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Archiv > Digimon > Only first class!

y Only first class!
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Beendet
Ab 18 Jahren Deutsch 27.03.200627.03.2006 109957 4.90
Bei 10 Vote(s)
367
Autor: Joy01
Pairing: *TAITO*
Kategorien: Romantik, SAP
Inhalte: Lime, Limone, Lemon
Einführung: Yamato war auf Japan- Tournee und Taichi hatte ein dreiwöchiges Trainingslager. Was passiert, wenn sich die beiden viel beschäftigten Liebhaber endlich wiedersehen?
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y Kapitel 1
Hallo ihr Lieben!!!
Naaaaaaaaaa, wer von euch hat gedacht, dass es noch ne Weile bis zur meiner nächsten Story dauert? Wer??? Nun… ich selbst ehrlich gesagt ^_^` Aber diese Story ist wie einige andere Storys von mir, eher etwas leichtere Kost, also seid bitte nicht enttäuscht, dass nicht so viel Story vorhanden ist. Nachdem ich ja wieder über ein halbes Jahr an meiner letzten Fanfiction geschrieben hatte, brauchte ich einfach etwas was meine Denkfähigkeit nicht ganz so beansprucht hat. Allerdings hoffe ich, dass euch mein „Machwerk“ trotzdem gefällt! ^_^

Warnungen dürfen natürlich nicht fehlen! Wie in allen meiner FFs gibt es auch in dieser Geschichte Lemonszenen und wer es nicht gerne liest muss es ja auch nicht tun!
Dann gehören Taichi und Matt leider nicht mir, weil ich sie nur ausgeliehen habe, aber dafür habe ich ja den süßen Jake, das Drachentattoo und Yoshiko. Leider kann man nicht alles haben!

Dann habe ich wie immer noch viele Grüße an all die lieben Leute zu verteilen, die mich mental unterstützen!
An die liebe Maike, die glaub ich gar nichts von dieser FF gewusst hat….Überraschung *grins* Lieben Gruß an Yamo :o) Und auch an Toby. Dann darf ich nicht vergessen James X und meine liebe Na-chan zu grüßen. Hoffe es geht euch gut!!!

Natürlich sind da noch mehr Leute, die ich unbedingt grüßen möchte.
Liebe Grüße an Asuka und Kati- chan und Su- chan. Und dann noch Grüße an Ani_Lunaria, Seichan, Bina-chan, Akito, Kana-chan, Tuffelchen, SeeraaSataan, Angelo, KYOKO, Accid_Burn, Chrissy, Tessa- chan, DarkAyaChan, Zelda-chan, Kittychan, Akito, Chaoskid, Love_Melody, Aki, Viring-Deep, Hebi Neko, Wildest_angel, Sandroli, Fanni, Merry_Brandybuck und Shu und Melli. Danke für viele liebe E-Mails und Kommentare die mich immer wieder aufbauen.
Ich kann mir gut vorstellen, dass ich jetzt schon wieder einige liebe Menschen vergessen habe, was ich nicht hoffe, aberwahrscheinlich doch getan habe. Ganz ganz ganz und doppelt so viele Grüße an all die lieben Leser, die sich dadurch jetzt angesprochen fühlen. Bitte seid mir nicht böse deswegen!

So, hoffentlich habt ihr viel Spaß beim lesen!!!!


Only first class!

Endlich! Endlich saß Yamato Ishida, Sänger der „Teenage Wolves“, mit dem Rest der Band und ihrem Manager Yoshiko in einer „unauffälligen“ Limousine. Yamato, oder Matt wie er von seinen Freunden auch genannt wurde, kam gerade mit seinen drei Bandkollegen von einer fünfwöchigen Tournee quer durch Japan, zurück nach Tokyo. Er dachte bewusst nicht an das Wort Zuhause, denn heute hatte er noch nicht das Glück zu seinem Zuhause aufbrechen zu können. Nun ja, aber da er jetzt mit seinen guten Freunden in dieser Luxuslimousine saß, brachte es ihn schon ein großes Stück näher an das Gefühl von Zuhause heran. Ein sehr sehr großes Stück sogar!

Kurz bevor die Band Tokyo erreicht hatte, hatten sie an einer Raststätte ihren Tourbus, mit dem sie die letzten fünf Wochen durch dutzende von Städten gefahren waren, durch dieses Gefährt eingetauscht. Beinahe hätten es einige Fans mitbekommen, denn ihnen war die ganze Tour über immer mal wieder Autos mit kreischenden Mädels gefolgt. Doch da sie an der Raststätte das Fahrzeug unbemerkt tauschen konnten, hatten sie im Moment noch kein Gefolge. Die Limousine würde die Band in ein Fünf- Sterne- Hotel bringen, wo sie übernachten mussten. Ok, dieses Fahrzeug erregte bestimmt auch viel Aufmerksamkeit… aber es würde bei Weitem nicht so auffällig sein, wie der große Luxusbus, an dem sich tausende von verrückten Fans verewigt hatten und das außerdem nicht von Selbigen verfolgt werden würde! Überall wo der große Bus in den letzten Wochen aufgetaucht war, hatte es ein großes Aufgebot an schreienden Mädchen gegeben und Matt war froh, dass die Tour vorbei war und er das hinter sich lassen konnte.

Hey, …er liebte das Tourleben, er liebte es Auftritte vor tausenden von Leuten zu haben und zu singen …und er liebte auch seine Fans, aber nach fünf Wochen steckten ihm einfach die große Müdigkeit und sehr viel Gereiztheit, die dieses Leben nun mal mit sich brachte, ziemlich in den Knochen. Außerdem hatten sich sein Herz und seine Seele und überhaupt sein ganzer Körper in den letzten Wochen vor Sehnsucht regelrecht verzehrt! Vor Sehnsucht nach einer gewissen Person. Eine Person bei der sein Herz anfing schneller zu schlagen, wenn er nur an diese Person dachte!

Nervös fuhr sich Yamato durch die blonden Haare und sah seine Bandkollegen an, die auch alle sehr geschafft ausschauten. Hoffentlich bemerkten sie seine Nervosität nicht, denn sie würden genau wissen warum es ihm so ging und ihn ohne Gnade damit aufziehen! Besonders Akiko, der Drummer der Band und ihr Manager Yoshiko, die beide zu seinen besten Freunden gehörten. Nun ja, aber die Männer waren alle zu müde, oder zu beschäftigt um auf Matt aufmerksam zu sein, also konnte er nach Herzenslust an die Dinge denken, die in den nächsten Stunden passieren würden!

Die Limousine hatte mittlerweile Tokyo erreicht. Nun würde es etwas mehr als eine halbe Stunde dauern bis sie im Hotel ankommen würden. Und dann würde er Ihn endlich wieder sehen! IHN, seinen wirklich aller besten Freund! Er würde Matt anlächeln, in seine großen starken Arme ziehen und… hoffentlich bis zur Bewusstlosigkeit küssen! Oh Mann, Yamato wusste, dass ihm jetzt das Blut in die Wangen schoss… und das ihm, Yamato Ishida, der coole Sänger, der Eisklotz! Aber er konnte einfach nichts dagegen tun! In den Armen, oder alleine in der bloßen Gegenwart von Taichi Yagami, seines schönen, großen, starken, sexy Geliebten, wurde der Eisklotz regelmäßig zu einer wabbeligen, zarten Masse, die geschmolzener Butter glich. Seine Knie fühlten sich jedenfalls immer wieder so an. Und dass, obwohl sie schon fünf Jahre lang zusammen waren! Taichi… Tai… sein schöner Fußballer.

Hoffentlich fuhr diese Limousine bald mal etwas schneller! Hallo! Er vermisste hier schließlich seinen Schatz!!! War das nicht Grund genug den Turbo anzuschalten? Ja,… Matt wusste, dass er gerade wie ein hysterisches Schulmädchen dachte und nicht wie ein vierundzwanzigjähriger Mann! Aber in den letzten fünf Wochen hatte er Tai nur einmal gesehen und das nur eine Nacht lang!
Die Band spielte in Osaka, wo Taichis Fußballmannschaft für drei Wochen ein Trainingslager aufgeschlagen hatte. Tai hatte sich zu ihm ins Hotel geschlichen und sie hatten sich die ganze Nacht lang geliebt. Nun, allerdings war das etwas, was für Tais morgendliches Training wohl nicht so förderlich gewesen war. Außerdem war Tai dabei von Paparazzis erwischt worden, wie er in das Hotel ging. Und so reimte sich ganz Japan zusammen, warum einer der besten Fußballspieler Japans, der immer korrekt und voller Hingabe für den Sport trainierte, ausgerechnet an einem Trainingstag nicht so fit war!
Yamato musste aufpassen nicht zu lachen als er daran dachte und er war froh, dass es schon dunkel war, denn der darauf folgende Gedanke trieb ihm leichte Röte und ein verschmitztes Grinsen ins Gesicht. Ganz Japan hatte gewusst warum Taichi Yagami nicht fit gewesenen war, aber von dem fast schon blauen Knutschfleck an Tais Hüftknochen, wusste niemand! Das war ihr Geheimnis gewesen.

Japan wusste von der Beziehung zwischen dem Sänger und dem Fußballer. Sie hatten sich von Anfang an nicht versteckt und geoutet und es hatte zum Glück nur wenige Probleme gegeben. Ihre Liebe wurde akzeptiert und geachtet. Immerhin waren sie große Persönlichkeiten. Allerdings stand ihre Beziehung unter größerem öffentlichem Interesse als bei anderen Paaren, doch Tai und Matt wussten damit umzugehen. …Mit Paparazzis,… mit kreischenden Mädchen und lasziv schmachtenden Jungen und mit verrückten Leuten die fast danach lächtzten Kussfotos von ihnen in Zeitungen zu sehen! Doch das war alles nebensächlich!

Gerade heute sollte es nebensächlich sein, wo er nichts sehnlicher erwartete, als das Vergehen von quälenden zwanzig Minuten, damit er bei seinem Schatz war! Wenn Matt es recht überlegte, fuhr er doch nach Hause! Überall wo Taichi war, überall wo sie zusammen waren, war Matt zu Hause. Sogar in diesem Luxushotel, wo sie kaum Privatsphäre haben würden, weil tausende von seinen und auch von Tais Fans wussten, dass sie dort übernachten würden. Davon würden dutzende versuchen in ihre Zimmer zustürmen und im aller Schlimmsten Fall Einer oder Eine von den Verrückten wirklich durchkommen. Auf der Teenage Wolves Tour war es einem Bandkollegen passiert, dass eines Abends ein halbnacktes Mädchen auf seinem Hotelbett gelegen hatte! Yamato war immer noch dankbar dafür, dass es ihm nicht passiert war! Genau so etwas war der Grund, warum er sich das Wiedersehen mit Tai lieber bei ihnen zu Hause gefeiert hätte.

Taichi und er hatten sich zusammen ein Haus, etwas außerhalb von Tokyo, auf einer großen Wiese an die ein schönes Wäldchen grenzte, bauen lassen. Schön abgeschieden mit einem großen Garten in dem Tais,… nein, ihr großer schwarz-weißer Hund Jake, viel Auslauf hatte. Oh Jake,… oh Haus… oh Abgeschiedenheit! Oh Ruhe!!! Wie vermisste er es doch. Aber zum Glück konnte er in wenigen Minuten endlich wieder bei Tai sein, den er mit Abstand am meisten vermisste! Das er ihn wieder sehen würde, war das Wichtigste! Auch wenn sie im großen Beika- Hotel übernachten mussten! Erneut wünschte er sich mit Tai nach Hause fahren zu können, aber Matt musste realistisch bleiben.
Morgen Abend gab es in Tokyo eine große AIDS –Spendengala, bei der die Teenage Wolves spielen würden und viele prominente Gäste eingeladen waren. Gerade er und Taichi wollten als berühmtes homosexuelles Paar dabei sein,… Verantwortung übernehmen!

Ab morgen Vormittag standen Interviews und Pressetermine an, nicht zu vergessen das Stylen für das große Schaulaufen auf dem Roten Teppich. Es wäre morgen einfach zu stressig, wenn sie erst von zu Hause aus zu den vielen Terminen aufbrechen mussten. Ihr Haus lag nun mal etwas entfernt von Tokyo und je nach Verkehrslage dieser nie schlafenden Stadt dauerte es bis zu einer Stunde um überhaupt in die Innenstadt zu kommen. Also mussten sie dem Praktische dem Verlangen nach Ruhe und Privatsphäre für diese Nacht… wahrscheinlich auch noch für die nächsten zwei Nächte, Vorrang geben. Aber er wäre mit Taichi zusammen und das alleine ließ die ganze Sache schon viel… nein sehr viel besser aussehen.
Jetzt blieb nur noch zu hoffen, dass Taichi schon im Hotel angekommen war. Matt war ja jetzt schon aufgeregt, wie würde es denn dann sein, wenn er auch noch warten musste?

Taichi kam heute erst mit seiner Mannschaft aus dem Trainingslager in Osaka zurück und bisher hatte er noch nicht angerufen, um ihn wissen zu lassen ob er angekommen war oder nicht. Yamato wusste wie sehr es seinen Schatz nervte nicht nach Hause zu kommen. Wahrscheinlich noch mehr als ihm, denn sicher vermisste er auch das Haus und vor allem Jake! Aber Jake war ja zum Glück in guter Obhut. Tais Schwester Kari und Yamatos Bruder Takeru, die ebenfalls ein Paar waren, hatten sich in den letzten drei Wochen um ihn gekümmert. Da kam es auf zwei weitere Nächte auch nicht mehr an.
Hey, gerade erkannte Matt noch einen Vorteil Tai in einem Hotel zu treffen. Er hätte seine ungeteilte Aufmerksamkeit! Kein riesiger Hund würde sie vor Freude abwechselnd umwerfen!

// Tut mir leid Jake! Spätestens übermorgen kommst du dran! // dachte Matt und seufzte glücklich.

Nur noch zehn Minuten! Plötzlich klingelte sein Handy und Matts Herz hüpfte vor Freude, als ein bestimmter Name auf dem Display zu sehen war. Matts Bandkollegen waren jetzt auch darauf aufmerksam geworden und schauten ihn interessiert an. Yoshiko grinste am breitesten, genauso wie es Akiko tat. Nun,… das nervte schon etwas!!!

„Hallo!“ begrüßte er Tai mit sanfter Stimme, als er den Anruf angenommen hatte. Taichi konnte ja schließlich nichts dafür, dass sich seine Freunde im Moment so kindisch benahmen!

„Hallo mein Schatz!“ hörte er die ruhige und tiefe Stimme seines Freundes und sofort durchströmte den sonst so coolen Sänger ein freudiges Glücksgefühl.

Jeden Tag hatten sie telefoniert, gestern Abend zum letzten Mal, und seine Sehnsucht war immer größer geworden. Yamato konnte es nicht erwarten Tai wieder zusehen.

„Warum rufst du an? Wir sehen uns doch gleich!“ sagte Matt verliebt. Akiko ahmte Kussgeräusche nach, was dem Drummer einen strafenden Blick einhandelte.

„Genau darum geht es ja auch!“ sagte Tai. „Hast du deine Tarnung dabei?“

Unter Tarnung verstanden sie Hüte, Kopftücher, Basekaps oder Sonnenbrillen. Eben all die Utensilien die dazu dienten sich halbwegs unerkannt in der Öffentlichkeit zu bewegen. Manchmal machten sich Tai und Matt einen Spaß daraus und schlüpften durch Perücken in andere Rollen.

„Meine Tarnung?“ fragte Yamato erstaunt und sah wie ein besorgter Blick in Yoshikos Augen auftauche. „Wofür? Im Hotel brauchen wir die doch gar nicht!“

„Aber ich habe Hunger Matt!“ rief Tai wehleidig durch den Hörer und Matt fragte sich, ob es jemals eine Zeit gab in der sein Schatz mal keinen Hunger hatte. „Ich will mit dir in unser Lieblingsrestaurant gehen. Habe Hunger auf Italienisch! Außerdem will ich dich erstmal ganz für mich alleine haben, ohne deine Band und ohne Yosh! … Natürlich auch ohne meinen Manager! Und dann stehen außerdem noch so viele Groupies vor dem Hotel und schreien nach dir! Ich will dich nicht teilen, ich brauche einen Abend lang frei und du auch!“

„JA ich brache dringend frei!!!“ stimmte Matt zu und die Idee von Taichi gefiel ihm!

„Gib mir Tai mal schnell!“ rief Yoshiko dazwischen und hatte ihm auch schon das Handy entwendet.
„Hallo Taichi!!!“ begrüßte er Yamatos Schatz freundlich und wollte schon Luft holen um irgendetwas zu sagen. Doch anscheinend war Tai schneller gewesen, denn Yosh hörte aufmerksam zu.
„Aber Tai...“ rief er nach einem kurzem Augenblick. „… Ihr habt Verpflichtungen!“ wieder einen Moment Pause. „Ich weiß dass ihr erst Morgen Pressetermine habt, aber…“ noch einmal brach Yoshs Satz ab. Dann seufzte er resignierend.
„Na gut! …Aber es ist sehr schade. Wenn ihr zu spät ins Hotelzimmer kommt, weiß ich nicht wann ihr da seid! …Und dann kann ich nicht zu euch für einen ‚flotten Dreier’ aufs Zimmer kommen!“

„YOSHIKO!!!“ sagte Matt empört und die anderen Bandmitglieder lachten.

Yoshiko war bisexuell und von Anfang an war klar, dass er Taichi mehr als attraktiv fand. Natürlich würde er nie versuchen sich an Tai heran zuschmeißen, schließlich waren die drei viel zu gute Freunde! Aber der Schalk saß dem Manager oft genug im Nacken, genauso wie in diesem Moment!

„Ok, ich gebe dir ihn wieder. Machs gut!“ natürlich verkniff sich Yosh nicht zwei Küsschen furch das Telefon zu schicken, was die anderen Jungs, ganz besonders Akiko vor Lachen nicht zur Ruhe kommen ließ.

„Yama, verschenk das nächste Mal nicht so viel Schampus in der Limousine! Die Jungs scheinen mir echt schräg drauf zu sein!“ sagte Tai lachend durch den Hörer.

„Die haben überhaupt nichts getrunken, das ist es ja!“ grummelte Matt grimmig und die Anderen grinsten ihn nur an.

„Na ja, egal!“ meinte sein Schatz dann schnell. „Sag eurem Fahrer er soll dich in der kleinen Seitenstraße neben dem Kaffeehaus raus lassen. Du weißt doch wo. Das ist nicht weit vom Hotel entfernt. Ich bin schon dort und warte auf dich!!!“ Und schon hatte Tai aufgelegt, ohne auf eine Antwort zu warten.

Sehr entscheidungsfreudig sein Schatz! Na ja! Oh… sie bogen schon um die Ecke in Richtung des Hotels. Schnell sagte Matt dem Fahrer wo er ihn rauslassen sollte, griff nach einem Kopftuch und einer Sonnenbrille, die mit anderen „Tarnungsgegenständen“, welche auch von der Band genutzt wurden, unter einem Sitz verstaut waren und verwandelte sich mit wenigen Handgriffen in jemand anderen. Kopftücher waren einfach nicht sein Stil, aber mit einem schwarzen Kopftuch sah er gar nicht mal schlecht aus.
Prüfend schaute er an sich herunter. Er hatte die enge Lederhose an, die sein Schatz so an ihm liebte und ein weißes Hemd, dessen obere Knöpfe offen standen und das viel von seinem Hals preisgab. Darüber würde er glich seine Lederjacke ziehen, die er schon in er Hand hatte und dann konnte er sich auf die Straße trauen.

Endlich hielt die Limousine an und er konnte aussteigen. Leider war Taichi nirgendwo zu sehen, was seine Bandkollegen nicht daran hinderte wie verrückt zu grölen und zu pfeifen. Dementsprechend war er froh, als der Wagen mit den Jungs endlich aus der Sichtweite fuhr. Sooo,… und wo war jetzt sein Fußballer? Nachdenklich zog er seine Jacke an und sah sich neugierig um. Hm… es waren doch so einige Menschen auf der Straße. Gut… sie beachteten ihn noch nicht… aber… vielleicht sollte er sich doch für einen Augenblick in eines der Gässchen zwischen zwei Häuser stellen, damit er nicht ganz so… schutzlos und allein… auf dem Gehweg stehen musste. Schlendernd ging er also in die gewünschte Richtung und schaute sich dabei unauffällig um.

Als er gerade in die kleine Gasse zwischen dem Kaffeehaus und einer Bäckerei gehen wollte, kamen plötzlich zwei Hände aus dem Dunklen geschossen und zogen ihn in die Gasse. Sein Herz blieb vor Schreck fast stehen, als er gegen eine Wand gedrückt wurde und sich eine Gestallt die er nicht erkannte, gegen ihn presste. Was er gerade so sehen konnte war ein Basekap und eine Sonnenbrille. Als sich dann aber auch noch ein Mund auf seinen drückte, dachte Yamato, dass er vor Schreck nie wieder Atmen könnte. Doch all diese Gedanken waren in den nächsten Sekunden schon vergessen. Ein einzigartiger, unverwechselbarer Geruch durchströmte ihn und er wartete nicht bis sich seine Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, sondern schloss sie sofort. Endlich spürte er wieder die bekannten Lippen und Matt schmolz förmlich in diesen feurigen Kuss hinein. Natürlich ließ er sich nicht lange bitten, als eine freche Zunge über seine Unterlippe fuhr. Freudig ließ er sie ein und begrüßte sie stürmisch mit seiner eigenen. Es war Taichi! Endlich lag er wieder in den starken Armen… oder wurde besser gesagt von selbigen an diese Wand gepresst. Aber… endlich durchflutete ihn das Gefühl von >Zuhause
***

Mmmh… darauf hatte er so lange warten müssen! Yamas süßer Mund schmeckte einfach unwiderstehlich… unverwechselbar! Natürlich hatte Taichi die Anspannung von Matt gespürt, als er ihn so überfallen hatte, aber in dem Moment als der Sänger in dieser unwiderstehlich engen Lederhose aus der Limousine gestiegen war, musste er seinem Verlangen nach den rosigen Lippen einfach nachgeben. Nach unendlich vielen Tagen der Trennung konnte er wieder mit seinem Yama zusammen sein, konnte ihn spüren und bekam von diesem Kuss nicht genug! Und Matt gab sich ihm hin. In den letzten Tagen hatte er immer wieder von dieser Begegnung geträumt. Tai hatte sich ausgemalt wie es sich anfühlen würde, seinen Schatz in den Armen zu halten und zu küssen. Hm… eigentlich immer sehr extrem nach einem Telefonat. Täglich hatten sie telefoniert, doch es hatte nicht gereicht die sinnliche, männliche Stimme zu hören. Es hatte nur jeden Tag die Sehnsucht verstärkt, die er gespürt hatte. Da hatte es nur wenig geholfen CDs von den Teenage Wolves zu hören, oder das einzige Lifekonzert vor dem Fernseher zu verfolgen. Matt in seinen engen verschwitzten Bühnenklamotten zu sehen hatte seiner Libido gewaltig eingeheizt!
Zum Glück konnte er sich durch das harte, schweißtreibende Training ablenken… tagsüber jedenfalls. Aber nachts… alleine im Bett… nach einem viel zu kurzem Telefongespräch war seine Sehnsucht unerträglich gewesen.
Eine endlos lange Zeit hatten sie sich nicht gesehen. Die kurze Nacht vor knapp drei Wochen in Osaka war auch viel zu schnell vorbei gewesen!

Doch jetzt war alles vergessen! Jetzt stand er hier… seinen Yama in den Armen… küssend und die Welt um sie herum existierte nicht mehr. Es gab nur noch sie beide und ihre unbändige Freude über ihr Wiedersehen.
Tai ertrank fast in den vielen Emotionen die diesen Kuss durchfluteten. Das Glück, die Freude und das aufkommende Verlangen vermischten sich. Langsam löste Tai seine Lippen von Matts und wanderte zu Dessen Hals wo er sanft über die zarte Haut leckte. Yamato sah einfach zu sexy aus, wenn sein Hemd halb offen stand.

„Hmmh Tai!“ seufzte Matt. „Hör auf damit!“

„Aber… Schatz!“ wisperte Tai zwischen zwei Küssen. „Ich habe dich so vermisst!“

Er bemerkte wie Erregung in seinen und Yamas Körper kroch. Verlangend presste er Matt fester gegen die Wand.

„Ich dich auch, aber ich habe keine Lust unser Wiedersehen in einer kleinen Gasse zu feiern!“ raunte Matt und küsste sanft seinen bebenden Mund. „Außerdem hast du Hunger… und ich auch. Du weißt was passiert wenn du Hunger hast!“

Wie aufs Stichwort begann Taichis Magen zu knurren und Matt lachte daraufhin leise mit seiner schönen Stimme. Ja, Yamato kannte ihn einfach viel zu gut und er wusste selbst, dass es ihnen jede Stimmung verderben konnte, wenn sein Magen die ganze Zeit knurrte. Und wenn er es recht betrachtete, wollte er seinem Verlangen hier in diesem Häusergässchen auch nicht nachgeben. Schon alleine seinem blonden Sänger zu liebe!
Resignierend seufzte er auf und umarmte Matt fest und liebevoll, sog an Matts Halsbeuge den süßen Duft ein, den er so vermisst hatte.

„Du hast mal wieder Recht Yama!“ gab er zu. „Wir wollten essen gehen. Außerdem müssen wir das bisschen Zeit was wir gemeinsam haben, bevor wir wieder arbeiten müssen, auch ausnutzen!“

„Wow, wie kommt’s, dass ich dich so schnell überzeugen kann von mir ab zu lassen?“ fragte Matt schelmisch und gespielt empört. „Bin ich dir etwa nicht mehr attraktiv genug???“

„Yamato Ishida!!!“ sagte Tai in genau demselben Tonfall, während er den Blonden wieder fester gegen die Hauswand drückte. „Wenn ich jetzt nicht dem Hunger nach etwas Essbarem nachgehe, dann gehe ich meinem noch viel größeren Hunger nach dir nach! Das bedeutet du würdest die nächsten Stunden nicht aus dieser Gasse heraus kommen, egal ob Leute hier noch Leute durchkommen und egal ob wir dann morgen bei der Gala Gesprächsthema Nummer eins sind!“

Matt lachte daraufhin wieder liebevoll und küsste seine Nasenspitze. Mann fühlte sich das schön an! Tai liebte dieses Gefühl, genauso wie er andere Gefühle und alles was mit Yama zu tun hatte liebte!

„Na gut, dann glaube ich dir diese Ausrede. Aber nur Ausnahmsweise!“ Daraufhin kuschelte sich Matt noch einmal kurz liebevoll in seine Arme bevor sie sich schweren Herzens voneinander trennte und Hand in Hand aus der Gasse gingen.

Natürlich waren sie sehr darauf bedacht, dass ihre Tarnung perfekt saß. Sie waren auf dem Weg nach Shinjuku ni-chome. Genauer gesagt waren sie auf dem Weg zum zweiten Bezirk von Shinjuku. Es war Tokyos „Schwulenviertel“ und ein regelrechtes Paradies für Homosexuelle Männer. Obwohl… zum Teil auch für homosexuelle Frauen.
Auf jeden Fall war es der einzige Ort an dem ein schwules Pärchen nicht angestarrt wurde, es sei denn von den schmachtenden Blicken anderer Männer. Innerhalb der letzten Jahre waren Matt und Tai oft durch die Geschäfte, Bars und auch Kinos des Viertels gebummelt und sie aßen gerne in den Restaurants und Cafès, auch wenn sie nur sehr wenig Zeit für gemeinsame Einkaufsbummel hatten.
Es war klar, dass sie sich nicht schämten, oder schämen mussten als Paar auch in anderen Vierteln und Bezirken aufzutreten. Sie waren schließlich vor der ganzen Welt geoutet. Aber jedes Mal, wenn sie in der Öffentlichkeit auftraten, gab es einen großen Tumult sobald man sie erkannte. Manchmal sogar wenn sie gut verkleidet waren. Es war nun einmal so, dass schwule Männer oft noch angestarrt wurden. Folglich wurden sie trotz Tarnung immer öfter erkannt. In Shinjuku war das nicht der Fall… na ja… selten. Wenn sie weniger Aufmerksamkeit erregten, wurden sie auch weniger bis überhaupt nicht erkannt. Sobald sie also ein ungestörtes Date zu zweit haben wollten, mussten sie nur verkleidet in eines der Belebtesten Viertel der Stadt kommen und schon hatten sie zum Großteil ihre Ruhe. Zwei Männer die sich küssten und Arm in Arm durch die Gegend liefen fielen dort einfach weniger auf und wurden daher auch weniger wegen der Tatsache, dass es zwei Männer waren, angeschaut!

Na ja… Natürlich wurde Matt jedes Mal angestarrt, egal ob verkleidet oder nicht. Schließlich war er ein schöner, attraktiver, sexy Mann! Da waren die ein oder anderen Blicke und Flirtversuche nichts Ungewöhnliches. Doch Yamato gehörte zu Taichi!!! Und Tai machte das den anderen Männern mit Blicken jedes Mal mehr als deutlich!
Gerade waren Yama und er auf dem Weg zur U-Bahn, die sie ganz nah zu ihrem Abendessen bringen sollte, Shinjuku hatte zum Glück einen Bahnhof. Vielleicht war es aber schon ratsam gleich Vorsorge zu treffen! Besiztergreifend zog Tai seinen Schatz näher an sich, als sie in einen Wagen der U-Bahn stiegen.

„Hey, was ist los Tai?“ fragte Yama daraufhin. Anscheinend verwirrten ihn Tais Aktionen.

„Ich stell nur klar, dass du zu mir gehörst!“ meinte Tai trocken. „Du weißt dass ich sehr egoistisch bin, wenn es um dich geht! Du bist einfach zu hübsch und falls doch irgendjemand hier in der U-Bahn ist, der auch Richtung Shinjuku will, wird er gleich sehen, dass er dich nicht anbaggern sollte!“

„Bist du da nicht etwas zu paranoid?“ fragte Matt und legte die Stirn in Falten. „Immerhin hältst du mich ja schon fest wie ein Irrer. Wer sollte da auf die dumme Idee kommen mich anzuflirten?“

„Hm,… vielleicht sollte ich dir noch schnell einen Knutschfleck verpassen!“ überlegte Tai. „Da habe ich Spaß dran und markiere gleichzeitig mein Revier!“

„Lass das mal schön beleiben!!!“ rief Matt und wehrte Tai ab, der sich schon mit den Lippen zu Tais Hals vortasten wollte. „Erstens will ich morgen bei der Gala keinen riesigen Liebesbiss von dir herumtragen, zweitens schaut uns die alte Lady am Ende des Abteils schon sehr seltsam an und drittens sollte ich eher >mein< Revier markieren! Du wirst wenn wir ausgehen fast alle drei Minuten angeschmachtet und angeflirtet. Verstehe ich ja auch… bei deinem durchtrainierten Starken Körper! Aber ich mag schon gar nicht mehr zählen!“

„Oh, ach wirklich?“ fragte Tai erstaunt. „Wusste ich gar nicht! Ich habe nur Augen für dich!“

„Und für die Männer, die mich angeblich anbaggern!“ kommentierte sein Schatz.

„Ja, was soll ich machen?“ fragte er achselzuckend und zog Matt so nah es ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: soosa
Username: soosa
Datum: 10.05.2008 - 16:31

Kommentar Nr.: 5021
Hi,
die Story war mal wieder SUPER ! Habe alle Geschichten von dir gelesen . Schreibst Du mal irgendwann weiter ?
lg und ein schönes Pfingstfest
Kommentar von: Hiro_Chan
Username: Hiro_Chan
Datum: 09.02.2007 - 23:09

Kommentar Nr.: 2947
Also nachdem ich jetzt alle deine Stories gelesen hab (zumindest die die ich finden konnte) muss ich echt sagen, dass ich SÜCHTIG bin!!!
Du schreibst einfach echt klasse und hast richtig gute Ideen und ein gewissen talent einen zu fesseln.....
ich hoffe ich bekomm bald wieder was von dir zu lesen*anbettel*
bis dann
Hiro_Chan
Kommentar von: Wakka
Username: Wakka
Datum: 04.01.2007 - 04:22

Kommentar Nr.: 2679
Absolut cool ^^
Die fanFiction war echt klasse. Und so schön lang, da hat man wenigstens mal was von *g*
Toll geschreiben, alles super erzählt, herlich XD" *fan is*

Mach weiter so ^^
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lineright
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