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Veröffentlicht |
Last Update |
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Bewertung |
Klicks |
Beendet
| Ab 18 Jahren |
Deutsch |
23.03.2006 | 07.05.2006 |
645948 |
4.73 Bei 11 Vote(s) |
809 |
| Autor: |
Zionora_D |
| Pairing: |
Sephiroth x ? |
| Kategorien: |
Action, Mystery, Romantik, Drama, Alternatives Universum (AU) |
| Inhalte: |
Angst, Trauma / Depressionen, Tod und Mord, Lime, Vergewaltigung |
| Einführung: |
AU, AU und nochmals AU! Das gleich als Warnung!
Die Geschichte spielt in einer von mir erdachten Welt und der Ordnung halber muß ich natürlich erwähnen, dass ich kein Geld mit Figuren verdiene, die mir nicht gehören, dabei hätte ich gerne den langhaarien Seph für meine Sammlung gehabt :-) |
| Kommentare: |
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Kapitel 43
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43.
Sie waren schon lange wieder alleine in der Zelle, aber noch immer schütze der Drache seinen Magier vor der Welt außerhalb der Reichweite seiner schwarzen Flügel. Sephiroth hatte sich tief in dessen Schutz zurückgezogen und Thanar, der in seinem langen Leben als Drache oder als Geschöpf des Ringes noch nie Zärtlichkeiten ausgeteilt hatte, behütete seinen Meister liebevoller, als es eine Mutter mit ihrem Kind hätte tun können.
Thanar schirmte auch zum ersten Mal seine eigenen Gedanken vor denen des Magiers ab, denn er wollte ihn nicht noch mehr erschrecken. Die Gedanken des Drachen waren mörderisch in ihrer Wut.
Und noch etwas passierte, dass es noch nie gegeben hatte, was Thanar noch nie getan hatte, etwas, dass er wie so vieles in letzter Zeit für unmöglich gehalten hatte...
... Aleanthanar stammte aus einer Zeit, als die Welt noch von den Drachen beherrscht wurde, aber diese Welt war in einem Wechsel gewesen, die wenigen Drachen, die noch ihre Kreise über den Bergen gezogen hatten, waren ihres langen Lebens müde gewesen und hatten sich nach und nach in ihre Höhlen zurück gezogen. Sie hatten etwas gewusst, dass Aleanthanar nicht hatte wahrhaben wollen, ihre Zeit war vorbei.
Aber Thanar war nicht alt gewesen, er war es noch nicht müde gewesen, seine Flügel auszubreiten. Er war jung gewesen, voller Leben, aber er war einsam geworden. Bald hatte er niemanden seiner Art mehr finden können und da hatte er den Fehler seines Lebens gemacht.
Wenn Aleanthanar großzügig mit sich selber war, dann schob er seine damalige Entscheidung auf seine Jugend, wie hätte er sich auch sonst auf den Handel mit dem Menschen einlassen können und hätte sein Leben aufgegeben, um fortan in einem Ring weiter zu leben.
Er hatte nicht mehr einsam sein wollen, aber nicht alleine zu sein und eine Gemeinschaft waren zwei sehr verschiedene Dinge. Diese Lektion hatte der Drache auf die harte Tour lernen müssen.
Der Magier hatte ihn nur ausgenutzt, so wie er waren viele andere seiner Art gewesen. Für sie war der Ring nur ein Gegenstand der Macht gewesen und es hatte Jahrhunderte gebraucht, bis Thanar gelernt hatte, sich seine Träger selber auszusuchen.
Er hatte sich ein Heim in dem Turm geschaffen und dort hatte er gewartet, bis er einen Anwärter traf, der seinen Erwartungen entsprach, alle anderen hatte er getötet.
Sephiroth war auch so ein Kandidat gewesen und er war so perfekt gewesen.
Der Magier hatte sich von der Welt genauso betrogen gefühlt, wie der Drache. Sein Zorn war so groß gewesen, sein Wunsch nach Rache, sein Bedürfnis zu zerstören. Und der Junge war stark gewesen. Thanar hatte einen neuen Meister gefunden, aber da hatte er nicht gewußt, dass er mit diesem Magier eine so lange Zeit verbringen würde. Menschen wurden selbst als Großmeister nicht älter als 100 Jahre, für einen Drachen war das nie lange genug, um den Träger es Ringes näher kennen zu lernen.
Sephiroth hatte er aber jetzt näher kennengelernt und Thanar hatte es vor sich selber nicht zugeben wollen, aber er hatte begonnen, den Magier, mit den manchmal etwas verschrobenen Ideen, zu mögen.....
.... Seine Flügel behutsam um seinen Magier gelegt, wurde dem Drachen in dieser Zelle aber noch etwas bewusst. Er mochte den jungen Mann nicht nur, er liebte ihn. Sephiroth gehörte zu ihm. Nicht so, wie es Cloud tat, aber nicht weniger stark.
Jetzt, so viele tausend Jahre nach seinem Fehler, seinen Körper einfach aufzugeben, hatte er endlich das gefunden, dass er sich damals gewünscht hatte.... er war nicht mehr einsam und alleine.
„ Jetzt habe ich Dich endlich wirklich gefunden, nach all der Zeit und genau jetzt will Dich mir jemand wegnehmen. Ich habe Dich noch nie so schutzlos erlebt, Sephiroth. Noch nie hast Du Dich so tief in Dich selbst zurück gezogen. Ich kann Dich kaum mehr erreichen. Es ist fast so...“
Thanar breitete sich in dem Geist des Magiers weiter aus und es gab keinen Widerstand. Sephiroth hatte sich vollkommen dem Drachen überlassen.
Das hatte der Drache noch nie erlebt, er hatte noch nie so viel Kontrolle über den Träger seines Ringes gehabt.
„ Keine Sorge Sephiroth, Du hast mir Deinen Geist anvertraut und ich werde ihn zwischen meinen Flügeln hüten, jetzt überlässt Du mir auch Deinen Körper und ich werde ihn auf keinen Fall so wegwerfen, wie ich es damals mit dem Meinen tat.... ruhe Dich jetzt aus, ich bin hier und ich werde Dich beschützen....“
Lord Adan hatte sich Zeit gelassen, seinen Gefangenen das nächste Mal zu besuchen. Es war wichtig, dass der Hexer sich über seine Lage im Klaren war, dann würde er dem Unvermeidlichen zustimmen und dann war die Zukunft des Hauses Lidas gesichert.
Er, Adan würde das erreichen, dass noch nie ein Clanlord vor ihm geschafft hatte. Von jetzt an, würde seine Familie über dieses Land herrschen, keine weiteren Rangkämpfe mehr, keine Morde mehr.
Erwartungsvoll nickte der Lord seiner Wache zu und diese öffnete für ihn die Riegel zu der Zelle des Magiers.
Der Hexer saß wieder an der Wand und erstaunlich aufrecht für die Behandlung, die Adan für ihn befohlen hatte. Der Kerl war wohl zäher, als er aussah.
„ Nun? Wie lautet Deine Antwort für mich?“
Der Lidas Fürst beugte sich zu seinem Gefangenen hinab, um dessen Kopf zu heben, damit er ihm in die Augen sehen konnte, wenn er hörte, was er zu sagen hatte.
Doch der schlanke Körper straffte sich von alleine und das lange Haar zurück schüttelnd, blickte der Magier auf und dem Ritter entgegen.
Dieser erstarrte in seiner Bewegung und seine blauen Augen, denen seines Bruders so ähnlich, weiteten sich entsetzt.
Hinter den wirren Strähnen von silberfarbenem Haar leuchteten nicht die türkisfarbenen Augen, die Adan schon bei ihrem ersten Gespräch aufgefallen waren. Nein, diese Augen waren rot. Rot wie ein Höllenfeuer und in ihrem Zentrum lag eine ellipsenförmige Pupille, geschlitzt, wie die Augen einer Katze oder einer Echse.
In diesen Augen war nichts menschliches mehr und Adan hatte das Gefühl von diesem Leuchten fast aufgespießt zu werden, so dass er regelrecht zurück zuckte.
„ Ich habe eine Antwort für Dich.“
Erklang jetzt die Stimme des Magiers. Aber wie auch die Augen, war auch sie verändert. Sie klang rauh, fast zischend und sie war fast noch erschreckender, als die Augen.
Adan taumelte von der Wucht, die diese wenigen Worte begleiteten zurück bis an die andere Wand.
„ Du hast einen Fehler gemacht, Adan von Lidas. Einen großen Fehler!“
Wieder fühlte sich der Lord zurück gedrückt und er konnte sich nicht mehr länger auf den Beinen halten. Er wollte nach Hilfe rufen, aber seine Stimme gehorchte ihm nicht, er war wie gefesselt von dieser Stimme und diesem Leuchten der roten Augen.
„ Wie... wie ist das möglich...“
Haucht
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Die letzten 5 Kommentare
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Kommentar von: shadowhunter
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Username: shadowhunter
Datum: 14.05.2006 - 18:23
Kommentar Nr.: 1740
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Hi,
ich hab mal wieder ein bisschen weitergelesen. Ei, ei da entwickelt sich ja was zwischen Seph und Cloud. (als ob das nicht klar gewesen wäre) Auf jeden Fall sind so ein oder zwei Kapitel gerade die richtige Ablenkung für Zwischendruch....
Nun gut, jetzt muss ich mich wieder hinter meine Aufgabe klemmen ... bis dann
shadowhunter
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Kommentar von: Lestat
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Username: Lestat
Datum: 08.05.2006 - 18:54
Kommentar Nr.: 1725
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Oooooh! Aus! *Tränen aus Äuglein wisch*
Derweil waren es so viele Teile und doch sind wir traurig, dass die Geschichte nun aufhört.
Sie war großartig und wir haben jeden einzelnen Chara ins Herz geschlossen. Du hast Dir viel Mühe gegeben und man spürt die Liebe zu dieser Story in jedem einzelnen Wort.
Vielen Dank, dass Du die Story für uns geschrieben hast. Domo arigatou! *Kotau mach* Danke, danke, danke...
Hoffentlich bleiben wir weiter in Kontakt und können noch mehr Stories von Dir lesen und bewundern.
Deine Fans und Auftraggeberinnen
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Kommentar von: Galu
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Username: Galu
Datum: 07.05.2006 - 23:11
Kommentar Nr.: 1723
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Ach Zionora....das war soo schön!
Ich kann mir sehr gut vorstellen, was es für Seph bedeutet hat, Cloud von seiner Vergewaltigung zu erzählen. Die Überwindung sich der eigenen Vergangenheit zu stellen, um dem anderen seine Gefühle nahe zu bringen. Aber Cloud hat Seph verändert, hat ihm eine Welt gezeigt, in der er geliebt wird und auch Freunde hat. Freunde, die zwar mit einer an sich unmöglichen Bitte zu ihm gekommen sind, die aber auch Verständnis für eine Ablehnung gehabt hätten. Nie hätten sie Seph dazu gezwungen. Und Seph tat es für Cloud, für Cloud und für sich selbst.
Cloud hat es sogar geschafft, Thanar für sich einzunehmen, noch mehr als vor der Entführung. Ich glaube, sollte es doch einmal einer jemals wagen, sich an Cloud zu vergreifen, nicht nur Seph würde ausrasten, auch Thanar würde sich selbst nicht mehr kennen.
Und dann das erste Mal, das die beiden nach Seph´s Vergewaltigung, miteinander schliefen. Du hast es so wunderschön beschrieben, so voller Zartheit und Einfühlungsvermögen, das man die Liebe der beiden richtig mitfühlen konnte. Wunderschön!
Auch die Beziehung zwischen Vincent und Rheno gefällt mir sehr gut.
Vincent hat Rheno gezähmt, nie würde Rheno Vincent verlassen. Schließlich hat Rheno mit seiner Beharrlichkeit sein Leben aufs Spiel gesetzt und gewonnen, auch wenn Vincent in der Beziehung das "Sagen" hat. Na ja, einmal Alpha immer Alpha.
Alles in allem Zionora, hast du eine wahnsinnig tolle Geschichte geschrieben und ich hoffe, das du auch in diesem Genre noch weitere solch tolle Geschichten schreiben wirst.
Ich werde jedenfalls nicht müde, mich immer wieder darauf zu freuen, wenn ich eine Geschichte von dir lesen kann.
Liebe Grüße und bis bald
Galu
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Kommentar von: Lestat
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Username: Lestat
Datum: 06.05.2006 - 16:54
Kommentar Nr.: 1721
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Hallohooooo!
Wunderschöne Teile! Endlich zeigt sich Seph wieder und Thanar geht es einigermaßen auch wieder gut (Der Arme...)
Wir sind gespannt wie immer, wie es wohl weitergeht. Wir lieben diese Story und möchten schnellstens weiterlesen... ^ ^
Bis dennchen
Deine Auftraggeberinnen
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Kommentar von: Galu
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Username: Galu
Datum: 02.05.2006 - 23:50
Kommentar Nr.: 1708
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Grins....Rheno und sein loses Mundwerk.
Aber sooo unrecht hat ja nun auch nicht, obwohl ich mir nur schwer vorstellen kann, das Seph/Thanar jetzt schon wieder mit Cloud schläft. Ich glaube nicht, das die Vergewaltigung so leicht wegzustecken ist. Das wird noch dauern und vor allem Cloud möchte bestimmt nicht mit zwei verschiedenen Persönlichkeiten abwechselnd schlafen. Cloud liebt Seph.
Aber trotzdem ist es schon sehr beeindruckend, wie sehr Thanar Cloud vertraut. Denn er vertraut dem kleinen Dieb das Wertvollste an, das er besitzt. Und das ist nun mal sein Meister.
Weiß Cloud jetzt eigentlich, das Seph vergewaltigt worden ist?
Auch Rheno und Vincent gefallen mir sehr, sehr gut. Ich find es einfach klasse, das Vincent immer noch ein bischen den Wolf rauskehren kann. Und oh Wunder...Rheno ist noch immer treu. Wobei ich nicht glaube, das ihm ein Seitersprung besonders bekommen würde. Da würde Vincent wohl ausrasten.....und ein Magier der sauer ist, reicht vollkommen.
Ich freu mich wieder aufs nächste Kapi.
Liebe Grüße
Galu
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