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Status Alter Sprache Veröffentlicht Last Update Zeichen Bewertung Klicks
Beendet
Ab 18 Jahren Deutsch 28.11.200509.03.2007 721005 4.69
Bei 16 Vote(s)
638
Autor: Zionora_D
Pairing: 13 x 6
Kategorien: Action, Science Fiction, Romantik
Inhalte: Angst, Trauma / Depressionen, Tod und Mord, Lemon, Vergewaltigung
Einführung: Mein erster Crossover! Sehr wahrscheinlich kennt niemand von euch die Welt von Shadowrun. Macht aber nichts, alles wichtige habe ich im ersten Kapitel zusammengefasst. Ich hoffe, dass ihr auch an dieser Geschichte Spaß habt und es mich Wissen lasst. Ihr wißt ja, ohne eure Kommis und Ideen verdorrt meine Kreativität :-)
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y Kapitel 32
Autor:
Hallo Galu, Du kannst die Zähne wieder von der Tischkante nehmen. Ich lasse Dich doch keine Woche hängen und leiden smile

32.

Leben..... süßes, warmes, flüssiges Überleben!
Es konnte Treize gar nicht schnell genug gehen, den Nektar durch seine ausgedörrten Adern zu pumpen.
Die eisige Kälte wurde aus dem warmen Körper seines Opfers auf den Seinen übertragen und mit jedem gierigen Schluck, kämpfte sich der Russe Stück für Stück in sein Leben zurück.
Langsam konnte er seine Gier auch wieder zügeln und genießen, was ihm hier angeboten wurde. Das war nicht mehr das ekelhafte Blut von Ratten, die man ihm hier in diesem Gefängnis vorgesetzt hatte, damit er nicht zu schnell zu Grunde ging.
Dieses Mal hatte ihm Dermail ein Festmahl serviert.
Es würde seine Wunden heilen, die Schmerzen lindern und endlich würden auch seine Kräfte wieder erwachen.
Nichts kam dem wunderbaren Geruch eines menschlichen Opfers gleich, nichts ließ sich mit dem Gefühl vergleichen, wenn die Haut des Menschen sich in seinen Armen abkühlte, der Widerstand langsam erlahmte und er dann schließlich den letzten Tropfen auf seiner Zunge zergehen lassen konnte.
Das Töten lag einem Vampir im Blut, aber viel zu selten konnte Treize diesem Trieb nachgeben. Dabei tat es so gut... so unglaublich gut....
Jagen und töten! Kämpfen und sich dann nehmen, was ihm gehörte ....aber er hatte hier nicht gekämpft..... sein Opfer hatte sich gar nicht gewehrt...
Treize fand immer mehr wieder zu sich selber und obwohl sein Trieb weiter trinken wollte, ohne sich von irgend etwas stören zu lassen, zwang sich der Russe zumindest dazu, seine Augen zu öffnen, um einen Blick auf seine so lang ersehnte Mahlzeit zu werfen.
Jetzt glaubte er sich auch zu erinnern, dass er tief im Hintergrund seiner Sinne eine Stimme gehört hatte und war da nicht auch Streicheln gewesen?
Dem Tode geweihte Menschen flüsterten keine Liebeserklärungen mehr und sie liebkosten auch nicht ihren Mörder!
Mühsam löste Treize seine Zähne von der verlockenden Kehle und zwang seine Augen sich anzusehen, was er in den Armen hielt.
Sein Schrei blieb ihm in der Kehle stecken und der Schock ließ das eben noch so warme Blut in seinen Adern gefrieren.
Zechs!
Die leblose Gliederpuppe mit der jetzt zu kalten Haut war Zechs.
Das lange, seidige Haar hatte sich aus dem Zopf befreit und lag, wie ein Leichentuch über den Elfen gebreitet und verhüllte auch fast das totenblasse Gesicht.
Zitternde Hände strichen die weichen Strähnen beiseite und fuhren bebend über die viel zu kalte Haut.
„ Oh Gott.... Oh mein Gott.... oh nein.... bitte...Zechs! Nicht das....“
Die jetzt wieder kraftvollen Arme zogen den Elfen näher an seine Brust und er wiegte den Körper mit sich vor und zurück.
Warum hatte sich der dumme Magier nicht gewehrt? Er war doch mächtig genug dazu. Er hätte ihn aufhalten können und hatte es nicht getan.
Jetzt erinnerte er sich auch an die Worte, die er in seinem Blutrausch nicht verstanden hatte.
Zechs hatte ihn um Verzeihung gebeten, ihn seiner Liebe versichert.... Zechs war zu ihm zurück gekommen nur um dann von seiner Hand zu sterben?
Wie leblos er war.... so still... Sein Milliardo war noch nie so still gewesen. Er sprühte nur so vor Leben und seine Augen... warum öffnete Zechs nicht seine Augen? Vorhin hatte er doch noch zu ihm gesprochen, warum sagte er jetzt nichts mehr?
Es konnte nicht vorbei sein, es durfte nicht so enden.... nicht so!
Treize stieß einen Schrei aus, der noch dem abgebrühtesten Runner außerhalb des Hauses einen Schauer über den Rücken jagte.

Die staatlichen Organe von Seattle waren mit dem Chaos, dass sich von dem ursprünglichen Kampfort über die ganze Stadt gelegt hatte, vollkommen überfordert.
Natürlich rief man um Hilfe und die Nationalgarde wurde in Marsch gesetzt, aber bis die Seattle erreichte, gab es dort wahrscheinlich nur noch Ruinen zu verteidigen.
Niemand verstand, was um alles in der Welt hier plötzlich los war.
Jeder kannte das Runnerproblem. Die gab es in allen Städten, aber wie schon ihr Name es sagte, sie waren Shadowrunner, die lebten und arbeiteten in den Schatten.
Aber was sie hier gerade veranstalteten war ein offener Straßenkrieg und mitten drin jetzt auch noch eine ganze Abteilung Elfen, über die es ein offenes Geheimnis war, dass sie direkt aus England gekommen waren.
Was wollten die jetzt hier? Was hatten die Peacekraft mit dem Amok laufenden Straßen Mob zu schaffen?
Irgendwie schien Fuchi in alles verwickelt zu sein, aber die Konzernspitze hatte sofort verlauten lassen, dass sie sich von dem Geschehen in der Stadt aufs schärfste distanzierten und wer immer in ihrer Firma eventuell darin verwickelt sein könnte, würde die ganze Härte des Gesetzes zu fühlen bekommen.
Das half natürlich auch nicht weiter und war auch nur ein Garant dafür, dass die Mitwisser ausgeschaltet werden würden, ehe die Öffentlichkeit Wind von ein paar schmutzigen Details bekäme.
Dem Aktienkurs der Firma half es auf jeden Fall nicht gerade und der Konzern kämpfte darum, nicht von den lauernden Geiern zerlegt zu werden.
Innerhalb von Minuten wurden da auf dem Börsenparkett Vermögen hin und her geschoben.
In den Straßen starben Hunderte von Menschen und die Konzerne zählten schon ihre Gewinne aus diesem Fiasko.

„ Euer Exzellenz, ich habe jetzt den Bürgermeister am Apparat und wenn ich seinen etwas wirren Worten den richtigen Sinn entnehme, dann möchte er dringend davon abraten, dass wir landen.“
Ungerührt hielt Miss Brauer bei ihren Worten den Hörer des Telefons ein wenig außer Reichweite, denn noch immer klang aufgeregtes Toben durch das Gerät.
Der Drache besah sich aus der luftigen Höhe seines Hubschraubers die Rauchschwaden, die dick über der Silhouette der Stadt lagen.
Natürlich wollte man ihn hier nicht landen lassen. Hier herrschte nur noch das Chaos und ganz sicher wollte niemand auch noch einen Drachen darin verwickelt sehen.
Um den Hubschrauber des Drachen schwebte eine ganze Armee anderer Flugmaschinen seiner privaten Armee, die würden da unten sehr schnell aufräumen können, aber wer würde die folgende Rechnung von Saeder-Krupp begleichen können?
Lieber verlor man da doch ein paar Bürger der Stadt, als den eigenen Geldbeutel angreifen zu müssen.
Aber dem Drachen ging es hier gar nicht um die unwichtigen Leben der vielen Menschen, die den Plünderungen hilflos ausgeliefert waren.
Was interessierten einen Drachen die billigen und kurzen Leben von tausenden Menschen?
Lowfyer war nur aus einem Grund gekommen und da würde ihn ganz sicher kein hilfloser Politiker aufhalten können.
Er hatte seinem Sohn gesagt, dass er nicht eingreifen würde, um sein Leben zu retten, aber da hatte er auch nicht geglaubt, dass es Dermail in Gefahr bringen konnte.
Zechs war jetzt mächtig genug, um gegen den alten Magier angehen zu können, aber sein Sohn hatte einen anderen Weg gefunden, sich weg zu werfen.
Der idiotische Junge hatte sich, wie es schien mit offenen Armen dem Tod in die Arme geworfen. Das jedenfalls hatte seine Aura verraten, die der Drache im Astralraum sehr genau unter Beobachtung hatte.
Kampflos war das Licht immer schwächer geworden und alles in dem Magier hatte von innerem Frieden dabei geflüstert.
Alidiane verlangte hier wirklich viel von ihm und sicher würde sie an dem Ort, ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: soosa
Username: soosa
Datum: 30.05.2008 - 11:49

Kommentar Nr.: 5087
Seufz...
Das war wieder eine SUPER Story . Über Duo könnte ich mich immer *kaputtlachenundwegschmeissensowiekringeln*
lg Soosa
Kommentar von: Grinsekatz66
Username: Grinsekatz66
Datum: 18.03.2007 - 23:19

Kommentar Nr.: 3101
*LOL* ich LIEBE dieses Ende. Jedesmal wenn ich mir bildlich vorstelle wie Duo und Quatre da am Fenster kleben könnte ich wieder loslachen.

LG
Grinsekatz66
Kommentar von: shadowhunter
Username: shadowhunter
Datum: 12.03.2007 - 11:25

Kommentar Nr.: 3085
JAAA!!! Zionora, meine Liebe, ich muss dir ein großes Lob aussprechen. Du hälst dich ja wirklich eisern an deine Vorsätze jetzt alle "Baustellen" zu beenden.

Das Ende von Shadowrun ist jetzt auch mein alleiniger Favorit was die Endings angeht. Gut, die Hochzeit in Phönix war auch schön, aber das letzte Kapitel hier hat mir bedeutend besser gefallen.
Dass Quatre, Heero und Trowa aber auch so leicht sich von Duo breitschlagen lassen und dann an den Fenstern kleben. Ts,ts,ts.

Ich hatte gehofft, dass du meinem Wunsch nachkommst, aber die Umsetzung war wieder einmal top! Hat auch gut in die Story gepasst und ich fand es sehr nobel von Treize, dass er seine Niederlage eingesehen hat. (Ich habs ihm auch gegönnt und die zweite Runde war ja auch nicht zu verachten.)
Ach ja, ist Treize jetzt eigentlich der mächtigste Vampir auf der Erde, weil er Dermail ausgelutscht ;) hat?

So, jetzt wo fast alle Baustellen beendet sind, was steht als nächstes an? Gibt es schon konkrete Überlegungen vielleicht bezüglich Der Erbe 2?

Liebe Grüße
shadowhunter

PS: Könntest du mal im Archiv bei Ai no Kusabi nachschauen, die neueste Story scheint mir etwas deplaziert...
Kommentar von: Galu
Username: Galu
Datum: 10.03.2007 - 21:06

Kommentar Nr.: 3071
Endlich ist es geschafft!!!
Dermail ist zur Hölle gefahren, sie haben es alle zusammen geschafft und es war auch so, wie ich es mir schon gedacht hatte. Lowfeyer hat seinen Sohn beschützt! War auch nicht anders zu erwarten, denn er hat es ja schon einmal getan, als er ihm und Treize das Leben gerettet hat.
Und Dermail..der war ja sooo was von blöd und eingebildet. Der hat doch prompt geglaubt, das er einen Vater gegen seinen Sohn ausspielen kann...tz tz tz ....
Hach ja...Lowfeyer hats mir irgendwie angetan....biggfrin biggfrin biggfrin und sein kleiner Draco natürlich auch.

Kicher...Treize mal unten??? DAS war mal eine tolle Idee *Lob an Shadowhunter weitergibt...* Aber jetzt weiß Treize, das er es auch ab und zu mal mit einem Drachen zu tun hat...und der liegt eindeutig oben! Das kommt davon, wenn man auf eindeutige Einladungen nicht reagiert. biggfrin biggfrin biggfrin

GRÖHL!!!! Das die Idee des Spannens nur von Duo kommen kann, war ja sowas von klar, giggle. Jetzt haben die vier aber genug Anschauungsmaterial geliefert bekommen. Ich glaub, das Duo in Zukunft auch seine Haare beim Sex offen lässt, um die Wirkung auf Heero zu testen. Nur das Duo bei Heero oben liegen wird...das bezweifle ich stark....aber da gibts ja noch so eine tolle Position, wo Duo zumindest oben sitzen kann....kicher.
Und auch Quatre wird wohl nicht in den Genuss kommen, Trova unter sich zu haben....der wird wohl immer stärker sein als er. biggfrin

Eine tolle Geschichte Zionora, die ich bestimmt irgendwann noch einmal lesen werde.

Jetzt freu ich mich auf dein nächstes Werk.
Bis dahin liebe Grüße
Galubiggfrin
Kommentar von: shadowhunter
Username: shadowhunter
Datum: 08.03.2007 - 11:26

Kommentar Nr.: 3056
Hallo,
*sich die Augen reibt* So, jetzt habe ich mich fast auf den neuesten Stand der Story gebracht, nur die ganz neuen Kapitel fehlen noch. Ich weiß gar nicht mehr, wann ich den Faden hier verloren habe...

Nachdem Zechs seinen geliebten Vampir so eine nette Abendunterhaltung geboten hat, glaube ich kaum, dass es bei dieser Ruhe und Gemütlichkeit bleiben wird. Und du hast mir ja schon geschrieben, dass du am Showdown mit Dermail arbeitest.
Zechs als williger Lustsklave, ist ja gut und schön, aber Treize könnte sich ruhig auch einmal derart anbieten und Zechs dominieren lassen. Unser Elf soll eben mal über seinen Schatten springen und für Treize, der immer eifersüchtig ist und alles und jeden kontrollieren will wäre es eine gute Lektion.

Grüße
shadowhunter
Alle lesen
lineright
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