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y Ich bleibe bei dir
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Beendet
Ab 18 Jahren Deutsch 19.02.200519.02.2005 307906 4.33
Bei 3 Vote(s)
337
Autor: Brad-san
Pairing: Yohji/Aya, drei weitere
Kategorien:
Inhalte: Tod und Mord, Lemon
Einführung: Dunkelheit legte sich über den Rand der Welt... Und Weiß bekommt einen neuen Auftrag, der sie in fremde Gefilde führt. Was sie dort erwartet ist Liebe, Schmerz - sogar der Tod? Eine Zusammenarbeit von wildest_angel, der ich sehr dankbar bin, und mir. ^.~
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y Kapitel 14
Titel: Ich bleibe bei dir
Teil: 14/ 18 + Epilog
Autoren: Brad-san und wildest_angel
E-Mails: Brad-san@web.de und wildest_angel@gmx.de
Fandom: Weiß Kreuz
Rating: MA
Warnung: Fantasy, Drama, death, lemon
Pairing: Yohji/Aya; Omi/Nagi; Crawford/Ken

~*~ 14 - Abgeblitzt?! ~*~

Crawford ging mit Yohji und Ken in seinen eigenen, recht luxuriösen Raum. "Nehmt Platz.", ließ er verlauten, nachdem ihnen die Tür von einem Diener geöffnet worden war. Yohji und Ken sahen sich in dem Zimmer um, sprachlos vor Überraschung. So viel Luxus auf einem Haufen, vor allem im Mittelalter, hatten sie sich nicht vorstellen können. Und dazu der Gegensatz zu der Halle.
Der Tür gegenüber war ein kleines Fenster, aus dem man den Marktplatz sehen konnte. Die davor gehangenen Vorhänge flatterten sacht im Wind. An der Wand zu Kens Linken stand ein breites Bett, das mehr als nur einladend gemütlich aussah. Ein Schrank, sowie eine Kommode waren auf der anderen Seite des Zimmers platziert.
Ken konnte seine Aufregung kaum unterdrücken, als er der höflichen Aufforderung nachkam und sich schüchtern auf die äußere Kante eines grünen, mit Seiden überzogenen, Sessels niederließ. Yohji hingegen lümmelte sich in die Sitzgelegenheit, als hätte er noch nie etwas anderes getan und überspielte so sein ungutes Gefühl geschickt.

"So", sagte Crawford, nachdem auch er Platz genommen hatte. Er hatte auf dem Gang vorhin einen Diener engagiert, der ihm Wein bringen sollte. Dieser traf nun ein, schenkte jedem einen Becher voll ein und wurde dann mit einer kaum wahrnehmbaren Handbewegung wieder hinausgeschickt. Mit einer tiefen Verbeugung verließ er das Zimmer.
Crawford hob als erster seinen Kelch. Dabei ließ er seinen Blick über die beiden Braunhaarigen schweifen. Yohji schien wirklich ein Playboy zu sein. Den Frauen konnte man es nicht verdenken, wenn sie hinter diesem Mann her rannten. Doch er schien ihnen abgeschworen zu haben und führte eine viel aufregendere Beziehung als je zu vor. Die aber bald in die Brüche gehen würde.
Crawford lächelte leicht und richtete seinen Blick auf Ken. Einen schüchternen, jungen Mann, der gerade einen Schluck des Weins trank. Soeben hatte Crawford jemanden gefunden, den er sein Eigen nennen wollte. Das Lächeln wurde breiter und er setzte das Getränk ab. "Was macht Ihr hier?", fragte er mehr sich selbst als die zwei anderen. "Wollt Ihr mit offenen Karten spielen?"

Yohji setzte seinen verführerischsten Blick auf und lächelte zuckersüß. "Wir wollen nur für ein paar Tage hier in der Stadt bleiben. Nichts weiter", säuselte er. Kens Augen verengten sich bei dem Tonfall des Größeren zu Schlitzen. Wütend erkannte er, dass dieser seine Flirt-Masche abspulte. Wenn sein Gegenüber darauf eingehen sollte, würde er einen von beiden mit Sicherheit umbringen. Die Frage war nur wen. So hielt er sich, um Fassung bemüht, an seinem Weinkelch fest und flehte in Gedanken, dass sich der Schwarzhaarige nicht darauf einlassen würde.

"Nichts weiter? Das ist interessant. Warum, Kudou, hat dann Euer Freund von einem Angriff auf des Herzogs Thron gesprochen, wenn Ihr doch nur ein paar Tag in der Stadt bleiben wollt? Verbirgt sich nicht ein wenig mehr dahinter?" Absichtlich ignorierte er den Flirtversuch und benutzte den richtigen Namen. Auch wenn er sich nur etwas von dem Falschen unterschied, er würde es sicher bemerken.

Yohji zuckte bei der Nennung seines richtigen Namens zusammen. "Woher...?", brachte er mühsam heraus. Dann riss er sich wieder zusammen, beugte sich nach vorn und berührte, wie unabsichtlich, die Hand des Anderen. "Wir haben diverse Gerüchte gehört und wollten den Herzog warnen. Das ist alles.", fuhr er gefasster fort, allerdings ohne seiner Stimme den weichen Klang zu nehmen und sah dem Anderen dabei direkt in die dunklen Augen.

Er hatte es gemerkt, stellte Crawford mit Genugtuung fest, Yohjis Blick geflissentlich ignorierend. "Wenn das so ist, muss ich mich entschuldigen. Ich wollte nicht verletzend erscheinen. Aber wer sollte dem Herzog gefährlich werden, wenn ich noch einmal dieses Thema anschneiden darf." Übertriebene Höflichkeit, damit er unterschätzt wurde, war normaler Weise nicht seine Art. Aber war das hier normal? Inmitten des tiefsten Mittelalters? Wieder schaute er zu dem Begleiter seines Gesprächspartners. Vor lauter Verlegenheit hatte dieser noch kein einziges Wort von sich vernehmen lassen, seitdem sie in den Raum eingetreten waren. Nein, korrigierte sich Brad in Gedanken, eigentlich hatte er die Stimme des Kleineren noch überhaupt nicht gehört. Und er war gespannt auf deren Klang.

Ken bemerkte die dunklen Seen, in denen er am Liebsten sofort versinken wollte, auf sich ruhen, und wurde unvermeidlich rot und noch unsicherer, als er sich ohnehin schon fühlte. Unter diesem Blick konnte er keinen klaren Gedanken mehr fassen. Doch das brauchte er auch gar nicht, denn Yohji riss das Gespräch augenblicklich wieder an sich, wie der Kleinere missmutig bemerkte. "Wir wissen es nicht, hielten es aber für klug, den hohen Herrn zu warnen. Vielleicht kann er ja unsere Hilfe brauchen.", antwortete er ebenso höflich wie sein Gegenüber.

"Ich kümmere mich um jegliche Schwierigkeiten innerhalb seines Regierungsbereiches. Dazu brauchte ich keine - wenn auch gut gemeinten - Ratschläge von außerhalb. Deswegen wäre es auch nicht ratsam, seine Durchlaucht darauf anzusprechen. Er ist schon geschwächt genug, dass er nicht auch noch von irgendwelchen Intrigen Wind bekommen muss. Nicht wahr?" Sie waren so dumm. Sie erkannten nicht einmal, dass sie auf eine Katastrophe zusteuerten. "Aus sicheren Quellen weiß ich um die Zukunft unseres Herzogs." Amüsiert betrachtete Crawford die beiden Weiß. Sie wussten nicht, dass er es war, der den Herzog schwächte, sie wussten nicht, dass er in wenigen Tagen vom Herzog als Erbe eingesetzt wurde. Sie wussten nicht, dass alles umsonst war.

"Gut, dann haben wir uns grundlos Sorgen gemacht", erwiderte Yohji beschwichtigend, während er immer noch fieberhaft überlegte, wie er an mehr Informationen - und vor allem an die Gelegenheit, den vor ihm Sitzenden zu töten - kommen konnte. "Wir bitten um Verzeihung, es lag nicht in unserer Absicht, uns einzumischen. Es ist schön, zu sehen, dass die Angelegenheiten des Herzogs in so fähigen Händen liegen" Bei diesen Worten ließ er sanft seine Fingerspitzen über den Handrücken des Schwarzhaarigen gleiten. Ken unterdrückte mit Mühe den Impuls, mit voller Kraft auf die Hände seines Teamkameraden zu schlagen. Ihn interessierte der eigentliche Plan nicht mehr. Er wollte diesen Mann nicht tot sehen, Feind hin oder her.

Gelassen drehte Crawford seine Hand, sodass er Yohjis ergreifen konnte. Wollte er einmal so nett sein und ein wenig mitspielen. Um Ken würde er sich nachher kümmern. Wenn Yohji weg war... Wenn dieser vor Entsetzten gelähmt sein würde... Dann würde er dafür sorgen, dass er Ken gefiel, dass Ken sich gehen ließ. Er lächelte Yohji an, mit einem Lächeln, das nicht die Kälte der Augen zu wärmen vermochte.

Ken starrte wie gebannt auf die beiden Männer, die sich nun an den Händen hielten, während sein Herz zu Eis gefror. Der Größere hingegen erwiderte das Lächeln, von dem er nicht erkannte, dass es nicht echt war, mit der ihm eigenen Freundlichkeit. Während sich die Hände des Einen in den edlen Stoff des Sessels krallten, umschmeichelten die Finger des Anderen d ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: sommi-san
Username: sommi-san
Datum: 20.04.2005 - 14:21

Kommentar Nr.: 95
Die Geschichte ist bis zum letzten Kapitel spannend und fesselte mich noch Tage danach. Super ist im letzten Kaptiel wie Omi und Nagi die Erinnerung an Aya, Yohji und Schuldig aufrecht erhalten haben. ;-)

Sommi-San
Kommentar von: sommi-san
Username: sommi-san
Datum: 20.04.2005 - 14:20

Kommentar Nr.: 94
Die Geschichte ist bis zum letzten Kapitel spannend und fesselte mich noch Tage danach. Super ist im letzten Kaptiel wie Omi und Nagi die Erinnerung an Aya, Yohji und Schuldig aufrecht erhalten haben. ;-)

Sommi-San
Kommentar von: wildest_angel
Username: wildest_angel
Datum: 02.04.2005 - 18:43

Kommentar Nr.: 91
Himmel, es ist ja noch schlimmer, das zu lesen. als es zu schreiben! *schon wieder mit den tränen kämpf* Echt, diese Geschichte macht mich fertig!

Greetz,
wildest_angel
Kommentar von: wildest_angel
Username: wildest_angel
Datum: 29.03.2005 - 00:48

Kommentar Nr.: 89
Woohoohoow! Ich liebe diesen Teil! (Woran das wohl liegen mag??? *grins*) Naja, was Aya hier widerfährt ist zwar traurig, aber die Tränen werden bei mir wohl erst ein paar Kapitel später kommen... *seufz*
Greetz,
wildest_angel
Kommentar von: wildest_angel
Username: wildest_angel
Datum: 24.03.2005 - 21:02

Kommentar Nr.: 86
Wow, ich kenne diese Geschichte, und doch ist es für mich, als hätte ich sie noch nie gesehen! Du hast echt wundervolle Veränderungen vorgenommen, liebste Braddy!
Und nur mal so nebenbei: Ab jetzt kommen ja die Teile, bei denen ich so fürchterlich gelitten habe... Ich bin gespannt, was du aus denen gemacht hast!

Greetz,
wildest_angel
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