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Archiv > Gundam Wing > Befreiung aus den Schatten II (Zwischen Licht und Schatten)

y Befreiung aus den Schatten II (Zwischen Licht und Schatten)
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Ab 18 Jahren Deutsch 15.02.200621.03.2006 647629 4.71
Bei 17 Vote(s)
709
Autor: Zionora_D
Pairing: 2x6x2
Kategorien: Action, Psycho, Kriminalistik, Drama
Inhalte: Angst, Trauma / Depressionen, Tod und Mord, Lime, Vergewaltigung
Einführung: Es ist nicht leicht für Zechs und Duo, denn beide haben eine bewegte Vergangenheit und beide sind grundverschieden. Aber gemeinsam sind sie stark und stellen sich so trotzig den Dämonen, die die Zukunft noch für sie bereit hält.
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y Kapitel 19
19.

Die Adresse für die Party entpuppte sich als eine große Lagerhalle in einem der Industrieviertel. Von außen machte der Bau nicht viel her, aber das sollte er ja auch. Hier ging es darum nicht aufzufallen.
Das einzige Indiz für die nächtlichen Aktivitäten waren eine Menge sehr teurer Autos, die auf dem abgedunkelten Parkplatz nur schwach in ihrem prächtigen Lack glänzten.
„ Dann wollen wir mal.“
Einer von Howard's Männern hatte den Wagen gefahren und stieg jetzt aus. Betont lässig strebte er auf den Eingang zu, der sich bei seinem Näherkommen sofort öffnete.
Die Verhandlung dauerte nicht sehr lange, Geld öffnete fast jede Türe, so auch hier.
Hell's Party lebte davon, dass es nur von Insidern gekannt wurde, wer also hier erschien und genug bezahlen konnte, mußte damit zum Zirkel gehören.
Ebenso langsam, als hätte er alle Zeit der Welt kehrte der Mann zum Wagen zurück und öffnete die hintere Türe.
„ War kein Problem Boss. Aber der Contest ist schon vorbei.“
„ Hast Du ihm gesagt, was Du solltest?“
Erkundigte sich Zechs.
„ Natürlich, ich habe ihm gesagt, Mr. Smith, denn so heißen hier ja fast alle, braucht sich nicht an diesem billigen Spiel zu beteiligen. Seine Pets sind die Besten und er hat es nicht nötig, sich das von Dritten bestätigen zu lassen.“
Der Mann aus Howard's Mannschaft hatte wohl sichtlich Spaß daran gehabt die Rolle des coolen und arroganten Chauffeur zu spielen.
„ Gut gemacht.“
Lobte Howard.
„ Dann los, Show time!“
Silken stieg als erster aus und hinter ihm gleich Heero, den er eng an sich hielt. Der Junge hatte jetzt zu seinem Halsband auch eine Leine, die der Arzt locker in einer Hand hielt.
Dann folgte Howard und an dessen Seite hielt sich Zechs.
Ihre Rollen waren klar verteilt. Heero würde mehr dem typischen Pet entsprechen und konnte sich damit leichter an dem Verhalten anderer orientieren, während Zechs, wie Lava auf L2 eher die Wildkatze sein würde.
Kaum waren sie durch die Türe, war von einer Lagerhalle keine Spur mehr. Hier hatte man mit viel Geld die Welt von Hell's Party erschaffen, eine Welt aus schwarzer Seide, Plüschecken und Stahlkäfigen.
Eine Hostess, die sich nur mit ihrem Charme und einem kleinen Samtbändchen um den schlanken Hals schmückte, geleitete die verspäteten Gäste durch den dämmrigen Saal zu ihren Plätzen.
„ Wir scheinen niemanden zu interessieren.“
Murmelte Silken leise, als er sich auf einer Art Diwan niederließ. Heero stand ein wenig ratlos neben ihm, bis er sah, dass Zechs es sich bei Howards Liege auf dem Boden gemütlich machte.
„ Sie beobachten uns sehr genau. Ich möchte nicht schätzen müssen, wieviele Ferngläser im Moment auf uns gerichtet sind.“
Gab Zechs genauso unbemerkt zurück.
„ Dann wollen wir ihnen auch was zu gucken geben.“
Howard schnippte die Kleine wieder näher. Er hatte nur eine ungefähre Ahnung, wie man sich hier benahm, also ließ er seine Phantasie spielen.
Das Mädchen, dass es natürlich nicht wagen konnte, dass ein Meister zu ihr nach oben sah, kniete sich an das Kopfende von Howard's Liege und senkte dann brav den Blick. Wie man es von einer Wildkatze erwarten durfte zischte sie Zechs dabei böse an, als sie ihn versehentlich dabei berührte und erschrocken machte sie fast einen Satz zur Seite. Dort allerdings kauerte Heero.
Der Japaner wußte schon länger nicht mehr, ob er das alles hier nicht einfach nur träumte. In seinem Kopf hämmerten die Anweisungen von Zechs. Auf keinen Fall wollte er diese Mission schmeißen. Sie saßen hier gemeinsam im selben Boot und sie hingen von einander ab..... Katze! Er sollte sich verhalten wie eine Katze.
In diesem Moment fiel das nackte Mädchen fast gegen ihn und Heero reagierte instinktiv und biß sie in die Hand, die sie balancierend ausgestreckt hatte.
Die Kleine schrie auf vor Schmerz und Silken zog sein Kätzchen überrascht zurück.
„ Pass auf Du plumpes Ding!“
Howard hätte in diesem Moment Preise an Heero vergeben mögen. Der Junge funkelte giftig um sich und da seine Haare schon in alle Richtungen abstanden, wirkte er noch mehr, wie ein wilder kleiner Kater, den man gegen den Strich gebürstet hatte.
Das Mädchen dagegen konnte einem leid tun, sie war in Tränen aufgelöst, stammelte Entschuldigungen und versuchte sich am besten zwischen den beiden Pets gar nicht mehr zu bewegen.
„ Hör auf zu heulen und sorge dafür, dass wir hier etwas zu trinken bekommen und wenn Du schon dabei bist, dann will ich hier Kissen für unsere Lieblinge haben. Was ist das für ein Laden in dem sich meine Kätzchen blaue Flecken holen!“
Kaum war das Mädchen weg, atmeten alle tief durch.
Heero wollte sich entschuldigen, aber Zechs schnitt ihm sofort das Wort ab.
„ Das war sehr gut! Genauso machst Du weiter.“
„ Aber die Kleine...“
Raunte der Arzt.
„ Hat Pech gehabt. Mitleid gibt es hier nicht und wenn wir welches zeigen, sind wir geliefert.“
Damit seine Worte nicht zu auffällig zu sehen waren, streckte Zechs dabei seine langen Glieder und ließ sich nur deutlich unwillig von seinem Meister beruhigend durch die Haare streichen.
Silken hatte sich Heero einfach auf seinen Diwan gezogen. Um selber nicht unsicher zu erscheinen, strich er mit seinen Händen über die seidige Haut des Jungen, dass bei Heero natürlich Schauer auslöste, aber immerhin biß er nicht wieder zu. Das wäre bei seinem Meister undenkbar gewesen.
Noch vor den georderten Getränken erschienen mehrere Jungs, keiner älter als 10 -12 Jahre. Auch sie trugen nur die dünnen Samtbändchen und waren beladen mit Kissen, die sie sehr vorsichtig abluden. Es hatte sich wohl sehr schnell herumgesprochen, dass man diesen Pets besser nicht zu Nahe kam.
Howard gab sich ungeduldig und verschloss sich gegen die Tränen, die es schon wieder gab.
Aber er war hier ein arroganter Meister, herzlos und zu reich, um sich Gedanken um so kleine Niemande zu machen.
Endlich waren die verspäteten Gäste versorgt und erleichtert zogen sich die kleinen Sklaven zurück. Lange hatten Zechs und Heero aber nicht, um es sich auf den Kissen einzurichten, denn auf der großen Bühne begann ein neuer Programmpunkt.
Zechs erklärte sehr leise was jetzt passierte.
Auf der Bühne wurden nun die Pets vorgeführt, die von ihren Meistern nicht für den Contest aufgestellt worden waren, aber die sie zeigen wollten. Hier ging es um Kaufen und Verkaufen. Auf der Bühne vor ihren Augen fand ein Sklavenhandel statt und die Jungs da oben waren nicht älter als Heero.
Aus den verschiedenen Nischen, die alle im Dämmerlicht verborgen waren, blinkten hin und wieder kleine Lichter auf und Zechs erklärte, dass es sich dabei um die Bieter und ihre Gebote handelte.
„ Bieten wir auch?“
Howard nippte nur an seinem Glas, denn auf keinen Fall wollte er sich hier betrinken.
„ Nein!“
Das konnte für sie alle zu gefährlich werden, wenn sie plötzlich jemand bei sich hatten, der nicht zu ihrer Gruppe gehörte.
„ Bei diesem verdammt schlechten Licht, kann man niemanden wirklich erkennen.“
Silken hatte zwar die verborgenen Ferngläser entdeckt und benutzte sie auch, aber für seinen Geschmack war es hier einfach zu dunkel.
„ Es wird nachher besser, aber bis dahin müssen wir es geschafft haben, dass sie uns interessant finden. Nichts wäre peinlicher, als wenn sie uns ignorieren und niemand bei uns vorsprechen will. Selber bei anderen vorstellig zu werden, setzt uns in der Hierarchie sofort zurück.“
Als Zechs damals mit Treize hier gewesen war, hatten sie immer genügend Aufsehen erregt. Kuschranada war hier so etwas wie der ungekrönte König gewesen und er, Zechs war sein Lieblingsspielzeug gewesen, dass er gerne und stolz präsentiert hatte.
Ob heute noch einige der Meister von damals hier waren? Sehr wahrscheinlich, der Frieden mochte vieles geändert haben, aber das hier sicher nicht. Die selben Männer und Frauen, die im Krieg unter der Allianz und später unter Oz im Stillen ihren ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: Zauberlehrling
Username: Zauberlehrling
Datum: 12.01.2010 - 02:03

Kommentar Nr.: 7022
tongue einfach schön wie immer^^ ich weiß schon gar nicht mehr was ich noch schreiben soll, außer das ich darum bete das du das schreiben nicht aufgegeben hast!!!!!!!!!!!!
LG
Zauberlehrlingwink
Kommentar von: Tama-chan
Username: Tama-chan
Datum: 12.03.2007 - 14:32

Kommentar Nr.: 3086
Endlich hab ich sie fertig gelesen.^^
Hab grad nochmal von vorne angefangen und dann innerhalb zwei Tage alles verschlungen. XD

Ich muss sagen was ich einfach wow finde, unter vielen anderen dingen, wie du diesen Fall geschrieben hast. Ich mein angefangen bei den Mordopfern, über all die anderen Dinge bis zum Schluss Luzifer hinüber war. Einfach toll. Danke nochma für die Zusammenfassung von dem einen Kapitel.
Irgendwie freu ich mich jetzt auf Teil 3 aber irgendwie auch wieder nicht. Will nicht dass Zechs schon wieder so leidet. ~.~
Aber ich weis jetzt schon, dass meine Neugierede siegt. *lach*
Bis zum nächsten kommi.^^
Kommentar von: Tama-chan
Username: Tama-chan
Datum: 06.10.2006 - 22:54

Kommentar Nr.: 2285
Nu ich hab es endlich geschaft diese FF zu lesen.^^ Na ja bis jetzt nur bis Kapitel 14, aber ich bin trotzdem begeistert davon, und jetzt ham ma ja eh Wochenende. Sprich viel Zeit zum Lesen.^^

Tja was soll ich dazu nur schreiben? Ich bin von Zechs/Lava einfach nur hingerissen.^^
Dass Dorothy auch davon weis, find ich wirklich eine gute Idee, es gibt Zechs noch einen kleinen Halt mehr im Leben.
Es ist ein wirklich ernstes Thema, aber ich find du schreibst das wirklich gut. Ich freu mich schon darauf weiter zu lesen.

Na dann.
Ganz liebe Grüße.
Kommentar von: shadowhunter
Username: shadowhunter
Datum: 23.03.2006 - 20:13

Kommentar Nr.: 1571
Ein schönes Ende. Vor allem ein richtiges Happy End, nach dem fiesen Schluss von "wie Phönix aus der Asche III" hatte ich so etwas auch nötig. ;-)

Eine tolle Idee von Zechs die beiden Quartiere zusammen zu legen und neu einzurichten.
Deinen Einfall mit den vielen Namen fand ich urkomisch. Allein die Vorstellung, dass die gesamte Bande auf der Polizeistation ist und dann fängt Zechs noch an wegen seinen Namen. "aber mit ai, das machen die meisten falsch." *g*
Aber mir geht es oft so ähnlich. In Formularen reicht der Platz nicht aus und dann ist der Nachnamen noch häufig falsch geschrieben. Da könnt ich auch ausrasten.

Bin gespannt, was du jetzt weiterschreibst, oder ob du ne neue Story anfängst.

Grüßle
shadowhunter
Kommentar von: Galu
Username: Galu
Datum: 21.03.2006 - 22:48

Kommentar Nr.: 1561
Ein schönes Ende Zionora!
Aber die Leute auf dem Mars werden mit Sicherheit noch mehr zum umbauen bekommen. Schließlich sind ja Heero und Wufei auch ein Paar.
Der neue und auch dominante Zechs gefällt auch mir sehr gut. Und so ist das Ganze auch ausgeglichen. biggfrin

Liebe Zionora, ich freu mich jetzt schon auf Teil 3 meiner absoluten Lieblingsgeschichte.

Liebe Grüße
Galu
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