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Veröffentlicht |
Last Update |
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Bewertung |
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Beendet
| Ab 18 Jahren |
Deutsch |
17.02.2005 | 17.02.2005 |
314138 |
5.00 Bei 9 Vote(s) |
789 |
| Autor: |
wildest_angel |
| Pairing: |
anfangs Brad/Ken, später noch jede Menge mehr |
| Kategorien: |
Romantik |
| Inhalte: |
Lemon |
| Einführung: |
Ken geht bei einer Mission verloren. Um zu retten, was noch zu retten ist, müssen alte Feinde zusammenarbeiten.
Die Geschichte ist nicht allein von mir. Neben Farfarello und Brad-san hat mir hauptsächlich Dhala_Elena_Angel geholfen. Danke an meine Freunde, die so nett für mich eingesprungen sind! |
| Kommentare: |
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Kapitel 4
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Ich verspiele hier zwar gerade meinen "Schreibvorsprung" (da ich ja immer ein paar Kapitel mehr fertig habe, als online sind...), aber was tut man nicht alles für seine Leser? Nicht wahr, Asaliah? ;-)
@Asaliah: Danke für deinen Kommentar, ich gebe das Lob gerne an meine lieben Mitstreiter bei dieser FF weiter! (und wenn hier auch noch irgendwer ein Kapitel beisteuern will, ist er herzlich dazu eingeladen *smile*)
@Brad-san: Ich werde beim nächsten Mal drauf achten! Versprochen!
Also dann, wildest_angel proudly presents:
Autor: Brad-san
Ich bin wirklich froh darüber, dass Wildest_angel mir die chance gegeben hat, hier mit zu schreiben.
Danke.
Ich hoffe, ich enttäusche euch nicht^^
~*~
Wir liefen, beziehungsweise ich lief und Crawford humpelte, den ganzen Nachmittag über. Dieses Mal
war ich froh, dass die Mission mitten am Tag gewesen war. Auch wenn ich nicht verstand warum, war ich dankbar, dass wir wenigstens noch etwas Licht und Wärme des Tages hatten, bevor es zu dämmern begann.
Sehr weit kamen wir nicht. Mein Anhängsel, wie ich Crawford mittlerweile nannte, brauchte immer wieder Pausen, um sein verletztes Bein zu schonen. Wie lange sollte es dauern, bis wir auch nur ansatzweise einen vernünftigen Weg fanden, der uns aus diesem furchtbaren Wald brachte?
Das Fahren hatten wir Aya überlassen, was sich jetzt als mein Nachteil erwies, da ich den Weg nicht kannte. Aber Moment mal – wenn meine Freunde auf einem Weg dieses Gelände verlassen hatten, warum hatten wir nicht den selben eingeschlagen? Warum hatte ich nicht um das Gebäude geschaut? Dort hätte ich vielleicht die Straße, oder was auch immer, gefunden und wir hätten uns nicht durch das Unterholz quälen müssen.
Das war aber nun zu spät. Ich konnte nicht mehr zurück. Nicht mit Crawford. Alleine hätte ich es wahrscheinlich geschafft, aber nicht mit ihm. Den Gedanken, ihn hier mit der Ausrede, ich müsse mal kurz hinter den nächsten Baum, zurückzulassen, verwarf ich schnell.
Ich verzog mich dennoch schnell hinter den nächst besten Baum, nicht um zu verschwinden, sondern mit anderer Absicht. Crawford machte es sich auf einem moosbewachsenen Stein gemütlich. So
gemütlich, wie es eben mit einem verletzten Bein ging.
Er guckte in den dunklen Himmel. Vielleicht hatten wir noch eine Stunde Zeit, bevor es völlig dunkel wurde. Bis dahin mussten wir noch so weit gehen wie möglich. Oder wenigstens bis wir einen
halbwegs guten Schlafplatz gefunden hatten.
Als ich mich ihm näherte, schaute er mich an. In seinen Augen war nicht wie üblich die arrogante Kälte und Selbstgefälligkeit. In seinem ganzen Gesicht war nichts desgleichen zu finden. In diesem
Augenblick war er verletzlich. Doch dies wollte ich nicht ausnutzen. In keiner Weise; außer dass ich ihn vielleicht ein bisschen aufzog. Womit wusste ich leider nur noch nicht.
„Hast du zufällig etwas zu essen mit?“, fragte Brad und riss mich aus meinen Gedanken. Leicht errötet wandte ich den Blick ab. Die ganze Zeit über hatte ich ihm in die Augen geschaut. Was sollte er denn von mir denken?
Und, was noch viel wichtiger war, was dachte ich darüber?
Ich tastete meine Jacke und die Hose nach etwas Essbarem ab. „Ähm nein, habe ich leider nicht mit.“ Fast wollte ich die Suche aufgeben, da stieß meine Hand auf etwas Längliches. Nein, ich freute mich nicht Crawford zu sehen, dachte ich sarkastisch.
Schnell holte ich besagtes Ding aus dem Grund der Hosentasche. Ein Schokoriegel. Nein, ein Müsliriegel mit Schokoladenüberzug. Besser als nichts. Bevor ich die silberne Folie öffnete, schaute ich vorsichtshalber auf das Verfallsdatum. Doch das einzige, was ich davon noch erkennen konnte, war eine Zwei. Ob sich das jetzt auf den Tag, Monat oder war die letzte Ziffer der Jahreszahl bezog, wusste ich nicht. Doch sollte es tatsächlich der Monat
gewesen sein, so waren wir schon nach dem Ablauf der Frist.
Aber was soll’s, dachte ich bei mir. So riss ich die Folie weiter auf, übergab aber höflich den Riegel meinem Begleiter. Sollte er sich daran vergiften. Obwohl ich dann niemanden mehr hätte, mit dem ich mich unterhalten konnte. Das wäre schade. Auch wenn wir bis jetzt nicht viel miteinander gesprochen hatten. Unser letztes richtiges Gespräch war noch heute Mittag gewesen.
Brad nahm das spärliche Essen mit einem leisen Danke an sich und biss herzhaft hinein. Auf den ersten Biss folgten ein zweiter und ein dritter. Da ging meine letzte, schöne Nahrung dahin. An einen
Feind verschenkt. Und ich wollte nicht einmal etwas als Ausgleich.
Was sollte ich auch schon von ihm verlangen? Jegliche Berührung kam mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht in den Sinn. Das erfolgte erst ein wenig später.
Die leere Verpackung wurde achtlos auf den Moosboden fallen gelassen. Einen Kommentar, der etwas von einem Umweltverschmutzer beinhaltete, konnte ich mir nicht verkneifen. Seine Antwort war darauf lediglich ein kalter Blick. Er sollte mir lieber dankbar sein, dass er überhaupt etwas in seinen
Magen bekommen hat. Und zwar etwas anderes als meine Faust.
„So, und jetzt hoch mit dir.“, sagte ich. Wieder einmal kühler als gewollt. Er hob mir seine Hand entgegen, damit ich ihm aufhelfen konnte. Mittlerweile hatte ich mich an sein Gewicht gewöhnt und
schaffte es sofort ihn hoch zu mir zu ziehen.
Wie bereits zum zweiten oder dritten Mal, hielt ich ihn danach im Arm. Doch jedes Mal wurde die Zeit länger, die er sich bei mir anlehnte.
Seinen Arm schlang er schließlich um meine Schulter und humpelte los. Allerdings bemerkte ich, wie wir mit jedem Mal besser vorankamen. Hatte er etwa keinen Bruch? Ich musste mir das nachher einmal ansehen.
Als wir das nächste Mal anhielten, war es lange nach Sonnenuntergang. Und lange nach Nachteinbruch. Meine beleuchtete Uhr teilte mir mit, es sei nach elf. Crawfords Last wurde von Minute zu Minute schwerer. Ich hatte nicht mehr die Kraft uns beide auf Füßen zu halten. „Du… sei mir nicht
böse, aber…“
Crawford unterbrach mich grob. „Lauf noch ein Stück.“
Verwundert schaute ich ihn an. ER erteilte MIR Befehle? Sollte das nicht anderes herum sein? So ein arrogantes Arschloch. Ich half ihm hier und was tat er? Weder lief er noch war er mir eine Hilfe. Noch bevor ich ansetzen konnte wurde ich bereits ein zweites Mal unterbrochen.
„Da vorne kommt ein kleiner See. Ein geeigneter Schafplatz. Also murre nicht und lauf!“
Das sprengte den Rahmen. Ich sollte also nicht murren? Und was passierte, wenn ich ihn hier zurückließ und alleine diesen Teich erreichte? „Denk nicht einmal daran.“, sagte er mir mit kalter,
klarer Stimme. Sollte ich vorhin Schwäche in seinem Gesicht gesehen haben, so verdeckte die wohl nur die Überheblichkeit dieses Mannes.
Ich traute mich nicht noch ein einziges Wort zu sagen und lief weiter, schleppte Crawford mit mir. Warum musste dieser auch so schwer sein? Wenigstens ein bisschen hätte er abnehmen können. Aber wo denn? Schließlich war er nicht dick; zeigte nicht einmal Anzeichen von überflüssigem Fett.
Noch bevor ich mir weitere Flüche einfallen lassen konnte, stand ich an einer Lichtung. Mein Unterkiefer klappte herunter. Ein wunderbarer Anblick bot sich mir. Der fast volle Mond lugte in
diesem Moment aus seinen Wolken hervor und sein Licht ließ das Wasser schillern.
Fasziniert ließ ich den schwarzhaarigen Mann los. Er hatte wohl nicht damit gerechnet und fiel mit einem Schmerzenslaut auf den Waldboden. Scharf zog er Luft durch die Zähne ein. Mist, das hätte
nicht passieren sollen.
„Entschuldige bitte. Das wollte ich nicht. Hast du sehr Schmerzen?“ Ob dieser Frage lachte er zynisch auf. Natürlich hatte er das. Das war das, was man Fettnäpfchen nannte. Nur dass ich wusste, wo es stand und dennoch hinein getreten war. „Überall.“, sagte er deutlich. Jedoch überhörte ich das nachgestellte „Wegen dir.“ nicht.
„Ich sagte bereits ‚Entschuldige’, sogar ein ‚bitte’ hatte ich angehängt. Eigentlich solltest du froh sein, dass ich dich nicht einfach in der Halle liegen lassen habe, was ich schon fast bereue. Also schnauz mich gefälligst nicht so an!“
Tief durchatmen. Und eins, und zwei, und drei.
Ich ließ ihn so auf dem Boden sitzen und wandte mich ab. Wenn wir hier über Nacht bleiben sollten, müsste ich mich mal um ein Feuer kümmern, dachte ich angestrengt. Wenn doch nicht immer meine
Gedanken zu dem verletzten Schwarz gedriftet wären.
Umständlich begann ich etwas trockenes Holz zu sammeln, was kein großes Problem darstelle, da es August war. Ein größeres Problem war, dieses Holz anzuzünden. Als Nichtrauer hatte ich weder Feuerzeug noch Streichhölzer bei mir. Und zu Crawford würde ich nicht gehen.
Nachdem ich die kleinen Scheite zu einem Haufen aufgestellt hatte, versuchte ich mit einem Stück Rinde, etwas trockenem Gras und einem Stock einen Funken zu erzeugen. Selbst durch die
Handschuhe, die ich mir vorher angezogen hatte, spürte ich die Wärme der Reibung. Aber das Gras fing nicht einmal zu rauchen.
Da hörte ich hinter mir ein unterdrücktes Stöhnen. Rasch drehte ich mich um und stand auf. Was war denn dieses Mal passiert? „Feuer?“, grinste mit Crawford entgegen. Mürrisch nickte ich. Wenn er diese Frage stelle, nahm ich an, er habe welches. „Hier.“ Ohne ein weiteres Wort gab er mir eine
Packung Streichhölzer.
Ich argwöhnte, warum er es mir so einfach gab, als schon die Antwort auf meine ungestellte Frage kam. Er wollte nicht erfrieren. Und ich sollte mich beeilen. Toll. Ich muss die Arbeit machen, während er einfach dasitzt. Ich fasse es nicht. Doch ohne einen
Kommentar brachte ich darauf das Feuer in Gang.
Und so kam es, dass wir wenig später uns gegenüber saßen. So weit wie möglich weg von dem anderen. Wir lauschten den Geräuschen des Waldes, das leise Flüstern der Bäume und dem Knistern des Feuers. Nur die leisen Schmerzenslaute konnte ich nicht ignorieren.
Meinen Mut zusammennehmend stand ich auf und ging auf ihn zu. Dann kniete ich mich zu ihm und fragte, ob er etwas zu trinken wolle. Wenn seine Gesprächsbereitschaft nicht weiter abnahm, würden wir einiger Maßen gut miteinander auskommen, oder nicht?
Weil ich keinen Becher oder etwas Ähnliches besaß, zumindest nicht hier, zog ich mein T-Shirt aus. Meine Jacke musste nachher als Wärmequelle reichen. Das Wasser umspielte verführerisch meine
Füße. Vorher hatte ich mir die Schuhe ausgezogen, wagte es aber nicht mich meiner Hose zu entledigen.
Das Shirt hi
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Die letzten 5 Kommentare
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Kommentar von: Galu
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Username: Galu
Datum: 05.07.2005 - 23:07
Kommentar Nr.: 73
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Herzlichen Dank EUCH allen für diese wundervolle Geschichte!!!!!!
Ihr habt mir ein paar schöne Stunden verschafft, in denen ich des öfteren fast vor Lachen vom Stuhl gefallen bin.
Ich hoffe noch öfters von euch zu lesen.
Liebe Grüße
Galu
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Kommentar von:
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Username:
Datum: 24.06.2005 - 21:15
Kommentar Nr.: 72
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Tolle Story - vor allem, die Jugendbekanntschaft zwischen William (giggel) Schuldig und Ran find ich sehr gelungen.
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Kommentar von: Salmara
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Username: Salmara
Datum: 27.04.2005 - 14:27
Kommentar Nr.: 69
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Also ich warte gerne etwas länger... hauptsache, es kommt auf jeden Fall noch einer^^
War wieder richtig herrlich, weiter so kann ich da nur sagen!!! ;-)
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Kommentar von: Salmara
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Username: Salmara
Datum: 25.04.2005 - 13:53
Kommentar Nr.: 68
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Wahnsinn, das war einfach... ich kann mich nur immer wieder wiederholen, deine Geschichte ist einfach nur genial. Was ihr alle da zusammen schreibt, ist.... der Hammer!!!... deine Lemon...WOW!!! Bitte weiter so^^
Bis zum nächsten Teil
Deine Salmara
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Kommentar von: Dhala_Elena_Angel
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Username: Dhala_Elena_Angel
Datum: 25.04.2005 - 08:55
Kommentar Nr.: 67
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Hi!
So, jetzt der Kommentar, den ich dir schon vor einer Weile schreiben wollte! Ich LIEBE deinen Lemon!!! *neid* *heul* Auch so schreiben können will!!!!
Na ja, egal... noch mal: dein Lemon war genial!
Mata ne,
ADE
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