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Ich bleibe bei dir |
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Veröffentlicht |
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Beendet
| Ab 18 Jahren |
Deutsch |
19.02.2005 | 19.02.2005 |
307906 |
4.33 Bei 3 Vote(s) |
337 |
| Autor: |
Brad-san |
| Pairing: |
Yohji/Aya, drei weitere |
| Kategorien: |
|
| Inhalte: |
Tod und Mord, Lemon |
| Einführung: |
Dunkelheit legte sich über den Rand der Welt...
Und Weiß bekommt einen neuen Auftrag, der sie in fremde Gefilde führt. Was sie dort erwartet ist Liebe, Schmerz - sogar der Tod?
Eine Zusammenarbeit von wildest_angel, der ich sehr dankbar bin, und mir. ^.~ |
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Kapitel 9
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Titel: Ich bleibe bei dir
Teil: 9/ 18 + Epilog
Autoren: Brad-san und wildest_angel
E-Mails: Brad-san@web.de und wildest_angel@gmx.de
Fandom: Weiß Kreuz
Rating: MA
Warnung: Fantasy, Drama, death, lemon
Pairing: Yohji/Aya
@ Neophant: Danke für dein Lob, wir haben uns gefreut...
~*~*~ 9 - Ritterspiele ~*~*~
Der Morgen war etwas besser, als der zuvor. Omi und auch Ken waren zufrieden mit dem Verlauf der vorherigen Nacht. Zufrieden und ausgepowert. Als langsam Lärm aus dem Hof in das Zimmer getragen wurde, wachte Omi gemächlich auf und zog sich sogleich ein Kissen über den Kopf. Nein, er wollte noch nicht aufstehen!
Ken erwachte schlagartig, als die Sonne seine Nase kitzelte. Hibbelig vor Aufregung rüttelte er seinen kleinen Teamkollegen wach. "Hey, du willst dich doch für das Turnier anmelden!", rief er dem Schlafenden ins Ohr. "Also, schwing die Hufe!"
Murrend schaute er zu Ken. Allerdings war dieser munterer als er selbst. Doch mit brummendem Schädel richtete sich der Blonde auf. Ja, der Wein hatte auch ihm gut geschmeckt. Aber was konnte er dafür, dass ihm immer nachgeschenkt wurde. Und dabei war heute das Turnier, wie Ken gerade verkündete.
"Nein, ich werde mich nicht auf ein Pferd setzten...", moserte Omi schlaftrunken. Sein Hintern und auch seine Oberschenkel taten fruchtbar weh. Nach einem Aspirin würde es ihm sicher gehen. Ein Hoch auf die Medikamente der modernen Welt...
Mit wissender Miene betrachtete er seinen kleinen Freund. "Du hast es wohl heut Nacht ein klein wenig übertrieben, hm? War's der Wein, oder lag`s an den Mädels?", fragte er neugierig.
"Nichts von beiden...", versuchte Omi Ken zu überzeugen. "Okay... es war auf jeden Fall der Wein... Wen ich auch immer unter mir hatte... er hat mir dennoch zugesetzt." Der Kleine verkrümelte sich wieder unter seine Decke.
Ken beschloss, dass in diesem Fall wohl der Einsatz härtester Mittel durchaus gerechtfertigt war. Schnell hopste er aus dem Bett, schnappte sich die Waschschüssel und kippte deren Inhalt über dem Blondschopf aus.
Schreiend schreckte Omi hoch. Nun gut, er war wach. Aber das rechtfertigte noch lange nicht, dass seine Lieblingsshorts nass waren. "Ken du..." Er sprang, trotz Kopfweh, aus dem Bett und jagte Ken hinterher, um ihn gehörig durchzukitzeln. "Das gehört sich nicht für einen Knappen!", rief er.
Kichernd rannte Ken vor Omi durch das Zimmer. "Wieso Knappe? Spinnst du?", wollte er zwischen japsend wissen. Was sollte denn dieser Blödsinn auf einmal?
"Du wirst mein Knappe oder meinetwegen Pferdehalter, weil du keine Disziplin für dich gefunden hast! Deshalb." Schon hatte er Ken am Ärmel erwischt und warf ihn kurzerhand aufs Bett, wo er ihn ordentlich durchkitzelte. Ken quietschte vergnügt und warf sich wild auf dem feuchten Bettzeug hin und her.
Natürlich ließ er sich das nicht auf Dauer so ohne weiteres gefallen, und kitzelte ordentlich zurück, sodass auch Omi vor Lachen fast keine Luft mehr bekam.
"Auf...hören", bat der Jüngere. Das war nicht zum Aushalten. Zum Glück hatte Ken Einsehen mit ihm und entließ ihn. Gespielt entrüstet schaute sich Omi die roten Striemen auf seinem Bauch an. Ken hatte doch recht hart zugegriffen. "Dann lass uns mal unsere Herren abholen..."
Mit einem Satz war Ken wieder aus dem Bett. "Du hast Recht. Ich bin ja gespannt, ob Aya heut wieder mit mir redet", meinte er plötzlich ziemlich bedrückt. Der Krach vom Vortag hing ihm noch gehörig in den Knochen.
"Ich werd sehen, was ich tun kann. Ich glaub aber nicht, dass er dir noch sehr böse sein wird." Schelmisch grinste Omi bis über beide Ohren. Er konnte sich sehr gut vorstellen, was Yohji getan hatte, um ihn den Ärger vergessen zu lassen. "Auf geht's."
Fast schüchtern klopfte Ken an die Tür des Nebenzimmers und öffnete sie dann einen Spalt, ohne auf eine Antwort zu warten. Als Erstes fiel ihm gleich ein reichlich zufrieden aussehender Yohji auf, der ihn ziemlich verschlafen ansah. "Es ist Zeit, aufzustehen. Heute finden hier so 'ne Art Ritterspiele statt, und Omi will da mitmischen", informierte er die beiden im Bett liegenden.
Gerade hatte Aya sich noch einmal an den warmen Körper neben sich geschmiegt. Die Decke über den beiden war noch gemütlich darüber gelegt. Und Ken störte zum wiederholten Mal diese Zweisamkeit. Doch heute konnte Aya sich nicht wirklich darüber ärgern. "Was haben wir damit zu tun?", fragte er wenig begeistert.
"Omi will beim Bogenschiessen mitmachen. Und der Herzog selber vergibt dann die Preise", erklärte der Jüngere seinem Anführer schüchtern. Er traute dem Frieden nicht so ganz, irgendwie konnte er nicht glauben, dass Aya ihm seinen Fehler von gestern schon verziehen hatte.
Ayas müdes Gehirn, das wahrscheinlich gestern Abend ein wenig gelitten hatte, konnte so früh am Morgen noch nicht arbeiten. "Warum sollten wir dann mit?", fragte er und drehte sich von Ken weg, glaube ihn damit abgespeist zu haben.
Ken wurde immer kleiner. Wie sollte er seinem Leader das jetzt nur klar machen, nachdem der anscheinend keine gesteigerte Lust hatte, sein Bett und somit Yohji zu verlassen? "Äh.. Aya? Du erinnerst dich schon daran, dass wir irgendwie an den Herzog rankommen sollen? Und das wär doch ne gute Gelegenheit. Falls Omi gewinnt, mein ich.", stotterte er.
"Genau", mischte sich Omi mit in das Gespräch ein. "Du kannst hier nicht nur ans Poppen denken und uns die Arbeit überlassen." Vorsichtshalber verließ der Kleinste auch sofort wieder den Raum. "Warum nicht?", fragte Aya. "Immerhin sind wir eure Herren und ihr habt für uns zu arbeiten und uns zu gehorchen." Ernst meinte er es trotz seiner strengen Stimme nicht.
Ken zuckte unter diesen Worten regelrecht zusammen. Sein wütender Blick fiel auf den Playboy, der grinsend neben Aya im Bett saß. "Sag du doch auch mal was, Yohji!", rief er zornig aus.
"Es würde besser aussehen, wenn wir dabei sind - da stimme ich euch zu. Aber hier mit Aya zu liegen hat auch seine Vorteile", meinte der Älteste nachdenklich. Er schlang Besitz ergreifend seinen Arm um Aya und zog ihn wieder in die Waagerechte, ohne die zwei Anderen zu beachten.
Ken glaubte, seinen Augen nicht zu trauen. "Hey, das könnt ihr auch hinterher machen!", meinte er entrüstet.
"Nein" Aya schaute noch einmal unter der Bettdecke hervor und grinste Ken anzüglich an. "Wir kommen gleich nach!", versprach er.
"Aber... aber wir können doch nicht unsere werten Herren auftauchen. Ich, Euer Diener, bitte Euch aufs Untertänigste, mit uns hinzugehen!", rief Omi in den Raum rein.
Yohji gab sich bei so viel Hartnäckigkeit geschlagen. Seufzend strampelte er die Decke weg und stand gequält auf, wobei er seinen Rotschopf hinter sich herzog.
"Lass den Kindern doch ihren Spaß... und uns unseren haben." Aya maulte absichtlich. Es machte ihm Spaß, Ken zappeln zu lassen, wo sie doch eh wussten, dass sie mitkommen würden. Aya raunte Yohji ins Ohr: "Was soll ich denn damit machen?" und drückte sein Becken eng an Yohjis.
Yohji durchschaute Ayas Spiel und entschied sich, mitzumachen. Rache war schließlich süß. Und so schubste er Aya wieder zurück auf das Bett und warf sich auf ihn. "Ihr habt gehört, was Eure Herren sagen. Also richtet euch danach!", schnurrte er in die Richtung der beiden anderen.
Aya war sehr zufrieden, dass Yohji ebenfalls erkannt hatte, es mache Spaß die zwei Andern zu ärgern. Unübersehbar küsste er Yohji, sodass die Zwei auch genug davon mitbekommen konnten.
"Aya! Lass das, wir müssen los!", rief Omi entsetzt. Er hatte schon genug gesehen und musste sich nicht wirklich mehr anschauen. "Übrigens, habe ich Euer Schwert wiedergebracht, Herr."
"Nur kein Neid, Omi!", grinste Yohji, ehe er den Kuss leidenschaftlich erwiderte. Vielleicht war es doch eine gute Idee, erst später zu dem Turnier zu gehen. Sofort glitten seine Finger wieder über die nackte Brust seines Schatzes.
Verhalten stöhnte der Jüngere auf. "Willst du etwa mitmachen, Omi?" Er selbst machte sich auch daran, ein Stück von Yohjis Haut in die Finger zu kriegen.
Was Omi jedoch denken sollte, wusste er nicht. Wenn er da jetzt hinging... Nein, das war wahrlich keine gute Idee. Sex vor Wettkämpfen war nicht gut! "Kommt ihr jetzt?" Erst jetzt wurde ihm die Zweideutigkeit dieser Frage bewusst. "Ansonsten gehen wir alleine!", fügte er etwas später an.
"Ich glaube, es wird wohl noch ein bisschen dauern, bis wir `kommen`. Geht schon mal voraus", nuschelte Yohji zur Antwort. "Wir werden euch dann schon finden..." Damit wandte er seine Aufmerksamkeit wieder dem Körper seines Liebsten zu.
Mürrisch ging Omi, schleppte Ken, der bis jetzt wie gefesselt in der Tür gestanden hatte, mit sich die Treppen hinunter. In der Schankstube herrschte bereits großer Trubel. Doch es gelang dem Kleinen das junge Mädchen von gestern ausfindig zu machen und bestellte bei ihr das Essen für sich und Ken. Weiterhin fragte er sie, wo genau das Festspiel stattfinden würde.
Ken konnte sich fast nicht mehr einkriegen. Verstört saß er am Tisch, als Omi das Essen bestellte und das Mädchen nach den Einzelheiten der Spiele ausfragte.
"Mein Herr, das Turnier ist auf der anderen Seite des Berges. Kurz bevor Ihr aus der Stadt geht, ist eine große Anlage. Dort ist der Wettkampf. Sagt, wollt Ihr mitmachen, Herr?" Omi lächelte sie geheimnisvoll an. "Ihr dürft mich 'Omini' nennen." Das Mädchen errötete und brachte das Essen.
Ken sah Omi fragend an. "Wie kannst du dich jetzt auf das Bogenschiessen konzentrieren, nachdem du das da... oben... gesehen hast?", fragte er entgeistert. Der Gute war wirklich völlig durch den Wind. "Erzähl mir bloß nicht, dass dich das kalt lässt!"
"Na ja. Was hast du denn gestern Abend gemacht?" Der Blonde zuckte mit den Schultern. "Sie lieben sich halt. Und nein, Ken. Ich flirte nicht. Nur damit du es weißt.", sagte Omi ohne seinen Freund anzusehen. "Ich will mir nur eine Verbündete suchen." Obwohl er sich fragte, ob er sie wirklich brauchte. "Und sag bloß, du findest sie nicht hübsch?" Lächelnd kam die Bedienung, die sich als Maria vorstellte.
Der Braunhaarige errötete. "Ähm... Ja, gestern Abend... also... ich hab gar nichts gemacht.", gab er verlegen zu. "Und ich dachte ja auch nicht, dass du hier rumflirtest. Denn so gut sieht sie auch nicht aus!"
Skeptisch schaute er nun doch Ken an. Er fragte hinterhältig: "Was hast du gestern Abend nicht gemacht? Sie sieht nicht gut aus? Wenn du das ernst meinst, kannst du doch nur schwul sein... Also echt. Ich würde mich auch nicht gerade in sie verlieben, aber so schlecht..." Noch einmal schüttelte Omi seinen Kopf.
Nun wurde der Ältere endgültig knallrot. Er konnte doch auch nichts dafür, dass ihn Frauen nicht interessierten, oder? Aber deswegen musst er doch nicht gleich als schwul bezeichnet werden. Noch dazu von Omi... Seufzend senkte er den Kopf, ohne eine Antwort zu geben. Sollte der Andere doch denken, was er wollte. Na und?
"Tut mir Leid." Omi hätte sich a
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Die letzten 5 Kommentare
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Kommentar von: sommi-san
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Username: sommi-san
Datum: 20.04.2005 - 14:21
Kommentar Nr.: 95
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Die Geschichte ist bis zum letzten Kapitel spannend und fesselte mich noch Tage danach. Super ist im letzten Kaptiel wie Omi und Nagi die Erinnerung an Aya, Yohji und Schuldig aufrecht erhalten haben. ;-)
Sommi-San
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Kommentar von: sommi-san
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Username: sommi-san
Datum: 20.04.2005 - 14:20
Kommentar Nr.: 94
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Die Geschichte ist bis zum letzten Kapitel spannend und fesselte mich noch Tage danach. Super ist im letzten Kaptiel wie Omi und Nagi die Erinnerung an Aya, Yohji und Schuldig aufrecht erhalten haben. ;-)
Sommi-San
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Kommentar von: wildest_angel
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Username: wildest_angel
Datum: 02.04.2005 - 18:43
Kommentar Nr.: 91
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Himmel, es ist ja noch schlimmer, das zu lesen. als es zu schreiben! *schon wieder mit den tränen kämpf* Echt, diese Geschichte macht mich fertig!
Greetz,
wildest_angel
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Kommentar von: wildest_angel
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Username: wildest_angel
Datum: 29.03.2005 - 00:48
Kommentar Nr.: 89
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Woohoohoow! Ich liebe diesen Teil! (Woran das wohl liegen mag??? *grins*) Naja, was Aya hier widerfährt ist zwar traurig, aber die Tränen werden bei mir wohl erst ein paar Kapitel später kommen... *seufz*
Greetz,
wildest_angel
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Kommentar von: wildest_angel
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Username: wildest_angel
Datum: 24.03.2005 - 21:02
Kommentar Nr.: 86
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Wow, ich kenne diese Geschichte, und doch ist es für mich, als hätte ich sie noch nie gesehen! Du hast echt wundervolle Veränderungen vorgenommen, liebste Braddy!
Und nur mal so nebenbei: Ab jetzt kommen ja die Teile, bei denen ich so fürchterlich gelitten habe... Ich bin gespannt, was du aus denen gemacht hast!
Greetz,
wildest_angel
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