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Archiv > Weiß Kreuz > Lieben heißt...

y Lieben heißt...
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Beendet
Ab 11 Jahren Deutsch 26.01.200621.03.2006 38766 4.67
Bei 6 Vote(s)
176
Autor: Brad-san
Pairing: Aya Fujimiya / Ken Hidaka
Kategorien: Romantik, Drama
Inhalte:
Einführung: Wozu ist man fähig, wenn man liebt? Wie weit geht diese Liebe? Heißt Lieben, alles aufzugeben? Heißt Lieben, den Geliebten ziehen zu lassen, wenn er es wünscht? Kann man es?
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y manchmal vom Geliebten sich trennen
Hi, hat etwas länger gedauert. Sorry deswegen.

Bin auch grade in Eile, deswegen nur der Teil. Auf die Kommis gehe ich das nächste Mal ein. Dankeschön an alle Kommischreiber (wildest & akuma) und Bewerter.

Viel Spaß


~+~ 2 ~+~

Was für den einen verflog, schlich für den anderen nur langsam vorüber. Die Zeit.

Während Ken seine neuen Freiheiten in allen Zügen genoss, starb Aya einen grausamen, siechenden Tod.

Der Rothaarige wartete sehnsüchtig in seinem Zimmer auf die Heimkehr seines Geliebten. Doch fiel die Tür ins Schoss, konnte er sich nur mühsam beherrschen, seinen Spatz nicht mit Küssen zu überhäufen. Dann wartete er ab. So wie heute. Er wartete darauf, dass Ken zu ihm kam und sich wieder bei ihm zurückmeldete.
Seine Gedanken quälten ihn in den grauenhaften Stunden der Einsamkeit.

Wo war sein Geliebter?
Ging es ihm gut?
Mit wem ging er aus?
Wie tief war die Beziehung zwischen Ken und seiner... Begleitung?
Hatte er mit ihr wohlmöglich schon das Bett...

Entschieden rappelte Aya sich auf. Bestimmt tat Ken ihm das nicht an. Sicher nicht.
Dennoch, er musste es wissen.

So tappte er barfuß über den Flur. Leise öffnete er die Tür zu dem dunklen Zimmer von Ken. Er wusste, sein Liebster war da. Vorhin hatte er es gehört, das Klappen der Wohnungstür.
„Hey Schatz...“, sagte er leise, versöhnlich. Die gesamte Woche war Ken so unerreichbar für ihn gewesen. Es fühlte sich so an, als verliere er Ken. Aber Aya wollte ihn nicht verlieren! Sollte er seine Liebe noch verdeutlichen? Nicht länger warten, bis Ken zu ihm kam, sondern selbst auf Ken zugehen – wie jetzt?

Das Bett sank unter seinem Gewicht leicht ein, als er sich neben den liegenden Braunhaarigen setzte. „Wie war's?“ Ein müdes, doch wohlwollendes Grummeln antwortete ihm aus der Dunkelheit.
Schön war es also für Ken gewesen – ohne ihn. Ein warmer Kloß nistete sich in Ayas Bauch ein. Diese Erkenntnis tat ihm weh.
„Darf ich heute Nacht bei dir bleiben?“ Der Rothaarige wollte wenigstens jetzt seinem Geliebten nahe sein, zärtlich durch dessen Haar streicheln, kleine dumme Dinge in sein Ohr wispern.
So legte er sich, nach Kens Zustimmung, unter die Decke, griff vorsichtig nach der Hand seines Spatzes.

Ja, es war alles bei Alten. Wie sie hier gemeinsam lagen...
Und doch schien es für Aya nur die Ruhe vor dem Sturm zu sein.

~*~

Ken erwachte am nächsten Morgen friedlich. Er wusste und fühlte, dass sein Ran neben ihm lag, ihm die Hand hielt. Das war gut so.
Langsam, um seinen Freund nicht zu wecken, richtete er sich auf, zog seine Hand unter Ayas hervor. Dann verließ er das Bett und Aya murmelte etwas im Halbschlaf.
„Schlaf weiter, Ran.“ Tatsächlich blieb der Ältere liegen und Ken suchte sich seine Kleidung für die Frühschicht im Blumenladen heraus. Obwohl er gerade erst aufgestanden war, hatte er Lust auf Tanzen. Das hieß, dass er auch diesen Abend ohne Aya in einen Club ging.
Er musste ohne seinen Freund gehen, sonst hing er die ganze Zeit über mit Aya ab und ließ ihm selbst keinen Freiraum... Eigentlich schade, dass er deshalb alleine wegmusste, doch deckte auch das neue Territorien auf.

*

Die schwarze Lederhose saß perfekt auf Kens Hüfte. Die Schnüre an jeder Seite ließen seine Haut durchschimmern. Und das Top mit dem selbstabgeschnittenen Saum, zeigte genug seiner Bauchmuskeln, um sein Out-fit abzurunden. Er wusste, dass er gut aussah, als er die Türen geöffnet bekam und in den Club eintrat.

Da war es wieder: Das Gefühl, welches ihn sofort mit sich riss, ihn alle Vorsicht fallen ließ. Er gab sich ganz und gar der Musik hin. Sie allein bestimmte seine Bewegungen. Sie trieb ihn dazu mit fremden Menschen zu tanzen, auf eine Art und Weise, die gar nicht mehr unter 'tanzen' fiel. Es war eine Art erotisches Vorspiel. Hier holte er sich Appetit. Und seinen Hunger durfte heute Nacht ein anderer, sein rothaariger Lover, stillen.

Ken räkelte sich an einem Leib hinter sich, geschmeidig hob er seine Arme im Takt der Musik und strich sich die Haare aus seinem Nacken. Seine Hüfte und die des Mannes hinter ihm bewegten sich im gleichen Rhythmus. Dann spürte er warme Lippen auf seinem Hals und drehte sich überrascht um. Diese Überraschung nahm ihm fast den Atem.

Er blickte in ein überaus attraktives Gesicht, umrahmt von rotblonden Haaren, auf denen eine Sonnenbrille thronte. Grüne Augen funkelten ihm intensiv ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von:
Username:
Datum: 22.03.2006 - 19:02

Kommentar Nr.: 1564
Hi!

Ja es ist schwer, im Leben zu verzeihen - aber ich bin da schon lange nicht mehr so idealistisch wie du, dafür bin ich wohl schon zu alt *gg* - und eins kann ich dir sagen, man sollte nie Chance leichtfertig verspielen und man darf nie aufgeben, sollte immer um die Liebe kämpfen.

Ich finde trotzdem - oder eigentlich auch gerade wegen des 4. Teils, dass Ken sich falsch verhält. Wenn man sieht, dass jemand, den man liebt, leidet, dann sollte man verzeihen. Zu einem Streit gehören immer zwei!

Ein bisschen Realismus schadet übrigens nie *zwinker* kommt halt immer auf die Story an.
Kommentar von: Lestat
Username: Lestat
Datum: 06.03.2006 - 20:30

Kommentar Nr.: 1509
Hallo, Brad-san!

Irgendwie ist die Geschichte echt zerfleischend. Der erste Teil war hart, aber noch erträglich. Im Zweiten war es auch noch ok, aber der letzte schlug dem Fass den Boden aus.

Einerseits versteht man Aya, weil er Ken liebt und möglichst immer mit ihm zusammensein möchte.

Andererseits versteht man Ken, weil man einfach Freiraum braucht. Nicht die großen Schwierigkeiten machen eine Beziehung kaputt, sondern die kleinen, alltäglichen. Und das hast Du mit Deiner Story perfekt hervorgehoben. Ken löste sich immer ein Stückchen mehr von Aya. Und Aya war nicht befähigt, Ken aufzuhalten, weil er zu sehr klammerte und zu eifersüchtig war.

Es ist wirklich erdrückend, was Ken zu Ran gesagt hat. Mir hat es fast das Herz gebrochen. Aber andererseits... Vielleicht ist's besser so. Ken hat wohl wirklich Recht. Es würde nichts bringen, wenn er zurückkäme.

Und gegen ein Schu x Ken-Pairing habe ich absolut nichts einzuwenden. *mal so frei sag*

Was ich eigentlich sagen wollte... Äh. Nun ja. Die Story ist wundervoll geschrieben. Aber ich hoffe, sie hat ein Happy End. Bitte! *Kotau mach*

Bis dann und liebe Grüße,

Lestat
Kommentar von:
Username:
Datum: 22.02.2006 - 19:14

Kommentar Nr.: 1462
Jemanden zu lieben heißt
....ihm eine 2. Chance zu geben, vielleicht auch eine 3.
....und an einer Beziehung zu arbeiten

Liebe heißt aber auch
....Veränderungen zulassen, bei sich und beim anderen
-----------------------------------------

Aya hat ja seinen Fehler mehr oder weniger eingesehen, versucht zumindest sich zu bessern, aber dein Ken ist wirklich hart zu ihm. Jeder hat eine 2. Chance verdient. Zugegebenermaßen - sagen kann man so was leicht, die Realität sieht aber oft anders aus.
Kommentar von: wildest_angel
Username: wildest_angel
Datum: 22.02.2006 - 15:10

Kommentar Nr.: 1461
Huhu!

Wow, da hst du ja mal einen unwahrscheinlich unnachgiebigen Ken entwickelt. Nicht schlecht, dieser Charakterzug. Auf der anderen Seite frage ich mich, ob das gerade in dieser Situation hilfreich war. Denn im Endeffekt will er ja auch zurück zu Aya. Oder irre ich mich?

Tja, Aya, jetzt hst du ein Problem an der Backe, was? Das kommt davon, wenn man sich von der Eifersucht mitreissen lässt, ohne sich erst mal die Version des Anderen anzuhören...

Ich hätte ja eine Lösung für dieses Schlamassel parat... Aber erstens glaube ich, dass du dir die lebhaft vorstellen kannst und zweitens steht es mir nicht zu, in deine Geschichte zu pfuschen.

So warte ich ganz geduldig und mächtig gespannt auf den letzten (???) Teil. (Schade... *gg*)

Greetz,

wildest_angel
Kommentar von:
Username:
Datum: 11.02.2006 - 19:19

Kommentar Nr.: 1403
Jemanden zu lieben heißt
zu vertrauen
zu vergeben

es heißt aber auch
zu verstehen
und nicht zu verletzen

---------------------------------------
Verständlich, dass sich Ken eingeengt fühlt, trotzdem nicht sehr hilfreich, den anderen deswegen einfach nicht mehr zu beachten, ihn dadurch nur noch mehr zu verletzen.
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