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Ich bleibe bei dir |
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Veröffentlicht |
Last Update |
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Bewertung |
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Beendet
| Ab 18 Jahren |
Deutsch |
19.02.2005 | 19.02.2005 |
307906 |
4.33 Bei 3 Vote(s) |
337 |
| Autor: |
Brad-san |
| Pairing: |
Yohji/Aya, drei weitere |
| Kategorien: |
|
| Inhalte: |
Tod und Mord, Lemon |
| Einführung: |
Dunkelheit legte sich über den Rand der Welt...
Und Weiß bekommt einen neuen Auftrag, der sie in fremde Gefilde führt. Was sie dort erwartet ist Liebe, Schmerz - sogar der Tod?
Eine Zusammenarbeit von wildest_angel, der ich sehr dankbar bin, und mir. ^.~ |
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Kapitel 3
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Titel: Ich bleibe bei dir
Teil: 3/ 18
Autoren: Brad-san & wildest_angel
E-Mail: Brad-san@web.de & wildest_ange@gmx.de
Fandom: Weiß Kreuz
Rating: MA
Warnung: lemon, Fantasy, Drama
Pairing: Yohji/Aya
Der Dank geht mal wieder an Wölfchen fürs durch die Story quälen… ^^
~*~ 3 – Eine andere Welt ~*~
Als Omi die Augen wieder öffnete, war es dunkel.
Und warm. Die Luft roch anders, würziger, als die, die er bis vor kurzem noch eingeatmet hatte. Über sich hörte der Blonde die Bäume rauschen, weit in der Ferne ausgelassene Stimmen. Und gleich neben sich das ungläubige Keuchen Yohjis und Kens. Vorsichtig entzog er Ken seine Hand. „Ich nehme an, wir sind da“, sagte er leise und ehrfurchtsvoll. „Glaub ich auch“, gab Aya zurück und packte seine Tasche. Die anderen taten es ihm gleich, nachdem der Teleport mit einigen Zweigen bedeckt worden war.
Omi suchte in seiner Seitentasche nach einer Taschenlampe. Mit diesem wenigen Licht suchten sich die Vier einen Weg aus dem dichten Wald. Nachdem sie durch das Unterholz geirrt waren, kamen sie zu dem Rand des Waldes, wo die Lichtquelle ausgemacht wurde. Der Mond erhellte die Nacht genügend. Doch hier, wo auch immer dieses Hier war, war der Mond größer und voller am Himmel.
Bemüht sowohl sich den Weg zu merken als auch Ausschau nach einer Hütte zu halten, ging Omi hinter Aya her. Ihr Weg führte sie über ein brach liegendes Feld, das vermutlich schon von den Bauern in der Dreifelderwirtschaft bestellt wurde. Der Boden war trocken.
In der Dunkelheit konnte Omi schließlich einen schwarzen Schatten ausmachen. „Aya“, begann er und zog vorsichtig an der Tasche. „Da drüben muss ein Haus sein.“ Mit seiner Hand zeigte er in die Richtung.
Aya kniff die Augen zusammen und nickte nachdenklich. Die kleinen, hellen Punkte, vermutlich von Fackeln, flackerten unbeständig in der milden Brise des Windes. „Nenn mich ab jetzt nicht mehr so. Wir müssen unsere Rollen einnehmen“, meinte Aya träge.
"Okay, Lord von Ranberg." Omi lächelte seinen Leader an. Gemeinsam machten sie sich auf den Weg zu der Unterkunft, in der Hoffnung, es sei ein Gasthaus. Schließlich könnten sie dort Pferde und vielleicht sogar landestypische und vor allem zeitgemäße Kleidung kaufen.
Wie sie die synthetischen Taschen allerdings ohne Aufsehen in ihre Quartiere bringen konnten, war dem Jüngsten noch ein Rätsel. Hier gab es noch keine Taschen, die so komfortabel waren. Tücher aus Wolle oder Leinen, wenn es gut ging, war hier alles, was als Tragemöglichkeit verwendet werden konnte. Vielleicht konnte jeder eine Decke über die Tasche legen, dachte Omi.
Ähnliche Gedanken schossen Yohji durch den Kopf. In ihrer momentanen Kleidung waren sie doch mehr als nur auffällig. Und selbst in der dunkelsten Spelunke würde man sich über ihren Aufzug wundern.
Der Wind umschmeichelte sein Gesicht warm. Viel zu warm war die Kleidung. Aber in Tokio war tiefster Winter. Und hier? Sommer. Sommersonnenwende. "Ähm… Jungs. Wir müssen nachher noch unsere Kleidung tauschen.", sagten Omi und Yohji gleichzeitig. Sie lachten sich gegenseitig an. Vorsichtig stellte der Blonde seine Tasche auf den ausgetrockneten Untergrund.
Nachdem er den Reißverschluss geöffnet hatte, holte Omi einen dunkelbraunen, alt aussehenden Mantel aus der Tasche. Und dazu ein paar Hosen, die ihm wirklich nicht gefielen und kratzten. Und dennoch musste Omi sich umziehen, wenn er nicht auffallen wollte.
Rasch und leise wechselten die Männer im Dunkeln ihre Kleider. Diese altmodischen Trachten fühlten sich ungewohnt an, aber immerhin würden sie nun nicht mehr wie bunte Hunde rumlaufen.
Yohji fluchte leise in sich hinein, als er den kratzigen Stoff auf seiner empfindlichen, sonst so verwöhnten Haut spürte. Als er sich seine Begleiter besah, fiel ihm jedoch auf, dass es ihnen auch nicht besser erging. Irgendwie machten alle einen leicht unglücklichen Eindruck. Außerdem, fand der Brünette, sahen sie seltsam… unvollständig aus. Eine Tatsache, die sie bei Gelegenheit unbedingt ändern mussten, wenn sie wussten, was denn genau fehlte.
"Also los. So schlimm kann's schon nicht werden.", meinte Omi und begutachtete seine Kollegen. Nur mit Mühe konnte er sich ein Grinsen verkneifen. Er selbst sah bestimmt auch nicht besser aus. Kurz schoss ihm ein Gedanke durch den Kopf. Wenn er ein Ritter war, und zwar ein Ritter von Hida, er sollte ja Kens Bruder sein, warum hatte er dann kein Schwert? Und Aya würde ihm bestimmt nicht seins geben. Wie sollte Omi das bloß erklären? Nicht, dass er jemandem eine Erklärung schuldig wäre. Dem gemeinem Volk brauchte er als Ritter keine Fragen beantworten. Und vor allem nicht in Begleitung seiner Herren, Yohji alias Markgraf von Kudo und Aya als dessen Freund und Berater.
"Du… Aya?", fragte Omi seinen Anführer. "Was?", bekam er knapp angebunden zurück. "Ich habe ein Problem. Ich bin Ritter, und außerdem dein Beschützer, oder zumindest soll ich das mimen, aber wie kann ich das ohne eine würdige Waffe?" Der ehemals Rothaarige schaute ihn finster an. "Du willst doch nicht damit sagen, dass du…" Doch Omi nickte schon heftig mit dem Kopf. "Klar, ich brauche dein Schwert!" Omi glaubte zu sehen, wie den anderen beiden der Unterkiefer runter klappte. "Natürlich…", sagte Aya gelassen. "Und du denkst, du bekommst es auch noch?" Wieder nickte Omi und machte sich auf eine Strafpredigt gefasst.
Stattdessen erhielt er das Katana. Staunend schaute er nach oben. "Ähm…. Danke." Schnell steckte er es unter seinen Mantel.
Es war der reine Selbstmord, dem Rothaarigen so eine Bitte zu stellen. Doch zur größten Verwunderung Ken und Yohjis geschah ein kleines Wunder: Omi erhielt die Waffe des Älteren. `Ob das wirklich so eine gute Idee ist?`, überlegte Ken bei sich. `Immerhin sind wir in Europa, und ich glaube nicht, dass ein Katana unbedingt zur üblichen Ausstattung gehört.` Doch wohlweislich hielt er seinen Mund.
Obwohl Omi wusste, dass dieses Schwert nicht zu vergleichen war mit denen, die hier verwendet wurden, würde es genügen ein bisschen den Umhang zur Seite zu schieben um den anderen einen kurzen Blick darauf zu gönnen. Er hoffte, dass das reichen würde und er es nicht wirklich gebrauchen musste. Umgehen damit konnte er sicherlich nicht. Da half auch der Kendounterricht der Schule wenig.
Gerade hatte sich Aya von seiner Waffe getrennt. Er war ungeschützt. Aber er vertraute Omi. Und den anderen, sollte etwas Unerwartetes vorfallen. Die Rolle des Anführers nahm er jetzt sowieso nicht ein. "Yohji, du muss voraus gehen. Du bist uns allen im Rang weit überlegen." Reine Heuchelei, aber was tat man nicht alles, um einmal nicht der Mittelpunkt zu sein, an den sich die Fragen wendeten.
Dem Älteren war ziemlich mulmig bei dem Gedanken, kam aber dem Befehl seines Leaders sofort ohne Kommentar nach. Dicht an seiner Seite hielt sich Ken auf, der ja, ebenso wie Omi für Aya, Yohjis Leibgarde bildete. Gemessenen Schrittes ging der älteste Weiß also voran, das abscheuliche Kratzen seiner Kleidung ignorierend. Aya und Omi folgten Yohji in die noch letzten Meter zu dem Haus auf der Straße, wenn man es denn als solche bezeichnen konnte. Es war lediglich ein Weg, fest getrampelt von vielen Menschenfüßen und Tierhufen. Ab und zu war ein Vorläufer von einem Meilenstein am Rand zu sehen.
Über der Tür des Hauses hing ein verwittertes, ehemals braunes Schild, was besagte, dass es sich wirklich um eine Gaststätte handelte. Nun war es beinahe schwarz und nur das Holzrelief verriet den Namen – Landschank.
Mit einem letzten fragenden Blick zu seinen Teamkollegen betrat Yohji als Erster das Gasthaus. Sofort wurde er von dem Geruch von Bier, verschwitzten, ungewaschenen Körpern und verfaulten Lebensmitteln empfangen. Nicht gerade die Aromen, die er gewöhnt war. `Wo bin ich hier nur hingeraten? Bitte, irgendwer, lass das so schnell wie möglich an mir vorbeigehen!`, flehte er in Gedanken.
Innen war es stickig. Aya hätte am liebsten sofort beim Betreten wieder kehrt gemacht. Nicht nur stickig. Es war unangenehm. Dazu kam, dass augenblicklich alle lauten Gespräche verstummt waren. Nur die dicke Frau mit zu hoch geschnürtem Mieder fragte weiter, ob ihre Gäste noch Met oder Bier wünschten. Die Blicke machten ihn nervös. Warum konnten sich die anderen nicht einfach wieder umdrehen und die nicht beachten? Doch nicht nur ihm schien es so zu gehen. Auch Omi guckte sich angewidert um.
Ken bewahrte als Einziger halbwegs die Fassung. Mit erhobenem Kopf und arroganter Miene ließ er seine Augen über die Anwesenden schweifen, als er durch den überfüllten Raum ging, um sich danach zielsicher an den Wirt zu wenden und diesen nach Zimmern zu fragen. Der ziemlich verwahrlost aussehende Wirt antwortete Ken stotternd: "Ja, edle Herren, wir haben zwei Zimmer zu Ihrer Verfügung. Aber sie müssen erst noch vorbereitet werden. Wenn Sie sich so lange gedulden möchten…" Auch das noch! Nun mussten sie auch noch weiß-gott
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Die letzten 5 Kommentare
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Kommentar von: sommi-san
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Username: sommi-san
Datum: 20.04.2005 - 14:21
Kommentar Nr.: 95
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Die Geschichte ist bis zum letzten Kapitel spannend und fesselte mich noch Tage danach. Super ist im letzten Kaptiel wie Omi und Nagi die Erinnerung an Aya, Yohji und Schuldig aufrecht erhalten haben. ;-)
Sommi-San
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Kommentar von: sommi-san
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Username: sommi-san
Datum: 20.04.2005 - 14:20
Kommentar Nr.: 94
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Die Geschichte ist bis zum letzten Kapitel spannend und fesselte mich noch Tage danach. Super ist im letzten Kaptiel wie Omi und Nagi die Erinnerung an Aya, Yohji und Schuldig aufrecht erhalten haben. ;-)
Sommi-San
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Kommentar von: wildest_angel
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Username: wildest_angel
Datum: 02.04.2005 - 18:43
Kommentar Nr.: 91
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Himmel, es ist ja noch schlimmer, das zu lesen. als es zu schreiben! *schon wieder mit den tränen kämpf* Echt, diese Geschichte macht mich fertig!
Greetz,
wildest_angel
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Kommentar von: wildest_angel
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Username: wildest_angel
Datum: 29.03.2005 - 00:48
Kommentar Nr.: 89
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Woohoohoow! Ich liebe diesen Teil! (Woran das wohl liegen mag??? *grins*) Naja, was Aya hier widerfährt ist zwar traurig, aber die Tränen werden bei mir wohl erst ein paar Kapitel später kommen... *seufz*
Greetz,
wildest_angel
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Kommentar von: wildest_angel
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Username: wildest_angel
Datum: 24.03.2005 - 21:02
Kommentar Nr.: 86
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Wow, ich kenne diese Geschichte, und doch ist es für mich, als hätte ich sie noch nie gesehen! Du hast echt wundervolle Veränderungen vorgenommen, liebste Braddy!
Und nur mal so nebenbei: Ab jetzt kommen ja die Teile, bei denen ich so fürchterlich gelitten habe... Ich bin gespannt, was du aus denen gemacht hast!
Greetz,
wildest_angel
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