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Archiv > Detektiv Conan > Ich werde dich finden

y Ich werde dich finden
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Beendet
Ab 18 Jahren Deutsch 23.02.200523.02.2005 62662 4.67
Bei 3 Vote(s)
334
Autor: Brad-san
Pairing: Heiji/Shinichi
Kategorien: Kriminalistik
Inhalte: Trauma / Depressionen, Tod und Mord, Lemon
Einführung: Ein Fall, den es zu lösen gilt, verlangt Shinichi alles ab, was er kann. Er stößt auf seine Grenzen. Aus Liebe und Zorn. Doch zum Glück will ihm jemand helfen.
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y Kapitel 1
Titel: Ich werde dich finden
Teil: 1+2/5
Autor: Brad-san
E-Mail: Brad-san@web.de
Fandom: Dedektiv Conan
Rating: PG 16
Wanung: limone, dark und death
Pairing: Heiji/Shinichi
Diclaimer: Keiner der Charaktere ist meine, diesen Fall habe ich mir auch nicht eigenständig ausgedacht. Er kam mal im Fernsehn... den Kontext aber.
Übrigens: Das ist noch eine Geschichte aus dem "Anfangsstadium" meines "Autoren-Daseins". Nur so als kleine Warnung, keine allzu großen Erwartungen hineinzusetzten.^^
Los gehts.

~*~* Ich werde... dich finden - koste es was es wolle ~*~*~

Feiner Schweiß, tausende winzige schillernde Perlen lagen auf ihrem Gesicht. Sie war eingeschlafen, nachdem sie seine Brust als Kopfkissen benutzt hatte, das sich regelmäßig und ruhig auf und absenkte. Er war wach und strich ihr durch das lange Haar. Sicher war es ermüdend gewesen, doch auch schön. Verspielt und in Gedanken versunken streichelte er ihre Wangen, wobei sich einige Tropfen Wasser lösten und über ihr Gesicht rannen. Durch diese Berührungen wachte sie lächelnd auf und blickte ihn verliebt an.

Es war nicht das erste Mal, dass sie so aufwachten; schon oft hatten sie die Nacht gemeinsam verbracht und doch schien es heute anders. Heute waren beide still, nachdenklich. Der Mond schien stumm durch das Fenster hinein in das dunkle Zimmer, direkt auf das Bett. Schließlich war es immer noch Nacht und der Mond würde erst in fünf, sechs Stunden seinen Platz verlassen, um mit der Sonne zu tauschen. So blieb den Liebenden noch genug Zeit...

Lange blieben sie noch so liegen, küssten sich ab und zu, und sie hörte immer in den gleichen Abständen sein Herz schlagen. Sein Brustkorb hob und senkte sich noch immer gleichmäßig, doch sie wurde unruhig. "Was ist den los? Geht es dir nicht gut?" Sie lächelte mild. "Ich muss nach Hause. Paps macht sich sicher Sorgen... Ich habe ihm nicht gesagt, dass ich so lange weg bleibe." "Denkst du? Also, entweder ist dein Vater jetzt schon längst blau, oder er liegt seit einiger Zeit mit einer Frau im Bett..." "Das war jetzt gemein, Shini-chan...", er verschloss ihre Lippen mit einem Kuss. "...Aber wahr, Ran-chan!" Letzteres betonte er besonders. Sie küssten sich innig, leidenschaftlich.

Ran schwang dann die Beine vom Bett und bückte sich nach ihren Sachen, die auf Shinichis lagen, eng verschlungen. Sie zog sich an und auch Shinichi bemühte sich vom Bett. Er zog sich seine Boxer-Shorts an, mit 'Detektiv Conan' Motiven. Ran hatte sie ihm mal geschenkt, denn dank seines Vaters der die ganze Geschichte aufgeschrieben hatte, war 'Conan' jetzt der Kinderliebling in Sachen Krimis. Natürlich hatte er verschwiegen, dass es eigentlich um seinen Sohn ging.

Kurz bevor Ran die Haustüre öffnete und ging, blieb sie stehen und Shinichi kam auf sie zu. Zum Abschied küssten sie sich sehnsüchtig... verzweifelt. Obwohl sie sich morgen doch wieder sehen würden. Nach endlosen Minuten trennten sie sich von einander, noch immer hungrig. Schnell, bevor sie es sich noch einmal anders überlegte verschwand Ran im Schatten der Dunkelheit und lief zu ihrem Auto.

Shinichi stellte sich im Haus an ein großes Fenster und schaute seiner großen, und einzigen, Liebe nach. Seit wann hatte sie ein Auto? Genauso schnell wie die Frage gekommen war, kam die Antwort: Sie hatte ihre Prüfung ein halbes Jahr nach ihm bestanden, was auch schon wieder ein Jahr her war. Er sah wie die Scheinwerfer angingen, bald - so wie jede Nacht, wenn sie kam - sah er nur noch undeutlich schwach die roten Rücklichter.
Nicht lange und sie würde auf die Autobahn fahren, dann in einer halben Stunde zu Hause, in der Detektei Mori, sein. Oh ja, dort hatte er auch gelebt, natürlich in Conan-Version, aber immerhin hatte er dort gewohnt.


Nun sah er nichts mehr außer die Schwärze; er war gedankenverloren die Stufen hinauf gegangen, wo er sich jetzt in das noch warme Bett legte und bei dem wohligen Gedanken an Ran schlief er ein.
Sie hatten zusammen den Abend verbracht, das öfters in letzter Zeit geschah, doch meist nicht so schweigsam.

Schließlich wurde er ins Land der Träume gebracht, er wusste jedoch nicht so recht, was er von dem Traum verstehen sollte. Nur kurze Ausschnitte, wie aus einer Filmvorschau, prägnante Bilder, die sich tief in sein Gedächtnis einprägen sollten, jedoch kein Gesamtbild. Ein Auto, abgeschabter Lack, Blut, ein paar Schuhe. Schweißgebadet wachte er auf: "Ran!"
Gleichzeitig bimmelte das Telefon. Wer wollte mitten in der Nacht etwas von einem fast Dreiundzwanzigjährigen? 'Irgendwie passt das doch toll zusammen...' Gerde erst aufgewacht und trotzdem schon hellwach ging er an das Ding, das ihn so unaufhörlich daran erinnerte, dass jemand mit ihm reden wollte.

Er nahm ab: "Hallo?!" "Du... Was hast du mit Ran gemacht? Sie ist nicht zu Hause und als Letztes war sie bei dir. Warum will ich gar nicht wissen! Gerade wurde ich angerufen, weil ein Wagen auf dem Standstreifen der Autobahn gefunden wurde, und zwar ohne Fahrer!"
Völlig perplex stand Shinichi da, ohne wirklich zu wissen, wer gerade was von ihm wollte. Moment mal, war das nicht die Stimme eines sehr bekannten 'Meisterdetektivs'? Mori, Kogoro Mori- und er war noch nicht betrunken.
"Also, was war jetzt? Bitte noch mal langsam...", sagte Shinichi verwirrt.
"Hast du mir nicht zugehört? Du wirst dich jetzt in dein verdammtes Auto setzten und auf die Autobahn, in meine Richtung, fahren! Verstanden? Und da, ungefähr fünf Ausfahrten zuvor, siehst du ein großes Aufgebot an Kripo und anderen Beamten, die sich alle um einen leer stehenden Wagen versammelt haben. Du parkst dort dein Auto und steigst aus! Klar?"
Erregt klang seine Stimme auf jeden Fall. "Okay, sehen wir uns dann dort?" "Ja!" Damit war das Gespräch beendet, mehr gab es auch nicht zu sagen.

Shinichi tat wie ihm geheißen, zog sich an, stieg in sein 'verdammtes' Auto (was würden wir ohne Auto machen?) und startete den Motor.
Viel war auf den Straßen nicht los. Wie auch? Keiner, einschließlich ihm selbst, wollte jetzt um diese Uhrzeit schon irgendwohin. Aber er musste, denn schließlich hatte der 'Meisterdetektiv' - der in letzter Zeit keine Aufträge mehr abbekam, dafür Shinichi umso mehr - bei ihm angerufen, wenn das nicht nach Hilfe klang...
Seit wann konnte er so aufgebracht sein? Wahrscheinlich, weil es ihm überhaupt nicht gefiel, nicht mehr als Vater die einzige männliche Person im Leben seiner Tochter zu sein. Damit konnte Shinichi gut leben, wenn es nichts anderes war...

Doch warum hatte Mori angerufen? Und noch mehr störte ihn der Traum. Sicher, er hatte schon oft von seinen kriminellen Fällen geträumt, entweder weil sie ihn sehr beschäftigten, oder einfach nur zu grausam waren, um vergessen zu werden, aber solche Bilder konnte er nicht zuordnen. Mehr wie eine 'Vision'. Ironie des Schicksals? Vielleicht. Zufall? Irrtum? Vielleicht.

Seine Gedanken schweiften ab. Als er aber das Schild sah, das die sechste Ausfahrt vor den Moris ankündigte, wachte er seiner aus seiner Gedankenwelt auf. Überhaupt, in letzter Zeit war er viel nachdenklicher als sonst. Lange und oft war er schon diesen Weg gefahren, doch er vermutete nicht, dass sich die Strecke so hinziehen konnte. Letztendlich blieb er konzentriert, gleich würde er sehen, warum Mori so aufgebracht war.

Tatsächlich sah er kurz darauf viele Lichter: blau, grün, weiß - alle auf der Strasse, beziehungsweise auf dem Standstreifen. Sein metallisch-dunkelblaues Fahrzeug stellte er auf den erst besten Platz ab. Erst jetzt bemerkte er, dass er die ganze Zeit über vor einem Auto fuhr - auf der Autobahn eigentlich nichts verdächtiges- aber immer war es hinter ihm gefahren. Unbewusst hatte er es sehr wohl registriert, nur verdrängt. Aus diesem stieg jedoch der Kriminalinspektor Heizo Hattori. Verwundert hob Shinichi eine Augenbraue, sage aber nichts.

Eiligst ging er zu dem Zentrum der Versammlung, das bei weitem nicht so groß wie beschildert war- Mori hatte wieder übertrieben... Takagi-san kam ihm entgegen: "Du solltest dir das hier nicht antun. Zwar ist keine Leiche da, aber... er war ein Schock für uns alle. Und noch einen aufgebrachten Detektiv können wir hier wirklich nicht gebrauchen!"
"Ich bin wegen Kogoro Mori da. Er hatte mich angerufen, dass ich kommen solle. Ich bin nicht umsonst hierher gekommen!" So ging er an Takagi vorbei und steuerte auf das abgestellte Auto zu, umgeben von einem Halbkreis von Menschen. Er drängte sich an ihnen vorbei. Mit weit aufgerissenen Augen blieb er stehen...

Rans Auto, die Fahrertüre weit geöffnet. An der hinteren Stoßstange sah er zum einen abgeschabten Lack in der Farbe ihres Autos, mintgrün, und zum anderen Lackspuren in anderen Farben, rot und schwarz. Auf der Linken dieses Fahrzeuges sah Shinichi nicht besonderes, außer vielleicht an der linken Ecke der vorderen Stoßstange ebenfalls einige frische Kratzer. An der Frontseite der Pkws sah er jedoch mit Erschrecken eine große, dunkelrote Pfütze. Eine Blutlache- noch nicht getrocknet. Aus diesem Fleck eine Spur vorbei an der Linken bis hinter das Auto, wo sie abrupt endete.

Was war hier los? Er war eine Runde gegangen, dann blieb er völlig reglos stehen, alle Augenpaare auf sich gezogen. Er beschaute sich die geöffnete Fahrertür genauer. Er schaute hinein, mit großer Professionalität, ohne Spuren zu verwischen. Suchend kuckte er sich um, irgendetwas zu finden - nur ein Indiz - dass dies nicht das Auto seiner geliebten Ran war.
Schmerzlichst erkannte er jedoch ein Bild - sich selbst. Er hatte es Ran geschenkt, groß hatte er darauf geschrieben: 'I Love You'.
Ein eiskalter Schauer durchfuhr ihn. Nein, das durfte nicht sein. Wer tat so etwas Grässliches? Welches Arschloch war dafür verantwortlich? Hass, Zorn, Ärger stiegen in ihm auf - keine Trauer. Jetzt konnte er nicht weinen. Was nützten Tränen? Er musste den Täter finden, und wenn er selber dabei draufging...

~*~*~2~*~*~

Shinichi ging wieder einen Schritt zurück und sogleich legte sich behutsam eine Hand auf seine Schulter. Irritiert blickte er auf und erkannte einen jungen Mann, nicht älter als er selbst und die Haut war von der Sonne gebräunt. Die gleichen Augenstürme trafen aufeinander, als hätten sie ein Gewitter heraufbeschwört.

Plötzlich lächelte der Andere, verzog nur seine Mundwinkel, jedoch reichte es aus um Shinichi fürs Erste abzulenken. "Hey Alter! Du löst doch den Fall, oder?"
"Was denkst du denn?! Hier geht es um meine Freundin, Heiji!"
Und dieser grinste wieder, trotz der Konkurrenz konnten sie noch miteinander reden, wie zu 'vergangenen' Zeiten, als Shinichi noch 'klein' war. Sie hatten da auch zusammen gearbeitet, wie zum Beispiel in dem Fall der 'Spinnenkönigin'. Leichen in dünnen Fäden, wie Spinnennetze, und Drogen in Marionettenkörpern. Damals war auch seine Freundin bedroht gewesen... Von ihr hatte er sich schon längst getrennt.


"...iji!" Beim Hören eines Bruchteils von seinem Namen kam er prompt aus seinen Gedanken wieder in die Realität zurück. "Heiji! Bist du noch da?", in der Stimme klang ein besorgter Unterton. "Ähm, ja!" Er schüttelte seinen Kopf, um diese Gedanken aus seinem Gedächtnis zu verban ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: Starshine
Username: Starshine
Datum: 24.09.2011 - 21:47

Kommentar Nr.: 9233
Warum hast du Shinichi am Ende umgebracht??? (*I <33333 Drama^^)
traurig aber voll schön
Kommentar von: Tenshi_Gaara
Username: Tenshi_Gaara
Datum: 19.06.2011 - 17:44

Kommentar Nr.: 8936
schöne aber auch traurige geschichte QQ

schade das shinichi am ende stirbt Q___Q
Kommentar von: Hoshie
Username: Hoshie
Datum: 09.01.2011 - 21:19

Kommentar Nr.: 8380
Gott, irgendwie total traurig, aber auch schööön TT__TT
Aber MUSSTE Shinichi unbedingt sterben?? Aber wenigstens werden
sie ja in einer anderen Welt vereint ...
Schreib so weiter, du hast einen tollen Schreibstil!!

LG Hoshie
Kommentar von: Tabisan03
Username: Tabisan03
Datum: 15.05.2009 - 21:12

Kommentar Nr.: 6398
Q.Q
Gemein~
Den armen Shinichi einfach umzubrigen T.T
Aber die Story ist genial geschrieben und so mitreisend!

lg
Kommentar von: Anji
Username: Anji
Datum: 26.05.2005 - 19:05

Kommentar Nr.: 157
GENIAL!!!!
Einfach nur der Hammer!
Echt ein super großes Lob an dich!
Schreib noch ganz viele von diesen Geschichten.
Aber ich finde es schade, dass sich Shinichi am Ende umbringt.
Seine Logik hab ich ned ganz verstanden XD

Anji
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