|
|

 |
|
Ich bleibe bei dir |
|
[1]
[2]
[3]
[4]
[5]
[6]
[7]
[8]
[9]
[10]
[11]
[12]
[13]
[14]
[15]
[16]
[17]
[18]
[19]
|
| Status |
Alter |
Sprache |
Veröffentlicht |
Last Update |
Zeichen |
Bewertung |
Klicks |
Beendet
| Ab 18 Jahren |
Deutsch |
19.02.2005 | 19.02.2005 |
307906 |
4.33 Bei 3 Vote(s) |
337 |
| Autor: |
Brad-san |
| Pairing: |
Yohji/Aya, drei weitere |
| Kategorien: |
|
| Inhalte: |
Tod und Mord, Lemon |
| Einführung: |
Dunkelheit legte sich über den Rand der Welt...
Und Weiß bekommt einen neuen Auftrag, der sie in fremde Gefilde führt. Was sie dort erwartet ist Liebe, Schmerz - sogar der Tod?
Eine Zusammenarbeit von wildest_angel, der ich sehr dankbar bin, und mir. ^.~ |
| Kommentare: |
Download: |
Bewertung: |
Benachrichtigung: |
Letzten 5 lesen
Alle lesen
Kommentar schreiben
|
PDF: Kapitel
PDF: Fanfiktion
Textdatei: Kapitel
Textdatei: Fanfiktion
|
|
|
| Bookmark: |
Drucken: |
Meldung: |
|
|
Fanfiktion bookmarken
|
PDF: Kapitel drucken
PDF: Fanfiktion drucken
Browser: Kapitel drucken
Browser: Fanfiktion drucken
|
Kapitel melden
Fanfiktion melden
|
|
Kapitel 10
|
Titel: Ich bleibe bei dir
Teil: 10/ 18 + Epilog
Autoren: Brad-san und wildest_angel
E-Mails: Brad-san@web.de und wildest_angel@gmx.de
Fandom: Weiß Kreuz
Rating: MA
Warnung: Fantasy, Drama, death, lemon
Pairing: Yohji/Aya, Omi/Nagi
~*~*~ 10 - Er soll mein Feind sein?! ~*~*~
Schnell hatte Omi seine Preise noch bei seinen Freunden abgegeben. Die brauchte er jetzt sicher nicht. "Warte!", rief Omi. Und noch einmal. Jedoch kümmerte sich keiner um seinen Ruf. Er rannte dem Jungen hinterher. "Warte doch... mal", sagte er, nach ein wenig Luft schnappend. Der Junge drehte sich um. Er schien jünger als Omi selbst, hatte hellbraunes Haar, das ihm in die Augen hing. Die Züge an und für sich sahen schon fast feminin aus.
"Oh...", machte der Junge. "Ihr habt bei dem Turnier gewonnen. Was wollt Ihr von mir?" Omi wusste es nicht. Wollte er ihn warnen, weil er ihn ins Visier genommen hatte oder weswegen war er hier? "Ihr, also du bist mir vorhin in die Schussbahn gelaufen. Hätte nicht viel gefehlt und ich hätte dich getroffen."
Der Angesprochene sah den Blondschopf nur mit unbeweglicher Miene an und zuckte dann mit den Schultern. "Na und?", meinte er leise. "Was wäre daran so schlimm gewesen?"
"Ich hätte dich erschossen?!" Omi verstand die Gleichgültigkeit nicht. "Stört dich das nicht?", fragte er.
Der Dunkelhaarige schüttelte nur leicht den Kopf. "Das wär doch egal. Es gibt schlimmere Arten, zu sterben, als von einem Pfeil getroffen zu werden."
"Solange es Amors Pfeil ist...", meinte Omi lächelnd. Der andere verstand ihn, verstand was er meinte. Und erst jetzt fiel ihm auf, dass hier - zu dieser Zeit - keine griechischen Götter bekannt waren. Entsetzt wich er zurück. Der Junge, der so niedlich aussah, sollte sein Feind sein?
Der Kleinere bemerkte jetzt die holprige Aussprache seines Gegenübers und wechselte Probeweise in seine Muttersprache, als er auf die Anspielung von Amors Pfeil antwortete. "Amors Pfeil wär schon nicht verkehrt. Aber ob man so viel Glück hat, bleibt abzuwarten."
Dummerweise überlegte Omi nicht weiter und antwortete in derselben Sprache: "Wär nicht zu verachten." Sein Fehler wurde ihm schrecklich bewusst. Noch einen Schritt wich er nach hinten zurück. Es würde nichts bringen fortzulaufen, ebenso wenig wie ihn auf einen Becher Wein einzuladen. Unschlüssig, dennoch ängstlich, ging Omi nach hinten.
"Mein Name ist Nagi. Und wer bist du?", fragte der Andere leise und freundlich. Er wollte dem Blonden keinen Schreck einjagen. Im Gegenteil. Der Knabe war ihm sympathisch. Obwohl er sich solche Gefühle eigentlich nicht leisten durfte. Als er sah, wie der Andere vor ihm zurückwich, folgte er ihm langsam, hob freundschaftlich eine Hand, um zu zeigen, dass er ihm nichts Böses wollte.
"Omi." Er stand da wie ein Reh, das durch Scheinwerfer geblendet wurde - unfähig sich zu bewegen. Die freundschaftliche Geste ließ ihn nur wenig Angst überwinden. "Ich heiße Omi..." Er wollte noch mehr sagen, doch der Rest blieb ihm im Hals stecken. Ohne zu zögern könnte der Andere ihn umbringen. Und keiner würde es merken. Bis auf seine Freunde, aber wenn sie das Fehlen Omis bemerkten, war es zu spät.
Nagi setzte versuchsweise ein leichtes Lächeln auf, das sich ziemlich ungewohnt auf seinem Gesicht anfühlte. "Du hast das Bogenschiessen gewonnen, nicht?", meinte er mit leiser Stimme.
Zaghaft nickte er. Und er merkte, dass sich dieser Nagi ihm näherte. Er wusste nicht um dessen Waffen und Fähigkeiten, einen Menschen zu töten. Kein Schwert oder eine Schusswaffe ließ etwas auf seine Kampfkunst schließen. Unbewusst trat er noch etwas zurück. Und hinter ihm war eine Holztür. Sich selbst Mut zusprechend sagte er: "Ja, das habe ich. Ich bin gut genug, um dich auf fünfzig Meter zu erschießen, wenn du es wissen möchtest." Langsam verschwand die Furcht. Übrig blieb Vorsicht.
"Und hältst du das für nötig?", erwiderte der Kleinere ruhig. "Wenn ich dir wehtun wollte, hätte ich das längst gemacht. Und dafür bräuchte ich nicht mal einen Bogen. Aber vielleicht möchtest du mit mir auf deinen Sieg einen Schluck Met trinken gehen?"
Die Stimme hörte sich so samtig an. Irgendwie konnte Omi diese Bitte oder was es auch immer sein sollte nicht abschlagen. "Und wohin?", fragte er schüchtern. Die Antwort Nagis verunsicherte ihn. Was meinte dieser mit 'ich bräuchte dafür nicht einmal einen Bogen'? Bei Gelegenheit würde Omi ihn darauf ansprechen.
"Wie wär's mit da drüben?" Er deutete vage in eine Ecke. "Die haben nicht nur Met, sondern auch noch andere Sachen." Wieder versuchte er ein scheues Lächeln.
"Hört sich nicht schlecht an.", meinte Omi. Er spürte eine zarte Röte auf seinen Wangen. Auch er lächelte den anderen unsicher an. "Du bezahlst?", fragte er etwas neckend.
Nagi nickte ernst. "Klar, ich hab dich ja eingeladen." Er war erstaunt, dass der Andere sich so schnell entschlossen hatte, ihm zu vertrauen. Er wusste nicht, wann er zum letzten Mal solche Freundlichkeit erlebt hatte.
Gemeinsam gingen sie zu einem Stand in der Nähe. Dort bestellten sie - ausnahmsweise einmal - Most. Dieser war wässerig, zu viel gestreckt und kostete fast so viel wie Met. "Was machst du eigentlich hier, Nagi?" Unbewusst fragte Omi das, er war neugierig, mehr über diesen fremden Jungen zu erfahren.
Der Dunkelhaarige zuckte vage mit den Schultern. "Ach, das würde jetzt zu weit führen. Ich erzähl dir das ein anderes Mal, wenn du einverstanden bist", meinte er leise und schüchtern. Nagi glaubte, er müsse in den leuchtend blauen Augen seines Gegenübers versinken.
"Wie lange darfst du eigentlich raus?", wollte Omi wissen. Erst im Nachhinein merkte er wie dumm diese Frage war, aber nun war es zu spät. Er selbst hatte kein Ausgehverbot - solange er am nächsten Tag ausgeschlafen war. Verlegen lächelte der Blonde.
"Es ist egal, wie lange ich unterwegs bin. Niemanden interessiert es..." Das klang trauriger, als der Kleinere beabsichtigt hatte. Wieder versuchte er ein ungeübtes Lächeln. "Und was ist mit dir? Vermisst dich niemand, wenn du so lange weg bleibst?"
Kurz überlegte der Ältere. Würde ihn jemand vermissen? "Vermutlich nicht. Es würde sich erst bemerkbar machen, wenn mein Kollege in ein leeres Bett steigen würde." Nachdenklich zuckte er mit den Schultern. Doch die Trauer in der Stimme ließ ihn nicht unbewegt und fragte sich, ob die Mitglieder von "Schwarz" auch so freundschaftlich miteinander umgingen, wie "Weiß" es tat.
"Du schläfst mit deinem Kollegen in einem Bett?" Nagi war erstaunt. "Ihr müsst euch wirklich gut verstehen!" Wenn man solche Kameraden hatte, konnte man leicht so nett lächeln wie der Andere. Der Dunkelhaarige seufzte schwer. "Du musst es echt gut haben...", flüsterte er.
Also waren die Beziehungen bei "Schwarz" nicht gut. "Weißt du, er hat mich heute Früh mir einem Eimer eiskaltem Wasser geweckt. So gut habe ich es nicht gehabt." Nach einer kurzen Weile des Schweigens, in der Omi einsah, dass es ihm wesentlich besser ging als seinem Gegenüber, sagte er: "Gehen wir noch ein Stück? Dann würde ich dich noch wohin einladen. So als kleiner Ausgleich für... den Saft."
Naoe nickte. Er fühlte sich sehr wohl in der Gegenwart des unbeschwerten Omis. Sein Gesicht hatte wieder den undurchdringlichen Ausdruck angenommen, der seiner Umwelt nichts von seinen Gedanken mitteilte.
Omi hoffte, nicht auf seine Gefährten zu treffen, während er Nagi in der verrauchten Schankstube allein ließ und die Treppen hoch in sein Zimmer rannte. Nur wenige Minuten später stand er wieder vor Nagi und sie gingen aus der Gaststube. "Komm, suchen wir uns ein Stückchen Wiese", sagte er bestimmt. Mit der einen Hand schwang er seine Tasche auf den Rücken, mit der anderen schleifte er Nagi hinter sich her.
Der Dunkelhaarige starrte zuerst entsetzt auf seine Hand, die so plötzlich von dem Anderen ergriffen wurde. Vor Überraschung stolperte er fast, konnte sich aber gerade noch fangen. "Wa... War... Warum?", brachte er mühsam heraus.
"Was 'Warum?'" Der Größere blieb nicht stehen, wandte nur sein Gesicht zu Nagi um, um ihn anzusehen. Fast rennend lief er den Hügel hinunter. Vorbei an all den Ständen, die sie gestern in anderer Richtung passiert hatten, während er auf die Antwort wartete.
"Warum willst du mit mir auf eine Wiese?" Er verstand es immer noch nicht. Was bewog den Anderen, seine Zeit mit ihm zu verbringen?
Omi schüttelte lächelnd seinen Kopf. "Sag ich dir nicht!" Nagi schien noch immer verwirrt. Dabei wollte Omi diesen noch jüngeren Killer lächeln sehen. Das war der einzige Grund. Deswegen hatte er auch seine Tasche mitgenommen. An den Torwachen angekommen, klärte er, ohne auf Nagis Einspruch zu warten, die Angelegenheit, dass sie danach auch wieder in die Stadt kommen würden. Dann hielt er Ausschau nach einem geeigneten Platz, wo sie nicht so leicht gesehen wurden. Die Angst, die er zuerst befürchtet hatte, blieb verschwunden.
In Gedanken zuckte Nagi wieder mit den Schultern. Wenn der Andere, der zweifelsohne zu "Weiß" gehörte, ihn unbemerkt umbringen wollte, dann sollte er es eben tun. Es gab sicherlich Schlimmeres, als durch die Hand einer Person, die einem sympathisch war, zu sterben. So ließ er sich widerstandslos hinter dem Größeren herziehen.
Endlich hatte Omi einen einigermaßen geeigneten Platz gefunden. Auf der Nordwest Seite der Stadt. Keine Wache konnte sie sehen, und auch die Bauern hatten wo anders zu tun. Sie waren unbeobachtet und ungestört. Er setzte sich auf die trockene Wiese in der Hoffnung, Nagi würde es ihm einfach gleich tun. "Ich habe hier näm
...
Um diese Fanfiktion weiter lesen zu können ist ein Login erforderlich!
|
|
[1]
[2]
[3]
[4]
[5]
[6]
[7]
[8]
[9]
[10]
[11]
[12]
[13]
[14]
[15]
[16]
[17]
[18]
[19]
|
Die letzten 5 Kommentare
|
|
Kommentar von: sommi-san
|
Username: sommi-san
Datum: 20.04.2005 - 14:21
Kommentar Nr.: 95
|
Die Geschichte ist bis zum letzten Kapitel spannend und fesselte mich noch Tage danach. Super ist im letzten Kaptiel wie Omi und Nagi die Erinnerung an Aya, Yohji und Schuldig aufrecht erhalten haben. ;-)
Sommi-San
|
|
Kommentar von: sommi-san
|
Username: sommi-san
Datum: 20.04.2005 - 14:20
Kommentar Nr.: 94
|
Die Geschichte ist bis zum letzten Kapitel spannend und fesselte mich noch Tage danach. Super ist im letzten Kaptiel wie Omi und Nagi die Erinnerung an Aya, Yohji und Schuldig aufrecht erhalten haben. ;-)
Sommi-San
|
|
Kommentar von: wildest_angel
|
Username: wildest_angel
Datum: 02.04.2005 - 18:43
Kommentar Nr.: 91
|
Himmel, es ist ja noch schlimmer, das zu lesen. als es zu schreiben! *schon wieder mit den tränen kämpf* Echt, diese Geschichte macht mich fertig!
Greetz,
wildest_angel
|
|
Kommentar von: wildest_angel
|
Username: wildest_angel
Datum: 29.03.2005 - 00:48
Kommentar Nr.: 89
|
Woohoohoow! Ich liebe diesen Teil! (Woran das wohl liegen mag??? *grins*) Naja, was Aya hier widerfährt ist zwar traurig, aber die Tränen werden bei mir wohl erst ein paar Kapitel später kommen... *seufz*
Greetz,
wildest_angel
|
|
Kommentar von: wildest_angel
|
Username: wildest_angel
Datum: 24.03.2005 - 21:02
Kommentar Nr.: 86
|
Wow, ich kenne diese Geschichte, und doch ist es für mich, als hätte ich sie noch nie gesehen! Du hast echt wundervolle Veränderungen vorgenommen, liebste Braddy!
Und nur mal so nebenbei: Ab jetzt kommen ja die Teile, bei denen ich so fürchterlich gelitten habe... Ich bin gespannt, was du aus denen gemacht hast!
Greetz,
wildest_angel
|
Alle lesen
|
|
|
|