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y Black Velvet
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Ab 18 Jahren Deutsch 13.09.200601.12.2006 511183 4.71
Bei 14 Vote(s)
1292
Autor: wildest_and_friends
Pairing: Schuldig X Kohaku
Kategorien: Romantik, Drama, SAP
Inhalte: Lemon
Einführung: Ein neueröffneter Nachtclub, ein neugieriger Telepath, ein wunderschöner Barsänger... Liebe auf den ersten Blick - und eine Menge Probleme.
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y Kapitel 17






@ Galu: Na, schauen wir mal, ob wir die Weihnachts-FF wirklich hinbekommen, schliesslich sind Kano und ich ja noch anderweitig beschäftigt ;-) Naja, Schu kann ja nicht immer alles schönreden, so wie er es mit der Umschreibung seines Jobs gemacht hat... Und Haku hat ihm ja letztlich wirklich einen Traum erfüllt.

@ shiroi: Ja, die FF würde dann wieder von Haku und Schu handeln – so wir denn genug Zeit haben... Kano bedankt sich und lässt dich herzlich grüßen. *smile *





So, gönnen wir den beiden mal ein wenig schöne Zeit ohne Probleme... Viel Spaß“








Als sich Karin kurz nach Mittag verabschiedete, nahm sie ihren Bruder beiseite und meinte eindringlich: "Du wirst ihm Zeit lassen müssen. Viel Zeit. Mach, was du glaubst, tun zu müssen, aber dräng ihn nicht." Erst als sie dem Größeren dieses Versprechen abgenommen hatte, verließ sie mit einem letzten Gruß die Wohnung. Nachdenklich drehte sich der Telepath zu seinem Freund um. Irgendwie hatte er gerade nicht wirklich einen Plan, was er jetzt tun oder sagen sollte. Ein wenig verlegen starrte er zu Boden.

Es war deutlich spürbar, dass sich die Stimmung veränderte, nachdem Karin die Wohnung verlassen hatte. Einen Moment stand auch Kohaku ein wenig ratlos da, doch dann schnappte er Schuldig an der Hand und zog ihn wieder zurück ins Wohnzimmer. Es gab keinen Grund, weshalb sie im Vorraum herumstehen und sich anschweigen sollten, immerhin hatten sie sich nicht gestritten.
Sanft brachte er seinen Freund dazu, sich mit ihm auf der Couch niederzulassen. Wie immer kuschelte er sich an den Älteren und betrachtete ihn dann mit zärtlichem Blick. "Wie... wie ist das so... wenn man solche Fähigkeiten hat?" fragte er schliesslich leise. Es ging ihm nicht darum, Schuldig in irgendeiner Weise auszuhorchen oder wieder Unbehagen zwischen ihnen heraufzubeschwören. Es interessierte ihn nur wirklich - denn er konnte sich nicht vorstellen wie es war, mit solchen Kräften durch's Leben zu gehen, ohne sie permanent auszunutzen.

Schuldig war im ersten Moment verblüfft über diese Frage, dachte dann eine Sekunde nach und erklärte leise: "Hauptsächlich anstrengend. Früher, als kleiner Junge, wäre ich beinahe wahnsinnig geworden, weil ich ständig Stimmen im Kopf hatte. Bis ich gelernt habe, eine Art Blockade zu errichten. Das ist inzwischen wie mit dem Atmen - ich vergesse völlig, dass sie da ist und mich schützt. Es kostet mich auch keine Kraft mehr, sie aufrecht zu halten. Ich senke sie nur bewusst, wenn ich... naja... die Telepathie einsetze." Das war jetzt vielleicht nicht das, wonach Kohaku gefragt hatte, aber Schuldig wollte das vorab geklärt haben, damit der Andere gar nicht erst wieder auf die Idee kam, er würde ihn "ausspionieren".

"Weißt du", fuhr er fort, "es ist komisch. Die Gedanken der meisten Menschen sind nicht schön. Es fühlt sich auch meistens gar nicht gut an, sie zu lesen. Es ist erschreckend, wie sehr sich die Leute auf Unwichtiges fixieren. In neunundneunzig von hundert Fällen absolut widerwärtig und ekelhaft. So gut es geht vermeide ich diese Seite der Telepathie."

Absichtlich ging er nicht auf alle anderen Aspeke ein. Noch nicht. Das würde er erst, wenn ihn sein Schatz danach fragte. Was er ebenfalls vorläufig für sich behielt, war die Tatsache, dass seine Fähigkeit auch durchaus angenehme Seiten hatte. Wenn Kohaku so schlau war, wie er dachte, würde er von selbst drauf kommen...

Aufmerksam hörte Kohaku seinem Liebsten zu und streichelte diesem währenddessen sanft über Brust und Bauch - jedoch nicht mit dem Vorhaben, ihn irgendwie zu reizen. Bei Schuldigs letztem Satz horchte er auf. "Und was für eine andere Seite der Telepathie gibt es? Die ganze Sache hat doch sicherlich auch irgendwelche Vorteile, oder nicht?" wollte er sofort neugierig wissen. Zwischendurch drückte er dem Deutschen einen Kuss auf die Wange - als Entschuldigung dafür, dass er ihn im Moment so aushorchte. Aber für ihn, als Nicht-Telepath, war das Ganze eben ein äußerst interessantes Thema.

"Wenn du willst, und wenn du mir vertraust, zeige ich es dir. Keine Angst, ich tu dir nicht weh, ganz bestimmt nicht, und ich halte mich auch von deinen Gedanken fern. Alles, was du tun müsstest, wäre dich entspannen - und genießen." Insgeheim schmunzelte Schuldig. Sein Liebling war ein wahrhaftig helles Kerlchen. SO schnell hatte er nicht mit dieser Frage gerechnet.

Für einen Augenblick war Kohaku unsicher, doch dann lächelte er. "Mh... dann zeig mir ein bisschen was", forderte er seinen Schatz auf. Da er nicht wusste, was ihn erwartete, wollte er nicht gleich zu sorglos zustimmen - auch wenn er voll und ganz darauf vertraute, dass Schuldig ihm keinerlei Schaden zufügen würde. Erwartungsvoll und gespannt sah er den Orangehaarigen an und wartete...

Schuldig stand auf und setzte sich in den Sessel, der der Couch gegenüberstand. Auf Kohakus fragendes Gesicht hin, lächelte er geheimnisvoll. "Du würdest es mir sonst nicht glauben... Und jetzt mach die Augen zu." Als er sah, dass der Sänger seiner Anweisung gefolgt war, konzentrierte er sich kurz, murmelte dabei: "Nicht erschrecken, Schatz." und verband sich mit dem Geist seines Geliebten, so vorsichtig es ging. Mit einem Lächeln auf den Lippen gab er dem Schwarzhaarigen das Gefühl, er würde ihn in die Arme nehmen, sanft streicheln und zärtlich küssen.

Gehorsam folgte Kohaku den Anweisungen seines Lieblings und schloss die Augen. Nur einen Moment später zuckte er überrascht zusammen, als er die so vertrauten Berührungen Schuldigs spürte, ohne dass sie Wirklichkeit sein konnten. Der Andere saß doch ausser Reichweite, oder etwa nicht?
"Das ist toll" hauchte Kohaku lächelnd. Es war verrückt, wie real sich die Zärtlichkeiten anfühlten, die sein Freund ihm vorgaukelte. Sogar das gewohnte Kribbeln, dass er nach wie vor immer empfand wenn sie schmusten, stellte sich in seinem Körper ein.

Als kleine Kostprobe sollte das genügen. Wenn Kohaku später -viel später- nochmal Interesse an so einer Erfahrung hatte, konnte Schuldig ihm noch ganz andere Sachen zeigen... Langsam und umsichtig zog er sich aus den Gedanken seines Geliebten zurück. "Das ist die schöne Seite", erklärte er leise. "Ich hab nur lange gebraucht, sie zu entdecken..." Denn in erster Linie waren seine Fähigkeiten zu einer Waffe ausgebildet worden. Dass er damit den Menschen, die er mochte, auch etwas gutes tun konnte, hatte er erst spät begriffen. Zärtlich sah er über den Tisch hinweg den Schwarzhaarigen an. "Danke für dein Vertrauen." Es war nicht einfach, sich so etwas bewusst auszusetzen, wenn man nicht wusste, was einen erwartete. Das war Schuldig absolut klar. Umso mehr freute es ihn, dass Kohaku es gewagt hatte.

Genüßlich räkelte Kohaku sich auf d ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: shiroi
Username: shiroi
Datum: 04.12.2006 - 17:22

Kommentar Nr.: 2518
*seufz* hatte ich erwähnt, dass ich happy ends liebe? ^^~ so schön...

ich danke euch beiden für diese wundervolle geschichte und für haku :) ich will mehr von ihm lesen!!! ähm... ich mein ich möchte ^_~

aber da habt ihr euch ja schön aus der sache gerettet, in dem ihr haku rettet.. ^_^ schu ist halt doch ein held *gg* nein aber im ernst.. eine schöne idee, dass sakura so ohne weiteres "mitgemacht" hat. aber ich fand dieses "aber wenn es ne frau wäre, würd ich kämfen"-ding richtig cool *ggg*

nja~ auf jeden Fall eine gelungene story die mit zu meinen Favorits gehört. *haku-fähnchen schwing*

Liebe Grüße und noch mal vielen dank.
shiroi
Kommentar von: Brad-san
Username: Brad-san
Datum: 03.12.2006 - 12:11

Kommentar Nr.: 2512
Ui, welch Märchenende...
Nach all den Krisen darf Schuldig auch als holder Ritter erscheinen.
(Ob dabei Kohakus Coming-Out vor versammelter Meute notwendig gewesen wäre, bezweifle ich noch etwas - man denke nur an die Medien...)

Die beiden dann doch vereint zu sehen, ist dennoch schön.

Zu Sakura noch ein Punkt: Sie soll ja eine sympathische Figur sein, so habt ihr sie geschildert (gut aussehen, wohl erzogen, Kohaku hätte an ihr Gefallen gefunden etc) und so hat sie auch gehandelt (also, sie hat Haku keine Szene gemacht, sondern sich schon fast für ihn gefreut).
Daher ist es nicht gerade sinnvoll, sie -wenn auch nur in wörtlicher Rede- als 'Schnepfe' und 'aufgetackelte Tussi' zu bezeichnen. Das bewirkt doch eher das Gegenteil. Gut, das mag vielleicht auch an meiner Abneigung solcher Worte liegen. Dennoch wollte ich es los werden.

Ansonsten fand ich es recht gut, dass ihr die Spannung "wer ist Kohaku" bis zum Ende aufrecht erhalten habt.
Naja, und dass das Gute siegt, das wünschen wir uns ja alle. *grins*

Also, nen schönen ersten Advent und liebe Grüße von
Braddy
Kommentar von: Liliana
Username: Liliana
Datum: 03.12.2006 - 02:34

Kommentar Nr.: 2510
Ach man, Schu ist wirklich zum anbeißen süß. Wie ich schon mal schrieb, er ist mein Held - wink .
Das Schwarz zusammenhalten hat mir auch sehr gefallen. Ebenso die Blamage für Hukus Vater, denn das war ein klasse Auftritt der Beiden.

Tschüßi und schreib schön fleißig weiter.
Vielleicht mal was mit und von Farf ?
biggfrin
Alles Liebe und einen schönen ersten Advent wünscht Lil.
Kommentar von: Galu
Username: Galu
Datum: 02.12.2006 - 21:22

Kommentar Nr.: 2508
Ja gut...Kohakus Vater ist kein Yakuza...aber die Methoden sind die gleichen.

Was für ein Glück, das es Fernseher gibt.biggfrin
Ich war sehr erleichtert zu erfahren, das Schwarz immer noch zusammen hält, sich nicht von anderenn ALLES sagen lässt. Und die Aktion "Rettet Kohaku" war absolut gelungen. Auch weil Sakura so schön mitgemacht hat. Eine tolle Lösung für ein schwieriges Problem!
Jetzt können die beiden endlich richtig glücklich miteinander werden.

Nun ja ihr beiden.....ich finde eine Weihnachtsgeschichte kann man IMMER lesen, da spielt der Zeitpunkt keine Rolle.

Liebe Grüße und Dank für eine tolle Geschichte.
Galu

PS: Wie weit seid ihr denn mit einer speziellen Geschichte???
*sehr neugierig istbiggfrin *
Kommentar von: Liliana
Username: Liliana
Datum: 01.12.2006 - 04:41

Kommentar Nr.: 2503
Hmmm ...
Ich find Galus Kommi sehr bezeichnend, denn der hätte glatt von mir sein können.
Da ich in allen Punkten überein stimme, will ich nur auf einen Punkt eingehen.
Haku hat sich aufgeregt, das er Schu im Ernstfall nicht erreichen könnte, aber er selber mutet Schu doch viel mehr zu, indem er ihm so wichtige Details, wie seinen Vater usw., verschweigt. Wer, wenn nicht er, sollte doch wissen, oder zumindest ahnen können, zu was sein Vater fähig ist um seinen Willen durchzusetzen. Und durch sein Schweigen hat er Schu in eine Situation gebracht, sich endlos um ihn zu sorgen und nicht mal zu ahnen, wo er denn nun ist, wo er doch am eigen Leib gespürt hat, wie schlimm sowas ist.
Tja, da kann er wirklich nur hoffen, das Schu hellsehen kann. Aber so wie es scheint, ist Haku ja bereit sich in allen Punkten seinem Vater unterzuordnen. Um Schu zu schützen, jaaa. Aber wieso, zum Kuckuck, konnte er mit Schu nicht ehrlich über seinen familiären Hintergrund sprechen, bevor so etwas passiert und das wenn sowas passiert beide wissen wie sie handeln können. Arg .. Haare rauf!

Ich hör jetzt auf, sonst flipp ich noch aus.
Da es ja leider nur noch ein Kapi gibt, wird sich ja im nächsten alles auflösen. Natürlich wird Schu handeln müssen, denn von Haku ist ja nichts konstruktives zu erwarten.
Nun, ich bin gespannt, wie ihr es schafft, das Aufeinandertreffen mit Brad, die Auflösung der Vater-Sohn Erpressung und die Versöhnung mit Schu (davon geh ich jetzt frecher Weise einfach mal aus) alles in ein letztes Kapi zu bringen. ??

Tschü Lil
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