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Archiv > Weiß Kreuz > 2+2=3

y 2+2=3
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Beendet
Ab 18 Jahren Deutsch 04.02.200504.02.2005 71636 4.29
Bei 7 Vote(s)
316
Autor: wildest_angel
Pairing: AyaxKen, SchuldigxKen
Kategorien:
Inhalte: Lemon
Einführung: Böser, böser Ken... Einfach so fremdzugehen...
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y Kapitel 6


Durchgeschwitzt und von den sich auch im Schlaf ständig alptraumhaft wiederholenden Szenen gequält, stehe ich mitten in der Nacht auf und beschliesse, mir erst mal eine beruhigende Tasse Tee zu organisieren. Leise schleiche ich in die Küche, um das Wasser aufzusetzen. Mit der dampfenden Flüssigkeit mache ich es mir am Tisch bequem, lege meine Beine auf einen zweiten Stuhl und starre nachdenklich in den ziehenden Tee.

Yohji hat mir mit seiner Aussage heute wirklich Angst eingejagt. Doch wie sollte ich es einem von meinen Liebsten klarmachen, daß ich nicht mehr mit ihm zusammensein will? Aya sagen, daß es Aus ist? Das würde er mit Sicherheit nicht verkraften. Hmm... Ich weiß, daß ich meinen Leader durch dieses Doppelspiel einer erhöhten Gefahr aussetze, da der Telepath, seit ich ihm von Aya und mir erzählt habe, wirklich verstärkt auf meinen rothaarigen Anführer losgeht, wenn er Gelegenheit dazu hat. Aber noch ist ja nichts wirklich Tragisches passiert... Und diese überwältigende Zärtlichkeit und die Ruhe meines Lieblings will ich auf keinen Fall mehr missen. Nein, das geht nicht.

Mit Schuldig Schluß machen? Auf diese wahnsinnig schönen Treffen verzichten? Keine leidenschaftlichen Stunden mehr? Nie wieder verrückte Sachen mit ihm anstellen oder wilden, befriedigenden Sex haben? Pah, wie käme ich denn dazu? Auf gar keinen Fall!

Warum soll ich mich überhaupt entscheiden? Nur, weil der hauseigene Playboy eine Vermutung hat? Bis jetzt ist doch auch alles gut gelaufen. Schuldig hat zähneknirschend mehr oder weniger meine Beziehung zu Aya akzeptiert. Naja, eigentlich weniger, er versucht immer noch, mich davon zu überzeugen, daß nur er, der langhaarige Deutsche, der Richtige für mich ist. Und mein geliebter Leader hat keine Ahnung von meinem Verhältnis zu dem Schwarz, also kann er auch nichts dagegen haben. Was er nicht weiß, kann ihn auch nicht heiß machen, oder so ähnlich.

Eine kühle Hand, die sich auf meine Schulter legt, reißt mich abrupt aus meinen Gedanken. Ich drehe meinen Kopf und sehe einen verschlafenen Rotschopf hinter mir stehen.
"Was ist los, kannst du nicht schlafen?", will er gähnend von mir wissen.
"Nein, nicht wirklich. Tut mir Leid, wenn ich dich geweckt habe, Schatz", antworte ich ihm leise.
"Komm mit zu mir, vielleicht geht`s dann", bietet er mir an.
Lächelnd erhebe ich mich von meinem Stuhl und lasse den Tee einfach auf dem Tisch stehen.
"Ich bin mir sicher, du sorgst dafür, daß ich schlafen kann." Liebevoll nehme ich meinen fürsorglichen Süßen in die Arme.
"Komm jetzt, schmusen können wir im Bett auch. Hier ist es mir zu kalt!" Damit dreht er sich um, nimmt meine Hand und lotst mich in sein Zimmer.

Am nächsten Morgen betreten wir nach einer gemeinsamen Dusche zusammen die Küche. Omi ist mal wieder voll im Streß, obwohl heute Sonntag ist, er kippt sich im Stehen nur eine Tasse Kaffee hinter, was ihm einen ziemlich missbilligenden Blick von meinen Schatz einbringt. Der Kleine lächelt uns Chibi-mäßig entschuldigend an, knallt seine Tasse auf den Tisch und stürmt aus dem Haus. Solches Verhalten legt unser Jüngster in letzter Zeit öfter an den Tag, so daß ich mich langsam frage, ob er nicht irgendwo eine kleine Freundin sitzen hat, zu der es ihn zieht. Oder einen Freund. Kann man ja nie so genau wissen...

Yohji hockt mit winzigen Augen verschlafen am Tisch und bemüht sich, wenigstens körperlich anwesend zu wirken. Er sieht aus, als wäre er erst vor ein paar Minuten von einer anstrengenden Nacht nach Hause gekommen, was höchstwahrscheinlich auch der Fall ist. Aber ich werde mich hüten, ihn danach zu fragen, nicht daß er mir wieder auf so obskure Ideen wie gestern Abend kommt. Nein, Yohji, zieh du dein eigenes Ding durch und kümmer dich nicht um mich. Ich weiß schon, was ich tue.

Nach dem Frühstück beschließen wir, uns einen richtig faulen Tag zu gönnen. So etwas wäre Aya früher niemals eingefallen, aber seit er mit mir zusammen ist, ist er in dieser Beziehung lockerer geworden. Ich hatte zwar insgeheim gehofft, er würde sein Schwesterchen besuchen wollen, denn dann hätte ich auch für ein, zwei Stunden unbemerkt verschwinden können, aber anscheinend hat er dazu heute kein gesteigertes Bedürfnis. Das ist auch so eine Sache, die sich bei ihm geändert hat. Sicher fährt mein Schatz noch oft zu ihr ins Krankenhaus, aber längst nicht mehr jeden Tag. Damit ist meine Hoffnung, mich nochmal mit Schuldig treffen zu können, den Bach runter, denn Aya würde mich, ohne mit der Wimper zu zucken, killen, wenn ich ihm sagte, ich wolle heute schon wieder zum Fußball.

Da der gestrige Tag in mehreren Hinsichten ja äußerst anstrengend für mich war, und auch die Nacht zuerst wegen der Alpträume und dann später durch Aya nicht gerade viel Erholung gebracht hat, schleppe ich mich müde in mein Zimmer, gefolgt von meinem rothaarigen Schnuckel. Ein paar Stunden Schlaf, angekuschelt an meinen Schatz, sind genau das, was ich jetzt dringend brauche. Langsam geht mir dieses Doppelleben ganz schön an die Substanz...

Am frühen Nachmittag erwache ich durch federleichte Berührungen und Küsse. Mein Liebling kann es einfach nicht lassen, mich auf diese Art aufzuwecken. Zugegeben, es gibt schlimmere Methoden, jemanden aus dem Schlaf zu reissen. Anscheinend macht er dieses Spiel schon länger mit mir, denn gewisse Körperteile von mir sind, im Gegensatz zum Rest, schon hellwach und einsatzbereit. Grinsend drehe ich mich zu Aya um und schließe ihn in meine Arme. Die betäubend violetten Tiefen seiner Augen nehmen mich mit lüsternem Blick gefangen. Es ist unglaublich, wieviel Sex dieser Mann will, seit er auf den Geschmack gekommen ist. Und dabei dachte ich, nur Schuldig und ich seien so dauergeil. Nicht, daß ich mich jemals darüber beschweren würde...

So sanft, daß ich es kaum wahrnehme, streichen Aya`s Hände über meine Brust, gleiten über die Seiten. Jeden erreichbaren Zentimeter Haut verwöhnt er mit zarten Streicheleinheiten, während seine Augen nach wie vor auf mein Gesicht gerichtet sind. Leichtes Gefühl bewusster Erregung durchströmt meinen Körper, lässt mich ein klein wenig schneller und um einiges tiefer Atmen.

Ein geschickter Finger beginnt eben, eine meiner Brustwarzen zu umspielen und so mein Verlangen sanft zu steigern. Wie alles, was er mit mir macht, sind auch diese Berührungen zärtlich und ruhig, er will meine Lust nur langsam anfachen, jede Sekunde seiner Tätigkeit auskosten. Genießerisch schließe ich meine Augen, ich könnte mich stundenlang so von ihm verwöhnen lassen.

Doch plötzlich macht sich ein merkwürdiges Gefühl in mir breit. Ich zucke unmerklich zusammen. Diese Empfindung kenne ich nur zu gut! Und wirklich:
/Hi Schatz!/, höre ich Schuldig`s Stimme in meinen Gedanken.
Er klingt schon wieder so verführerisch, unbewusst stöhne ich auf. Aya versteht meine Laute als Reaktion auf seine Bemühungen, lächelt zufrieden vor sich hin, seine Hand wandert nach Süden ab, streift über meine aufgerichtete Härte.
/Schu... Nicht jetzt!/, flehe ich meinen heimlichen Geliebten an.
/Aha, du bist _beschäftigt_, wie ich sehe. Der rote Bastard soll aber nicht den ganzen Spaß alleine haben!/, bekomme ich ziemlich grummlig zur Antwort.
Oh nein, bitte nicht! Das kann nicht gut gehen!

Doch schon spüre ich die geistigen Berührungen des Orangehaarigen, die meine Lust hochpushen, mich nach Atem ringen lassen. In den Blick des Mannes, der körperlich neben mir liegt, schleicht sich leise Verwunderung über die heftige Wirkung, die er so plötzlich bei mir erzielt.
"Gefällt dir das?", fragt er mich leise.
/Na, sagst du immer noch, ich solle aufhören?/, höre ich zeitgleich in meinem Kopf.
Ich bringe gerade noch: "Nicht aufhören! Das ist Wahnsinn!" heraus, als Antwort auf beide Fragen.

Langsam sickert in mein Bewusstsein, was der Telepath vorhat. Ich halte die Berührungen Beider auf einmal schon jetzt fast nicht mehr aus. Der Eine reizt meinen Körper, streicht über jede Stelle, die meine Lust nur noch mehr aufflammen lässt, der Andere e ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: Jei
Username: Jei
Datum: 05.06.2005 - 02:46

Kommentar Nr.: 12
*auf und ab hüpf*
+hin und her spring*
(^;^/) *fähnchenschwänk* das ist die FF, die Angel-chan zu meiner absoluten lieblingsautorin gemacht hat. Nicht nur ihr Nick sondern auch der Titen 2+2=3 ziehrt meine Tasche die mich über all mit hinbegleitet ^^
Angel....*knuddel* ich hab dich mega doll lieb und ich danke dir (nicht zum ersten mal) das du schu nicht hast alleine da stehen lassen und ich weiß das ich mich wieder hole, aber ich liiiiiiiiiebe diese FF
*big kizz* ^^/) *schwänk*
Jei...
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