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Archiv > Weiß Kreuz > Ayas Erzählung

y Ayas Erzählung
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Beendet
Ab 18 Jahren Deutsch 16.02.200516.02.2005 89815 4.40
Bei 10 Vote(s)
489
Autor: wildest_angel
Pairing: Schuldig / Aya
Kategorien: Romantik
Inhalte: Lemon
Einführung: Aya will sich an den Telepathen ranmachen... Wie er das anstellt, und ob es ihm gelingt?
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y Kapitel 3
~3~

Zwischenspiel

Schuldig war seit dem frühen Morgen schon genervt gewesen. Zuerst musste er feststellen, dass er am vorherigen Abend die Rollos nicht geschlossen hatte und ihm somit die Morgensonne genau in die Augen schien. Dazu hatten sich anscheinend sämtliche Vögel Japans vor seinem Fenster verabredet, um den heraufziehenden Tag mit einem Ständchen willkommen zu heißen. Reichlich angesäuert wälzte sich der Telepath von einer Seite auf die andere, ohne die Chance zu haben, dem Licht und dem Lärm irgendwie zu entkommen. Als Nächstes polterte ein hektischer Nagi durch die Gänge, der, wie immer, verschlafen hatte und zu spät für die Schule dran war. Gequält zog sich der Deutsche die Decke über den Kopf, konnte so jedoch die laute Stimme Crawfords, der dem Jüngsten wie jeden Morgen ob seiner Verantwortungslosigkeit eine Standpauke hielt, nicht dämmen.

Mit einem Satz war Schuldig aus dem Bett, riss seine Tür auf und brüllte: "Kann man hier vielleicht auch mal in Ruhe schlafen?" in den Flur. Die Nacht zuvor war lang und ereignisreich gewesen, und der Langhaarige wollte doch nur seinen Schlaf. Aber nein, stattdessen flog wie von Geisterhand seine Tür mit Schwung zu, der Telepath hatte nicht mal die Gelegenheit, seine Hand vom Türstock zu nehmen. Laut aufheulend drohte Schuldig dem jüngsten Bewohner des Schwarzhaushalts mit sämtlichen exotischen Todesarten, als er, diesmal vorsichtiger, seine Zimmertür wieder öffnete. Diese Unverschämtheit gegenüber seines Pflegekindes rief natürlich sofort den Oberboss auf den Plan, der sich, verärgert über diese obszöne Ausdrucksweise, beeindruckend vor dem Deutschen aufbaute.

Schuldig verdrehte genervt die Augen, schob sich an seinem Leader vorbei und trottete, nur mit Shorts bekleidet, in die Küche. Ungeduldig wartete er, bis die Kaffeemaschine blubbernd das braune Lebenselixier ausspuckte. Mit einer Tasse dampfenden Kaffees und einer Schachtel Zigaretten bewaffnet, wanderte er ins Wohnzimmer, um dort in aller Ruhe zu frühstücken und sich die Ereignisse der letzten Nacht ins lädierte Gedächtnis zu rufen. Langsam, sehr langsam, fiel ihm wieder ein, was geschehen war. Er war in einen Club gegangen, hatte dort zuerst gehörig was getankt und sich dann irgendeine Schnepfe aufgerissen, die ihn schlussendlich genötigt hatte, mit ihr zu tanzen. Ach, SO war er also auf die Tanzfläche gekommen... Aber das alles erklärte noch nicht den Totalausfall, mit dem er im Augenblick noch kämpfte. Und es erklärte auch nicht die blauen Flecke, die er zu seinem Entsetzen auf seinen Armen entdeckte. Also musste da noch mehr gewesen sein. Schuldigs Schädel hämmerte aufs Übelste, als er sich weiter zu erinnern versuchte.

Die Tanzfläche... Irgendetwas war doch da gewesen. Entsetzt riss er seine Augen auf und stöhnte leise. Klar war da was gewesen! Abyssinian nämlich. Und eine verschärfte Tanzeinlage desselben. Und ein... Der Deutsche ließ seinen Kopf stöhnend rückwärts auf die Lehne der Couch plumpsen. Nein, das musste er definitiv geträumt haben. Das war doch nicht möglich! Und überhaupt: warum sollte der herzlose Anführer von Weiß, dem Schuldig weniger Gefühl zutraute als einer Kanalratte mit Syphilis, ausgerechnet ihn abknutschen? Und er selbst sollte sich nicht einmal dagegen gewehrt haben? No way.

Mit einem verächtlichen Lachen wischte er seine Gedanken an diesen Vorfall beiseite und überlegte stattdessen weiter, was sonst noch alles in diesem Club passiert war. Jedenfalls war er, mitsamt Begleitung, von der Tanzfläche verschwunden und hatte den inzwischen leicht gestressten Barkeeper ein wenig mit Sonderwünschen geärgert. So konnte er wenigstens diese leuchtend violetten Augen, die ihn verlangend angesehen hatten, aus seinem Gedächtnis verbannen, ebenso wie das merkwürdige Kribbeln, das ihn bei der sanften Berührung seines Gegners überrumpelt hatte. Die nervige Kleine an seiner Seite wurde mit jedem Drink hübscher, und als Schuldig endlich eine eindeutig doppelte Optik hatte und nur noch den Wunsch nach seinem Bett verspürte, zerrte ihn das Mädchen mit sich, ohne dass er viel dagegenzusetzen gehabt hätte. Nach kurzer Zeit -eventuell auch nach längerer Zeit, da er nicht so ganz sicher auf den Beinen war- stand er in der Wohnung der jungen Frau, welche auch sofort anfing, an seinen Klamotten herumzufummeln. Normalerweise wäre diese Einladung für den Telepathen so gut wie Gold gewesen und er hätte die Kleine ohne weiteres vernascht, doch was an dieser Nacht war schon normal?

Ein erneutes Stöhnen drang aus Schuldigs Kehle, als ihm die Szene einfiel, die ihm diese Furie geliefert hatte, n ...

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y Die letzten 5 Kommentare
Kommentar von: Brad-san
Username: Brad-san
Datum: 26.02.2005 - 13:51

Kommentar Nr.: 52
Hallölle wildest,
ich frag mich zwar immer noch wie Aya einen toten Manager überwachen kann, aber wahrscheinlich hat er einen neuen Job bekommen^^. Oder ich bin zu dumm zum Verstehen.

Dass Schu und Aya zusammengekommen sind, hab ich allerdings verstanden. Juhu. Das freu mich. Und wie sie zusammengefunden haben war auch total süß. Hast du richtig schön gemacht.

Übrigens beneide ich dich um deine Kommentaranzahl... Auch wenn du schon lieber Weise Werbung gemacht hast. Danke.

Was bleibt mir zu sagen? Schreib endlich mal an 2+2 weiter. Und beglücke uns bald wieder mit so schönen Geschichten.
Braddy *knuddel*
Kommentar von: Brad-san
Username: Brad-san
Datum: 24.02.2005 - 19:19

Kommentar Nr.: 49
Tja also, was soll ich sagen, wildest?
Da hat Aya einiges zum Nachdenken - Schu hat es ja nun so gemacht, wie Aya zuvor... Kommt davon.
Ich frag mich allerdings am Anfang, wie Aya den Beobachtungsjob haben kann, wenn Schuldig den schon erschossen hat. Ober hab ich was falsch gelesen?
Als Aya die Kneipe betritt, musste ich lächeln: Aya braucht die Blicke... Was tut man nicht alles für sein Ego?
Und als Schu dann endlich mit Aya angekommen ist, dachte ich mir fast, dass er auch nur spielt, erregt und dann verschwindet... hat er aber nicht. Oder eben doch. Ich frag mich zwar, ob Wasser ein soo tolles Gleitmittel ist, aber okay.
Sei nicht böse, wenn das etwas abgehackt klingt, aber ich muss gleich weg und wollte dir das halt noch mitteilen.
Als letztes noch: Hattest du es zufälliger Weise eilig die Teile zu beenden? Teilweise klingt es fast so. Jedoch nicht gravierend.
Ansonsten - super *G*

Braddy tongue
Kommentar von: Gabi
Username: Gabi
Datum: 24.02.2005 - 14:58

Kommentar Nr.: 48
Hi!

Schon wieder ich.
Das war gemein frown , was Schu am Ende getan hat. Aber ich hoffe, er macht das wieder gut.
Ist auch interessant, warum er die ganze Zeit kein einziges Wort gesagt hat :-% Hmm... na, jedenfalls gut geschrieben. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

Mata ne,
Gabi
Kommentar von: Brad-san
Username: Brad-san
Datum: 21.02.2005 - 15:40

Kommentar Nr.: 46
Wenn ich mir es recht überlege, kommt bei dieser Geschwindigkeit in 2 Tagen der Teil, den ich noch nicht kenne. Ist doch so, oder? smile Wenn nicht... naja...
Wie ich gelesen hab, hast du nicht auch Schuligs Part an Aya übergeben. Aber das musst du ja wissen, ob du das wolltest oder nicht. mad
Ich freue mich dennoch auf die nächsten Teile.
Braddy
Kommentar von: Gabi
Username: Gabi
Datum: 20.02.2005 - 23:20

Kommentar Nr.: 44
Hi!

Ich kann dir nur eins sagen: deine Story ist wirklich super. smile
Ich frage mich schon wann sich Aya und Schuldig wieder treffen. :-%
Also bitte sei nicht so gemein und schrelb fleissig weiter.

Mata ne,
Gabi
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