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Archiv > Weiß Kreuz > Lieben heißt...

y Lieben heißt...
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Status Alter Sprache Veröffentlicht Last Update Zeichen Bewertung Klicks
Beendet
Ab 11 Jahren Deutsch 26.01.200621.03.2006 38766 4.67
Bei 6 Vote(s)
176
Autor: Brad-san
Pairing: Aya Fujimiya / Ken Hidaka
Kategorien: Romantik, Drama
Inhalte:
Einführung: Wozu ist man fähig, wenn man liebt? Wie weit geht diese Liebe? Heißt Lieben, alles aufzugeben? Heißt Lieben, den Geliebten ziehen zu lassen, wenn er es wünscht? Kann man es?
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y ... manchmal loslassen können
Titel: Lieben heißt...
Teil: 1/4
Autor: Brad-san
E-Mail: Brad-san@yaoistories.de
Fandom: Weiß Kreuz
Rating: noch nicht klar... PG-14?
Warnung: Liebe... Eifersucht.... Dramatik... - sollte genug sein, oder?
Diclaimer: Nix gehört mir, und ich erhebe nur Anspruch auf meine Idee

Kommentar:
Wozu ist man fähig, wenn man liebt? Wie weit geht diese Liebe? Heißt Lieben, den Geliebten ziehen zu lassen, wenn er es wünscht? Heißt Lieben alles aufzugeben?



Tja, da ich wohl unter die Sparte 'tragisch veranlagte Kunst-Protegés' zähle, kann ich euch diese Story nicht ersparen. *lächel*
Doch verspreche ich, dass es bei Herzschmerz bleibt.


~*~ Lieben heißt ... ~*~

~+~ ... manchmal loslassen können ~*~

~+~ ... manchmal von Geliebten sich trennen ~+~

~+~ ... nicht nach dem eigenen Glück fragen ~+~

~+~ ... unter Tränen zu sagen: Weit von hier fällt Gold von den Sternen ~+~


~+~ Sein heißt werden,
~+~ Lieben heißt lernen...


~+~

Dunkel war jene Nacht.
Nur ein Funken des silbernen Mondlichts schien durch das kleine Fenster hinein. Er überzog die Liebenden mit hellen Schatten.

Leise war das Keuchen, das von beiden ausging.
Wie Diamanten glänzten die Perlen auf ihrer Haut.

Sie beide hatten sich verausgabt. Bei einem Akt der intimsten Berührung. Doch waren beide zufrieden. Mit sich. Mit der Welt.

Der eine zog den anderen in eine enge Umarmung, ließ ihm kaum genug Platz zum Atmen. Aber der Erste wollte nicht alleine sein; er wollte seinen Liebsten immer und überall bei sich wissen, sehen, spüren, riechen. Er war glücklich, solange sein Spatz, wie er seinen Geliebten heimlich und für sich nannte, auch glücklich war. Nie wollte er ihn unglücklich machen.

Doch der unwesentlich Kleinere regte sich. Er blickte seinem Freund ins Gesicht, lächelte beglückt. Und doch bedrückt. Der Arm um ihn herum war einfach zu eng, der Griff zu fest. „Schatz, ich kann kaum noch atmen.“

„Geht mir genauso. Ich liebe dich so sehr, dass ich daran ersticke.“ Der andere war ruhig, lockerte seine Umarmung nur minimal. Die Nähe und Wärme seines Spatzes zu fühlen, war für ihn alles. Mehr brauchte er nicht. Er schloss die Augen in vollkommener Zufriedenheit. Augenblicke wie diese waren für ihn einfach nur perfekt. Schlicht und ergreifend.

„Nein, wirklich.“ Er kämpfte sich unter dem schweren Arm hervor. Nicht, dass sein Partner zu viel wog. Dennoch fühlte er sich einfach nur... nicht frei. „Ran... du erdrückst mich. Mit deinem Arm...“ Er wollte noch etwas sagen, doch behielt es für sich. Dies war ein unpassender Zeitpunkt.

Erst jetzt nahm der Rothaarige seine Hand von dem Brustkorb des anderen. „Entschuldige“, flüsterte er leise. Er wollte doch nur seinen geliebten Ken bei sich haben. Trotz seiner Schläfrigkeit rasten die kühnsten und verwegensten Gedanken durch seinen Kopf. „Sonst hat es dich nie gestört.“ Eine sachliche Feststellung. Nichts weiter. Nur dass er bereits viel weiter gedacht hatte.

Ken seufzte. Das war vorher zu sehen gewesen. „Du hast recht“, murmelte er und legte sich wieder neben seinen Geliebten. Auf ein Gespräch wollte er sich jetzt nicht einlassen. Ein anderes Mal, ja. Nicht jetzt. Deshalb pflichtete er bei. Und schon gar nicht nach dem gemeinsamen Erlebnis gerade eben.

„Du hast doch nicht etwa einen anderen?“ Leise Panik schwang aus Ayas Worten mit. Er versuchte sie zu verbergen, konnte es doch nicht. Dies war eine seiner schlimmsten Befürchtungen. Trotz dem Wissen, dass Ken ihn nie hinterging. Blind vertraute er Ken. Nicht nur bei ihren nächsten Aufträgen, bei denen sie auf dieses Vert ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von:
Username:
Datum: 22.03.2006 - 19:02

Kommentar Nr.: 1564
Hi!

Ja es ist schwer, im Leben zu verzeihen - aber ich bin da schon lange nicht mehr so idealistisch wie du, dafür bin ich wohl schon zu alt *gg* - und eins kann ich dir sagen, man sollte nie Chance leichtfertig verspielen und man darf nie aufgeben, sollte immer um die Liebe kämpfen.

Ich finde trotzdem - oder eigentlich auch gerade wegen des 4. Teils, dass Ken sich falsch verhält. Wenn man sieht, dass jemand, den man liebt, leidet, dann sollte man verzeihen. Zu einem Streit gehören immer zwei!

Ein bisschen Realismus schadet übrigens nie *zwinker* kommt halt immer auf die Story an.
Kommentar von: Lestat
Username: Lestat
Datum: 06.03.2006 - 20:30

Kommentar Nr.: 1509
Hallo, Brad-san!

Irgendwie ist die Geschichte echt zerfleischend. Der erste Teil war hart, aber noch erträglich. Im Zweiten war es auch noch ok, aber der letzte schlug dem Fass den Boden aus.

Einerseits versteht man Aya, weil er Ken liebt und möglichst immer mit ihm zusammensein möchte.

Andererseits versteht man Ken, weil man einfach Freiraum braucht. Nicht die großen Schwierigkeiten machen eine Beziehung kaputt, sondern die kleinen, alltäglichen. Und das hast Du mit Deiner Story perfekt hervorgehoben. Ken löste sich immer ein Stückchen mehr von Aya. Und Aya war nicht befähigt, Ken aufzuhalten, weil er zu sehr klammerte und zu eifersüchtig war.

Es ist wirklich erdrückend, was Ken zu Ran gesagt hat. Mir hat es fast das Herz gebrochen. Aber andererseits... Vielleicht ist's besser so. Ken hat wohl wirklich Recht. Es würde nichts bringen, wenn er zurückkäme.

Und gegen ein Schu x Ken-Pairing habe ich absolut nichts einzuwenden. *mal so frei sag*

Was ich eigentlich sagen wollte... Äh. Nun ja. Die Story ist wundervoll geschrieben. Aber ich hoffe, sie hat ein Happy End. Bitte! *Kotau mach*

Bis dann und liebe Grüße,

Lestat
Kommentar von:
Username:
Datum: 22.02.2006 - 19:14

Kommentar Nr.: 1462
Jemanden zu lieben heißt
....ihm eine 2. Chance zu geben, vielleicht auch eine 3.
....und an einer Beziehung zu arbeiten

Liebe heißt aber auch
....Veränderungen zulassen, bei sich und beim anderen
-----------------------------------------

Aya hat ja seinen Fehler mehr oder weniger eingesehen, versucht zumindest sich zu bessern, aber dein Ken ist wirklich hart zu ihm. Jeder hat eine 2. Chance verdient. Zugegebenermaßen - sagen kann man so was leicht, die Realität sieht aber oft anders aus.
Kommentar von: wildest_angel
Username: wildest_angel
Datum: 22.02.2006 - 15:10

Kommentar Nr.: 1461
Huhu!

Wow, da hst du ja mal einen unwahrscheinlich unnachgiebigen Ken entwickelt. Nicht schlecht, dieser Charakterzug. Auf der anderen Seite frage ich mich, ob das gerade in dieser Situation hilfreich war. Denn im Endeffekt will er ja auch zurück zu Aya. Oder irre ich mich?

Tja, Aya, jetzt hst du ein Problem an der Backe, was? Das kommt davon, wenn man sich von der Eifersucht mitreissen lässt, ohne sich erst mal die Version des Anderen anzuhören...

Ich hätte ja eine Lösung für dieses Schlamassel parat... Aber erstens glaube ich, dass du dir die lebhaft vorstellen kannst und zweitens steht es mir nicht zu, in deine Geschichte zu pfuschen.

So warte ich ganz geduldig und mächtig gespannt auf den letzten (???) Teil. (Schade... *gg*)

Greetz,

wildest_angel
Kommentar von:
Username:
Datum: 11.02.2006 - 19:19

Kommentar Nr.: 1403
Jemanden zu lieben heißt
zu vertrauen
zu vergeben

es heißt aber auch
zu verstehen
und nicht zu verletzen

---------------------------------------
Verständlich, dass sich Ken eingeengt fühlt, trotzdem nicht sehr hilfreich, den anderen deswegen einfach nicht mehr zu beachten, ihn dadurch nur noch mehr zu verletzen.
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