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Archiv > Gundam Wing > Wie Phönix aus der Asche III

y Wie Phönix aus der Asche III
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Status Alter Sprache Veröffentlicht Last Update Zeichen Bewertung Klicks
Beendet
Ab 18 Jahren Deutsch 22.09.200513.02.2006 523938 4.91
Bei 11 Vote(s)
442
Autor: Zionora_D
Pairing: 13x6
Kategorien: Action, Science Fiction
Inhalte: Angst, Trauma / Depressionen, Tod und Mord, Lemon, Vergewaltigung
Einführung: Hier nun der 3. Teil. Wieder ist etwas Zeit vergangen, in der sich Treize und Zechs nicht gesehen haben. Der Kampf um den sogenannten Frieden wird härter. Haben in dieser Zeit der General und sein Prinz überhaupt eine Chance?
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y Kapitel 11
11.

' Such mich, Miri'.
Wie oft hatten sie dieses Spiel gespielt, wie oft hatte Zechs seinem Vater diese Nachricht zukommen lassen und erwartet, dass er alles stehen und liegen ließ, um seinen Sohn suchen zu gehen und immer hatte er ihn gefunden.
Egal wie lange es gedauert hatte, niemals hatte der König aufgegeben, bis er seinen Sohn wieder sicher in seinen Armen hielt.
Nur einmal hatte er sich nicht auf die Suche gemacht, das war an diesem furchtbaren Abend gewesen, aber er hatte den Zettel zusammengeknüllt in seiner Hand gehalten, als er starb. Er hatte sicher gehen wollen, dass niemand ihn fand und damit seinem Sohn die Chance gegeben zu überleben. Er hatte nicht ahnen können, dass Milliardo sich dieses Mal in seinem Arbeitszimmer versteckt hatte und von seinem Platz im Schrank mit hatte ansehen müssen, wie sein Vater ermordet wurde....
„ Zechs?“
Unterbrach Relena die Gedanken des Jungen.
„ Entschuldige.... ich war in Gedanken....“
„ Du willst nicht darüber reden?“
Fragte sie bang.
„ Du hast ein Recht darauf, es ist nur nicht so leicht.... Der König war in seinem Arbeitszimmer und dorthin kamen gleich die Offiziere. Der König hatte keine Angst vor ihnen, er verlangte zu wissen, was das zu bedeuten habe und forderte, dass die Männer sie in Ruhe ließen.... sie haben ihn geschlagen, aber er hat ihnen nicht gesagt, wo seine Familie sich aufhält.... Die Männer haben gelacht, sie würden die Familie auch so finden und dann haben sie ihn einfach erschossen....“
Relena schniefte leise und ihre Tränen nässten Zechs' Hals, darum hielt er sie noch fester.
„ Woher... woher weißt Du das?“
Kam es leise von ihr.
„ Ich war dort, ich hatte mich im Schrank versteckt... ich hätte aus meinem Versteck kommen müssen, ich hätte helfen müssen, aber ich hatte solche Angst....“
Ihre schmalen Arme hielten Zechs nur um so fester.
„ Du warst doch noch ganz klein....wo war Deine Familie?“
Zechs atmete mehrmals tief durch.
„ Das... das war meine Familie, Relena, ich..... ich bin Milliardo Peacekraft.... ich bin Dein Bruder...“
Jetzt erstarrte der kleine Körper an seiner Brust und Relena keuchte auf.
„ Mill... Milliardo... ich... ich wußte nicht, ....“
Sie machte sich frei und Zechs hielt sie nicht auf, als das Mädchen sich aufsetzte und ihn anblickte. Er wagte den Augenkontakt nicht, aus Angst, was er in ihren großen blauen Augen sehen würde.
„ Ich... ich habe...“
Setzte sie noch einmal an.
Dann lag sie wieder in seinen Armen und hielt ihn womöglich noch fester.
„ Ich habe einen Bruder.... mein Ritter ist mein Bruder... aber warum....?“
„ Warum ich nichts gesagt habe? Nun ich...“
Wie schon ein paar Mal in den letzten Minuten, wußte Zechs nicht mehr weiter.
„ Das ist egal jetzt, ich habe einen Bruder, nur das ist wichtig!“
Relana tauchte wieder aus seiner Halsbeuge auf und lachte glücklich.
„ Das alles ist nicht wichtig, ich habe einen Bruder, eine Familie, wissen es die anderen?“
„ Pagan weiß es natürlich, aber Noin und meine anderen Freunde wissen es nicht, außer Treize, ihm habe ich es gesagt.“
„ Dann werde ich den Mund halten, ich verstehe noch so vieles nicht, aber Du weißt sicher, was richtig ist.“
Damit war für das Mädchen die Sache geklärt. Für sie zählte einfach nur, dass sie nicht alleine war und dass sie jetzt einen großen Bruder hatte, die Welt sah doch gleich wieder viel besser aus und als Pagan später nach dem Rechten sah, lächelte er, denn die Geschwister lagen gemeinsam schlafend in dem Bett und hielten sich in den Armen.
Leise schloß der alte Diener wieder die Türe. Das hätte dem König gefallen, wo immer er jetzt war, er würde lächeln, dass seine Kinder sich gefunden hatten.

„ Es geht mir gut Une, danke!“
General Kuschranada klang schon leicht genervt, aber das hielt seine rechte Hand nicht davon ab ihm zu widersprechen.
„ Tut es nicht, Sie sollen sich schonen hat Dr. Po gesagt.“
„ Papperlapapp!“
Treize versuchte sich an dem eisigen Blick, der bei Heero immer wirkte, aber dagegen schien Colonel Une immun.
„ Sie sind noch lange nicht wieder in gesund, Sir. Das Gift, dass man Ihnen gespritzt hat, damit ist nicht zu spaßen und sie waren lange in den Händen dieser Terroristen...“
„ Une...“
Warnte Treize leise.
Er hatte jetzt dafür keinen Nerv, sie sollte ihm lieber sagen, ob es Neuigkeiten von Zechs gab.
Es war kein angenehmes Erwachen gewesen und zu erfahren, dass sein Teichelf mal wieder verschwunden war. Der Junge gehörte in ein Krankenhaus und brauchte gute Pflege. All das hätte er hier bei ihm in Kiev haben können, aber nein, der sture Kerl hatte sich lieber wieder davon gemacht und der Himmel wußte, wo er sich herum trieb und ob sich jemand um ihn kümmerte.
Die braunhaarige Frau warf sie Arme in die Luft.
Männer! Konnten die nicht einmal vernünftig sein? Nur ein einziges Mal?
„ Duke Dermail will heute Nachmittag hierher kommen.“
Ging sie schließlich widerwillig zur Tagesordnung über.
„ Und was will mein Onkel diesmal?“
„ Soweit ich weiß, macht Romefeller Druck. Oz herrscht zwar, aber Frieden haben wir noch lange nicht. Sie wollen den Widerstand der Friedensfraktion nicht mehr länger hinnehmen und auch die Anschläge von 'Safe' wollen sie nicht länger tolerieren.“
„ So, wollen sie nicht und was sollen wir ihrer Meinung nach machen? Alle ermorden?“
Une zuckte die Schultern.
„ So in etwa. Sie wollen Wahlen ausrufen, müssen aber sicher sein, dass sie sie auch gewinnen werden. Damit wäre der demokratische Anschein gewahrt und die Bevölkerung würde sich endlich beruhigen.“
Jetzt setzte sich Treize doch lieber wieder. Er wußte selber, dass er noch nicht wieder auf der Höhe war und es ärgerte ihn. Er hasste es, krank zu sein und gerade jetzt mußte er fit sein.
Wie es schien, würde er bald Farbe bekennen müssen und wenn er bis dahin nicht die Mehrheit von Romefeller auf seiner Seite hatte, dann würde er auch nicht mehr sein, als ein Rebell, der gegen die amtierende Regierung kämpfte.
Natürlich konnte er auch versuchen weiter an der Seite von Oz zu spielen, aber es wurde von Tag zu Tag schwerer gegen seine Überzeugungen zu handeln.
„ Sehen Sie Sir, Sie sind ganz blass...“
Une sah sich bestätigt, aber ihre Stimme klang besorgt.
„ Ich brauche eine Verbindung zu 'Safe', treibe mir Trowa auf, oder Howard, noch lieber Zechs.“
Fast abwesend schluckte der General die Tabletten, die ihm die Frau hinhielt.
„ Halten Sie das für klug?“
„ Une, ich möchte nicht diskutieren, ich muß mich vorbereiten, sonst wird mich mein Onkel überrennen.“
„ Natürlich Sir, ich werde versuchen, was ich kann.“
„ Danke, ich weiß, es ist nicht leicht, Une, aber wenn wir Frieden wollen, dann darf aus Oz keine zweite Allianz werden.“ ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: shadowhunter
Username: shadowhunter
Datum: 26.02.2006 - 14:00

Kommentar Nr.: 1472
*heul, flenn*
Ok, ich reiß mich jetzt zusammen, damit dies ne vernüftige Review wird. *schnief*

Also zuerst mal: Ich bin echt froh, dass ich mir die Zeit genommen und die Story fertiggelesen habe. Das hätte ich auf keinen Fall versäumen wollen.

Aber liebe Zionora du weißt schon, dass du hier erstens mit den Gefühlen der armen Leser spielst und zweitens du verdammt fies bist. ;-)

Ende Kapitel 34: Ich bekommen ein wehleidiges Gesicht und denke. Das wars. Zechs ist Tod. Taschentücher bereithalten.

Auch im 35. Kapitel keine Hoffnung. So wie Treize über die letzten Jahre reflektiert und in seinem Treibhaus sitzt. Ich denke: Zechs ist wirklich tot!
Dann fünf Zeilen später lese ich, dass er doch noch lebt! Ich denke: Friede, Freude... Halt Moment, warum ist er nicht König von Sanc. Ist da doch etwas passiert. Vielleicht sitzt er in einem Rollstuhl oder so.
Ich lese weiter... Nein, er kann noch laufen. Was ist es dann?!
Und dann.... Er ist blind! *Taschentücher sucht*
Aber dann kommt der Twist. Und ich musste sogar lachen: Als Zechs unwissentlich die Vase von Relena abserviert hat.
(Das war aber auch so typisch Treize.)

Du siehst, für mich waren die letzten Kapitel das reinste Wechselbad der Gefühle. Toll, wie du das beschrieben hast.

Grüßle
shadowhunter
Kommentar von: Galu
Username: Galu
Datum: 13.02.2006 - 23:58

Kommentar Nr.: 1430
Ach Zionora...was für ein schönes und vor allem friedliches Ende.

Quatre und Relena...ein schönes Pärchen, das mit Sicherheit gut über Sanc herrschen wird.

Und Trova und Heero...ich hoffe doch mal sehr, das auch die beiden endlich ein Paar sind.

Ach...und Wufei und Duo wollen also heiratenbiggfrin . Irgendwie kann ich mich noch gut daran erinnern, das ausgerechnet Wufei zu Relena gesagt hat, das Männer nicht heiraten können. Offensichlich hat er seine Meinung ja nun doch geändert.biggfrin

Aber etwas traurig bin ich doch....
Zechs ist blind....auch wenn er letztendlich damit fertig geworden ist....er wird nie mehr die Schönheit der Welt sehen oder wie sie sich verändert hat. Ihm bleiben nur die Erinnerungen und die waren nicht alle sehr schön.
Und er kann seinen geliebten Treize nie mehr sehen...er kann ihn hören und fühlen, aber leider nie mehr sehen.

Und trotzdem sind die beiden glücklich....was mich doch noch etwas mit diesem Ende versöhnt.

Eine wunderschöne Geschichte Zionora und ich freue mich schon sehr auf die nächste tolle FF von dir.

Liebe Grüße
Galu
Kommentar von: shadowhunter
Username: shadowhunter
Datum: 13.02.2006 - 19:57

Kommentar Nr.: 1429
Wow hast du wieder viel geupdated!!! Und hab jetzt überhaupt keine Zeit zum Lesen. *heul*
Und du hast recht, bei der Story hast du dir schon so viele Freiheiten genommen, da kommts auf diese Kleinigkeit auch nicht mehr an. ;-)

Auch wenn ich jetzt nichts zu den Inhalten der neuen Kapitel sagen kann... Schön, dass du immer noch weiter schreibst - und das so schnell - und immer wieder neue Ideen hast. :)
Kommentar von: Galu
Username: Galu
Datum: 13.02.2006 - 00:53

Kommentar Nr.: 1427
Liebe Zionora, ich danke dir für die guten Wünsche der Besserung für meine Tochter und ich werde ihr gleich morgen erzählen, das du ihr ein Kapi gewidmet hast. Es wird sie freuen.smile

Das war mit Abstand das schönste Geburtstaggeschenk, das Zechs je erhalten hat. Er durfte Treize wiedersehen und ihn berühren. Relena war einfach knuffig in ihren Bemühungen, es Zechs auch zu verraten. Und dann der Streit mit Wufei um eine Heitat zwischen Männern..himmlich. Die Reaktion von Wufei als Relena einen Kuss von Duo haben wollte, war auch einfach nur....göttlichbiggfrin . Da könnte ja jeder kommen......

War ja eigentlich klar, das Winner und Dermail wieder mal querschließen mussten. Jeder der beiden nur darauf bedacht, seine eigenen Vorteil auszubauen. Aber Gott sei Dank hat das mal nicht funktioniert.

Aber was hast du jetzt wieder angerichteteek eek eek ?
Ein Anschlag und Zechs schwer verletzt. Wie konntest du Treize *und mir, heul* DAs nur antun??? *bin jetzt noch vollkommen fertig*
Jetzt hoffe ich doch sehr, das dieses "aber" nicht bedeutet, das Zechs tot ist oder eine Behinderung behalten wird. Nein du...bitte nicht.

Aber jetzt bin ich sehr gespannt auf den letzten Teil und hoffe das Allerbeste für meine Helden.

Liebe Grüße
Galu
Kommentar von: Galu
Username: Galu
Datum: 12.02.2006 - 23:43

Kommentar Nr.: 1426
Aber hallo!!!! ENDLICH haT Zechs diesen aufgeblasenen, geistig minderbemittelten und eifrigen Speichelleckern, die immer nur ihr Fähnchen dem vermeintlich Stärkeren in den A.... stecken, seine Meinung gesagt!
Nur leider war keine Kalaschnikow zur Hand gewesen.....der Effekt wäre schlagartig noch um ein Vielfaches vestiegen.biggfrin

Und doch hat Zechs etwas Wichtiges errreicht. Der Boss von Rommelfeller sieht sich gezwungen, den Prinzen von Sanc Ernst zu nehmen. Er musste erkennen, das Zechs keine Marionette ist, wie all die anderen in diesem Ballsaal, sondern ein Gegner mit Haaren auf den Zähnen, der weiß was Sache ist.

Und ein Hoch auf die Wüstenkrieger und all die anderen, die zurückgekommen sind, um die zu retten, die ihrer aller Hoffnung sind.
Und es hat ja letztendlich auch geklappt, wenn auch mit hohen Verlusten.
Schade nur, das Dermail ungeschoren davon gekommen ist.

Aber so ganz nebenbei würde es mich doch interessieren, wie Rommelfeller erklären will, das sie doch die Libra NICHT erobert haben.biggfrin

Freu mich wieder auf die nächsten Kapis.

Liebe GRüße
Galu
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