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Archiv > Weiß Kreuz > Ich bleibe bei dir

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Ab 18 Jahren Deutsch 19.02.200519.02.2005 307906 4.33
Bei 3 Vote(s)
337
Autor: Brad-san
Pairing: Yohji/Aya, drei weitere
Kategorien:
Inhalte: Tod und Mord, Lemon
Einführung: Dunkelheit legte sich über den Rand der Welt... Und Weiß bekommt einen neuen Auftrag, der sie in fremde Gefilde führt. Was sie dort erwartet ist Liebe, Schmerz - sogar der Tod? Eine Zusammenarbeit von wildest_angel, der ich sehr dankbar bin, und mir. ^.~
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y Kapitel 6
Titel: Ich bleibe bei dir
Teil: 6/ 18 + Epilog
Autoren: Brad-san und wildest_angel
E-Mails: Brad-san@web.de und wildest_angel@gmx.de
Fandom: Weiß Kreuz
Rating: MA
Warnung: Fantasy, Drama, death, lemon
Pairing: Yohji/Aya

~*~*~ 6 - Reiten... ~*~*~

Es konnte losgehen. Das Geld war bezahlt, die Taschen verstaut worden. Nachdem sie sich noch nach dem Weg zu der Stadt erkundigt hatten, ritten sie los. Zu Ayas Glück langsam. Diese Art von Tier war ihm noch ein bisschen unheimlich und nur langsam freundete er sich mit seinem braun gefleckten Pferd an.

Unter Rücksichtnahme auf seine Begleiter schlug Yohji ein langsames Tempo an. Es war schließlich auch schon Ewigkeiten her, dass er geritten war - auf einem Pferd. So hatten sie wenigstens Zeit, sich die Landschaft anzusehen. An ihnen zogen bestellte Felder in voller Reife vorbei. Einige Menschen kamen ihnen entgegen, bedachten sie nur mit kurzen Blicken und gingen dann ihrer Arbeit weiter nach. Der Weg war genauso wie gestern Abend uneben und ausgetreten. So ritten sie schweigend neben- und hintereinander her, wobei Yohjis müdes Gehirn kurz eine Verbindung zu einem der wenigen Bücher herstellte, die er jemals gelesen hatte: Die drei Musketiere. Bei diesem Gedanken musste er leicht lächeln. So, oder jedenfalls sehr ähnlich, hatte er sich diese Abenteuer immer vorgestellt.

Die Sonne war bereits hinter ihrem Scheitelpunk, die größte Hitze hatte eingesetzt, als Aya das Wort ergriff. "Können wir nicht mal eine Pause einlegen?", bettelte er. Es war schlimm. Das Pferd konnte nichts dafür, das wusste er, sehr wohl aber konnte Yohji sich für sein mieses Gefühl verantworten. Und wenn sein Flehen nichts bringen sollte, würde er Yohji drohen. Damit, dass auch heute oder morgen nichts mit Sex würde. Wobei das 'auch' nicht ganz stimmte.

Sie gaben eine merkwürdige Karawane ab: Omi war ziemlich unsicher und auch Ken sah aus, als hätte er noch nie auf einem Pferd gesessen und war dementsprechend nervös. Aya konnte sich ebenfalls nicht wirklich im Sattel halten, aber wahrscheinlich aus anderen Gründen. Der flehende Satz von Aya ließ den Älteren wieder breit grinsen. "Klar, machen wir 'ne Pause. Da vorn ist ein kleiner Wald, da können wir uns ausruhen", meinte er. In Gedanken fügte er noch hinzu: `Und vielleicht noch einiges anderes...` Aber er würde sich hüten, dies laut auszusprechen.

Der Wald war seine Rettung. Kein wackelnder Untergrund. Wie hielten die anderen das nur aus, fragte sich der eigentlich Rothaarige. Doch die Antwort war ihm klar. Keiner der anderen hatte auch nur annähernd das aushalten müssen wie er. Okay, Yohji vielleicht, aber immerhin hatte ihn nur das Stroh gepiekst, nach der Aussage Yohjis und auch seiner langsam zurückkehrenden Erinnerung.

Obwohl Aya noch nie auf einem Pferd gesessen hatte - das eine Mal zu dem Kindergeburtstag seiner Schwester zählte nicht - schwang er sich halbwegs elegant aus dem Sattel, als der Älteste anhielt. Danach legte er sich der Länge nach hin. Absichtlich. Das Gras war wunderbar. Das war nicht hart und wackelte auch nicht. Seinetwegen mussten sie nicht in diese dumme Stadt, von der keiner wusste, wie weit sie noch entfernt war.
Er könnte auch hier bleiben. Oder notfalls zu Fuß weitergehen. Nur bitte nicht in diesem harten, ausgesessenen Sattel. Er winkte Yohji zu sich. Nachdem der Ältere gekommen war und sich neben ihn gehockt hatte flüsterte er ihm zu: "Ich kann nicht mehr. Wollen wir nicht ein wenig laufen?"

"Ruh dich erst mal aus. Danach können wir gern ein wenig zu Fuß weitergehen." Mit diesen Worten ließ er sich neben dem Kleineren ins Gras sinken und sah ihn ernst an.
Fragend schaute Aya seinen Gegenüber an. "Was guckst du so?", verlangte er zu wissen.

Mit einem Nicken in Richtung der anderen beiden meinte Yohji: "Schau, Ken und Omi sind sofort eingeschlafen. Es scheint auch für sie ziemlich anstrengend zu sein."

Eine Augenbraue stahl sich in die Höhe. Aya begann zu Verstehen. Grinsend schaute er seinen Freund an. "Und das soll heißen...", fragte er gespielt unwissend. Yohji würde nie nur so etwas andeuten und dann nicht ausführen wollen.

"Weißt du, Aya", fing der Ältere unvermittelt ernst zu reden an, wobei aber seine Hand zart über den Arm des Anderen streichelte, "ich hab bei der ganzen Sache hier mit dieser Mission ein ziemlich ungutes Gefühl."

Unter Schauern von diesem wunderbaren Gefühl fragte er: "Warum? Es ist doch nur eine Mission." Aya zuckte mit den Schultern. Was sollte daran falsch sein? Manchmal hatte auch er ein beklemmendes Gefühl, wenn er vor einer neuen Herausforderung stand, aber jetzt merkte er nichts von Unwohlsein.

"Ich weiß auch nicht. Es ist, als würde mir irgendwie die Zeit davonlaufen.", antwortete er leise. Seine Hand wanderte dabei kaum spürbar über die Schultern zum Hals und über das Gesicht seines Geliebten.

"Dann lass sie uns nutzen, solange wir sie noch haben.", antwortete Aya ebenso leise. Yohji sah so liebenswert aus, wie er sich über ihn beugte, ihm einen leidenschaftlichen Kuss gab. Dann schloss Aya die Augen, ließ die Gefühle auf sich einströmen, die der Andere in ihm hervorrief.

Mit unbeschreiblichem Glücksgefühl vernahm der Brünette die Worte, die er schon so lange hören wollte. Unendlich sanft küsste er die zarten Lippen seines Anführers. Er wusste nicht, wie lange er sich noch unter Kontrolle hatte.

Wieder einmal stahl sich eine warme Hand unter sein Hemd. Aya seufzte: "Ich glaube, gestern Abend habe ich echt was verpasst, mein Geliebter." Der nächste Kuss verschluckte die Antwort.
Die Temperaturen waren warm, aber spätestens jetzt wäre ihm auch im Schatten der Bäume heiß geworden.

Bei Ayas letztem Wort konnte Yohji sich gerade noch beherrschen, um nicht auszuflippen. Noch irgend so etwas Unerwartetes, und er könnte für nichts mehr garantieren. Mit bebenden Fingern zog er brennende Striche über Ayas Brust, küsste die begehrten Lippen immer wieder mit wachsender Leidenschaft.

Die verwöhnenden, warmen Finger, die seine Haut auf eine solche Weise liebkosten, waren eine willkommene Abwechslung zu der Malträtierung im Sattel. Verhalten keuchte Aya, während Yohjis Lippen seine Brustwarzen umspielten. Seine eigene Hand krallte sich in des Größeren Schulter. Und gestern hatte er sich gegen solche Behandlungen noch gewehrt? Dass er nicht lachte. Es konnte, wenn es nach ihm ging, ruhig noch etwas so weiter gehen. Das Gras war weich, die Luft warm. Yohji war bei ihm und vermutlich bereit ihm jeden Wunsch zu erfüllen.

Als Yohji den festen Griff an seiner sowieso schon gemarterten Schulter spürte, stöhnte er leise und verlangend auf. Seine Finger fanden den Weg zu Ayas Brustwarze und umkreisten sie geschickt und ausdauernd, ohne sie wirklich zu berühren.

"Ahhh... Yohji. Warum quälst du mich so?", fragte der Kleinere unwirsch. "Ist das die Rache für gestern? Nun, ich biete mich dir an." Mehr konnte Aya nicht sagen. Zu gut waren die Berührungen auf seiner Haut.

"Ich werde dich noch viel mehr quälen, Liebster!", flüstere Yohji in den geöffneten Mund seines Schatzes. Ohne Unterlass streichelte er über die weiche, verführerische Haut, sich selbst ermahnend, seinem Verlangen nicht nachzugeben - noch nicht, jedenfalls.

"Schuft!", rief Aya aus. Dann bot er seine Kraft auf und warf Yohji auf den Rücken. Genauso wie er es gestern schon einmal getan hatte... "Wenn" Kurz leckte er über Yohjis Lippen "du nicht willst, werde ich es tun." Was auch immer er damit sagen wollte. Im Endeffekt war nur die Reaktion und die weitere Vorgehensweise interessant und wichtig.

Yohji sah neugierig und mit glasigen Augen in das schöne, errötete Gesicht über ihm. "Was willst du tun, Aya? Sag's mir!", forderte er den über ihm Liegenden mit heiserer Stimme auf.

"Ich werde mir nehmen, was ich will. Und du wirst mich sicher nicht daran hindern." Das war ein Versprechen, was er auf jeden Fall halten würde. Denn lange diesem Anblick ausgesetzt zu sein, wie Yohji ihn verliebt und verlangend anschaute, war eine wirkliche Qual. Dazu das Verlangen nachzuholen, was er gestern Abend verpasst hatte.

Mit einem Anflug von sadistischem Grinsen blickte Yohji seinen Geliebten weiterhin begehrend an. "Gut, dann schau, ob du bekommst, was du willst!" Er wollte wirklich wissen, wie weit Aya tatsächlich gehen würde.

Dies war eindeutig eine Einladung. Ungehalten schob sich Aya in Richtung von Yohjis Füßen und machte weniger vorsichtig dessen Hose auf. Bei diesem Ausblick musste er lächeln; Yohji lag hab zitternd unter ihm. Und SO weit war er noch gar nicht gegangen. Die Hose schob er von den langen, schlanken Beinen. Auch die Unterwäsche musste daran glauben. Sanft wurde sie von kundigen Händen der Hose nachgeschickt. Ein letztes Mal atmete Aya tief durch. Dann senkte er seinen Kopf hinunter, befeuchtete sich währenddessen die Lippen.

Himmel, fühlte sich das gut an! Doch Yohjis Pläne hatten sich geändert. Mit Schwung schubste er den Kleineren von sich herunter, warf ihn wieder ins Gras. Mit einer schnellen Bewegung packte er die beiden Handgelenke Ayas und hielt sie mit einer Hand eisern fest. Seine andere Hand begab sich wieder auf Wanderschaft über den begehrten Körper, genauso langsam und erregend wie vorher.

Aya knurrte. Nein, warum durchkreuzte immer irgendetwas sein Vorhaben? Nicht, dass er gegen diese Art von Unterbrechung etwas gehabt hätte. Er räkelte sich und bog sich immer wieder den Fingern entgegen. "Warum machst du nicht endlich?", fragte er eindringlich.

Er konnte das leichte Beben des Anderen bei diesen Berührungen deutlich spüren. Sanft strich er über die durchtrainierten Bauchmuskeln des Jüngeren. "Warum denn so ungeduldig, Schatz? Du kommst noch zu deinem Spaß!" Seine Finger nestelten an der Verschnürung der Hose.

Verächtlich schnaubte Aya. "Nennst du das Spaß?" Das war alles andere als Vergnügen. Doch wenn er ehrlich war, konnte er sich nicht beschweren. Seine Hände konnten nun auch wieder überall dahin, wo sie hi ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: sommi-san
Username: sommi-san
Datum: 20.04.2005 - 14:21

Kommentar Nr.: 95
Die Geschichte ist bis zum letzten Kapitel spannend und fesselte mich noch Tage danach. Super ist im letzten Kaptiel wie Omi und Nagi die Erinnerung an Aya, Yohji und Schuldig aufrecht erhalten haben. ;-)

Sommi-San
Kommentar von: sommi-san
Username: sommi-san
Datum: 20.04.2005 - 14:20

Kommentar Nr.: 94
Die Geschichte ist bis zum letzten Kapitel spannend und fesselte mich noch Tage danach. Super ist im letzten Kaptiel wie Omi und Nagi die Erinnerung an Aya, Yohji und Schuldig aufrecht erhalten haben. ;-)

Sommi-San
Kommentar von: wildest_angel
Username: wildest_angel
Datum: 02.04.2005 - 18:43

Kommentar Nr.: 91
Himmel, es ist ja noch schlimmer, das zu lesen. als es zu schreiben! *schon wieder mit den tränen kämpf* Echt, diese Geschichte macht mich fertig!

Greetz,
wildest_angel
Kommentar von: wildest_angel
Username: wildest_angel
Datum: 29.03.2005 - 00:48

Kommentar Nr.: 89
Woohoohoow! Ich liebe diesen Teil! (Woran das wohl liegen mag??? *grins*) Naja, was Aya hier widerfährt ist zwar traurig, aber die Tränen werden bei mir wohl erst ein paar Kapitel später kommen... *seufz*
Greetz,
wildest_angel
Kommentar von: wildest_angel
Username: wildest_angel
Datum: 24.03.2005 - 21:02

Kommentar Nr.: 86
Wow, ich kenne diese Geschichte, und doch ist es für mich, als hätte ich sie noch nie gesehen! Du hast echt wundervolle Veränderungen vorgenommen, liebste Braddy!
Und nur mal so nebenbei: Ab jetzt kommen ja die Teile, bei denen ich so fürchterlich gelitten habe... Ich bin gespannt, was du aus denen gemacht hast!

Greetz,
wildest_angel
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