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Archiv > Weiß Kreuz > Ich bleibe bei dir

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Ab 18 Jahren Deutsch 19.02.200519.02.2005 307906 4.33
Bei 3 Vote(s)
337
Autor: Brad-san
Pairing: Yohji/Aya, drei weitere
Kategorien:
Inhalte: Tod und Mord, Lemon
Einführung: Dunkelheit legte sich über den Rand der Welt... Und Weiß bekommt einen neuen Auftrag, der sie in fremde Gefilde führt. Was sie dort erwartet ist Liebe, Schmerz - sogar der Tod? Eine Zusammenarbeit von wildest_angel, der ich sehr dankbar bin, und mir. ^.~
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y Kapitel 2
Titel: Ich bleibe bei dir
Teil: 2/18
Autoren: Brad-san und wildest angel
E-Mails: Brad-san@web.de und wildest_angel@gmx.de
Fandom: Weiß Kreuz
Rating: MA
Warnung: Fantasy, Drama, death, lemon
Pairing: Mal sehen....

~*~*~ 2 - Ein neuer Auftrag ~*~*~

Die untergehende Sonne färbte den Himmel, so weit er zu sehen war, in einen orangen bis violetten Ton. Die wenigen Wolken wurden ebenfalls mit diesem warmen Ton angestrahlt.
Warme Farben im Gegensatz zur kalten Temperatur. Es war Dezember, eine Woche vor Weihnachten. Ein Weihnachtsmann tanzte im Schaufenster neben schönen Weihnachtsgestecken zu "Jingle-Bell-Rock."

"Okay Jungs, der Laden wird geschlossen", verkündete Yohji lauthals. Wenn sein rothaariger Kollege schon einmal nicht anwesend war, dann konnte er ja den Chef raushängen lassen.
Doch leider kam dieser genau in diesem Moment zur Ladentür herein und sagte: "Wann Schluss gemacht wird, sage noch immer ich. Und schaltet doch endlich mal dieses verdammte Ding von Santa ab."
"Aber Aya...", moserte ihr Kleinster. Endlich hatte er es geschafft so einen Weihnachtsmann zu bekommen, was heutzutage echt schwer war, und nun dies. Wie sollte er da Weihnachtsstimmung verbreiten? "Mach das Ding aus, oder du läufst morgen den ganzen Tag mit Rentierkappe und Hirschgeweih auf dem Kopf rum. Vielleicht zieht das noch mehr Mädchen an."
"Sei nicht so gemein zu Omi. Er meint es doch nur gut." Ken versuchte Aya zu beruhigen. Seit wann konnte der so aufgebracht sein? "Und du gleich mit ihm, Ken. Macht euch an die Arbeit. Es gibt viel zu tun!" Nach dieser Aussage unterließ es Yohji einen Kommentar von sich zu geben. Mit dem Rothaarigen musste er es sich nicht unbedingt vermiesen. Vor allem nicht so kurz vor dem Fest der Liebenden...

Schweigend gingen Ken und Omi wieder an die Arbeit. Yohji kümmerte sich um die weibliche Kundschaft und Aya überlegte, was sie heute verkauft und eingenommen hatten und was sie unbedingt nachbestellen müssten.
Zwei Stunden nach diesem Vorfall, beschloss Aya wirklich die Rollläden herunter zu lassen. Draußen war es längst dunkel geworden, es war gegen acht, die Laternen und Leuchtreklamen spendeten kaltes Neonlicht.
"Stopp, ihr Süßen. Lass bitte offen." Das hatten sie gerade noch gebraucht. Im alljährlichen Ansturm vor dem Fest, das die Amerikaner mit eingeschleppt hatten, konnte ein Auftrag nicht von Nutzen sein.

"Vielen Dank", sagte Manx. Ken schloss nun endgültig den Laden.
"Was steht denn an?"
"Ein Auftrag, was sonst?", antwortete Manx Yohji.
"Mehr Informationen kann ich einer hübschen Lady nicht entringen? Wollen wir nicht mal zusammen essen gehen?"

Elegant wand sich die rothaarige Frau aus der aufgezwungenen Umarmung.
"Ihr alle bekommt mehr Informationen, wenn wir unten sind. Und Yohji..." Sie ließ eine künstlerische Pause, in der Yohji erwartungsvoll lächelte. "den Vorsatz 'gehe nie mit einem Angestellten aus' werde ich nicht brechen. Auch nicht bei dir - du weißt das."
Der Blonde murrte etwas vor sich hin, schloss sich dann schnell den Vier an um gemeinsam in den Besprechungsraum zu gelangen. Als alle angekommen waren und Platz genommen hatten, begann Manx zu erklären:

"Der Auftrag ist etwas ungewöhnlich, dürfte für euch aber nicht allzu schwer auszuführen sein. Die technischen Mittel bekommt ihr von uns zur Verfügung gestellt. Eure Aufgabe ist es lediglich eine Gruppe, die für euch bislang unbekannt ist, zu eliminieren."

Manx schob ein Video ohne Beschriftung in den Recorder. Nach einigen Sekunden Leerlauf, zeigte sich das bekannte Bild, wie Persha vor dem Fenster stand. "Weiß!", erklang seine Stimme. "Diese drei Männer, die jetzt zu sehen sind, gehören zu der Gruppe "Schwarz". Ihr Anführer heißt Brad Crawford. Weiterhin gehören Schuldig und ein Junge namens Naoe dazu. "Schwarz" sind Handlanger von Takatori und somit von SZ, einer Untergrundgruppe. Weiß, Jäger der Dunkelheit, vernichtet die schwarze Brut."

Die rothaarige Frau drückte auf den Stopp-Knopf. Betretenes Schweigen legte sich über den Raum. Bis Omi plötzlich die Frage aussprach, den auch den Anderen auf der Zunge gelegen hatte. "Warum sollen wir auf einmal diese "Schwarz" beseitigen?"

"Normaler Weise würde ich nicht darauf antworten, doch in der Antwort steckt ein wichtiger Hinweis. Und zwar: SZ versucht seit längerem die Macht Japans an sich zu reißen. Deswegen setzt SZ Männer wie Takatori in ein politisches Amt und versucht so im Hintergrund die Fäden zu ziehen. Was teilweise auch gelang. Aber anscheinend ist das nicht genug. Und deshalb haben sie eine Gruppe, nämlich Schwarz, angeheuert um mehr beherrschen zu können."

Wieder füllte Schweigen das Zimmer. In den Köpfen der Weiß arbeitete es. Schließlich fragte Aya: "Wo ist der Haken?" Manx lächelte leicht. "Scharfsinnig wie immer, Aya. Der Haken ist, dass es SZ geschafft hat Schwarz ins Mittelalter zu versetzten. Etwa in das Jahr 1111 nach Christus. Jetzt sind sie in Europa, im heutigen Deutschland, und versuchen Adlige abzusetzen und selbst an die Mach zu gelangen.
Ich hoffe, ihr macht alle mit?"

Es dauerte deutlich länger, bis einer nach dem anderen nickte, als es sonst üblich war.
"Ich nehme an", fragte Yohji "wir werden ebenfalls ins tiefste Mittelalter geschickt? - Woher wisst ihr das eigentlich?"
"Das darf ich dir leider nicht sagen. Aber es stimmt, in zwei Tagen, also am 19. Dezember, werdet ihr aufbrechen. Bis dahin ist es eure Pflicht, dass ihr euch mit den damaligen Sitten vertraut zu machen. In den Mappen steht alles drin. Guckt sie euch an, arbeitet sie durch. Verteilt die Rollen."

Aya zog eine Augenbraue nach oben. Was sollten sie machen? "Ihr müsst euch als jemand ausgeben, am besten von hohen Rang und guter Abstammung. Einige Beispiele sind aufgelistet. Geburtsurkunden und dergleichen müsst ihr selbst fälschen."
"Wann werden wir zurückkommen?", fragte Yohji. "Wenn alles gut geht, benutzt ihr den Teleporter so wie hinzu und seit in drei Tagen wieder da. Das heißt am 20. Dezember wärt ihr wieder da."

"Äh... nichts gegen Kritikers Methoden, aber nehmen wir an wir töten "Schwarz" nicht. Wir kommen um. Dann würden wir einfach so von der Bildfläche verschwinden... Hab ich das verstanden? Und was passiert, wenn wir sie töten?"

"Nun, Ken, das ist eine gute Frage. Genaues können wir nicht sagen, nur vermuten. Solltet ihr den Auftrag erledigen, werdet ihr zurückkommen und in Ruhe weiterleben. Möglich ist es sogar, dass "Weiß" aufgelöst wird. Dann wäret ihr von allen Verpflichtungen entbunden. Wenn nicht, dann passiert das, was bei allen anderen Aufträgen passiert wäre: Ihr seid nicht mehr am Leben."

Ken nickte langsam.
"Eine letzte Bemerkung. Der Teleporter ist logischer Weise nicht erprobt, keine Angst deshalb. Aber es nur genug Energie um zwei Mal teleportiert zu werden." Bei jedem verstärkte sich Unruhe und die Beklommenheit. " Habt ihr sonst noch Fragen? Sonst verschwinde ich und überlasse euch das Zeug hier." Weil keiner antwortete, verschwand Pershas Sekretärin.

"Mann, was haben wir uns da eingebrockt?", fragte Yohji in den Raum.
"Na ja, seht's doch mal gut" Omi lächelte schwach. "Wir haben eine einmalige Chance herauszufinden, was damals passiert ist. Wir schaffen das schon. Ist doch bloß ein weiterer Hit."
"Na dann, ran an die Akten."

Nach vierundzwanzig Stunden hatten sie es geschafft, über das Nötigste bescheid zu wissen, ihre Stellungen und Aufgaben spielen zu können. Stammbäume waren erfunden und Urkunden über Besitz und Rang gefälscht wurden.
Die Vier waren sich einig geworden, dass Yohji Markgraf von Kudo werden sollte. Aya sein alter Freund von Ranberg. Ken und Omi wurden demnach zu zwei Brüdern, den Rittern von Hida. Ihrem Grafen treu ergeben. "Sehr einfallsreich", war Yohjis Kommentar auf Omis Erfindung gewesen, auch wenn er nun endlich mal der war, der alle anderen befehligen konnte.

Um Yohji zu ärgern, hatte Omi folgenden Vorschlag gebracht: "Wie wäre es, wenn du in Anbetracht der Situation deine Blondierung weglässt und stattdessen deine eigentliche Haarfarbe annimmst? So blond, wie du, waren die sicher nicht im Mittelalter." Die Zweideutigkeit schien Yohji nicht zu verstehen, da er noch zu geschockt von dem Vorschlag war. Dem auch noch Ken und Aya zugestimmt hatten.
"Wie soll ich das machen?" "Du machst dir ne Färbung auf die Haare", sagte Ken lächelnd. "Spinnst du? Die Blondierung war teuer. Das werde ich d ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: sommi-san
Username: sommi-san
Datum: 20.04.2005 - 14:21

Kommentar Nr.: 95
Die Geschichte ist bis zum letzten Kapitel spannend und fesselte mich noch Tage danach. Super ist im letzten Kaptiel wie Omi und Nagi die Erinnerung an Aya, Yohji und Schuldig aufrecht erhalten haben. ;-)

Sommi-San
Kommentar von: sommi-san
Username: sommi-san
Datum: 20.04.2005 - 14:20

Kommentar Nr.: 94
Die Geschichte ist bis zum letzten Kapitel spannend und fesselte mich noch Tage danach. Super ist im letzten Kaptiel wie Omi und Nagi die Erinnerung an Aya, Yohji und Schuldig aufrecht erhalten haben. ;-)

Sommi-San
Kommentar von: wildest_angel
Username: wildest_angel
Datum: 02.04.2005 - 18:43

Kommentar Nr.: 91
Himmel, es ist ja noch schlimmer, das zu lesen. als es zu schreiben! *schon wieder mit den tränen kämpf* Echt, diese Geschichte macht mich fertig!

Greetz,
wildest_angel
Kommentar von: wildest_angel
Username: wildest_angel
Datum: 29.03.2005 - 00:48

Kommentar Nr.: 89
Woohoohoow! Ich liebe diesen Teil! (Woran das wohl liegen mag??? *grins*) Naja, was Aya hier widerfährt ist zwar traurig, aber die Tränen werden bei mir wohl erst ein paar Kapitel später kommen... *seufz*
Greetz,
wildest_angel
Kommentar von: wildest_angel
Username: wildest_angel
Datum: 24.03.2005 - 21:02

Kommentar Nr.: 86
Wow, ich kenne diese Geschichte, und doch ist es für mich, als hätte ich sie noch nie gesehen! Du hast echt wundervolle Veränderungen vorgenommen, liebste Braddy!
Und nur mal so nebenbei: Ab jetzt kommen ja die Teile, bei denen ich so fürchterlich gelitten habe... Ich bin gespannt, was du aus denen gemacht hast!

Greetz,
wildest_angel
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