihn auf punkt 20.00 Uhr gestellt. Beide erschraken, wurden aus ihren Gedanken gerissen. T.K. ging dann in sein Zimmer, holte seine Geschenke für die Familie, darunter ein riesiges Packet, bei dem Matt ihm helfen musste. Matt holte seine Geschenke unter dem Bett hervor. Die Brüder gingen hinunter. Ihre Eltern standen vor dem Baum und gingen zu Seite. Die Beiden legten ihre Geschenke unter den Baum. Aber wo waren ihre? Sie schauten zuerst sich, dann ihre Eltern fragend an. Ihren Eltern lag ein breites Grinsen auf den Lippen. „Schaut mal den Baum an“, entfleuchte es Herrn Ishida. <<Mist!>>, er wollte dich doch nicht verraten. Seine Söhne schauten den Baum an. Sie entdeckten zwei kleine Päckchen, ja es waren wohl eher Streichholzschachteln. <<Was? Nur so popelige Päckchen?>>, dachten sich die Brüder. Ihr Lachen verwandelte sich in eine traurige Miene. Sie nahmen die Päckchen, oder Streichholzschachteln ab und schüttelten sie vorsichtig. Es klapperte etwas darin. Sie öffneten die winzigen Schachteln. In ihnen war jeweils ein Schlüssel. „Kommt mal mit“, sagte Frau Ishida und legte den beiden eine Augenbinde an. Das Ehepaar führte sie in einen kalten Raum und das Licht wurde an gemacht. Sie standen alle in der Garage. „So ihr könnt die Augenbinden abmachen“, erklang es. Erwartungsvoll rissen sich das Stückchen Stoff von den Augen. Sie fielen ihnen beinahe aus dem kopf, als sie ihre Geschenke sahen. Da stand ein nagelneuer Roller, der gerade erst auf den Markt kam und ein, ein Jahr junges Auto. „Ahhhhh!!!“ (* Lorenzo Stimme :D *), kreischten die zwei und vielen sich in die Arme. Aber sie hatten doch gar keinen Führerschein, geschweige denn noch das Geld dafür. Unter dem Scheibenwischer von Matts ‚eigenen’ Wagen war ein Umschlag. Bei T.K. lag er im Helmfach. Sie holten ihre Umschläge. „Was? Das, das ist ein Gutschein für einen Führerschein!“, schrieen die beiden Synchron. Die Ishidas haben drei Jahre lang dafür gespart und sind nicht in den Urlaub geflogen, weil sie wussten ihre Kinder würden irgendwann diese ‚großen’ Wünsche haben. Sie genossen es ihre Kinder so glücklich zu sehen. T.K. hatte noch etwas in dem Ums ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: Killua-kun
Username: Killua-kun
Datum: 03.09.2007 - 14:31

Kommentar Nr.: 4018
coooole story wink

auch mit der hochzeit einfach genial (wenn man das mal so sagen darf) wink

LG Ki-kun
Kommentar von: wildest_angel
Username: wildest_angel
Datum: 30.01.2006 - 22:52

Kommentar Nr.: 1328
Toll geschrieben, ich bin begeistert! Und ich freu mich schon, wenndu wieder mehr Zeit zum Schreiben hast, damit ich wieder sowas schönes zum Lesen bekomme!

Greetz,

wildest_angel
Kommentar von: Shina
Username: Shina
Datum: 28.04.2005 - 10:27

Kommentar Nr.: 15
Das ist soooooo süss, sag mal schreibst du noch weioter, oder war das das ende?
Kommentar von: Coke_LIGHT
Username: Coke_LIGHT
Datum: 22.02.2005 - 21:19

Kommentar Nr.: 14
is coOoOoLe geschichte micha hast echt was drauf muss ich sagn rolleyes rolleyes rolleyes ;-) ;-)
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