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Ich bleibe bei dir |
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Veröffentlicht |
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Beendet
| Ab 18 Jahren |
Deutsch |
19.02.2005 | 19.02.2005 |
307906 |
4.33 Bei 3 Vote(s) |
337 |
| Autor: |
Brad-san |
| Pairing: |
Yohji/Aya, drei weitere |
| Kategorien: |
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| Inhalte: |
Tod und Mord, Lemon |
| Einführung: |
Dunkelheit legte sich über den Rand der Welt...
Und Weiß bekommt einen neuen Auftrag, der sie in fremde Gefilde führt. Was sie dort erwartet ist Liebe, Schmerz - sogar der Tod?
Eine Zusammenarbeit von wildest_angel, der ich sehr dankbar bin, und mir. ^.~ |
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Kapitel 5
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Titel: Ich bleibe bei dir
Teil: 5/ 18 + Epilog
Autor: Brad-san und wildest_angel
E-Mail: Brad-san@web.de und wildest_angel@gmx.de
Fandom: Weiß Kreuz
Rating: MA
Warnung: Fantasy, Drama, death, lemon
Pairing: Yohji/Aya
~*~*~ 5 - Guten Morgen liebe Sorgen ~*~*~
Der nächste Morgen war grässlich. Nicht weil die Sonne aufging und durch das Fenster schien, Aya somit weckte. Auch nicht, weil Yohji halb auf ihm lag und sein Arm eingeschlafen war. Es war auch nicht der Geruch von Bauernhof oder gar das nervtötende Geräusch von krähenden Hähnen. Nein, es war schlicht und ergreifend ein grauenhafter Morgen, weil Aya schlecht geschlafen hatte und ihm der Kopf sowie sämtliche Glieder wehtaten.
Stöhnend vor Schmerz und Yohji ignorierend stand Aya auf. Das Oberteil, das er gedacht hatte angezogen zu haben, war von seinem Körper verschwunden.
Yohji erwachte, als Aya seinen Arm ziemlich unsanft von seinem Körper entfernte und ihn reichlich böse ansah.
Der Braunhaarige wollte seinem Leader den Morgen mit einem lieben Kuss versüßen, wurde jedoch brüsk zurückgestoßen. Verwundert sah er den Rothaarigen an, beschloss aber, nicht darauf einzugehen, und suchte seine - immer noch widerlich kratzenden - Kleider zusammen.
Vielleicht, dachte Aya, hätte ich die letzten Becher Met weglassen sollen? Jetzt bildete er sich auch schon ein, Yohji versuchte ihm einen Guten-Morgen-Kuss zu geben. Und seltsamer Weise hatte er weder Shorts noch ein Shirt an, was er normaler Weise immer trug. Auf jeden Fall würde er sich heute und morgen und übermorgen zurückhalten noch etwas mehr als einen Becher zu trinken.
Schnell war der Brünette angezogen. Seine Haare sahen zwar noch etwas verwuschelt aus, nicht so gestylt wie sonst, aber er nahm an, dass dieser Umstand in dieser Umgebung nicht auffallen würde. Mit einem traurigen, verständnislosen Blick sah er seinem Teamkollegen beim Anziehen zu.
Nicht einmal die Fenster brauchte er zu öffnen - es gab keine. Nur ein Vorhang war angebracht und gestern Abend hatte er vergessen ihn zu schließen. Missgelaunt ging Aya zu seiner Reisetasche. Daraus nahm er sich eine neue Boxer. Die Kleider hier waren so weit, dass man keine Abdrücke davon auf den Sachen zu fürchten brauchte. Die Alte landete in einem Plastikbeutel. Es begann die allmorgendliche Anziehprozedur. Ohne Zähneputzen. Wasser war ein Luxus, und fließendes, warmes Wasser - daran brauchte hier keiner zu denken.
Abwartend stand der Ältere im Raum, bis sein pingeliger Anführer endlich aufbruchbereit war. Er war schon gespannt, was heute so alles anstand, da er ja noch keinen blassen Schimmer hatte, was sie eigentlich überhaupt tun sollten. Aya hielt sich in dieser Beziehung ziemlich bedeckt.
Auch ohne Wasser stand Aya bald mit fertig gepackter Tasche vor der Tür. Genau in diesem Moment klopfte es. "Herein.", meinte Aya. Als die Tür sich öffnete, kam Omi in den Raum. "Hatten meine Herren eine angenehme Nacht?" Ayas Gesicht verdunkelte sich. Wie sollte man in diesen Betten auch nur eine halbwegs ordentliche Nacht haben? Er überging diese lächerliche Frage.
Yohji konnte sich bei dieser Frage ein Grinsen nicht verkneifen. "Klar, eine wunderbare Nacht, viel besser, als ich zu träumen gewagt hätte", gab er dem Kleinen mit belustigtem Zwinkern zur Antwort, woraufhin er ein mehrfach fragenden Blick von den beiden anderen erntete.
Irgendetwas hatte Aya verpasst. Dessen war er sich sicher. Warum war Yohji nur so darauf versessen, ihm nahe zu sein? Gestern waren sie beide doch in ihre Zimmer - wenn auch wankend - gegangen. Und dort hatte er sich doch nur mit dem älteren Kollegen unterhalten. Mehr war doch nicht gewesen, oder? "Komm, lass uns runter gehen, wenn ihr fertig seid, du und Ken."
Sie betraten alle den Gastraum, die beiden "Diener" voran, um ihren Herren den Weg frei zu machen und die besten Plätze auszusuchen. An einem Tisch in einer dunklen Ecke nahmen sie Platz und sahen ihren Leader erwartungsvoll an.
"Was guckt ihr so?", fragte Aya skeptisch. Sie starrten ihn alle an, als hätte er Farbe im Gesicht.
Er zuckte zusammen. Ein Bild ging ihm nicht aus dem Kopf. Er lag über Yohji und knutschte wie verrückt mit ihm. Das konnte doch nicht wahr sein. Mit einem Kopfschütteln versuchte er das Bild zu verbannen, mit der Folge, dass sich sein Kopf und dessen Schmerzen bemerkbar machten.
Yohji legte unter dem Tisch seine Hand auf Ayas Knie und lächelte ihn verliebt an. "Na, und wie geht's jetzt weiter?", fragte er ihn, reichlich doppeldeutig.
Unter seiner Hand, die die Schläfen rieb, schaute Aya hervor, als er Yohjis Frage hörte. "Wir werden den Wirt nach Pferden fragen. Kleidung können wir hier nicht erwarten. Und dann reiten wir nach Fronberg. Dort alles Weitere." Die Doppeldeutigkeit in der Stimme des Ältesten ignorierte er und die Hand auf seinem Knie streifte er gelassen ab, als würde er eine lästige Spinne von der Wand entfernen.
Reichlich enttäuscht bemerkte Yohji die Reaktion seines Geliebten. Was war nur los mit ihm? Bereute er diese Nacht vielleicht? Fragend blickte er den Jüngeren an, aber dieser wich dem Blick aus. Seufzend machte sich der Playboy daran, ein halbwegs erträgliches Frühstück zu ordern.
Etwas war zwischen Yohji und Aya vorgefallen, stellte Omi fest. Sonst würde Yohji sich nie und nimmer freiwillig um Essen kümmern. Hatten sich die zwei gestritten? Er wusste es nicht. Womöglich hatten sie nur einen schlechten Tag. Und das war nach dieser eher bescheidenen Nacht auch nicht verwunderlich.
Während Yohji aufgestanden war, senkte Aya seinen Blick. Was waren das für Bilder, die sich ohne seine Erlaubnis den Weg in seinen Kopf suchten und ihn nicht wieder losließen. Ein Traum von der Zukunft? Oder eine vergangene Situation? Immer neue Szenen tauchten auf, ließen ihn schlucken. Wenn das geschehen war, war es nicht sehr wunderlich, warum ihm alles wehtat. Schüchtern schaute er in Richtung Yohjis.
Das älteste Weißmitglied wand seine Aufmerksamkeit seinem "Diener" Ken zu und beschloss für sich, seinen Leader völlig zu ignorieren, bis dieser sich klar war, was er denn nun eigentlich wollte.
Ziemlich freundlich, fast schon übertrieben und für diese Umgebung sicherlich unpassend, erkundigte er sich nach dem Befinden und der Nachtruhe des Fußballers. Ohne einen weiteren Blick auf den Ex-Rothaarigen zu werfen, machte sich Yohji mit einem Holzmesser über sein Frühstück her und unterhielt sich weiterhin mit Ken, der diese Aufmerksamkeit seitens des Älteren gar nicht richtig begreifen konnte. Omi schmunzelte nur, als sein Blick zwischen seinen Teamkameraden hin und her wanderte.
Yohji, die Oberzicke. Gab es davon auch eine männliche Form? Zicker? Oder einfach nur Bock?
Was hatte Aya nur getan, um ihren Ältesten so weit zu bringen? Teilweise interessiert hörte Omi dem Gespräch der zwei zu. Aya schaute nur betreten zur Seite und wich jedem Blick aus. Etwas ungewöhnlich, aber was soll's, dachte sich Omi. Aufmunternd schaute er sein Essen an. Eine dicke Scheibe grob gemahlenem Brot und Fett war das einzige, was auf seinem Holzbrett lag. Und ein Becher Met.
"Yohji? Eine Frage bitte.", sagte Omi. Dem wurde zugestimmt. "Warum lässt du Aya jetzt links liegen, wenn du ihn vorhin noch so um ihn geschlichen bist, wie eine Katze zur Paa..." Er stockte mitten im Satz durch Ayas Blick. Doch es war raus - Yohji musste antworten.
Tief Luft holend und den Rothaarigen noch immer nicht ansehend, begann er: " Ganz einfach, Omi. Gestern Nacht hat sich unser guter Aya hier ziemlich... na ja, sagen wir: gehen lassen. Und heute tut der Heuchler so, als wüsste er von nichts mehr. Reicht das, oder soll ich noch weiter ausführen?" Der Sar
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Die letzten 5 Kommentare
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Kommentar von: sommi-san
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Username: sommi-san
Datum: 20.04.2005 - 14:21
Kommentar Nr.: 95
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Die Geschichte ist bis zum letzten Kapitel spannend und fesselte mich noch Tage danach. Super ist im letzten Kaptiel wie Omi und Nagi die Erinnerung an Aya, Yohji und Schuldig aufrecht erhalten haben. ;-)
Sommi-San
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Kommentar von: sommi-san
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Username: sommi-san
Datum: 20.04.2005 - 14:20
Kommentar Nr.: 94
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Die Geschichte ist bis zum letzten Kapitel spannend und fesselte mich noch Tage danach. Super ist im letzten Kaptiel wie Omi und Nagi die Erinnerung an Aya, Yohji und Schuldig aufrecht erhalten haben. ;-)
Sommi-San
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Kommentar von: wildest_angel
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Username: wildest_angel
Datum: 02.04.2005 - 18:43
Kommentar Nr.: 91
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Himmel, es ist ja noch schlimmer, das zu lesen. als es zu schreiben! *schon wieder mit den tränen kämpf* Echt, diese Geschichte macht mich fertig!
Greetz,
wildest_angel
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Kommentar von: wildest_angel
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Username: wildest_angel
Datum: 29.03.2005 - 00:48
Kommentar Nr.: 89
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Woohoohoow! Ich liebe diesen Teil! (Woran das wohl liegen mag??? *grins*) Naja, was Aya hier widerfährt ist zwar traurig, aber die Tränen werden bei mir wohl erst ein paar Kapitel später kommen... *seufz*
Greetz,
wildest_angel
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Kommentar von: wildest_angel
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Username: wildest_angel
Datum: 24.03.2005 - 21:02
Kommentar Nr.: 86
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Wow, ich kenne diese Geschichte, und doch ist es für mich, als hätte ich sie noch nie gesehen! Du hast echt wundervolle Veränderungen vorgenommen, liebste Braddy!
Und nur mal so nebenbei: Ab jetzt kommen ja die Teile, bei denen ich so fürchterlich gelitten habe... Ich bin gespannt, was du aus denen gemacht hast!
Greetz,
wildest_angel
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