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y Babysitting a Superstar
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Ab 18 Jahren Deutsch 19.04.200622.05.2006 326521 4.70
Bei 46 Vote(s)
1943
Autor: wildest_and_friends
Pairing: Ran x Jack oder doch Schu???
Kategorien: Romantik, Komödie
Inhalte: Lemon
Einführung: Nach dem Ende von Weiß hat sich Ran einen 'ehrbaren' Job gesucht. Aber wie das Leben so spielt - wenn man denkt, es kann nicht schlimmer kommen, dann kommt es garantiert eben doch so.
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y Against all odds
Wow, jetzt habt ihr es geschafft. Der letzte Teil... *sniff* (Geht eigentlich nur mir das so, dass ich traurig bin, wenn eine Story zu Ende geht??)

@ Ran_Fujimiya: Na, wär ja auf Dauer langweilig gewesen, wenn er nicht endlich mal freiwillig dazu bereit gewesen wäre, oder? Und das Aya ihr Fett noch wegbekommt, hatten wir ja von Anfang an versprochen ;.)

@ Zionoara_D: Hihihi, siehst du, auf so eine Idee sind wir gar nicht gekommen. Aus dem Fenster wär es sicher schneller gegangen, die Kleine loszuwerden. Endgültig, sozusagen. *lach* Keine Angst, Schu hat nicht wieder nen Blackout. Sonst würde Ran wahrscheinlich durchdrehen...

@ Bloodred_kitten: Wie schön, dass wir deine Laune heben konnten! *smile* Ayas Vollknall hat den einzigen Grund, dass wir sie einfach nicht leiden können. (Und das ist noch höflich und jugendfrei ausgedrückt... *drop*) Und es freut uns natürlich, dass dir auch der lemon ein weiteres Mal gefallen hat. *gg* Tja, das Piercing... Du bist nicht die Einzige, die Piercingfan ist. *grins* Eigentlich wollten wir dem Ding noch ein klein wenig mehr Beachtung zukommen lassen, sind dann aber im Eifer des Gefechts nicht mehr dazu gekommen. *drop*

@ cochan: *lach* Du wirst die Story lesen können, wenn sie soweit ist. Vorläufig haben wir allerdings noch etwas anderes in Arbeit... ;-)

@ Yuki_chan: Tja, Aya ist halt wirklich so von sich eingenommen, dass es für sie keinen anderen möglichen Schluss gab. Wir sind übrigens begeistert, dass so viele Leser so denken wie wir... *fies grins* Schu wird sicher mit Nebenwirkungen zu kämpfen haben, aber darauf werden wir aus Pietätsgründen wohl nicht näher eingehen... *giggle*

@ Woelfchen: Sicher wird Schu das irgendwann mal machen. Aber das überlassen wir dann deiner Fantasie ;-)

@ Braddy: *puh* Früher oder später werden sich Ran und Aya sicher versöhnen. Allerdings wird das nicht mehr Bestandteil dieser Geschichte sein. Tihihi, die Nachbarn... *gg* Ich schätze mal, die werden in der nächsten Zeit keine ruhige Nacht mehr haben. *hg*

@ Liliana: *zigaretten hinhalt* Hier, nimm eine von mir... *grins* Na, die Abreibung war doch wirklich verdient, oder? Wir jedenfalls haben`s ihr von ganzem Herzen gegönnt. Und ohne DIESE lemon wär das Ganze doch nicht mal halb so schön, oder? ;-)


Ohne viel weitere Vorrede...








~ 14. Against all odds ~

In bedrückter Stimmung betraten die beiden das Flughafengebäude. Die letzten zwei Wochen waren wirklich wunderschön gewesen. Voller zärtlicher Momente und heißem, leidenschaftlichem Sex, aber jetzt hieß es Abschied nehmen. So sehr Ran es sich auch wünschte, der Deutsche würde nicht bleiben. Ihnen blieb nicht mehr viel Zeit, bis die Maschine Richtung L. A. abfliegen würde und zum ersten Mal in seinem Leben betete der Rothaarige um eine saftige Verspätung.

Nachdem er immer langsamer geworden war, blieb Schuldig endlich stehen und sah Ran nachdenklich an. "Es ist kein Abschied für immer", teilte er ihm zum wiederholten Mal mit. "In etwa vier Monaten kann ich wieder hier sein - wenn du das willst." Ein leises Seufzen drang über seine Lippen. Vier Monate, in denen viel geschehen konnte. Vor allem - aber das verschwieg er bewusst - war es nur ein ungefährer Termin, denn der Deutsche wusste ja nicht, was nach Abschluss des nächsten Films auf ihn zukommen würde.

Auch diese Aussage konnte die Stimmung des Japaners nicht unbedingt heben. Was für eine ewig lange Zeit und dann war Schuldig ja auch noch eine Berühmtheit, er würde sicher schnell jemand anderen finden und ihn vergessen. Ein riesiger Kloß bildete sich bei dieser Vorstellung in seinem Hals, trotzdem nickte er leicht. Krampfhaft versuchte er schon den ganzen Morgen eine wenigstens einigermaßen fröhliche Miene zu machen, aber je näher der Abschied kam, desto schwerer fiel es ihm.

Sanft griff der Orangehead nach der Hand seines Liebsten, erhöhte den Druck aber bei jedem Schritt, den er weiter in Richtung Abflughalle ging. Kurz überlegte er, ob er den Anderen nicht einfach bitten sollte, mit ihm zu kommen. Doch wie er den Rotschopf einschätzte, würde er sich mit so einer Frage nur eine niederschmetternde Abfuhr einhandeln. Außerdem musste es ja auch nicht unbedingt sein, dass Ran ihn für ein gefühlsduseliges Weichei hielt, das nicht einmal für ein paar Wochen ohne seinen Lover auskommen konnte. In diesen Sekunden war er dankbar für sein Schauspieltalent, denn nichts an ihm verriet, wie schlecht es ihm in Wirklichkeit ging.

Verdrossen ließ er sich von dem anderen zum Abfertigungsschalter der Fluglinie schleifen. Im Grunde war er mehr als enttäuscht, dass es den Telepathen scheinbar gar nicht wirklich störte, dass sie in Kürze getrennt werden würden, oder warum war Schuldigs Mimik so ausgeglichen? Geradezu freundlich strahlte er schon die ganze Zeit durch die Gegend, fast so als ob er sich freuen würde, endlich Japan verlassen zu können. Warum hatte er ihn eigentlich nie gefragt, ob er vielleicht mitkommen würde - nicht dass diese Möglichkeit wirklich bestand, dafür konnte er zu wenig Englisch. Noch nie hatte er seine Heimat verlassen und er war sich nicht sicher, ob er dazu im Stande wäre.

Ein schneller Blick auf die Abflugtafel verriet Schuldig, dass seine Trennung von Ran noch knapp zehn Minuten entfernt war. In einem Verzweiflungsakt biss er sich auf die Zunge, um das Brennen der aufkommenden Tränen zu unterdrücken und seine gelassene Miene beibehalten zu können. Tief schaute er in die Amethyste, die irgendwie verwaschen wirkten, nicht mehr so faszinierend blitzten wie in den vergangenen Wochen. "Wir telefonieren jeden Abend, okay?", war das einzige, was ihm im Moment einfiel, das unverfänglich genug war. Eigentlich lagen ihm ganz andere Worte auf der Zunge, doch die verschluckte er absichtlich.

"Klar" gab Ran einsilbig zurück. Er wollte so viel sagen, aber er konnte nicht. Wieso nur hatte er sich ausgerechnet in jemanden verlieben müssen, der Tausende von Kilometern entfernt wohnt? Er hatte doch von Anfang an gewusst, dass es für sie beide nicht wirklich eine gemeinsame Zukunft würde geben können. Vielleicht allein schon ihrer Vergangenheit wegen. Und jetzt? Jetzt würde er wieder allein sein. Natürlich würden sie telefonieren, aber welche Langstreckenbeziehung hatte schon Chancen auf Dauer überleben zu können? Mühsam versuchte er, seiner Stimme einen festen Klang zu geben. "Schu..."

"Ja?", fragte der Angesprochene sofort nach. Das heiße Gefühl einer immer stärker werdenden Übelkeit ballte sich in seinem Magen zusammen. Aus den Augenwinkeln sah er den Sekundenzeiger der großen Uhr der Abflughalle in Rekordzeit dahinrasen. Noch sieben Minuten... Dann war sein Leben wieder so einsam und frustrierend wie zuvor. Keine Wärme würde seine Tage mehr erfüllen, wer weiß, wie lange. Mühsam beherrscht konzentrierte er sich auf das, was Ran ihm sagen wollte.

Ein letztes Mal noch wollte der Rotschopf in diesen berauschenden Smaragden versinken, sich ein letztes Mal noch dem Gefühl hingeben, dass er empfand, wenn ihre Lippen verschmolzen. Schüchtern - vielleicht lag es an den vielen Leuten, vielleicht aber auch daran, dass er noch nie darum gebeten hatte - lagen seine Augen auf Schuldigs. "...küss mich."

Dieser Wunsch zauberte zum ersten Mal an diesem Tag ein ehrliches Lächeln auf das Gesicht des Telepathen. Zärtlich zog er seinen Geliebten an sich heran, legte eine Hand an die Wange des Rothaarigen und den anderen Arm fest um dessen Schultern. Unendlich langsam beugte er sich vor, um seinen Schatz noch einmal sanft und mit all der Liebe, die er für ihn empfand, zu küssen. Die Menschen um ihn herum konnten ihm in dieser Zeit nicht gleichgültiger sein - egal, ob sie ihn nun erkannten oder nicht.

Ran ließ sich einfach fallen. Versuchte alle negativen Gedanken wenigstens für den Augenblick ihres Kusses zu verdrängen. So sehr er sich auch bemühte - es ging nicht. So sehr er auch versuchte, seine Traurigkeit zu unterdrücken, sie brach einfach durch, wurde durch die sanften Berührungen, die zärtlichen Gesten des Orangehaarigen sogar noch verstärkt. Langsam und lautlos liefen ihm die Tränen über die bebenden Wangen, versickerten in Schuldigs Mähne, die sein Gesicht leicht umwehte.

Als sich der Deutsche endlich von seinem Geliebten losreißen konnte und ihn ernst ansah, war es auch um seine Fassung geschehen. "Nein, Ran! Bitte nicht!", wisperte er erstickt. Auch in seinen Augen brannten jetzt die Tränen wie ätzende Säure. Der Abschied fiel ihm doch so schon schwer genug, auch wenn er gedacht hatte, dass es dem Rothaarigen weniger ausmachen würde als ihm.

Der Weiß sah das verräterische Schimmern in den dunklen Seen, ein winzigkleiner Hoffnungsschimmer glühte verhalten in seinem Herzen auf. Immerhin war auch er Schuldig nicht egal, wie er schon befürchtet hatte. Wieso konnte er nicht einmal in seinem Leben jemanden halten, der ihm etwas bedeutete? War er dazu verdammt, alle diese Menschen zu verlieren? Bestimmt für eine Existenz voller Einsamkeit und Kälte, so wie damals bei Weiß? Etwas verlegen drehte er seinen Kopf leicht zur Seite und starrte auf einen unsichtbaren Punkt. Er konnte dem anderen jetzt unmöglich in die Augen sehen. "Wenn ich dich darum bitten würde ...würdest du dann bleiben?" Er musste es fragen, auch wenn er die Antwort im Grunde schon kannte.

In dem Gong und dem anschließenden Aufruf des Fluges nach Los Angeles ging Schuldigs stimmlose Antwort unter. Kaum war die blecherne Durchsage verstummt, nahm der Orangehead seinen Liebsten noch einmal in den Arm, wandte sich dann wortlos um und ging mit festen Schritten durch die Glastür zur Gangway. Nach nur wenigen Metern drehte er sich noch einmal um, hatte aber nicht bedacht, dass der Weg eine leichte Kurve beschrieb, so dass er den Rothaarigen schon nicht mehr sehen konnte. Nachdenklich blieb er stehen und blickte aus der Fensterfront auf den Jet, der ihn in wenigen Minuten aus diesem Land wegbringen würde. Fort von dem Menschen, den er liebte. Schuldig konnte seine Tränen nicht mehr aufhalten, unablässig suchten sie ihren Weg über sein Gesicht.

Ran stand traurig vor der breiten Glasscheibe und sah dort den Jumbo stehen, der eben dabei war, ihm die Liebe seines Lebens zu entreißen. Aber Schuldig hatte sich so entschieden, obwohl er ihn gebeten hatte zu bleiben. Schluchzend ließ er sich auf eine der nahen Bänke fallen. Besonders schmerzhaft traf es ihn, als er ein junges Mädchen sah, das einem ebensolchen Mann freudig um den Hals fiel, ihn überschwänglich mit Küsschen überhäufte - Wiedersehensfreude. Würde er das jemals erleben dürfen oder würde der andere mit diesem Flieger für immer aus seinem Leben verschwinden?

Ein paar Schritte schlurfte Schuldig vor sich hin. Seine Gedanken rasten dabei. Wollte er das, was er gerade machte, überhaupt? Gab es denn gar keinen anderen Weg für ihn und Ran? Wollte er zur Abwechslung nicht einmal im Leben das tun, was er für richtig hielt und nicht das, was von ihm erwartet wurde? Sein Herz schien schon jetzt vor Sehnsucht nach dem Jüngeren zu zerspringen. Wie sollte er dieses Gefühl denn nur vier Monate -mindestens!- aushalten? Sein Blick fiel auf eine unscheinbare Notausgangstür. Ein Entschluss blitzte in seinem Kopf auf und setzte sich dort sofort fest. Die Tränen versiegten auf der Stelle, statt dessen erstrahlte ein Lächeln auf seinen Lippen, als er nach links durch die kleine Tür abbog.

Ran saß immer noch heulend auf dem unbequemen Plastiksitz, als ihm eine mitleidige Seele ein Taschentuch reichte. Zumindest wedelte irgendetwas, das verdächtig nach einem Taschentuch aussah, vor seiner Nase herum. Ohne ein Wort zu sagen, griff er nach dem Stück Stoff und schnäuzte sich erst mal ausgiebig, dann drehte er seinen Kopf etwas, um sich bei dem edlen Spender zu bedanken, da dieser das Tuch jetzt sicher nicht mehr zurück wollte. Der Anblick, der sich ihm bot, ließ ihn versteinern.


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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: Prankenhauer
Username: Prankenhauer
Datum: 09.12.2009 - 17:39

Kommentar Nr.: 6898
Wundervoll die Geschichte. hab sie vor 3 Tagen angefangen zu lesen und konnte zeitlang nicht losslassen x: aber wundervoll. großes Lob meiner Seits ;)
Kommentar von: BsuffaneMarille
Username: BsuffaneMarille
Datum: 15.07.2008 - 15:48

Kommentar Nr.: 5271
Einfach klasse! Ich komme aus dem Grinsen nicht mehr heraus.
2 Daumen nach oben!
Kommentar von: Yo-chan84
Username: Yo-chan84
Datum: 15.05.2007 - 13:55

Kommentar Nr.: 3382
Ach, ihr seit die Verantwortlichen für diese Story? *g*
Ich habe die jetz hier nur zufällig gefunden, hab sie aber schon auf einer anderen Seite gelesen, die ist total schön...
Obwohl mir in einem der Kapis Ayas Auto so leit tut *fg*
Aber echt total schön!!!
Macht nur weiter so!
Eure Yo-chan tongue
Kommentar von: Old_Dragon67
Username: Old_Dragon67
Datum: 21.01.2007 - 06:14

Kommentar Nr.: 2797
halli, hallo!!

tja was soll ich dazu sagen?? also ich fand die story wirklich sehr gut.

mir tut der arme schuldig so richtig leid, was er hier so alles durchstehen muss. zu bewundern ist hier ran, wie leibevoll er sich um seinen liebling kümmert, damit sie sich am ende doch noch glücklich in den armen liegen können.
und ich würde mal sagen, es hat jeder das bekommen, was er verdient hat*gg*

ich finde hier hat wirklich sie mischung gestimmt. die liebe, die spannung und auch das happy end ist hier nicht zu kurz gekommen.

vielen dank für die gute story.

genug gesabbelt.
Old_Dragon67 sagt tschüsseli.
Kommentar von: shiroi
Username: shiroi
Datum: 21.09.2006 - 23:17

Kommentar Nr.: 2234
hallo,

auch wenn die ff schon ne weile on is und auch schon abgeschlossen, möchte ich trotzdem noch meinen senf dazu abgeben ^___~

zu erst einmal: beide daumene hoch d^_^b ein wirklich gelungene geschichte...
zum zweiten: danke für die brad- und aya-quälerei xD ich mag die beiden nich (wie so viele *g*) und ihr gehört zu den wenigen die aya nicht gleich umbringen...äh.. sterben lassen mein ich ^_~ xD

sehr gut gefallen hat mir das ihr filmtitel für die kapitel gewählt habt, denn dann passt auch der name jack dawson gut *gg* titanic lässt grüßen *lieb* wirklich eine tolle idee...

und wieder gefällt mir dieser schu sehr gut, weil er einfach nicht so ist wie sonst immer.. uke halt xD naja so in der art zu mindest... ^_~

die idee mit den drogen fand ich auch sehr gut, so konnte man viel spannung aufbauen.. hat mir sehr gut gefallen...
auch wenn ich mir nicht vorstellen kann das so ein extremer cocktail -noch- wirkt xD *berufskrankheit*

also großes lob an euch beide ^^
macht weiter so!
lg shiroi
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