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Archiv > Weiß Kreuz > Der Freund meines besten Freundes

y Der Freund meines besten Freundes
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Ab 18 Jahren Deutsch 04.02.200504.02.2005 175942 3.50
Bei 8 Vote(s)
410
Autor: wildest_angel
Pairing: SchuldigxYohji, BradxYohji, SchuldigxAya
Kategorien:
Inhalte: Lemon
Einführung: Eine unbefriedigte Nacht hat zwei Männer zusammengeführt. Doch was passiert, wenn sich ein Dritter da mit einmischt? Eine Zusammenarbeit von der wundervollen Brad-san und mir. Danke, Braddy!
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y Kapitel 8
~*~*~Epilog~*~*~

~*~*~ Schuldigs POV Ayas POV

"Mmmmh… sag mal, habt ihr hier eigentlich was zu Essen? Langsam bekomme ich doch Hunger…" frage ich ihn vorsichtig, obwohl ich mich nicht wirklich aus dieser Umarmung lösen möchte.

"Ähm ja. Hat dich das etwa hungrig gemacht?", grinse ich ihn schelmisch an. "Unten steht noch einiges. Zum Beispiel der Granatapfel, bei dem du mich vorhin gestört hast." Gespielt vorwurfsvoll gucke ich Schu an.

Mein breites, unverschämtes Grinsen kehrt zurück. "Grantatapfel klingt schon mal nicht schlecht.", zwinkere ich ihm neckisch zu. "Und wer weiß, was uns mit den Kernen noch so alles einfällt, außer sie zu essen."

"Und an was denkst du?", frage ich unschuldig zurück. Seine Aussage macht mich neugierig. Mit seinen Ideen ist er ja meistens unübertroffen.

"Na ja... Ich könnte sie dir dann auf deinem göttlichen Körper verteilen und langsam wieder runterlecken... " schlage ich mit
heiserer Stimme vor. Für diesen Mann würde ich mir die verrücktesten Sachen einfallen lassen, um ihn zu verwöhnen.

"Hör ja auf, die kleben nämlich überall und sind schweinekalt, wenn sie aus dem Kühlschrank kommen. Außerdem waren sie
viel zu teu..." Mein Redeschwall wird durch einen stürmischen Kuss unterbrochen. Wohlig seufze ich auf. Mein Geliebter beginnt sofort auf diesen Kuss zu reagieren. Schnell löse ich mich von den sinnlichen Lippen, lege einen Finger
auf seine. "Denk dran, dass du etwas naschen wolltest."

Seufzend richte ich mich auf. "Am liebsten würde ich schon wieder an dir naschen... Aber ich habe wirklich Hunger." Damit stehe ich auf. Sofort fällt mir mein nächstes Problem ein. "Ähm... Aya.. hast du was zum Anziehen für mich? Meine Klamotten liegen noch bei Yohji..." bitte ich ihn flehend.

Am liebten würde ich Schuldig daran hindern aufzustehen. Noch ein bisschen hier liegen und mit ihm scherzen... "Sachen sind in dem Schrank.", sage ich und zeige dabei auf einen. Ich knie mich hin um an Schuldigs Ohr zu knabbern und ganz leise zu flüstern "Vernaschen darfst du mich nachher sehr gerne!"

Schon wieder schickt er mir mit seinen Zärtlichkeiten und der verführerischen tiefen Stimme erregende Schauer über den
Rücken. Mit leicht glasigen Augen sehe ich ihm ins Gesicht. "Ich freu mich schon auf nachher!", bringe ich krächzend heraus. Entschlossen stehe ich auf, wende mich dem Schrank zu. Ein breites Lächeln zieht über meine Züge, als ich tief in
seinem Schrank eine alte, ausrangierte Jeans finde, die eigentlich mehr aus Löchern als aus Stoff besteht. Mein bevorzugter Freizeit-Look. Mehr brauche ich nicht zum Anziehen. Schnell schlüpfe ich in die ausgeblichene Hose und strahle meinen Liebsten an. "Okay so?"

Dreckig grinsend lege ich mich wieder hin und räkle mich ein wenig. "Und du willst jetzt wirklich nicht?", frage ich ihn, als
er sich umdreht um mir seine Kleiderwahl zu präsentieren. Ich kann sehen, wie Schuldig krampfhaft versuch sich zu entscheiden. Doch auch mir knurrt der Magen. Mir fällt ein, dass ich heute nicht einmal ein richtiges Frühstück hatte.
Lächelnd richte ich mich wieder auf. "Ist okay, das kann bis nachher warten. Ich will ja schließlich, dass du bei Kräften bist!"

Der Anblick, den Aya mir gerade bietet, ist unbeschreiblich und zerrt an meiner Entschlusskraft. Augenblicklich wird mir die Jeans zu eng. Doch als er aufsteht, bleibt mir nichts anderes übrig, als ihm zu folgen. Bewundernd gleiten meine Blicke über seinen Körper.

Schuldig noch ein Küsschen gebend, ziehe ich mir einen schwarzen Satinbademantel an, binde ihn zu. Ich vertraue darauf, dass die anderen in ihren Zimmern sind. Noch möchte ich niemandem begegnen. Vor allem nicht Yohji. Ich ziehe meinen Liebsten hinter mir her, die Treppe hinunter in die Küche. Und bleibe abrupt stehen.

~*~*~ Ayas POV

Verdammt. Yohji steht in der Küche. Mist. Und er guckt mich nicht gerade freundlich an. Was auch daran liegen kann, dass Schuldig sich noch nicht der Situation bewusst ist und sich an mich kuschelt. Doch auf einmal sehe ich einen anderen Schwarz. Crawford. Wie kommt der hierher? Überheblich grinsend sieht er mich an. Sein Gesichtsausdruck spricht Bände. Fehlt nur noch,
dass er sich bei mir bedankt… Eine knappe Kopfbewegung meinerseits muss ihm als Gruß reichen. Ich schüttle meinen Geliebten ab. Verwirrt guckt er in die Runde. Doch das einzige, was ihm einfällt, ist ebenso wie Crawford zu grinsen. Schön,
dass die beiden sich verstehen. Und was mach ich jetzt mit Yohji? Am liebsten würde ich ihm auf die Nase binden, dass er bloß ruhig sein soll.

"Guck mich nicht so an. Hattest du nicht auch gerade das Glück, ebenfalls ordentlich durchgevögelt worden zu sein?" Auch wenn es gemein ist, aber anders weiß ich nicht mit der Situation umzugehen. "Es geht dich gar nichts an, ob und mit wem ich vögle, Aya! Was du gemacht hast, war mehr als hinterhältig!" faucht er mich an.

Ich hebe missbilligend meine Augenbraue. Er soll doch froh sein, dass er überhaupt noch jemanden gefunden hat, der sich nicht von seinem Playboy-Gehabe abschrecken lässt. Aber das muss ihm wirklich nicht sagen. Das wäre unter der Gürtellinie. Daher lächle ich ihn nur mitleidig an und sage ihm ruhig: "Es geht mich nichts an, das stimmt. Aber Crawford könnte es vielleicht nicht gefallen, wie du über Verflossene redest. Außerdem hast du sehr wohl ..." Ich unterbreche mich. Es muss wirklich nicht sein. An dieser Stelle höre ich auf.

Ich lass ihn an der Kaffeemaschine stehen, wende mich von ihm ab und öffne den Kühlschrank. "Was willst du, Schu?" Über das überbetonte "Schatz" von Yohji muss ich lächeln, wenn ich auch versuche es zu unterdrücken. "Nein, ich meinte nicht, ob du mich willst, sondern was du zu ESSEN willst." Ich richte mich auf, gucke zu dem Orangehaarigen, der mich angrinst wie ein Honigkuchenpferd. Wahrscheinlich freut er sich ungemein, so eine blöde Aussage wie "Dich!" gemacht zu haben.

Endlich bekomme ich doch noch meine Antwort. Er möchte "was da ist". Ich erinnere mich an die Nudeln von gestern. Absichtlich tief bücke ich mich, um den Topf aus der untersten Reihe hoch zu heben. Den Inhalt des Topfes verteile ich auf zwei
Teller, wackle dabei immer wieder mit dem Po, und stelle einen nach dem anderen in die Mikrowelle. Währenddessen frage ich meinen Geliebten ein zweites Mal "Und zu trinken?" Gedanklich schicke ich hinterher: 'Bitte nichts, was mit mir zu tun
hat! Denk an Yohji'. Das genügt als Warnung und ich gieße ihm den gewünschten Tee ein. Grüner Tee mit Vanille-Aroma.

~*~*~ Yohjis POV

Nach unserer zweiten Runde beschließen mein Geliebter und ich, uns erst einmal für kommende Aktivitäten zu stärken. Nur mit Shorts bekleidet, schleichen wir uns in die Küche. Gut, keiner meiner Mitbewohner geistert irgendwo herum. Ich setze gerade
Kaffee auf, als ich hinter mir ein Geräusch höre. Voll Überschwang drehe ich mich um - und sehe Aya mit hochrotem Kopf und nur mit einem Bademantel bekleidet in der Tür stehen.

Meine Augen verengen sich zu Schlitzen, wütend starre ich ihn an. Ayas gehässige Worte treffen mich, obwohl er ja Recht hat. Aber diesen Triumpf will ich ihm nicht zugestehen. Ziemlich angefressen maule ich zurück, obwohl mir bewusst ist, dass ich dadurch wieder einen Streit wie heute Morgen auslösen könnte. Mit Mühe beherrsche ich mich, um Aya nicht an die Kehle zu
gehen. Sein spöttischer Gesichtsausdruck macht mich rasend. Er spannt mir zuerst meinen Lover aus, und dann tönt er so rum. Zum Glück verschluckt er seine letzten Worte, sonst könnte ich für nichts mehr garantieren.

Doch dann fällt mein Blick auf den Schwarzhaarigen. Eigentlich ist es unfair von mir, in seiner Gegenwart dem Deutschen hinterher zujammern. Mit gezwungener Ruhe sehe ich Brad an. "Wie willst du deinen Kaffee... Schatz?" Das letzte Wort betone ich absichtlich. Das Gespräch zwischen meinem Leader und dem Langhaarigen versetzt mir wieder einen Stich, ebenso wie Ayas aufreizendes Verhalten und die gierigen Blicke des Deutschen, die mein bester Freund dafür erntet.

Wieder beginne ich, vor verletzter Eitelkeit zu beben. Doch Brad kommt auf mich zu und nimmt mich liebevoll in den Arm. Seine Nähe beruhigt mich ungemein und lässt mich - ein weiteres Mal - alles andere vergessen. Mittlerweile glaube ich dem
Schwarzhaarigen sogar, dass er mehr für mich empfindet und dass ich nicht nur eine Bettgeschichte für ihn bin. Hier ist eindeutig der Wunsch der Vater des Gedanken.

Endlich ist der Kaffee durch den Filter gelaufen, rasch schenke ich Brad und mir jeweils eine große Tasse voll ein. Ohne das flirtende Pärchen weiter zu beachten, stolziere ich aus der Küche, den Arm des Amerikaners um meine Hüfte. Am Durchgang zum Wohnzimmer bleibe ich noch mal kurz stehen und sehe mir meinen Teamkameraden noch einmal an. Seit ich ihn kenne, ist er zum
ersten Mal wirklich richtig glücklich. Und ich bin ja schließlich auch nicht mehr alleine. `Ich wünsche dir viel Glück, mein Freund!`, denke ich, halb traurig, halb fröhlich. Denn das wird Aya trotz Allem immer sein: mein bester Freund.

~*~*~ Schuldig POV

Vor der Küche bleibt mein Süßer plötzlich wie angewurzelt stehen. Diese Unterbrechung nütze ich natürlich sofort, um wieder
Körperkontakt zu suchen, doch ich werde energisch weggeschubst. Verdutzt blicke ich in die Runde, und sehe meinen Leader in Shorts vor mir stehen. Ich kann mir ein breites Grinsen nicht verkneifen, er grinst ebenso zurück.

`Hast du endlich deine große Liebe gefunden?`, empfange ich gedanklich von meinem mehr als zufrieden aussehenden Anführer. `Erzähl mir bloß nicht, dass du dir Balinese unter den Nagel gerissen hast!´ antworte ich ihm auf gleichem Weg, ohne auf
seine Frage einzugehen. Wir kennen uns beide gut genug, um die Antworten an unseren Gesichtern ablesen zu können. Unser beider Grinsen wird breiter, grenzt fast schon an Unverschämtheit.

Diesen Moment nützen mein Freund und mein Ex-Lover, um sich gegenseitig schon wieder anzuzicken. Brad verdreht die Augen
und ich muss mich gewaltig zusammenreißen, um wegen dieser gespielt genervten Mimik nicht laut loszulachen. Zum Glück hat mein Schatz genug Verstand, um das Ganze nicht wieder ausarten zu lassen. Betont lässig setze ich mich an den Tisch. Doch als Aya mich fragt, was ich denn nun möchte, kann ich gar nicht anders, als mit "Dich!" zu antworten. Man soll schließlich immer die Wahrheit sagen, oder? Obwohl so ein blöder Spruch wohl definitiv nicht gerade dazu beiträgt, die Spannungen zu reduzieren.

Mein Schatz tut ein Übriges, um mich wieder aufzuheizen und seinen Mitbewohner zu ärgern, als er sich aufreizend in
den Kühlschrank bückt und dabei mit seinem Prachthintern wackelt. Ein kurzer Blick zu meinem Boss sagt mir, dass ihm das ebenfalls nicht entgangen ist.
`Untersteh dich! Denk nicht mal dran!`, warne ich ihn telepathisch.
`Behalt du deinen Rotschopf, ich hab, was ich schon immer wollte!`, kommt es von ihm zurück. Und als wolle er mir seine Aussage bestätigen, legt er zärtlich seine Arme um den Braunhaarigen.

Meine Aufmerksamkeit wendet sich wieder meinem Geliebten zu, der inzwischen gekonnt vor mir rumtänzelt. Mit gierigem Blick
folge ich seinen Bewegungen. Ich kann es kaum erwarten, bis wir wieder in seinem Zimmer sind. Brad schlingt seinen Arm um Yohji, zusammen verlassen sie endlich den Raum. Dreckig lächelnd greife ich nach meinem Schatz, ziehe ihn an mich
heran. Glücklich lacht er mich an. In diesem Augenblick empfange ich noch einen klaren, warmen Gedanken: `Ich wünsche dir viel Glück, mein Freund!`

Ich schließe dankbar die Augen, denn ich weiß, von wem das kommt und für wen es bestimmt ist. `Dir auch, Yohji!´ murmle ich in Gedanken, aber zu leise, als ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: CrazyMama
Username: CrazyMama
Datum: 26.11.2009 - 21:56

Kommentar Nr.: 6842
also hat sich auch gelohnt sie zu lesen
Kommentar von: Brad-san
Username: Brad-san
Datum: 23.02.2005 - 16:14

Kommentar Nr.: 11
Hi wildest,
das ist eine der Geschichten, bei der ich sage, es hat sich gelohnt, sie zu schreiben. Dafür bin ich dir auch dankbar...
Ich könnte immer noch heulen, wenn ich an Aya denke. Er tut mir richtig leid... Aber irgendwie haben wir es immer auf ihm abgesehen... Wie das nur kommt? *g*

Auf uns. smile
Braddy
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