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y Fesseln der Vergangenheit
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Ab 18 Jahren Deutsch 17.01.200608.02.2006 384324 4.85
Bei 26 Vote(s)
1278
Autor: Dhala_Elena_Angel
Pairing: RanxYohji; SchuldigxKen
Kategorien: Action, Psycho, Romantik
Inhalte: Angst, Trauma / Depressionen, Lemon
Einführung: Ran ist der übliche Eisklotz, doch scheint die neueste Mission ihn auf seltsame Weise zu verändern. Yohji, außer sich vor Sorge, beginnt, in der undurchsichtigen Vergangenheit seines Anführers zu schnüffeln und stößt dabei auf etwas Unglaubliches. Wird er rechtzeitig zu Ran durchkommen, oder wird dessen Vergangenheit den Rotschopf vorher zerstören? Und warum scheint Rans Vergangenheit an die von Schwarz geknüpft? Alle Spuren führen zu ihrer momentanen Mission...
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y Mission in die Vergangenheit
Hi! Hier bin ich wieder mit meiner neuesten Geschichte! Sorry, dass es so lang gedauert hat, eigentlich wollte ich sie Weihnachten schon online haben, aber leider hab ich noch andere Sachen zu Tun... gomen.

Aber nun ist sie ja da *gg*

Ich wünsch euch viel Spaß beim Lesen!


Disclaimer: Nix gehört mir, nur meine kleinen, dreckigen Gedanken….


_____________________________________________________
Das Licht. Ständig und überall. Immer das drohende, sterile Licht, das ihn in den Wahnsinn trieb.

Er wusste nicht mehr, ob es Tag oder Nacht war, Begriffe, die er noch kannte, aus einem anderen Leben, ohne jedoch ihre Bedeutung wirklich zu begreifen.

Zu lange lebte er nun schon hier, in diesem schneeweißen Verschlag, in dem nur ein Klo und eine unbequeme Liege standen, auf der er gerade saß, die Beine mit den Armen umschlungen, hin und her wippend, hoffend, dass der Alptraum bald ein Ende haben würde. Hatte es je eine andere Zeit für ihn gegeben?

Er starrte an sich herab, an seinem nackten Körper, von dem er wusste, dass er entstellt war.

Manchmal, wenn er den Mut aufbrachte mit seiner Hand den Rücken zu berühren, konnte er die leicht erhabenen Narben spüren, die Zeichen, die man ihm so tief in die Haut geritzt hatte, wieder und wieder, nur um sicher zu gehen, dass sie auch eine bleibende Ermahnung für ihn sein würden.

Plötzlich war es da, dieses schreckliche Geräusch! Er erstarrte auf seinem Platz, versuchte sich zeitgleich noch etwas kleiner zu machen.

Nein! Er wollte nicht! Er wollte nicht, dass all diese Menschen ihn erneut schlugen, ihn an Maschinen anschlossen, ihn berührten! Nein!!! Alles ihn ihm schrie auf. Er wollte fliehen... doch wohin? In diesem Raum....
°~°~°~°~°

Ran schrak aus seinem ohnehin meist unruhigen Schlaf auf. Er merkte, dass er keuchte, spürte die Feuchtigkeit. Er war vollkommen verschwitzt. Kurz verbarg er sein Gesicht in seinen Händen. Er hasste es. Jedes Mal, wenn es über ihn kam. Dabei hatte er gedacht, das endlich hinter sich gelassen zu haben! Schon seit Monaten hatten diese Träume doch aufgehört!! Nun ja, so viel dazu...

Er starrte auf die Digitaluhr, deren Zahlen gerade umsprangen. 4:46. Morgens, verstand sich natürlich. Seufzend schwang sich der junge Mann aus dem Bett. Ein schmales, einfaches Bett mit harter Matratze und blau bezogener Wäsche.

Der junge Mann öffnete die Türen des hellen Holzschrankes, zog rasch ein paar Kleidungsstücke für den kommenden Tag heraus, bevor er geräuschlos über den Flur ins angrenzende Bad glitt. Na, wenigstens hatte diese unmenschliche Uhrzeit einen Vorteil: er musste sich nicht anstellen, um hier rein zu kommen. Und er konnte sich alle Zeit der Welt lassen, sich fertig zu machen. Vielleicht sollten sie wirklich überlegen – bei so vielen Leuten – ein drittes Bad anzubauen. Vor Allem, wo sie zwei Dauerbesetzer hatten, die prinzipiell nicht unter bis zu zwei Stunden wieder herauszukommen gedachten.

Hastig befreite er sich von seinen verschwitzten Kleidungsstücken und warf sie in den Wäschekorb, bevor er unter die Dusche sprang und das Wasser andrehte. Erst einmal eiskalt, bevor er es wärmer schaltete und begann, sich zu waschen. Schnell und effizient. Wie immer. Alte Gewohnheiten abzulegen, fiel ihm schwer. Gerade, wenn es sich um so etwas Alltägliches handelte. Er konnte noch nicht einmal ein Bad richtig genießen und er bezweifelte, dass er es je lernen würde.

Als Ran nach knappen zehn Minuten schließlich vollständig geduscht war und sich auch wieder annähernd sauber fühlte, schlüpfte er in seine Kleidung für den Tag. Eine einfache, alte, schon ziemlich verwaschene Jeans und einen hohen, schwarzen, nicht minder alten Sweater. Mehr war nicht nötig. Sowohl im Laden als auch im Gewächshaus war es zu warm, um etwas Anderes zu tragen, ungeachtet der im Freien herrschenden, winterlichen Temperaturen.

Anschließend machte Ran sich direkt auf den Weg die Treppe hinab in die Küche. Nicht natürlich, ohne hinter sich aufzuräumen. Er hinterließ nie das Chaos, für das die Anderen inzwischen sprichwörtlich geworden waren. Ohne Hast, aber auch ohne zu trödeln setzte der Rothaarige schließlich den ersten Kaffee auf und sah vor die Tür. Nein, die Zeitung war noch nicht da. Hätte ihn auch gewundert. Also trat er an das Regal im Wohnzimmer und zog dort ein Buch hervor.

Das laute Knallen der Haustür allerdings hätte ihn fast dazu gebracht, es fallen zu lassen. Nein, es wunderte ihn nicht wirklich, als Yohji herein – nun – stolperte. Umweht von seiner üblichen Samstagsfahne und dem Rauch unzähliger Zigaretten, die er sich hinter die Binde geschlotet hatte. „Ich weiß ja, dass du besoffen bist, aber würde es dir viel ausmachen, die Anderen noch schlafen zu lassen?,“ fragte er mit seiner üblichen, ruhigen, emotionslosen, unpersönlichen Stimme, mit der er Jeden anredete. Sie kannten ihn alle gar nicht anders.

„Ich... bin nich ... nicht... besoffen genug, um mich von... dir... Eisklotz... beleidigen zu lassen,“ knurrte Yohji zurück, wobei er merkte, wie schwer es seiner Zunge fiel, die einzelnen Wörter sinnvoll zu formen. Verdammt! Warum konnte sein Hirn sich nicht einmal im selben Maße selbst abschalten! Was? Was war so verdammt schwer daran?! Er wollte doch nur einmal NICHT ständig denken müssen! Außerdem – was hatte der Andere überhaupt hier unten zu suchen, um fünf Uhr morgens mitten im Winter! Stand dieser Wahnsinnige etwa immer um diese Uhrzeit auf? Der hatte doch echt nicht mehr alle Tassen im Schrank!

„Dir ist klar, dass du in sechs Stunden Schicht hast?“, hakte Ran unbeeindruckt nach. Sicher verletzten ihn diese Kommentare, doch er ließ es sich nicht anmerken. Yohji war ohnehin stockbesoffen. Den konnte er kaum für voll nehmen, nicht in diesem erbärmlichen Zustand.

„Das... ist ... allein... meine... Sache“, gab Yohji unwillig zurück, bevor er die Treppe hochtrampelte wie ein durchgegangener Elefant. Ran hörte auch noch, wie ein Stockwerk höher die Tür zu dessen Zimmer hinter ihm wieder ins Schloss fiel. Krach. Na toll, damit hatte dieser Schwachkopf mindestens Brad geweckt. Und Farf natürlich. Der tauchte ja immer dann auf, wenn man am wenigsten mit ihm rechnete.

Schulterzuckend und mit seinem Buch bewaffnet trat Ran zurück in die Küche, goss sich eine Tasse Kaffee ein und begann seinen Arbeitstag, erleichtert darüber, nach dieser Nacht nicht mit einer Horde wilder Weiber klar kommen zu müssen. Er war im Gewächshaus eingeteilt. Es versprach also, ein mehr oder weniger ruhiger Tag zu werden.




„Verdammt, Nagi! Das ist... das ist nicht fair! Rutsch gefälligst... lass die Nutella wieder runter“, begehrte Omi heftig auf, als der junge Telekinet das Glas zur Belustigung aller mal eben kurz an die Decke schweben ließ, in dem Moment, in dem der Blondhaarige mit den großen Augen danach zu greifen versuchte.

Der Angesprochene dagegen grinste nur, während er die Nutella auf seinem eigenen Brot verteilte: „Schon scheiße, wenn man kurze Arme hat, was, Omi-kun?“
„Och menno! Gib es her!“
Farf konnte sich ein Giggeln einfach nicht verkneifen, während Schuldig nur entnervt die Augen verdrehte und das Glas misstrauisch im Auge behielt.

„Nagi. Lass es. Gib ihm die Nutella.“
Sofort senkte sich das halbleere Glas direkt vor Omis Platz, während Brad sich ebenfalls zu den Anderen setzte, kurz die Stirn runzelte und nach der – definitiv schon gelesenen – Morgenzeitung griff. War ihm der Rotschopf doch schon wieder zuvor gekommen! Wann, um Himmels Willen, stand der denn in letzter Zeit wieder auf! Er hätte Ran ohnehin schon auf seinem Weg ins Bad treffen müssen!

Der Telepath, der die Gedanken seines Anführers natürlich mitbekommen hatte, zuckte nur die Schultern: „Wen interessiert schon dieser Miesmacher“, meckerte er. Er mochte den Rothaarigen einfach nicht. Der Mann war ihm nicht geheuer. Schon allein, weil er keine Möglichkeit gefunden hatte, den Jüngeren zu lesen. So etwas war ihm auch noch nicht passiert! nicht ihm! Also beäugte er den leeren Platz des Anderen, der nicht minder Einfluss hatte als Brad Wie auch immer er das schaffte. Normalerweise teilte der Amerikaner seine Macht nicht.

Brad zog nur eine Augenbraue hoch, bevor er seine Barriere errichtete, sich selbst tadelnd, dass er es vergessen hatte, Schuldig somit unsanft aus seinem Kopf beförderte.
„Auuuu!!! Was soll das denn, du elendiger Grobian!“, begann der Deutsche augenblicklich zu wettern: „Das hättest du auch anders sagen können!!“

„Du hast in meinem Kopf nichts zu suchen, Schuldig, und das weißt du“, antwortete Brad mit fast schon überfreundlicher Stimme. Er hatte nicht vor, in dieser Sache nachzugeben, denn das Benehmen des Anderen ging ihm schon immer gewaltig auf die Nerven. Er wusste auch, dass vor Allem Ken unter Schuldigs Attacken zu leiden hatte. Etwas, dass er schon seit Wochen verzweifelt zu unterbinden versuchte, aber genauso gut hätte er versuchen können, Ran davon zu überzeugen, dass es kein Zeichen von Schwäche sein musste, Gefühle zu zeigen. Oder sich Menschen zu nähern. Ein Ding der Unmöglichkeit eben. Eher würde die Welt untergehen.

Stattdessen beobachtete der Amerikaner seinen jüngsten Schützling, der inzwischen schmollend sein Brot annagte. Er war erleichtert, dass Nagi endlich einen Freund gefunden hatte, nachdem Schwarz und Weiß nun keine Feinde mehr waren. Er hatte so Jemanden wie Omi wahrhaftig gebraucht. Jemandem, der ihm zeigte, dass es auch etwas anderes als einen PC und Daten gab, sondern auch eine Welt, die ganz lustig sein konnte.

Zwischen den Jüngsten des Teams hatte sich recht rasch eine dicke Freundschaft entwickelt, auch wenn die Beiden keine Gelegenheit ausließen, sich zu sticheln. Da war der morgendliche Streit um dieses widerlich süße Schmierzeug, das mit schöner Regelmäßigkeit unter der Decke baumelte, noch das Geringste. Einmal war Schuldig sogar von einem der Gläser getroffen worden, weil Nagi die Konzentration bei einer Kitzelattacke des Älteren verloren hatte. Seitdem hatte er das eigentlich verboten – aber wie gesagt – er hätte genauso gut gegen eine Wand anreden können. Teenies eben...

Schuldig unterdessen griff fluchend nach einem Brötchen aus dem Korb, wobei er erleichtert beobachtete, wie das Glas wieder von der Decke zum Tisch glitt. Er hatte so ein Ding einmal auf sein Hirn bekommen und Ken zog ihn jetzt noch bei jeder Gelegenheit damit auf. Nein, die Welt war einfach nicht gerecht! Immer alles auf die wehrlosen, armen, kleinen Telepathen!

„Wo ist eigentlich Yohji schon wie...?“
„Hier, du elendiger Sklaventreiber“, grummelte eine unausgeschlafene und nach Kater klingende Stimme hinter ihnen.
Brad verzog nicht eine Miene. Er kannte diesen Samstagszustand ja nun zur Genüge und ließ sich davon nicht mehr wirklich beeindrucken. Gut, das erste Mal hatte er fast die Fassung verloren und wäre an die Decke gegangen, hatte aber dann gemerkt, dass so etwas bei dem ehemaligen Privatdetektiv doch nichts brachte und trug diese Tage nun einfach mit stoischer Ruhe. Das war das Leichteste.

Ohne ein weiteres Wort und nicht im Mindesten erholt, mit den üblichen Kopfschmerzen und dem üblen Nachgeschmack vom Alkohol im Mund ließ der Playboy sich auf einen Stuhl fallen – den er auch noch fast verfehlt hätte, was alle Anderen erst mal zu einem herzlichen Lachen veranlasste, das ihn nur noch wütender machte. „Das warst doch du, oder! Gib es zu du Irrer!!“ Mit zusammengekniffenen Augen fixierte er Farf, der neben ihm saß und der in seinen Augen der einzig Verantwortliche sein konnte mit seiner reichlich makabren Art und seinem unerträglichen Humor.

Der Ire aber zog nur eine Augenbraue in die Höhe: „Warum sollte ich das denn gewesen sein?“, forderte er zu wissen. „Samstags schaffst du die lustigsten Sachen ohnehin ganz allein!“ Dann begann er wieder mal zu giggeln.
„Farf hat Recht, Yohji. Das warst du ganz allein.. und tu was gegen deinen Kater. Ich glaub, du tauscht mit Ken. Ken geht an die Kasse und du ins Gewächshaus. Dich kann man heute keinem einzigen eventuell zahlenden Kunden zumuten.“

Yohjis einzige Reaktion bestand aus einem weiteren Knurren, bevor er sich zum Dienstplan an der Küchenwand umwandte. Oh nein! Nicht auch das noch! Schicht mit dem Eisblock der Nation! Na großartig! Wer da oben meinte eigentlich, ihn so penetrant bestrafen zu müssen!!! Als ob alles Andere nicht schon reichte...
Ach, verdammt! Wütend knallte er sein Besteck wieder auf den Teller und verschwand nach oben. Bloß weg von den Anderen, ihrer Lautstärke und den dämlichen Blicken! Das war ja nicht auszuhalten!!!

Schuldig grinste, als Yohji wieder verschwunden war: „Mann, muss der sich zugesoffen haben!“, stellte er fest. „Das mach ja nicht mal ich! Nicht in dem Maße“, fügte er noch hinzu, als Brads Augenbraue wieder mal in die Höhe wanderte. „Und nicht derart regelmäßig!“

„Das wär dann wohl der Zweite, der nicht gefrühstückt hat“, warf Ken nur ein. Bei Ran waren alle das inzwischen gewöhnt. Der Rotschopf schien wirklich immer nur das Notwendigste zu essen, um über den Tag zu kommen. Er bestand ja auch nur aus Muskeln und Knochen unter der milchig weißen Haut, die aussah, als bekäme sie nie auch nur einen Funken Sonne zu sehen!

Crawford sah kurz von seinem Artikel auf und blickte auf den Platz, an dem normalerweise der Rotschopf sitzen sollte, der aber nicht da war. Wahrscheinlich schon hinten im Gewächshaus. Wie immer, wenn er derart früh aufstand. Als würde er vor irgendwas in den betäubenden Duft der unzähligen Blumen fliehen, die er so hingebungsvoll zu pflegen verstand. Er runzelte die Stirn. Vielleicht sollte er wirklich mal mit dem Jüngeren reden. Sofern dieser nicht gleich wieder abschaltete, denn in der Beziehung schien Ran Schuldigs, Nagis oder Omis Talente zu teilen.

Aber das war etwas, das er nur unter vier Augen zu Tun gedachte. Also wandte er sein Interesse wieder der Zeitung zu, blätterte um – und runzelte die Stirn. Warum war die Seite denn so verknittert? War das der Zeitungsbote gewesen? Nein, wohl kaum. Aber warum tat Ran denn so etwas?

Kurz überflog er die Seite. Einige Autounfälle, ein Mord aus Eifersucht, der Mörder gefasst, also sicher nichts, in das sie hineingezogen werden würden, ein ausgeraubter Juwelenhändler und... oh! Das war ja interessant! Eine weitere Leiche. Ein sechzehnjähriges, nicht identifiziertes oder vermisst gemeldetes Mädchen, dem man die Haare geschoren hatte. Sie war schon vor einer Woche gefunden worden und nun bat man die Bevölkerung um Hilfe. Wer hatte das Mädchen das letzte Mal gesehen? Mit wem? Wer kannte sie vielleicht? Sie hatte blondes Haar und graue Augen, etwa eins sechzig groß, gut gebaut, wenn auch etwas mager. Er sah erneut auf das Bild der Toten.
Die Haare waren so kurz, wie der Stoppelhaarschnitt beim Militär und außerdem vollkommen gleichmäßig. Entweder ein Mörder, der sich im Nachhinein sehr viel Mühe gemacht hatte, oder aber das war einmal ihre richtige Frisur gewesen – obwohl – bei einem Mädchen – nein, eher unwahrscheinlich.

Doch dann stockte er, sein gesamter Körper spannte sich an. Konnte... sah er das gerade richtig?? Er faltete die Zeitung, konzentrierte sich vollkommen auf das Foto.
„...bin sowieso....Brad?“ Verwirrt blickte Nagi auf und auch Schuldig richtete seinen Blick auf ihren Anführer, dem aus irgendeinem Grund gerade jegliche Farbe aus dem Gesicht gewichen war.

„Sag jetzt nicht, du hast eine Vision?“, fragte Schuldig überrascht. Denn seit Brad diese Fähigkeiten vollständig im Griff hatte, hatte er so etwas nie wieder vor Anderen gehabt. Vorsorglich hatte der Deutsche sich erhoben, um Brad aufzufangen, sollte er aus den Latschen kippen. Doch dann warf der die Zeitung auf den Tisch, riss etwas heraus und gab es dem Telepathen.
„Was siehst du?“
„Ein Mädchen mit schlechtem Geschmack in Hinsicht auf ihre Frisu... oh mein Gott! Das...das kann nicht..!“

Ebenfalls schneeweiß re ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: Brad-san
Username: Brad-san
Datum: 08.06.2010 - 15:37

Kommentar Nr.: 7374
Hallo DhalaElenaAngel,
nun ist die Story schon etwas älter, trotzdem erlaube ich mir einfach mal einen Kommentar dazu zu schreiben.
Ich habe jetzt alle Teile hintereinander gelesen - wenn man mal von 6 Stunden Schlaf absieht.
Und wirklich, mir gefällt deine Story sehr. Du hast dir wirklich große Mühe gegeben, die Charaktere glaubwürdig zu schreiben und hast dir eine gute Storyline ausgedacht, an der es für mich keine Unklarheiten gibt.
Das ist wirklich cool. Du hast einen schönen Stil zu schreiben (gut, das weiß ich aus deiner Zusammenarbeit mit wildest-angel...), es hat alles schön flüssig und harmonisch gewirkt.
Also, 5 Sternchen und bis demnächst,
Brad-san
Kommentar von: RanFujimiya
Username: RanFujimiya
Datum: 01.05.2006 - 11:45

Kommentar Nr.: 1698
Jepp, ich würde auch gerne mehr als 5 Punkte vergeben.
Was soll ich sagen ? Das ist eine der besten Fanfictions die ich je gelesen habe, schon nach dem ersten Kapitel war mir klar 'Diese FF wird zu den anderen, wenigen, Liebsten gehören !'
Also, Respekt und weiter so.
Kommentar von: maike
Username: maike
Datum: 08.02.2006 - 22:48

Kommentar Nr.: 1394
Ich würde dir für diese Geschichte ja gerne mehr als nur die 5 Punkte geben, aber leider ist das nicht möglich.

Es passiert selten, aber du hast es mal wieder mit deiner Geschichte geschaft, dass ich alles andere stehen und liegen gelassen habe, sobald bei mir im Postkasten die Nachricht landete, dass ein neues Kapitel hochgeladen wurde.

Ich kann nur wiederholen, die Geschichte ist einfach nur fantastisch.

Maike
Kommentar von: Zionora_D
Username: Zionora_D
Datum: 08.02.2006 - 22:14

Kommentar Nr.: 1392
Halli Hallo!
Soooo eine schöne Geschichte ( ein paar Tränchen aus den Augen wisch)
Das war am Schluss auch noch was für's Herz (seufz)
Aber sie ist zu Ende (plärr)
Jetzt kommen die großen Preisfragen:
GW welches Pairing?
Werde ich die Geschichte auch so mögen?
Wann erscheint das erste Kapitel?

Su siehst, ich raufe mir hier schon wieder die Haare, aber sicher werde ich die Neuerscheinungen im Auge behalten und freue mich auf ein hoffentlich baldiges Wiederschreiben wink
Bis denne
Z.
Kommentar von: Galu
Username: Galu
Datum: 08.02.2006 - 21:24

Kommentar Nr.: 1390
Hallo Dhala.....

Es war gut, das Aya und Yohji als Rückendeckung da gewesen waren. Brad, verblendet in seinem Hass und Schmerz, hat Fehler gemacht, die er sonst wohl nie gemacht hätte.
Es war auch durchaus verständlich, als Brad anfing, den Mann zu quälen, der ihn wie Abfall behandelt hatte und doch hatte Yohji Recht, als er sagte, sie sollten sich nicht auf das äußerst niedrige Niveu der Verbrecher begeben.
Nie zuvor hatte Brad deutlicher gezeigt, wieviel seelischer Schmerz in ihm tobte.

Und nie war Ran stärker, als zu dem Zeitpunkt, als die verhasste Peitsche knallte. Durch Yohjis Liebe und Vertrauen war es ihm möglich, sich seinem "Vater" zu stellen und ihn zur Rechenschaft zu ziehen.
Indem er ihn tötete, befreite er sich selbst und auch die anderen.

Stark fand ich auch die Entschuldigung Schuldigs, der es fertig brachte, zu sagen, was Brad NOCH nicht über die Lippen bekommt. Aber dennoch glaube ich daran, das die Zeit die Wunden Brads heilt und auch er irgendwann in der Lage ist, sich bei Aya zu entschuldigen. Und wenn es nur eine leise Bitte um Verzeihung ist.

Und schließlich Yohji, hach ich liebe Yohji in dieser Geschichte!
Er hat es fertig gebracht zwei Menschen unsagbar glücklich zu machen. Mir kamen fast die Tränen bei deinem Epilog.

Vielen Dank Dhala für ein ganz tolle, wunderbare Geschichte.

Ich freue mich schon auf die nächsten.

Liebe Grüße
Galu


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