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Ab 18 Jahren Deutsch 13.09.200601.12.2006 511183 4.71
Bei 14 Vote(s)
1292
Autor: wildest_and_friends
Pairing: Schuldig X Kohaku
Kategorien: Romantik, Drama, SAP
Inhalte: Lemon
Einführung: Ein neueröffneter Nachtclub, ein neugieriger Telepath, ein wunderschöner Barsänger... Liebe auf den ersten Blick - und eine Menge Probleme.
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y Kapitel 5
Na, ging doch schnell, oder. Schon der fünfte Teil. ;-)



@ shiroi: *lach* Ist dir denn meine sadistische Ader neu? ;-) Tja, es war vielleicht vorhersehbar, dass da jemand reinplatzt, aber wir konnten der Versuchung einfach nicht widerstehen. Und du hast recht - Maiko wird sicher nicht das einzige Problem der beiden bleiben...

@ Braddy: Oh ja, Maiko freut sich sehr über diesen Anblick... *gg* Tja, und ich fürchte fast, du hast Recht. *gg* Aber du kennst uns ja. Ist ja nicht so, als wenn dann alles andere zu kurz käme. *lach*


Tausend Dank für's Lesen und die netten Reviews! *freu*






Immer enger drängte Kohaku sich gegen Schuldig, genoss jede kleinste Bewegung des Anderen und sogar den Biss an seiner Schulter. Allerdings fuhr er ziemlich ertappt zusammen, als so plötzlich die Tür aufging... Erschrocken wandte er den Kopf und biss sich beim Anblick der entsetzten jungen Frau auf die Unterlippe. So ein Mist. "Shit", brachte er leise zwischen heftigem Keuchen heraus, lehnte seine Stirn gegen die Wand und schloss kurz die Augen. Wenn die ganze Situation jetzt nur nicht ausartete... Warum zum Teufel war er denn nicht vorsichtiger gewesen, wo er wusste, dass Schuldig in Begleitung hier war und was für ihn, Kohaku, alles auf dem Spiel stand? Doch sein Herz, das ihm in doppelter Geschwindigkeit abwechselnd in Bauch und Hals zu schlagen schien, gab ihm auch schon die Antwort dafür: Weil er sich verliebt hatte. Weil er Schuldig in jeder vergangenen Sekunde mehr vermisst, sich mehr nach ihm gesehnt hatte, auf irgendeine groteske Art wirklich süchtig nach dem Anderen zu sein schien. Und das wahnsinnige Gefühl, ihm nahe sein zu dürfen, rechtfertigte nun einmal jedes Risiko.

Wie eine Furie stürzte Maiko in die Garderobe, zerrte den Orangehaarigen von dem anderen Mann weg, starrte dann Kohaku hasserfüllt an und versetzte ihm mit den Worten "Du nimmst ihn mir nicht weg, du perverses Schwein!" eine heftige Ohrfeige. Und weil sie schon mal so schön in Fahrt war, fing sich Schuldig gleich die nächste ein.

Gut, damit, dass Schuldigs Begleitung jetzt wohl ziemlich ausrasten würde, war ja zu rechnen gewesen. Aber wow, konnte die zuschlagen! Reflexartig hielt sich Kohaku die brennende Wange, während er mit der freien Hand eilig seine Hose hochzog. Sein Herz klopfte unablässig in rasendem Tempo weiter, auch wenn es jetzt deutlich andere Gründe hatte als noch vor einer guten Minute. Ein wenig beschämt drehte sich vor der Wand weg und lehnte sich lieber mit dem Rücken dagegen. Mit gemischten Gefühlen betrachtete er die wutentbrannte Frau... Es war ja nicht so, dass er ihre Reaktion nicht nachvollziehen konnte. Dennoch war sie in diesem Fall nun einmal so etwas wie seine Rivalin und schon alleine der besitzergreifenden Art wegen, in der sie sich zuvor die ganze Zeit an Schuldig geschmiegt hatte, hatte er eigentlich gar keine Lust, Verständnis für sie aufzubringen...

Schuldig musste sich wahnsinnig zusammenreissen, um Maiko nicht einfach den Hals umzudrehen, nachdem auch er seine Blösse wieder bedeckt hatte. Bevor der nächste Schlag ihn treffen konnte, packte er blitzschnell ihre Handgelenke und drückte sie in einem stahlharten Griff schmerzhaft zusammen. Das wimmernde Aufquietschen des Mädchens ignorierte er, es interessierte ihn ja nicht wirklich. Wutbebend blitzte er sie an und zischte gefährlich leise: "Man kann dir nichts wegnehmen, was dir nicht gehört, Maiko! Ich liebe ihn. Und daran wirst du nichts ändern!" Auf eine seltsame Art zufrieden sah er, wie die junge Frau erbleichte und Tränen in ihre Augen traten. Energisch schubste er sie von sich. "Verschwinde, Maiko! Du interessierst mich nicht mehr!", war die letzte tödlich kalte Aussage, die er an sie schickte, ehe er sich zu Kohaku umdrehte, ihn mit einem kleinen Zwinkern ansah und dann beruhigend in den Arm nahm.

Etwas irritiert schmiegte Kohaku sich in die Umarmung des Anderen, der gerade bewiesen hatte, dass er auch alles andere als sanft sein konnte. War das gerade wirklich so etwas wie ein indirektes Liebesgeständnis gewesen? Hatte Schuldig wirklich gesagt, dass er ihn liebte? Sehr in seine Gedanken verstrickt, schlang Kohaku die Arme um den Mann, für den sein Herz schlug. Und was sollte jetzt werden? Eine Beziehung war einfach nicht drin, oder wenigstens würde die ganze Angelegenheit vermutlich äußerst kompliziert und vielleicht auch recht unbefriedigend werden. Angst vor einer eventuellen Enttäuschung hatte er ausserdem nach wie vor... Kohaku seufzte leise.

Zuerst starrte Maiko ungläubig auf Schuldig. Sie hatte so lange darum gekämpft, so weit zu kommen, wie sie vor ein paar Minuten noch gewesen war... Dann wanderten ihre Augen zu Kohaku und wenn Blicke töten könnten, wäre der auf der Stelle mausetot umgefallen. Da kam tatsächlich so ein kleiner Bar-Sänger und nahm ihr ihren Mann weg. Das konnte doch gar nicht sein! Als diese Erkenntnis bis in ihr Denken vorgedrungen war, schluchzte sie auf, wirbelte auf dem Absatz herum und rannte mit vor den Mund geschlagener Hand aus der Garderobe.

"Bestell dir an der Bar ein Wasser - damit dir die Tränen nicht ausgehen!", rief der Orangehead ihr noch spöttisch hinterher, wandte sich dann wieder an seinen Geliebten und schaute ihm seufzend in die Augen. "Glaubst du mir jetzt?"

Kohaku ignorierte den bösen Blick nach Möglichkeit und drückte sich noch ein wenig näher an Schuldig. Als Maiko verschwunden war, suchte er den Blick des Anderen. Leicht musste er lächeln. "Was denn glauben?" fragte er leise nach. Sanft streichelte er ihm über die Wange, betrachtete mit zärtlichem Blick das hübsche Gesicht seines Geliebten. Ach, es war doch so verdammt egal was aus ihnen wurde... Solange er Schuldig weiterhin nahe sein durfte, war er zu vielem bereit...

Genießend schloß Schuldig bei dieser kleinen Zärtlichkeit die Augen. "Alles. Daß ich dich vermisst habe. Daß sie mir nichts bedeutet. Daß ich... mich in dich verliebt habe." Schnell hob der Orangehaarige die Lider wieder und sah seinen Geliebten mit einem deutlichen Lächeln in den Augen an.

Vor Freude begannen Kohakus Augen regelrecht zu leuchten und er fühlte, wie ihm das Blut in die Wangen schoss. "Natürlich glaube ich dir", meinte er leise. Im Moment war es wirklich unvorstellbar, dass er jemals hatte glauben können, dass Schuldig ihm nicht die Wahrheit sagte. Mal ehrlich, konnten diese wundervollen Augen lügen? Sicherlich nicht. Er drückte dem Anderen einen unendlich zärtlichen Kuss auf die weichen Lippen, bevor er lächelnd sagte: "Und mir geht es ganz genauso. Ich hab dich unglaublich vermisst."

Kohaku musste gar nicht mehr sagen. Schuldig konnte gut genug zwischen den Zeilen lesen, um zu wissen, was der Schwarzhaarige ausdrücken wollte. So zärtlich, wie Kohaku ihn küsste, erwiderte er den Kuss, strich ihm dabei sanft mit den Fingerspitzen die Linie des Gesichts nach. "Wir reden nachher, okay? Du wirst ja bald wieder auf die Bühne müssen. Ich warte auf dich."

Kohaku nickte leicht und weiterhin lag ein sanftes Lächeln auf seinen Lippen. "Ist gut... Lauf mir nicht davon." Mit einem leichten Zwinkern streichelte er Schuldig durch die Haare und gab ihm einen erneuten Kuss. Dann erst brachte er sich mühevoll dazu, ein wenig Abstand zwischen sie zu bringen. So unordentlich, wie er im Moment aussah, konnte er nicht auf die Bühne, und solange er den Anderen berühren konnte, würde sich an diesem Zustand wohl auch nicht viel ändern.

"Ich lauf dir nicht davon, keine Angst. Du wirst mich nicht mehr los!" Mit einem sanften Ausdruck in den Augen sah er zu, wie sein Schatz versuchte, die Spuren seiner wilden Leidenschaft zu beseitigen. "Ich habe die nächsten paar Tage frei", murmelte er dann verführerisch, hielt aber trotzdem den Abstand, den Kohaku vorgab. "Wenn du willst, könnte ich bei dir bleiben." Was dieses Angebot bei ihm zu bedeuten hatte, konnte Kohaku wahrscheinlich nicht einmal im Ansatz erahnen.

Kohaku wandte sich seinem Spiegel zu und machte sich daran, Kleidung und Frisur wieder in ihren ursprünglich ordentlichen Zustand zurück zu bringen. Bei Schuldigs Worten hielt er jedoch überrascht inne, sah den Anderen über den Spiegel prüfend an, ob er das auch wirklich ernst meinte. "Das wäre... Ich weiss gar nicht was das wäre", antwortete er überglücklich. Ein paar ganze Tage mit Schuldig - mehr konnte er sich im Moment doch kaum wünschen! Kohaku strahlte über's ganze Gesicht.

Der glückliche Ausdruck ließ in Schuldigs Magen eine ganze Schmetterlingshorde aufflattern. Für eine Sekunde wunderte er über sich selbst. Sonst hatte er sich immer schleunigst aus dem Staub gemacht, wenn irgendetwas auch nur den Anschein einer festen Beziehung gehabt hatte. Bei Kohaku war das anders. Er konnte sich nichts schöneres vorstellen als Tag und Nacht mit ihm zusammen zu sein.

Obwohl er noch nicht ganz so wiederhergestellt war, dass er ohne weiteres auf die Bühne zurückkehren konnte, drehte Kohaku sich wieder zu Schuldig. Er streckte einen Arm nach ihm aus, schnappte ihn am Hemdkragen und zog ihn daran sanft zu sich. "Soll ich mal sehen ob ich für die Zeit auch freibekomme?" fragte er nach, während er mit leicht verschmitztem Lächeln in die geliebten grünen Augen des Anderen sah. Wenn er tatsächlich freibekam - und die Chancen standen eigentlich nicht schlecht, da er sich sonst so gut wie nie Urlaub erbat und es ja auch nicht an Bands mangelte, die für ein paar Tage einspringen konnten - dann hätten sie wirklich mehr als genug Zeit, um sich gegenseitig besser kennenzulernen. Und sie konnten ihre Abende dann vielleicht auch mit dem Besuch von weniger stilvollen Clu ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: shiroi
Username: shiroi
Datum: 04.12.2006 - 17:22

Kommentar Nr.: 2518
*seufz* hatte ich erwähnt, dass ich happy ends liebe? ^^~ so schön...

ich danke euch beiden für diese wundervolle geschichte und für haku :) ich will mehr von ihm lesen!!! ähm... ich mein ich möchte ^_~

aber da habt ihr euch ja schön aus der sache gerettet, in dem ihr haku rettet.. ^_^ schu ist halt doch ein held *gg* nein aber im ernst.. eine schöne idee, dass sakura so ohne weiteres "mitgemacht" hat. aber ich fand dieses "aber wenn es ne frau wäre, würd ich kämfen"-ding richtig cool *ggg*

nja~ auf jeden Fall eine gelungene story die mit zu meinen Favorits gehört. *haku-fähnchen schwing*

Liebe Grüße und noch mal vielen dank.
shiroi
Kommentar von: Brad-san
Username: Brad-san
Datum: 03.12.2006 - 12:11

Kommentar Nr.: 2512
Ui, welch Märchenende...
Nach all den Krisen darf Schuldig auch als holder Ritter erscheinen.
(Ob dabei Kohakus Coming-Out vor versammelter Meute notwendig gewesen wäre, bezweifle ich noch etwas - man denke nur an die Medien...)

Die beiden dann doch vereint zu sehen, ist dennoch schön.

Zu Sakura noch ein Punkt: Sie soll ja eine sympathische Figur sein, so habt ihr sie geschildert (gut aussehen, wohl erzogen, Kohaku hätte an ihr Gefallen gefunden etc) und so hat sie auch gehandelt (also, sie hat Haku keine Szene gemacht, sondern sich schon fast für ihn gefreut).
Daher ist es nicht gerade sinnvoll, sie -wenn auch nur in wörtlicher Rede- als 'Schnepfe' und 'aufgetackelte Tussi' zu bezeichnen. Das bewirkt doch eher das Gegenteil. Gut, das mag vielleicht auch an meiner Abneigung solcher Worte liegen. Dennoch wollte ich es los werden.

Ansonsten fand ich es recht gut, dass ihr die Spannung "wer ist Kohaku" bis zum Ende aufrecht erhalten habt.
Naja, und dass das Gute siegt, das wünschen wir uns ja alle. *grins*

Also, nen schönen ersten Advent und liebe Grüße von
Braddy
Kommentar von: Liliana
Username: Liliana
Datum: 03.12.2006 - 02:34

Kommentar Nr.: 2510
Ach man, Schu ist wirklich zum anbeißen süß. Wie ich schon mal schrieb, er ist mein Held - wink .
Das Schwarz zusammenhalten hat mir auch sehr gefallen. Ebenso die Blamage für Hukus Vater, denn das war ein klasse Auftritt der Beiden.

Tschüßi und schreib schön fleißig weiter.
Vielleicht mal was mit und von Farf ?
biggfrin
Alles Liebe und einen schönen ersten Advent wünscht Lil.
Kommentar von: Galu
Username: Galu
Datum: 02.12.2006 - 21:22

Kommentar Nr.: 2508
Ja gut...Kohakus Vater ist kein Yakuza...aber die Methoden sind die gleichen.

Was für ein Glück, das es Fernseher gibt.biggfrin
Ich war sehr erleichtert zu erfahren, das Schwarz immer noch zusammen hält, sich nicht von anderenn ALLES sagen lässt. Und die Aktion "Rettet Kohaku" war absolut gelungen. Auch weil Sakura so schön mitgemacht hat. Eine tolle Lösung für ein schwieriges Problem!
Jetzt können die beiden endlich richtig glücklich miteinander werden.

Nun ja ihr beiden.....ich finde eine Weihnachtsgeschichte kann man IMMER lesen, da spielt der Zeitpunkt keine Rolle.

Liebe Grüße und Dank für eine tolle Geschichte.
Galu

PS: Wie weit seid ihr denn mit einer speziellen Geschichte???
*sehr neugierig istbiggfrin *
Kommentar von: Liliana
Username: Liliana
Datum: 01.12.2006 - 04:41

Kommentar Nr.: 2503
Hmmm ...
Ich find Galus Kommi sehr bezeichnend, denn der hätte glatt von mir sein können.
Da ich in allen Punkten überein stimme, will ich nur auf einen Punkt eingehen.
Haku hat sich aufgeregt, das er Schu im Ernstfall nicht erreichen könnte, aber er selber mutet Schu doch viel mehr zu, indem er ihm so wichtige Details, wie seinen Vater usw., verschweigt. Wer, wenn nicht er, sollte doch wissen, oder zumindest ahnen können, zu was sein Vater fähig ist um seinen Willen durchzusetzen. Und durch sein Schweigen hat er Schu in eine Situation gebracht, sich endlos um ihn zu sorgen und nicht mal zu ahnen, wo er denn nun ist, wo er doch am eigen Leib gespürt hat, wie schlimm sowas ist.
Tja, da kann er wirklich nur hoffen, das Schu hellsehen kann. Aber so wie es scheint, ist Haku ja bereit sich in allen Punkten seinem Vater unterzuordnen. Um Schu zu schützen, jaaa. Aber wieso, zum Kuckuck, konnte er mit Schu nicht ehrlich über seinen familiären Hintergrund sprechen, bevor so etwas passiert und das wenn sowas passiert beide wissen wie sie handeln können. Arg .. Haare rauf!

Ich hör jetzt auf, sonst flipp ich noch aus.
Da es ja leider nur noch ein Kapi gibt, wird sich ja im nächsten alles auflösen. Natürlich wird Schu handeln müssen, denn von Haku ist ja nichts konstruktives zu erwarten.
Nun, ich bin gespannt, wie ihr es schafft, das Aufeinandertreffen mit Brad, die Auflösung der Vater-Sohn Erpressung und die Versöhnung mit Schu (davon geh ich jetzt frecher Weise einfach mal aus) alles in ein letztes Kapi zu bringen. ??

Tschü Lil
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