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Archiv > Weiß Kreuz > Ayas Erzählung

y Ayas Erzählung
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Beendet
Ab 18 Jahren Deutsch 16.02.200516.02.2005 89815 4.40
Bei 10 Vote(s)
489
Autor: wildest_angel
Pairing: Schuldig / Aya
Kategorien: Romantik
Inhalte: Lemon
Einführung: Aya will sich an den Telepathen ranmachen... Wie er das anstellt, und ob es ihm gelingt?
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y Kapitel 4
~4~


Ich erwachte pünktlich um sechs Uhr morgens mit blendender Laune. Der vorherige Abend war, in meinen Augen, ein voller Erfolg gewesen. Bei dem Gedanken an meinen Lieblingsfeind verspürte ich wieder dieses Kribbeln auf den Lippen und die Schmetterlinge im Magen. Okay, unmöglich, mir jetzt noch irgendetwas einreden zu wollen. Es war einfach so - ich war in den Schwarztelepathen verliebt. Und ich hatte dafür gesorgt, dass dieser auch an mich denken würde. Jedenfalls hoffte ich das. Durch die Erinnerung an die kleine Tanzeinlage und den kurzen Kuss, der ja eigentlich gar kein richtiger Kuss gewesen war, schlich sich ein breites Grinsen über mein Gesicht.

Leise vor mich hinpfeifend spazierte ich zuerst ins Bad, zog mich dann gemächlich an, um danach in der Küche das Frühstück für meine Freunde vorzubereiten. Durch den Kaffeeduft angelockt, stand auch bald darauf Ken in der Küche und starrte mich mit offenem Mund an. Auf seine Frage, was denn mit mir los sei, bekam er nur ein Schulterzucken und ein geheimnisvolles Lächeln, was ihn nur noch mehr staunen ließ. Yohji und Omi antwortete ich übrigens auf dieselbe Weise, was die Gerüchteküche meiner drei Mitbewohner mächtig zum Brodeln brachte. Schweigend hörte ich ihren Vermutungen zu, wobei Yohji mit seinen Überlegungen der Wahrheit noch am Nächsten kam. Allerdings hätte ich ihm das mit Sicherheit nicht gesagt.

Die Mädchen im Laden waren ausnahmsweise mal nicht ganz so lästig, jedenfalls kam es mir nicht so vor, und auch die Tatsache, dass wir schon wieder zu viert in dem kleinen Raum herumwuselten, regte mich überraschenderweise nicht auf. Insgeheim überlegte ich schon, ob ich am Abend wieder ausgehen sollte, als kurz vor Mittag eine rothaarige Frau das Geschäft betrat. Seufzend verabschiedete ich mich von allen Plänen der nächsten Zeit, denn die Rothaarige war Manx, und das bedeutete Arbeit für uns.

Nicht mehr ganz so gut gelaunt hörte ich mir an, welchen Auftrag sie für uns bereithielt. Wenigstens sollten wir diesmal nicht Töten, sondern nur Beschatten. Wir sollten Informationen über die Gewohnheiten eines Industriemanagers besorgen. Das war keine Arbeit für ein Team, da wir zu viert zu auffällig waren, es handelte sich um eine Einzelmission. Als meinen Mitstreitern das klar wurde, wandten sich alle Blicke zu mir, und obwohl ich schon wieder Hoffnung geschöpft hatte, doch noch meinem Vergnügen nachgehen zu können, seufzte ich gottergeben und stimmte zu, den Auftrag zu übernehmen. Was blieb mir auch anderes übrig? In Gedanken verfluchte ich meine Kollegen im Allgemeinen und Manx im Besonderen. Konnten die mir nicht einmal, nur ein einziges Mal, meine Ruhe lassen? Aber alle stille Verwünscherei half nichts, der Job blieb an mir hängen.
Ich hatte keine Ahnung, wie lange diese Beschattung dauern sollte und wann ich wieder die Gelegenheit hatte, wieder in meinen Club zu gehen und dort vielleicht erneut auf Schuldig zu treffen.

Und so schlüpfte ich auch an diesem Abend in schwarze Klamotten, doch dieses Mal war es mein Arbeitsoutfit. Nicht unbedingt glücklich machte ich mich auf den Weg zu meinem Auftrag.

~~~~~~~~~~~~


Schuldig hatte seit dem Aufwachen über das seltsame Verhalten des Weißleaders gegrübelt, ohne zu einem wirklichen Schluss gekommen zu sein. Er entschied, dass es das Beste wäre, wenn er einfach noch mal in diesen Club ginge, in der Hoffnung, dort auf Aya zu treffen und von ihm eine Erklärung zu fordern.

Frisch gestylt machte sich der Deutsche am späten Abend auf den Weg. Als er den Club betrat, lief ihm als Erstes das Mädchen von letzter Nacht über den Weg. Als sie ihn erkannte, sah sie ihn herablassend an und drehte sich weg. `Das war deutlich´, dachte Schuldig bei sich. `Hoffentlich hat die nicht allzu viele Freunde hier, sonst kann ich diesen Laden als Abschleppstation vergessen.´ Doch dann rief er sich den Grund seines erneuten Auftauchens in den Sinn. Schließlich ging er aus Prinzip nicht zwei Nächte hintereinander in den gleichen Schuppen. Aber besondere Umstände erfordern besondere Vorgehensweisen.

Der Telepath setzte sich an die Bar, zufällig -und ohne dass er es gewusst hätte- auf den gleichen Stuhl, den Aya am Abend zuvor gewählt hatte. Gelangweilt beobachtete er die Anwesenden, nippte ab und zu an seiner Cola und sah im Großen und Ganzen reichlich cool aus. Jedes Gespräch, das irgendjemand ihm aufdrücken wollte, wurde sofort brüsk unterbunden, und nicht wenige junge Frauen -und auch einige Männer- verschwanden enttäuscht in der Menge. Entrüstet ü ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: Brad-san
Username: Brad-san
Datum: 26.02.2005 - 13:51

Kommentar Nr.: 52
Hallölle wildest,
ich frag mich zwar immer noch wie Aya einen toten Manager überwachen kann, aber wahrscheinlich hat er einen neuen Job bekommen^^. Oder ich bin zu dumm zum Verstehen.

Dass Schu und Aya zusammengekommen sind, hab ich allerdings verstanden. Juhu. Das freu mich. Und wie sie zusammengefunden haben war auch total süß. Hast du richtig schön gemacht.

Übrigens beneide ich dich um deine Kommentaranzahl... Auch wenn du schon lieber Weise Werbung gemacht hast. Danke.

Was bleibt mir zu sagen? Schreib endlich mal an 2+2 weiter. Und beglücke uns bald wieder mit so schönen Geschichten.
Braddy *knuddel*
Kommentar von: Brad-san
Username: Brad-san
Datum: 24.02.2005 - 19:19

Kommentar Nr.: 49
Tja also, was soll ich sagen, wildest?
Da hat Aya einiges zum Nachdenken - Schu hat es ja nun so gemacht, wie Aya zuvor... Kommt davon.
Ich frag mich allerdings am Anfang, wie Aya den Beobachtungsjob haben kann, wenn Schuldig den schon erschossen hat. Ober hab ich was falsch gelesen?
Als Aya die Kneipe betritt, musste ich lächeln: Aya braucht die Blicke... Was tut man nicht alles für sein Ego?
Und als Schu dann endlich mit Aya angekommen ist, dachte ich mir fast, dass er auch nur spielt, erregt und dann verschwindet... hat er aber nicht. Oder eben doch. Ich frag mich zwar, ob Wasser ein soo tolles Gleitmittel ist, aber okay.
Sei nicht böse, wenn das etwas abgehackt klingt, aber ich muss gleich weg und wollte dir das halt noch mitteilen.
Als letztes noch: Hattest du es zufälliger Weise eilig die Teile zu beenden? Teilweise klingt es fast so. Jedoch nicht gravierend.
Ansonsten - super *G*

Braddy tongue
Kommentar von: Gabi
Username: Gabi
Datum: 24.02.2005 - 14:58

Kommentar Nr.: 48
Hi!

Schon wieder ich.
Das war gemein frown , was Schu am Ende getan hat. Aber ich hoffe, er macht das wieder gut.
Ist auch interessant, warum er die ganze Zeit kein einziges Wort gesagt hat :-% Hmm... na, jedenfalls gut geschrieben. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

Mata ne,
Gabi
Kommentar von: Brad-san
Username: Brad-san
Datum: 21.02.2005 - 15:40

Kommentar Nr.: 46
Wenn ich mir es recht überlege, kommt bei dieser Geschwindigkeit in 2 Tagen der Teil, den ich noch nicht kenne. Ist doch so, oder? smile Wenn nicht... naja...
Wie ich gelesen hab, hast du nicht auch Schuligs Part an Aya übergeben. Aber das musst du ja wissen, ob du das wolltest oder nicht. mad
Ich freue mich dennoch auf die nächsten Teile.
Braddy
Kommentar von: Gabi
Username: Gabi
Datum: 20.02.2005 - 23:20

Kommentar Nr.: 44
Hi!

Ich kann dir nur eins sagen: deine Story ist wirklich super. smile
Ich frage mich schon wann sich Aya und Schuldig wieder treffen. :-%
Also bitte sei nicht so gemein und schrelb fleissig weiter.

Mata ne,
Gabi
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