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Black Velvet |
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Beendet
| Ab 18 Jahren |
Deutsch |
13.09.2006 | 01.12.2006 |
511183 |
4.71 Bei 14 Vote(s) |
1292 |
| Autor: |
wildest_and_friends |
| Pairing: |
Schuldig X Kohaku |
| Kategorien: |
Romantik, Drama, SAP |
| Inhalte: |
Lemon |
| Einführung: |
Ein neueröffneter Nachtclub, ein neugieriger Telepath, ein wunderschöner Barsänger... Liebe auf den ersten Blick - und eine Menge Probleme. |
| Kommentare: |
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Kapitel 23
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Der vorletzte Teil *seufz* Aber hier löst sich so einiges auf...
@ Liliana: Na, irgendwie lösen sie das Problem sicher. Wie alle anderen auch. Die Frage ist halt nur: WANN??? *gg* (Naja, okay, SO lang kann’s echt nimmer dauern... *snicker*)
@ Galu: Hey, wir dachten schon, du hättest uns verlassen... Dein Kommi sprengt keineswegs den Rahmen. Das wär ja noch schöner. ;-) Wie immer liegst du mit deiner Vermutung relativ richtig. ;-) Tja, und warum Haku nicht mit zu Schwarz kann... wirst du auch hier erfahren. *gg*
@ shiroi: Haku ist weiter weg, als Schu glaubt. Und auch seine Kraft reicht nicht unendlich. Aber das klärt sich auch noch auf. Bald...
Als er aus dem Wohnhaus trat, atmete Haku erst einmal tief die frische Luft ein und spürte, wie schon alleine dadurch ein großer Teil seines Zorns verrauchte. Er wusste schon, warum er in solchen Situationen am liebsten erst einmal einen ausgedehnten Spaziergang machte - er konnte es nicht leiden, wenn er das Gefühl hatte, von den Wänden seiner Wohnung erdrückt zu werden; da versagte ihm das klare Denken. Wobei er sich in seiner eigenen Wohnung wenigstens nie so schrecklich eingesperrt fühlte, wie in dem Haus, in dem er aufgewachsen war. Beide Hände in den Hosentaschen und schwer in Gedanken versunken schlug Kohaku den Weg zum Park ein. Zwangsläufig hatte ihn die Diskussion mit Schuldig an seine Kindheit erinnert, an die Ausbildung, die ihm sein Vater hatte aufzwingen wollen und die er ihm zum Teil auch von klein auf aufgezwungen hatte. An die zahlreichen Versuche seines Vaters, ihm alles zu verbieten und auszureden, was ihm Freude bereitete, da Hobbies und Interessen angeblich nur den Geschäftssinn trübten. Kohaku seufzte leise. Wie lange würde es wohl noch dauern, bis er sich endgültig aus den Fängen seines Vaters befreit hatte? Ob es ihm wohl je ganz gelingen würde? Er wollte doch einfach nur in Frieden sein eigenes Leben führen. Und wenn er dazu seinen Namen wechseln musste, um seiner Familie keine Schande zu bereiten, dann sollte es ihm auch Recht sein...
In seinem gedanklichen Chaos, das sich abwechselnd um seinen Vater und um Schuldig drehte - also groteskerweise um den Menschen, den er am wenigstens mochte und um den, den er am meisten liebte - bemerkte Kohaku den großen teuren Wagen mit den getönten Scheiben gar nicht, der ihm schon seit seiner Haustüre im Schritttempo folgte. Als er in eine kleine verlassene Seitenstrasse einbog - eine Abkürzung zum Park - rief jedoch plötzlich eine unbekannte Stimme seinen Namen. Mehr aus Reflex drehte er sich um und sah sich plötzlich zwei ihm völlig fremden Männern gegenüber. Noch bevor er sich wirklich darüber wundern oder gar irgendwelche Fragen stellen konnte, fühlte er sich grob gepackt und in den geräumigen Wagen befördert. Eine starke Hand mitsamt einem weissen Tuch, das einen ekelhaften chemischen Geruch verströmte, legte sich ihm über Mund und Nase. Haku schaffte es genau noch zwei Sekunden sich zu wehren, dann sank er langsam in eine alles umfassende Schwärze. Er hatte noch nicht einmal die Zeit dazu, Angst zu bekommen...
Den ganzen Tag wartete der Telepath vergeblich auf seinen Geliebten. Es tat ihm schon längst leid, was er ihm alles an den Kopf geworfen hatte. Himmel, er war sogar bereit, jetzt und auf der Stelle Crawford anzurufen und ihm zu sagen, er solle sich einen neuen Telepathen suchen, wenn ihm das nur Kohaku wieder bringen würde...
Zunehmend nervöser starrte Schuldig auf die Uhr, die, wenn er nicht hinsah, bestimmt rückwärts lief, so langsam wie die Zeit dahin kroch. Es war längst dunkel geworden und plötzlich konnte der Orangehaarige verstehen, wie der Andere sich am Abend seines "Unfalls" gefühlt haben musste. Schuldigs Angst war, wie er inzwischen wusste, nicht unbegründet. Er hatte, als es zu dämmern begonnen hatte, im 'Black Velvet' angerufen und Kohaku zu sprechen verlangt. Der Besitzer hatte ihm mit widerlich schnarrender Stimme kurz und reichlich überheblich mitgeteilt, dass der Sänger es nur für nötig gefunden hatte, ihm übers Telefon mitzuteilen, dass er an dem Job nicht mehr interessiert war. Der Telepath hatte daraufhin den Hörer angestarrt, als sei der plötzlich in seiner Hand lebendig geworden. Den Versuch, seinen Liebsten über's Handy zu erreichen, hatte er ganz schnell aufgegeben, als er das Piepsen aus dem Schlafzimmer vernommen hatte. Jetzt sass er also hier, in einer Wohnung, die sein Zuhause hätte darstellen sollen, wenn... Ja wenn sie ihm ohne Kohaku nicht so schrecklich verlassen vorgekommen wäre. Wenn ER sich nicht so schrecklich verlassen vorgekommen wäre...
Etliche Stunden später erwachte Kohaku benommen aus seiner Ohnmacht. Verwirrt sah er sich um, versuchte all die Farben, die ihm vor den Augen verschwammen, zu Formen und Gegenständen zusammenzubasteln. Was war nochmal gleich geschehen? Er war doch auf dem Weg in den Park gewesen...
Mit einem Mal schoss Kohaku die Erinnerung an die Männer und das Auto wieder ein und so erschrocken, als wäre er soeben aus einem Albtraum hochgeschreckt, setzte er sich in dem Bett auf, in dem er lag. Panik machte sich in ihm breit und die Tatsache, dass er seine Umgebung leider nur zu gut erkannte und auch kannte, trug dazu nur noch bei. "Nein..." murmelte er leise, als er sein altes Zimmer erkannte. Die prunkvollen, jedoch unpersönlichen Möbel, die ihm nie etwas bedeutet hatten, Gemälde und Dekoration, die überhaupt nichts über ihn selbst aussagte... All dieser Protz, diese übertriebenen teuren Ornamente, die ihn in ihrer Übermächtigkeit zu erschlagen drohten... Ihm war, als hätte man ihn ein paar Jahre in seinem Leben zurückgeworfen. Als hätte man ihn einfach wieder auf 'Start' zurückgesetzt, wo er das Ziel schon fast vor Augen gehabt hatte.
"Wurde aber auch Zeit, dass du aufwachst! Willkommen zu Hause, mein Sohn!" Ichiro Tanaka erhob sich trotz seines Alters geschmeidig aus dem Sessel, in dem er bis jetzt geduldig und ohne eine Regung gewartet hatte, bis sein Sprößling die Augen aufschlug. Er baute sich vor dem entsetzt dreinblickenden jungen Mann auf und begutachtete ihn wie ein Pferd auf einem Markt. "Dein kleiner Ausflug in die 'normale Welt' hat dir nicht wirklich geschadet, wie ich sehe. Aber ich finde, er hat lange genug gedauert. Es wird Zeit, dass du deine Pflichten hier wahrnimmst."
Kohaku starrte seinen Vater an, als wäre dieser eine Monstergestalt, die gerade eben einem Horrorfilm entsprungen war. "Du hast... Du hast mich entführen lassen?" fragte er ungläubig. Das war doch schon nicht mehr normal. "Kannst du mich nicht ganz einfach zu einem Gespräch bitten, wie sich das gehört?" Eilig und aufgebracht stand er von Bett auf, obwohl ihm immer noch ein wenig mulmig vom Betäubungsmittel war. "Wir hatten eine Abmachung was mein Leben betrifft, vergiss das nicht."
Gelassen sah der alte Mann zu, wie sein Sohn aufstand und sich anschickte, das Zimmer zu verlassen. Kalt lächelnd hielt er ihn mit einem einzigen Satz davon ab. "Schloss diese Abmachung eine... nennen wir es 'Freundschaft'... mit einem Auftragskiller ein?" Zufrieden registrierte er, dass Kohaku zu einer Salzsäule erstarrte. "Ich glaube", fuhr er etwas weniger scharf fort, "du wirst mi
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Die letzten 5 Kommentare
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Kommentar von: shiroi
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Username: shiroi
Datum: 04.12.2006 - 17:22
Kommentar Nr.: 2518
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*seufz* hatte ich erwähnt, dass ich happy ends liebe? ^^~ so schön...
ich danke euch beiden für diese wundervolle geschichte und für haku :) ich will mehr von ihm lesen!!! ähm... ich mein ich möchte ^_~
aber da habt ihr euch ja schön aus der sache gerettet, in dem ihr haku rettet.. ^_^ schu ist halt doch ein held *gg* nein aber im ernst.. eine schöne idee, dass sakura so ohne weiteres "mitgemacht" hat. aber ich fand dieses "aber wenn es ne frau wäre, würd ich kämfen"-ding richtig cool *ggg*
nja~ auf jeden Fall eine gelungene story die mit zu meinen Favorits gehört. *haku-fähnchen schwing*
Liebe Grüße und noch mal vielen dank.
shiroi
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Kommentar von: Brad-san
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Username: Brad-san
Datum: 03.12.2006 - 12:11
Kommentar Nr.: 2512
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Ui, welch Märchenende...
Nach all den Krisen darf Schuldig auch als holder Ritter erscheinen.
(Ob dabei Kohakus Coming-Out vor versammelter Meute notwendig gewesen wäre, bezweifle ich noch etwas - man denke nur an die Medien...)
Die beiden dann doch vereint zu sehen, ist dennoch schön.
Zu Sakura noch ein Punkt: Sie soll ja eine sympathische Figur sein, so habt ihr sie geschildert (gut aussehen, wohl erzogen, Kohaku hätte an ihr Gefallen gefunden etc) und so hat sie auch gehandelt (also, sie hat Haku keine Szene gemacht, sondern sich schon fast für ihn gefreut).
Daher ist es nicht gerade sinnvoll, sie -wenn auch nur in wörtlicher Rede- als 'Schnepfe' und 'aufgetackelte Tussi' zu bezeichnen. Das bewirkt doch eher das Gegenteil. Gut, das mag vielleicht auch an meiner Abneigung solcher Worte liegen. Dennoch wollte ich es los werden.
Ansonsten fand ich es recht gut, dass ihr die Spannung "wer ist Kohaku" bis zum Ende aufrecht erhalten habt.
Naja, und dass das Gute siegt, das wünschen wir uns ja alle. *grins*
Also, nen schönen ersten Advent und liebe Grüße von
Braddy
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Kommentar von: Liliana
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Username: Liliana
Datum: 03.12.2006 - 02:34
Kommentar Nr.: 2510
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Ach man, Schu ist wirklich zum anbeißen süß. Wie ich schon mal schrieb, er ist mein Held - .
Das Schwarz zusammenhalten hat mir auch sehr gefallen. Ebenso die Blamage für Hukus Vater, denn das war ein klasse Auftritt der Beiden.
Tschüßi und schreib schön fleißig weiter.
Vielleicht mal was mit und von Farf ?
Alles Liebe und einen schönen ersten Advent wünscht Lil.
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Kommentar von: Galu
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Username: Galu
Datum: 02.12.2006 - 21:22
Kommentar Nr.: 2508
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Ja gut...Kohakus Vater ist kein Yakuza...aber die Methoden sind die gleichen.
Was für ein Glück, das es Fernseher gibt.
Ich war sehr erleichtert zu erfahren, das Schwarz immer noch zusammen hält, sich nicht von anderenn ALLES sagen lässt. Und die Aktion "Rettet Kohaku" war absolut gelungen. Auch weil Sakura so schön mitgemacht hat. Eine tolle Lösung für ein schwieriges Problem!
Jetzt können die beiden endlich richtig glücklich miteinander werden.
Nun ja ihr beiden.....ich finde eine Weihnachtsgeschichte kann man IMMER lesen, da spielt der Zeitpunkt keine Rolle.
Liebe Grüße und Dank für eine tolle Geschichte.
Galu
PS: Wie weit seid ihr denn mit einer speziellen Geschichte???
*sehr neugierig ist *
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Kommentar von: Liliana
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Username: Liliana
Datum: 01.12.2006 - 04:41
Kommentar Nr.: 2503
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Hmmm ...
Ich find Galus Kommi sehr bezeichnend, denn der hätte glatt von mir sein können.
Da ich in allen Punkten überein stimme, will ich nur auf einen Punkt eingehen.
Haku hat sich aufgeregt, das er Schu im Ernstfall nicht erreichen könnte, aber er selber mutet Schu doch viel mehr zu, indem er ihm so wichtige Details, wie seinen Vater usw., verschweigt. Wer, wenn nicht er, sollte doch wissen, oder zumindest ahnen können, zu was sein Vater fähig ist um seinen Willen durchzusetzen. Und durch sein Schweigen hat er Schu in eine Situation gebracht, sich endlos um ihn zu sorgen und nicht mal zu ahnen, wo er denn nun ist, wo er doch am eigen Leib gespürt hat, wie schlimm sowas ist.
Tja, da kann er wirklich nur hoffen, das Schu hellsehen kann. Aber so wie es scheint, ist Haku ja bereit sich in allen Punkten seinem Vater unterzuordnen. Um Schu zu schützen, jaaa. Aber wieso, zum Kuckuck, konnte er mit Schu nicht ehrlich über seinen familiären Hintergrund sprechen, bevor so etwas passiert und das wenn sowas passiert beide wissen wie sie handeln können. Arg .. Haare rauf!
Ich hör jetzt auf, sonst flipp ich noch aus.
Da es ja leider nur noch ein Kapi gibt, wird sich ja im nächsten alles auflösen. Natürlich wird Schu handeln müssen, denn von Haku ist ja nichts konstruktives zu erwarten.
Nun, ich bin gespannt, wie ihr es schafft, das Aufeinandertreffen mit Brad, die Auflösung der Vater-Sohn Erpressung und die Versöhnung mit Schu (davon geh ich jetzt frecher Weise einfach mal aus) alles in ein letztes Kapi zu bringen. ??
Tschü Lil
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