headleft2_de.png spacer headright
lineleft
spacer
 
icra
spacer
deutsch banner englisch



y Navigation
Archiv > Weiß Kreuz > Wenn alles dunkel wird

y Wenn alles dunkel wird
[1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19] [20] [21] [22] [23] [24] [25] [26] [27] [28] [29] [30] [31]
Status Alter Sprache Veröffentlicht Last Update Zeichen Bewertung Klicks
Beendet
Ab 18 Jahren Deutsch 25.06.200623.11.2006 313531 4.52
Bei 23 Vote(s)
679
Autor: Schuldig
Pairing: Ran x ...
Kategorien: Romantik, Drama
Inhalte: Lemon
Einführung: Eine Mission geht nach hinten los und Ran wird eine Nachricht mitgeteilt, welche sein bisheriges, sowieso nicht gerade berauschend verlaufendes Leben auf den Kopf stellt. Ein unerwarteter Schicksalsschlag... - wie wird Abyssinian damit umgehen? Und welche Folgen hat es für das Team? Sind auch Schwarz betroffen?
Kommentare: Download: Bewertung: Benachrichtigung:
Letzten 5 lesen
Alle lesen
Kommentar schreiben
PDF: Kapitel
PDF: Fanfiktion
Textdatei: Kapitel
Textdatei: Fanfiktion
stern1 stern2
stern3 stern4
stern5  
Bookmark: Drucken: Meldung:
Fanfiktion bookmarken PDF: Kapitel drucken
PDF: Fanfiktion drucken
Browser: Kapitel drucken
Browser: Fanfiktion drucken
Kapitel melden
Fanfiktion melden

y Chapter 13
Autor: Mastermind-Schu alias -Schuldig-
Email: schuldig-kun@hotmail.de
Titel: Wenn alles dunkel wird
Chapter: 13
Fandom: WK

Kommentar: Es tut mir wahnsinnig leid! ;____; Der Clifhanger war wirklich fies, allerdings hatte ich gar nicht beabsichtigt so lange mit dem Upload zu warten! Ich bin zwar ein Sadist, aber kein Unmensch *g* Ich wollte die Fortsetzung gleich in den nächsten Tagen hochstellen, da ich sie fast fertig hatte, allerdings merkte ich dann beim Schreiben, dass die Auflösung nicht so klappte, wie ich wollte und nun musste ich umdenken und umschreiben. Gomen nasai und viel vergnügen mit diesem Teil hier. Ab jetzt geht es auch wieder etwas zackiger.
Ach und.. dass ich mich selten bis nie zu den Kommis äußere, liegt nicht daran, dass ich ignorant bin – mir fehlt einfach die Zeit. Ich freu mich immer über jeden einzelnen und wäre ohne euch nie soweit mit der Story gekommen. Deswegen, ein riesen Dankeschön an euch!!! ^___________^
+++++++++++

…der Mann, den er immer noch in sich spürte, war also kein geringerer als…

„Schuldig“ – es war keine Frage und kein ausgesprochener Verdacht, der noch widerlegt werden konnte, es war eine Feststellung, die ihm keiner zu bestätigen brachte.

Seine Stimme war tonlos und nicht mehr als ein Windhauch, emotionslos und ausgebrannt, wie er selbst von einem Augenblick auf den anderen wurde.

Er teilte sein Bett, sein Leben die ganze Zeit über mit Schuldig.
Ran fragte sich nicht, wie er das übersehen konnte, fragte sich nicht wie königlich sich der Deutsche auf seine Kosten sicherlich amüsiert hatte, fragte sich nicht wie ein Mensch so bösartig, sadistisch und gewissenlos sein konnte.
Er wollte weder Rache, noch irgendwelche Erklärungen – er wollte einfach hier und jetzt sterben!

Alles was er geglaubt hatte gefunden zu haben – Mut zum Leben, eine Zukunft, Akzeptanz, …Liebe. Alles war eine Lüge, einfach alles!

Er hatte nicht einmal eine Träne übrig, ihm fehlt die Kraft. Die Kraft sich zu rühren, die Kraft zu hassen, die Kraft weiter zu machen, zu leben. Er wollte das alles nicht mehr, nichts mehr davon! Er hatte es satt zu kämpfen und immer wieder vom Schicksal betrogen werden! Er hatte es satt alles zu verlieren, hatte es satt zu leiden um nichts und wieder nichts!

Wieso wurde ihm immer alles genommen?! Er wollte nicht mehr, nicht länger.. Er hatte es satt eine tragische Figur in einem schlechten Stück zu sein, welches sich sein Leben nannte.

Er überhörte Schuldig, der immer wieder auf ihn einredete, reagierte auch nicht als dieser ihn an den Schultern rüttelte. Es interessierte ihn alles nicht, er wollte es nicht wissen! Er wollte keine Lügen mehr hören…

Warum reichte es diesem Kerl nicht, ihm alles genommen zu haben? Was wollte er denn noch!? Warum ließ er ihn nicht in Ruhe? Warum er tötete ihn nicht einfach, nach dem er unbrauchbar geworden war? Konnte dieser Dreckskerl nicht ein einziges mal etwas Gutes tun?!

„Ran! Ran, sag doch was! Ran!“, hallte es immer aufdringlicher in den Ohren des Rothaarigen, bis er die Stimme des Anderen nicht mehr ignorieren konnte. Und plötzlich nahm er auch alles andere wieder war, Schuldigs Geruch, Schuldigs Hände, Schuldigs Körper, Schuldigs….

Übelkeit stieg in ihm hoch, sein Magen drehte sich abermals um und er bekam das dringende Bedürfnis sich zu übergeben. Er schnappte nach Luft und merkte erst jetzt, dass er die ganze Zeit über den Atem angehalten hatte und dass sein Herz zum Stillstand gekommen war, erst jetzt wieder mit harten, unkontrollierten Schlägen zu arbeiten begann.

Die Zeit um Ran begann weiter zu gehen und er erwachte aus seinem Schockzustand.

„Lass mich erklären, bitte… Ich wollte nicht, dass du es so erfährst, aber…“, begann der Deutsche, wurde aber von dem Rothaarigen am weiter reden gehindert.

Dieser stand abrupt auf, stieg aus dem Bett, während er krampfhaft versuchte die immer wieder aufsteigende Übelkeit nieder zu kämpfen. „Ich will nichts hören…“, presste er mühsam heraus, spürte, dass er am Rande eines Nervenzusammenbruchs stand. Eigentlich sollte ihm alles egal sein, ob er nun vor Schuldig zusammen brach oder irgendwo anders – das spielte eigentlich keine Rolle mehr. Aber ihm wurde einfach schlecht von seiner Stimme, seinem Geruch, seiner Nähe.. Er musste hier weg, musste hier raus, sofort!

Der Japaner war so von diesem Gedanke ergriffen, dass er sich nicht mal die Zeit nahm, nach seiner Kleidung zu suchen. Ungehalten stürmte er vorwärts, aber nicht mal die Flucht wollte ihm gelingen. Er stolpert, fiel, und wenn er wieder auf die Beine fand, stieß er darauf nur gegen Möbelstücke oder eine Wand. Er kam einfach nicht aus diesem verdammten Zimmer raus! Das der Raum ihm nicht ganz unbekannt war, nutzte ihm in diesem Augenblick einen Dreck!

Seine Verzweiflung wurde mit jeder Sekunde größer, sein Selbstwertgefühl schien Ran schon längst verloren. Als er sich in einer Ecke zusammen kauerte, die angezogenen Knie fest mit beiden Armen umschloss und hemmungslos zu weinen begann, wartete er nur noch auf das schallende Lachen des Deutschen, welches überraschenderweise nicht kam.

Aber auch das war belanglos. Alles war belanglos. Auch dass er ein jämmerliches Bild abgab – blind, nackt, verletzt, mitleidig, von tränen ergriffen… Das war alles egal. So tief wie er gefallen war, was kümmerte es noch, etwas tiefer zu sinken?

„Ran…“, die Stimme des Deutschen war leise und verzweifelt, aber das hörte der Rothaarige nicht heraus. Er spürte eine Hand auf seiner Schulter und schlug sie energisch weg. Schuldig hatte sich vor ihm gehockt.

„Fass… mich nicht… an!“, schrie er, im Verlauf der Worte durch Schluchzer unterbrochen. „Verschwinde! VERSCHWINDE! LASS MICH IN RUHE!“, brüllte Ran regelrecht, während sich seine Schultern unkontrolliert auf und ab hoben, er immer wieder laut schluchzte und die Tränen nicht aufhörten über seine Wangen zu fließen, seine Handrücken und Knie zu benässen.

„Ran…“, versuchte es Schuldig erfolglos erneut.

„VERSCHWINDE, hab ich gesagt!!“, schrie der Japaner verzweifelt, glaubte aber nicht, dass der Telepath ihm den Gefallen tun würde und wäre er nicht so von seinen Gefühlen ergriffen, hätte es ihn überrascht, dass der Deutsche tatsächlich aufstand und das Zimmer verließ, leise hinter sich die Tür zuzog.

Erst nach einer ganzen Weile versiegten die bitteren Tränen der Rothaarigen und er schaukelte einfach hin und zurück, seine Beine immer noch fest umklammert und an sich gedrückt. Nicht gleich hatte er gemerkt, dass Schuldig den Raum verlassen hatte, da er zu sehr in seinen Gefühlen gefangen war.

Er fühlte sich unglaublich müde und leer, trotzdem ließ sich die Frage, was er nun tun sollte, wie weiter machen, nicht verdrängen. Er war hier gefangen und…

„Verdammt Schuldig! Was geht nur in deinem gestörten Hirn vor sich! Bist du noch zu retten!?“, hörte der Rotschopf plötzlich eine Stimme vom unteren Stockwerk an sein Ohr dringen. Er kannte sie – dunkler Bariton. Es war unverkennbar Oracle, der da sprach, offensichtlich aufgebracht, um nicht zu sagen außer sich. Eine seltsame Beobachtung, kannte Aya den Schwarzleader doch nur als stets beherrschend, ausgeglichen und kontrollierend.

„Ich hatte dir gesagt, es würde nicht gut gehen. Ich hatte dir gesagt, es würde dich kaputt machen. Verflucht, ich hatte dich beschworen mit diesen Ausflügen nach Kioto aufzuhören!“, redete sich der Mann in Rage.

„Ich hab’ aufgehört..“, konnte Ran noch Schuldigs leise Antwort heraushören.

„In der Tat! Stattdessen hast du ihn hergebracht! Bist du gegen eine Wand gerannt und hast dir das letzte bisschen Hirn in deinem Schädel weich geklopft?! Wie verdammt noch mal kamst du auf die hirnverbrannte Idee ihn hier her zu schleppen?!“, wurde das Orakel erheblich lauter.

„Schrei mich nicht an, verdammt!“, wurde der Deutsche nun seinerseits laut. „Ohne dein Tächtelmächtel mit Kudo wäre es gar nicht so weit gekommen!“

„Nein, diese Sache ist alleine auf deinem Mist gewachsen, Schuldig!“, knurrte der Schwarzleader, während sich Ran verwirrt fragte, ob er sich verhört hatte oder hier ein anderer Kudo gemeint war.

„Scheiße, Brad. Er wäre und ist keine Gefahr für Schwarz!“, versuchte der Deutsche zu argumentieren und hörte sich seltsam verzweifelt an.

„Ach! Und was, wenn er es anders herausgefunden hätte? Was wenn er uns alle nacheinander in seinem Rachefeldzug nachts erstochen hätte, während wir schliefen? Nennst du, das keine Gefahr?!“, schleuderte der Amerikaner zurück, worauf von Schuldig keine Erwiderung kam.

„Ich hatte dich gewarnt, ich hatte dir zur Vorsicht geraten… verdammt, ich hatte das doch nicht getan um dir zu schaden…“, sagte Crawford nun seufzend und plötzlich mit einer hörbaren Müdigkeit in der Stimme. „Wieso musst du immer so stur und trotzig sein? Und jetzt sieh dich an – du bist ein Wrack. Was willst du jetzt tun?“.

Wieder keine Antwort von dem Deutschen.

„Er wird dir nicht verzeihen…“, merkte der Amerikaner seufzend an.

„Hast du es *gesehen*?“, schaltete sich die Stimme Schuldigs plötzlich wieder wach ein.

Der Schwarzleader lachte nur bitter auf.
„Man braucht nicht in die Zukunft sehen zu können, um das zu erkennen. Wie stellst du dir das vor? Dass er über deine Manipulation hinweg sieht, dass er vergisst, dass du seine Schwester entführt hattest, dass er dir verzeiht; dass er dir überhaupt glaubt? So naiv bist du doch nicht, Schuldig“.

„Aber es muss doch eine Möglichkeit geben, Brad. Ich brauche ihn… ich brauche ihn so sehr…“, hörte Ran den Deutschen mit erstickender Stimme sagen und… aufschluchzen?

„Akzeptier es – es gibt keine. Dass Liebe alle Grenzen überwinden kann, ist ein Märchen. Du hättest es beenden sollen, als es am schönsten war. Dann wäre dir wenigstens eine schöne Erinnerung geblieben“, meinte Crawford.

„Ich bin nicht du, Brad. Mir reicht nicht eine verdammte Erinnerung, wie dir! Ich will keine, ich will ihn!“, hörte Fujimiya den Telepathen aufbrausend sagen und stampfend die Treppe rauf gehen.

Aya schwirrte der Kopf. Er verstand nicht was er da eben gehört hatte oder wollte es nicht verstehen. Er war kaputt, verzweifelt und nun auch verwirrt, wusste nicht was er glauben sollte. War dieses Gespräch, das er ungewollt belauscht hatte, vielleicht inszeniert? Oder, nein.. es war sicher nur eins von Schuldigs telepathischen Tricks. Ja, so musste es sein, sonst ergab dies Alles einfach keinen Sinn!

Der Deutsche soll verzweifelt sein, ihn lieben? Das war doch lächerlich!
Was allerdings irgendwie nicht in dieses Bild passte, war die Erwähnung von Yohji. Wozu hatte der Telepath den Blonden ins Spiel gebracht? Er hatte doch nichts damit zu tun, was sollte das? Sicherlich wollte er ihn nur verwirren, ihn aus dem Konzept bringen…

Aya wollte das alles gar nicht wissen. Er brauchte nichts davon, hatte genug. Ihm war ka ...

Um diese Fanfiktion weiter lesen zu können ist ein Login erforderlich!
[1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19] [20] [21] [22] [23] [24] [25] [26] [27] [28] [29] [30] [31]

y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: Weiss-Kaetzchen
Username: Weiss-Kaetzchen
Datum: 14.07.2006 - 10:20

Kommentar Nr.: 1964
Hallöchen!
Boa is das fies!!! Da hat man sich die neuesten Kapitel runtergeladen und dann hört das sooo auf *schnief*!frown
Aber eine ganz tolle Story. Freue mich schon auf den nächsten Teil....

Weiss-Kaetzchen
Kommentar von: wildest_angel
Username: wildest_angel
Datum: 30.06.2006 - 17:05

Kommentar Nr.: 1901
Oh Himmel, wie unfair! So ne Menge neuer Kapitel, und ich hab grad keine Zeit zum Lesen, weil die blöde Arbeit ruft! *grummel* Ich hoffe, es reicht dir, wenn ich meine unqualifizierte Meinung kund tue, wenn ich morgen früh nach hause komme und mich dann durch diese ganzen Kapis gelesen habe... Was recht schnell gehen wird, weil ich diese FF förmlich verschlinge.

Also bis dann!

Greetz,
*ein grummliges und sich das Blau-machen überlegendes*
wildest_angel
Kommentar von: Bloodred_kitten
Username: Bloodred_kitten
Datum: 30.06.2006 - 11:43

Kommentar Nr.: 1896
Hey Süsse, hat es dich also auch hierher verschlagen =)

Ich find die Story ja toll und das neue Kapitel gefällt mir auch sehr!
Ran's Grübelei nervt zwar etwas aber es wirkt sehr authentisch ... schlimm wäre es gewesen, wenn er einfach mir nichts dir nichts mit Schu mit geht... Schu's kleiner Gefühlsausbruch is auch total süss *knuff*
Und der Schlußssatz ist Hammer... bin schon sooo gespannt wie's mit den beiden Weiter geht und was mit dem Rest der beiden Teams noch so passiert!

Bloodred_kitten/Salacia
Kommentar von: Zionora_D
Username: Zionora_D
Datum: 26.06.2006 - 20:21

Kommentar Nr.: 1877
Hi,
na toll! Es konnte doch noch depressiver werden. Hätte ich mal meine Klappe gehalten tongue
Armes, einsames Ayalein.
Aber wer ist jetzt der Retter in der Not?
Bekommt Omi Weiss wieder in den Griff?
Wird sich Kudo noch umbringen
Greift Brad ein, bevor es zu einer Katastrophe kommt?
Du siehst, Fragen über Fragen.
Bitte, bitte Antworten liefern wink tongue
Grüßle
Zionora
Kommentar von: Zionora_D
Username: Zionora_D
Datum: 25.06.2006 - 21:51

Kommentar Nr.: 1868
Ohhhhhh, für was ein Praktikum doch gut sein kann.
Super, super traurig bisher, aber fantastisch geschrieben.
Ich bin tierisch gespannt, wie das weiter geht (mit den Füßen scharr).
Mir tut Ran so leid, aber mir tut auch Kudo leid und auch Brad und, und, und....verdammt, jetzt bin ich depressiv.
Die Welt kann manchmal so gemein sein frown
Bitte ganz schnell weiter schreiben, denn es kann ja wohl nur noch nach oben gehen für unsere Helden, oder?
Bis denne
Zionora
Alle lesen
lineright
spacer
bottomleft bottomright