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Archiv > Weiß Kreuz > Der Freund meines besten Freundes

y Der Freund meines besten Freundes
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Ab 18 Jahren Deutsch 04.02.200504.02.2005 175942 3.50
Bei 8 Vote(s)
410
Autor: wildest_angel
Pairing: SchuldigxYohji, BradxYohji, SchuldigxAya
Kategorien:
Inhalte: Lemon
Einführung: Eine unbefriedigte Nacht hat zwei Männer zusammengeführt. Doch was passiert, wenn sich ein Dritter da mit einmischt? Eine Zusammenarbeit von der wundervollen Brad-san und mir. Danke, Braddy!
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y Kapitel 6
~*~*~6~*~*~

~*~*~Yohjis POV

So ist das also. Schuldig hat sich in Aya verliebt, und ich bin der Idiot… Wieso hat der Deutsche dann überhaupt noch mit mir geschlafen? Ich verstehe es einfach nicht. Ich weiß nur, dass ich jetzt wieder allein bin. Und nicht nur das. Ich bin wütend. Wirklich stinksauer. Und einsam. Und verzweifelt. Und enttäuscht.

Verloren sitze ich wieder auf meinem Bett, wünsche meinen "besten Freund" in die siebte Hölle und kann mir grad noch die Tränen verkneifen. Was mache ich jetzt nur? Ich kann den Beiden nach meinem Auftritt von vorhin nicht mehr unter die Augen treten. Obwohl ich schon das Recht dazu hatte, so auszuflippen.

Dabei hatte ich mir das Alles so schön vorgestellt… Endlich jemand, der nur für mich da wäre. Aber nein, Aya musste ja
dazwischenfunken. Meine Wut steigt wieder. Was bildet der sich eigentlich ein, mir meinen Freund auszuspannen? Bei diesen Gedankengängen muss ich trotz der Traurigkeit, die in mir herrscht, lächeln.

Für Schuldig war ich nicht mehr als nur ein weiteres Abenteuer. Warum denkt eigentlich jeder, ich wäre nur für One-Night-Stands gut? Gibt es denn auf dieser Welt niemanden, der nicht nur auf Sex aus ist und der mich – wenigstens ein kleines bisschen - ernst nimmt? Mein Wunsch nach einer starken Schulter, an die ich mich lehnen kann, wird übermächtig.

Im Haus ist es still. Ken ist beim Fußball, Omi irgendwo und Aya…. Ein abgrundtiefer Seufzer drängt sich aus meiner Brust. Ein Klopfen reißt mich aus meinen Überlegungen. Welchem Volltrottel fällt JETZT ein, mich zu stören, wo ich so schön im Selbstmitleid schwelge? Aber die Neugier ist stärker. Vorsichtig öffne ich die Tür einen Spalt. Und sehe direkt in die braunen Augen von Brad.

Was zum Geier will der jetzt hier? Zögernd gebe ich die Tür frei. Fragend sehe ich den Amerikaner an. Ich bin gespannt, wie seine Erklärung lautet.

~*~*~ Crawfords POV

Sich mit Omi zu unterhalten ist angenehm. Für sein Alter hat er erstaunlich viel Wissen. Und während dieses Nachmittags hatten wir eine ganze Menge Gesprächsstoff.

Es fängt schon langsam an zu dämmern, als ich den Vorschlag unterbreite, wieder zum Blumenladen zurückzukehren. Omi pflichtet mir bei. "Ja", sagt er "sonst werden uns die Anderen noch vermissen." Ich lasse ihn in seinem Glauben. Yohji, Schuldig und Aya haben weiß Gott genug mit sich zu tun. Sie werden eher froh sein, keinen anzutreffen.

Doch da ist vielleicht einer, der nicht allein sein möchte. Das ist die Chance. Obwohl es recht gemein ist, diese Situation für meine Zwecke auszunutzen. Aber ich denke, spätestes in einer Woche wird auch Yohji zufrieden sein. Und deswegen bin ich hergekommen. Um Yohji für mich zu gewinnen.

Nach der letzten Diskussion laufen wir schweigend neben neinander her. Wir beide genießen die Stille. Als wir endlich an der Haustür angekommen sind, holt Omi seinen Schlüssel hervor, lässt mich eintreten und bedankt sich artig. Ich überlege gerade, wie ich es am besten schaffe, ihn noch etwas aus dem Haus zu haben. Dann kommt mir eine rettende Idee. Aya wird mir sicher danken, dass die Gestecke für Montag alle schon fertig sind. Ich frage den Blonden: "Sag, Omi, gibt es nicht noch im Laden etwas zu tun? Sind alle Bestellung für morgen fertig?" Er blickt mich skeptisch an. Ich zucke nur mit den Schultern. Nach einer kurzen Überlegungszeit besinnt sich Omi. Entweder hat er bemerkt, dass er hier noch etwas fehl am Platz ist, oder ihm ist tatsächlich noch etwas eingefallen. Auf jeden Fall verabschiedet er sich von mir, für den Fall wir sehen uns heute nicht mehr.

Endlich kann ich hoch zu Yohji gehen. Ich vergeude keine Zeit, extra meinen Mantel abzulegen, und eile die Treppe hinauf.
Aus Ayas Zimmer ist kein Laut zu hören. Aber ich bin mir sicher, dass es früher oder später etwas lauter zugehen wird. Leise klopfe ich an Yohjis Tür. Hoffentlich lässt er mich ein.

Nach schier endloser Zeit, öffnet sich die Türe einen Spalt breit. Der Braunhaarige, der recht spärlich bekleidet ist, erscheint im Rahmen. Er sieht mitgenommen aus. Ist auch kein Wunder; ob er allerdings vom Sex so fertig ist oder wegen Schuldig, ist mir ein Rätsel. Doch vermutlich letzteres. Auf die Frage, was ich von ihm will, kann ich leider keine richtige
Antwort geben. Ich hoffe er ist mit einem "Mit dir reden" zufrieden. Langsam betrete ich sein Zimmer. Hier sieht es ja ganz schön wüst aus. Das muss mehr als ein Streit gewesen sein. Meinen Mantel lege ich auf einen Stuhl.

~*~*~ Yohjis POV Crawfords POV

Mit mir reden will er? Worüber denn, um Himmels Willen? Im Augenblick ist mein Bedarf an "Gesprächen" mit Schwarzmitgliedern vollauf gedeckt. Der Schwarz sieht sich in meinem Zimmer um, als würde er nach etwas suchen. Langsam werde ich ungeduldig. Er soll sagen, was er will, oder gehen. "Schuldig ist nicht hier, falls du den suchst. Nicht mehr, jedenfalls", knurre
ich ihn an, als mir die ganze Situation zu unangenehm wird.

"Ich hab nichts Böses vor. Ehrlich nicht. Und ich suche nicht nach Schuldig", bekräftige ich. Wenn er mich wieder hinaus schickt, kann ich alles vergessen. Also werde ich vorsichtig sein. "Du… Es tut mir Leid für dich.", sage ich schließlich.


Überrascht schaue ich Crawford an. "Was tut dir Leid? Und warum?", will ich wissen. In mir steigt der Verdacht auf, dass er sich nur über mich lustig machen will. Sollte das Ganze vielleicht nur ein abgekartetes Spiel gewesen sein? Aber
daran glaube ich nicht wirklich. Das wäre sogar für Schwarz unter deren Niveau.


"Dass Schuldig mit dir… sagen wir, dass er es sich anders überlegt hat." Ich kann nur hoffen, dass er jetzt nicht ausrastet und mich hinaus wirft.

Meint er das jetzt ernst? Warum sollte ihm das Leid tun? Aber andererseits bin ich für diese Worte irgendwie dankbar. "Danke, Crawford", flüstere ich leise, und schon wieder sammeln sich diese blöden Tränen in meinen Augenwinkeln, ohne dass ich es
verhindern kann. Mit einer wütenden Bewegung wische ich sie mir aus dem Gesicht. Vor meinem ärgsten Gegner werde ich sicher nicht wie ein Schlosshund heulen.


"Dass du verletzt wurdest. Das tut mir Leid.", füge ich hinzu. Ich schaue ihn unverblümt an. Warum bilden sich in den schönen grünen Augen Tränen? Habe ich etwas Falsches gesagt? "Ich würde es wieder gut machen, wenn ich könnte.", sage ich leise.

Hab ich da grad richtig gehört? Er will es… gutmachen? Wie stellt er sich das denn vor? Genau das frage ich ihn auch mit tränenerstickter Stimme. Ich verstehe die Welt nicht mehr.

"Komm erst einmal her." Ich kann ihn doch nicht alleine weinen lassen. Mit unsicheren Schritten kommt er auf mich zu. So, und
wie jetzt weiter? Ich kann ihn schlecht mit der Wahrheit konfrontieren. Ich bezweifle, dass er das verkraften würde.

Wie ferngesteuert folge ich der Aufforderung des Anderen. Obwohl ich mir überhaupt nicht sicher bin, was das werden soll. Als ich vor Brad stehe, fällt mir der warme Glanz seiner Augen auf, eine warme Aura, die von ihm ausstrahlt und irgendwie… Trost gibt. Eine seltsame Unruhe macht sich in meinem Magen breit, als ich so nahe vor ihm stehe. Nervosität, wie ich sie sonst nur in Schuldigs Gegenwart verspürt habe.

"Sieh mal", beginne ich, als er vor mir steht. "Es gibt so viele Menschen, die alles dafür machen würden, um mit dir zusammen sein zu dürfen. Warum gerade Schuldig? Warum gerade der, der nichts von dir will?" Ich schlucke, als ich sehe, dass ihn
meine letzten Worte verletzt haben. Wo sind meine sonst so schmeichelnden, honigsüßen Worte hin?

Brads letzter Satz tut weh. Warum Schuldig? Weil ich gedacht habe, dass ich ihn liebe. Und dass er mich auch lieben würde. Ich hatte mich da ganz schön in meine Fantasien verrannt. Aber das kann ich dem Anderen ja schlecht sagen. Was versteht er denn schon davon? Seine anderen Worte bringen mich allerdings ins Grübeln. "Wer will denn schon mit mir zusammen sein? Ich bin doch für alle nur gut fürs Bett….", wispere ich zutiefst traurig.

Ich verkneife mir die Bemerkung, ob ich denn auch mal in den Genuss kommen dürfte. Nein, das darf ich ihm nicht sagen. Er würde am Boden zerstört sein und heulen. Spätestens jetzt muss ich ihm mein Anliegen sagen. Die Wahrheit, die er verdient hat. "Wenn du nicht magst können, können wir auch gerne etwas länger warten, ehe wir zur Sache kommen.", sage ich lächelnd. "Nein, im Ernst. Du hast etwas Besseres verdient. Ich weiß nicht, ob ich dafür gut genug bin. Aber eines schwöre ich
dir: Ich liebe dich und werde dich nicht im Stich lassen!"

Überrascht ob dieser Worte sehe ich auf. Das ist jetzt nicht sein Ernst, oder? Doch in seinem Gesicht sehe ich nichts außer Freundlichkeit und Wärme. Ungläubig schüttle ich den Kopf. "Das meinst du doch nicht wirklich so! Willst du mich auf diese Weise auch ins Bett kriegen, oder was?", bekommt er ziemlich angriffslustig von mir zu hören.

"Nein - nicht nur", gebe ich zu. "Wenn ich dir sage, dass ich dich liebe, ist es auch so. Ich lüge nicht. Schon gar nicht, wenn es um Gefühle für dich geht." Hoffentlich sagen meine Augen dasselbe und haben nicht wie sonst ihren kalten,
nichts sagenden Ausdruck. Trotz dass er gereizt ist, trete ich näher zu ihm.

Ich kann es nicht fassen. Und nun kommt er auch noch auf mich zu. Meine innerliche Unruhe steigt weiter, obwohl ich keine Ahnung habe, warum das so ist. Abwartend und nervös sehe ich ihn an.

"Yohji, glaubst du wirklich, ich würde lügen?", frage ich ihn. Ein wenig bin ich unschlüssig, was ich machen soll. Ich kann
sehen, wie aufgeregt Yohji ist. Das kann ich ihm nicht einmal übel nehmen. Mir würde es vermutlich auch so gehen, wenn ich auf so eine boshafte Weise hereingelegt worden wäre.

"Ich weiß nicht mehr, wem ich glauben kann.", antworte ich leise. Doch in den Augen des Amerikaners erkenne ich die Wahrheit. Ohne es zu bemerken, lehne ich mich ihm leicht entgegen.

Ob dieser Worte lächle ich. Wie von selbst, hebt sich mein Arm und legt sich um den Kopf des Braunhaarigen. Ich sehe, wie erwartungsvoll er ist. Noch bevor ich seine Lippen einfange, antworte ich ihm leise: "Mir, bitte."

Bei diesem warmen Ton rast eine Gänsehaut über meinen Körper hinweg. Schauer jagen über meinen Rücken. Und ich kann es kaum
glauben, dass sich jetzt plötzlich unwahrscheinlich angenehme Lippen auf meine legen und in mir ein kleines Feuerwerk auslösen.

Den letzen Schritt macht Yohji auf mich zu und es beginnt ein leidenschaftlicher, feuriger Kuss. Mit dem anderen Arm drücke ich ihn gegen mich. Nicht lange dauert es, bis sich unsere Zungen gegenseitig temperamentvoll necken. All meine angestauten Gefühle für ihn liegen in diesem wunderbaren Kuss. Ich weiß nicht, ob der Kuss für Yohji die gleiche Bedeutung hat, aber er legt eine Leidenschaft an den Tag, von der ich nicht weißt, woher er die Kraft dafür nimmt.

Es ist unwahrscheinlich, wie viele Emotionen ich in diesem einfachen Kuss spüre. Brad zieht mich näher an sich heran. Es fühlt sich so gut an, so richtig, so einzigartig. Sein Kuss wird immer leidenschaftlicher, und ich erwidere ihn ebenso. Verlangen macht sich langsam in mir breit. Meine Augen schließen sich von selbst, ich beginne, diese relativ einfache Berührung unglaublich zu genießen. Entspannt reagiere ich automatisch auf das Geschehen, als sich eine wohlige Wärme in mir ausbreitet.

Die kühlen Finger meines Geliebten bemerke ich erst jetzt unter meinem Hemd. Leise seufze ich. Ob er sich ebenso nach mir verzehrt, wie ich mich nach ihm? Zu gern würde ich dies herausfinden. Sollte ich mich aber nicht lieber zurückhalten, damit er nicht in den Verdacht kommt, ich wolle nur mit ihm schlafen?

Meine Fingerspitzen schummeln sich unter sein Hemd. Brads Haut, die ich ertasten kann, ist unheimlich weich und samtig. Voller Verlangen fahre ich seine Muskeln nach, die ich unter dieser perfekten Haut fühlen kann. Schnell wird mein Atem flacher und meine Begierde nach dem Amerikaner stärker.

Ich drücke den Rücken durch, als sich die Finger einen Weg über meine Haut suchen. Ich öffne meine Augen und löse
mich langsam von diesen süßen Lippen. So süß wie Wein und genauso berauschend sind sie. "Wenn du nicht aufhörst, wird das ein schlimmes Ende nehmen", flüstere ich atemlos.

"Wozu warnst du mich? Wer sagt dir, dass ich nicht genau so ein Ende haben will?", entgegne ich ebenso außer Atem. Mein Denken ist wie gelähmt, ich weiß nur, dass ich einfach mehr von diesen Gefühlen haben will. Und wenn es -wahrscheinlich und wie immer- nur dieses eine Mal sein sollte… Unwillkürlich beginnt mein Körper vor Erwartung zu zittern.

Seine Antwort ist zugleich überraschend als auch erwartet. "Ich warne dich davor, dich mir hinzugeben. Denn wenn du das tust, werde ich dich nicht mehr gehen lassen. Verlass dich darauf!" Ich grinse ihn an und streiche ihm dabei über die Wange. Ich habe wirklich nicht vor, ihn jemals wieder zu verlassen. Nicht ihn, diesen wunderbaren Mann. Genau um dies zu bestätigen, küsse ich ihn wieder. Dieses Mal stehlen sich meine Finger unter seine Pants. Zu mehr Kleidung ist er vermutlich gar nicht erst gekommen. Schließlich liegen meine Hände auf seinem straffen Po und ich spüre jeden Schauer, der durch Yohjis Körper geht und von mir ausgelöst wird.

"Das glaube ich dir nicht.", flüstere ich, als ich seine Worte höre. Er wäre ja der Erste… Aber egal. Jetzt, in diesem Augenblick, ist das nicht wichtig. Nur seine Hände, die über meinen Oberkörper streichen, sind wichtig. Und diese verdammten
Gefühle, die er damit in mir weckt. Obwohl ich vor gar nicht allzu langer Zeit erst Sex hatte, erregen mich seine Berührungen ungemein. Ich presse mich noch fester gegen ihn. Zum wiederholten Mal löst der Schwa ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: CrazyMama
Username: CrazyMama
Datum: 26.11.2009 - 21:56

Kommentar Nr.: 6842
also hat sich auch gelohnt sie zu lesen
Kommentar von: Brad-san
Username: Brad-san
Datum: 23.02.2005 - 16:14

Kommentar Nr.: 11
Hi wildest,
das ist eine der Geschichten, bei der ich sage, es hat sich gelohnt, sie zu schreiben. Dafür bin ich dir auch dankbar...
Ich könnte immer noch heulen, wenn ich an Aya denke. Er tut mir richtig leid... Aber irgendwie haben wir es immer auf ihm abgesehen... Wie das nur kommt? *g*

Auf uns. smile
Braddy
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