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Ich werde dich finden |
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Alter |
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Veröffentlicht |
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Beendet
| Ab 18 Jahren |
Deutsch |
23.02.2005 | 23.02.2005 |
62662 |
4.67 Bei 3 Vote(s) |
334 |
| Autor: |
Brad-san |
| Pairing: |
Heiji/Shinichi |
| Kategorien: |
Kriminalistik |
| Inhalte: |
Trauma / Depressionen, Tod und Mord, Lemon |
| Einführung: |
Ein Fall, den es zu lösen gilt, verlangt Shinichi alles ab, was er kann. Er stößt auf seine Grenzen. Aus Liebe und Zorn.
Doch zum Glück will ihm jemand helfen. |
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Kapitel 2
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Titel: Ich werde dich finden
Teil: 3-5/5
Autor: Brad-san
E-Mail: Brad-san@web.de
Fandom: Dedektiv Conan
Rating: PG 16
Wanung: lime, dark und death
Pairing: Heiji/Shinichi
Danke an Meyja für den Kommi - darfst auch noch einen schreiben^^
~*~*~3~*~*~
Später saßen sie am Frühstückstisch und die Sonne war immer noch nicht aufgegangen. Shinichi war wieder ernst, er hätte vorhin nicht lachen sollen. Aber Heiji sah einfach zu süß aus, als er dasaß und errötete.
Kaum einen Bissen hatte er angerührt, als er aufstand und Heiji zu verstehen gab, dass er endlich los wollte.
Die Unfallstelle war schon längst gesichert, die Spuren aufgenommen und alles in Akten vermerkt. Der Verkehr lief wieder normal, als ob nichts gewesen wäre. Die zwei Privatdetektive schauten sich diesmal alles in Ruhe an.
Das Auto, die Leitplanke, die Blutlache.
Keiner konnte jedoch etwas mehr Licht in das Dunkel hineinbringen. Weder Shinichi und Heiji, noch Kogoro Mori, Heizo Hattori oder Megure.
Die beiden Älteren wollten nicht, dass, aus ihrer Sicht, Kinder mit an diesem Fall arbeiteten. Doch diese ignorierten die Worte einfach.
"Heiji, schau dir das doch mal an. Die Fahrertüre steht sperrangelweit offen. Keine Zeichen von einer gewaltsamen Öffnung deuten daraufhin, dass jemand die Türe aufgebrochen hat... Das heiß ja wohl, sie ist von selbst ausgestiegen?!
Das Auto hängt förmlich an der Leitplanke, keiner fährt absichtlich so weit daran, nur um sein Auto abzustellen. Auf jeden Fall ist Lack an der Leitplanke, vermutlich von dem Auto abgeschabt. An der hinteren Stoßstange befinden sich ebenfalls Lackspuren, aber in rot und schwarz."
Shinichis Augen füllten sich mit Tränen, er sprach jedoch weiter.
"Und das Blut, in Form einer großen Pfütze mit Schleifspuren. Das heißt doch wohl... das heißt..."
Er faltete die Hände vors Gesicht, versuchte krampfhaft die brennenden Tränen zurückzuhalten, doch es gelang ihm nicht. Schließlich brach er mit einem lauten "NEIN...RAN!" in die Knie und weinte. Mehrmals durchzog ihn ein heftiges Schütteln und er zitterte, obwohl es nicht einmal kalt war.
Beschützend zog Heiji ihn sanft in seine Arme und versuchte ihn mit sinnlos scheinenden Wörtern zu beruhigen.
Mori und auch Hattori kamen dazu und Hattori sprach leise mit seinem Sohn.
Etwas später fand sich Shinichi auf einem grünen Fleck wieder, wie er dahin gekommen ist war ihm allerdings nicht klar. Als er sich wieder hinlegen wollte, bemerkte er, dass er eine kleine Anhöhe in seinem Rücken wie als Lehne hatte. Stimmt, er war ja noch an der Autobahn, bei dem Fall; der Fall wegen Ran.
Schnell sprang er auf und ein plötzlicher Schwindel befiel ihn. Die Schwärze vor seinen Augen hatte er schnell zurück gedrängt und auch der Schwindelanfall war gegangen genauso rasch, wie er gekommen war.
Vor dem Wagen sah er Takagi, um den herum Heiji, sein Vater, Mori sowie Megure standen und aufmerksam zuhörten. Leise kam Shinichi dazu und lauschte ebenfalls.
"...spuren sind frisch, vorne, an der linken Stoßstange, sowie an der hinteren Stoßstange rechts. Wir haben ein Paar Turnschuhe und einen Tanga im Straßengraben unweit von hier gefunden. Das Blut und die Spuren an den Kleidungsstücken passen zusammen, es gehört ein und derselben Person - Ran Mori. Aber wir haben auch noch Spuren einer anderen Person daran gefunden: Samensekret."
Sein Magen drehte sich herum, ihm war als würde er in der nächsten Sekunde Alles herausbringen, was sein Magen enthielt. Krampfhaft unterdrückte er den Brechreiz.
Ran, seine Ran?! Nein, warum nur? Wer, wer war dieses verdammte Perversling, der es auf seine Ran abgesehen hatte? Warum musste sie es sein? War ihm denn nicht etwas Glück erlaubt, etwas mehr Freude an seinem Leben, wenn er doch schon immer Leichen sah? Warum musste er dann nach seiner Ran suchen, darauf gefasst zu sein, sie nur noch tot zufinden?
Er hasste diese Welt, sie war ungerecht!
Aber genau diese Ungerechtigkeit versuchte er ja zu verhindern. Es war seine Aufgabe, die er sich selbst gestellt hatte, die Täter zu finden und die Schuldigen gerecht zu verurteilen.
Er, und nur er allein, würde diesen Mörder finden - koste es was es wolle. Nur er konnte der Ungerechtigkeit auf die Schliche kommen, er wusste, er würde es schaffen.
"...Kudo!" Langsam hob Shinichi den Kopf, er wusste gar nicht, dass er wieder in die Knie gesunken war, stand dann auf. "Shinichi, du bist von dem Fall abgezogen!"
Was? Nein, das konnte doch nicht wahr sein. Megure zog ihn von diesem Fall ab, obwohl er sich gerade geschworen hatte, dass er ihn lösen würde?!
"Nein, bitte nicht. Ich flehe Sie an, geben Sie mir wenigstens eine Chance! Ich werde diesen Verbrecher finden und den Fall aufklären. Bitte!"
"Shinichi", sagte Megure. "du weißt, dass man nicht aus persönlichen Gründen an einem Mordfall ermitteln darf.
Aber gut, für dich mache ich solange eine Ausnahme, wie es geht. Sollte sich aber rausstellen, dass du damit nicht fertig wirst, muss ich das tun, was ich dir jetzt erspare. Doch denk dran, du wirst Ran nie wieder sehen!"
"Nicht damit fertig werden? Sie ist meine Freundin! Sie erwarten jetzt nicht wirklich, dass ich darüber hinwegsehe und ganz normal weiterlebe? Und außerdem, wer sagt ihnen, dass sie nicht mehr lebt? Haben sie denn keine Hoffung? War sie für sie denn keine Bekannte?"
Shinichi wusste selbst, dass sich diese Worte leer anhören, aber bessere konnte er nicht finden. Hoffnung?! Hoffnung in dieser Situation war völlig falsch am Platz. Auch Shinichi wusste das. Doch es klang besser, als würde er sagen 'Ja, ich weiß, sie ist tot.' Hoffnung war doch so ein schönes Wort. Doch es war großartig und leer zugleich.
"Genau deswegen wollte ich dich von dem Fall abziehen, und Mori genauso. Persönliche Gefühle haben bei der Aufklärung eines Mordes nichts zu suchen!
Du musst als Detektiv, Kommissar, Pathologe, und anderen Berufen, die mit Leichen zutun haben gefühllos an die Sache herangehen, sonst frisst es dich auf.
Du darfst die Leiche nicht als Menschen sehen, er ist schon tot, vielmehr als ein Teil deiner Arbeit, sowie für eine Sekretärin der Computer. "
Mori stutzte ob der Worte und das er ebenfalls abgezogen werden sollte, wogegen er aber Einspruch erhob. Dieser Bitte kam Megure nur schweren Herzens entgegen.
Shinichi blickte auf, in Heizos Gesicht und erkannte ein leichtes, fieses Grinsen. Was war das?
Heiji packte ihn am Arm. "Hey, macht's dir so sehr zu schaffen? Dann lass lieber die Finger von dem Fall; mein Vater und ich übernehm'." "Ach ja, denkst du, dass ich das einfach so fallen lasse? Es geht hier um Ran - um meine Ran, die ich über alles liebe!"
"Komm wieder runter, ich hab ja gar nichts gesagt."
*
Der Tag verging, die Woche auch, ohne dass wichtige Dinge passiert wären. Das Auto war abgeschleppt und untersucht wurden, aber nichts ließ auf ein gewaltsames Öffnen, oder Herauszerren schließen.
Es war angeordnet wurden, dass sie Leiche gesucht werden sollte, bisher war sie aber noch nicht aufgetaucht.
Shinichi hatte sich bei Heiji einquartiert, da es von dessen Haus weniger aufwändig war in die Labore und Arbeitsstellen zukommen, als von Shinichis Haus. Nur noch seine Sachen hatte er geholt.
Und seitdem war Shinichi ruhig, in sich gekehrt, nachdenklich. Essen nahm er wenig zu sich und nicht selten sah man ihn mit rot geweinten Augen und schwarzen Augenrändern.
Das ganze Verhalten Shinichis beunruhigte Heiji ungemein, aber selbst er konnte nichts dagegen machen. Shinichi hing zu sehr an Ran.
Mori konnte sich nicht mehr konzentrieren und wäre fast völlig verrückt geworden, wenn Kommissar Megure ihn nicht nach Hause geschickt hätte. Sie wussten, dass er nicht mehr an diesem Fall mitarbeiten würde; zu sehr beschäftigte ihn der Tod seiner Tochter. Obwohl, oder gerade weil, ihre Leiche noch nicht gefunden wurden war.
Megure hatte sich entschlossen diesen Fall Heizo Hattori zu übergeben und war dann ebenfalls gegangen. Und Hattori hatte die Aufsicht über den gesamten Fall, alle Fäden führten bei ihm zusammen und keine Information drang nach außen.
Es war Abend und Shinichi saß seit Stunden ungerührt auf dem Sofa im Kaminzimmer und starrte mit leerem Blick auf die Flammen. "Shinichi, komm du musst was essen!"
"Nein", knurrte der nur leise und Heiji fing noch einmal an:
"Du musst was essen. Tod oder Krank nützt du deiner Freundin auch nichts mehr. ISS JETZT!"
Nach einem Brummen und Knurren gab Shinichi nach und fing an auf einem trockenen Stück Brot herumzukauen. Dann spülte er es mit einem großen Schluck Tee hinunter.
"Shinichi, was is' mit dir? Ich kann dich ja verstehen, aber so kenn ich dich nich'."
"Du verstehst mich? JA? Dann weißt du ja, warum ich so bin! Heiji, ich habe den Menschen verloren, den ich am meisten geliebt habe. Vielleicht hätte sie bald ein Kind bekommen! Du kannst mich gar nicht verstehen! Also lass mich in Ruhe!"
Heiji rieb sich den Hals, als Shinichi wieder losgelassen wurde. So kenn ich ihn wirklich nicht. Er hätte nie jemanden am Kragen gepackt und dann fast erwürgt...
Du denkst also ich kenne dich nicht? Ich kenne dich zumindest so gut, dass ich allein an deiner Stimme oder Mimik erkenne, wie gereizt du bist - wie es dich mitnimmt.
Einen geliebten Menschen zu verlieren ist nicht leicht und dazu noch wenn er ermordet wurde gleich gar nicht, aber du bist nicht alleine.
Wenn du wolltest, ich würde dir zuhören! Ich würde dich trösten, aber du willst nicht.
Shinichi lass die Finger aus dieser Angelegenheit, du kannst es nicht schaffen. Warum vertraust du mir nicht? So wie früher...
Gedankenverloren blickte Shinichi wieder auf das Feuer, kann jedoch keinen Schritt weiter. Es ergab doch alles keinen Sinn... Er entschloss sich für die Nacht fertig zu machen, ging ins Bad und legte sich dann in das große Bett, das er mit Heiji teilte.
Warum auch nicht?
Nur das Heiji sich arg zusammenreißen musste bemerkte Shinichi nicht...
~*~*~*~4~*~*~*~
Zwei Wochen. Zwei Wochen waren vergangen, ohne das Shinichi auch nur ein Lebenszeichen von Ran erhalten hatte. Wahrscheinlich gab es keine Hoffnung mehr. Keine Hoffnung sie lebend wieder zu sehen, sie wieder in den Armen zu halten.
In den Nachrichten lief die Meldung, dass eine junge Frau vermisst wurde nun schon mehrere Tage. Auch die groß angeordneten Suchaktionen hatten nichts gebracht. Viele hatten sich freiwillig gemeldet, aber um den Bezirk um Tokio abzusuchen... Das war doch fast unmöglich.
"Telefon für dich, Shinichi." Mit leeren Augen starrte er Heiji an. Sein Freund kümmerte sich reizend um ihn, versuchte ihn aufzumuntern, oder ihm bei den Ermittlungen zu helfen, aber nichts brachte Shinichi auf andere Gedanken und er schied sich immer weiter von dieser Welt ab.
"Ja, Kudo hier." "Shinichi, ich muss mit dir reden - alleine!" Die alt bekannte Stimme Sonokos erklang aus dem Hörer. Er hatte ihr schonend beigebracht, dass Ran vermisst wurde, bevor sie es in den Nachrichten hörte.
"Warum, was ist denn?" "Bitte, Shinichi. Es ist wichtig. Es geht um, na ja, das sage ich dir dann."
"Na gut, kannst du in einer Stunde hier sein?" Shinichi klang sichtlich genervt. "Ja. Danke!"
Damit legte sie auf.
*
Nach zwei Stunden ging Sonoko wieder und Heiji gesellte sich zu Shinichi.
Der schien überhaupt nicht in der Stimmung zu sein über irgendwas reden zu wollen. Detektive sollten auch nicht über ihre Aufträge oder Gedanken reden, aber so wie sich Shinichi jetzt benahm?
"Was ist denn? Was hat sie dir gesagt? Hängt es mit dem Fall zusammen?"
Er hasste es so, wenn Heiji einen auf neugierig machte. Er mochte den Anderen ja wirklich gerne, aber manchmal konnte er einem auf die Nerven gehen. Da konnte er sich noch so sorgen.
"Es ist okay, Heiji. Ich möchte nicht darüber sprechen. Also lass mich in Ruhe!" "Shinichi, was ist denn nur?"
"Lass mich in Ruhe und geh!"
Was war mit Shinichi nur los? So kannte er ihn nicht. Hatten sie nicht irgendwann einmal gesagt, dass sie sich immer die Wahrheit sagen wollten und sollte sie noch so schwierig sein?
Er wollte ihm so gerne helfen, ihn trösten. Manchmal ihn auch küssen, oder noch andere Dinge machen, aber Shinichi war so unnahbar wie seit langem nicht mehr.
Wie konnte er nur den Kontakt zu ihm herstellen?
"Shinichi, bitte sag mir was los ist!"
Nach einem Knurren fing Shinichi an. "Gut, wenn du es wissen willst. Du kannst mir helfen."
Ein Nicken.
"Was für einen Wagen fährt dein Vater?"
Heiji konnte mit dieser Frage nichts anfangen, was sollte das damit zutun haben? "Ähm, ich glaube einen silbernen Mitsubishi. Warum fragst du?"
"Ganz einfach. Wie kannst du dir erklären, dass er dann an dem Abend vor zwei Wochen aus einem schwarzen Auto ausgestiegen ist?"
Verwirrung spiegelte sich auf Heijis Gesicht wieder.
"Und wie kannst du dir es erklären, dass sich bei der Polizei eine Frau gemeldet hat, deren Auto gestohlen wurde? Das in dem Bezirk, wo dein Vater verwaltet, der das aber nicht weitergeleitet hat?"
Noch mehr Überraschung gesellte sich dazu. Doch mit einem Schlag wurde aus dem Durcheinander in Heijis Gedanken ein rationeller Gedanke. Sein Vater... Shinichi wollte doch nicht etwa...
"Lass mein Vater aus dem Spiel!"
Ungerührt stand Shinichi auf und ging zur Türe. Heiji stand ebenfalls auf und folgte ihm.
"Shinichi, du gehst mir aus dem Weg. Schon, als du mit hierher kamst"
"So?" fragte Shinichi "Meinst du?"
"Ich meine es nicht. Ich bin weder taub noch blind - und es wäre nett, wenn du nicht auch noch zu allem Überfluss so tun würdest, als wäre ich dämlich."
"Tue ich nicht. Ich hatte nur in den letzten Tagen viel zu tun, habe mir den Kopf zerbrochen und bin saumüde. Und ich habe jetzt keinen Bock auf ein Gespräch mit dir. Das ist alles!" Seine Stimme troff vor Sarkasmus.
"Verkauf mich nicht für dumm!" sagte Heiji zornig.
Heiji packte ihn und stieß ihn grob gegen die Wand. Instinktiv versuchte Shinichi sich zu wehren, doch Heiji drückte ihn nur mehr gegen die Wand.
"Du behandelst mich, als wäre ich dumm. Ich könnte dir helfen, doch nicht einmal im Ansatz lässt du das zu."
"Und, was hast du nun vor? Willst du mich zu einem 'Gespräch' zwingen? Ich schaffe das alleine!" Langsam aber sicher fing Heiji wirklich an ihm den letzten Nerv zu rauben.
"Nein, ich will, dass du von dir alleine aus redest."
Er fing an Shinichis Hals zu küssen. "Oder hält dich Ran selbst jetzt noch so gefangen? Willst du es einfach nicht verstehen? Sie ist tot!" murmelte er gegen die weiche Haut.
Shinichi stand der Schrecken ins Gesicht geschrieben.
Was machte der Andere gerade da? Und warum wurde ihm dabei warm?
"Shinichi, bitte. Öffne dich mir, sag mir was los ist - egal was."
Heiji ließ seine Hände los, Shinichi würde jetzt auch so bleiben... Vorsichtig ließ er seine Hand unter Shinichis Shirt wandern. Der zuckte kurz zusammen wegen der kalten Finger, die seine Haut streichelten. Ob sie so kalt vor Aufregung waren?
Immer wieder entwichen Shinichi ungewollt Seufzer.
Warum reagierte er nur so auf den anderen? War es die Zuwendung, die er sich innerlich erhoffte - vermisste?
Ohne es zu wollen folgte Shinichi Heiji, der ihn mit auf das Bett zog. Er ließ es mit sich geschehen; auch als er ihm das Shirt und die Hose auszog.
Heiji setzte eine federleichte Spur aus Küssen auf den nackten Oberkörper Shinichis. Dieser genoss diese Zärtlichkeiten und seine Bauchdecke hob sich immer mehr in unregelmäßigen Abständen.
Nur in Boxershorts lag er keuchend unter Heiji und der beeilte sich ebenfalls schnell aus seinen Sachen zu kommen, weil sie an machen Stellen unangenehm eng geworden waren.
Wie lange hatte er das sich erträumt, sich nach diesem Bild verzehrt? Und nun das. Nur eines konnte er sich nicht erklären: Warum machte Shinichi das mit?
Darüber wollte er aber nicht nachdenken - zumindest jetzt nicht.
"Heiji... nimm mich..." brachte Shinichi schwer atmend hervor. Er schon zu weit um jetzt aufzuhören.
Erfreut nahm Heiji das Angebot an. Ohne sich weitere Gedanken zu machen, bereitete er seinen Angebeteten liebevoll vor.
Er genoss es - die Finger in seinem Anus, die bewusst die Prostata ausließen, die Hand, die ihn sanft streichelte und den Mund, der ihn verwöhnte.
Warum sollte er das auch nicht? Der Andere war nur zu begierig danach. Er war bereit ihm diese Zärtlichkeiten zu geben, und warum sollte er sich das entgehen lassen?
Auf der anderen Seite war da auch eine längst vergessene Vorstellung, einfach aus langer weile heraus entstanden, einmal Sex mit einem gleichgeschlechtlichem Partner zu haben - so konnte er nun diese Erfahrung machen Und Heiji war nicht einmal unattraktiv - im Gegenteil...
Als Heiji langsam in ihn eindrang dachte er nur an ein Zitat: 'Wie warmer Apfelkuchen...' Nein, eigentlich viel wärmer (und nicht ganz so weich...)
Die sanften Berührungen Heijis waren Shinichi nicht genug, er wollte - brauchte - mehr. "Fick mich..."
Leise flüsterte er: "Lass es mich vergessen..." Doch hörte Heiji das nicht, weil er sich kurz vor seinem Höhepunkt befand und sagte: "Ich liebe dich, Shinichi!"
Mit einem Schlag war es dunkel um Shinichi herum, das Einzige was er wahrnahm, waren die starken Gefühle, die seinen ganzen Körper ausfüllten. Kein Schmerz, keine unnötigen Gedanken, nur Dunkelheit. Fühlte sich der Tod auch so an?
Doch langsam holte ihn etwas zurück. Ein Wort, ein Satz.
Ein Satz, der eigentlich viel mehr Sinn machte, als man zuerst nur erahnen konnte 'Ich liebe dich'.
Heiji!
Er hatte doch das gesagt; wie sollte er ihm jetzt gegenüber treten, ihm ins Gesicht blicken? Hatte er ihn gerade nicht nur ausgenutzt?
Er wollte sich jetzt nicht mit diesem Problem beladen, nie. Er wollte nur noch in die Dunkelheit flüchten...
*
Träge erwachte er am nächsten Morgen, bemerkte aber sofort als er seine Augen öffnete, dass er nicht alleine im Bett lag, sondern, dass er in Heijis Armen aufgewacht war.
Gekonnt befreite er sich aus der Umarmung, schlich sich davon, ohne den anderen aufzuwecken. Und erst sehr viel später merkte dieser, dass er alleine aufwachte.
Zum Mittagessen trafen sie sich. Heiji wollte seinen Freund gleich mit Zärtlichkeiten überschütten, aber dieser versteifte sich sofort, als er die Berührungen wahrnahm.
Er hätte das nicht tun sollen... Er hätte in der Dunkelheit bleiben sollen, für immer. Aber dann könnte er nicht mehr den Fall aufklären... Obwohl, er wusste nun, wer verantwortlich war, nur brauchte er noch Beweise. Diese würde er bekommen und der Mann könnte sich auf etwas gefasst machen...
"He
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Die letzten 5 Kommentare
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Kommentar von: Starshine
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Username: Starshine
Datum: 24.09.2011 - 21:47
Kommentar Nr.: 9233
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Warum hast du Shinichi am Ende umgebracht??? (*I <33333 Drama^^)
traurig aber voll schön
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Kommentar von: Tenshi_Gaara
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Username: Tenshi_Gaara
Datum: 19.06.2011 - 17:44
Kommentar Nr.: 8936
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schöne aber auch traurige geschichte QQ
schade das shinichi am ende stirbt Q___Q
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Kommentar von: Hoshie
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Username: Hoshie
Datum: 09.01.2011 - 21:19
Kommentar Nr.: 8380
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Gott, irgendwie total traurig, aber auch schööön TT__TT
Aber MUSSTE Shinichi unbedingt sterben?? Aber wenigstens werden
sie ja in einer anderen Welt vereint ...
Schreib so weiter, du hast einen tollen Schreibstil!!
LG Hoshie
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Kommentar von: Tabisan03
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Username: Tabisan03
Datum: 15.05.2009 - 21:12
Kommentar Nr.: 6398
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Q.Q
Gemein~
Den armen Shinichi einfach umzubrigen T.T
Aber die Story ist genial geschrieben und so mitreisend!
lg
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Kommentar von: Anji
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Username: Anji
Datum: 26.05.2005 - 19:05
Kommentar Nr.: 157
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GENIAL!!!!
Einfach nur der Hammer!
Echt ein super großes Lob an dich!
Schreib noch ganz viele von diesen Geschichten.
Aber ich finde es schade, dass sich Shinichi am Ende umbringt.
Seine Logik hab ich ned ganz verstanden XD
Anji
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