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Archiv > Digimon > Schokobraune Augen

y Schokobraune Augen
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Beendet
Ab 18 Jahren Deutsch 03.02.200503.02.2005 107280 5.00
Bei 8 Vote(s)
374
Autor: Joy01
Pairing: *TAITO*
Kategorien: Romantik
Inhalte: Lemon
Einführung: Matt liebt Tai, Tai liebt Matt! Wie lange brauchen beide um sich zu finden? Und hat das Spiel Flaschedrehen etwas damit zu tun???
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y Kapitel 2
Na suuuuuuuuuper!!! Das war ja mal wieder klar!!! Wie immer! Es gab etwas zum aufräumen und alle außer Kari, Takeru, Tai und Matt (gezwungenermaßen) machten sich, mit irgendwelchen Ausreden aus dem Staub. Der Einzige, der eine halbwegs glaubwürdige Ausrede hatte, war Daisuke. Er erzählte, dass seine nervige Schwester Jun aus ihrem Ferienlager zurückkommen würde. Und wenn sie Daivis dann voll gepackt mit den Schlafsachen sehen würde, würde sie nicht eher Ruhe geben, bis er alles erzählen würde. Trotz, dass Matt jetzt schon seit ca. 3 Monaten seine eigene Wohnung hatte, wusste Jun noch nichts davon. Wenn möglich sollte das auch so bleiben!!!
Also mussten sich die vier Wohl oder Übel allein an die Arbeit machen. Nach gut zwei Stunden war dann aber alles erledigt.
Da Tai ja bei Matt bleiben wollte, wurde Takeru damit beauftragt Kari heim zu bringen. Also wurde TK mit Karis Gepäck beladen. Er brach fast unter der Last zusammen. Tai lachte sich schon ins Fäustchen bei dem Gedanken, dass TK jetzt das ganze zeug die Treppe runterschleppen müsste, doch da Takeru nun mal ein Glückskind war, funktionierte der Aufzug natürlich wieder.
Matt musterte Tais Gesichtsausdruck und musste lachen. Auch wenn Tai nichts sagte, wusste Matt doch, dass er jetzt innerlich grummelte, weil er gestern alles die Treppe hoch schleppen musste.

„HAHAHAHA!!! Sehr witzig!“ grummelte Tai auf Matts Gekicher hin.

„Tja Tai!“ erwiderte Dieser darauf hin „ Du bist zwar der Hüter des Mutes, aber das Glück hast du nicht grad gepachtet!“

„Wie war!“ seufzte Tai und blickte Matt dann verträumt an. Matt konnte diesen Blick aber gar nicht deuten. Dementsprechend schauter er auch zurück. Als Tai dann bemerkte, dass er Matt anstarrte, errötete er leicht und versuchte krampfhaft die Situation zu retten.

„Äh,… äh ja,… *hehe* … ich geh mal schnell in die Küche und mach´ `nen Kaffee!“

Damit rauschte er dann an Matt vorbei. Matt wusste nicht so recht was er tun sollte. Dieser Blick! Diese braunen verträumten Augen. Was hatte das bloß zu bedeuten? War Tai eben etwa rot geworden? Und was wollte er mit seinen Worten ‚Wie war’ ausdrücken? Konnte es vielleicht sein, dass…? War Tai vielleicht auch…? –Nein! Nein, schon wieder nur Wunschdenken. Das musste aufhören! Jetzt wäre vielleicht der richtige Zeitpunkt mit Tai zu sprechen. Er kochte gerade Kaffee, sie könnten sich in Ruhe unterhalten, sie waren ja auch alleine in der Wohnung. Aber… was wäre wenn Tai ihn dann nicht mehr sehen wollte? Wenn er vielleicht Hals über Kopf die Wohnung verlassen würde? Nein,…nein, …nein! Aber heute Abend… heute Abend würde er es ihm sagen! Somit hatte er wenigstens noch ein paar Stunden mit Tai. Und egal was an diesem Abend passieren würde, er würde diese Stunden noch genießen!!!

Langsam schlich er in die Küche. Tai stand, mit beiden Händen auf die Arbeitsplatte gestützt, vor der Kaffeemaschine und beobachtete wie der Kaffee durchlief. Irgendwie sah er aus, als hätte er Sorgen. Matt mochte es gar nicht, wenn er Tai so sehen musste. Wenn Tai litt, litt auch er.

„Was ist mit dir?“ fragte er dann.

Tai zuckte zusammen und drehte sich zu ihm um „Nichts! Warum?“

„Du schaust so nachdenklich!“

„Das ist…“ Tai machte eine kurze Pause.

„Ja?“ fragte Matt.

„…Nichts! Einfach nur ein Kater!... Äh…willste auch `ne Tasse Kaffee?“

Matt spürte natürlich, dass Tai ihm etwas vormachte. Irgendetwas hatte er, aber Matt wollte ihn jetzt nicht zu einer Antwort drängen.

Während beide dann ihren Kaffee tranken, kam die gewohnte Stimmung wieder auf. Beide verdrängten ihre Sorgen und unterhielten sich wieder „normal“. Irgendwann machten sich beide dann auch auf den Weg in die Stadt. Erstens mal versuchten sie ihren Kater durch einen langen Spaziergang los zu werden und zweitens wollten sie ja auch Videos holen.

***********************************************

Viel zu schnell war der Nachmittag vergangen. Der Regen hatte endlich einmal für ein paar stunden aufgehört. Tai und Matt waren durch den Park gegangen und hatten an einer Imbissbude etwas gegessen. Danach spazierten sie weiter durch die Gegend und unterhielten sich wie immer sehr lebhaft über alles Mögliche. Ihre Kopfschmerzen waren auch bald verflogen. Aber irgendwann war es dann Zeit gewesen, die Videothek anzusteuern und da Tai ja nun auch ein unverbesserlicher Vielfraß war, holten sich beide noch eine Pizza, um sie beim Videoschauen zu verputzen.
Und jetzt? – Jetzt standen beide schweigend im Fahrstuhl. Matt überlegte krampfhaft, ob er vielleicht jetzt schon mit Tai reden sollte. Hier im Fahrstuhl würde Tai ihm zuhören müssen!

„Du Tai…“

„Ja?“

*BING* der Fahrstuhl war angekommen und die Tür öffnete sich.

„Äh… nichts!“ sagte Matt schnell. // Mist, zu lange gewartet!//

Aber nachher, wenn sie beide gemütlich Video schauen würden! Dann wäre die Atmosphäre vielleicht auch etwas entspannter. Matt wurde immer nervöser.

„Hast du was?“ fragte Tai de seine Nervosität bemerkte.

„Äh… nein,…nein. Es ist wirklich nichts. Alles bestens! *hehe*“ //Mist schon wieder so ein albernes kichern.//
„Nanu!“ Matt schloss gerade die Wohnungstür auf und staunte. Normalerweise ging das Schloss immer etwas schwerer aufzuschließen und jetzt ganz plötzlich einwandfrei.

„Was ist denn???“ fragte Tai.

„Das schloss lässt sich heute so einfach aufschließen. Komisch!“ antwortete er.

„Na ja, wer weiß warum!“ sagte Tai darauf und ging an Matt vorbei in die Wohnung.
Beide Entledigten sich erstmal ihrer Jacken. Matt hatte ein komisches Gefühl als er die Wohnung betrat. Durch die Ritzen unter seiner Schlafzimmertür schimmerte Licht.

„Sag mal, haben wir nicht alle Lichter ausgemacht, bevor wir gegangen sind?“ fragte er Tai.

„Eigentlich schon.“ Antwortete Dieser, „Aber es kann auch gut sein, dass wir das Licht im Schlafzimmer vergessen haben. Schau doc einfach mal nach. Ich gehe solange in die Küche und hole Teller für die Pizza und bereite danach den Videorekorder vor, ok?“

„Ok, mach das mal.“ Matt legte die Videos auf die Pizzakartons, die ‚Wie sollte es auch anders sein?’ von Tai getragen wurden. Dieser Verschwand dann auch gleich in der Küche.
Matt ging langsam auf die Schlafzimmertür zu. Er war sich sicher, dass er das Licht ausgemacht hatte. War es überhaupt an diesem Tag schon an gewesen??? War da etwa jemand im Schlafzimmer? Hörte er nicht etwas da drin??? Wehe dieser Jemand berührte seine Gitarre, dann…!!!
Doch als er die Tür öffnete bot sich ihm der erschreckenste Anblick den er bisher gesehen hatte. Um sein Bett waren viele kleine Teelichter in Herzform aufgestellt. Sein großes Bett war mit einem sehr kitschigen rosa Überwurf bedeckt und darauf lag Jun!!! Die reine Ausgeburt der Hölle, die die ihn, sobald sie ihn sah, nervte. Die Jun, die ihn unzählige male Versucht hatte rumzukriegen. Diese Jun lag nur in knall orangener Reizwäsche auf seinem Bett, hatte sein Zimmer rosa geschmückt und blinzelte ihn nun an. Höchstwahrscheinlich sollte das auch noch verführerisch sein, aber Matt musste arg damit kämpfen sich nicht sofort hier zu übergeben. Erstens mal kleidete Jun diese Reizwäsche überhaupt nicht und die Farbe passte nicht zu dem Rosahnen Untergrund, zweitens hasste er Jun und drittens kam sie recht Ungelegen, da er ja mit Tai sprechen wollte. Ärgerlich schaute er sie an.

„Kannst du mir vielleicht mal erklären was das hier alles soll???“ rief Matt total sauer.

„Was denn??? Freust du dich nicht mich zu sehen? Wo ich doch so lange weg war?“ fragte sie ‚zuckersüß’ mit ihrer schrillen Stimme zurück.

„Wie bist du eigentlich hier rein gekommen und woher weißt du von dieser Wohnung?“ Matts Stimme überschlug sich fast vor Zorn.

„Tja,…“ Jun zwinkerte ihm zu, „ich habe halt so meine Quellen… -Nein, mein nerviger Bruder war es nicht! Und ich bin hier mit dem Schlüsseldienst rein gekommen. Habe einfach gesagt, dass ich meinen Schlüssel vergessen hatte, und schon war ich drin!“

Matt ballte die Fäuste vor Zorn „Was bildest du dir eigentlich ein? Du…“ er wurde von Jun unterbrochen.

„Was bildest du dir eigentlich ein??? Einfach so unser Liebesnest so lange geheim zu halten???“

„Liebesnest???“ fragte Matt jetzt noch viel aggressiver. Er trat an sein Bett heran und musste sich arg beherrschen Jun nicht seine Fäuste ins Gesicht zu rammen. „Liebesnest???“ fragte er weiter in einem ruhigeren Ton. „Jun wir sind weder zusammen, noch hab ich dir jemals irgendwelche Gefühle entgegengebracht. Ich hasse dich Jun!!! Und ich will, dass du meine Wohnung jetzt sofort verlässt!!!“

Doch Jun schien ihm gar nicht zugehört zu haben, denn sie kniete sich vor ihn hin, zog ihm am Kragen zu sich heran und bevor er sich wehren konnte, spürte er auch schon ihre widerlichen Lippen auf seinen. Er war starr vor schreck.

„Matt, hast du zufällig noch…“ Nein, das war Tai. Matt riss sich von Juns Lippen los und sah zur Tür. Tai stand wie eine Salzsäule in der Tür. Seine Augen spiegelten Trauer, Schreck und Entsetzten in nur einer Sekunde wieder. Doch das Schlimmste für Matt war, dass Tais Augen sehr verletzt ausgesehen hatten. Tai fand schnell seine Sprache wieder.

„Oh,… dann… dann will ich euch nicht weiter stören!“ Mit diesen Worten drehte er sich um und rannte raus.

„Nein Tai!!!“ schrie Matt, riss sich von Jun los (sie hatte immer noch ihre Finger an Matts Kragen) und rannte hinter Tai her. Als er die Haustür aufriss, konnte er gerade noch sehen, wie sich die Fahrstuhltür schloss. Wutentbrannt stürmte er zurück zu Jun.
„DU BESCHEUERTE KUH!!!“ fuhr er sie an. „ICH HASSE DICH DAFÜR!!!“ Verdattert schaute Jun den wutschnaubenden Matt an und Tränen stiegen in ihre Augen als er weiter schrie: „Du brauchst jetzt auch gar nicht anfangen zu flennen! Ich habe dich nie geliebt und das werde ich auch niemals tun! Der Einzige, den ich jemals geliebt habe und lieben werde ist Tai!!! Kuck nicht so doof!!! JAWOHL, ICH BIN SCHWUL!!! Und du hast mir gerade alles bei ihm versaut! Weißt du, was du mir damit angetan hast? Wenn er jetzt nie mehr mit mir spricht bist du schuld! SO!!! Ich werde ihn jetzt suchen gehen und wenn ich wieder komme hast du all deinen bescheuerten Krempel hier zusammengepackt und bist hier verschwunden! Und wenn ich noch einmal dein Gesicht in meiner Wohnung sehen muss kann ich für nichts mehr garantieren!!!“

Damit überließ er das schluchzende Mädchen sich selbst, schnappte seine Jacke und lief los. Der Fahrstuhl war gerade wieder in seiner Etage angekommen, also sprang er hinein. Als er das Gebäude verlassen hatte blickte er sich um. Verdammt noch mal, warum mussten an einem Sonntag so viele Leute auf der Straße sein?

//Denk nach Matt, denk nach! Wo geht Tai immer hin, wenn er sauer ist? ... –Fußballspielen!!!//

Matt lief los. An der Schule war ein Fußballplatz. Tai nutzte ihn auch immer außerhalb der Schulzeit um zu trainieren.
Langsam dämmerte es und der Regen, der schon seit Tagen herrschte setzte wieder ein. Aber Tai war nicht auf dem Fußballplatz zu finden. Matts nächster Gedanke war der Park. Dorthin war Tai bestimmt gegangen. Tai liebte den Park. Matt rannte schneller. Er erreichte den menschenleeren Park. Niemand wollte bei diesem Wetter hier sein. Matt rannte die Wege entlang. Nach einer Weile, die Matt wie die schmerzende Ewigkeit vorkam, erblickte er ungefähr 20 Meter vor ihm eine Gestalt, die langsam unter den großen Bäumen herging. Es war Tai. Er hatte seine Jacke vergessen und lief nun klitschnass mit gesenktem Kopf den Weg entlang.

„TAI!“ schrie Matt.

Als Tai bemerkte, dass Matt hinter ihm war beschleunigte er seinen Gang. Nein! Er konnte Matt jetzt nicht ansehen. Er hatte geweint und Matt würde sicher merken. Tai wollte auch erst recht nicht mit ihm reden oder so! Viel zu sehr schmerzte sein Herz wegen dem, was er gesehen hatte. Matt und Jun! Dabei hatte Matt immer gesagt, dass er Jun hasste und nun? Nun waren sie wild knutschend in Seinem Schlafzimmer gewesen. Aber warum war Matt ihm gefolgt? Nun ja, er wollte es nicht rausfinden.

„NEIN TAI! WARTE!“ schrie Matt und spurtete los. Er musste Tai, der inzwischen auch rannte, einholen! Es war sehr schwer. Tai war immerhin Sportler. Aber Matt musste ihn erreichen. Er holte das letzte aus sich raus. Nur noch wenige Meter! Matt bekam Tais Schulter zu fassen und drängte ihn mit aller Kraft gegen einen Baum. Beide schnappten nach Luft und Tai sah Matt verdutzt an.

„Tai,… Tai…bi…bitte lauf nicht weg!“ sagte Matt außer Atem. Seine Hände hatte er links und rechts von Tais Kopf an den Baum gestützt. „Ich,… Tai… ich“ sagte er weiter und presste seine Lippen dann ohne noch irgend etwas zu sagen oder nachzudenken auf die von Tai. Das war reiner Reflex gewesen und als er merkte, was er überhaupt tat, riss er sich auch schon wieder los und schaute Tai kurz in die Augen. Dann senkte er den Blick und wurde Rot. Tai war so perplex, dass er gar nichts machen konnte, er schaute Matt nur verwirrt an. Dieser sagte:

„Du… du kannst mir gleich Eine runterhauen, aber… aber ich muss dir vorher noch etwas sagen! Das mit Jun eben, das war nichts! Sie ist einfach eingebrochen und hat dann… dieses blöde… na ja sie hat mich dann eben einfach geküsst und bevor ich sie wegstoßen konnte warst du auch schon da. Als ich deine Augen gesehen habe, hat es mir fast das Herz zerrissen. Es tut weh, wenn du aus irgendwelchen Gründen auch immer sauer auf mich bist. Es tut weh, wenn du nicht bei mir bist, aber es tut genau so weh, wenn du in meiner Nähe bist, weil ich weiß, dass du nicht das Gleiche für mich empfindest wie ich es für dich tue.“
Tränen füllten Matts Augen als er weiter sprach. „Ich habe meine Gefühle schon so lange versteckt, aber jetzt geht es einfach nicht mehr! Dieser Kuss gestern beim Flaschendrehen hat mich völlig verrückt gemacht! Ich habe sogar geträumt, dass wir uns, nachdem die anderen uns rausgeschmissen hatten, auch geküsst hatten. Das Tut weh Tai und ich kann nicht mehr! Es verbrennt mich von innen! Verdammt Tai, was ich eigentlich sagen will, ist dass… dass ich Derjenige sein will, der dich jeden morgen wach küssen darf! Ich will immer in deiner Nähe sein Tai, weil… weil…, “ Matt holte tief Luft und schaute in Tais Augen, die auch mit Tränen gefüllt waren. „Tai,… ich liebe dich!“ Matt schaute wieder zu Boden. Er wartete darauf, dass er gleich von Tai geschlagen wurde und schloss seine Augen so fest es nur ging. Die Tränen liefen übe seine Wangen und vermischten sich mit den Regentropfen, die erbarmungslos auf beide herabprasselten. Doch anstelle der erwarteten Ohrfeige fand sich Matt plötzlich in einer sanften Umarmung wieder.

„Matt! Ich liebe dich doch auch! Ich liebe dich schon so lange, dass ich kaum zu glauben gewagt hätte dass dies hier möglich ist.“ Tais sanfte Stimme zitterte. Matt sah in seine schokobraunen Augen, als er fort fuhr. „Mir geht, oder mir ging es doch genauso wie dir! Ich wäre beinahe vor Sehnsucht nach dir gestorben. Mein Herz brennt auch Matt! Ich habe den Kuss gestern beim Flaschendrehen auch sehr genossen, weil ich dir dadurch so nahe sein konnte. … Wir sind so bescheuert, dass wir so lange aneinander vorbei gelaufen sind! Ich möchte dich jetzt nur noch halten, dich nie mehr loslassen und dich küssen,… so wie gestern Abend,… denn das war kein Traum! Es sei denn, wir haben beide das Gleiche geträumt!“

Matt wollte noch etwas sagen, aber schon wurden seine Lippen von Tais verschlossen. Ja! Da war er wieder, dieser Mund, der ihn so wahnsinnig machte. Die weichen Lippen, und die liebevolle aber leidenschaftliche Zunge. Die Zeit um sie herum schien still zu stehen und alles herum wurde unwichtig. Es gab nur noch Matt und Tai und einen unendlichen, leidenschaftlichen Kuss.
So standen sie da und der Regen prasselte weiter auf Beide ein. Nach endlosen Minuten lösten sie sich voneinander und schauten sich tief in die Augen.

„WOW!“ sagten Beide wie aus einem Mund und lächelten sich verliebt an. Matt viel nun auch auf, dass Tai ja überhaupt keine Jacke an hatte. Während er seine eigene Jacke auszog um sie dann wie ein Zelt über sich und Tai zu spannen sagte er liebevoll:

„Hey, du wirst dich noch erkälten.“

„Oh“, sagte Tai darauf „hab gar nicht gemerkt dass ich so nass bin. Du bist selber auch ganz aufgeweicht. Aber du hast recht, wir sollten uns was Trockenes anziehen, oder vielleicht wäre auch ne Dusche ganz angebracht, sonst liegen wir morgen fla…“ Tai begann breit zu grinsen. „Oh Matt, darf ich den Satz noch mal anfangen???“

Matt schaute ihn etwas verwirrt an. „Was meinst du?“

„Na, ich wollte sagen: ‚Und dann leg ich dich flach!!!’“

Beide mussten lachen. Matt gab ihm einen kleinen Kuss auf die Nasenspitze. „Das will ich doch hoffen!“

Wieder lachten beide und setzten sich dann langsam in Bewegung. Beide mussten sich sehr beherrschen als sie durch die Straßen liefen. Immer noch waren Leute mit Regenschirmen unterwegs. Diese hätten sich doch sehr über die zwei Jungs gewundert, wenn diese auf offener Straße ihre Finger nicht voneinander hätten lassen können. Also rückten sie unter ihrem ‚Zelt’ so dicht wie möglich zusammen um ein ‚Alibi’ zu haben. Doch sobald sie bei dem Gebäude, in dem Matt wohnte, ankamen und schließlich den leeren Fahrstuhl betraten, fanden ihre Lippen wieder zu einander. Hungrig küssten sich beide. Zwischen zwei Küssen hauchte Matt dann plötzlich:

„Ich hoffe mal, dass Jun aus meiner Wohnung verschwunden ist!!!“

Er spürte, dass Tai gegen seine Lippen lächelte.

„Na und?“ nuschelte er „Dann muss sie uns eben zuschauen! Vielleicht lernt sich ja noch etwas!“

Beide kicherten.

„Ja, die müsste unbedingt Küssen lernen! Das kann die nämlich überhaupt nicht!“

„Aber nicht bei mir!!!“ rief Tai, der an den vorangegangenen Morgen dachte.

„Das wäre ja noch schöner!“ protestierte Matt. „Deine Küsse gehören mir!!!“

„Wie war!“ hauchte Tai noch und beide versanken wieder in einem langen Kuss. Sie merkten erst nach ein paar Minuten, dass der Fahrstuhl schon längst auf der Etage von Matts Wohnung angekommen war. Für einen kurzen Moment mussten sie sich trennen um den Fahrstuhl zu verlassen und damit Matt die Tür aufschließen konnte. Doch kaum war die Tür hinter ihnen verschlossen, küssten sie sich auch schon weiter. Keiner konnte genug vom jeweils Anderen bekommen. So stolperten sie dann zusammen, Küssenderweise, ins Badezimmer und begannen sich langsam gegenseitig auszuziehen.

In der Dusche prasselte nun statt des Regens, angenehm warmes Wasser auf die beiden eng umschlungenen Körper herab. Sie standen einfach nur still da und genossen die Nähe des anderes. Ihre Lippen waren natürlich ineinander verschmolzen.

Sie trennten sich erst wieder, als sie wohl oder übel die Dusche verlassen mussten. Matt schnappte sich ein großes Badetuch und wickelte sich und Tai damit ein. Während sie sich gegenseitig abtrockneten und sich noch leidenschaftlicher Küssten, gingen hungrige Hände auf Wanderschaft. Immer noch eng umschlungen stolperten sich nun in Matts Schlafzimmer und ließen sich auf Matts großes Bett fallen. Gott sei Dank waren alle Utensilien, die Jun mitgebracht hatte, verschwunden. Sie selbst natürlich auch.
Jetzt hatten Beide aber auch überhaupt keine Zeit darüber nachzudenken. Es gab nur noch sie in einer wunderschönen, erregenden und sanften Welt. Beide gaben ihren ausgehungerten Herzen, was diese brauchten. Immer fordernder wurden ihre Küsse.
Tai löste nach einiger Zeit seine Lippen von Matts und begann kleine Küsse entlang seines Halses zu platzieren.

„Stopp mich!“ hauchte er Matt zwischen zwei Küssen zu. „… sonst gehe ich zu weit und kann mich nicht bremsen!“

„Das würde mir noch einfallen!!!“ stöhnte Matt „ ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: Tenshi_Gaara
Username: Tenshi_Gaara
Datum: 21.05.2011 - 21:45

Kommentar Nr.: 8849
wundervolle storry <3
Kommentar von: _-black-anime-frekiii-_
Username: _-black-anime-frekiii-_
Datum: 25.11.2010 - 20:36

Kommentar Nr.: 8173
gibts hirzu auch ne fortzetzung??? *große augen mach*
Kommentar von: Berry
Username: Berry
Datum: 15.05.2010 - 15:55

Kommentar Nr.: 7306
Ich liebe deine story :D
Kommentar von: C_Lamia
Username: C_Lamia
Datum: 07.10.2009 - 00:45

Kommentar Nr.: 6757
Ich liebe deine storys! und dieses Drachen Tatoo! Ich weiß wie sich Matt fühlt *sabber*^^
Kommentar von: Inura
Username: Inura
Datum: 25.05.2008 - 18:00

Kommentar Nr.: 5065
oh mein gott o__o
einfach nur geil!! *anhimmel*
du schreibst einfach sagenhaft!! ich beneide dich xD
eine geniale ff, respekt
*cookies dalass <3*
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