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y Black Velvet
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Beendet
Ab 18 Jahren Deutsch 13.09.200601.12.2006 511183 4.71
Bei 14 Vote(s)
1292
Autor: wildest_and_friends
Pairing: Schuldig X Kohaku
Kategorien: Romantik, Drama, SAP
Inhalte: Lemon
Einführung: Ein neueröffneter Nachtclub, ein neugieriger Telepath, ein wunderschöner Barsänger... Liebe auf den ersten Blick - und eine Menge Probleme.
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y Kapitel 10
Kano wird mich wahrscheinlich meucheln, wenn sie sieht, dass ich dieses Kapi schon heute und nicht erst am WE einstelle... Aber ich hab's einfach nimmer ausgehalten. Denn dieser Teil hier ist die Einleitung zu dem schönsten Abschnitt der gesamten Story. (Meiner bescheidenen Ansicht nach... *seufz*) Zwar auch diesmal nicht so sonderlich lange, aber trotzdem...




@ shiroi: Hey, toll, dass du Haku magst! *freu* Was Brad zu Schu gesagt hat, wird sich noch aufklären. Wie immer - später. *grins* Und Schu leidet wirklich unter der Trennung. Mehr als man annehmen möchte...

@ Galu: Ui, diesmal keine Vermutungen??? *grins* ;-) Ich kann dir deine Fragen aber leider nicht beantworten, ohne irgendwas vorweg zu nehmen. Deshalb: lies einfach weiter, dann hast du die Antworten. Sorry. *knuddel*

@ Liliana: Hey, und ich dachte schon, du hättest uns verlassen... Umso schöner, dass du jetzt wieder da bist! *freu* War der Urlaub wenigstens schön? *smile* Tja, Haku und Schu... Anscheinend dachten sie, dass sie mit ihrer Geheimiskrämerei recht weit kommen. Naja, wie weit, sieht man ja. *drop* Womit wieder mal bewiesen wäre, dass Offenheit die bessere Alternative ist.

Okay... Ab hier kommt ein weiterer eigener Chara ins Spiel. Wir hoffen, dass ihr ihn ebenso positiv aufnehmt wie ihr es bei Haku gemacht habt.









Schuldig hielt die schöne, langhaarige Frau im Arm, deren Haar wie ein kupferner Wasserfall über ihren Rücken floss. Sie lächelte ihn aufmunternd an, ihre Finger strichen zart über die dunklen Ringe unter seinen Augen. Gequält versuchte er, das liebevolle Lächeln zu erwidern, doch es gelang ihm nur eine verzerrte Maske, die seinen Schmerz nur noch deutlicher ausdrückte. Wieder einmal, wie so oft in den letzten Tagen, fraßen sich Tränen ihren Weg in seine Augen. Seine Haut hatte eine blasse Färbung angenommen und wirkte durchscheinend. Zwar fiel ihm die Beherrschung leichter, seit er sie an seiner Seite hatte, wie früher schon war sie einfach für ihn da und hörte ihm zu, auch wenn sie ihm nicht wirklich helfen konnte. Aber allein ihre Gegenwart, ihre Liebe zu spüren, war ein gewisser Trost. Arm in Arm schlenderten sie durch den kleinen Park, in dem er mit Kohaku so oft gewesen war.

In ebendiesem Park saß Kohaku an diesem Tag auf einer Parkbank und setzte sich so der Sonne aus, in der Hoffnung, dass die warmen Strahlen ihm ein wenig Freude zurückgeben mochten. Seit Schuldig vor ein paar Tagen seine Wohnung verlassen hatte, hatte er kein Lächeln mehr zustande gebracht. Sein einziges Gespräch hatte er mit seinem Chef geführt, der wider Erwarten Verständnis für 'persönliche Probleme' aufgebracht und ihm noch eine weitere Woche frei gegeben hatte... Das Essen schmeckte nicht mehr, Schlaf konnte er kaum finden - der Liebeskummer hatte ihn im Griff wie eine gefährliche Krankheit.
Und auch die Sonne, die ihn fröhlich anlachte, vermochte nichts daran zu ändern. Resignierend öffnete Kohaku seine Augen und stand auf, um den Heimweg einzuschlagen. Sein Blick fiel ungewollterweise auf ein Pärchen in seiner Nähe und Kohaku wurde abwechselnd heiss und kalt. Der Mann, den er liebte, an den er 24 Stunden am Tag lang denken musste, mit dem er es sich verdorben hatte... Genau dieser Mann stand nur ein paar Schritte von ihm entfernt. Schuldig war hier, in fast greifbarer Nähe - Arm in Arm mit einer hübschen Frau, die ihn liebevoll anlächelte, die zärtlich sein Gesicht berührte... Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage schien sein Herz einfach zu zerreissen.

In einer kraftlosen Geste legte der Telepath den Kopf auf die Schulter seiner Begleitung. "Karin, ich kann einfach nicht mehr", gestand er ihr leise. "Ich sehe keinen Grund mehr, weiterzuleben..." Ihre kühlen Finger auf seiner Stirn und in seinem Haar ließen ihn erst recht schwer aufseufzen. Wie sehr vermisste er Kohakus Finger in seinem Haar... Langsam öffnete er die Augen wieder, in seinem Blick lag all die Hoffnungslosigkeit, die er empfand. Als sich die Umgebung vor seinen tränenverschleierten Pupillen fokussierte, stieß er ein überraschtes Zischen aus, hob ruckartig den Kopf. Sein Herz raste in einem unglaublichen Takt, unwillkürlich beschleunigte sich sein Atem. "Haku...", brachte er tonlos über die Lippen, einzig die Frau an seiner Seite hörte das atemlose Gemurmel. Ihre Augen wurden groß, als ihr Blick auf den hübschen jungen Mann fiel, der nun vor ihnen stand.

Nach der ersten Schrecksekunde und nachdem er sich vergewissert hatte, dass seine Augen und seine Sehnsucht ihm kein Trugbild vorgegaukelt hatten, flammte unbändige Wut in Kohaku auf. Da saß er herum und war zu nichts zu gebrauchen, machte sich Vorwürfe, weil er mit seinen unaufgearbeiteten Problemen die Person aus seinem Leben verjagt hatte, die er über alles liebte... Und Schuldig hatte nichts besseres zu tun, als mit seiner neuen Flamme verliebt durch den Park zu spazieren. Dann auch noch ausgerechnet durch DIESEN Park...

Noch bevor er wusste, was er tat, ging Kohaku auch schon mit energischen Schritten auf die beiden zu. Wütend und verletzt riss er die junge Frau von Schuldig weg und stiess sie beiseite, verpasste dem Orangehaarigen, der es gewagt hatte so mit seinem Herzen zu spielen, eine schallende Ohrfeige. "Weisst du eigentlich, was du mir antust?! Interessiert es dich eigentlich, was du mir angetan hast?! Wie kannst du... Gott... Wie konnte ich nur so dumm sein! Ich sitz' daheim und mach' mir Vorwürfe, ich geh jede einzelne Sekunde, die wir zusammen erlebt haben, nochmal durch, um auch wirklich jeden kleinsten Fehler zu entdecken, den ich gemacht habe! Und du? Du hast schon die nächste Person im Arm, verdrehst dem nächsten Menschen den Kopf! Bist du etwa draufgekommen, dass du doch keinen Gefallen an Männern findest? Konntest du mir das nicht einfach sagen? Verdammt nochmal!" Aufgebracht wie er war, schrie er den Anderen einfach an. Ihm war egal, was die Umstehenden dachten oder wer diese Szene vielleicht mitbekam oder nicht mitbekam. Das einzige was im Moment zählte war der Schmerz, der ihn gefangen hielt; aus dessen Krallen er sich jetzt einfach befreien musste.

Zornig und verletzt starrte Schuldig seinen geliebten Sänger an, dann flog sein Blick kurz zu Karin, die bei dem unerwarteten Schubs umgeknickt war. Noch ehe er wusste, was er tat, klatschte seine Hand schon in Kohakus Gesicht. "Fass Karin nie wieder an!", zischte er gefährlich leise. Sein Blick schien Funken zu sprühen, als er dann zu einer Antwort auf die Vorwürfe ansetzte. "Aber sonst läufst du schon noch rund, ja? Wenn es so wäre, hätte ich es dir gesagt! Denn im Gegensatz zu dir hab ich keine Probleme damit, das anzusprechen, was mich belastet!" 'Lügner!', schrie eine aufdringliche Stimme in seinem Unterbewusstsein, die er aber geflissentlich ignorierte. Wie konnte sein Liebster nur so etwas von ihm denken? Sah er denn nicht, ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: shiroi
Username: shiroi
Datum: 04.12.2006 - 17:22

Kommentar Nr.: 2518
*seufz* hatte ich erwähnt, dass ich happy ends liebe? ^^~ so schön...

ich danke euch beiden für diese wundervolle geschichte und für haku :) ich will mehr von ihm lesen!!! ähm... ich mein ich möchte ^_~

aber da habt ihr euch ja schön aus der sache gerettet, in dem ihr haku rettet.. ^_^ schu ist halt doch ein held *gg* nein aber im ernst.. eine schöne idee, dass sakura so ohne weiteres "mitgemacht" hat. aber ich fand dieses "aber wenn es ne frau wäre, würd ich kämfen"-ding richtig cool *ggg*

nja~ auf jeden Fall eine gelungene story die mit zu meinen Favorits gehört. *haku-fähnchen schwing*

Liebe Grüße und noch mal vielen dank.
shiroi
Kommentar von: Brad-san
Username: Brad-san
Datum: 03.12.2006 - 12:11

Kommentar Nr.: 2512
Ui, welch Märchenende...
Nach all den Krisen darf Schuldig auch als holder Ritter erscheinen.
(Ob dabei Kohakus Coming-Out vor versammelter Meute notwendig gewesen wäre, bezweifle ich noch etwas - man denke nur an die Medien...)

Die beiden dann doch vereint zu sehen, ist dennoch schön.

Zu Sakura noch ein Punkt: Sie soll ja eine sympathische Figur sein, so habt ihr sie geschildert (gut aussehen, wohl erzogen, Kohaku hätte an ihr Gefallen gefunden etc) und so hat sie auch gehandelt (also, sie hat Haku keine Szene gemacht, sondern sich schon fast für ihn gefreut).
Daher ist es nicht gerade sinnvoll, sie -wenn auch nur in wörtlicher Rede- als 'Schnepfe' und 'aufgetackelte Tussi' zu bezeichnen. Das bewirkt doch eher das Gegenteil. Gut, das mag vielleicht auch an meiner Abneigung solcher Worte liegen. Dennoch wollte ich es los werden.

Ansonsten fand ich es recht gut, dass ihr die Spannung "wer ist Kohaku" bis zum Ende aufrecht erhalten habt.
Naja, und dass das Gute siegt, das wünschen wir uns ja alle. *grins*

Also, nen schönen ersten Advent und liebe Grüße von
Braddy
Kommentar von: Liliana
Username: Liliana
Datum: 03.12.2006 - 02:34

Kommentar Nr.: 2510
Ach man, Schu ist wirklich zum anbeißen süß. Wie ich schon mal schrieb, er ist mein Held - wink .
Das Schwarz zusammenhalten hat mir auch sehr gefallen. Ebenso die Blamage für Hukus Vater, denn das war ein klasse Auftritt der Beiden.

Tschüßi und schreib schön fleißig weiter.
Vielleicht mal was mit und von Farf ?
biggfrin
Alles Liebe und einen schönen ersten Advent wünscht Lil.
Kommentar von: Galu
Username: Galu
Datum: 02.12.2006 - 21:22

Kommentar Nr.: 2508
Ja gut...Kohakus Vater ist kein Yakuza...aber die Methoden sind die gleichen.

Was für ein Glück, das es Fernseher gibt.biggfrin
Ich war sehr erleichtert zu erfahren, das Schwarz immer noch zusammen hält, sich nicht von anderenn ALLES sagen lässt. Und die Aktion "Rettet Kohaku" war absolut gelungen. Auch weil Sakura so schön mitgemacht hat. Eine tolle Lösung für ein schwieriges Problem!
Jetzt können die beiden endlich richtig glücklich miteinander werden.

Nun ja ihr beiden.....ich finde eine Weihnachtsgeschichte kann man IMMER lesen, da spielt der Zeitpunkt keine Rolle.

Liebe Grüße und Dank für eine tolle Geschichte.
Galu

PS: Wie weit seid ihr denn mit einer speziellen Geschichte???
*sehr neugierig istbiggfrin *
Kommentar von: Liliana
Username: Liliana
Datum: 01.12.2006 - 04:41

Kommentar Nr.: 2503
Hmmm ...
Ich find Galus Kommi sehr bezeichnend, denn der hätte glatt von mir sein können.
Da ich in allen Punkten überein stimme, will ich nur auf einen Punkt eingehen.
Haku hat sich aufgeregt, das er Schu im Ernstfall nicht erreichen könnte, aber er selber mutet Schu doch viel mehr zu, indem er ihm so wichtige Details, wie seinen Vater usw., verschweigt. Wer, wenn nicht er, sollte doch wissen, oder zumindest ahnen können, zu was sein Vater fähig ist um seinen Willen durchzusetzen. Und durch sein Schweigen hat er Schu in eine Situation gebracht, sich endlos um ihn zu sorgen und nicht mal zu ahnen, wo er denn nun ist, wo er doch am eigen Leib gespürt hat, wie schlimm sowas ist.
Tja, da kann er wirklich nur hoffen, das Schu hellsehen kann. Aber so wie es scheint, ist Haku ja bereit sich in allen Punkten seinem Vater unterzuordnen. Um Schu zu schützen, jaaa. Aber wieso, zum Kuckuck, konnte er mit Schu nicht ehrlich über seinen familiären Hintergrund sprechen, bevor so etwas passiert und das wenn sowas passiert beide wissen wie sie handeln können. Arg .. Haare rauf!

Ich hör jetzt auf, sonst flipp ich noch aus.
Da es ja leider nur noch ein Kapi gibt, wird sich ja im nächsten alles auflösen. Natürlich wird Schu handeln müssen, denn von Haku ist ja nichts konstruktives zu erwarten.
Nun, ich bin gespannt, wie ihr es schafft, das Aufeinandertreffen mit Brad, die Auflösung der Vater-Sohn Erpressung und die Versöhnung mit Schu (davon geh ich jetzt frecher Weise einfach mal aus) alles in ein letztes Kapi zu bringen. ??

Tschü Lil
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