|
|

 |
|
Coming home for christmas |
|
[1]
|
| Status |
Alter |
Sprache |
Veröffentlicht |
Last Update |
Zeichen |
Bewertung |
Klicks |
Beendet
| Ab 14 Jahren |
Deutsch |
01.12.2005 | 01.12.2005 |
63238 |
5.00 Bei 1 Vote(s) |
169 |
| Autor: |
wildest_brad |
| Pairing: |
SchuldigXKen |
| Kategorien: |
|
| Inhalte: |
Lime |
| Einführung: |
Ken überlegt sich ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk für Schuldig. |
| Kommentare: |
Download: |
Bewertung: |
Benachrichtigung: |
Letzten 5 lesen
Alle lesen
Kommentar schreiben
|
PDF: Kapitel
PDF: Fanfiktion
Textdatei: Kapitel
Textdatei: Fanfiktion
|
|
|
| Bookmark: |
Drucken: |
Meldung: |
|
|
Fanfiktion bookmarken
|
PDF: Kapitel drucken
PDF: Fanfiktion drucken
Browser: Kapitel drucken
Browser: Fanfiktion drucken
|
Kapitel melden
Fanfiktion melden
|
|
Kapitel 1
|
Titel: Coming Home For Chrismas
Teil: 1/1
Autoren: wildest_angel & Brad-san
E-Mail: wildest_brad@freenet.de
Fandom: Weiß Kreuz
Rating: PG-14 – nur vorsichtshalber
Warnung: sap, lime - WEIHNACHTEN
Disclaimer: Uns gehören die Figuren nicht – bis auf solche, die ihr nicht aus der WK-Serie kennt. Rechte verletzen wollen wir auch nicht.
Kommentar:
Unser Beitrag zur Adventszeit...
~*~ Coming Home For Christmas ~*~
Schuldig lag auf seinem Bett, den Blick durch die geöffneten Vorhänge nach draußen gewandt, und seufzte tief auf. Dieser verdammte Schnee, der ununterbrochen fiel, machte ihn jedes Jahr halb wahnsinnig. Da hatte man schon mal was, was einen an zu Hause erinnerte, und wurde dann von der Tatsache, dass man in einem Land lebte, in dem Weihnachten nur eine kommerzielle Farce war, in die Realität zurückgerissen. Da half es auch gar nichts, dass man seine Mitbewohner zwang, das Haus entsprechend zu dekorieren... Es war einfach nicht das Gleiche.
Gerade kam Ken gut gelaunt aus einem der vielen weihnachtlich geschmückten Läden. Aus seiner Jackentasche kramte er sein Handy hervor; unbedingt musste er seinem Schatz etwas sagen. So tippte er schnell eine SMS. "Komm in unsere Stamm-Bar", lautete der Text, den er soeben abschickte. Er selbst begab sich ebenfalls auf den Weg dorthin und freute sich schon, das Gesicht seines Liebsten zu sehen.
Ein klein wenig genervt angelte der Deutsche nach seinem Handy. Als er jedoch den Text las, fiel alle Melancholie von ihm ab. Obwohl es ihn nicht gerade freute, sich bei diesem Wetter bis in die Innenstadt durchschlagen zu müssen, grinste er wie ein Honigkuchenpferd über die Aussicht, seinen Schatz so unerwartet zu sehen. Schnell schmiss er sich in seine Klamotten und machte sich auf den Weg. Nach einer knappen halben Stunde betrat er das kleine Lokal, in dem er Ken auch sofort entdeckte und sich, nach einem Begrüßungskuss, zu ihm setzte
Kaum war Ken in der Bar angekommen, suchte er sich eine stille Sitzecke und bestellte sich einen warmen Sake. Zwar war es nicht übermäßig kalt, aber Ken brauchte etwas, um sich aufzuwärmen. Und da Schuldig noch nicht hier war, musste er sich mit dem Alkohol zufrieden geben. Er setzte die ihm gebrachte Schale gerade ab, als sein Geliebter eintrat. "Ich freu mich, dass du so schnell hergekommen bist...“
„Weißt du, ich habe nachgedacht", meinte er in einem ersten Tonfall.
"Wie könnte ich so einer Aufforderung widerstehen?", lächelte der Telepath. Kurz wunderte er sich über den seltsamen Stimmungsumschwung des Anderen. "Ah ja... Und was ist dabei rausgekommen?", wollte er dann ebenso ernst wie sein braunhaariger Liebling wissen. Irgendwie klang das gar nicht gut...
"Du liebst Weihnachten so sehr... Und es ist ja nicht mehr lange hin, bis zum 24." Ken legte eine wertvolle Pause ein. Er schaute Schuldig tief in die Augen und musste dann lächeln. "Deswegen schenke ich dir eine Reise!" Wie würde Schuldig wohl reagieren, wenn er wüsste, wohin? Noch war sich Ken nicht sicher, ob sein Geliebter ihn dafür lieben oder hassen würde. "In dein Heimatland. Damit du so richtig Weihnachten feiern kannst."
Die Augen des Deutschen begannen zu strahlen. "Nee, ne?", fragte er fassungslos nach. "Das ist jetzt nicht dein Ernst!" Mit einem Satz sprang er von seinem Stuhl auf, fiel dem Jüngeren um den Hals und bedeckte sein Gesicht mit tausend kleinen Küssen. Als sich die erste Überraschung gelegt hatte, verzog er jedoch wieder traurig sein Gesicht. "Ich will aber nicht Weihnachten ohne dich sein!"
Abermals lächelte Ken. "Wirst du auch nicht. Vorausgesetzt, du nimmst mich mit und weihst mich in die geheimen Bräuche der Weihnacht ein." Schuldig war manchmal zu niedlich. "Ach so, der Flug geht schon übermorgen Nachmittag. Damit wir dann am frühen Nachmittag des dreiundzwanzigsten an unserem Ziel sind."
"Oh Gott, ich liebe dich!" Mehr zu sagen war der Schwarz im Moment ausnahmsweise mal nicht in der Lage.
~*~
Trotz knapp null Grad, wie Ken gerade am Flughafenthermometer gelesen hatte, traten Schweißperlen auf seine Stirn. Es war ja nicht zum Aushalten, dass so viele Menschen auf dem Flughafen waren. Und da hatte er wirklich gedacht, der Flughafen Nürnberg sei ein kleiner Provinz-Flughafen. Mit seinem Koffer und Schuldig im Gepäck lief er zu der Auto-Mietstation. Vor seinem Mund bildeten sich kleine weiße Rauchwolken, durch die er zielstrebig lief. Sein Ziel fest vor Augen. Da er noch im Flugzeug die Autobahnkarten ausgiebig erkundet hatte, wusste er, dass sie noch lange fahren mussten. Na ja, Schuldig musste fahren. In einem extra teuren Wagen, den er schon von Japan aus gebucht hatte.
Zappelig stand der Langhaarige neben seinem Freund. Gemeinerweise hatte der noch immer nicht verraten, wo genau das Ziel ihrer Reise lag. Aber dass sie ausgerechnet in Nürnberg gelandet waren, weckte in ihm langverdrängte Erinnerungen. Er war so sehr in die Frage, wie es wohl seiner Familie ginge, vertieft, dass er den Mercedes der Extraklasse, zu dem sie von einer jungen Angestellten geleitet wurden, nur am Rande wahrnahm. Erst als er auf dem überaus bequemen Fahrersitz saß, wandte er sich an Ken. "Und wohin willst du jetzt?"
"Du fährst einfach so lange gerade aus, bis ich dir etwas anderes sage. Aber zuerst gibst du mir einen Kuss." Erwartungsvoll spitzte Ken seine Lippen und schloss die Augen. Wahrscheinlich war das jetzt das letzte Mal für eine solche Möglichkeit. Wenn Schuldig erst einmal bei seiner Familie war, musste er wohl auf solche Berührungen verzichten.
Glücklich lächelnd kam er der Bitte seines Schatzes nach und küsste ihn innig. Das und noch viel mehr hatte sich der Dunkelhaarige allein schon für diese wundervolle Idee verdient! Bevor jedoch der Kuss in eine kleine Orgie in einer Tiefgarage ausarten konnte, trennte sich der Orangehead von seinem Lover und drehte den Zündschlüssel um. Sie würden am Abend in einem Hotel genug Zeit haben, sich gegenseitig liebevoll zu verwöhnen.
"Ähm, wenn ich das richtig sehe, musst du erst einmal in Richtung Hof fahren... und dann werden wir weiter sehen." Ken schaltete sich die Sitzheizung an und drehte leise die Musik an. Zum Glück hatte er CDs mitgenommen. Der Musikgeschmack in diesem Land war für seine Ohren widerwärtig. Ab und zu schaute er seinen Liebsten schweigend an, sagte leise die nächste Richtungsänderung. Erst zu spät bemerkte er, dass dieses Auto ein Navigationsgerät besaß. Aber er hätte eh nicht damit umgehen können. Nicht der Technik wegen, aber er verstand die Anweisungen, die ausschließlich auf deutsch waren, nicht. Dennoch schaffte er es, sich und seinen Geliebten weiter nordöstlich zu dirigieren. Draußen wurde es zusehends stürmischer. Der Schnee war hier sicher gut einen Meter hoch - und die Nacht begann langsam ihre Finger auszustrecken.
Schuldig schluckte schwer bei der Nennung des Ortsnamens Hof. Das war eine Richtung, in die er nie mehr zu fahren geglaubt hatte. Mit jedem Kilometer, den er hinter sich brachte, wurde er blasser und zittriger. Ein dicker Kloß saß ihm in der Kehle, der sich auch mit aller Mühe nicht runterschlucken ließ. zum Glück hatte er viel zu viel damit zu tun, den Wagen auf der richtigen Spur zu halten, um mit Ken zu reden. Er wollte nicht, dass der Jüngere bemerkte, wie nahe ihm diese Fahrt ging. Bei der letzten Richtungsweisung standen dem Langhaarigen die Tränen in den Augen. Er wusste nur zu gut, durch welche Ortschaft sie als nächstes kommen würden.
Laut seiner Karte waren sie nur noch drei Ortschaften von ihren Ziel entfernt. Es ging um viele Kurven, rauf und runter, sodass ihm fast schlecht wurde. Und dann sah er das gelbe Ortsschild, auf dem groß der Name drauf stand: "Oberwiesental". So sah also Schuldigs Heimat aus. Überall waren kleine Lichter in der Dunkelheit und gerade, als der Wagen anhielt, fing es an zu schneien.
Schuldig konnte einfach nicht mehr. Die Fahrt war anstrengend gewesen, aber wieder hier zu sein, in der unmittelbaren Nähe seiner Familie, kostete ihn die letzte Kraft. Er bemerkte nicht, dass er unwillkürlich angehalten hatte, ebenso wenig spürte er die Tränen, die heiß und still über sein Gesicht rannen. Genau vor ihnen stand sein Elternhaus...
"Schatz?", fragte Ken leise. Es war doch keine gute Idee gewesen! Leise seufzend legte er seine Hand auf Schuldigs Oberschenkel. "Es... tut mir Leid. Ich dachte du freust dich." Doch als er in das bewegte Gesicht blickte, war er sich dessen nicht mehr sicher. "Ich habe niemandem bescheid gesagt... du... wir können uns also noch wo anders umsehen. Es gibt hier schöne Hotels... und..." Er verstummte.
Ohne ein Wort von sich zu geben, oder auch nur irgendetwas davon zu verstehen, was Ken ihm gerade sagte, stieg der Langhaarige aus dem Wagen. Wie in Trance ging er auf das Gartentor zu, verglich jede Kleinigkeit des Hauses mit seinen Erinnerungen. Er bekam nicht mit, wie seine Haare langsam nass und weiß wurden, oder dass er nur in einem dünnen Pullover hier stand. Er war viel zu sehr im Aufruhr der Gefühle. Erst als sich eine warme Hand in seine legte, riss er sich von dem Anblick los. Noch einmal tief durchatmend, sagte er leise: "Okay, fahren wir weiter. Wohin geht es jetzt?"
"DAS ist unser Ziel", sagte Ken schlicht. Er schaute sich um. Es war eine schöne Umgebung. Und er wäre froh, wenn Schuldig den Mut aufbringen konnte, um zu klingeln. "Das hatte ich geplant..." Abermals verstummte er, als Schuldig ihn mit zusammengezogenen Augen ansah. "Aber", versuchte er sich aus der Affäre zu ziehen "morgen ist ja erst Weihnachten. Heute können wir auch in einem Hotel übernachten."
"Okay", meinte der Ältere schlicht. Er brachte es einfach nicht fertig, auf den nur zu bekannten Klingelkopf zu drücken. Nach außen hin plötzlich wieder völlig gelassen drehte er sich um und ging ein paar Schritte auf das Auto zu. Doch dann blieb er noch einmal stehen und schaute über die Schulter zurück zu dem hell erleuchteten Haus. Wieder liefen Tränen über seine Wangen.
Ken sah, wie Schuldig sich quälte. Er kam ihm nach und umarmte seinen Liebsten. "Weihnachten ist doch das Fest der Liebenden und der Familie, oder?" Er kannte sich nicht gut aus mit der Tradition dieses Festes, aber er wusste das, was so allgemein gesprochen wurde. "Ist das nicht ein guter Anlass, um mal 'Hallo' zu sagen?"
Stumm schüttelte der Größere seinen Kopf. Er konnte einfach nicht. Schließlich brachte er es fertig, ein leises "Nein" zu schniefen. Wie viele Jahre war es jetzt her, das er von hier fortgebracht worden war? Zuvor hatte es auch noch einen ziemlich bösen Streit gegeben. Seit diesem Tag hatten seine Eltern kein Lebenszeichen mehr von ihm erhalten, und er nahm an, dass sie ganz froh darüber waren. Wie konnte Ken denn nur erwarten, dass er nach all der Zeit fröhlich klingelte und dann auch noch willkommen war...
"Schuldig, schau mich an!" Ken wartete geduldig, bis Schuldig ihn mit geröteten Augen ansah. "Ich liebe dich. Und wie könnte dann deine Familie dich nicht lieben?" Er strich zart die Tränen weg. "Du wirst dich erkälten, wenn du jetzt nichts unternimmst. Und dann haben wir beide nichts von der Reise." Neckend und aufmunternd zwinkerte er Schuldig zu. "Außerdem ist es schweinekalt - und wenn du nicht klingelst, mache ich es."
Hilflos starrte Schuldig seinen Liebsten an. Das war jetzt nicht sein Ernst! "Ken... Ich..." Doch er hatte gar keine Möglichkeit mehr, weiterzureden, denn der Kleinere hatte sich von ihm gelöst und stiefelte mit festen Schritten auf die Haustür zu.
Kling klong, machte es. Ken hörte den entsetzten Aufschrei seines Freundes. Jetzt war es nicht mehr rückgängig zu machen. Von innen hörte der Braunhaarige eine hektische Stimme, die näher kam. Dann öffnete sich die Tür. Plötzlich wusste Ken nicht, was er sagen sollte. Deutsch konnte er nicht. Und die Frau, die an der Tür stand, sicher kein japanisch. "Hello... There is someone who wants to see you."Er hasste englisch. Aber wie sonst konnte er auf Schuldig aufmerksam machen?
Das nächste, was Schuldig nach den Worten seines Geliebten hörte, war ein überraschtes und freudiges Aufkreischen in einer Trommelfell-zerfetzenden Lautstärke. Dann raste ein undefinierbares Etwas auf ihn zu und warf ihn fast von den Beinen. Er wurde so fest umarmt, dass er schon dachte, er würde einige Rippenbrüche davontragen. Dann wurde er an der Hand gepackt und über den kurzen Weg ins Haus geschleift. Das einzige, was er eindeutig identifizieren konnte, war sein Name, der immer und immer wieder gerufen wurde... Alles andere ging in einer Mischung aus Schluchzen und Quietschen unter.
Zuerst sah Ken dem Schauspiel belustig zu. Das war also Schuldigs Mutter. Lächelnd sah er, wie Schuldig ins Haus gezogen wurde. Nun, damit hatte er auch dieses Problem gelöst. Allerdings war er weniger erfreut, als dann die Tür zugeworfen wurde - und er immer noch in der Kälte stand. Zum zweiten Mal drückte er auf die Klingel und erst einige Zeit später öffnete sich die Tür wieder. Er dachte schon, dass Schuldig ihn vor dem Kältetod rettete. Aber dem war nicht so. Vor ihm stand ein junges Mädchen, das bestimmt erst fünfzehn war. "Hi... would you be so nice to led me in?"
Das war der Moment, an dem Schuldig es schaffte, sich aus der Umklammerung seiner Mutter zu lösen und hinter seiner Schwester her zu rennen. "Das ist mein Freund... Äh.. ein Freund von mir", erklärte er dem vor Überraschung sprachlosen Mädchen, das Ken anstarrte wie das achte Weltwunder. "Ken, das ist Jenny, meine Schwester. Jenny, das ist Ken." Den Wechsel zwischen den Sprachen vollzog er unbewusst. Als das Mädchen immer noch nicht reagierte, schubste er sie zur Seite, grabschte nach Kens Arm und zog ihn zu sich ins Warme.
"Hajimemashite", [1] sagte Ken verlegen mit einer Verbeugung. Ehe ihm einfiel, dass die beiden Frauen kein japanisch verstanden, setzte er aus Gewohnheit noch ein freundliches "Doozo yoroshiku" [2] hinzu. Erst als Schuldig seine Worte in eine ihm fremde Sprache übersetzte, wurde ihm klar, dass er ab jetzt lieber den Mund hielt. Jedoch hörte er im nächsten Moment eine quietschige Stimme. "Mama, hast du gehört? Er spricht japanisch. Ist das nicht wunderbar?" Fragend und völlig überfordert schaute Ken zu seinem Freund.
Der Langhaarige grinste und übersetzte das Geplapper seiner Schwester für Ken. Schon jetzt war ihm klar, das das reichlich heiter werden konnte, wenn er hier den Dolmetscher spielen musste. Aber immerhin hatte er damit auch die Kontrolle über das Gespräch... Denn wenn seine Schwester sich nicht geändert hatte, würde es peinlich werden, wenn sie einen Weg fand, sich ohne ihn mit Ken zu unterhalten. Ein schiefer Seitenblick auf seine Mutter verriet ihm, dass diese zwischen einer gewissen Ablehnung und Sympathie für den Japaner schwankte.
"Chris", sagte Jenny "ich kann es kaum glauben, dass du uns besuchst. Und dann noch zu Weihnachten." Schon klebte das Mädchen an ihrem Bruder, zog ihn in eine innige Umarmung. "Papa kommt erst morgen nach Hause, er muss noch arbeiten. Aber... Oh mein Gott, ich kann es noch gar nicht fassen..." Damit drückte sie ihrem Bruder einen dicken Kuss auf die Wange und verschwand in die Küche.
Der Ältere sah, wie Ken sich bei der erneuten Nennung seines Namens das Grinsen nicht mehr verkneifen konnte. "Wehe, du lachst!", warnte er seinen Liebling, "dann kannst du dir dein Geburtstagsgeschenk aber abschminken!" Ein verständnisloser Blick seiner Mutter traf ihn, und schnell erzählte er ihr, was er zu dem Braunhaarigen gesagt hatte. Das meiste davon jedenfalls. Denn das sein Freund nicht mal seinen richtigen Vornamen kannte, musste sie ja nicht wissen. Beruhigt sah er das Lächeln über ihr Gesicht huschen, als er den Geburtstag erwähnte. Damit hatte er auf jeden Fall dieses Treffen gerettet, denn seine Mutter konnte keiner Art von Feier-Gründen widerstehen.
Den ganzen Tag über hatte Schuldig zu seinem Geburtstag geschwiegen. Umso glücklicher war Ken jetzt, dass sein Geliebter doch noch daran dachte. Er fragte sich, was er wohl bekäme. Wenn Schuldig - nein, wenn "Chris" schon so grinste, dann konnte es nichts Jugendfreies sein. Schweigend zog Ken seine Schuhe aus und schaute dem wilden Treiben zu. Er gönnte Schuldig dieses Glück.
In der nächsten Stunde ertrank der Telepath in den Fragen seiner Mutter und hatte gar keine Zeit, sich um seinen Liebling zu kümmern. Als er kurz einmal Luft hatte, drehte er sich zu dem Braunhaarigen um, und erschrak, als er sah, dass der immer noch reichlich verloren in der Gegend rumstand. Aber es kam noch schlimmer - Jenny kehrte aus dem Wohnzimmer zurück und stürzte sich mit einem überbreiten Lächeln auf den Japaner.
Höflich lächelte Ken der Schwester zurück. Ihm blieb gar nichts anderes übrig. Und sie sagte irgendetwas, was er nicht verstand. Hilfesuchend schaute er Schuldig an und sah wie auch dieser grinste. "Was hat sie gesagt?"
"Sie will wissen, wie alt du bist, und ob du eine Freundin hast...." Der Orangehead bemühte sich um ein ernstes Gesicht. Wenn das mal nicht niedlich war! Da hatte seine Schwester wohl den gleichen Geschmack wie er selbst. Ebenso amüsiert bekam er Kens verblüfften und verlegenen Gesichtsausdruck mit. Mit einem zuckersüßen Lächeln wartete er auf Kens Antwort.
Verlegen schaute er das rothaarige Mädchen an. Die Ähnlichkeit war nicht zu verkennen. "Ich bin 19", sagte Ken zu Schuldig gewandt. Dann schaute er wieder Jenny an. Und wie sollte er denn die nächste Frage beantworten? "Tja... eine Freundin hab ich nicht. Aber zu haben bin ich trotzdem nicht." Wollte er hoffen, dass Schuldig für ihn das passend übersetzte. Zur Not konnte Schuldig halt den letzten Satz nicht übersetzen.
Geschickt aus der Affäre gezogen! Lächelnd übersetzte Schuldig Kens Worte für seine Schwester wörtlich. Das enttäuschte Gesicht des Mädchens sprach Bände und zeigte dem Braunhaarigen wohl sehr genau, dass er in dessen Sinne gesprochen hatte. Gerade öffnete Jenny wieder den Mund, um mit ihren Fragen fortzufahren, da rief ihre Mutter zum Essen. Der Langhaarige zwinkerte seinem Lover zu und meinte: "Komm mit, es gibt Essen!" Brav trottete Ken hinter ihm her in die Küche, und obwohl Jenny mit Sicherheit schon gegessen hatte, folgte sie dem Dunkelhaarigen, um ihn mit regelrechten Chibi-Augen anzustarren. Es fehlte nur noch, dass ihre Augen Herzchenformen annahmen.
Ken setzte sich und es war ihm ein wenig unangenehm, sich einfach mit einzuquartieren. Das gehörte sich ja nicht. Und dann bei einer wildfremden Familie. Er würde nachher einfach Jenny fragen, wo er schlafen konnte und sich dann zurückziehen. Aus seinen Gedanken wurde er gerissen, da gerade Schuldigs Mutter das Essen auftischte. Allerlei ihm unbekannte Dinge. Aber sie rochen vorzüglich. Er murmelte ein deutsches "Danke" und wartete bis die anderen anfingen zu essen. Es schmeckte tatsächlich. Selbst wenn er mit Messer und Gabel essen musste.
Vor allem Schuldig kam jedoch kaum zum Essen, da er entweder die Fragen seiner Mutter und seiner Schwester beantwortete oder für seine Familie und Ken den Dolmetscher spielte. Bei der letzten Frage seiner Schwester, die sie an Ken stellte, verschluckte sich Schuldig vor Überraschung und seine Mutter rief ein entsetztes "Jenny!" aus. Der fragende Blick des Braunhaarigen zwang den Deutschen dazu, diese sehr persönliche Frage tatsächlich zu übersetzen. Er sollte ruhig auch ein klein wenig geschockt werden....
:Diese Göre wagte es tatsächlich zu fragen, ob sie miteinander schlafen würden. Das musste doch ein Übersetzungsfehler sein. Er schaute zu Schuldig. Doch, die Frage lautete wirklich so. "Jenny, ich habe so viele Verehrerinnen, dass ich gar nicht mehr nachkomme. Und da fehlt mir einfach die Zeit, um mit ihm Nächte zu verbringen." Wie konnte ein Mädchen, im zarten Alter von fünfzehn Jahren, nur so eine Frage stellen? Das war ihm unbegreiflich.
"Aber", meinte er zu Schuldig "sie hat mich gerade auf eine äußerst ansprechende Idee gebracht." Verschmitzt grinste er zu seinem Geliebten.
"Soll ich das jetzt auch übersetzen?", fragte der Schwarz neckisch und machte sich dann an die Beantwortung von Jennys Frage. Allerdings lag ihm dabei ein unüberhörbares Lachen in der Stimme. Beruhigt erkannte er, dass seine Mutter die Antwort ohne weiteres schluckte, seine Schwester allerdings war nicht so leicht zu täuschen. Ein unverschämtes Grinsen zog über ihr Gesicht.
Dieses Grinsen passte Ken so gar nicht. Ken nahm den Blick nicht von dem jungen Mädchen und er musste ebenfalls grinsen. "Aber da morgen Weihnachten ist, bin ich heute nicht ausgebucht - du hast also Glück. Das heißt, wenn du mir zeigst, wo ich schlafen könnte..." Der Braunhaarige hasste sich für diese Arroganz, jedoch fand er es niedlich, wie die Kleine bei der Übersetzung rot wurde und ihn anstarrte.
Dann schaute er Schuldig an. "Schatz, verzeihst du mir, wenn ich mich schon mal hinhaue? Der Flug ist mir nicht so gut bekommen..."
"Wart noch ne Minute, dann komm ich mit und zeig dir selber, wo wir heute schlafen werden." Mit einer entschuldigenden Miene wandte er sich an seine Mutter: "Sei uns nicht böse, aber der Flug und die Fahrt waren anstrengend. Dürfen wir heute hier übernachten? Damit wir morgen mit euch Weihnachten feiern können?" Das überglückliche Nicken seiner Mutter trieb dem Langhaarigen schon wieder die Tränen in die Augen. Dankbar stand er auf, als er die Worte "Deen Zimmer is immer für dich frei!" hörte. Unbewusst nahm er Kens Hand und verließ nach einem Gute-Nacht-Gruß die Küche.
Ken entging der suchende Blick Jennys nicht. "Ich hole schnell unsere Taschen. Dann können wir es uns gemütlich machen..." Er war doch noch begierig darauf zu erfahren, was Schuldig für ihn geplant hatte. Ken warf sich die Jacke über und rannte in die kalte Nacht hinaus. Wenig später stand er wieder mit zwei Koffern im Flur und drückte einen davon Schuldig in die Hand. "Los geht's."
Wie in Trance stieg der Ältere die Stufen in den ersten Stock hoch. Alles war fast so, wie er es in Erinnerung hatte. Sogar sein Zimmer war noch unverändert, und sein Bett sah aus, als würde es tatsächlich auf ihn warten. Kaum hatte sich die Tür hinter ihnen geschlossen, nahm er seinen Liebsten liebevoll in die Arme. "Danke, Schatz!" Mehr konnte und brauchte er nicht sagen. Nach einem sanften Kuss löste er sich von dem Anderen wieder, öffnete seinen Koffer und entnahm ihm eine kleine, in Geschenkpapier eingeschlagene Schachtel.
"Oh Schu, was ist das?" Begeisterung strahlte aus Kens Augen. Um sein Geschenk zu erraten, klapperte er die kleine Schachtel. Er hörte nichts. Dann entschloss er sich, das Papier einfach zu entfernen. Er war einfach zu gespannt, was Schuldig sich für ihn ausgedacht hatte. Nachdem er auch die blaue Schachtel öffnete, kam ein kreuzförmiger Kettenanhänger samt Kette zum Vorschein. Seine Finger strichen über die hellen Diamanten und über die dunklen Onyxe. Dann schaute er atemlos in Schuldigs Augen. "Danke", hauchte er schwach und warf sich dem anderen Mann in die Arme.
In einem innigen Kuss ging Schuldig langsam rückwärts, bis er an das Bett stiess, auf das er sich, mit Ken im Arm, fallen ließ. Sanft wanderten seine Finger über den Pullover, bis sie den Bund des Oberteils fanden und sich darunter mogelten. Kurz unterbrach der Ältere den Kuss, um ein "Alles Gute zum Geburtstag!" zu raunen und dann die begehrten Lippen wieder in Beschlag zu nehmen.
Lächelnd begegnete Ken diesem Kuss. Er machte es sich auf Schuldigs Hüfte gemütlich, machte einige Kreisbewegungen mit seinem Becken. Nach der Schachtel greifend entnahm er das Kreuz und betrachtete es noch einmal. Weiß und Schwarz - wie süß. Beim Anlegen der Kette ließ Ken sich gerne helfen und fragte dann "Und wie sieht es aus?"
"Wie für dich gemacht - wenn du die Kette gemeint hast", antwortete der Gefragte lächelnd. Dann folgte ein unterdrücktes Stöhnen, als Ken sich wieder leicht auf Schuldigs Schritt bewegte. Langsam schloss er die Augen und und genoss die zarten Bewegungen seines Geliebten.
"Ich möchte, dass du mich damit siehst - nur damit." Dieser Satz kam Ken vage bekannt vor, fand ihn jedoch ganz passend für ihre Situation. Langsam griffen seine Hände an den Bund des Pullovers, schoben ihn sowie das darunter liegende Shirt über die Brust und schließlich ganz aus. Er stützte sich danach vor auf seine Hände, küsste Schuldig verlangend, während er mit einer Hand seine Hose öffnete...
Am nächsten Morgen hatten sie lange geschlafen, und erst Jennys unablässiges Gehämmer an der Tür hatte Schuldig und Ken dazu bewegen können, ihr gemütliches Nest zu verlassen. Nach einer kurzen Wäsche stolperten die beiden in die Küche, wo das leichte Mittagessen schon auf dem Tisch stand. Noch bevor sie sich setzen konnten, schoss das Mädchen auf ihren Bruder zu und knuddelte ihn kräftig durch.
Natürlich ließ sich auch seine Mutter die Chance nicht entgehen, ihren Sohn zum wiederholten Mal in die Arme zu nehmen. Beide mussten sich dabei die Tränen verbeißen, was dem 22-jährigen allerdings um einiges besser gelang als seiner Mutter. Während und nach dem Essen durfte der Langhaarige erneut den Dolmetscher spielen, wobei Ken es offensichtlich darauf abgesehen hatte, Jenny bei jeder Beantwortung einer Frage fürchterlich zum Erröten zu bringen. Alles in allem waren es heitere und friedliche Stunden.
Bis Schuldigs Mutter alle in das Wohnzimmer rief. Vor Ken stapelten sich Kisten auf, über deren Inhalt er noch nichts wusste. Dann sagte die Frau etwas, was Schuldig zum Grinsen brachte. Sie alle sollten den Weihnachtsbaum schmücken. Das hatte Ken doch auch schon in ihrem Laden gemacht. Aber bei dieser netten Familie konnte er einfach nicht Nein sagen. So half er mit die roten und goldenen Kugeln aus den Schachteln zu räumen und die an Jenny weiterzugeben. Überhaupt, das Mädchen strahlte ihn die ganze Zeit schon an. "Sag mal, Chris, hat Jenny gestern an unserer Türe gelauscht, oder warum grinst sie so?"
"Muss das sein?", knurrte der Angesprochene über den Klang seines Namens aus dem Mund seines Freundes, grinste dabei aber amüsiert. Dann blickte er forschend zu seiner Schwester. "Nee, aber sie steht unheimlich auf dich. Wie ich übrigens auch", antwortete er auf die Frage seines Liebsten und genoss dabei die leichte Röte, die kurz über Kens Gesicht huschte.
So war das also? Da hatten die Geschwister also den gleichen Geschmack. Bei der nächsten Kugel, die Ken an Jenny überreichte, ließ er seine Hände länger als unbedingt nötig an der Kugel, zog sie nur langsam weg. Dabei sah er, wie die Augen der Kleinen zu leuchten begannen und wie sein Schatz reichlich skeptisch guckte.
Jennys Hände zitterten daraufhin so sehr, dass sie das dünne Glasgebilde beinahe hätte fallen lassen, und senkte unter dem strafenden Blick ihres großen Bruders verschämt den Kopf. "Ich wusste gar nicht, wie gemein du sein kannst!", meinte der Telepath anzüglich zu seinem Schatz. "Aber mit meiner Schwester zu flirten, wird ein Nachspiel haben, das schwör ich dir!"
Ken richtete sich auf, grinste. "Vielleicht sollte ich öfter mit ihr flirten, damit du dann im Bett ordentlich scharf bist?!" Er schickte einen lüsternen Blick hinterher und die Atmosphäre zwischen ihnen begann zu knistern. Aus den Augenwinkeln bemerkte er die neugierigen Blicke Jennys und senkte schnell seine Lider. Er bemühte sich, eine Kiste mit Spielfiguren zu öffnen, und malte sich aus, welches Nachspiel Schuldig wohl gemeint hatte.
"Mach nur weiter so!", grummelte der Schwarz gekünstelt, ehe er sich wieder an die Arbeit machte, die verschiedenen Kugeln, Ketten und Figuren an dem wunderbar duftenden Baum anzubringen. Er konnte ja nicht wirklich eifersüchtig sein - schließlich handelte es sich um seine Schwester, die Ken da ganz offensichtlich anbaggerte. und er wollte ihr diesen Spaß, noch dazu heute, gönnen. Leicht schmunzelnd unterhielt er sich mit seiner Mutter und überließ die anderen beiden sich selbst.
Kopfschüttelnd griff Ken sich eine Schleife aus dem nächsten Karton und band sie an einem Zweig fest. Dann trat er einen Schritt zurück und besah sich den Baum. Ja, sie hatten schon einiges geschafft. So einen wunderbar kitschigen Baum hatte er noch nicht gesehen. Aber vielleicht war das hier in Deutschland so Brauch. Zudem brannten überall Kerzen und Ken wurde bewusst, wie warm es eigentlich war So blieb ihm gar nichts anderes übrig, als sich seines Pullovers zu entledigen.
Das Mädchen schnappte überrascht nach Luft und konnte ihre Augen gar nicht mehr von dem überaus gutgebauten Freund ihres Bruders nehmen. Bei so einem Anblick wurden die wildesten Mädchenträume wahr... Jetzt hatte sie auf jeden Fall genug Gesprächsstoff für ausgedehnte Telefonate mit ihren Freundinnen.
Unbewusst glitt Kens Blick zu dem Mädchen, und wieder musste er schmunzeln. Ja, sein Shirt saß wirklich eng, aber musste die Kleine deswegen so gucken? Eigentlich reichte es ihm, wenn er diesen Ausdruck in Schuldigs Augen ertragen musste. Tatsächlich lag auch Schuldigs Blick auf ihm. Unverblümt lächelte er Jenny an, zwinkerte ihr neckisch zu und begab sich wieder an die Arbeit, noch einige Süßigkeiten auf den Zweigen zu verteilen. Zufrieden stellte er fest, dass der Baum dadurch fast überladen war. Auf eine nette Art. "Das sieht so aus, als wären wir fertig..."
"Noch lange nicht", tönte Schuldig von der anderen Seite des Baumes. "Doch für den Rest verkrümeln wir uns. Ich hab keine Lust, zwei Kilo Lametta aufzuhängen!" Rasch trat er um das Nadelgewächs herum und drückte Ken seinen Pullover in die Hand. "Ich zeig Ken mal die Umgebung!", rief er seiner Mutter zu, schnappte nach der Hand seines Freundes und bugsierte ihn nach draußen.
"Was ist 'Raneta'?", fragte Ken, als sie im Flur standen. Er hielt die Frage zurück, wieso man das, was Schuldig als Folienfäden bezeichnete, auf einen Baum hängte. Stattdessen zog er sich die Jacke über und die Schuhe an. "Wohin gehen wir? Draußen ist es bestimmt saukalt..."
Der Langhaarige zwinkerte seinem Freund verspielt zu und meinte nur: "Lass dich überraschen! Dir wird schon warm werden..." Damit riss er auch schon die Haustür auf und sprang übermütig ins Freie. Zum ersten Mal seit vielen Jahren fühlte er sich so jung, wie er tats
...
Um diese Fanfiktion weiter lesen zu können ist ein Login erforderlich!
|
|
[1]
|
Die letzten 5 Kommentare
|
|
Kommentar von:
|
Username:
Datum: 02.12.2005 - 18:45
Kommentar Nr.: 1228
|
Total süß die Story - Familienvereinigung - na ja Weihnachten ist ja schließlich auch das Fest der Liebe und Vergebung.
Öhm ...Weihnachtsmann ...sind dich nicht scho a bissl alt dafür *ggg*
Was ist das eigentlich für ein Dialekt (ich trau mich gar nicht zu raten).
|
|
Kommentar von: Galu
|
Username: Galu
Datum: 02.12.2005 - 00:06
Kommentar Nr.: 1227
|
Hallo ihr beiden
Ach, ich LIEBE Weihnachtsgeschichten und diese hier ist wunderschön. Sie zeigt, wie wir alle, wenn es um Weihnachten geht, wieder zu den kleinen Kindern werden, die voller Sehnsucht auf dieses, die Sinne berauschende Fest warten. Wie Schuldig sind wir dann wieder nur die Kinder unserer Eltern und schönere Weihnachten, als die unserer Kindheit, wird es nie wieder geben.
Ken hat Schuldig mit dieser Reise das schönste Geschenk gemacht, das er geben konnte. Eine wunderschöne Geschichte...ihr seid Spitze!!!
Liebe Grüße
Galu
|
Alle lesen
|
|
|
|