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Ich bleibe bei dir |
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Last Update |
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Bewertung |
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Beendet
| Ab 18 Jahren |
Deutsch |
19.02.2005 | 19.02.2005 |
307906 |
4.33 Bei 3 Vote(s) |
337 |
| Autor: |
Brad-san |
| Pairing: |
Yohji/Aya, drei weitere |
| Kategorien: |
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| Inhalte: |
Tod und Mord, Lemon |
| Einführung: |
Dunkelheit legte sich über den Rand der Welt...
Und Weiß bekommt einen neuen Auftrag, der sie in fremde Gefilde führt. Was sie dort erwartet ist Liebe, Schmerz - sogar der Tod?
Eine Zusammenarbeit von wildest_angel, der ich sehr dankbar bin, und mir. ^.~ |
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Kapitel 16
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Titel: Ich bleibe bei dir
Teil: 16/ 18 + Epilog
Autoren: Brad-san und wildest_angel
E-Mails: Brad-san@web.de und wildest_angel@gmx.de
Fandom: Weiß Kreuz
Rating: MA
Warnung: Fantasy, Drama, death, lemon
Pairing: Yohji/Aya, (Schuldig/Aya)
@ Peng: Yohjis Gefühle werden sich überschlagen, du wirst sehen. Und was die anderen gemacht haben, kannst du gerne deiner Fantasie überlassen ^^
@ wildest: Ja, doch der Teil ist auch nicht schlecht... Tränen kommen erst ab Teil 18/19...
@all: Bitte Taschentücher bereit legen. Für dieses und die anderen Kapitel.
~*~ 16 - Glaub mir, wenn ich sage 'Ich liebe dich' ~*~
Seine Füße trugen ihn wie von alleine in eine ihm bekannte Richtung. Aber der Braunhaarige wollte nicht in sein Zimmer, das ihn so sehr einengen würde. Deswegen schlenderte er gelangweilt über den üppigen Markt, trank ein oder zwei Becher Wein. Das Getränk, das langsam seinen Schmerz abtöten sollte, hatte er nicht mit der eben erworbenen Münze bezahlt. Während er an einem grob gezimmerten Tisch stand, dachte er nach. Was hatte Schuldig gesagt? Er alleine hätte die Folgen zu tragen? Er dachte an Yohji. An seinen Geliebten. Hatte wenigstens er Erfolg gehabt? Plötzlich konnte er nicht mehr mit dieser Unsicherheit konfrontiert sein. So straffte Aya seine Schultern und ging zu dem Gasthaus, in dem sein Zimmer war.
Yohji saß in dem Wirtshaus auf dem Bett, dass er vor wenigen Stunden noch mit seinem Geliebten geteilt hatte, starrte die kalkweiße Wand an und nahm trotzdem nichts wahr. Noch immer sah er die Bilder vor sich, die er vor nicht allzu langer Zeit miterleben musste. Er war nach wie vor nicht in der Lage, einen klaren Gedanken zu fassen, er war immer noch wie betäubt.
Schuldig warf sich wieder auf sein Bett und starrte ebenfalls die Decke an. Seine Gedanken waren jedoch, im Gegensatz zu Yohjis, völlig klar. In jeder Einzelheit erinnerte er sich an den herrlichen Körper, der ihn soeben verlassen hatte. Eine einzelne Träne rollte über seine Wange. Zu gern hätte er diesen Mann bei sich behalten. Doch er kannte seine Befehle. Sollte nicht ein Wunder geschehen, würde Aya bald tot sein. Aber an Wunder glaubte er nicht.
Wieder, wie jeden Abend, tummelten sich Gäste in dem Schankraum. Ja, es war Abend geworden. Die Luft kühlte sich allmählich ab, als Aya eintrat. Der Wirt kam auf ihn zu und fragte, ob er etwas essen wolle. Seine Antwort bestand aus einem "später". Danach ging er über die knarrenden Holzdielen nach oben. Bevor er seine Zimmertür erblickte, sammelte er seinen Mut zusammen. Nichts dürfte er sich anmerken lassen. Nach einem leisen Klopfen betrat er den dunkeln Raum. In dem spärlichen Licht erkannte er Yohji auf dem Doppelbett. "Bin wieder da.", meinte er leise.
Yohji hörte den vertrauten Klang von Ayas Stimme, nahm aber nichts bewusst wahr. Daher reagierte er auch nicht, sein leerer Blick hing immer noch wie festgenagelt an der kahlen Wand. Mit dem Erlebnis von heute Nachmittag war ein Stück von Yohji gestorben, ein ziemlich großes Stück sogar. Ermordet von seinem Geliebten, umgebracht durch jede Berührung, die er hatte mit ansehen, durch jeden Laut, den er hatte hören müssen. Sein Herz war nur noch ein kalter Stein in seiner Brust, seine Seele tödlich getroffen durch die unfassbaren Lustschreie seines Freundes.
Schwerfälliger als sonst legte Aya seinen Umhang über einen Schemel. Den Schwertgurt legte er dazu. Nun stand er mit freiem Oberkörper im Raum. "Yohji?", fragte er vorsichtig, als er noch immer keine Antwort erhalten hatte. Das war ungewöhnlich, da Yohji ihn sonst gleich begrüßte. Er ging zu dem Eimer Wasser, schöpfte etwas mit seinen Hände heraus und verteilte er über sein ganzes Gesicht und seinen Nacken.
Endlich kam Bewegung in den Größeren. Mit einem verwundet anmutenden Blick sah er seinen Freund an. "Aya?", fragte er so leise, dass man unmöglich irgendwelche Emotionen heraushören konnte. "Bist du auch wieder da?" Mit raschem Blick stellte der Playboy fest, dass sein Geliebter nicht nur völlig geschafft aussah, was ihm einen erneuten Stich versetzte. Nein, auf mysteriöse Weise war auch dessen Kleidung nicht komplett. Yohji bemerkte mit eisiger Verzweiflung, dass zwar das Cape über einem Stuhl lag, aber das einfach geschnittene Leinenhemd fehlte.
Lächelnd drehte sich der Angesprochene um und antwortete ebenso leise "Ja, bin ich." Etwas an dieser Situation kam ihm ungeheuer vor. Sonst wirkte sein Geliebter nicht so gleichgültig. Aya zuckte unbewusst mit den Schultern. "Was ist denn?", fragte er leichthin, während er zu Yohji auf das Bett krabbelte. Es war schwer, sich so wie immer zu geben, wenn etwas Gravierendes vorgefallen war. Doch versuchte Aya so gut wie möglich das Vergangene zu übergehen und zu tun, als wäre nichts geschehen.
"Wie ist es gelaufen?", kam prompt die Gegenfrage. Yohjis Tonfall blieb unergründlich, obwohl sich langsam eine ungeheure Wut in ihm breit machte. Wut, Verzweiflung und Trauer.
Müde ließ Aya sich in das Bett fallen, in die Arme seines Liebsten. Yohji war und würde ein Geliebter bleiben; er liebte ihn zu sehr. "Frag nicht.", murmelte er. "Bei dir?"
"Nicht gut. Aber vielleicht schafft's Ken ja." Yohji wagte nicht, Aya anzusehen. Er hatte Angst, dass sich die grausamen Bilder wieder vor seine Augen schieben würden. Daher blickte er zur Abwechslung mal an die Decke statt an die Wand.
"Hast du ihn allein gelassen? Bei Crawford?" Ken konnte zwar auf sich selbst aufpassen, doch manchmal ließ er sich einfach zu leicht ablenken. Aber was dachte er da? Er selbst war auch nicht besser, rief ihm mit Spott seine innere Stimme zu. Jedoch gefiel Yohji ihm überhaupt nicht. Was war passiert?
"Wie war Schuldig so?", wollte der Größere fast beiläufig wissen. Noch immer hielt er seine Augen eisern auf einen scheinbar hochinteressanten Punkt an der Decke gerichtet, seine Stimme ließ auch jetzt keinen Rückschluss auf seine Gefühle zu.
Aya suchte fieberhaft nach einer Antwort. "Er hat mich überrascht", antwortete er vorsichtig. Yohjis Verhalten kam ihm immer merkwürdiger vor. Was ging nur in dem Größeren vor?
Yohji schluckte hart, als er sich entschloss, seinen Blick doch auf seinen Geliebten zu richten. "War's schön?", fragte er mit einem riesigen Kloß in der Kehle. Eigentlich brauchte er keine Antwort, er wusste es ja schon. Doch Aya spielte, als sei ihm alles gleichgültig, und das kränkte Yohji mehr als alles andere.
Auch diese Überlegung konnte er sich nun, nach dieser eindeutigen Frage, beantworten. Yohji hatte Aya gesehen. Zusammen mit Schuldig. Wie viel oder was, wusste er nicht. Er wusste nur, dass es ab jetzt sehr unangenehm werden würde. "Was soll ich dir sagen? Willst du ja oder nein hören?" Nein wäre eine Lüge, Ja die schmerzende Wahrheit... Sich all dem bewusst werdend, schloss Aya kurz die Augen.
"Wie wär's mit der Wahrheit, Aya? Einmal in deinen verdammten Leben die Wahrheit!" Der Ältere steigerte seine Lautstärke, das letzte Wort schrie er schon fast. Vor Wut und Ärger begann er, leicht zu zittern. Seine Augen hingen jetzt fest an dem hübschen Gesicht seines Freundes, forderten eine Antwort, wollten keinen Fehler verzeihen.
Die Wahrheit also. Wieder befand sich Aya vor einer Gabelung. Die ganze, grausame Wahrheit, oder nur die, die er für nötig hielt. Er entschied sich für Ersteres und schaute Yohji selbstbewusst an: "Hör mir zu! Er war nicht sanft oder gar liebenswürdig zu mir. Auf meine Gefühle hat er gleich gar nicht geachtet." Es war eine Halblüge. "Falsch. Ich meine..." Wie sollte er es denn nur sagen? "... ich... mir hat es gefallen, ja."
Das war zu viel. Yohji schloss für einen Moment die Augen. Als er sie wieder öffnete, schimmerten Tränen darin. "Geh!", brachte er mühsam heraus. Zu mehr war er nicht fähig, ohne vollkommen auszurasten.
Im ersten Moment war Aya wirklich versucht, dieser Bitte Folge zu leisten. Er wollte es tun, sich und ihm den Gefallen tun. Dennoch rang er sich durch hier zu bleiben. "Denkst du, ich hab dich immer nur belogen? Nicht ein einziges Mal. Selbst jetzt sage ich es dir, wie es ist." Er liebte ihn doch.
Voller Wut richtete der Größere sich auf und funkelte Aya böse an. "Ach ja? Wirklich? Verstehst du das, was du getan hast, unter Ehrlichkeit?" Er musste sich unglaublich beherrschen, um den Anderen nicht einfach grün und blau zu prügeln.
Ehrlichkeit hin oder her. Es war geschehen. Die Vergangenheit kann man nicht ändern. Nun ja. Meistens nicht. Und in diesem speziellen Fall wollte er das auch gar nicht. "Ja. Und soll ich dir noch etwas sagen, selbst unter der Vermutung, dass es dir wehtut? Ich habe lange nicht mehr so geilen Sex gehabt, bei dem ich mich dermaßen verausgabt habe.
Bin ich etwa nicht ehrlich zu dir? Sage ich es dir nicht? Lüge ich?"
Noch einmal schloss Yohji seine Augen. Verzweifelt bemühte er sich, seine Wut niederzukämpfen. Doch Ayas Worte schmerzten zu sehr. In Gedanken ging er die Möglichkeiten durch, die er nun hatte: entweder rutschte ihm jetzt die Hand aus, oder... Er entschied sich für die zweite Option. Mit allen Mitteln wollte er dem Kleineren zeigen, dass er viel besser war, als dieser langhaarige Schwarz. Hart zog er Aya an sich heran, presste seine Lippen brutal auf seine.
Schon längst hatte Aya sich erhoben. Längst stand er Yohji gegenüber auf dem harten Fußboden. Dennoch kam Yohji zu schnell auf ihm zu, als dass er hätte ausweichen oder sich wehren können. Aya spürte den harten Druck auf seinen vor Überraschung geöffneten Lippen, die Zunge in seinem Mund. Ohne es eigentlich zu wollen, biss er auf den Eindringling. Schmerzerfüllt zog Yohji seinen Kopf zurück. Ungehalten stieß Aya ihn von sich. "Mein Gott - was soll das? Willst du DAMIT beweisen, dass du der Bessere bist? Würdest du mich deswegen sogar gegen meinen Willen nehmen?"
'Er wird dir nie wieder gehören! Er wird sich immer zu diesem Ort, zu dieser Zeit zurücksehnen! Zurück zu mir!' Diese Worte, die er vor kurzem in seinem Kopf zu hören geglaubt hatte, waren zurück, schienen ihn zu verhöhnen. Entsetzt sah er Aya an, schmeckte das Blut in seinem Mund. Doch genau das, und die S
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Die letzten 5 Kommentare
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Kommentar von: sommi-san
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Username: sommi-san
Datum: 20.04.2005 - 14:21
Kommentar Nr.: 95
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Die Geschichte ist bis zum letzten Kapitel spannend und fesselte mich noch Tage danach. Super ist im letzten Kaptiel wie Omi und Nagi die Erinnerung an Aya, Yohji und Schuldig aufrecht erhalten haben. ;-)
Sommi-San
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Kommentar von: sommi-san
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Username: sommi-san
Datum: 20.04.2005 - 14:20
Kommentar Nr.: 94
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Die Geschichte ist bis zum letzten Kapitel spannend und fesselte mich noch Tage danach. Super ist im letzten Kaptiel wie Omi und Nagi die Erinnerung an Aya, Yohji und Schuldig aufrecht erhalten haben. ;-)
Sommi-San
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Kommentar von: wildest_angel
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Username: wildest_angel
Datum: 02.04.2005 - 18:43
Kommentar Nr.: 91
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Himmel, es ist ja noch schlimmer, das zu lesen. als es zu schreiben! *schon wieder mit den tränen kämpf* Echt, diese Geschichte macht mich fertig!
Greetz,
wildest_angel
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Kommentar von: wildest_angel
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Username: wildest_angel
Datum: 29.03.2005 - 00:48
Kommentar Nr.: 89
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Woohoohoow! Ich liebe diesen Teil! (Woran das wohl liegen mag??? *grins*) Naja, was Aya hier widerfährt ist zwar traurig, aber die Tränen werden bei mir wohl erst ein paar Kapitel später kommen... *seufz*
Greetz,
wildest_angel
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Kommentar von: wildest_angel
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Username: wildest_angel
Datum: 24.03.2005 - 21:02
Kommentar Nr.: 86
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Wow, ich kenne diese Geschichte, und doch ist es für mich, als hätte ich sie noch nie gesehen! Du hast echt wundervolle Veränderungen vorgenommen, liebste Braddy!
Und nur mal so nebenbei: Ab jetzt kommen ja die Teile, bei denen ich so fürchterlich gelitten habe... Ich bin gespannt, was du aus denen gemacht hast!
Greetz,
wildest_angel
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