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Archiv > Digimon > Wie viel kann sich verändern?

y Wie viel kann sich verändern?
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Ab 18 Jahren Deutsch 16.02.200616.02.2006 507142 5.00
Bei 20 Vote(s)
544
Autor: Joy01
Pairing: *Taito*
Kategorien: Romantik, Drama, SAP
Inhalte: Angst, Lime, Limone, Lemon
Einführung: Taichi ist der Außenseiter der Schule und es gibt immer wieder Leute, die meinen, sie könnten ihn damit aufziehen. Um genau zu sein die "gefährliche Schulgang"!!! Allerdings hat Tai eine Schwäche für ein Mitglied dieser Truppe. Na, wer mag das wohl sein? Und wie viel wird sich verändern?
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y Kapitel 10










Drei lange harte Stunden waren vergangen, drei Stunden von denen sie die meiste Zeit auf dem Polizeirevier verbracht hatten. Nachdem sie noch einige Minuten in dem Abstellraum geblieben waren, war alles recht zügig voran gegangen. Die Beamten hatten sie auf die Polizeistation gebracht und herbeigerufene Sanitäter hatten Taichi verarztet und ihm ein neues Hemd organisiert. Die Wunde musste zum Glück nicht mal genäht werden!
Danach mussten sie zig Leuten die ganze Situation erklären, bei drei verschiedenen Beamten ihre Aussage machen und dann noch einmal mit Inspektor Bukua ein Gespräch führen. Nachdem Matt dann noch einmal zur Sicherheit eine Gegenüberstellung machen musste um die zwei unbekannten Jungs zu identifizieren, konnten sie Endlich die Wache verlassen. Taichi hielt Matt immer noch in einem Arm und drückte ihn beruhigend an sich als sie aus der Tür traten. Er bemerkte ganz genau die Anspannung, die die ganze Zeit durch Matt ging, auch wenn jetzt erstmal alles vorbei war… für heute.

„Wie geht es dir?“ fragte Tai leise.

„Ich denke… gut!“ antwortete Matt nicht sehr viel lauter.“ Es geht mir nur so viel im Kopf herum. Sie haben meinen Vater erreichen können und er wollte sogar sofort zurückkommen. Aber ich habe ihm gesagt, dass es ok ist, wenn er bleibt!“

„So >gut< geht es dir also?“ fragte Tai und wusste, dass es nicht so war.

Er selbst war auch erleichtert gewesen, dass Inspektor Bukua seine Eltern erreicht hatte und als Matt die zwei Jungs alleine identifizieren musste waren sie auch kurz da. Allerdings, hatte Tai sie nach einer kurzen Absprache und einigen Umarmungen (und Küsse seiner Mutter) wieder gehen lassen. Er hatte so ein Gefühl, dass er jetzt erst einmal für Matt da sein musste. Er selbst war ja im Prinzip nicht wirklich verletzt… im Inneren. Und sie hatten es akzeptiert.

„Keine Ahnung! Ich will nur nicht, dass er wegen mir seine Geschäftsreise unterbrechen muss, aber…“ Yamato brach ab.

„Aber was?“ harkte er nach.

Tai wusste, dass er Matt einfach zum Reden bringen musste! Wenn er alles in sich hineinfressen würde, dann wäre es nicht gut für ihn! Dann würden sich mehr und mehr Probleme anhäufen. Aber egal was passieren würde,… Taichi würde für Matt da sein! Diese Erkenntnis allein reichte schon, damit er sich seine Gefühle für Yama sicher war!!!
Als er das Bild von Matt auf Tatsuros Fotohandy gesehen hatte, …als der Blonden so gefesselt am Schrank hing, hatte es ihn einfach nur geschockt. Sein Herz war fast stehen geblieben und er hätte alles dafür getan, dass Matt nichts Schlimmes passierte! Wäre ihm der Schrank nicht in Erinnerung geblieben… wäre ihm nicht aufgefallen wo der Schrank sein musste, dann hätte Tai auf jeden Fall seinen Körper gegeben! Das war nicht nur, weil Matt ein Bekannter war! Das war, weil er Yama liebte! Nur deshalb sollte es dem Blonden gut gehen und nur deshalb sollte er unversehrt bleiben!

„Aber…“ begann Matt wieder leise. „Aber… wenn ich daran denke, dass ich gleich mit all den vielen Gedanken in eine leere Wohnung komme! …Ich… ich bin immer gerne für mich alleine, aber… aber alleine mit den Gedanken über das was heute passiert ist das… das… Ich weiß nicht ob ich das durchhalte!“

„Wenn du willst komme ich mit dir!“ schlug Tai vorsichtig vor. „Lass und irgendwo eine Pizza auftreiben, zu dir gehen und über diese Gedanken reden!“

„Reden?“ fragte Matt nachdenklich und lächelte zum ersten mal an diesem Abend wieder. „Wollten wir das nicht auf neutralem Terrain tun?“
Taichi wusste natürlich sofort, was Yamato damit meinte und grinste auch etwas.

„Davon bin ich im Prinzip immer noch überzeugt! Aber ich denke diese Thematik lassen wir erstmal außen vor! Es geht darum, dass du mit deinen Gedanken nicht alleine bist und dass ich da bin, wenn du darüber reden willst! Also… was denkst du?“

Wieder lächelte Matt als Tai seine diesen Satz abgeschlossen hatte und Tai bemerkte wie schön es war ihn wieder lächeln zu sehen! Seine Knie wurden regelrecht weich, aber in dieser Situation… mit dem was geschehen war, war das äußerst unpassend!

„Ich würde sagen… die Idee mit der Pizza ist gut!“ sagte Yama dann und sah ihn ernst an. „Und dass du mich begleiten willst auch!“

„Gut, dann lass uns gehen!“ Tai kam nicht mehr aus dem Lächeln und Grinsen heraus. Und damit nahm er Matt einfach wieder in den Arm und beide gingen in Richtung der nächst Besten Pizzabude… jedenfalls wenn noch eine geöffnet hatte!

***

Es war schön den Abend, nein die Nacht mit Taichi zusammen zu verbringen. Immerhin war es fast drei Uhr als sie mit Pizza und Getränken bepackt die Wohnung der Ishidas betraten. Weit sie aus der Polizeistation getreten waren, fühlte sich Matt von Minute zu Minute besser. Er wusste an wem das lag!!!
Tai sah sich etwas in der Wohnung um, während Matt ein Paar Bestecke und Gläser holte. Es… es waren so normale Handlungsabläufe. Viel zu normal für das was heute Nacht passiert war. Wobei… es hätte alles noch viel schlimmer kommen können. Yamato war „nur“ gefesselt gewesen und wurde „nur“ angetatscht und „nur“ angesabbert! Andere waren von Tatsuro und Rei und überhaupt dieser ganzen tollen „Gang“ vergewaltigt worden. Nicht zu vergessen, dass sie aufs äußerste gedemütigt wurden! Sollte er betroffen darüber sein, was mit ihm passiert war? Nein, die Frage musste lauten, wie betroffen sollte er sein? Nein, auch nicht. Durfte er überhaupt betroffen sein, ohne die Opfer, welche Schlimmeres durchmachen mussten, dadurch zu verhöhnen???

Langsam ging er ins Wohnzimmer. Taichi hatte das Wohnzimmer auch schon gefunden und die Pizzen und Getränke auf dem Couchtisch zurechtgestellt. Der Fußballer selbst saß auf dem Boden und lehnte sich mit dem Rücken an die Couch. Erwartungsvoll sah er Matt an, der ihm auch sofort sein Besteck aushändigte, bevor er sich freudig auf seine Pizza stürzte. Yamato konnte dies nur lachend beobachten. Damals schon hatte er bemerkt, wie sehr Tai auf Essen fixiert war,… anscheinend hatte sich das nicht geändert! Immer noch lächelnd setzte er sich neben Taichi auf das Sofa und begann auch etwas von seiner Pizza zu essen. Aber viel Hunger hatte er nicht! Die Frage nach der Betroffenheit geisterte in seinen Gedanken herum. Um sich abzulenken schaltete er den Fernseher ein. Och schon nach fünf Minuten musste er sich eingestehen, dass es nichts brachte.

„Tai?“ fragte er dann vorsichtig. Es war besser mit jemanden darüber zu sprechen, sonst würde ihn die Frage fertig machen!

„Hm?“ fragte der nur mit vollem Mund zurück.

„Darf ich mich komisch oder schrecklich fühlen? …Ich meine …nach dem was heute passiert ist? …Oder sollte ich mich so fühlen?“
Taichi sah ihn mit großen Augen an und schluckte den Bissen runter, auf dem er gerade gekaut hatte.

„Was ist das für eine Frage?“ fragte Tai dann ernst.
Warum diese Gegenfrage? Warum,… sollte er etwa über diese Frage nachdenken?

„Nun… nun ja…“ stotterte er verunsichert. „Ich weiß nicht wie und was ich fühlen soll. Einerseits fühle ich mich so… so seltsam. Ich weiß nicht ob es ein schlechtes Gefühl ist, oder ob ich angeekelt sein sollte, oder ob ich es bin. Ich weiß andererseits nicht wie betroffen ich sein sollte! Wenn… wenn ich mir jetzt nichts daraus machen würde was mir passiert ist, dann würde ich das was alle Opfer von Vergewaltigungen durchmachen mussten, ins lächerliche ziehen. Ich fühle aber irgendwas, ich weiß nur nicht was es ist! Vielleicht ist es nur der Schock, dass ich es noch so nüchtern sehe, aber was ist, wenn ich danach hysterisch werden sollte? Wenn ich mich mies fühle, wenn ich mit der Situation nicht klar komme. Dürfte ich es überhaupt? Immerhin ist mir fast nichts passiert!“

Nachdenklich zog er das Pflaster ab, welches einen Einstich verdeckte. Ihm war Blut abgenommen worden um nach irgendwelchen Stoffen zu suchen. Schließlich war er durch irgendetwas betäubt worden und die Polizei wollte nachforschen was es war. Er selbst würde es auch zu gerne wissen.
Dann schaute er wieder zu Taichi, der ihn so lange schweigend beobachtet hatte. Tai setzte sich neben ihn auf das Sofa und nahm einer seiner Hände… umfasste sie zärtlich.

„Du darfst fühlen was du willst Yama!“ wieder benutzte Tai diesen Kosenamen und Matt fand es wirklich …schön und beruhigend. „Wenn es dir schlecht geht, dann lass es raus! Egal was andere Menschen durchgemacht haben! Du wurdest betäubt, an einen Schrank gefesselt und musstest ertragen wie dich ein ehemaliger … ‚Freund’ … oder so… bedroht und versucht hat dich lächerlich zu machen. Wahrscheinlich hat er dir von Tatsuros Plan erzählt, so was ist Psychoterror!!! Es ist ganz klar, dass es dir auch schlecht gehen darf, dass du hysterisch werden darfst! Damit verspottet du weder irgendwelche Opfer, noch beschwichtigst du Dinge die ihnen passiert sind! Du darfst dich fühlen wie du dich fühlen willst! Da gibt es keine Kontrolle… und kein schlechtes Gewissen!“

Während Tai gesprochen hatte, hatte sich Matt immer näher an ihn gelehnt, bis er sich in einen Arm gekuschelt wieder fand. Egal wie das passiert war, an dieser Schulter angeschmiegt und gegen die Sofalehne gelehnt fühlte er sich jetzt einfach nur wohl. Taichis Worte hatten ihm gut getan, hatten ihm Mut gemacht.

„Dankeschön!“ konnte er nur leise flüstern.

„Wofür?“ entgegnete Tai nur und dann sahen sie einfach nur schweigend in den Fernseher und gingen ihren Gedanken nach.

Matts Gedanken hatten sich nach einer Weile verlagert. Sie kreisten nicht mehr länger über seine Verwirrtheit! Die hatte sich nämlich inzwischen aufgelöst. Yamato hatte beschlossen das Geschehene als schlimme Erinnerung abzuharken, auch wenn das noch etwas dauern würde. Auf jeden Fall würde er sich davon nicht unterkriegen lassen! Natürlich konnte er nicht einfach so vergessen, jetzt war noch alles zu frisch, aber hier in Taichis Umarmung erschien ihm alles so viel einfacher! Matt war froh, dass Tai bei ihm war!
Allerdings kamen jetzt die Gedanken um Tai und wie es ihm überhaupt ging! Matt sah zu ihm hinauf und sah in ein entspanntes Gesicht. Er spürte ruhigen Atem und hörte wie Taichis Herz gleichmäßig schlug. Geborgenheit durchströmte ihn. Aber… wie ging es Tai wirklich? War das alles nur eine ruhige Fassade???

„Tai?“

„Hm?“ merkwürdig, wie sich alles wiederholte.

„Wie geht es dir Tai?“
Taichi sah zu ihm herunter. Nach seinem Gesichtsausdruck zu urteilen verstand er die Frage auf Anhieb.

„Gut!“ sagte er dann nur lächelnd.

„Wirklich?“

„Wirklich!“

„Aber warum?“ Matt konnte es kaum fassen.

„Nun, weil ich mich gut fühle und weil alles gut ausgegangen ist.“ Warum hörten sich die Worte aus Tais Mund nur so simpel an?

„Tatsuro hat dich doch verletzt…zum Beispiel…!“ sagte Yamato immer noch verwirrt und strich vorsichtig über Tais verletzten Oberarm, spürte die Bandage.

„Das ist nur ein Kratzer… eine kleine Äußere Verletzung. Aber das Innerste wurde nicht verletzt. Es wurde kurz angekratzt… eine halbe Stunde etwa, aber da alles gut gegangen ist, bin ich im Inneren schon längst wieder vollständig!“

„Eine halbe Stunde?“ fragte Matt, bevor es ihm plötzlich klar wurde. „Du meinst…?“

„Ja“ unterbrach ihn Taichi etwas ernster. „Die halbe Stund in der ich wusste, dass du irgendwo festgebunden warst und zwanzig Minuten davon in denen ich gehofft hatte rechtzeitig zu kommen um dir zu helfen!“

„Aber …wenn du nicht herausgefunden hättest, wo ich festgehalten wurde?“

„Nun, dann hätte ich wohl…“

„Du hättest dich wirklich… von Tatsuro demütigen lassen? …Für mich?“ fragte Matt fast geschockt.

„Ich hätte es nicht ertragen, wenn dir etwas zugestoßen wäre! Das hätte mein Inneres mehr verletzt, als es Donata je tun könnte! Das sag ich dir!!!“ erklärte Tai und setzte sich ihm entgegen um ihn in die Augen zu schauen.
Matt wäre die Umarmung zwar lieber gewesen, aber ernste Gespräche erforderten ernste Haltungen!

„Aber Tatsuro hätte dich bestimmt aufs schärfste gequält!“ rief Matt ernst und nahm diesmal Tais Hände in seine eigenen. „Er hatte es doch damals schon versucht und sein… Hass und Verlangen waren sicher noch mehr gestiegen. Rei hat es jedenfalls gesagt!“

„Es gibt aber einen Unterschied zwischen damals und heute! Deswegen hätte ich es heute besser… ertragen können, als damals, auch wenn es wahrscheinlich viel ekelhafter geworden wäre!“ sagte Taichi bestimmt.

„Einen Unterschied?“ fragte Matt. Langsam, ganz langsam dämmerte es ihm und sein Herz fing an schneller zu schlagen.

„Klar! Damals… damals hätte es mich mehr getroffen, weil ich wahrscheinlich nicht mehr die Kraft gehabt hätte mich länger zu schützen. Weil… das was davor geschehen war…“

„Du meinst, weil ich dich damals so behandelt habe wie ich es getan habe!“ unterbrach Matt und vollendete Tais Satz.

„Genau!“ nickte Taichi. „Damals hätte ich es nicht geschafft wegen dir! …Aber heute hätte ich es nur wegen dir ausgehalten!!!“

„Wegen mir?“ fragte Matt leise nach und er spürte wie seine Wangen erröteten.

„Ich hätte alles für dich getan und würde alles für dich tun! …Und ich werde auch alles für dich tun!!!“ sagte Tai noch viel ernster. „Mir ist eines Sonnenklar! Wir haben uns so oft und so viel gestritten, weil ich eine Sache nicht wahr haben wollte!“

„Und… und was war das?“ Matts Kehle wurde regelrecht trocken.

„Das ich dich liebe! Ich liebe dich Yama!“ flüsterte Tai. Matts Herz setzte einen Takt aus, bevor sich eine unglaubliche Freude in ihm ausbreitete.

„Ja?“ fragte er auch flüsternd und merkte wie die Röte auf seinen Wangen um einiges an Farbe zunahm.

„JA!!!“ sagte Tai bestimmt aber lächelnd.

„Ich… ich liebe dich auch Tai!!!“ nie hätte Matt gedacht, dass ihm solche Worte so einfach über die Lippen kommen würden.

Aber es war genau das Richtige! Ab diesem Moment waren Worte nicht mehr nötig. Sie wären nichts weiter als Schall und rauch gewesen, denn es gab nichts anderes mehr was ihre Lippen tun wollten, außer sich zu küssen! Die Welt um sie herum war vergessen und sie versanken in einer anderen wunderbaren Welt die sich nur um ihre zärtlichen, laaangen Küsse drehte.

*

Sie hatten bestimmt noch zwei Stunden auf dem Sofa verbracht, hatten sich zärtlich geküsst und geschmust… sanfte Worte ins Ohr geflüstert. Alles ohne in irgendeine sexuelle Richtung zu gehen. Sie waren einfach nur glücklich und hatten geschwiegen in ihrem Glück, ihrer rosaroten Seifenblase, die sie umgab und die nicht so schnell zerplatzen würde! Dafür würde Matt schon sorgen!!!

Für heute hatten sie beschlossen, dass sie es bei ihren Zärtlichkeiten belassen würden, was Yamato jetzt schon wieder fast bereute. Er lag in seinem Bett, frisch geduscht, sehr sehr müde und wartete darauf, dass Taichi, den er jetzt mit ruhigen Gewissen >sein< Taichi nennen konnte, aus der Dusche kam. Sie hatten nämlich auch beschlossen, dass wenn sie es wirklich nur bei Zärtlichkeiten für heute belassen wollten, auch getrennt duschen mussten um kein Risiko einzugehen. Das Taichi bei ihm bleiben würde war klar. Schon als der Entschluss feststand, dass Tai mit zu ihm gehen würde, hatte Tai noch seine Eltern benachrichtigt, die durch die ganzen Vorkommnisse natürlich mehr als besorgt waren.

Wie auch immer, Tai war jetzt unheimlich weit entfernt von ihm im Badezimmer und Yamato bekam das Bild nicht aus dem Kopf, wie der braunhaarige Wuschelkopf jetzt nass und nackt unter der Dusche stand und sich einseifte! Dieses Bild ließ ihn fast seine Müdigkeit vergessen… vor Erregung! Aber sie hatten sich ja heute „nur“ zu Zärtlichkeiten entschlossen!!!
Verdammt! Warum passte Taichi nur in die Sachen seines Vaters??? Dann hätte er fast nackt neben ihm liegen müssen, statt mit einem T-Shirt bekleidet zu sein. Hm… vielleicht sollte er das frische T-Shirt seines Vaters… und Tais Boxershorts aus dem Bad schmuggeln und verstecken. Oh Mann! Aber dieses Vorhaben war sowieso zu spät ausgedacht, denn Tai kam gerade in besagten Kleidungsstücken in sein Zimmer, rubbelte seine Haare mit einem Handtuch trocken und löschte alle Lichter. Wahnsinn, es wirkte fast als würde Tai sich in der Wohnung auskennen!

„Warum lässt du mich so lange warten?“ fragte Matt gespielt schmollend und kuschelte sich in Tais Arme, als dieser zu ihm ins Bett stieg.

„Tut mir leid, ich habe mich echt beeilt!“ nuschelte der Fußballer und suchte seine Lippen um diese sanft zu küssen.

„Hach, na gut!“ sagte Yamato, war beschwichtigt und gähnte herzhaft.

„Oh, sieht so aus, als wäre jetzt schlafen angesagt!“ sagte Tai und Matt hörte ein lächeln in der ruhigen Stimme mitschwingen.

„Schade!!!“ flüsterte er.
Er kuschelte und drehte sich so in Taichis Armen, dass er mit dem Rücken dicht an die durchtrainierte Brust gedrückt wurde. Tais Arme umfingen ihn und die Großen Hände lagen auf Matts Bauch.

„Schlaf gut Yama!“ wurde in sein Ohr geflüstert, bevor sich eine Nase in seine Halsbeuge schmiegte und warmer Atem über seine Haut strich.

Langsam bekam Matt eine Gänsehaut. Wie sollte er denn jetzt noch an Schlaf denken? Jetzt wo er so dicht an Tai gekuschelt war, diesen unverwechselbaren Geruch wahrnahm…obwohl er Matts Seife benutzt hatte! So ging das einfach nicht! Nicht wenn von Sekunde zu Sekunde seine Erregung wuchs. So ein schwachsinniger Beschluss, den sie eben gefasst hatten, so eine schwachsinnige Müdigkeit, die allerdings schon fast verschwunden war! Er wollte Taichi und zwar jetzt!!!

„Tai!“

„Hm?“ schon wieder diese Weiderholung, würde jetzt nicht an etwas anderes denken, würde er es mit Sicherheit sehr amüsant finden!

„Ich habe gerade ein großes Problem!“

„Ein Problem?“ Tais Stimme klang sofort besorgt und Matt spürte wie er sich aufrichtete.

„JA!“

„Was für eines?“ Tais Stimme klang noch viel besorgter.

Matt nahm eine Hand von Tai, die noch auf seinen Bauch lag und führte sie in seinen Schritt. Gleichzeitig presste er seinen Po noch dichter gegen Tais Schoß und stellte mit Freude fest, dass in dem Schoß sofort etwas reagierte!

„Siehst du jetzt wo mein Problem liegt? Das ist es!!!“ sagte Matt ein wenig hilflos. „Schlaf mit mir Tai!“ Er hörte genau wie Taichi schlucken musste.

„Sicher? Also… ganz sicher?“ fragte Tai und Matt rieb seine Erregung noch etwas fester gegen Taichis große Hand.

„Was meinst du wie sicher ich bin???“ fragte er frech und stöhnte auf als Tai leicht an seinem Ohrläppchen knabberte.

„Aber nach allem was heute passiert ist?“ hörte er den Braunäugigen noch unsicher raunen.

Oh Mann, musste man Taichi wirklich noch überzeugen? Yamato drehte sich in Tais Armen, presste sich so dicht wie möglich an ihn und nahm besitzergreifend die schönen Lippen in Beschlag.

„Du hast doch selbst gesagt, dass ich mich fühlen darf wie ich es möchte, selbst wenn mir etwas Schlimmes passiert ist!“ sagte Matt, nachdem sich ihre Münder wieder getrennt, hatten und ließ sein Stimme dunkel und verführerisch wirken. „Und jetzt fühle ich bis in meine Zehen, dass ich dich spüren will! Vorher werde ich nicht schlafen können! Oder fühlst du dich unwohl dabei?“

„Ich fühle mich garantiert nicht unwohl, wie du vielleicht bemerkst! …Aber… ich dachte…“ fing Tai an, wurde aber sofort durch einen Kuss unterbrochen.

„Dann hör doch einfach auf zu denken!“ flüsterte Yamato lasziv.

Jetzt war er auf Verführungsmodus eingestellt und er wusste dass Tai ihm nicht widerstehen konnte. Fies??? –Vielleicht, aber Matt hatte keinen Zweifel daran, dass Taichi erstens auch einen solchen Verführungsmodus hatte und dass Matt zweitens niemand anderen als den Wuschelkopfverführen wollte! Nur seinen Taichi!!!

„Mr. Ishida was verlangen sie da von mir?“ fragte besagter Mann gespielt pikiert, begann ihn aber langsam und doch leidenschaftlich zu Küssen.

„Mhhhm, genau das hier!!!“ raunte Matt bestätigend und küsste freudig zurück.

Sanft berührten sich ihre Zungen und er wurde von einem unglaublichen Glücksgefühl durchflutet. Doch jetzt war ihm das nicht genug! Geküsst hatten sie sich ja schon eine ganze Weile, jetzt war es Zeit für mehr! Allerdings ließ Taichi ihm keine Chance die Oberhand zu gewinnen. Nun ja… er beschloss ab jetzt einfach alles zu genießen! Vor allem die Tatsache, dass seine Erregung jetzt nicht aus Wut und Leidenschaft immer weiter wuchs, sondern durch viel Zärtlichkeit und Leidenschaft!!! Beides waren sehr erregenden Mischungen! Aber Matt war sehr interessiert daran gerade die Letzte Mischung kennen zulernen!

Tai drückte ihn langsam auf den Rücken und ihre Lippen lösten sich voneinander. Zu gerne wäre er jetzt in den Schokobraunen Augen versunken, aber da alles um sie herum schwarz und Dunkel war, konnte er seine Augen auch gleich schließen. Als Taichi damit begann mit keine Küsse über sein Gesicht zu wandern und dann schließlich über den Kiefer beim Hals ankam. Jeder kleine Kuss, jede sanfte Berührung der schönen, zärtlichen Hände verlangte nach mehr!
Matt wollte die schöne braungebrannte Haut an seiner eigenen spüren, wollte Tai noch näher sein. Er umarmte Tais Rücken, stich mit den Händen über den lästigen Stoff hoch und hinunter, fühlte die Muskeln durch das T-Shirt hindurch. Doch es war noch zu wenig! Fahrig fuhren die Hände unter das Shirt, fühlten dort heiße Haut über den sch ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: Berry
Username: Berry
Datum: 19.07.2010 - 16:33

Kommentar Nr.: 7558
wOw, das ist die beste story von allen hier :))))
Kommentar von: Shayra
Username: Shayra
Datum: 31.07.2008 - 23:20

Kommentar Nr.: 5373
Also es iat jetzt genau 5.38 uhr morgens und in in 2 stunden muss ich auch schon wieder aufstehen, aber das war es definitiv wert die ganze Nacht durchzumachen.... ( und da bin ich ja nicht die einzigste wies scheint =))
Die Storie war der HAMMER !!! einfach klasse wie du die zwei zusammengeführt hast.
Aber das brauch ich dir ja eigentlich gar nicht zusagen, denn nach den ganzen kommis weißt du das bestimmt schon.
Morgen werd ich mich dann auf die suche nach anderen werken von dir machen und ich bin mir sicher die werden genauso spannend und schön sein wie dieses hier.
hast jetzt definitiv nen neuen Fan
wink
Kommentar von: Shayra
Username: Shayra
Datum: 31.07.2008 - 23:20

Kommentar Nr.: 5372
Also es iat jetzt genau 5.38 uhr morgens und in in 2 stunden muss ich auch schon wieder aufstehen, aber das war es definitiv wert die ganze Nacht durchzumachen.... ( und da bin ich ja nicht die einzigste wies scheint =))
Die Storie war der HAMMER !!! einfach klasse wie du die zwei zusammengeführt hast.
Aber das brauch ich dir ja eigentlich gar nicht zusagen, denn nach den ganzen kommis weißt du das bestimmt schon.
Morgen werd ich mich dann auf die suche nach anderen werken von dir machen und ich bin mir sicher die werden genauso spannend und schön sein wie dieses hier.
hast jetzt definitiv nen neuen Fan
wink
Kommentar von: Yamo
Username: Yamo
Datum: 16.04.2007 - 00:47

Kommentar Nr.: 3230
Hallo mein Engelchen ^^

Ja, ich hab auch diese FF nochmal gelesen und was bleibt mir nur zu sagen: Perfekt!

So, nun will ich aber ins Bett, muss morgen arbeiten. Aber dieses ist eine der besten Stories von dir. Super. Ich liebe alle machwerke von dir. *knutscha*

LG,

Yamo
Kommentar von: Jou
Username: Jou
Datum: 13.08.2006 - 16:28

Kommentar Nr.: 2073
Ich... habs mir angetan! *hehe* Und ja, die FF war mal wieder klasse. Mittlerweile kenn ich glaub ich so ziemlich jede deiner Taito FF und auch, wenn sie immer ziemlich lang sind und die zwei meist einen langen Weg zu ihrem Glück haben, is es immer wieder schön zu lesen. Man sieht ganz genau, wie sich die zwei immer wieder näher kommen und dazu auch noch jedes Näherkommen erklärt wird, was mir besonders gefällt. Es gibt nämlich auch Autoren, die klatschen das da hin, sagen die Lieben sich jetzt und man weiß gar nicht warum.

Ein ganz dickes Lob an dich für diese wiedermal fantastische Geschichte! Einige Tippfehler hab ich noch gefunden. Du solltest die FF nomma Beta lesen lassen. Aber sonst Ein super Plus an diese FF. Ich beneide dich um dein Talent... =D
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