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y Babysitting a Superstar
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Ab 18 Jahren Deutsch 19.04.200622.05.2006 326521 4.68
Bei 44 Vote(s)
1914
Autor: wildest_and_friends
Pairing: Ran x Jack oder doch Schu???
Kategorien: Romantik, Komödie
Inhalte: Lemon
Einführung: Nach dem Ende von Weiß hat sich Ran einen 'ehrbaren' Job gesucht. Aber wie das Leben so spielt - wenn man denkt, es kann nicht schlimmer kommen, dann kommt es garantiert eben doch so.
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y First Contact?

Titel: BABYSITTING A SUPERSTAR
Autor: wildest_angel & akuma_no_tenshi
Fandom: Weiß Kreuz
Rating: MA
Pairing: Ran x Jack oder doch Schu???
Warnung: lemon
Disclaimer: Tja ...was sollen wir sagen ...so gern wir es auch anders hätten ...sie gehören nicht uns und für Geld würden wir es doch niemals tun.

Kommentar: Schwarz und Weiß sind Geschichte, aber man kann seinem Schicksal nicht entgehen und irgendwann trifft man sich wieder - ob man will oder nicht (die Welt ist eben auch nur ein Dorf *gg*). Ich geb's zu: Kurzbeschreibungen sind nicht wirklich ne Stärke von mir.



~ BABYSITTING A SUPERSTAR ~


~ Prolog ~

Ran Fujimiya - ehemaliges Mitglied der Killergruppe Weiß - saß mit stoischer Miene im Büro seines Chefs und hörte sich die Einzelheiten des neuen Auftrags an. Schon wieder so ein Mist - waren in etwa seine Gedankengänge bei den Ausführungen des anderen. Er ließ sich jedoch nichts anmerken, würde seinen Job geflissentlich erledigen, wie sonst auch immer.

Nach der Sache mit der Insel damals war Schwarz wie vom Erdboden verschluckt und auch Weiß hatte sich einige Zeit später aufgelöst. Omi studierte mittlerweile am MIT und Ken hatte Unterschlupf in einem regionalen Fußballclub gefunden. Was genau Youji trieb, hatte der Rotschopf bis dato nicht herausfinden können, obwohl sich die beiden hin und wieder trafen oder gelegentlich telefonierten.

Seine geliebte Schwester weilte ebenfalls wieder unter den Lebenden und sie wohnten jetzt auch wieder zusammen. Zumindest bis die Kleine endlich ihren Abschluss nachgeholt hätte und auf eigenen Füßen würde stehen können. Nach Ansicht ihres Bruders könnte das allerdings noch dauern, da sie nicht den, seiner Meinung nach, nötigen Ehrgeiz an den Tag legte. Neben der Schule jobbte sie nachmittags noch in einer Bäckerei. Wieso, war Ran schleierhaft, da er eigentlich genug verdiente und sie besser daran täte, sich mehr aufs Lernen zu konzentrieren. Aya hatte ihm mehrfach erklärt, dass er das sowieso nicht verstehen würde und junge Mädchen eben ständig Geld bräuchten und ihm ihr momentaner Job sicher lieber wäre, als das, was so manche ihrer Klassenkameradinnen trieben.

Seine Gedanken waren etwas abgeschweift, doch er hatte trotzdem jedes Detail in sich aufgenommen, das lag vermutlich an seinen antrainierten Instinkten. Unachtsamkeit konnte in seinem Beruf schließlich schnell Leuten das Leben kosten. Nach Ende seiner wenig rühmlichen Karriere bei Kritiker hatte er erst mal eine Weile auf der Straße gestanden. Ohne Abschluss war es in einer Gesellschaft wie der japanischen nicht gerade leicht, einen einigermaßen anständigen Job zu finden. Über einige, teilweise sehr zweifelhafte Kontakte war er schlussendlich hier gelandet, auch wenn sein Boss anfangs recht skeptisch gewesen war, weil er so gar nicht in das klassische Berufsbild passte.

Durch seine Leistung war er jedoch schnell zu einer der Topkräfte der Firma aufgestiegen und was das Klientel besonders an ihm schätzte, war seine Unauffälligkeit. Komisch eigentlich, dass ein rothaariger Japaner in dieser Branche als unauffällig galt - aber er entsprach nun mal einfach nicht dem typischen Klischee, das man mit Bodyguards in Zusammenhang brachte, da er trotz seiner Muskeln immer noch schlank war und nicht wie ein Schrank daher kam. Somit war er prädestiniert für dezenten Einpersonenschutz, wenn der Mandant seine Freiheit wollte und nicht auf schwarzbebrillte Betonklötze stand, die ihn - wie Motten das Licht - verfolgten, was es durchaus auch gab.

Sein neuer Job also - schon wieder so ein nerviger Künstlertyp. Die konnte er am wenigsten leiden. Noch dazu aus Amerika. Wahrscheinlich ein etwas abgewrackter, drittklassiger Schauspieler, der krampfhaft versuchte, dem letzten Rest Ruhm hinterher zu laufen, weil die Kerle einfach nicht wussten, wann es besser war, sich seinem Schicksal zu ergeben. Er kannte das schon - diese ewigen Extrawürste und Zicken, nur Frauen konnten noch schlimmer sein, selbst wenn sie nicht berühmt waren. Er sehnte sich fast schon nach einem unkomplizierten Firmenchef, aber nein - ausgerechnet ein Schauspieler. Womit hatte er das nur wieder verdient - aber wie bereits gesagt - er würde den Auftrag ausführen, den Klienten schützen, solange er auf japanischem Boden war (was ja hoffentlich nicht allzu lang sein würde) und zwar aus einem wirklich triftigen Grund: weil er das Geld brauchte!

Tokyo war verdammt noch mal ein ziemlich teures Pflaster, er hatte eine Schwester zu versorgen und wollte auch in Zukunft nicht auf seinen geliebten Porsche verzichten und als ungelernte Hilfskraft würde er nie genug für derartigen Luxus verdienen. Also würde er die Zähne zusammenbeißen, ein gekünsteltes Lächeln aufsetzen und dem Herrn seine Sachen hinterher tragen, genau wie er es sonst auch tat. Manchmal kam er sich tatsächlich vor, wie ein besseres Dienstmädchen, nur dass er dafür wirklich ausgesprochen gut bezahlt wurde.

Während sein Chef immer noch fröhlich über dies und jenes plauderte, blätterte er lustlos durch die Akten. Irgendein Jack Dawson - kein Foto - war ja mal wieder so was von klar. Nur weil der Typ berühmt war, erwartete offenbar alle Welt, dass er ihn kennen musste, dabei zog er jeden wenigstens halbwegs logischen Schundroman einem Film vor. Er war schon seit Jahren in keinem Kino mehr gewesen und sah auch nie fern. Die meisten seiner Kunden hatte er daher vor ihrem ersten Aufeinandertreffen noch nie gesehen, was einige wirklich zu schocken schien, wie er immer wieder amüsiert festgestellt hatte.

Wie auch immer, er würde besagte Persönlichkeit des öffentlichen Lebens - wie es so formvollendet im Dossier stand - morgen Nachmittag vom Flughafen abholen und ihm dann während des gesamten Japanaufenthaltes wie Kaugummi am Schuh kleben. Scheinbar hatte die Produktionsfirma, für die der Kerl auf Promotionstour war ziemlichen Schiss, dass er irgendwas anstellen würde, denn üblicherweise begleitete er die Personen nur tagsüber, aber hier war ausdrücklich eine Rund-um-Betreuung erbeten worden. Ihm war es im Grund egal, je länger sie seine Dienste in Anspruch nahmen, desto mehr Geld bedeutete es für ihn.

~*~

"Nein. Neinneinnein! NEIN!" Der langhaarige Mann funkelte sein Gegenüber wütend aus verschleierten Augen an, stampfte mit einem Fuß auf den Boden und strafte so seine folgenden Worte Lügen. "Ich bin doch kein kleines Kind mehr, das einen Aufpasser braucht! Ich bin..."

"Ich weiß sehr genau, was du bist!", unterbrach ihn die ruhige Stimme seines Managers gelassen. Er war solche Ausbrüche seitens seines Schützlings gewohnt und wusste, wie er damit umzugehen hatte. "Ich weiß aber auch", und damit schob sich eine wohlgeformte Augenbraue bezeichnend in die Höhe, "was du kannst und was nicht. Oder besser: was du nicht mehr kannst. Und es bleibt dabei. Du wirst für die sechs Wochen da unten einen Bodyguard bekommen! Aber ich warne dich jetzt schon vor. Wenn wieder so etwas passiert, wie mit dem in London, kannst du was erleben!"

Die Worte des Schwarzhaarigen fanden ihre Erwiderung in einem beleidigten Gesichtsausdruck und vor der Brust verschränkten Armen. Leicht genervt fuhr sich der Ältere durch die schwarzen Haare und fragte sich zum wiederholten Mal, wie er nur auf die dumme Idee gekommen war, das Management für seinen impulsiven und vor allem wirklich sturen Freund zu übernehmen. Aber das war eine rein geschäftliche Entscheidung gewesen und sie war nach wie vor lukrativ. Wenn es auch bedeutete, dass er Nerven wie Drahtseile brauchte, um den Anderen dazu zu bringen, zu tun, was er wollte. Naja, zugegeben: früher hatte es das bedeutet. Heute hatte der Amerikaner seine eigenen Mittel, um seinen Willen durchzusetzen.

Wie schon so oft in der letzten Zeit wurde auch jetzt seine Miene ausgesprochen freundlich. Beiläufig öffnete er eine Schublade seines Schreibtisches und entnahm dieser eine mittelgroße Dose. "Hier, damit du auch weiterhin versorgt bist!", lächelte er den Anderen an. Allerdings berührte dieses Lächeln die braunen Augen nicht wirklich, was seinem Gegenüber aber schon lange nicht mehr auffiel.

Der Jüngere griff ohne ein Wort nach der neutralen, weißen Plastikdose und wandte sich zum Gehen. "Dein Flug geht heute Nacht. Dann bist du morgen Nachmittag in Tokyo. Und, Jack, benimm dich. Ich dulde keine Extratouren mehr, hast du verstanden?" Der Angesprochene nickte knapp. Seine Gedanken drehten sich nur um den Behälter in seiner Hand. Damit würde er den Aufenthalt am anderen Ende der Welt auf jeden Fall überstehen.



~ 1. First Contact? ~

Gelangweilt blickte Ran zu der großen Anzeigetafel, die endlich - nach über 40 Minuten Verspätung - die Ankunft der Linienmaschine aus Los Angeles ankündigte. Die drei Anzugträger der Filmfirma, die als Empfangskomitee fungierten, waren in dieser Zeit fast schon vor Nervosität draufgegangen. Zumindest hatten sie diesen Eindruck erweckt - man konnte fast glauben, dieser Jack irgendwas wäre der erste Schauspieler, den sie betreuten. Wie auch immer - jetzt hetzten die drei ziemlich aufgeregt zum angegebenen Gate. Der Rotschopf trottete langsam hinterher, es würde ja sowieso noch einige Zeit dauern, bis die Passagiere endlich auftauchen würden.

Während des Landeanfluges wachte der junge Mann, der die meiste Zeit des Fluges verschlafen hatte, auf und sah sich desorientiert und mit glasigen Augen um. Die Stewardessen, die auffällig oft an seinem Platz vorbeikamen, konnten sich anhimmelnde Blicke und leises Seufzen nicht verkneifen. Ein sattes Rumpeln ging durch die Maschine, als das Flugzeug Bodenkontakt aufnahm und mit abnehmender Geschwindigkeit auf der Landebahn ausrollte. Mit fahrigen Handbewegungen öffnete er den Gurt und schlenderte zum Bordausgang, nachdem die Maschine stillstand. Als einer der ersten verließ er den silbernen Vogel.

Der Weiß beobachtete die drei, die aufgeregt wie die Hühner miteinander sprachen. Für die sich langsam der noch geschlossenen Tür nähernde Maschine hatte er keine Augen. Er wusste ja nicht mal, wie sein Kunde aussah, also wäre es nur Verschwendung gewesen. Bereits kurz nachdem der Jet an der Schleuse angedockt hatte, konnte man das leise Zischen, das beim Öffnen stets erklang, hören. Die ersten Passagiere würde also bald eintreffen. Seine Begleiter richteten schlagartige ihre Aufmerksamkeit auf die Stewardess, die ihnen freundlich zulächelte und die nun die Fluggäste verabschieden würde.

Sich der erkennenden und bewundernden Blicke der anderen Menschen vollkommen bewusst, ging Jack durch die Gangway. Fragen um Autogramme wich er geschickt aus, indem er diese Menschen einfach ignorierte. Durch seinen Bekanntheitsgrad wurde er ohne den üblichen Check durch die Zollstelle gewinkt und war so in der Lage, schnell auf den breiten Ausgang zuzusteuern, hinter dem mit Sicherheit seine Eskorte schon wartete, um ihn -von kreischenden Fans abgeschirmt- sicher aus dem Flughafengelände zu bringen.

Nur einen Sekundenbruchteil brauchte Ran, um zu realisieren, WER da gerade über den weichen Teppich schritt, von der lächelnden Frau enthusiastisch verabschiedet wurde. Die wollte scheinbar die Hand des anderen gar nicht mehr los lassen, redete leise auf ihn ein, wurde jedoch mit einem freundlichen Kopfschütteln abgewiesen. Was um Himmels Willen hatte dieser Idiot hier zu suchen und warum eilten die Filmleute ausgerechnet auf Schuldig zu?

Jack drehte sich von der aufdringlichen Stewardess weg, der Glastür zu - und erstarrte. Diesen roten Schopf hätte er unter Tausenden erkannt. Das musste doch ein Alptraum sein! Doch schon wurde er von drei gelackt aussehenden Vertretern seiner Produktionsfirma in Empfang genommen und unbarmherzig mitgeschleift. Direkt auf den Weiß zu, der ihn hasserfüllt anstarrte. Zumindest das hatte sich in den ganzen Jahren nicht geändert. Zu allem Überfluss stoppten seine Begleiter auch noch direkt vor dem Rothaarigen.

Entgeistert blickte er den Deutschen an. Das konnte doch bitte alles nicht wahr sein. Wieso nur? Hatte Kritiker nicht steif und fest behauptete, die Schwarzbastarde wären damals bei dem Einsturz des Gebäudes verschüttet worden? Und was machte dann ausgerechnet dieser elendige Telepath hier und wieso sah der ihn überhaupt so seltsam an? Der Blick - so verschleiert, nichts mehr von dem irren Funkeln, das diesen Augen früher inne gewohnt hatte. "Du willst doch nicht etwa behaupten ...du bist..." mehr brachte er einfach nicht über Lippen.

Durch den Nebel, der sein Gehirn immer noch umgab, drangen die Worte des Jüngeren nur langsam in Schuldigs Geist vor. Als er jedoch den Sinn hinter dem Gestammel des Rothaarigen erkannte und auch das wirre Geplapper der drei Firmenangestellten etwas geordnet hatte, schüttelte er fassungslos den Kopf. "Erzähl mir nicht, DU bist mein Bodyguard", murmelte er schwach. Dann fasste er sich jedoch wieder und herrschte die anzuggekleideten Männer an: "Das kommt gar nicht in Frage! Ich habe von Anfang an gesagt, ich will keinen Aufpasser. Und den da schon zweimal nicht!"

Entschuldigend verbeugte sich einer von ihnen vor ihrem Star, lächelte dabei fast schon unterwürfig in die zwar immer noch trüben, aber trotzdem wütend glänzenden Augen. "Tut mir unendlich leid, Dawson-sama, aber er ist der beste und da wir so wenig Aufsehen wie möglich erregen wollen... Wenn Sie möchten, können wir natürlich gern noch mit Ihrem Manager Rücksprache halten, aber er war in dieser Beziehung ganz unserer Meinung. Also würde Sie uns dann bitte folgen. Bevor wir Sie beide ins Hotel bringen, sollten wir noch die Termine der nächsten beiden Tage abklären."

Der Deutsche merkte, wie sein Kopf langsam wieder zu schmerzen anfing. Es würde ihm gerade noch fehlen, wenn diese Typen sich mit seinem Manager in Verbindung setzen würden... Bemüht ruhig wandte er sich an die Anzugträger: "Einen Augenblick noch, bitte." Dann packte er den Weiß am Arm und zog ihn ein Stück von den anderen weg. "Hör zu! Du wirst diesen Job hinschmeißen. Sofort, wenn wir im Hotel sind! Ich will dich nicht in meiner Nähe haben, und du willst sicher nicht jeden Tag mit mir verbringen müssen. Also mach dich aus dem Staub, aber pronto!" Während er noch redete, fingerte er in seiner Jackentasche nach einer kleinen Schachtel. Kaum hatte er sie geöffnet, holte er eine kleine, weiße Tablette heraus und schob sie sich, von allen Anwesenden unbemerkt, beiläufig in den Mund.

"Glaub mir, Schwarz" kam es mürrisch aus dem Mund des Rothaarigen "nichts täte ich lieber, aber das steht nicht zur Debatte. Ich habe den Auftrag angenommen und ich werde ihn ausführen. Und glaub ja nicht, dass du es schaffst, mich los zu werden, das haben schon ganz andere als du nicht erreicht." Verärgert drehte er sich zu den anderen um, nahm von Schuldig vorerst keine wirkliche Notiz mehr, sondern schritt langsam Richtung Ausgang.

Zwei der Leute von der Gesellschaft versuchten den Orangehaarigen zu beruhigen, während der dritte das Gepäck holte, das einsam in der großen Halle auf seinen Besitzer wartete, dann folgten sie Ran zu der wartenden Limousine.

Wütend knurrte der Langhaarige auf dem Weg zum Ausgang in sich hinein. War sein Leben nicht so schon bescheuert genug? Musste es wirklich auch noch sein, dass ausgerechnet Abyssinian zu seinem Leibwächter abgestellt wurde? Zwar kannte er die Hartnäckigkeit des ehemaligen Weißleaders, jedoch würde er auf jeden Fall versuchen, den Jüngeren loszuwerden, sollte der tatsächlich nicht freiwillig verschwinden. Mit diesen Gedanken, die ihm zunehmend schwerer fielen, ließ er sich auf die Rückbank des Wagens fallen, der auf ihn wartete. Während der Fahrt hatte der Deutsche erhebliche Mühe, seine Augen offen zu halten. Das Medikament, das er zuvor genommen hatte, entfaltete langsam seine Wirkung. Doch er wusste, dass diese Müdigkeit bald vergehen und dann Aya sein blaues Wunder erleben würde.

Mit Rücksicht auf den Orangehaarigen unterhielten sich die anderen nur sehr leise miteinander. Anscheinend war der Flug doch recht anstrengend für den Schauspieler gewesen und daher gingen sie die Termine nur kurz mit dem Rothaarigen durch. Im Grunde gab es daran sowieso nicht mehr viel zu rütteln, da alles bis ins kleinste Detail mit dem Manager abgesprochen war. Ran bekam somit die undankbare Rolle zugeschoben, all das ihrem verehrten Gast übermitteln zu dürfen, der offenbar nicht als sehr pflegeleicht galt. Genau wie er es ja schon vermutete hatte - und bei Schuldig war ja klar, dass das alles ganz sicher nicht einfach und unter Garantie kein Vergnügen werden würde. Nicht dass er sonst sonderlichen Spaß an solchen Jobs hatte. Etwa zwei Stunden später hielt der Wagen vor dem Eingang eines wirklich ausgesprochen imposanten Hotels.

Das Einchecken im Hotel ging durch hervorragende Vorarbeit rasch und ohne Komplikationen vonstatten. Nach nur wenigen Minuten stand Schuldig in einer exklusiven Suite. Die Aussicht aus den Panoramafenstern war einfach gigantisch, die Ausstattung der Räume luxuriös und edel. Genau das richtige für einen Star, befand Schuldig. Nachdem er sich ausgiebig umgesehen hatte, nickte er zufrieden seinen Begleitern zu. "Ich danke Ihnen für diese Auswahl. Alles weitere besprechen wir morgen", fertigte er sie rasch ab. Die Männer verstanden den Wink mit dem Zaunpfahl, verbeugten sich zum wiederholten Mal höflich und verließen dann leise die Suite. Aufatmend sah ihnen Schuldig dabei zu. Als er sich jedoch umdrehte, brodelte schon wieder Wut in ihm hoch. "Was willst du noch hier? Bist du taub, oder was? Raus hier, ich will allein sein!", keifte er Aya an.
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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: Prankenhauer
Username: Prankenhauer
Datum: 09.12.2009 - 17:39

Kommentar Nr.: 6898
Wundervoll die Geschichte. hab sie vor 3 Tagen angefangen zu lesen und konnte zeitlang nicht losslassen x: aber wundervoll. großes Lob meiner Seits ;)
Kommentar von: BsuffaneMarille
Username: BsuffaneMarille
Datum: 15.07.2008 - 15:48

Kommentar Nr.: 5271
Einfach klasse! Ich komme aus dem Grinsen nicht mehr heraus.
2 Daumen nach oben!
Kommentar von: Yo-chan84
Username: Yo-chan84
Datum: 15.05.2007 - 13:55

Kommentar Nr.: 3382
Ach, ihr seit die Verantwortlichen für diese Story? *g*
Ich habe die jetz hier nur zufällig gefunden, hab sie aber schon auf einer anderen Seite gelesen, die ist total schön...
Obwohl mir in einem der Kapis Ayas Auto so leit tut *fg*
Aber echt total schön!!!
Macht nur weiter so!
Eure Yo-chan tongue
Kommentar von: Old_Dragon67
Username: Old_Dragon67
Datum: 21.01.2007 - 06:14

Kommentar Nr.: 2797
halli, hallo!!

tja was soll ich dazu sagen?? also ich fand die story wirklich sehr gut.

mir tut der arme schuldig so richtig leid, was er hier so alles durchstehen muss. zu bewundern ist hier ran, wie leibevoll er sich um seinen liebling kümmert, damit sie sich am ende doch noch glücklich in den armen liegen können.
und ich würde mal sagen, es hat jeder das bekommen, was er verdient hat*gg*

ich finde hier hat wirklich sie mischung gestimmt. die liebe, die spannung und auch das happy end ist hier nicht zu kurz gekommen.

vielen dank für die gute story.

genug gesabbelt.
Old_Dragon67 sagt tschüsseli.
Kommentar von: shiroi
Username: shiroi
Datum: 21.09.2006 - 23:17

Kommentar Nr.: 2234
hallo,

auch wenn die ff schon ne weile on is und auch schon abgeschlossen, möchte ich trotzdem noch meinen senf dazu abgeben ^___~

zu erst einmal: beide daumene hoch d^_^b ein wirklich gelungene geschichte...
zum zweiten: danke für die brad- und aya-quälerei xD ich mag die beiden nich (wie so viele *g*) und ihr gehört zu den wenigen die aya nicht gleich umbringen...äh.. sterben lassen mein ich ^_~ xD

sehr gut gefallen hat mir das ihr filmtitel für die kapitel gewählt habt, denn dann passt auch der name jack dawson gut *gg* titanic lässt grüßen *lieb* wirklich eine tolle idee...

und wieder gefällt mir dieser schu sehr gut, weil er einfach nicht so ist wie sonst immer.. uke halt xD naja so in der art zu mindest... ^_~

die idee mit den drogen fand ich auch sehr gut, so konnte man viel spannung aufbauen.. hat mir sehr gut gefallen...
auch wenn ich mir nicht vorstellen kann das so ein extremer cocktail -noch- wirkt xD *berufskrankheit*

also großes lob an euch beide ^^
macht weiter so!
lg shiroi
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