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y Ich bleibe bei dir
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Ab 18 Jahren Deutsch 19.02.200519.02.2005 307906 4.33
Bei 3 Vote(s)
337
Autor: Brad-san
Pairing: Yohji/Aya, drei weitere
Kategorien:
Inhalte: Tod und Mord, Lemon
Einführung: Dunkelheit legte sich über den Rand der Welt... Und Weiß bekommt einen neuen Auftrag, der sie in fremde Gefilde führt. Was sie dort erwartet ist Liebe, Schmerz - sogar der Tod? Eine Zusammenarbeit von wildest_angel, der ich sehr dankbar bin, und mir. ^.~
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y Kapitel 17
Titel: Ich bleibe bei dir
Teil: 17/ 18 + Epilog
Autoren: Brad-san und wildest_angel
E-Mails: Brad-san@web.de und wildest_angel@gmx.de
Fandom: Weiß Kreuz
Rating: MA
Warnung: Fantasy, Drama, death, lemon
Pairing: Yohji/Aya, (Schuldig/Aya)

@ Peng: Nun wirst du es erfahren. (Leg dir schon mal ne Packung Taschentücher zur Seite. ^.~)

~*~ 17 - Man trifft sich immer zwei Mal~*~

Zum Glück wurde er von Yohji nicht großartig aufgehalten. Wahrscheinlich war dieser noch zu benommen, um ihn anzuhalten. In Ayas Umhang befanden sich noch einige der Münzen, die sie von zu Hause mitgebracht hatten. Alle legte er dem Wirt auf den Tresen. Er würde die Goldstücke nicht mehr brauchen. Das Gefühl, dass er überhaupt nichts mehr brauchen würde, beschlich ihn leise, aber anhaltend. Selbst wenn er diese Nacht überlebte... was sollte sein Leben ihm noch bieten? Oder gab es ein Zurück? Zu Schuldig?
Die klare Nachtluft umspielte sein Gesicht. Die angehende Dunkelheit verbarg ihn. Auf dem schnellsten Wege, jedoch nicht auf der Hauptstraße, ging er in Richtung des schwarzen Ungetüms, das tagsüber die Burg war. Vor sich hörte er lautes Lachen. Verliebtes Lachen und Kichern. Aya kannte die Stimme. Omi. Er schaute sich um und erblickte ihn. Und neben ihm war ein Junge, der eigentlich sein Feind sein sollte.

Nagi drehte sich aus einem Impuls heraus um und erkannte den Teamkollegen seines Freundes. Vor Schreck wurde er blass und stupste Omi, der ihm grad einen kleinen Kuss auf die Wange hauchen wollte, leicht in die Seite.
"Aya...", japste Omi erschrocken, als er ihn erkannt hatte. Aya baute sich vor ihm und Nagi groß auf. Jetzt hatte der Blonde sein Geheimnis preisgegeben und erhielt dafür die Strafpredigt.
"Omi. Den ganzen Tag bist du nicht da und treibst dich mit ihm rum?" Aya gestikulierte heftig. "Geh sofort auf dein Zimmer. Und bleib da, Yohji... wird sich um dich kümmern. Und du..." er zeigte auf Nagi "kommst mit mir und zeigst mit den Weg in die Burg!"
Omi hatte einen Kloß im Hals, den er mühsam runter schluckte. "Nein, Aya. Wir gehen nirgendwo hin." Genervt verdrehte Aya seine Augen. "Kinder...", meinte er leise. "Er wird dich ins Verderben stürzen. Siehst du das denn nicht?" Der Braunhaarige schrie die Jungs nun fast an.

Die nachtblauen Augen Nagis wurde noch eine Spur dunkler, als er das Geschrei des Älteren hörte. Kurz war er in Versuchung, diesen gegen die nächste Wand zu schleudern, verwarf diesen Gedanken aus Rücksicht auf Omi aber wieder. Und aus Vorsicht, da er seine Kräfte nicht unnötig verraten wollte. "Warum sollte ich ihn ins Verderben stürzen? Ich liebe ihn!" protestierte er gegen diese Anschuldigungen.

Omi schüttelte seinen Kopf. Er war frisch verliebt, warum sollte ihm Nagi etwas antun? Fest schlang er seine Arme um Nagis zierlichen Körper, bestätige so die Liebe zu dem anderen Jungen.
In der Ferne hörte er laute, eilige Schritte. Aya schien sie ebenfalls zu bemerken, denn er warf den beiden noch einen verächtlichen Blick zu und setzt sich in Bewegung.
Yohji durfte ihn nicht einholen. Nicht bevor er seine Pflicht erfüllt und Schuldig getötet hatte. Aber wollte er das überhaupt? Er war sich mit einem Mal gar nicht mehr so sicher. Gab es nicht doch noch eine andere Möglichkeit?

Ken erkannte Ayas Stimme über den ganzen Tumult auf der Straße hinweg. Mit raschem Griff packte er die Hand seines Geliebten, mit dem er gerade über den Markt bummelte und das bunte Treiben in frischer Verliebtheit genoss, und zog ihn hinter sich her, in die Richtung, aus der das Geschrei kam. Abrupt blieb er in einer engen Gasse stehen und riss seine Augen auf. Da stand doch tatsächlich Omi mit dem kleinen Typen von gestern an der Hand. Und Aya. Ein ziemlich wütender Aya, wie es aussah. Ken lief rasch auf die drei zu, immer noch Brad hinter sich herschleifend. "Hey, Aya!", rief er dabei, hatte aber das Gefühl, dass der Angesprochene ihn nicht hörte.

Die Straße, die sich ihm eröffnete, war weder beleuchtet noch belebt. Perfekt um mit den Schatten zu verschmelzen. Aya lief in die Nacht hinein. Jegliche störenden Geräusche schaltete er aus, sodass er auch Kens Rufe nicht hörte. Er rannte weiter, sein Katana klapperte. Bis er plötzlich gegen jemanden stieß. In der Dunkelheit hatte er ihn nicht gesehen. Benommen taumelte er zurück.

In einem Reflex legte Schuldig seine Arme um den Mann, der ihn beinahe umgerannt hatte, um ihn vor einem Sturz zu bewahren. Sofort darauf erkannte er, wen er da so geschickt aufgefangen hatte. Bevor der Andere reagieren konnte, beugte er sich herab, küsste die verführerischen Lippen. War das Wunder, auf das Schuldig gehofft hatte, doch eingetreten? Immerhin hielt er hier seinen wundervollen Gespielen im Arm.

Aya war zu perplex, um sich zu wehren. Die ihm wohl bekannte Zunge eroberte erneut sein Reich. Ein unterdrücktes Seufzen entkam Aya. Dann löste er sich behutsam von dem orangehaarigen Mann. "Es sollte nicht sein..." Jeder weitere Protest wurde mit einem neuen Kuss geschluckt. Endlich schlang Aya einen Arm um Schuldig. Die andere Hand behielt er auf seinem Schwertgriff. Der Kuss wurde immer intensiver, in beiden Männern stieg erneut das Verlangen nach dem jeweils anderen Körper auf. Ayas Hand rutschte vom seinem Katana ab, umschlang die Hüfte des Deutschen, zog ihn näher an sich heran. Gerade begann der Kuss Aya verbrennen zu wollen. Die Flammen leckten an ihm, doch plötzlich wurden sie, wie durch Wasser, ausgelöscht.

Hinter sich hörte er einen wütenden Aufschrei: "Lass die Finger von ihm! Ich bring dich um!" Wen Yohji damit meinte, war ihm selbst nicht richtig klar. Diese Unklarheit wurde sofort beseitigt, als er endlich seinen Aya gefunden hatte. In diesem Augenblick sah er seine schlimmsten Befürchtungen bestätigt. Rasend vor Hass wollte er sich auf den Schwarz stürzen.

Zögernd drehte sich Aya um. Yohji stand vor ihm, bereit auf Schuldig loszugehen. Zu vollenden, was er nicht beginnen konnte. Das wollte Aya aber nicht zulassen. Wenn dieser Mann umgebracht wurde, dann würde Aya es selbst tun. Er würde sich für die Demütigung, die Verspottung seiner Liebe rächen. Doch bis es so weit war, musste er Yohji fern halten. Dicht drängte er sich gegen Schuldig, spürte ihn an seinem Rücken, dem Po, den er wie ein Liebender gegen Schuldig gepresst hatte. Die Hand, die vorher um die Mitte des Langhaarigen geschlungen gewesen war, legte sich rückwärts greifend um Schuldigs Hals. Beschützend. "Das wirst du nicht tun, Yohji. Ich sagte dir bereits Lebwohl. 'When you goanna learn?'"

Der Braunhaarige konnte nicht glauben, was er da eben sah. Verzweifelt sah er seinen Freund an. "Aya, bitte...", flüsterte er kraftlos. Anstatt zu seiner Waffe zu greifen, hielt sich Yohji seinen linken Arm, auf dem dieser Spruch eintätowiert war.

"Du hast es selbst so gewollt. Du schlugst mich, als ich dir die Wahrheit sagte. Du kannst mir nicht mehr vertrauen - darum bemüh dich nicht." Sein Herzschmerz erwachte von neuem. Ayas Worte waren Lügen. Er wusste das. Und Schuldig hinter ihm wusste es vermutlich genauso. Allein sein Zittern strafte ihn Lügen. Die Worte mussten dennoch gesagt werden. Um ihrer beiden Willen.

Über die Schulter des Kleineren grinste Schuldig Yohji wieder einmal bösartig an. Langsam, sodass Aya es nicht spürte, bewegte er seine Hand zu seinem Gürtel, und hielt gleich darauf einen Dolch mit geflammter Klinge in der Hand. "Er hat dir Lebwohl gesagt. Und ich hab dir gesagt, dass er dir nie wieder gehören wird!", verspottete er Yohji mit einem Lachen in der Stimme. Dann raunte er, unhörbar für den Anderen, in Ayas Ohr: "Ich hätte dich geliebt, wärst du bei mir geblieben!" Mit diesen Worten stach er zu, schnell, hart, unbarmherzig. Auf der Stelle fühlte er, wie warmes Blut über den Rücken des Anderen sprudelte.

Aya verkrampfte sich vor Schmerz. Voller Unglauben schaute er in Schuldigs Gesicht. Die Wunde in seinem Rücken, dicht neben der Wirbelsäule schmerzte wie Feuer. Seine Knie gaben nach; immer wieder zuckte er zusammen. Sein Atem stocke für Bruchteile von Sekunden. Es war, als müsse er sich übergeben. Mit vorgehaltener Hand sackte er schließlich nach vorn. Als er sie von seinem Mund wegnahm, was sie mit Blut überzogen. Hinter sich hörte er die samtige Stimme des Deutschen, der mitleidlos auf Yohji blickte und sarkastisch meinte: "Er war einmalig im Bett, und er könnte noch leben, hätte er nicht unbedingt wieder zu dir zurück gewollt! Aber ich teile nicht!"

Yohji sah ungläubig auf den sich in Schmerzen windenden Körper. Als Aya nach vorne fiel, fing er ihn auf, hielt ihn fest. Überall war Blut, es rann ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: sommi-san
Username: sommi-san
Datum: 20.04.2005 - 14:21

Kommentar Nr.: 95
Die Geschichte ist bis zum letzten Kapitel spannend und fesselte mich noch Tage danach. Super ist im letzten Kaptiel wie Omi und Nagi die Erinnerung an Aya, Yohji und Schuldig aufrecht erhalten haben. ;-)

Sommi-San
Kommentar von: sommi-san
Username: sommi-san
Datum: 20.04.2005 - 14:20

Kommentar Nr.: 94
Die Geschichte ist bis zum letzten Kapitel spannend und fesselte mich noch Tage danach. Super ist im letzten Kaptiel wie Omi und Nagi die Erinnerung an Aya, Yohji und Schuldig aufrecht erhalten haben. ;-)

Sommi-San
Kommentar von: wildest_angel
Username: wildest_angel
Datum: 02.04.2005 - 18:43

Kommentar Nr.: 91
Himmel, es ist ja noch schlimmer, das zu lesen. als es zu schreiben! *schon wieder mit den tränen kämpf* Echt, diese Geschichte macht mich fertig!

Greetz,
wildest_angel
Kommentar von: wildest_angel
Username: wildest_angel
Datum: 29.03.2005 - 00:48

Kommentar Nr.: 89
Woohoohoow! Ich liebe diesen Teil! (Woran das wohl liegen mag??? *grins*) Naja, was Aya hier widerfährt ist zwar traurig, aber die Tränen werden bei mir wohl erst ein paar Kapitel später kommen... *seufz*
Greetz,
wildest_angel
Kommentar von: wildest_angel
Username: wildest_angel
Datum: 24.03.2005 - 21:02

Kommentar Nr.: 86
Wow, ich kenne diese Geschichte, und doch ist es für mich, als hätte ich sie noch nie gesehen! Du hast echt wundervolle Veränderungen vorgenommen, liebste Braddy!
Und nur mal so nebenbei: Ab jetzt kommen ja die Teile, bei denen ich so fürchterlich gelitten habe... Ich bin gespannt, was du aus denen gemacht hast!

Greetz,
wildest_angel
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