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Ich bleibe bei dir |
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Veröffentlicht |
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Bewertung |
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Beendet
| Ab 18 Jahren |
Deutsch |
19.02.2005 | 19.02.2005 |
307906 |
4.33 Bei 3 Vote(s) |
337 |
| Autor: |
Brad-san |
| Pairing: |
Yohji/Aya, drei weitere |
| Kategorien: |
|
| Inhalte: |
Tod und Mord, Lemon |
| Einführung: |
Dunkelheit legte sich über den Rand der Welt...
Und Weiß bekommt einen neuen Auftrag, der sie in fremde Gefilde führt. Was sie dort erwartet ist Liebe, Schmerz - sogar der Tod?
Eine Zusammenarbeit von wildest_angel, der ich sehr dankbar bin, und mir. ^.~ |
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Kapitel 13
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Titel: Ich bleibe bei dir
Teil: 13/ 18 + Epilog
Autoren: Brad-san und wildest_angel
E-Mails: Brad-san@web.de und wildest_angel@gmx.de
Fandom: Weiß Kreuz
Rating: MA
Warnung: Fantasy, Drama, death, lemon
Pairing: Yohji/Aya, Omi/Nagi
~*~ 13 - Weg ins Verderben ~*~
Nach einem erfolgreichen Abend war Omi schnell eingeschlafen und wachte am nächsten Morgen an Ken gekuschelt auf. Rasch entfernte er sich von diesem. Und dieses Mal brauchte er nicht einmal kaltes Wasser, um aus dem Bett zu kommen. Der Tag war herrlich. Heute würde er sich wieder mit Nagi treffen.
Er vertraute einfach darauf, dass weder Aya noch die anderen etwas mit ihm vorhatten. "Ich bin weg!", rief er dem verschlafenen Ken zu und auch in das Zimmer der zwei Älteren. Dann rannte er zu dem Platz, an dem sie sich gestern verabschiedet hatten.
Mit dem Fuß tippend wartete er noch etwas. Zu früh war er an dem verabredeten Punkt. Doch Nagi kam. Erfreut lächelte Omi und kam ihm entgegen, begrüßte ihn mit einem zärtlichen Kuss.
Ken vernahm im Halbschlaf die Stimme seines Freundes. Bevor er jedoch in der Lage war, die Augen zu öffnen, war dieser schon aus dem Zimmer verschwunden.
Der Fußballer erhob sich mühsam aus dem Bett. Nun stand er vor der undankbaren Aufgabe, die beiden Ältesten aus den Federn zu holen. Hoffentlich machten sie nicht wieder so einen Terror wie gestern. Das wäre das Letzte, was der Braunhaarige im Moment brauchen konnte.
Wieder klopfte es an der Türe. Wieder wurde Aya beim Kuscheln gestört. Das konnte nur Ken sein. Aber weil er sich heute etwas vorgenommen hatte, stand er auf und empfing Ken in seinen Boxern. Wenigstens einmal wollte er nett sein. "Jaja, wir sind wach. Komm rein."
Aufatmend öffnete der Braunhaarige die Tür. Sogar der Älteste war schon auf den Beinen, wie Ken erleichtert feststellte. So trieb er die beiden an, sich ein wenig zu beeilen, da ja die "Eroberung der Burg", wie er es für sich nannte, anstand.
"So leicht, wie du meinst, wird es nicht werden.", sagte Aya, während er die Tür hinter sich schloss und sie gemeinsam zum Essen gingen. "Wir müssten uns was einfallen lassen, um an Schwarz heranzukommen und mit ihnen alleine zu sein... Wo ist eigentlich Omi?"
"Keine Ahnung. Er ist heut schon ziemlich früh weg, ohne zu sagen, wohin.", meinte Ken achselzuckend. Er konnte sich nicht vorstellen, dass es so schwer werden würde, an die Feinde heranzukommen. Schließlich hatten die ja keine Ahnung, dass Weiß hier war, um sie zu töten. Was also sollte schwer fallen?
Schweigend aßen sie das Brot und ein wenig Käse. Danach machten sie sich auf. Aya sagte nicht zu Omis Verschwinden, missbilligte aber, dass Ken nicht Acht auf ihn gab. So gingen sie durch die Stadt. Zusehends wurde es wärmer. Und es war noch nicht einmal zwölf Uhr. Vor dem imposanten Gebäude sahen sie sich kurz an, ehe sie zusammen an die bereitstehenden Wachleute herantraten. "Wir wünschen eine Audienz beim Herzog!", sagte Yohji der Burgwache bestimmt.
Seltsamerweise wurden sie ohne Probleme durchgelassen, ein Umstand, der Yohji, welcher schon wieder ein komisches Gefühl in der Magengegend hatte, ziemlich irritierte. Nervös umsehend schritt er vor Aya her über die Zugbrücke.
Aufmunternd lächelte Aya Yohji zu. Obwohl er selbst Mut brauchte. Hindurch ging es durch ein Labyrinth aus Gängen und Toren, bis sie endlich vor einer schweren Türe warten mussten. Einige Minuten vergingen in denen nichts geschah. Dann öffnete sich die Tür wie von selbst und sie traten hindurch, verbeugten sich respektvoll.
Sofort als Aya seinen Kopf wieder hob, schaute er sich um. Es war eine trotz der Temperaturen kalte und feuchte Halle, an deren Wänden einige ehemals farbenprächtige Teppiche hingen. Nun waren sie ausgeblichen und vom Staub der Jahre bedeckt. Unter den Teppichen kam grauschwarzer Stein zum Vorschein. Das hintere Viertel der Halle war gegenüber dem Rest durch zwei Stufen erhöht. In der Mitte stand ein Holzthron, der mit Fellen überzogen war, worauf der Herzog Philip von Konrathin saß.
Yohji ging in einem langsamen Tempo durch die ansonsten schmucklose Halle voraus. Aufmerksam sah er sich um. Jedes Detail, das er in sich aufnahm, zeugte von Glanz und Ruhm längst vergangener Zeiten, traurige Überreste einer glorreichen Vergangenheit. Alles wirkte wie durch einen schmutzigen Schleier, selbst der früher sicherlich eindrucksvolle Herrscher schien sich hinter diesem Nebel von Unwirklichkeit und Vergänglichkeit zu befinden. Schwarz war noch nicht zu sehen. Jedoch hatte dies keine Bedeutung.
Allesamt knieten sie vor dem Herzog nieder. Danach erlaubte dieser ihnen mit wenigen Worten sich wieder zu erheben.
"Wer seid ihr?", fragte dieser mit zunächst schwankender Stimme. Entgegen dieser Stimme war er von beeindruckender Statur. Breite Schultern, starke Arme und hätte er gestanden, hätte es die Masse um seinen Bauch auch wieder wettgemacht. Doch so zeichnete ihn das nahende Alter. Das einst hellbraune, schulterlange Haar war grau meliert. Auch die Stoppeln seines Bartes zeigten bereits graue Stellen.
"Wir" Yohji zeigte mit einer ausschweifenden Geste auf sich und die anderen Zwei. "sind eine Gruppe, die von Euch nichts weiter erbittet, als in der Stadt verweilen und einige Personen aufzuspüren zu dürfen. Ich bin der Markgraf von Kudo. Das neben mir" er zeigte auf Aya "ist mein alter und guter Freund, der Graf von Ranberg. Und das hinter uns ist mein treuer Ritter von Hida." Mit aristokratisch erhobenem Haupt sah er dabei dem alten Mann fest in die Augen.
Der Herzog besah sich die Gruppe mit einer Freundlichkeit, die seine Augen jedoch nicht erreichte. Trotzdem nickte er knapp zur Erleichterung der Drei. "Euer Anliegen sei gewährt", erwiderte er mit einer kalten, emotionslosen Stimme. "Seid für heute meine Gäste", fuhr er in dem gleichen Tonfall fort.
"Danke, Euer Durchlaucht.", sagte Yohji mit einer halben Verbeugung. "Ihr ehrt uns sehr mit diesem Angebot. Doch leider muss mein Freund Euch noch etwas viel Ernsteres sagen." Damit trat Aya einen Schritt nach vorne und besah, während er begann, des Herzogs Gesicht:
Dieses Gesicht war von Wetter und Krankheiten zerfurcht. Mehrere Pockennarben überzogen seine Wangen und Stirn. Die Brauen über den ausdruckslosen, fast krank scheinenden Augen waren buschig. Die Haut, die vor mehreren Jahre noch straff war, verlor ihre Spannkraft und die Tränensäcke hingen weit unter den Augen, Grübchen zogen sich über jede Seite des verbissenen Mundes hin.
"Vermutlich gibt es jemanden, der es auf Euch oder Euren Thron abgesehen hat. Wir wollen Euch von diesen Leuten schützen und sie eliminieren. Ist uns dies erlaubt?"
Die Augen des Herzogs wurden noch kälter und grimmiger. "Niemand würde es wagen... ", begann er mit grollender Stimme, die ihre Festigkeit wiedererhalten hatte. Dann besann er sich eines Besseren. Mit einer gebieterischen Handbewegung rief er einen seiner Diener zu sich und befahl ihm mit einem wütenden Seitenblick auf die Anwesenden: "Holt augenblicklich die anderen Herren her!" Der Diener in einem braunen Wams wurde leicht blass, beeilte sich aber, dem Befehl Folge zu leisten.
Womöglic
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Die letzten 5 Kommentare
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Kommentar von: sommi-san
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Username: sommi-san
Datum: 20.04.2005 - 14:21
Kommentar Nr.: 95
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Die Geschichte ist bis zum letzten Kapitel spannend und fesselte mich noch Tage danach. Super ist im letzten Kaptiel wie Omi und Nagi die Erinnerung an Aya, Yohji und Schuldig aufrecht erhalten haben. ;-)
Sommi-San
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Kommentar von: sommi-san
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Username: sommi-san
Datum: 20.04.2005 - 14:20
Kommentar Nr.: 94
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Die Geschichte ist bis zum letzten Kapitel spannend und fesselte mich noch Tage danach. Super ist im letzten Kaptiel wie Omi und Nagi die Erinnerung an Aya, Yohji und Schuldig aufrecht erhalten haben. ;-)
Sommi-San
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Kommentar von: wildest_angel
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Username: wildest_angel
Datum: 02.04.2005 - 18:43
Kommentar Nr.: 91
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Himmel, es ist ja noch schlimmer, das zu lesen. als es zu schreiben! *schon wieder mit den tränen kämpf* Echt, diese Geschichte macht mich fertig!
Greetz,
wildest_angel
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Kommentar von: wildest_angel
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Username: wildest_angel
Datum: 29.03.2005 - 00:48
Kommentar Nr.: 89
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Woohoohoow! Ich liebe diesen Teil! (Woran das wohl liegen mag??? *grins*) Naja, was Aya hier widerfährt ist zwar traurig, aber die Tränen werden bei mir wohl erst ein paar Kapitel später kommen... *seufz*
Greetz,
wildest_angel
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Kommentar von: wildest_angel
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Username: wildest_angel
Datum: 24.03.2005 - 21:02
Kommentar Nr.: 86
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Wow, ich kenne diese Geschichte, und doch ist es für mich, als hätte ich sie noch nie gesehen! Du hast echt wundervolle Veränderungen vorgenommen, liebste Braddy!
Und nur mal so nebenbei: Ab jetzt kommen ja die Teile, bei denen ich so fürchterlich gelitten habe... Ich bin gespannt, was du aus denen gemacht hast!
Greetz,
wildest_angel
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