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Archiv > Weiß Kreuz > Ayas Erzählung

y Ayas Erzählung
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Beendet
Ab 18 Jahren Deutsch 16.02.200516.02.2005 89815 4.40
Bei 10 Vote(s)
489
Autor: wildest_angel
Pairing: Schuldig / Aya
Kategorien: Romantik
Inhalte: Lemon
Einführung: Aya will sich an den Telepathen ranmachen... Wie er das anstellt, und ob es ihm gelingt?
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y Kapitel 5
@ Brad: Ja, ich weiß... Aber ich hatte keinen Plan, wie ich das reinbringen sollte... Vielleicht krieg ichs zum SChluß noch hin. Und ja, ab jetzt dürftest du das nicht mehr kennen ;-)

@ Peng: Danke! Naja, schaun wir mal, ob Aya das noch hinkriegt...

@ Gabi: Danke für deinen Kommi! Es freut mich, daß es dir gefällt!



~~5~~


"Schuldig, in mein Büro!" Dieser Ruf hallte durch das Haus und schreckte alle Bewohner auf. Der Gerufene erhob sich, leise vor sich hinmaulend, von der Couch im Wohnzimmer, warf einen letzten Blick auf den Fernseher und trottete dann gemütlich in den angegebenen Raum. "Was los?", fragte er knapp beim Eintreten. Gelangweilt blickte er seinen Leader an, der mit geschäftsmäßiger Miene hinter seinem Monster von Schreibtisch thronte. "Du hast einen Auftrag", bekam er kühl zur Antwort.

Seufzend ließ sich der Telepath auf einen der Sessel fallen. "Ich höre", meinte er lässig. Crawford zog die Augenbrauen in die Höhe und sah zweifelnd auf den Mann, der vor ihm saß. Solche Einsilbigkeit war er von Schuldig nicht gewöhnt. Doch dann schob er dem Deutschen ein Foto über die polierte Tischplatte zu. "Industrieboss. Mischt sich zu sehr in unsere Geschäfte. Eliminieren.", war die kühle Erklärung der Tatsachen. "Infos stehen auf der Rückseite, Bezahlung wie immer." Damit war alles Nötige gesagt. Schuldig schnappte sich das Bild und wollte ohne ein weiteres Wort Crawfords Büro verlassen. Doch kurz vor der Tür wurde er mit einem leisen "Schuldig?" aufgehalten. Der Langhaarige drehte sich nicht um, sondern wand nur seinen Kopf ein Stück, um dem anderen zu zeigen, dass er zuhörte. "Was ist mit dir los?", fragte der Amerikaner ruhig. Ein tiefes Seufzen von Schuldig folgte auf diese Frage. Dann zuckte er nur vage mit den Schultern und trat auf den Gang. Kopfschüttelnd sah ihm der Dunkelhaarige hinterher, sein Blick drückte leichte Besorgnis aus. Nein, dieses Verhalten war absolut nicht normal für den sonst so quirligen Telepathen. Nachdenklich setzte sich Crawford wieder und hing seinen eigenen Gedanken nach.

Der Deutsche schlenderte in sein Zimmer, setzte sich an seinen eigenen Schreibtisch und besah sich flüchtig das Foto seines Zieles. Wieder eine Leiche mehr auf seinem Weg. Unbewusst schweiften seine Augen von dem Bild ab zu der Landschaft, die von seinem Fenster aus zu sehen war. Doch er nahm diese Aussicht auch nicht wirklich wahr, denn seine Gedanken waren schon längst wieder, wie so oft in den letzten paar Tagen, bei dem Weißleader. Inzwischen regten ihn die Erinnerungen an die Begegnung auf der Tanzfläche gar nicht mehr auf, im Gegenteil. Irgendwie war es ja interessant gewesen, den Rothaarigen einmal so ausgelassen zu erleben.

Vor sich hinlächelnd war er so sehr in seine Gedankenwelt versunken, dass er gar nicht bemerkte, wie der Tag allmählich der Dunkelheit wich. Schuldig überhörte völlig weggetreten sogar das leise Klopfen an seiner Tür, und erst als Nagi ihn schüchtern ansprach, schreckte er aus seinen Erinnerungen. Desorientiert blinzelte er seinen kleinen Teamkameraden an. Nagi konnte bei diesem ungewohnten Anblick des verwirrten Deutschen nur leise lachen. "Du denkst schon daran, dass du eine Aufgabe hast?", erinnerte der Kleine seinen Freund. Im ersten Moment guckte Schuldig wie ein Bus. "Hä? Ach so. Ja." Damit stand er auf und begann, sich umzuziehen. Gelassen lehnte der Chibi an Schuldigs Schreibtisch und beobachtete den Telepathen interessiert. Als der Langhaarige das merkte, fuhr er empört herum. "Hey, was wird das, wenn’s fertig ist? Willst du mir hier beim Ausziehen zusehen? Mach dich vom Acker, aber sofort!" Grinsend lief Nagi zur Tür, streckte dem Älteren noch frech die Zunge raus und warf dann die Tür ins Schloss. Verwundert schüttelte der Telepath den Kopf. "Diese Kinder heutzutage!"

In seinen Mantel gehüllt, ging Schuldig aus dem Haus und fuhr los, um seinen Auftrag zu erledigen. Laut der Informationen, die Crawford ihm gegeben hatte, würde sich sein Opfer in einem Ferienhaus etwas außerhalb von Tokio mit einer seiner Geliebten vergnügen. Der Deutsche lächelte leicht. Na, auch ein schöner Tod, so direkt nach einem Schäferstündchen zu sterben...

Der Schwarz stellte seinen Wagen versteckt zwischen einigen Bäumen in der Nähe des Grundstücks ab, auf dem sich die Zielperson aufhielt. Leise schlich er durch das Gebüsch, um näher an das Haus heranzukommen. Er versuchte, so wenig Lärm wie möglich zu machen, was ihm angesichts der vorherrschenden Dunkelheit auch ziemlich gut gelang. Seine Sinne richtete er auf sein Opfer aus, alles andere schaltete er komplett aus. Und so bemerkte er auch nicht, dass sich eine dunkle Gestalt hinter ihm befand.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Ich langweilte mich zu Tode. Jeden Abend war es dasselbe Spiel. Mein Überwachungsziel holte jeden Tag ein anderes Mädchen ab, fuhr mit ihr in sein Landhaus, machte sich dort einige gemütliche Stunden, verfrachtete seine Gespielin dann wieder ins Auto, brachte sie nach Hause und fuhr dann selbst heim - zu Frau und Kind. Und für diesen Schwachsinn musste ich meine Zeit opfern, die ich viel sinnvoller hätte nutzen können. Außerdem kotzte mich so ein Doppelspiel von Haus aus total an. So saß ich an diesem Abend wieder in meinem Wagen und beobachtete die beleuchteten Fenster des Hauses. Ich hatte mir für diesen Beobachtungsposten einen guten Platz gewählt, war für zufällige Besucher und den Hausbewohner unsichtbar. Ich machte mich schon wieder auf eine schrecklich langweilige Nacht gefasst, doch ich solle mich irren.

Kurz nach meiner Ankunft hörte ich das leise Brummen eines weiteren Wagens, das urplötzlich verstummte, was mich stutzig werden ließ. Rasch stieg ich aus und lauschte in die Nacht. In nicht allzu weiter Entfernung vernahm ich das Knacken dürrer Zweige, was bedeutete, dass irgendwer hier herumschlich. Neugierig geworden, schlich ich mich an die Geräuschquelle heran - und musste mich zusammenreißen, um nicht vor Überraschung aufzujubeln. Vor mir stand Schuldig und beobachtete konzentriert das kleine Liebesnest des Managers. Sofort war mir klar, dass der Schwarz nicht ohne Grund hier herumgeisterte. Doch es war mir egal. Meine Aufgabe bestand im Herausfinden der Gewohnheiten, nicht im Lebenretten. Trotzdem wollte ich dem Telepathen zeigen, dass er nicht alleine war. Leise zog ich mein Katana, schlich mich noch näher an ihn heran, schlang einen Arm von hinten um seine Brust und hielt mit der anderen Hand mein Schwert an seinen Hals. Das alles gi ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: Brad-san
Username: Brad-san
Datum: 26.02.2005 - 13:51

Kommentar Nr.: 52
Hallölle wildest,
ich frag mich zwar immer noch wie Aya einen toten Manager überwachen kann, aber wahrscheinlich hat er einen neuen Job bekommen^^. Oder ich bin zu dumm zum Verstehen.

Dass Schu und Aya zusammengekommen sind, hab ich allerdings verstanden. Juhu. Das freu mich. Und wie sie zusammengefunden haben war auch total süß. Hast du richtig schön gemacht.

Übrigens beneide ich dich um deine Kommentaranzahl... Auch wenn du schon lieber Weise Werbung gemacht hast. Danke.

Was bleibt mir zu sagen? Schreib endlich mal an 2+2 weiter. Und beglücke uns bald wieder mit so schönen Geschichten.
Braddy *knuddel*
Kommentar von: Brad-san
Username: Brad-san
Datum: 24.02.2005 - 19:19

Kommentar Nr.: 49
Tja also, was soll ich sagen, wildest?
Da hat Aya einiges zum Nachdenken - Schu hat es ja nun so gemacht, wie Aya zuvor... Kommt davon.
Ich frag mich allerdings am Anfang, wie Aya den Beobachtungsjob haben kann, wenn Schuldig den schon erschossen hat. Ober hab ich was falsch gelesen?
Als Aya die Kneipe betritt, musste ich lächeln: Aya braucht die Blicke... Was tut man nicht alles für sein Ego?
Und als Schu dann endlich mit Aya angekommen ist, dachte ich mir fast, dass er auch nur spielt, erregt und dann verschwindet... hat er aber nicht. Oder eben doch. Ich frag mich zwar, ob Wasser ein soo tolles Gleitmittel ist, aber okay.
Sei nicht böse, wenn das etwas abgehackt klingt, aber ich muss gleich weg und wollte dir das halt noch mitteilen.
Als letztes noch: Hattest du es zufälliger Weise eilig die Teile zu beenden? Teilweise klingt es fast so. Jedoch nicht gravierend.
Ansonsten - super *G*

Braddy tongue
Kommentar von: Gabi
Username: Gabi
Datum: 24.02.2005 - 14:58

Kommentar Nr.: 48
Hi!

Schon wieder ich.
Das war gemein frown , was Schu am Ende getan hat. Aber ich hoffe, er macht das wieder gut.
Ist auch interessant, warum er die ganze Zeit kein einziges Wort gesagt hat :-% Hmm... na, jedenfalls gut geschrieben. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

Mata ne,
Gabi
Kommentar von: Brad-san
Username: Brad-san
Datum: 21.02.2005 - 15:40

Kommentar Nr.: 46
Wenn ich mir es recht überlege, kommt bei dieser Geschwindigkeit in 2 Tagen der Teil, den ich noch nicht kenne. Ist doch so, oder? smile Wenn nicht... naja...
Wie ich gelesen hab, hast du nicht auch Schuligs Part an Aya übergeben. Aber das musst du ja wissen, ob du das wolltest oder nicht. mad
Ich freue mich dennoch auf die nächsten Teile.
Braddy
Kommentar von: Gabi
Username: Gabi
Datum: 20.02.2005 - 23:20

Kommentar Nr.: 44
Hi!

Ich kann dir nur eins sagen: deine Story ist wirklich super. smile
Ich frage mich schon wann sich Aya und Schuldig wieder treffen. :-%
Also bitte sei nicht so gemein und schrelb fleissig weiter.

Mata ne,
Gabi
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