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Ab 18 Jahren Deutsch 13.09.200601.12.2006 511183 4.71
Bei 14 Vote(s)
1292
Autor: wildest_and_friends
Pairing: Schuldig X Kohaku
Kategorien: Romantik, Drama, SAP
Inhalte: Lemon
Einführung: Ein neueröffneter Nachtclub, ein neugieriger Telepath, ein wunderschöner Barsänger... Liebe auf den ersten Blick - und eine Menge Probleme.
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y Kapitel 12
@ Liliana: Jajaja, ist ja schon gut.. *gg* Das Gespräch wird ja schon nachgereicht.. *lach* Damit sind dann all deine Fragen und Überlegungen geklärt. ;-)



Viel Spaß mit dem 12. Teil!




So schnell er konnte verliess Kohaku die Bühne. Er wollte einfach nicht ausprobieren, was er anstellen würde, wenn er Schuldig und seine Begleiterin weiterhin nebeneinander betrachten musste. Etwas irritiert drehte er sich um, als eine ihm unbekannte Frauenstimme seinen Namen rief. Während er noch überlegte, ob es wohl schon wieder eine neue Bedienung gab, die er nicht ganz registriert hatte, weiteten sich seine Augen überrascht. Also damit hatte er wirklich nicht gerechnet...
"Ich kann mich nicht erinnern, Ihnen das 'du' angeboten zu haben", antwortete er schneidend kalt und runzelte die Stirn. "Und ich wüsste auch absolut nicht, was SIE mir großartiges zu sagen hätten..." Stur setzte er seinen Weg fort und betrat seine Garderobe. Was für ein Problem hatte diese Frau eigentlich? Hatte sie mit Schuldig nicht alles, was sie sich wünschen konnte?

"Du dämlicher Dickschädel!" Resolut stieß Karin die Tür zu Kohakus Garderobe auf und stand in dem kleinen Raum, noch bevor der Sänger sie daran hätte hindern können. "Ich sagte eben, du wirst mir zuhören!", fauchte sie ihn an. "Ihr beide seid wirklich die letzten Volltrottel! Leidet mehr oder weniger still vor euch hin -okay, du eher weniger- und gebt euch gegenseitig nicht einmal die Chance, einander zu verstehen. Bist du blind, oder was? Du hast ihn doch vorhin die ganze Zeit angestarrt. Hast du denn nicht gesehen, wie es ihm geht? Kapierst du in deinem Selbstmitleid eigentlich noch was? Verdammt, Kohaku, er liebt dich wirklich. Und du kommst jetzt mit mir mit und wirst mit ihm reden. Richtig reden. Verstanden?" Mit auf die Hüften gestützen Händen stand Karin da und wartete, bis der Sänger endlich reagierte.

Kohaku lachte auf, aber es klang nicht lustig. "Was nehmen Sie sich eigentlich heraus?" Er fuhr zu ihr herum und funkelte sie wütend an. Eigentlich hatte er vorgehabt, auf kühl zu schalten und sich keinesfalls provozieren zu lassen, aber dazu arbeitete diese Frau mit zu vielen Tiefschlägen. "Wie ich mit Trennungen umgehe geht Sie sowas von überhaupt GAR NICHTS an - Sie haben keine Ahnung von mir; also fällen Sie von mir aus Ihr Urteil, aber verschonen Sie mich mit Ihrer Meinung, ja? Ich habe weder Sie noch Schuldig gebeten hierher zu kommen und mir zuzuhören. Wenn ich mich recht erinnere, hab ich sogar um das Gegenteil gebeten..." Es tat ihm leid, ausgerechnet das jetzt wieder aufzuwärmen, da es auf eine seltsame Art und Weise gut tat, einfach zu wissen, dass Schuldig in der Nähe war. Auch wenn es weh schmerzte...
"Er liebt mich wirklich, ja? Zu Ihrer Information: ER hat Schluss gemacht und nicht ich. Und wenn Sie meinen, dass ich jetzt so lange bei ihm bettel, dass er mich zurücknimmt, bis er es tut, dann sind Sie eindeutig auf dem falschen Dampfer."

Theatralisch schlug Karin die Hände über dem Kopf zusammen. "Natürlich hat er Schluß gemacht. Um dich zu schützen! Hast du dich denn nie gefragt, warum das so plötzlich passiert ist? Irgendwer hat ganz schön was gegen eure Beziehung. Aber soweit ich weiß, würde er inzwischen lieber das Risiko eingehen, dass euch etwas geschieht, als noch länger von dir getrennt zu sein." Sie sah, das sie damit den jungen Sänger endlich erreicht hatte. Zumindest hatte es den Anschein.

Diese Worte nahmen Kohaku ganz schön den Wind aus den Segeln. Einen Moment lang sagte er gar nichts mehr, sondern begann fieberhaft zu überlegen, wer sich da so vehement in sein Leben gemischt hatte. Sein Vater? Dem wäre doch jede Ausrede recht gewesen, um ihn von seinem jetzigen Job zurückzupfeifen und ihn nach seinen Vorstellungen auszurichten... Wenn der etwas von seiner Beziehung zu Schuldig mitbekommen hätte, dann wäre er wohl persönlich in Erscheinung getreten. Hideki? Auch der hätte sich sicherlich nicht versteckt; zumal er ja auch keinen Grund dazu hatte und gar nicht in der Stadt war. Steckte vielleicht eine von Schuldigs zahlreichen Verehrerinnen dahinter?
Kohaku schluckte leicht, seine Beine gaben einfach nach und er landete ein wenig unsanft auf einem Sessel. "Ich... wer... wer würde denn gleich mit so etwas drohen?" murmelte er ziemlich durch den Wind.

Karin schüttelte leicht den Kopf. "Ich weiß es nicht", sagte sie sanft, "Ich weiß nur, das sich derjenige an Schus Boss gewandt hat. Es war sozusagen Order von ganz oben." Jetzt hatte sogar sie schon mit den Tränen zu kämpfen, als sie sich bildlich vorstellte, WIE hart das für die beiden Männer gewesen sein musste. "Haku, es ist so - er liebt dich über alles."

Ziemlich verwirrt strich Kohaku sich durch die Haare. Nein, es wollte ihm einfach nicht einleuchten, wer oder was der Auslöser für so eine Aktion hätte sein können. Im Zeitlupentempo schüttelte er denn Kopf, dann sprang er plötzlich auf. Ganz egal wer dieses Chaos zu verantworten hatte - wenn es stimmte, dass Schuldig ihn noch liebte, dann musste er zu ihm und zwar sofort. Schon dabei aus der Garderobe zu stürzen, fiel sein Blick nochmal auf Karin und er hielt doch noch einmal inne. "Wer sind Sie eigentlich, wenn Sie nicht seine Freundin sind?" wollte er wissen.

Ein Strahlen erschien in Karins Augen. "Oh, ich BIN seine Freundin. Seine beste Freundin. Und seine Schwester. Aber laß dich nicht täuschen, ich liebe ihn mindestens ebenso wie du... Und jetzt geh endlich, worauf wartest du noch!"

~*~*~

So schnell er konnte ohne zu rennen ging Kohaku hinaus in den Zuschauerraum. Beim Gedanken daran, dass Schuldig vielleicht gar nicht mehr da war, wurde ihm fast schlecht. Doch zum Glück saß der Orangehaarige - sein Schatz, sein Geliebter, sein Leben! - noch genau am selben Platz wie zuvor. Er schien so in Gedanken versunken, dass er ihn nicht einmal bemerkte.
Impulsiv fiel Kohaku dem Anderen einfach von hinten um den Hals, umarmte den Mann seiner Träume und sog dessen lang vermissten Geruch und die unglaubliche Wärme, die er auszustrahlen schien, in sich auf. "Es tut mir leid... Mir tut alles furchtbar leid", flüsterte er leise und wartete mit klopfendem Herzen auf eine Reaktion.

Eine Sekunde lang erstarrte der Telepath, sein Inneres schien in Rekordzeit zu vereisen, nur um dann in unerwarteter Hitze zu explodieren. Er schloss die Augen, um dem Anderen das Wasser nicht sehen zu lassen, das schon wieder unweigerlich darin stand. Unendlich langsam drehte er den Kopf, öffnete dann die Lider einen Spalt, um endlich wieder in das geliebte Gesicht seines Sängers sehen zu können. Ein stimmloses "Haku..." kam über seine Lippen, silbrige Tränen machten sich schließlich doch auf die Reise über sein Gesicht. Seine Hand fand ihren Weg in das dichte schwarze Haar, strichen liebevoll hindurch, nur um sich dann in den Strähnen festzukrallen. Im Moment war ihm egal, wer sie sehen konnte oder was für Folgen sein Tun haben würde - er zog seinen Geliebten näher und legte gierig seine Lippen auf die des Anderen.

Kurz hielt Kohaku den Atem an, als seine Lippen auf Schuldigs trafen; mit einem zittrigen Ausatmen begann er dann, den Kuss zu erwidern. So gut es ging drückte er sich an den Anderen, streichelte ihm mit beiden Händen die Tränen von den Wangen und umarmte ihn dann abermals. Für den Moment war auch ihm ausnahmsweise egal, von wem sie gesehen oder nicht gesehen wurden. Was machte es schon aus, wenn er Ärger bekam? Solange er wusste, dass Schuldig ihn liebte, war alles mehr als nur in Ordnung.

Zufrieden vor sich hingrinsend stand Karin mit verschränkten Armen neben der Bühne und ließ dieses Bild auf sich wirken. Ihre grünen Augen funkelten belustigt und erleichtert auf, sie konnte förmlich das Glück spüren, dass die beiden Männer eben empfanden. Ohne sich umzuwenden schnellte ihr Arm plötzlich zur Seite, packte den Besitzer des Black Velvet am Kragen und zog ihn zu sich, dass sich ihre Nasenspitzen fast berührten. "Nein!", knurrte sie ihn an, "Sie werden da jetzt nicht dazwischen gehen! Die beiden haben es verdient, endlich glücklich zu werden! Und Kohaku singt deswegen auch nicht schlechter, nur weil er einen Mann liebt!" Dann blitzte sie den Barchef so wild an, dass der erschrocken zurückzuckte und an Widerspruch gar nicht erst dachte.

Von einem berauschenden Glücksgefühl erfüllt liess Kohaku den Kuss noch eine ganze Weile andauern, bevor er ihn zu einem sanften Abschluss brachte. Er löste sich von Schuldig, ging um ihn herum und nahm auf dem Sessel Platz, auf dem Karin während seines Auftrittes gesessen hatte. Sofort nahm er die Hand seines Geliebten zwischen die seinen - er brauchte die Berührung jetzt einfach, um gar nicht erst auf die Idee zu kommen, daran zu zweifeln, dass das alles Realität war. Mit zärtlichen Blicken studierte er das geliebte Gesicht seines Gegenübers. Ihm fielen keine Worte e ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: shiroi
Username: shiroi
Datum: 04.12.2006 - 17:22

Kommentar Nr.: 2518
*seufz* hatte ich erwähnt, dass ich happy ends liebe? ^^~ so schön...

ich danke euch beiden für diese wundervolle geschichte und für haku :) ich will mehr von ihm lesen!!! ähm... ich mein ich möchte ^_~

aber da habt ihr euch ja schön aus der sache gerettet, in dem ihr haku rettet.. ^_^ schu ist halt doch ein held *gg* nein aber im ernst.. eine schöne idee, dass sakura so ohne weiteres "mitgemacht" hat. aber ich fand dieses "aber wenn es ne frau wäre, würd ich kämfen"-ding richtig cool *ggg*

nja~ auf jeden Fall eine gelungene story die mit zu meinen Favorits gehört. *haku-fähnchen schwing*

Liebe Grüße und noch mal vielen dank.
shiroi
Kommentar von: Brad-san
Username: Brad-san
Datum: 03.12.2006 - 12:11

Kommentar Nr.: 2512
Ui, welch Märchenende...
Nach all den Krisen darf Schuldig auch als holder Ritter erscheinen.
(Ob dabei Kohakus Coming-Out vor versammelter Meute notwendig gewesen wäre, bezweifle ich noch etwas - man denke nur an die Medien...)

Die beiden dann doch vereint zu sehen, ist dennoch schön.

Zu Sakura noch ein Punkt: Sie soll ja eine sympathische Figur sein, so habt ihr sie geschildert (gut aussehen, wohl erzogen, Kohaku hätte an ihr Gefallen gefunden etc) und so hat sie auch gehandelt (also, sie hat Haku keine Szene gemacht, sondern sich schon fast für ihn gefreut).
Daher ist es nicht gerade sinnvoll, sie -wenn auch nur in wörtlicher Rede- als 'Schnepfe' und 'aufgetackelte Tussi' zu bezeichnen. Das bewirkt doch eher das Gegenteil. Gut, das mag vielleicht auch an meiner Abneigung solcher Worte liegen. Dennoch wollte ich es los werden.

Ansonsten fand ich es recht gut, dass ihr die Spannung "wer ist Kohaku" bis zum Ende aufrecht erhalten habt.
Naja, und dass das Gute siegt, das wünschen wir uns ja alle. *grins*

Also, nen schönen ersten Advent und liebe Grüße von
Braddy
Kommentar von: Liliana
Username: Liliana
Datum: 03.12.2006 - 02:34

Kommentar Nr.: 2510
Ach man, Schu ist wirklich zum anbeißen süß. Wie ich schon mal schrieb, er ist mein Held - wink .
Das Schwarz zusammenhalten hat mir auch sehr gefallen. Ebenso die Blamage für Hukus Vater, denn das war ein klasse Auftritt der Beiden.

Tschüßi und schreib schön fleißig weiter.
Vielleicht mal was mit und von Farf ?
biggfrin
Alles Liebe und einen schönen ersten Advent wünscht Lil.
Kommentar von: Galu
Username: Galu
Datum: 02.12.2006 - 21:22

Kommentar Nr.: 2508
Ja gut...Kohakus Vater ist kein Yakuza...aber die Methoden sind die gleichen.

Was für ein Glück, das es Fernseher gibt.biggfrin
Ich war sehr erleichtert zu erfahren, das Schwarz immer noch zusammen hält, sich nicht von anderenn ALLES sagen lässt. Und die Aktion "Rettet Kohaku" war absolut gelungen. Auch weil Sakura so schön mitgemacht hat. Eine tolle Lösung für ein schwieriges Problem!
Jetzt können die beiden endlich richtig glücklich miteinander werden.

Nun ja ihr beiden.....ich finde eine Weihnachtsgeschichte kann man IMMER lesen, da spielt der Zeitpunkt keine Rolle.

Liebe Grüße und Dank für eine tolle Geschichte.
Galu

PS: Wie weit seid ihr denn mit einer speziellen Geschichte???
*sehr neugierig istbiggfrin *
Kommentar von: Liliana
Username: Liliana
Datum: 01.12.2006 - 04:41

Kommentar Nr.: 2503
Hmmm ...
Ich find Galus Kommi sehr bezeichnend, denn der hätte glatt von mir sein können.
Da ich in allen Punkten überein stimme, will ich nur auf einen Punkt eingehen.
Haku hat sich aufgeregt, das er Schu im Ernstfall nicht erreichen könnte, aber er selber mutet Schu doch viel mehr zu, indem er ihm so wichtige Details, wie seinen Vater usw., verschweigt. Wer, wenn nicht er, sollte doch wissen, oder zumindest ahnen können, zu was sein Vater fähig ist um seinen Willen durchzusetzen. Und durch sein Schweigen hat er Schu in eine Situation gebracht, sich endlos um ihn zu sorgen und nicht mal zu ahnen, wo er denn nun ist, wo er doch am eigen Leib gespürt hat, wie schlimm sowas ist.
Tja, da kann er wirklich nur hoffen, das Schu hellsehen kann. Aber so wie es scheint, ist Haku ja bereit sich in allen Punkten seinem Vater unterzuordnen. Um Schu zu schützen, jaaa. Aber wieso, zum Kuckuck, konnte er mit Schu nicht ehrlich über seinen familiären Hintergrund sprechen, bevor so etwas passiert und das wenn sowas passiert beide wissen wie sie handeln können. Arg .. Haare rauf!

Ich hör jetzt auf, sonst flipp ich noch aus.
Da es ja leider nur noch ein Kapi gibt, wird sich ja im nächsten alles auflösen. Natürlich wird Schu handeln müssen, denn von Haku ist ja nichts konstruktives zu erwarten.
Nun, ich bin gespannt, wie ihr es schafft, das Aufeinandertreffen mit Brad, die Auflösung der Vater-Sohn Erpressung und die Versöhnung mit Schu (davon geh ich jetzt frecher Weise einfach mal aus) alles in ein letztes Kapi zu bringen. ??

Tschü Lil
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