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Lieben heißt... |
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Veröffentlicht |
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Beendet
| Ab 11 Jahren |
Deutsch |
26.01.2006 | 21.03.2006 |
38766 |
4.67 Bei 6 Vote(s) |
176 |
| Autor: |
Brad-san |
| Pairing: |
Aya Fujimiya / Ken Hidaka |
| Kategorien: |
Romantik, Drama |
| Inhalte: |
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| Einführung: |
Wozu ist man fähig, wenn man liebt?
Wie weit geht diese Liebe?
Heißt Lieben, alles aufzugeben?
Heißt Lieben, den Geliebten ziehen zu lassen, wenn er es wünscht?
Kann man es? |
| Kommentare: |
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... nicht nach dem eignen Glück fragen.
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Hallöchen ihr Lieben,
hier ist der dritte, und somit vorletzte Teil (denk ich zumindest) der Story. Ich wünsch euch viel Spaß (na wohl eher ein paar traurige Momente) damit.
@akuma:
1. Tja, ja... die Eifersucht. Sie ist genwachsen. Wie du ja bereits gesehen hast...
2. Ich hoffe du bist mir nicht böse... Aber deine Worte haben mich so inspiriert, dass ich sie gleich verwendet habe. ^.~ Und wegen der Nicht-Beachtung... Ich denke wirklich, dass es Situationen, in denen du einfach nicht mehr weißt, wie du damit umgehen sollst... Und dann das totale Gegenteil von dem machst, was du sonst gemacht hast...
(Ähm... ach so... Ich hoffe es ist kein Problem für dich, wenn ich immer nur 'akuma' schreibe - und dich nicht beim vollständigen Namen nenne ^^)
@wildest:
1. Die Dämonen brechen aus. Das hast du schön gesagt. Und wie du im zweiten Teil gelesen hast, stimmt es auch. Du weißt doch, dass wir immer auf der Suche neuer Ideen sind *g*
2. Ja... Die Stelle mit Schuldig. Da hab ich mich ins Zeug gelegt, damit sie dir gefällt. ^.~ Wie die beiden jetzt miteinander umgehen, kannst du gleich lesen... *knuddel*
~+~ 3 ~+~
Lieben heißt...
... nicht nach dem eignen Glück fragen.
Zu spät erkannte Aya den Sinn seiner Worte, die er so unbedacht, aus einem Impuls heraus, geäußert hatte. Er konnte es nicht glauben. Sein Schmerz und seine Trauer waren groß, ja. Aber musste er deshalb gleich derartig reagieren?
Laut klang das Türschlagen in seinen Ohren nach. Das hatte er nicht gewollt. Er wollte nicht, dass Ken und er sich weiter von einander entfernten. Nein... Nie hatte er das gewollt. Wollte es immer noch nicht.
Er saß auf der Couch im nun wieder Dunklen, wimmerte unhörbar. Sein Blut pulste durch die Adern, gab einen unheimlichen Takt vor. Die Arme eng um sich geschlungen wiegte er sich in eben diesem Rhythmus vor und zurück.
Er war so schwach...
Ihm war so schlecht...
Sein Herz schmerzte.
Sein Hals war trocken. Das Schlucken mühsam.
Und unaufhörlich quellten Tränen aus seinen Augen, liefen ungehindert über seine Wagen.
Hieß Lieben denn nicht auch, zu vertrauen und zu vergeben?
Aber Lieben hieß genauso gut, zu verstehen und nicht zu verletzen.
Und Ken verstand ihn und seine rasende Eifersucht nicht. Ken hatte ihn verletzt, da er sich mit diesem Bastard rumgetrieben hatte!
Doch Aya versuchte die Sichtweise seines Geliebten zu sehen. Eben zu verstehen. In seiner Trauer und Aussichtslosigkeit konnte er es sogar. Hilflos war er dazu verdammt, neben sich zu stehen und zu sehen, wie er Ken ziehen ließ. Das konnte er nicht zulassen.
Er vertraute darauf, dass sein Schatz NICHT mit ihrem gemeinsamen Feind in die Kiste gesprungen war.
Doch wenn es so war, wenn SEIN Ken fremd gegangen war, ihn betrogen hatte...
Konnte er es vergeben?
~*~
Der Braunhaarige war völlig überrumpelt. Ran war also derjenige gewesen, der sie beobachtet hatte. Verständnislos schüttelte Ken den Kopf. Die Gedanken seines rothaarigen Geliebten gingen in die falsche Richtung.
Traurig lächelte Ken.
Nicht ganz. Immerhin war er tatsächlich mit Schuldig aus dem Club verschwunden. Sie waren zu ihm gegangen...
Aber war das ein Grund gleich ihre Beziehung zu beenden? Für Aya vermutlich schon.
Ken konnte sich gut vorstellen, was der Rothaarige über ihn dachte. Sollte er doch. Nun ging ihn das nichts mehr an.
Nun war er frei.
Frei.
Gefangen von Schuldgefühlen.
Was sollte er jetzt machen? Nachdem Aya ihm so unmissverständlich das Aus erklärte... Auf der einen Seite konnte er jetzt machen, was er wollte. Andererseits hegte er immer noch Gefühle für Ran. Vielleicht nicht unbedingt unsterbliche Liebe, aber gewiss eine tiefe Zuneigung.
'Tse, sei froh, dass du ihn los bist. Dann nervt er dich nicht mehr und du bist endlich frei von ihm. ' Das war der böse Teil, der lüsterne Teil, der sich nichts um andere scherte, wie Ken wusste.
'Stell dir das vor... So viel Sex wie du willst... Mit wem du willst. Nur DU entscheidest das! Nicht länger ER.'
Der Braunhaarige schüttelte den Kopf. Er wollte diese Gedanken nicht weiter verfolgen. 'Aber... Schuldig nackt. Lecker... und du wild und hemmungslos mit ihm.'
„Nein!“, rief Ken entsetzt. Er wollte das nicht hören. Und er wollte die Bilder, die sein Gehirn projizierte, nicht sehen.
Doch ließ ihn eins nicht los. Ran hatte mit ihm Schluss gemacht. Und er musste sich dem fügen. Einfach akzeptieren und nicht in Frage stellen.
Ein Mann weiß, wann er besiegt ist, sprach Ken sich selbst Mut zu. Eher wohl Trost.
Er würde Ayas Herz nicht wiedergewinnen, wenn er sich jetzt an ihn klebte.
Vermutlich erklärte der Rothaarige ihn dann für verrückt. Erst sich beschweren, dass er zu wenig Freiheiten hatte und dann selbst wieder an Ran hängen.
Was vorbei ist, ist vorbei.
Wie war das? Alles war möglich, denn alles endete und begann zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Wenn sich irgendwo eine Tür schloss, ging woanders ein Fenster auf.
Oder wie war das doch gleich?
Ken konnte und wollte nicht mehr darüber nachdenken. Zwar wusste er, dass er um diese schweren, melancholischen Gedanken nicht herumkam, aber er brauchte Kraft dafür. Und diese Stärke konnte er nur schöpfen, wenn er schlief.
Er ließ sich wie ein Häufchen Elend auf sein Bett sinken. Doch an Einschlafen war nicht zu denken.
~*~
Am nächsten Morgen saß Aya unausgeschlafen auf seinem Bett, zurückgelehnt in die weichen Kissen am Kopfteil. Er hatte Omi gebeten, den jungen Fußballer zu holen und in sein Zimmer zu schicken.
Es kam ihm vor, als wartete er endlos auf Ken. Doch es war ihm wichtig, so lange zu warten. Schließlich musste er einige Dinge wieder gerade biegen. Sich entschuldigen. Und um Verzeihung bitten. Das vermutlich wurde am schwierigsten.
Leise knarrend ging die Tür auf. Der verwuschelte Haarschopf Kens erschien. Unschlüssig schien der Braunhaarige in der Tür zu stehen. „Komm rein“, bat Aya leise. Er sah zu, wie Ken sich ihm langsam näherte. Sie beide hatten schlecht geschlafen. Aya konnte das an den dunklen Ringen unter den bra
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Die letzten 5 Kommentare
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Kommentar von:
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Username:
Datum: 22.03.2006 - 19:02
Kommentar Nr.: 1564
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Hi!
Ja es ist schwer, im Leben zu verzeihen - aber ich bin da schon lange nicht mehr so idealistisch wie du, dafür bin ich wohl schon zu alt *gg* - und eins kann ich dir sagen, man sollte nie Chance leichtfertig verspielen und man darf nie aufgeben, sollte immer um die Liebe kämpfen.
Ich finde trotzdem - oder eigentlich auch gerade wegen des 4. Teils, dass Ken sich falsch verhält. Wenn man sieht, dass jemand, den man liebt, leidet, dann sollte man verzeihen. Zu einem Streit gehören immer zwei!
Ein bisschen Realismus schadet übrigens nie *zwinker* kommt halt immer auf die Story an.
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Kommentar von: Lestat
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Username: Lestat
Datum: 06.03.2006 - 20:30
Kommentar Nr.: 1509
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Hallo, Brad-san!
Irgendwie ist die Geschichte echt zerfleischend. Der erste Teil war hart, aber noch erträglich. Im Zweiten war es auch noch ok, aber der letzte schlug dem Fass den Boden aus.
Einerseits versteht man Aya, weil er Ken liebt und möglichst immer mit ihm zusammensein möchte.
Andererseits versteht man Ken, weil man einfach Freiraum braucht. Nicht die großen Schwierigkeiten machen eine Beziehung kaputt, sondern die kleinen, alltäglichen. Und das hast Du mit Deiner Story perfekt hervorgehoben. Ken löste sich immer ein Stückchen mehr von Aya. Und Aya war nicht befähigt, Ken aufzuhalten, weil er zu sehr klammerte und zu eifersüchtig war.
Es ist wirklich erdrückend, was Ken zu Ran gesagt hat. Mir hat es fast das Herz gebrochen. Aber andererseits... Vielleicht ist's besser so. Ken hat wohl wirklich Recht. Es würde nichts bringen, wenn er zurückkäme.
Und gegen ein Schu x Ken-Pairing habe ich absolut nichts einzuwenden. *mal so frei sag*
Was ich eigentlich sagen wollte... Äh. Nun ja. Die Story ist wundervoll geschrieben. Aber ich hoffe, sie hat ein Happy End. Bitte! *Kotau mach*
Bis dann und liebe Grüße,
Lestat
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Kommentar von:
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Username:
Datum: 22.02.2006 - 19:14
Kommentar Nr.: 1462
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Jemanden zu lieben heißt
....ihm eine 2. Chance zu geben, vielleicht auch eine 3.
....und an einer Beziehung zu arbeiten
Liebe heißt aber auch
....Veränderungen zulassen, bei sich und beim anderen
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Aya hat ja seinen Fehler mehr oder weniger eingesehen, versucht zumindest sich zu bessern, aber dein Ken ist wirklich hart zu ihm. Jeder hat eine 2. Chance verdient. Zugegebenermaßen - sagen kann man so was leicht, die Realität sieht aber oft anders aus.
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Kommentar von: wildest_angel
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Username: wildest_angel
Datum: 22.02.2006 - 15:10
Kommentar Nr.: 1461
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Huhu!
Wow, da hst du ja mal einen unwahrscheinlich unnachgiebigen Ken entwickelt. Nicht schlecht, dieser Charakterzug. Auf der anderen Seite frage ich mich, ob das gerade in dieser Situation hilfreich war. Denn im Endeffekt will er ja auch zurück zu Aya. Oder irre ich mich?
Tja, Aya, jetzt hst du ein Problem an der Backe, was? Das kommt davon, wenn man sich von der Eifersucht mitreissen lässt, ohne sich erst mal die Version des Anderen anzuhören...
Ich hätte ja eine Lösung für dieses Schlamassel parat... Aber erstens glaube ich, dass du dir die lebhaft vorstellen kannst und zweitens steht es mir nicht zu, in deine Geschichte zu pfuschen.
So warte ich ganz geduldig und mächtig gespannt auf den letzten (???) Teil. (Schade... *gg*)
Greetz,
wildest_angel
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Kommentar von:
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Username:
Datum: 11.02.2006 - 19:19
Kommentar Nr.: 1403
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Jemanden zu lieben heißt
zu vertrauen
zu vergeben
es heißt aber auch
zu verstehen
und nicht zu verletzen
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Verständlich, dass sich Ken eingeengt fühlt, trotzdem nicht sehr hilfreich, den anderen deswegen einfach nicht mehr zu beachten, ihn dadurch nur noch mehr zu verletzen.
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