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Archiv > Weiß Kreuz > Der Freund meines besten Freundes

y Der Freund meines besten Freundes
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Ab 18 Jahren Deutsch 04.02.200504.02.2005 175942 3.50
Bei 8 Vote(s)
410
Autor: wildest_angel
Pairing: SchuldigxYohji, BradxYohji, SchuldigxAya
Kategorien:
Inhalte: Lemon
Einführung: Eine unbefriedigte Nacht hat zwei Männer zusammengeführt. Doch was passiert, wenn sich ein Dritter da mit einmischt? Eine Zusammenarbeit von der wundervollen Brad-san und mir. Danke, Braddy!
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y Kapitel 3
~*~*~3~*~*~

~*~*~ Ayas POV

In der Zwischenzeit ist Omi ebenfalls verschwunden. Auf sein Zimmer oder sonst wohin. Ich weiß es nicht, weil ich die ganze Zeit auf die Treppe geguckt habe, doch aber nichts von meiner Umwelt wahrgenommen habe. Solche Gedanken sind lästig. Und doch macht es einigermaßen Spaß, sie zu verfolgen.

Ein Blick auf die Uhr bestätigt mir meine Vermutung. Es ist bereits eine halbe Stunde nach Ladenöffnung. Und wenn ich ihn jetzt noch aufmachen würde, müsste ich mich alleine um alles kümmern. Nicht das mich das stört, aber es wäre zu viel Aufwand
für die restlichen zwei Stunden im Laden. Das bringt nichts. Kurzfristig beschließe ich, dass der Laden geschlossen bleibt.
So habe ich sogar noch Zeit für ein richtiges Frühstück. Mit importierten Granatäpfeln und so weiter. Ich liebe diese kleinen roten Kerne. Auch wenn es mühsam ist, sie aus der Schale zu befreien. Die Schale außen ist orange. Orange wie die Haare des Deutschen. Ob er auch bei mir versuchen wird, seinen Charme spielen zu lassen? Jedenfalls wird er es nicht so einfach haben, wie bei Yohji oder Omi.

Während ich diesen Gedanken nachhänge, klemme ich mir ein Handtuch in den Kragen, sodass es den Pulli wie eine Schürze bedeckt. Gemächlich schäle ich den Granatapfel. Die Schalen kommen in eine Schüssel, die rötlichen Kerne in eine andere. Ab und zu landet auch einer der süßen Kerne in meinem Mund. Ich bin dankbar, dass ich allein bin. Wenn mich jemand so sehen könnte… er würde nur lachen bei dem Anblick, den ich biete.


~*~*~ Yohjis POV

Das darf doch nicht wahr sein! Ich streite mich mit Aya wegen Schuldig, und Besagter sitzt gemütlich mit Omi im Wohnzimmer und lässt sich von dem Kleinen befummeln! Aber sonst geht’s den Beiden schon noch gut?

Mit Schwung schmeiße ich meinen Teamkameraden von dem Schwarz und bugsiere diesen dann rasch in mein Zimmer. Ich glaube, ich muss mit dem Orangehead schnellstens ein paar ernste Takte reden. Mir ist in den letzten Minuten, vor allem während des
Streits mit Aya, der beinah wirklich ernsthaft handgreiflich geworden wäre, einiges klar geworden.

Zum Beispiel, dass mir der Telepath mehr bedeutet, als es ein One-Night-Stand eigentlich sollte. Und als ich Omi so auf dem Langhaarigen sitzen sah, jagte tatsächlich ein Stich der Eifersucht durch mein Herz. Und das Schlimmste: Mein Freund stand nur im Raum, sah sich das Bild in aller Seelenruhe an und unternahm gar nichts. So ein Blödmann! Im Gegenteil, ich bemerkte, wie er die Einzelheiten dieser Begebenheit in sich aufnahm und sich dabei leicht über die Lippen leckte. Der soll sich ja nicht trauen, meinen Schuldig anzugraben.

Auch davor will ich den Orangehaarigen warnen. In meinem Zimmer angekommen, schmeiße ich mit Wucht die Tür hinter uns zu. Ziemlich heftig atmend sehe ich den wunderschönen Mann vor mir an und plötzlich sprudelt alles aus mir heraus.
Ich erkläre ihm, dass ich ihn auf gar keinen Fall mit irgendwem teilen werde und dass er sich vor Aya gefälligst in Acht nehmen soll.

Dieses Geständnis schockiert ihn sichtlich. Sein Gesicht nimmt einen leicht panischen Ausdruck an. Was habe ich denn jetzt falsch gemacht? Mit unsicherer Stimme meint er: "Und das alles noch vor dem Frühstück!" Und schon ist er aus meinen vier Wänden verschwunden, poltert über die Treppe Richtung Küche. Verwirrt sehe ich ihm nach.

Wahrscheinlich muss er erst einmal mit den Neuigkeiten, dass ich ihn für mich will und dass unsere Beziehung von Omi und Aya bedroht wird, fertig werden. Deswegen lasse ich ihm seine Auszeit. Aya ist ja mit Sicherheit schon im Laden.
Mein bester Freund ist schließlich ein Workaholic. Also droht von dieser Seite schon mal keine Gefahr. Und Omi hat sich bestimmt schon auf sein Zimmer und vor seinen Computer verzogen. Also, warum soll ich mir Sorgen machen?

~*~*~ Schuldigs POV

Alles hätte ich erwartet, aber nicht diese Sätze aus dem Mund des Playboys. Solche Sachen zwingen mich immer zur Flucht. Verdammt, bildet der sich wirklich ein, er hätte sich verliebt? Völlig verstört tapse ich in die Küche,
irgendwie sieht es so aus, als würde ich mich hier schon heimisch fühlen. Na ja, ich bin schließlich flexibel…

Kaum betrete ich die Küche, als der nächste Schock auf mich wartet. Da sitzt doch tatsächlich der Rothaarige, mit einem Handtuch als Lätzchen… Das ist zu viel für meine Nerven. Zuerst der Krach zwischen dem Weißleader und seinem Kumpel, dann diese blöde Situation mit Omi, zum krönenden Abschluss die Liebeserklärung von Yohji. Und nun dieses Bild. Nein, das ist
einfach nicht möglich!

Ich breche in lautes, hysterisches Gelächter aus. Tränen laufen über meine Wangen, ich bekomme vor Lachen kaum noch Luft. Die violetten Augen des Weiß blicken mich entsetzt an, anscheinend hatte er mich vorher gar nicht bemerkt. Das reizt mich nur noch mehr zum Lachen. Ich brülle schon förmlich, kraftlos sinke ich zu Boden, als er sich auch noch das Handtuch vom
Hals reißt und ziemlich ertappt aussieht.

~*~*~ Ayas POV

Ich bin so versunken, dass ich nicht einmal die Anwesenheit einer weiteren Person spüre. Nur das Lachen schreckt mich auf. Panisch reiße ich mir das Handtuch vom Leib. Es ist der Schwarz. Er lacht so sehr, dass er sich krümmt und kaum atmen kann. Ich lasse ihn weiter lachen. Soll es mir recht sein. Ich ignoriere ihn. Vielleicht entschließt er sich, etwas von den Kernen essen zu wollen? Dann könnten wir gemeinsam aus der Schale löffeln. Was für ein Blödsinn. Natürlich ist das ausgeschlossen. Die hab ich nur für mich gemacht und werde sie nicht teilen.

Das mit dem Ignorieren funktioniert leider nicht wie gewollt, weil das Lachen langsam sehr verdächtig klingt. Sehr verdächtig danach, dass er bald erstickt. Soll mir recht sein. Ein Störenfried weniger. Anderseits - ich kann ihn nicht einfach verrecken lassen. Yohji wäre dann ganz schön sauer, dass ich seinem Spielzeug nicht geholfen habe, zu überleben. Ich gehe auf ihn zu. Er sitzt auf dem Boden und sieht ganz und gar nicht gut aus. Wehe, ich muss Mund-zu-Mund-Beatmung machen! Ich gehe in die Knie, direkt vor ihm und versuche ihn anzusprechen. Er reagiert nicht. Was soll ich jetzt machen? "Hol doch endlich Luft!", sage ich ihm.

~*~*~ Schuldigs POV

Langsam beruhige ich mich wieder, ich sitze immer noch auf den Fliesen und schnappe nach Luft. Das war eben zu göttlich! Er sollte aufhören, mit dem Schwert zu kämpfen und stattdessen seine Feinde in Zukunft zu Tode amüsieren! Zum Glück kann ich im Augenblick nicht sprechen, dafür fehlt mir noch zu sehr der Sauerstoff, sonst hätte ich jetzt genau das zu ihm gesagt. Aber da ich gezwungen bin, ausnahmsweise meine Klappe zu halten, sehe ich nur hilflos zu dem Rothaarigen, der sich inzwischen
doch entschlossen hat, mich wahrzunehmen und auf mich zukommt.

Japsend versuche ich, seinen gut gemeinten Rat zu befolgen. Doch kaum habe ich ein klein wenig Luft geholt, rauben mir diese betäubend violetten Augen, die ich zum ersten Mal so nah vor mir sehe, wieder den Atem. Meine Hand hebt sich von selbst, ich streiche ihm zart eine seiner langen Strähnen aus dem Gesicht, um einen noch besseren Blick auf seine Augen zu haben.

Noch immer bin ich nicht in der Lage, vernünftig Luft zu bekommen. Aber mittlerweile ist es wirklich nicht mehr die
Schuld des Lachanfalls. Ich spüre, wie der Rothaarige sich mir leicht entgegenbeugt. Mit einem Schlag flattern Tausende von Schmetterlingen durch meinen Körper. Die Wärme seiner Haut brennt auf meiner Hand. Doch ganz plötzlich scheint er sich wieder zu besinnen, er schreckt vor mir zurück, entzieht mir den Körperkontakt. Leichte ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: CrazyMama
Username: CrazyMama
Datum: 26.11.2009 - 21:56

Kommentar Nr.: 6842
also hat sich auch gelohnt sie zu lesen
Kommentar von: Brad-san
Username: Brad-san
Datum: 23.02.2005 - 16:14

Kommentar Nr.: 11
Hi wildest,
das ist eine der Geschichten, bei der ich sage, es hat sich gelohnt, sie zu schreiben. Dafür bin ich dir auch dankbar...
Ich könnte immer noch heulen, wenn ich an Aya denke. Er tut mir richtig leid... Aber irgendwie haben wir es immer auf ihm abgesehen... Wie das nur kommt? *g*

Auf uns. smile
Braddy
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