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Archiv > Jeanne die Kamikazediebin > Wenn das Mami wüsst'

y Wenn das Mami wüsst'
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Status Alter Sprache Veröffentlicht Last Update Zeichen Bewertung Klicks
Beendet
Ab 16 Jahren Deutsch 20.02.200520.02.2005 35449 4.00
Bei 2 Vote(s)
227
Autor: Brad-san
Pairing: Shikaido/Chiaki
Kategorien: Parodie
Inhalte: Limone
Einführung: In einer Disco wird Shikaido frech angetanzt. Und eigentlich hat er sich etwas fest vorgenommen. Aber irgendwie scheint er dies nicht ganz einhalten zu können.
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y Kapitel 2
Titel: Wenn das Mami wüsst’
Teil: Sequel 2/1
Rating: MA
Warnung: lemon, com (?), sap…

Widmung: An alle, die mich um eine Fortsetzung gebeten hatten. ^^

Dank: Siehe Widmung und besonders an wildest_angel, die mich (unwissentlich) angestachelt hat zu schreiben und das Korrekturlesen übernommen hat. Arigatoo.

Enjoy:
~*~ * ~*~

Endlich Freistunde. Schüler der ersten Klasse der Oberstufe waren so anstrengend. Wie soll ich, wenn sie nicht aufpassten, die Geschichte Japans erklären? Wahrscheinlich interessierte sich einfach keiner für die Geschichte des eigenen Landes. Aber es konnte doch so spannend sein! Und ich war sich sicher, besser den Stoff zu vermitteln als die anderen Lehrer dieser Schule.

Ich ließ meine Tasche auf den Tisch im Lehrerzimmer plumpsen. Vorhin hatte mich noch eine Schülerin aufgehalten, die ihre Noten wissen wollte, deswegen war ich auch erst nach Stundenbeginn in dem großen Raum. Schweigend ging ich zum Vertretungsplan der Lehrer. Hoffentlich war nicht ich aufgelistet.

Doch bereits im nächsten Moment entdeckte ich meinen Namen auf der Liste. „Shikaido, Klasse 3 d, Geschichte – Arbeiten austeilen“. Ich sollte also die großen Abschlussarbeiten wieder ausgeben. Eine bessere Verwendung hatte man also nicht für mich. Im Vermerk stand, dass die vielen Blätter in meinem Schub waren.

Missmutig und genervt, weil es auch noch die nächste Stunde war, ging ich hinüber und schon sah ich den Stapel. Ohne sie mir durchzusehen, steckte ich sie in meine Tasche, machte es mir auf einem der Stühle gemütlich und holte mir ein selbst zubereitetes Reisbällchen aus der Tasche. Das hätte ich auch alles in einem Zug machen können.

Aber ich hatte noch Zeit, bis es wieder klingelte. Doch auch diese Zeit verging, während ich selbst noch Arbeiten korrigierte, die ich in einer Klasse heute geschrieben hatte. Das schrille Klingeln ließ mich die Sachen verstauen und in den Raum der Klasse 3d gehen. Die Klasse an sich war mir bekannt, da ich sie vor zwei Jahren noch unterrichtet hatte. Dann aber wurde ich wo anders gebraucht und hatte seit dem keinen dieser Schulklasse wieder gesehen.

Vorzustellen brauchte ich mich ja nicht, und so machte ich mich gleich nach dem Stundenklingeln daran, eine Aufgabe zu stellen, die sie mit Hilfe des Buches beantworten sollten. Zugegeben: Es war nicht einfach, aber Schüler dieser Klassenstufe schafften das ganz sicher. Immerhin war das ihr letztes Jahr. Und außerdem nur noch wenige Tage bis zu den Großen Ferien.

Gelangweilt saß ich an meinem Tisch, schaute mir die Klasse an und versuchte mich an die Namen zu erinnern. Das da vorne war Minazuki Yamato. Die daneben saß war Marrons Freundin – wie hieß die gleich – Toudaji. Mein Blick schweifte weiter nach rechts, zum Fenster. Da saßen Kusakabe Marron und Nagoya Chiaki.

Bei diesem Namen kamen schöne Erinnerungen auf. Der Junge hatte mich vor zwei Jahren mal angetanzt und darüber hinaus… Vergeblich hatte ich in letzter Zeit versucht, diese Bilder aus meinem Kopf zu verbannen, doch es gelang nicht. Immer wieder sah ich in meinem Kopf, wie meine Hand in seinem Schritt lag und ihn dort verwöhnte. Ich konnte förmlich hören, wie er stöhnte, was auch wiederum meine Leidenschaft gesteigert hatte.

„Shikaido-sensai.“, fragte eine Schülerin. Seufzend blickte ich auf. Mit einem Nicken erlaubte ich ihr die Frage zu stellen. „Ich bin fertig. Wann bekommen wir unsere Arbeiten wieder?“ „Sofort“, antwortete ich ihr. Doch zuerst ließ ich mir die Ergebnisse meiner Aufgabe nennen. Erstaunlich: Kaum Fehler oder Missverständnisse waren aufgekommen.

Danach kramte ich die vielen Blätter hervor. Schnell las ich auf der Suche nach einem Namen die Seiten durch. Chiakis Arbeit legte ich ganz nach unten. Die anderen Klausuren verteilte ich an die jeweiligen Schüler. Nun hatte ich es geschafft, dass alle beschäftig waren und gab Chiaki seine Arbeit. Kurz kreuzten sich unsere Blicke, in demselben Moment, als sich auch unsere Hände trafen. Da, wo seine Finger meine Hand berührt hatten, begann meine Haut zu kribbeln.

Der Zauber von vor zwei Jahren war noch nicht gebrochen. Und vor mir saß ein junger Mann, sah mich mit schüchternem Blick an, bevor er errötete und seine Blätter nach einer Note durchsuchte. Ich ging zu meinem Platz zurück und beobachtete ihn noch eine Weile von den anderen unbemerkt. Immer wieder hob er sein Gesicht, senkte seinen Blick wieder schnell und redete mit Marron leise.

Zu meinem Glück ertönte bald die Schulglocke und verkündete die Pause. Absichtlich langsam packte ich meine Sachen zusammen, wischte sogar noch die Tafel ab. Mehr als die Hälfte der Schüler und Schülerinnen waren schon aus dem Zimmer verschwunden. Und es gingen immer mehr. Auch mein Objekt der Begierde wollte den Raum verlassen. „Nagoya-san. Komm bitte noch einmal zu mir.“

Erstaunen zeigte sich auf seinem Gesicht. Dennoch kam er zielsicher auf mich zu. „Ja, Shikaido-sensei. Was gibt es?“ Ich sah, ihm behagte es nicht, mit mir allein zu sprechen. Das hieß bestimmt, dass er sich an den Disco-Besuch erinnerte. „Ich wollte nur wissen, mit wem du zum Abschlussball gehst.“

Interessiert schaute ich ihn an, stellte nebenbei fest, dass er leicht errötete. „Ich…“, fing er an ohne mich anzusehen. „Mit niemandem. Ich werde nicht hingehen.“ Eine Augenbraue hob ich und fragte ihn warum. „Dieses Mal müssen die Mädchen die Jungs einladen. Ich wurde noch nicht aufgefordert. Also gehe ich nicht.“

Als ob sich das nicht machen ließe, dachte ich bei mir und öffnete schon meinem Mund. „Du gehst mit mir.“ Dass es etwas zu direkt war, bemerkte ich, als er mich empört ansah. „Was ich fragen wollte war, ob du mit mir hingehen möchtest.“ Ich hoffte nur keinen Korb zu kassieren. Doch anscheinend konnte er es noch nicht fassen, aufgefordert worden zu sein. Und das von seinem Lehrer. Ich konnte ihn gut verstehen.

Noch einmal war mir das Glück hold. Nach diesem Zögern nickte er langsam mit dem Kopf und bestätigte seine Geste mit einem leisen „Ja“. Es freute mich, dies zu hören. „Soll ich dich abholen?“ Noch einmal nickte Chiaki verhalten. „Gut, dann sehen wir uns übermorgen Abend. Ist halb acht für dich in Ordnung?“

*

Aus dem Klassenbuch hatte ich mir seine Adresse aufgeschrieben und stand zwei Minuten vor halb acht vor seiner Türe. Noch einmal blickte ich an mir herunter. Einen Smoking hatte ich nicht angezogen, aber es hatte gereicht für ausnahmsweise mal weiße Stretch-Jeans, die ich in einem exklusiven Landen erstanden hatte. Dazu kam ein Hemd in einem kühlen Meerblau – ebenfalls teuer. Zum meinem Glück war es Sommer und so drückend, dass ich selbst in der späten Nacht keine Jacke brauchen würde.
Und wenn es nach mir ging, wurde die Nacht zusammen mit Chiaki sehr lang.

Als ich seinen Namen dachte, öffnete er die Türe und starrte mich mit einem ungläubigen Blick an. Ich konnte ihn verstehen, denn es kam nicht oft vor, dass ich meine schwarzen Sachen gegen helle Kleidung eintauschte. „Kommen Sie“, sagte er schüchtern und bat mich mit einer Handbewegung, ihm zu folgen. Seine Worte quittierte ich mit einem unverschämten Grinsen.

„Möchten Sie etwas zu trinken? Tee? Kaffee? Cola?“ Ich merkte wie nervös er war. So aufgeregt, dass er mich sogar mit „Sie“ ansprach. „Nein danke“, meinte ich gelassen mit einem Blick auf den davon eilenden Jungen. Wenn ich die enge Hose sah und die darunter liegenden knackigen Halbkugeln, konnte ich mich bestimmter Bilder nicht erwehren. Doch im Gegensatz zu meiner Jeans war seine Hose eine Mischung aus dunklem Blau und Schwarz.

Aus einem anderen Raum, in dem Chiaki noch herumwuselte, hörte ich seine Stimme. „Entschuldigen Sie, aber ich bekam noch einen Anruf und deswegen konnte ich mich noch nicht fertig machen, bis Sie vor der Türe standen.“ Er kam aus dem Zimmer, lief an mir vorbei, ein kurzärmliges Shirt in der Hand. Ohne viel Aufheben wechselte er seine Oberbekleidung, wobei ich einen kurzen Ausblick auf seine Haut erhaschen konnte.

Wieder verließ er eilig das Zimmer, suchte noch etwas im Flur. Langsam folgte ich ihm. Gerade noch sah ich, wie ein silbernes Tütchen in seinem Portemonnaie verschwand, musste deswegen grinsen. „Heißt das, du bist fertig?“ Dieses Tütchen ließ ich lieber unerwähnt, immerhin konnte es sein, dass es nicht für mich bestimmt war. Er nickte auf meine Frage hin und nahm sich eine Jeansjacke von dem Hacken.

„Meinst du nicht, dass ich dich genug wärmen kann, wenn dir kalt sein sollte?“ Aufgrund der Worte errötete er leicht. In diesem Moment konnte ich seine Gedanken in seinen Augen ablesen. Was nicht sonderlich schwer war. Da er immer noch nicht geantwortet hatte, es vermutlich auch nicht tun wollte, meinte ich beinah gelangweilt: „Hätt’ ja sein können.“

Wieder reagierte er nicht auf meine Worte, er machte lediglich die Tür auf, damit wir hinausgehen konnten. Wenn das so weiter ging, wurde dieser Abend nicht sehr gesellig. Also musste ich dem Jungen entweder etwas Alkohol einflößen, was mich anwiderte, oder hoffen, dass er mit der Zeit lockerer wurde.

Nachdem wir aus dem Haus kamen, führte ich ihn zu meinem Auto, das unweit vom Hauseingang entfernt stand. Ich öffnete die Beifahrertüre, schloss die wieder, als er sich auf den Sitz sinken ließ. Warum war er nur so furchtbar förmlich? War ihm die damalige Sache etwa peinlich? Jetzt noch, nach der ganzen Zeit? Heute, im Verlauf des Abends, musste ich mal sanft darauf hinweisen, dass ich es bestimmt nicht bereut habe.

Endlich waren wir vor der hell erleuchteten Halle angekommen. Während der ganzen Fahrt hatte Chiaki kein einziges Wort gesagt, sosehr ich mich auch bemüht hatte, mit ihn ein wenig Smalltalk zu halten. Keine Chance. So hatte ich es aufgegeben und das Radio angemacht, damit uns die Stille nicht fraß.
Nun schaltete ich es aus, forderte den Blonden auf auszusteigen.

Gemeinsam machten wir uns auf den Weg zu der umdekorierten Sporthalle. Ich staunte über die vielen Papierlampions und Papierschlangen, die sich um den Eingang wanden. Ab und zu irrte mein Blick zu meinem stillen Begleiter. Er schien sich umzusehen, jemanden zu suchen. Ich konnte ihn nicht zwingen, mit mir den Abend zu verbringen.

Bevor wir in die Halle hinein konnten, wurden wir von zwei Schülern begrüßt. Das Mädchen blickte zu Chiaki und zu mir zurück, schmunzelte leicht, während sie mir sagte, dass sie mich gerne an Stelle von Chiaki begleitet hätte. Ich lächelte zurück und meinte, es habe sich so ergeben. Der junge Mann an ihrer Seite schrieb unsere beiden Namen auf, als er den Eintritt erhalten hatte. Sie wünschte uns mit einem Augenzwinkern einen schönen, vergnügsamen Abend.

Ob sich die Worte erfüllen sollten, wusste ich nicht. Nach der schweigsamen Fahrt glaubte ich nicht mehr daran. Da Chiaki rot über beide Ohren war und mich nicht anschauen wollte, sagte ich zu ihm: „Wenn ich dir keine angenehme Begleitung bin, dann schau doch mal, ob du Marron findest.“ Unabsichtlich klang meine Stimme härter als gewollt. Möglicher Weise war ich tatsächlich verärgert, dass der Abend nicht so verlief wie er sollte.

Chiaki nickte gehorsam und verschwand unter den in Grüppchen stehenden Schülern. Jetzt gab ich ihm auch noch den Freibrief, mich zu verlassen. Wer auf dieser Welt war noch so töricht? Mit eiligen Schritten durchschritt ich die Halle auf der Suche nach etwas zu trinken. Hatte ich vorhin nicht gesagt, Chiaki sollte etwas Alkoholisches zu sich nehmen und nicht ich?
Auf jeden Fall saß ich da und trank die milchig-bräunliche Flüssigkeit, die wohltuende Wärme in meinem Magen verursachte.

Nur wenig später, nachdem ich das Glas zurück auf die Theke gestellt hatte, stand ich umringt von Schülerinnen, die nun endlich ihre Schule abgeschlossen hatten. Oder so gut wie. Beinah vergaß ich meinen Verdruss. Hier und da warf ich einen viel sagenden Blick ein, der jedes Mal ins Schwarze traf und eines der Mädchen erröten ließ.

Nein, es störte mich nicht, dass meine Begleitung nicht bei mir war. Nein. Wirklich nicht.
Es ärgerte mich gewaltig, obwohl ich ständig am Lächeln war. Zwei Jahre hatte ich auf diesem Abend gewartet. Und nun?
„Sensei! Das können Sie doch nicht so einfach sagen.“ Was hatte ich denn gesagt? Statt einer Antwort lächelte ich noch ein bisschen geheimnisvoller, was wohl die richtige Entgegnung war.

Plötzlich tippte mir jemand auf die Schulter. Ich drehte mich um und sah in blaue Augen. Sofort waren mir die jungen Frauen um mich unwichtig. „Kann ich Sie kurz sprechen?“ "Natürlich", antworte ich, entschuldigte mich bei den Damen und folgte dem Jungen vor mir.

Er kam an einer Sitzreihe zum Stehen. Wir setzten uns hin. „Un ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: Tabisan03
Username: Tabisan03
Datum: 16.09.2007 - 21:49

Kommentar Nr.: 4052
wink icfinds total gut!!!
Kommentar von: wildest_angel
Username: wildest_angel
Datum: 02.08.2005 - 07:23

Kommentar Nr.: 113
Huhu Braddy!

Du bist SOOOOOOOOO gemein! *giggle* Jetzt gibbet da endlich ne Fortsetzung, und dann sind die beiden wieder nicht wirklich zusammen... *seufz*
Wenn das mal nicht unfair ist! Hmpf!

Aber immerhin ist es schön, daß die beiden jetzt schon mal eine Nacht (naja, mehr oder weniger) zusammen verbracht haben. Ui, und Shikaido war ja ganz schön eifersüchtig... *smile*
Deine lemon war ja mal wieder traumhaft! Da könnte ich fast neidisch werden...

Ich bin schon gespannt, was du uns als nächstes präsentieren wirst!
*Brad-san-Fähnchen schwenk*

Greetz,
wildest_angel
Kommentar von: Luna-chan
Username: Luna-chan
Datum: 18.05.2005 - 19:29

Kommentar Nr.: 112
smile He ich finde die FF echt gut, schreib blos weiter *grins* ;-)

Luna-chan
Kommentar von: Yisian
Username: Yisian
Datum: 13.05.2005 - 13:51

Kommentar Nr.: 111
Das mit der Fortsetzung ist ne echt gute Idee... *grummel* Wie kannst du die Beiden denn so auseinander gehen lassen?? *snüff*
Also schreib ganz schnell ne Fortsetzung!!! ^-^
Grüßle,
Yisian
Kommentar von: Morg
Username: Morg
Datum: 23.02.2005 - 12:07

Kommentar Nr.: 109
ich bin tringents für eine Fortsetztung^^
^^
^^^^
^^^^^^
ich weis garnicht was ich schrieben soll*drop*
schrieb bitte bitte weiter ich kann es nicht mehr erwaren weiter zulesen^^

morg^^
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